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mister x

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Mittwoch, 28. März 2018, 22:33

Das neue Fortschrittsystem in BF

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Mittwoch, 2. Mai 2018, 05:41

Habe jetzt den Star Wars gesehen.

An Kitsch und Klischees kaum zu überbieten.

Wie Disney Star Wars versaut hat, unglaublich.

mister x

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Mittwoch, 2. Mai 2018, 23:36

OK,sehr ich jetzt nicht ganz so Nachdenker..Wenn sie's wie in Ep 7 machen ,heisst es es wär ein Remake,machen sie was völlig anderes wie in 8 ist es plötzlich kein Star Wars mehr.Was denn nun??
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Rônin

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Donnerstag, 3. Mai 2018, 00:03

Der erste wär übrigens RO gewesen
Oh Tatsache, da hast du recht - der Film braucht halt auch keins. Kylo Ren vs Zynischer-Hurensohn-Luke ist aber kein Duell, sondern zweimal n Schwung ins Leere. Ich hab btw nix gegen das Konzept eines tatsächlich durchgezogenen, cool choreographierten Duells ohne Lichtschwerter-Kontakt, aber hier ging nach Lukes Matrix-Dodge halt echt sofort die Exposition los.
Davy, als ob die Duell-Galore in III nicht geil war. Das in VII war auch exzellent. Die aus den alten Filmen sind halt... langsam. Soll heißen es handelt sich um gute Szenen, aber nicht um gute Actionszenen.
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Donnerstag, 3. Mai 2018, 16:23

Ich kann halt den Duellen aus den Prequels nicht viel abgewinnen.

Yoda vs. Dooku lächerlich mit dem Rumgehüpfe.
Die Orgie in der Geonusianischen Arena war für mich Overkill.
Anakyn vs. Obi Wan in EpIII war mir auch zu drüber mit dem rumgehüpfe auf dem Lavafluss. Wirkte dadurch unnötig gestelzt und choreographiert.

Zitat

Zynischer-Hurensohn-Luke
Mir gefiel Lukes Darstellung. Verstehe die Aufregung da nicht...

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Donnerstag, 3. Mai 2018, 17:04

Ich find den Zynischer-Hurensohn-Lehrmeister in VIII auch ganz lustig, aber die Luke-Figur wurde dafür komplett uminterpretiert (Im Gegensatz zu Han Solo und Leia auch, die sich organisch entwickelt haben), und Star Wars ist halt ne Reihe mit etablierten Charakteren. Hamill sieht das ja wie gesagt gleich und ist unzufrieden damit, wie mit der Figur hier umgegangen wurde, und hat an dieser Stelle recht. Deine Ansichten sind so sonderbar einfach; wirken als würdest du sie random auswürfeln. Luke umschreiben ist cool, aber n Lichschwert-Duell wird mies, wenn machtbegabte Jedis dabei den dreidimensionalen Raum nutzen? Ich mein, die Choreos aus den Prequels sind technisch bis heute objektiv top notch. In Episode I ist der Fight ja gar so ziemlich die einzige redeeming Quality. Von der quer durcheinandergeworfenen Narrative, sinnlosen Dramaturgie, ranzigen neuen Nebenfiguren und innerlichen Widersprüchen her ist VIII wieder auf dem gleichen Niveau wie I. Das heißt btw, dass dieser Film durchaus nicht unerträglich übel ist, er ist einfach nur ne ganze Ecke amateurhafter und zielloser geschrieben als der Rest.
Hatte hier einige Probleme gelistet: Beute von Heute
Und ich mochte VII eigentlich ganz gerne, auch wenn ich bei jedem neuen Rewatch merke, dass er durch seine starken Ähnlichkeiten zu IV nicht sehr viel Rewatch-Wert hat - er hat halt gerade beim ersten mal voll die Nostalgie bedient mit allem, was man sehen wollte.
Muss aber ehrlich sagen, auch wenn ich allgemein keinen dieser Filme ununterhaltsam finde - Star Wars als Franchise ist so hart overhyped einfach nur. Keiner dieser Filme geht dramaturgisch tiefer als n Transformers-Film; die Streifen machen halt fett Fun und die meisten kann man sich endlos oft geben.
George Lucas ist ja auch einfach nur ein Scam; schon immer gewesen. Ähnlich wie J. K. Rowling; je mehr man sich mit ihm beschäftigt, desto mehr merkt man, dass er nicht durch Talent etwas richtig cooles geschaffen hat, sondern durch schieres Glück und ideale Umstände (In Lucas' Fall kommt ja eigentlich auch alles, was an den Originalen ikonisch ist, von anderen Leuten - was er ja über Jahre hinweg immer weiter ruinieren wollte mit seinem nachträglichen Gefummel) - es daher auch niemals wiederholen könnte. Mal ganz abgesehen davon, dass er scheints auch n Creep ist, mit dem man kaum arbeiten konnte.
Immerhin wird Rian Johnson mit IX das Material wieder entrissen; vielleicht kann der Film dann noch umschwingen und kohärent die vorbereitete Narrative zuende führen, bzw. was von ihr übrig geblieben ist. Plus Uncanny-Valley-Leia.
Im Ernst, für vollanimierte tote Darsteller sind wir aktuell noch 20 Jahre zu früh, wie Rogue One bewiesen hat.
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Donnerstag, 3. Mai 2018, 21:59

Was?Star Wars mit Transformers zu vergleichen,ich meine wie kann man das nur?Star Wars ist Kult,sogar Lifestyle..Das kann man nicht mit den Bayformers vergleichen.Solltest du die Serien von Transformers meinen,die sind natürlich auch Kult,wenn auch nicht so in meinen Herzen wie Star Wars.Ep 1 mit 8 zu vergleichen ist auch weit hergeholt.In 1 haben wir den Mastermind ,der hinter den ganzen steht,in 8 ist es ein von Disney angeheuert er Regisseur.Lucas hier so nieder zu machen,halt ich für nicht gerechtfertigt.Es war den seine Ideen,unter seiner Leitung würden die 6 besten Star Wars Filme gemacht ,die es je geben wird.Ich bin Lucas dafür dankbar,und bedauere das nicht seine ST umgesetzt wurde.Lucas ist filmisch gesehen ein Visionär,wie Rodenberry.
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Montag, 7. Mai 2018, 12:21

Zitat von »Ronin«

Im Gegensatz zu Han Solo und Leia auch, die sich organisch entwickelt haben
Han und Leia haben sich zu EP7 kein Stück weiterentwickelt. Sie sind genau dort, wo sie zum Beginn der Originaltrilogie waren.
Trotz neu geschaffener Republik dümpelt Leia immernoch mit einem kleinen Haufen von Rebellen durch die gegen und bekämpft das Imperium (jetzt halt New Order). Das einzige bisschen Weiterentwicklung erhält sie in EP8 mit der verhassten Superman-Szene.
Han? Han ist mi Chewie als Schmuggler unterwegs. Er hat sich noch nichtmal Krieg seiner Frau angeschlossen oder ist sonstwie in der neu geordneten Galaxie nützlich. Sein bisschen Weiterentwicklung erhält er kurz vor seinem Tod mit seinem Sohn.
Chewbacca trifft es am schlimmsten. Der verkommt vollkommen zum pelzigen Statisten.

Luke ist da für mich der einzige der OT-Helden, der wirklich eine Weiterentwicklung erfahren hat. Du nennst es umschreiben, ich nenne es Entwicklung:
Er war der Held in der Originaltrilogie. In kürzester Zeit musste er hier das Jedi-Können erlernen und seinem Vater und dem Imperator entgegen treten. Er ist gestrauchelt, hat sich aber letztendlich doch der lichten Seite zugewandt und hat brilliert.
Dann erfahren wir, was in der Zwischenzeit zur neuen Trilogie passiert ist: Er hat eine Schule aufgebaut und versucht Jedi auszubilden - und das obwohl er selbst nie eine umfangreiche Ausbildung erhalten hatte.
Dann kam der Schüler Kylo. Luke kam auch hier wieder ins Straucheln, hatte einen Dunklen Moment, hat sich dann aber doch im richtigen Moment wieder dem Licht zugewandt. Wie schon einst auf dem Todesstern. Nur das Kylo das Straucheln gesehen hat und sich verraten fühlte.
Ab dann ging es bergab für Luke. Er verlor die Schule und all seine Schüler.
Zu allem Überfluss hatte er selbst das Monster (Kylo Ren) geschaffen, indem er dies verhindern wollte.
Daran ist er zerbrochen. Das finde ich überaus nachvollziehbar.

Dieser Schwachsinn, der gerne behauptet wird "meh man hat Luke zum Mörder umgeschrieben", der stimmt einfach nicht.

Zitat von »Ronin«

Deine Ansichten sind so sonderbar einfach; wirken als würdest du sie random auswürfeln.
Nein, du machst es dir ganz schön einfach, indem du mir solchen Unsinn vorwirfst.

Zitat von »Ronin«

Luke umschreiben ist cool, aber n Lichschwert-Duell wird mies, wenn machtbegabte Jedis dabei den dreidimensionalen Raum nutzen?
1. sehe ich wie oben erläutert das Umschreiben nicht.
2. nutzen sie nicht einfach nur den dreidimensionalen Raum, sondern übertreiben es in ihm. Natürlich reichen keine Einfach Sprünge. Da muss überall noch Lava sein. Und ausgerechnet der älteste und erhabenste Jedi-Meister muss rumspringen wie ein Gummiball.

Zitat von »Ronin«

die Choreos aus den Prequels sind technisch bis heute objektiv top notch.
...und man sieht ihnen an, dass sie Choreographiert sind. Besonders der Kampf gegen Maul.
Das wirkt nicht natürlich.

Zitat von »Ronin«

Und ich mochte VII eigentlich ganz gerne
Ich nicht. Oder besser gesagt im Kino beim gucken war der gut, aber sobald ich etwas drüber nachgedacht habe wurde der schlecht. Fastfoodfilm.
Deswegen gefällt mir ja vielleicht auch EP8 so gut: weil die eben vieles anders macht als die 7.

Zitat von »Ronin«

Keiner dieser Filme geht dramaturgisch tiefer als n Transformers-Film;
Das stimmt einfach nicht.
Klar sind auch die Star Wars filme keine tiefschürfenden Charakterstudien. Aber sie haben definitiv mehr Tiefgang als die Bayformer.

Zitat von »Ronin«

George Lucas ist ja auch einfach nur ein Scam; schon immer gewesen. Ähnlich wie J. K. Rowling; je mehr man sich mit ihm beschäftigt, desto mehr merkt man, dass er nicht durch Talent etwas richtig cooles geschaffen hat, sondern durch schieres Glück und ideale Umstände (In Lucas' Fall kommt ja eigentlich auch alles, was an den Originalen ikonisch ist, von anderen Leuten - was er ja über Jahre hinweg immer weiter ruinieren wollte mit seinem nachträglichen Gefummel) - es daher auch niemals wiederholen könnte.
Da sind wir uns mal einige.

lg Davy
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Montag, 7. Mai 2018, 14:51

Ich bin mit Luke nicht zufrieden Mark Hamill übrigens auch nicht..Luke,der selbst in seinen Vater noch was Gutes sah.Und Anakin war quasi ein Massenmörder.Jedi fast ausrotten lassen,Alderaan,und früher hatte sogar Jünglinge getötet.Und in diesem sieht Luke was Gutes..noch immer.Und ausgerechnet Luke wendet sich von seinen Freunden ab,nur weil ein Schüler ihm abhanden kommt?
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Montag, 7. Mai 2018, 15:28

Ihm ist nicht "nur ein Schüler abhanden gekommen".
Einer seiner Schüler wurde durch sein zutun zum Darth Vader 2.0, ermordete die anderen Schüler, Zündete seinen neugegründeten Orden an und versucht nun die Galaxie zu unterjochen. In dem Zusammenhang das Wörtchen "nur" zu gebrauchen ist daneben.

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Montag, 7. Mai 2018, 17:37

Trotzdem,das ist gegen die. Natur von Luke.Hamill müsste sich allerdings unterordnen,weil der Film es so verlangte
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Samstag, 12. Mai 2018, 15:20

Ich mein, okay, man kann halt schlecht nen Beweis oder Gegenbeweis dafür anführen, dass ein fiktionaler Charakter für ne neue Geschichte in unglaubwürdiger Weise geschrieben wurde, aber es ist halt tatsächlich recht schwerwiegend, wenn auch ein offensichtlich recht cleverer und sympathischer Darsteller wie Hamill fühlt, dass genau das mit der Figur passiert ist, die er seit 40 Jahren spielt (Ja auch nicht nur in den Filmen, auch diversen Games und so weiter). Luke ist in diesem Film einfach n ziemlich hohles aus Klischees bestehendes Plot Device und verliert die ganze Entwicklung, die er in den alten Filmen durchgemacht hat (Extrem schlechter Stil) - wie die meisten Figuren, selbst die coolen neuen Charaktere aus VII. Man kann sich da halt durch endlose Mentalgymnasik Rechtfertigungen herdrehen, aus denen dies und das Sinn macht - Rian Johnson ist einfach in diversen Hinsichten ein unerfahrener und sauschlechter Drehbuchautor. Ich kann auch nur nochmal auf die anderen sonderbaren Punkte hinweisen, die ich angeführt habe. Der Film enthält mit Holdo vs. Dameron nen kompletten, dramaturgisch absolut sinnlosen Subplot. Hyperspeed-ram ist n extrem harter Canon-Bruch.

Han und Leia haben sich zu EP7 kein Stück weiterentwickelt. Sie sind genau dort, wo sie zum Beginn der Originaltrilogie waren.
Ich mein nicht beruflich, sondern charakterlich. Gib dir dafür z.B. auch die erste Interaktion zwischen Han und Leia in VIII und merke, wie beide deutlich gesetzer geworden sind. Das ist ne organische Entwicklung. Han Solo ist weiterhin ein Raubein, aber wurde in der Zwischenzeit erwachsen. Leia wurde als Anführerin noch effektiver und stärker.

...und man sieht ihnen an, dass sie Choreographiert sind.
Zum jetzigen Zeitpunkt existieren keine Filme mit Kämpfen, bei denen man nicht sieht, dass sie choreographiert sind. Das mag u.a. daran liegen, dass Kämpfe in Filmen choreographiert sind und n normaler Mensch das sehen kann, wenn er jemals auch nur einen echten Kampf gesehen hat. Man könnte das halt vermeiden, wenn man für nen Film Menschen dazu zwingt, wirklich gegeneinander anzutreten, aber da bestehen vermutlich einige ethische Bedenken.

Klar sind auch die Star Wars filme keine tiefschürfenden Charakterstudien. Aber sie haben definitiv mehr Tiefgang als die Bayformer.
Puh, ne. An dem Punkt werden eher Bays Transformers-Filme so meme-mäßig unterschätzt. Weder Wars noch Transformers sind komplett dämlich, weder Wars noch Transformers sind irgendwo bedeutungsvoll. Beide Reihen folgen ja sogar dem Schema, dass die Plotlines sich stetig wiederholen und sehr basic sind. Optimus Prime, wie Yoda und Co., schmeißt ständig nichtssagende, weise klingende Sprüche durch die Gegend. Aber klar, Wars ist besser. Das liegt aber an diversen anderen Punkten, z.B. der interessanteren Lore im Hintergrund und nem größeren Sortiment an individuellen Figuren.

Lucas ist filmisch gesehen ein Visionär,wie Rodenberry.
Nichts, was du an Star Wars gut findest, kommt so wirklich von Lucas. Carrie Fisher allein hatte nen bedeutend größeren Anteil an den finalen Drehbüchern. Ford hat Solo essentiell selbst charakterisiert. Du müsstest doch Lucas' ursprünglichste Wars-Entwürfe kennen, oder? Angefangen hat er ja damit, die Flash-Gordon-Lore um Elemente anderer Filme anzureichern.
Klar, ohne Lucas würden die Filme schlussendlich nicht existieren, weil er halt derjenige ist, der andere hat arbeiten lassen - aber come on, beschäftige dich mal mit dem Mann. Er hatte sehr viel Glück. Die Filme, die du so magst, würde er ja am liebsten immer weiter und weiter verändern, weil er selbst absolut nicht die Liebe zu den Produkten hat, die du hast, und nicht wirklich sieht, was daran denn eigentlich liebenswert ist, weil er halt n Hack ist.
Roddenberry als Visionär zu bezeichnen ist ernstnehmbar - wobei man bezüglich Trek auch sagen muss, dass das Serien-Universum davon profitiert hat, als er raus war. Roddenberry wollte bis zuletzt am liebsten so viele knappe Space-Röckchen wie möglich einbauen und die Föderation unrealistisch sauber halten. Bereits unter ihm war ne fürs TV ungewöhnliche hohe philosophische Tiefe in Trek, aber die narrativ schwerwiegendsten Plotlines kamen halt erst später in TNG und DS9.
Tendenziell ist n Vergleich zwischen Roddenberry und Lucas aber tatsächlich sogar etwas beleidigend.
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358

Montag, 14. Mai 2018, 16:09

Zitat von »Ronin«

aber es ist halt tatsächlich recht schwerwiegend, wenn auch ein offensichtlich recht cleverer und sympathischer Darsteller wie Hamill fühlt, dass genau das mit der Figur passiert ist,
Naja, auch ein cleverer und symphatischer Schauspieler kann sich irren.
Und Hamil selber wird schon seinen eigenen (evtl. unterbewussten) Headcanon für seine Figur gehabt haben. Bei sowas kann das neue Werk nur verlieren. Erst recht, wenn die Figur dann negativ dargestellt wird.
Hamils Meinung ist da für mich nicht das Totschlagargument, als das sie gerne von den "Fans" ausgelegt wird.

Zitat von »Ronin«

Ja auch nicht nur in den Filmen, auch diversen Games und so weiter
Disney hat nach feindlicher Übernahme ganz klar gesagt, dass nichts von dem Extended Universe gilt. Weder Comics, noch Games noch Bücher. Ist alles bis auf die 6 Filme negiert.
Ob man das nun mag oder nicht steht auf einem anderen Blatt Papier. Aber damit ist nunmal auch klar dass Lukes weitere Entwicklung nach EP VI nur Legende ist und nicht zwingen die weiteren Filme bedingen muss.

Zitat von »Ronin«

Luke ist in diesem Film einfach n ziemlich hohles aus Klischees bestehendes Plot Device und verliert die ganze Entwicklung, die er in den alten Filmen durchgemacht hat
Wie im vorherigen Kommentar erläutert: Sehe ich anders. :P

Zitat von »Ronin«

Der Film enthält mit Holdo vs. Dameron nen kompletten, dramaturgisch absolut sinnlosen Subplot.
Joar, auch das sehe ich etwas anders.
Klar ist die Handlung eine Schlaufe, die ich in Geschichten nie gerne sehe. Hier gibt's für mich aber den Bonus-Punkt, dass der rebellische rangniedere Hauptcharakter es eben mal nicht besser weiß als alle anderen. In jedem anderen Film/Spiel/Schauspiel/Rückseite einer Cornflakes-Pakung besteht die Obrigkeit nur aus Idioten und es muss erst der tolle Rebell herkommen und allen mit einem unkonventionellen Alleingang den Tag retten.
Dieses ungeschriebene Gesetz nimmt der Film halt aufs Korn. Ich fand es ehrlich gesagt ganz erfrischend, dass Poe mit seinem Alleingang Scheiße gebaut hat und Holdo eigentlich recht hatte. Das war unerwartet und mal was anderes.

Dafür liegen meine Kritikpunkte an anderer Stelle: Holdo selbst war überflüssig, ein General Ackbar wäre an ihrer Stelle wesentlich versöhnlicher für Altfans gewesen. Auch hätte man die Holdo-Seite nicht von anfang an so in ein negatives Licht drängen sollen. Man hätte den Zuschauer selbst entscheiden lassen sollen auf wessen Seite er steht: auf Poes oder auf der von Holdo Ackbar.

Und der Plot auf dem Casino-Planeten war ein langweiliger überflüssiger Füller...

Zitat von »Ronin«

Hyperspeed-ram ist n extrem harter Canon-Bruch
An welcher Stelle genau ist es ein Canon-Bruch?
Wann wurde in den alten Filmen dieses Manöver als nicht funktional dargestellt?
Das einzige was mir dazu einfällt ist die letzte Szene von Rogue One, wo die Rebellenschiffe in den grade auftauchenden Star Destroyer springen und abprallen. Dort sind die Schiffe aber auch wesentlich kleiner als das unfreiwillige Ziel.

Zitat von »Ronin«

Ich mein nicht beruflich, sondern charakterlich.
Das ist nicht wirklich ein Beruf, sondern ein Lebensweg. Und die beiden führen genau den Identischen Lebensweg fort, in den sie durch jetzt nicht mehr existente Diktatur gedrängt wurden. Das ist für mich schon charakterlich.

Zitat von »Ronin«

Zum jetzigen Zeitpunkt existieren keine Filme mit Kämpfen, bei denen man nicht sieht, dass sie choreographiert sind. Das mag u.a. daran liegen, dass Kämpfe in Filmen choreographiert sind und n normaler Mensch das sehen kann, wenn er jemals auch nur einen echten Kampf gesehen hat. Man könnte das halt vermeiden, wenn man für nen Film Menschen dazu zwingt, wirklich gegeneinander anzutreten, aber da bestehen vermutlich einige ethische Bedenken.
Ach komm.
Du kannst mit guter Choreo und geschickten Schnitten Kämpfe realistisch wirken lassen.
Je komplizierter du die Choreo machst, je mehr Sprünge, gefuchtel und Schläge auf Knöchelhöhe du einbaust, desto schwieriger wird es aber die Muster zu vertuschen, nach denen Kontrahenten bewegen.
Grade die Kämpfe aus EpI sehen Tänze aus.

Zitat von »Ronin«

Du müsstest doch Lucas' ursprünglichste Wars-Entwürfe kennen, oder?
Ich kämpf mich grad durch "die Ursprüngliche Geschichte" (in Comicform) durch. Das ist nicht so rosig....

Zitat von »Ronin«

Puh, ne.
Doch. :D
Ich weiß auch, dass Star Wars nicht die beste Geschichte aller Zeiten ist. Aber auf Bay-Formers-Niveau ist es auch nicht.

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Freitag, 1. Juni 2018, 03:46

Solo-a Star Wars Story
Der beste der unter Lucasfilm-Disney bisher rauskam.
Eine tolle Westernstory
Ich fand alle gut gespielt, auch Emilia Clarke wusste diesmal(im Gegensatz zu Terminator-Genisys,die Rolle der Sarah Conor,nahm man ihr nicht ab)zu überrzeugen.Die versteckten Anspielungen zB auf Teräs Käsi(ein PS 1 Spiel) oder das Cameo einer bestimmten Figur (mein Highlight) waren super in Szene gesetzt. Auch die Kennenlernstory von unserem Chewie und Han fand ich super.Auch das sie Stars wie Warwick Davis mit rein genommen haben.Was schlechtes fällt mir jetzt echt nicht ein,10 von. 10 ,ohne Wenn und aber
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Sonntag, 3. Juni 2018, 21:25

An welcher Stelle genau ist es ein Canon-Bruch?
Wann wurde in den alten Filmen dieses Manöver als nicht funktional dargestellt?

Rein formell ist es wohl kein Canon-Bruch, da Disney den Canon ja gekillt hat und nun machen kann worauf es grad Lust hat. Trotzdem ergeben sich daraus ein paar Probleme. Disney kann zwar hingehen und sagen "die technischen Details des Extended Universe spielen keine Rolle mehr" aber es kann nicht hingehen und das Gezeigte in den alten Filmen irgendwie groß verändern oder negieren. Und der alte Canon baut grundlegend auf diesen alten Filmen auf, ergänzt im Detail durch einige Bücher.
Und die Unmöglichkeit dieser Hyperspeed-Ramm-Manöver im alten Canon waren eine Notwendigkeit um gewisse Fragen oder besser gesagt Logiklöcher zu kitten. Disney macht diese Löcher nun wieder auf.
Zum Beispiel: Wieso sendet die Rebellion ihre gesamte Fighterflotte in den Todessterngraben um da einen wahnwitzigen Luckshot abzugeben anstatt einfach von weit draussen einen einzelnen X-Wing auf die bekannte Schwachstelle auzurichten und auf Hyperspeed gehen zu lassen?
Oder: Warum baut das Imperium für Fantastiallarden Credits einen Todesstern anstatt einfach Hyperantriebe an ein paar Asteroiden zu kleben und die dann auf die Reise zu schicken?

Das wären dann mal 2 direkte Beispiele aus den alten Filmen. Aber genau so gehts halt weiter in den neuen Filmen. Warum müssen Solo und Co. durch den Schild in die Starkiller Base jumpen um den Schild abzuschalten damit die anderen angreifen können, wenn man doch auch einfach direkt irgendwas mit Hyperspeed in die Base jagen könnte?
Noch schlimmer halt im selben Film: Warum lässt sich das eine Schiff zerstören anstatt so ein Ramm-Manöver zu versuchen?

Aber auf Bay-Formers-Niveau ist es auch nicht.

Aber Disney ist auf dem besten Weg dahin. Für Bay ist ein "cooler Shot" immer wichtiger als Logik. Und genau das bedient Disney mit einem Hyperspeedrammmanöver. Es macht keinen Sinn. Es führt viele Dinge aus den alten Filmen rückwirkend ad absurdum. Hauptsache es sieht cool aus.

Last Jedi für mich übrigens der mieseste Star Wars Film. Und das in einer Realität in der Episode 1 bis 3 ein Ding sind -.-
Was du heute kannst besorgen, ist mit Sicherheit nicht derart wichtig, dass es sich nicht auch verschieben lassen würde!

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