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femshep

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16

Donnerstag, 31. Juli 2014, 17:40

@Ronin

Irgendwie glaube ich wir sind der selben Meinung und reden einfach nur aneinander vorbei ;)

Zitat

Der Organismus einer Ratte ist für nen kleinen Körper ausgelegt; wenn
sich da die Größe massiv steigert ohne dass sich der innere Aufbau
ändert, brechen die Viecher unter ihrem eigenen Gewicht zusammen und
quetschen ihre Organe.
Das sehe ich nichtmal als das große Problem. Eine Rattengeneration ist nur 2 Jahre lang, sie könnten also mit der Zeit durchaus die Organe anpassen. Aber wie schon erwähnt, die Riesenratten hätten ganz andere Probleme was verhindern würde das sie sich durchsetzen.

kleine Hexe

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17

Freitag, 1. August 2014, 16:17

Zitat

Naja, alleine der Gedanke das da irgendetwas aus der Kanalisation nachts deine Toilette hoch geklettert kommt ist schon ein bissel mulmig, oder?
Hinzu kommt das die Viecher eben in der Kanalisation leben, also da wo wir gerne alles hin spülen


Soweit ich weiss ist das mit den heutigen Sanitäranlagen gar nicht mehr möglich oder kommt sehr selten vor (höchstens noch bei den Anlagen, wo die Rückschlagklappen fehlen) Also ist bei mir noch nie vorgekommen, bei dir etwa? Ausserdem leben Ratten nicht ausschliesslich in der Kanalisation, sie mögen einfach das Wasser und sind oft auch an Flüssen oder Bächen zu finden. Es sind allgemein sehr unterschätzte Tiere. Mag sie auch nicht zu Hause haben weil die immer einen relativ strengen Geruch nach Bahnhofklo verströmen (vor allem die Männchen) - aber find sie trotzdem nicht hässlich und ihr soziales System ist sehr spannend zu beobachten.

Klar übertragen sie Krankheiten als Wirt, sie sind aber nicht der Auslöser der Pest. Dafür ist der Floh zuständig, der sich auch gerne mal auf Ratten breit macht. Wenn genug Hunde oder Katzen da wären, die dann überall in den Häusern rumstromern wären halt die die Bösewichte. Allgemein verdanken wir den Ratten auch als Labortiere (so schlimm ich das finde) trotzdem unheimlich viel, was unsere heutigen Medikamente usw. angeht. Aber das ist den Leuten ja dann egal. Sind ja nur Ratten. :roll:
"Wer schweigt, stimmt nicht immer zu.
Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren."
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femshep

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18

Freitag, 1. August 2014, 16:38

Zitat

Soweit ich weiss ist das mit den heutigen Sanitäranlagen gar nicht mehr
möglich oder kommt sehr selten vor (höchstens noch bei den Anlagen, wo
die Rückschlagklappen fehlen) Also ist bei mir noch nie vorgekommen, bei
dir etwa? Ausserdem leben Ratten nicht ausschliesslich in der Kanalisation, sie
mögen einfach das Wasser und sind oft auch an Flüssen oder Bächen zu
finden.
Nein, bei mir auch noch nicht. Soweit ich weiß kommen die Ratten durch die Klappen durch, wenn sie wirklich wollen, aber meistens machen sie sich die Mühe gar nicht. Müssen sie auch gar nicht, bei uns kann man sie Nachts etwas abseits der Straßen finden wenn man genau beobachtet. Besonders bei den Mülltonnen fühlen die sich wohl, klar das ist das reinste Schlaraffenland für die. Es ist halt nur die alte Vorstellung die wir haben.

Zitat

Klar übertragen sie Krankheiten als Wirt, sie sind aber nicht der
Auslöser der Pest. Dafür ist der Floh zuständig, der sich auch gerne mal
auf Ratten breit macht. Wenn genug Hunde oder Katzen da wären, die dann
überall in den Häusern rumstromern wären halt die die Bösewichte.
Jepp, da stimme ich dir zu, Tauben werden deshalb ja auch oft als die Ratten der Lüfte angesehen. Aber Ratten vermehren sich nun einmal wie bekloppt. Und das ist nunmal der Punkt. Wie gesagt, ich halte diese Rattenpanik auch für übertrieben, aber man darf die ganze Sache auch nicht unterschätzen. Neben der Pest gibt es ja noch andere, schöne Krankheiten die sie mit ihren Biss übertragen können.

Zitat

Allgemein verdanken wir den Ratten auch als Labortiere (so schlimm ich
das finde) trotzdem unheimlich viel, was unsere heutigen Medikamente
usw. angeht. Aber das ist den Leuten ja dann egal. Sind ja nur Ratten.
Sag das mal PETA. Fakt ist das Ratten sich halt hervorragend als Labortiere eignen und ich persönlich bin ja froh über Tierversuche für Medikamente (bei Make-Up usw. sieht das schon wieder anders aus)

kleine Hexe

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19

Montag, 4. August 2014, 10:36

Also versteht mich jetzt bitte nicht falsch - ich bin grundsätzlich absolut gegen Tierversuche. ;) Aber mag die Leute nicht die über die Ratten her ziehen und dann jeden Tag ein Aspirin einwerfen und sich über die Wirkung freuen. Sie verdanken ihnen schliesslich diese medizinischen Wunderwerke.

Kann mir jedenfalls vorstellen, dass Ratten gerne auch mal grösser werden, wenn genug Nahrung vorhanden ist (natürlich über einen längeren Zeitraum bei einer Population, so dass sie sich bereits mit diesen mutierten Genen vermehren). Und ja, Ratten vermehren sich unheimlich schnell. Wanderratten können anscheinend bis zu 22 Jungtiere pro Wurf haben. Und das je nachdem bis zu 12 x im Jahr wenn's denn sein muss (wenn auch eher unwahrscheinlich, da es vom Klima abhängt - Tragzeit ungefähr 20-30 Tage). Und jedes dieser Rattenbabies ist je nach Gattung bereits nach 2-3 Monaten geschlechtsreif und vermehrt sich weiter. Man kann sich ausrechnen, wo das hinführt.

Gigantismus im Allgemeinen kommt ja in der Natur immer wieder vor, meist aufgrund der nicht vorhandenen Fressfeinde z.B. auf isolierten Inseln (Inselgigantismus) oder in der Tiefsee. Man denke auch an die Dinosaurier, deren Grösse teilweise fast schon groteske Ausmasse annahm. Bloss sind halt kleinere Lebewesen auf Dauer (wenn nicht isoliert) einfach bessere Überlebenskünstler, nur schon weil sie als Beute nicht so auffallen. Daher sterben die ganz grossen Lebewesen meist dann auch irgendwann wieder aus - weil es einfach unpraktisch ist. Die kleinen Einzeller hingegen oder Nagetiere usw. überleben je nachdem eher. Ich glaube kaum, dass die Natur eine Ratte, so gross wie eine Kuh hervorbringt. Was für ein Schwachsinn.

Habe noch eine weitere, eher grosse Rattenart gefunden, die aber bereits ausgestorben ist. Die Kanarische Riesenratte obwohl auch hier die Bezeichnung übertrieben ist. Auch hier erreichen die Ratten ein Gewicht von bis zu einem Kilo. Sind aber nicht sonderlich riesig. Die Riesenhutias waren da schon weitaus grösser (bis zu 1 Meter) und mit bis zu 200 Kilogramm auch sehr schwer. Auch hier hatte es mit Inselgigantismus zu tun, dass die Ratten so gross wurden.

Dass dies also in Schweden oder England passiert halte ich für relativ unwahrscheinlich. Die Natur bringt selten unnütze Mutationen hervor und es macht irgendwie einfach keinen Sinn, dass Ratten so gross werden. Was sollen sie dann fressen? Es wäre ja auch ein Nachteil, in der heutigen Zeit so gross zu sein, die Menschen würden das ja sofort unterbinden. Sie könnten sich ja gar nicht mehr verstecken.

Habe auch gelesen, dass Rattengift relativ ausgeklügelt sein muss. Denn stirbt eine Ratte sofort am Gift fressen es die anderen nicht. Wurde ja hier schon mehrfach erwähnt - die Ratten schicken sozusagen einen Vorkoster und greifen erst zu, wenn dieser überlebt. Daher werden oft langsam wirkende Gifte verwendet. Rattengift wird leider oft vor allem von Laien falsch eingesetzt (zu niedrig dosiert), so dass die Ratten das je nachdem sogar überleben und daher spricht man dann davon, dass sie immun dagegen sein sollen. Ab und zu kommt das aber wohl je nach Inhaltsstoff doch mal vor. In Niedersachsen sollen gewisse Populationen bereits resistent gegen ein gewisses Rattengift sein (Warfarin). Ein Artikel schreibt darüber:

Zitat

"Von der Resistenz sind von den heute meistens verwendeten Wirkstoffen Bromadiolon und Difenacoum vereinzelt betroffen. Sollten Resistenzen auftreten kann man mit dem Wirkstoff Brodifacoum effektiv arbeiten."


Habe noch einen Wiki-Artikel zum Thema Rodentizid gefunden, wo die Resistenz nochmals erwähnt wird:
Rodentizid

Rattengift ist übrigens eine ganz üble Sache, wenn es nicht richtig verwendet wird. Nicht nur stirbt die Ratte einen langsamen, qualvollen Tod durch innere Blutungen (die Organe können sich sogar zersetzen, bevor die Ratte stirbt) sondern auch andere (Menschen) und Tiere werden durch die Köder vergiftet wie z.B. Hauskatzen, Hunde, oder Fressfeinde der Ratten wie z.B. Eulen. :| Anstatt die armen Tiere zu vergiften würde man besser schauen, dass man Lebensmittel richtig lagert und entsorgt. Entzieht man ihnen die Lebensgrundlage, reguliert sich die Population von selbst.

Hier habe ich auch einen schönen Artikel über Ratten allgemein gefunden - wenn auch schon fast Off Topic :mrgreen:
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Dienstag, 5. August 2014, 02:59

Die Natur bringt selten unnütze Mutationen hervor
Doch klar tut sie das; das nennt sich dann halt genetische Störung, Krankheit oder Behinderung. Ne Ratte mit drei Köpfen oder ein Mensch mit einer Trisomie oder Krebs sind ja ebenfalls mutiert. Nur sind das Mutationen, die das Lebewesen nicht stärker/durchsetzungsfähiger machen als normal, also setzen sie sich nicht weitläufig durch; eher wird, wenn möglich, versucht, derartige Mutationen zu heilen oder zu entfernen.
Viel seltener als schädliche bringt die Natur nützliche Mutationen hervor. Nützlich ist für ne Ratte z.B. höhere Resistenz gegen Gifte und Krankheiten. Das hilft eigentlich jedem Lebewesen. Eher problematisch wird dann Gigantismus, weil sich das Lebewesen darauf erstmal einstellen muss. Und bei Ratten laufen die Generationenfolgen sehr schnell, also gibts da wenig Anpassungszeit.
Noch größer werden können die schon; es gibt und gab ja auch noch größere Ratten als in England. Das wird sich halt nicht optimal durchsetzen, aus bereits angeführten Gründen.
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Dienstag, 5. August 2014, 12:43

Anpassen an einen Gigantismus können die sich schon, darf halt nicht von heute auf morgen sein.
Natürliche Feinde würden auch gewaltig zurückgehen: Katzen, Marderartige, Greifvögel und Schlangen (aber nur unsere beiden Vipernarten und die Äskulapschlange, die Ringelnatter ist eine Frosch/Fischjägerin und die Glattnatter eine Echsenjägerin) würden mit so großen Ratten nicht mehr zurechtkommen. Ok der Steinadler, Uhu und Luchs schon, aber die sind sehr selten geworden.

Menschen würden als indirekte Feinde wohl nicht das Wachstum beeinträchtigen, weil wir die ja "nur heimtückisch" vergiften. Und dann ist größer wieder von Vorteil, da Gewicht und Körpermasse bei Vergiftungen eine Rolle spielt.
Wenn mich meine Skorpione und meine Kammspinne erwischen (ich bin quasi Gifttierhalter) ist das schon ein Unterschied als wenn es ein Kind erwischt.

femshep

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22

Dienstag, 5. August 2014, 17:10

Zitat

Menschen würden als indirekte Feinde wohl nicht das Wachstum beeinträchtigen, weil wir die ja "nur heimtückisch" vergiften.
Hm, wir vergiften sie aber auch weil wir ihnen auf andere Weiste nicht wirklich habhaft werden. Werden die Tiere größer, könnte man sie auch auf andere Weise jagen. Wildschweinen werden bei uns in den umgebenden Wäldern regelmäßig erschossen und auf Ratten die groß wie Kühe oder meinetwegen nur wie Hunde sind könnte man auch relativ leicht schießen, zumal sie ja kaum noch Rückzugsmöglichkeiten hätten.

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23

Mittwoch, 6. August 2014, 01:21

Das direkte jagen von Menschen, z.B. mit Schußwaffen "kennen" die noch nicht, daher spielt das fürs größer sein, noch keine Rolle.

Gegenüber Freßfeinden (die häufigeren) und gegen Gift ist die zunehmende Größe ein Vorteil.
Bleibt noch anzumerken, daß die natürlichen Feinde seltener geworden sind, und die Ratten das mit ihrer Vermehrungsrate genauso ausgleichen.
Lediglich gegen Gift ist es ein Vorteil (Abbau des Giftes und schwächere Wirkung da mehr Gewicht/Masse)

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24

Mittwoch, 6. August 2014, 02:39

Als ich noch bei meiner Mutter wohnte hatten wir mal eine Ratte die irgendwie immer in den Keller kam und wieder raus ging(irgendwo muss nen Loch GEWESEN sein)da HAbe ich eInE Rattenfalle gekauft,Käse draufgelegt und dan war aus die Maus.
Hab übrigens eine mutierte Riesenratte in Menschengrösse entdeckt ,)
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