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Vivajohn

Traumwanderer

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1

Samstag, 8. November 2014, 00:41

Der entfernteste Tod von etwas Irdischem

kurze Antwort:
Astronauten der Soyuz 11 starben in einer Höhe von ca. 167 km durch einen Druckabfall in der Raumkapsel. Der Mensch aber hält nicht den Rekord für diese Kategorie! Man stellt fest, dass gewisse Mikroben eine ungeheure lange Zeit im Vakuum überleben können. Deshalb desinfiziert man heutzutage recht akribisch sämtliche Raumkapseln, welche auf anderen Himmelskörpern landen sollen. Das tut man zum einen, um irdische Mikroben nicht mit ausserirdischem Leben zu verwechseln und natürlich auch, um andere Himmelskörper zu "verseuchen". Die verantwortliche Person bei der NASA hat die coole Jobbezeichnung "Planetary Protection Officer"! Die beiden Raumsonden Voyager und Pioneer, welche auf den Weg in den Deep Space sind wurden aber nie vollständig desinfiziert... Die Strategie bei diesen beiden Sonden lautet: "Try not to hit any planets".

Nun geht man tatsächlich davon aus, dass noch Mikroben auf den Sonden leben könnten... Und wahrscheinlich sterben fortlaufend irgendwelche Mikroben durch Strahlung... Und jeder neue Tod einer Mikrobe setzt fortlaufend einen neuen Rekord!



Die lange Erklärung gibts hier . Daneben finden sich andere, hypothetische und fast völlig sinnlose Berechnungen und Annahmen vermischt mit lustigen Comics, welche einige hier bestimmt schon mal gesehen haben..


mfg Vivajohn

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Manetuwak (10.11.2014)

femshep

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2

Samstag, 8. November 2014, 19:35

Zitat

Astronauten der Soyuz 11 starben in einer Höhe von ca. 167 km durch einen Druckabfall in der Raumkapsel.
Je nachdem was man von Phantomkosmonauten hält, könnte es aber auch schon jemanden in weit größerer Höhe erwischt haben.

Vulpecula

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3

Samstag, 8. November 2014, 22:25

Hallo,

es gibt auch namhafte Wissenschaftler die die Theorie entwickelt haben dass das Leben einst mit Hilfe von Kometen auf die Erde gelangte.
Dann wäre die Erde - und vermutlich auch andere Himmelskörper - sozusagen von Außen mit Leben "infiziert" worden.
Andere Wissenschaftler gehen sogar noch weiter und glauben dass dies sogar gleich mehrfach geschehen ist und führen die "Kambrische Explosion" als Argument an.
Denn nachdem das Leben auf der Erde fast 3 Milliarden Jahre lang nicht über das Stadium der Blaualgen und Stromatolithen hinausgekommen ist, schien es dann urplötzlich einen genetischen Impuls gegeben zu haben der geradezu ein evolutionäres Feuerwerk startete.
So gesehen kehren diese hypothetischen Mikroben auf den Raumsonden also in gewisser Weise möglicherweise in ihre Heimat zurück.

Gruß

Das Füchslein

Estebenjo

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4

Sonntag, 9. November 2014, 01:03

Naja, es kann aber auch durchaus sein, dass man einfach keine Brückentiere findet, welche zwichen den Einzellern des Präkambrium und der Kambrischen Explosion gelebt haben. Teilweise waren diese Lebensformen relativ groß, also im Verhältnis zu Einzellern. Ich kann mir kaum vorstellen, dass solche Tiere eine Reise durch das Weltall überlebt haben.
"Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens


Wer weiß muss nicht glauben.

Vulpecula

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5

Sonntag, 9. November 2014, 03:41

Hallo,

ich denke da eher daran dass es sogar mehr als einmal einen plötzlichen "Anschub" in der Evolution gegeben hat, über dessen Ursache man sich nicht klar ist.
Also zu Beginn des Proterozoikum, in dem sich das erste Mal Einzeller zu Mehrzellern zusammenschlossen (was durchaus evolutionär erklärbar wäre) und den Übergang zum Neoproterozoikum, in dem auf plötzlich DNA durch den Zusammenschluss von Zellen ausgetauscht wurde.
Also der Zeitpunkt in dem Zellen sich nicht mehr einfach nur durch Teilung vermehrten, sondern das bei der Vereinigung von Zellen eine neue DNA erzeugt wurde, also sozusagen der Sex erfunden wurde.
Allerdings kam mit diesem Zeitpunkt auch erst die "Sterblichkeit" auf die Erde, denn Einzeller sind in gewisser Hinsicht "unsterblich", da beider Teilung ja stets völlig exakte Kopien entstehen, welche die alten Zellen ersetzen.
Das passiert natürlich prinzipiell auch bei Mehrzellern, denn auch unserer Körperzellen werden ständig erneuert, nur ist halt so ein komplexer Zellverbund als Ganzheit nicht dauerhaft zu erhalten.

Wie gesagt dieser Übergang von der ungeschlechtlichen zur geschlechtlichen Vermehrung ist wissenschaftlich noch nicht genau zu erklären.
Es gibt da Vermutungen die von Genmutation durch kosmische Strahlung ausgehen, andere Theorien mutmaßen dass die irdische DNA durch eine zweite Variante aus dem Kosmos ergänzt wurde.
Leider hab es damals noch keine BILD-Zeitung, denn BILD-Redakteure haben zwar bekanntlich von gar nichts eine Ahnung, können aber immer alles erklären.
Was bei BILD-Lesern keinen Unterschied macht, denn glauben jeden Mist.

Gruß

Füchslein

Estebenjo

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6

Sonntag, 9. November 2014, 10:53

Das Problem ist halt einfach, dass man nicht viel aus diesem Erdzeitalter finden kann. Also an fossilen Rückständen und selbst wenn würde man daran noch nicht erkennen können, welche Prozesse genau stattgefunden haben. Das durch Meteoriten exterrane Microorganismen auf die Erde gebracht werden halte ich für möglich und wird mit Sicherheit auch schon des öfteren passiert sein. Es fällt ja andauernd irgendwas vom Himmel. Allerdings müssten sie extrem Hitzeresistent sein, beim durchqueren der Erdatmosphäre. Gerade keine Ahnung wie das mit uns bekannten Bakterien aussieht, also bis zu welchen Temperaturen diese standhalten können.
Allerdings wenn es so wäre und Bakterien via Meteorexpress zur Erde gelangt sind, dann wäre damit ja quasi bewiesen das es Außerirdische gibt und sie unseren Planeten bereits besucht haben und auch unter uns Leben :D
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Vivajohn

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7

Sonntag, 9. November 2014, 20:03

Von der Theorie hab ich auch schon mal gehört! Sie hinkt leider auch noch an einer anderen Stelle:

Man geht mittlerweile davon aus, das Sternensystem der ersten Generation nicht in der Lage sind, Leben zu beherbergen ( fehlende Vielfalt von Elementen ). Mit einem Alter von ca 4,7 Mia Jahren ist unser Sonnensystem noch recht jung, selbst im Verhältnis zum Alter des Universums (ca 13,7 Mia Jahre). Die Wahrscheinlichkeit, dass nach der Schaffung unseres Sonnensystem nun schon Leben woanders existierte, welches die Erde infizieren könnte, ist sehr gering (wenn auch nicht unmöglich!).


mfg Vivajohn

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silvercloud

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Montag, 10. November 2014, 09:31

:ironie:
Sorry, das mit dem entferntesten Tod, da muss ich leider ein Mitglied der Flight 19 Crew anführen, der nach seine Entführung im Formalhaut System verstorben ist. Er starb als er sich an einer genusianischen Schnecke verschluckte, die lebend verzehrt wird und in der Speiseröhre rauf und runter rutscht und dabei so ein neckisches Kribbeln verursacht. :ironie:
Silver

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Vivajohn

Traumwanderer

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9

Mittwoch, 12. November 2014, 14:13

Zitat

Sorry, das mit dem entferntesten Tod, da muss ich leider ein Mitglied der Flight 19 Crew anführen, der nach seine Entführung im Formalhaut System verstorben ist. Er starb als er sich an einer genusianischen Schnecke verschluckte, die lebend verzehrt wird und in der Speiseröhre rauf und runter rutscht und dabei so ein neckisches Kribbeln verursacht.


Insofern vermisse ich auch den Wal, welcher sich mit den Worten "Hallo Grund!" im Endanflug verabschiedete und seinen besten Kumpel, der Blumentopf :mrgreen:

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Konquistadore

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Mittwoch, 12. November 2014, 14:38

Und immer dran denken, Handtuch mitnehmen!
'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
'Du meinst die Löcher im Himmel? Die hat der Mann im Mond mit seiner Mondnadel reingepiekst, damit die Sonne durchscheinen kann, die dahinter schläft.'

Walter Moers ~ Der Schrecksenmeister


Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor

Johann Wolfgang von Goethe ~ Faust, der Tragödie erster Teil

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Knurzhart

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11

Dienstag, 10. Mai 2016, 22:02

Der entfernteste Tod von irgend etwas Irdischem war ein Photon, gerade eben. Ausgesendet vor knappen 5 Mrd. Jahren traf es unverhofft auf ein Objekt und ward dann nicht mehr gesehen. Damit ist es also ungefähr 473364*10^23 km entfernt gewesen. Tatsächlich kann ich es nicht belegen aber die Wahrscheinlichkeit ist da auf meiner Seite.

Rônin

Shinjidai

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12

Mittwoch, 11. Mai 2016, 00:40

Dazu auch immer interessant die vorbereitete Rede, die Richard Nixon im TV vorgelesen hätte, wenn Neil Armstrong und Buzz Aldrin nicht in der Lage gewesen wären, den Mond wieder zu verlassen und dort gestrandet wären.

----------

IN EVENT OF MOON DISASTER:

Fate has ordained that the men who went to the moon to explore in peace will stay on the moon to rest in peace.

These brave men, Neil Armstrong and Edwin Aldrin, know that there is no hope for their recovery. But they also know that there is hope for mankind in their sacrifice.

These two men are laying down their lives in mankind's most noble goal: the search for truth and understanding.

They will be mourned by their families and friends; they will be mourned by their nation; they will be mourned by the people of the world; they will be mourned by a Mother Earth that dared send two of her sons into the unknown.

In their exploration, they stirred the people of the world to feel as one; in their sacrifice, they bind more tightly the brotherhood of man.

In ancient days, men looked at stars and saw their heroes in the constellations. In modern times, we do much the same, but our heroes are epic men of flesh and blood.

Others will follow, and surely find their way home. Man's search will not be denied. But these men were the first, and they will remain the foremost in our hearts.

For every human being who looks up at the moon in the nights to come will know that there is some corner of another world that is forever mankind.


----------

Vor dieser Rede hätte Nixon persönlich die baldigen Witwen angerufen; nach der Rede hätte die NASA den Funkkontakt zum Mond eingestellt, und den Astronauten die Wahl überlassen, ob sie den Rest ihrer Vorräte aufbrauchen und dann verdursten, oder ob sie sich selbst umbringen.
Danach hätte die bei Seebestattungen übliche Beisetzungsprozedur, in Abwesenheit der Beizusetzenden, stattgefunden, in der die Worte "To the deep" durch "To the deepest of the deep" ersetzt worden wären, gefolgt von einem Gebet.
"This world can just crumble for all I care! It's time to start the biggest war of the century!"

Tina

Lebendes Mysterium

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Mittwoch, 11. Mai 2016, 07:37

Diese Rede hab ich schonmal gelesen. Eine ziemlich ekelhafte Vorstellung, auf diese Art abzudanken! Hatten die denn genug Luft um zu verdursten, und hatten sie wenigstens die obligatorische Pistole mit ein paar Kugeln dabei?
Tina

Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!

Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

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