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Eldorado

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Freitag, 23. Dezember 2016, 15:35

@Djinnbeam entschuldige bitte die verspätete Antwort auf deine Frage, die da lautet "Welche Methoden sind dir bekannt, sich der Reizüberflutung eventuell bereits präventiv zu entziehen bzw. diese weitestgehend zu vermeiden?"

@Selbstrmacher erwähnte die lineare Herangehensweise und irgendwie hat er Recht, denn die Summe der Erfahrungen bedeutete eine kontinuierliche Veränderung meiner Weltanschauung und veränderte, oder besser verlagerte meine inneren Wertschätzungen. So finde ich das Leben an sich sehr spannend und ich verfolge alles mit großem Interesse, da ich von Natur her wissbegierig bin, weiß aber für mich sehr gut, diese Informationen richtig einzuordnen. Auch genieße ich das Leben, habe Spaß an der Freud, wohl wissend, das dieses hier nicht die Realität ist. Aus menschlicher Sicht ist diese Verschiebung der Wahrnehmung eher eine Belastung, aber sie ist für mich maßgebend und ist im Vergleich zu setzen wie eine Demut zum Beweis der Loyalität.

@Selbstmacher sieht die Intelligenz als eine Bedrohung zum aneignen von spirituelles Wissen, aber es verhält sich meines Erachtens anders. Intelligenz ist im Grunde kein Hindernis, um seinen spirituellen Erfahrungen zu sammeln, aber sie wird von seiner Umgebung schnell missbraucht. Ruhm, Reichtum und Macht wird dem intelligenten Menschen unter der Nase gerieben und dieser wird dadurch fixiert in seinem Denken, wo ein spiritueller Weg dann keinen Platz hat. Ein intelligenter Menschen wird somit leicht verführt und er ist ab da an ein Sklave der Gesellschaftsordnung. Ein gut funktionierendes Rädchen im System.

um auf deine Frage zurückzukommen: einen spirituellen Weg einzuschlagen bedarf es eine Verkettung von Umständen, die dich dem andauernden Manipulationsversuche von Außerhalb entziehen und du somit von deinem Denken her nicht umgepolt wirst und das von Kindesalter ab an! Davon bin ich überzeugt. Spirituelle Erfahrungen erst im fortgeschrittenen Alter zu erlangen mag möglich sein, kann darüber aber nichts erzählen, denn ich hege diese spirituellen Erfahrungen schon seit frühester Kindheit ab an.
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Sonntag, 25. Dezember 2016, 06:49

@Selbstmacher sieht die Intelligenz als eine Bedrohung zum aneignen von spirituelles Wissen,

Genau genommen habe ich hier ein Zitat ergänzend zur Diskussion gestellt.

Zitat

aber es verhält sich meines Erachtens anders. Intelligenz ist im Grunde kein Hindernis, um seinen spirituellen Erfahrungen zu sammeln, aber sie wird von seiner Umgebung schnell missbraucht.

Den Text aus dem ich zitierte verstehe ich ersteinmal so, daß demnach Intelligenz und Erkennen wenig miteinander zusammenhängen, obwohl man oft etwas anderes zu meinen scheint.

Zitat

Ein intelligenter Menschen wird somit leicht verführt und er ist ab da an ein Sklave der Gesellschaftsordnung.

Ja, das kann so sein. Intelligenz kann nach dem zitierten Text auch Verblendung konservieren, da die von Nichterkennen beherrschte Intelligenz das Nichterkennen stärkt.

Callim

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Sonntag, 25. Dezember 2016, 12:00

Ein intelligenter Menschen wird somit leicht verführt und er ist ab da an ein Sklave der Gesellschaftsordnung. Ein gut funktionierendes Rädchen im System.

Intelligenz kann genauso gut davor schützen, verführt zu werden, weil man die Manipulationsmechanismen dann beser durchschauen kann.
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Sonntag, 25. Dezember 2016, 12:50

Intelligenz kann genauso gut davor schützen, verführt zu werden, weil man die Manipulationsmechanismen dann beser durchschauen kann.

Ich befürchte Manipulationsmechanismen und Intelligenz sind sich in ihrem Wesen recht ähnlich.

Wenn es hier um Wissenschaft geht, dann geht es um Dogmen, nach denen gemäß dieses Glaubens Wissen erlangt werden kann. Diese Dogmen wirken auf viele Anhänger dieser Lehre intelligent.

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Sonntag, 25. Dezember 2016, 12:51

Man kann das mit der Intelligenz eines Menschen hin und herdrehen wie man will, kommt am Ende aber auf das Ergebnis, das eine Manipulation schon in der Kinderstube beginnt. Ein intelligentes Kind ist für die Gesellschaft halt das Erstrebenswerteste und dieses Kind wird in seinem Denken von Außen darauf getrimmt. Vielleicht schweife ich nun zu sehr ab, wenn ich mich frage und behaupte, ob diese "Beeinflussung von Außen" für den Ausüber nicht irgendwann einmal Konsequenzen hat?!

Klar, die Manipulateure handeln in Unwissenheit, da sie selbst zuvor manipuliert wurden und dieser Umstand greift und breitet sich zu allen Seiten hin aus. Sind sie wegen der zuvor an ihnen ausgeübten Manipulation aber befreit von jeglicher (ich sag nun mal) dieser Art von "Sünde"? darauf habe ich nun keine Antwort parat.

Ich weiß nur, wie sehr Menschen mit persönlicher Erfahrung der anderen Art von Wahrnehmung sich schwer tun, zu ihren Erfahrungen auch zu stehen. So verleugnen sie diese Tatsache, um weiterhin am Gemeinschaftsleben teil zu haben. Es ist diese Masse der allgemeinen Wahrnehmung eines Menschen, also der Unwissenheit, die den wenigen Menschen mit Erfahrungen, wie auch immer er sie erlebt hat, mit einer ganz anderen Wahrnehmung gegenüberstehen. Diese andere Wahrnehmung kann man sich aus Kindesalter bewahrt haben, kann aber auch plötzlich passieren durch z.B. Herzstillstand oder schwerer Unfall oder???

Erst Gestern hatte ich noch ein Telefonat und mein Gegenüber erzählte mir dann, dass er bei seinem Herzstillstand vor einiger Zeit etwas merkwürdiges erfahren hat, womit er nur sehr schwer klar kommt. Ich bat ihm, mir mehr darüber zu erzählen, aber ab da an machte er dicht und sagte" ich habe es noch keinem anderen erzählt" und dann kurz darauf "Themenwechsel". Ob ich jemals erfahren werde, was er gemeint und erfahren hat? ich habe da meine Zweifel.
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Sonntag, 25. Dezember 2016, 13:34

Wenn es hier um Wissenschaft geht, dann geht es um Dogmen, nach denen gemäß dieses Glaubens Wissen erlangt werden kann.

Ein Dogma ist eine Behauptung, für die es keinen Beweis gibt und die nicht hinterfragt werden darf, was dann zwangsweise zum Glauben führt. Alles das trifft auf die Wissenschaft gerade nicht zu. In der Wissenschaft gibt es sicher auch einige Behauptungen die man (noch) nicht beweisen kann oder die schon längst als bewiesen galten, sich aber dann doch als Irrtum herausstellten, wo die Wissenschaftler sich schwer damit getan haben, ihren Irrtum zuzugeben. Da spielen dann auch Interessen eine Rolle, die mit der Wissenschaft an sich nichts zu tun haben, denen die Wissenschaftler aber leider unterliegen, z. B. die Vergebung von Fördergeldern. Insgesamt trägt die Wissenschaft aber mehr zur Aufklärung von Irrtümern bei die aus Unwissenheit entstanden sind als dass sie neue schafft. Dazu muss die Wissenschaft streng objektiv sein. Dadurch kann es sein, dass die menschlichen und moralischen Aspekte, die in der Forschung ebenfalls eine große Rolle spielen sollten, nicht ausreichend berücksichtigt werden. Kritik an der Wissenschaft ist also angebracht. Kritik ist ja auch nicht verboten, auch wenn sie nicht immer gut aufgenommen wird. Die Wissenschaft an sich zu verdammen ist aber falsch. Und wenn jemand etwas anderes glauben möchte als das, was die moderne Wissenschaft sagt, dann kann er das doch tun. Wo ist das Problem? Man kann sich auch mit Gleichgesinnten austauschen, ebenfalls kein Problem. Bloß kann man nicht erwarten, immer und überall und von jedem Zustimmung für die eigenen Ansichten zu bekommen.
Erst Gestern hatte ich noch ein Telefonat und mein Gegenüber erzählte mir dann, dass er bei seinem Herzstillstand vor einiger Zeit etwas merkwürdiges erfahren hat, womit er nur sehr schwer klar kommt. Ich bat ihm, mir mehr darüber zu erzählen, aber ab da an machte er dicht und sagte" ich habe es noch keinem anderen erzählt" und dann kurz darauf "Themenwechsel". Ob ich jemals erfahren werde, was er gemeint und erfahren hat? ich habe da meine Zweifel.

Ich vermute mal, dass es nicht oder nicht nur die (angeblich) vorherrschende wissenschaftliche Sichtweise ist, die Deinen Bekannten davon abhält, darüber zu sprechen. So ein Erlebnis ist sehr aufwühlend, da muss man sich erstmal für sich selber sortieren, bevor man darüber spricht. Den Anfang hat er ja schon gemacht.
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Sonntag, 25. Dezember 2016, 17:52

Ich vermute mal, dass es nicht oder nicht nur die (angeblich) vorherrschende wissenschaftliche Sichtweise ist, die Deinen Bekannten davon abhält, darüber zu sprechen.

Nicht nur in diesem Forum stellt es sich mir völlig anders dar. Gerade die lautesten Verfechter von "Wissenschaftlichkeit" verhalten sich auch hier in einer Weise, die auf Tabuisierung anderer Herangehensweisen hinausläuft. Das ist auch (entgegen der Selbstdarstellung) erkennbar nicht rational motiviert.
Ein Dogma ist eine Behauptung, für die es keinen Beweis gibt und die nicht hinterfragt werden darf, was dann zwangsweise zum Glauben führt. Alles das trifft auf die Wissenschaft gerade nicht zu.

Zitat

Insgesamt trägt die Wissenschaft aber mehr zur Aufklärung von Irrtümern bei die aus Unwissenheit entstanden sind als dass sie neue schafft.

Das sehe ich anders.

Zitat

Und wenn jemand etwas anderes glauben möchte als das, was die moderne Wissenschaft sagt, dann kann er das doch tun. Wo ist das Problem?

Darin, daß dieser Glaube oft als Alleinanspruch daherkommt, obwohl er zur umfassenden Wissenserlangung nicht geeignet ist.

Callim

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Sonntag, 25. Dezember 2016, 18:31

@ Selbstmacher

Ich selber bin Skeptiker, habe aber ein offenes Ohr für Erfahrungen wie Dein Bekannter sie gemacht hat.

Das stufe ich als eine Erfahrung ein, die zutiefst in die Psyche eingreift und schon allein deshalb ernst genommen werden sollte. Ich würde es aus dem Grund auch respektieren, wenn Dein Bekannter keine wisenschaftliche Erklärung in der Art hören will wie: "Das ist nur auf Sauerstoffmangel zurückzuführen." Da kommt dann die Menschlichkeit ins Spiel von der ich bereits schrieb, die man bei aller notwendigen Objektivität nicht vergessen darf.

Wenn der Betroffene allerdings nicht dabei ist muss es erlaubt sein, alle Möglichkeiten zu besprechen, auch die wissenschaftlichen.

Bei einer Nahtoderfahrung kommt man aber an eine Grenze, an der einige oder auch viele Menschen es vorziehen, sich eher auf den Glauben zu verlassen, weil die Wissenschaft keinen Trost bietet. Das ist völlig in Ordnung.

Ich gebe auch zu, dass es Fragen gibt, auf die die Wissenschaft wohl nie eine Antwort finden wird, z. B. was vor dem Urknall war. Allerdings habe ich in den Religionen oder esoterischen Lehren auch keine Antwort darauf gefunden, vor allem keine befriedigende!

Ich sehe einen Unterschied zwischen einem Glauben der es einem ermöglicht, besser mit dem Alltagsleben und den existenziellen und letztlich unbeantwortbaren Fragen klarzukommen und einem Aberglauben, der blind die Wissenschaft pauschal ablehnt und sich einfach nur schwammig auf unhaltbare willkürlich aufgestellte Behauptungen bezieht.

Ich habe noch eine Frage zu Deinem Telefonat mit einer Person, die einen Herzstillstand hatte. Wie gut kennt ihr euch? Du bist ja kein Skeptiker, also müsste diese Person zumindest zu Dir doch Vertrauen haben.
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Manetuwak (27.12.2016)

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Sonntag, 25. Dezember 2016, 20:19


@ Selbstmacher


Ich habe noch eine Frage zu Deinem Telefonat mit einer Person, die einen Herzstillstand hatte. Wie gut kennt ihr euch? Du bist ja kein Skeptiker, also müsste diese Person zumindest zu Dir doch Vertrauen haben.




Die Antwort kann ich dir besser geben, denn ich führte das Telefonat ;)

Nein, ich kenne diese Person noch nicht sehr lange und unser Kontakt ist neulich erst durch unserem gemeinsamen Hobby zustande gekommen. Wir verstehen uns, trotz der kurzen Zeit, schon sehr gut und mögen und respektieren uns untereinander. Ich wusste bis dato von seinem Herzstillstand noch nichts, aber er erwähnte zuvor mehrfach eher versteckt in seinen Worten, dass ihm etwas beschäftigt und das war sein krankes Herz. Somit erzählte ich ihm (wenn auch kurz) ein Teil von meinen Erfahrungen mit der anderen Wahrnehmung, da ich gedacht habe, das die Gelegenheit nun zur Weihnachtszeit günstig wäre, er sich mir gegenüber öffnen würde. Ich habe ihn direkt damit konfrontiert und ihn daraufhin veranlasst, mir etwas von seinem Geheimnis preis zu geben, aber es überforderte ihn. Mein beharrliches Nachbohren bewirkte da eher das Gegenteil wie von dem, was ich mir erhofft hatte. Natürlich bin auch ich neugierig über Dinge mehr zu erfahren, die sich dem Irdischen entziehen, um sie mit meiner Vielzahl von Erfahrungen dieser Art abzugleichen. Über diese Erfahrungen werde ich nicht näher eingehen, denn tät ich es, würden sich die Skeptiker vereint daran "beköstigen" und das führt zu nichts. Das sind leider meine Erfahrungen meine Erfahrungen der anderen Wahrnehmung mit Skeptikern teilen zu wollen.

Ich fühle mich mit meinem Wissen über das Geistige, die aus Erfahrung heraus geboren wurden, ziemlich alleingelassen und es scheint auch unbedeutend zu sein, daran etwas ändern zu wollen, denn diese Erfahrungen gelten nur mir, mir allein und ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass genau das so gewollt ist.
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Sonntag, 25. Dezember 2016, 21:29

@ Eldorado

Danke für Deine Antwort.

Dein nicht sehr einfühlsames Bohren bei einem eher fremden Menschen finde ich respektlos. Da hätte ich mich auch zurückgezogen. Ich hoffe, dass er noch jemanden kennenlernt, der sich weniger aus persönlicher Neugier mit seinem Erlebnis beschäftigt, sondern dem es auch um ihn als Mensch geht. So gesehen finde ich dein Verhalten nicht besser als das der "kalten" Wissenschaft.

Dass Du bei Skeptikern nur wenig Verständnis für Deine Erlebnisse findest ist keine Überraschung, man hat eben von vornherein unterschiedliche Sichtweisen. Aber mich wundert, dass Du scheinbar nur wenig Gleichgesinnte kennst. Es gibt sehr viele Menschen, die ganz offen zu übersinnlichen Erlebnissen stehen. Da muss man gar nicht lange suchen. Darunter sind auch viele, die ansonsten ganz bodenständig sind und von denen man das nicht erwartet hätte, wenn sie sich nicht selbst als Gläubige, Esoteriker oder was auch immer zu erkennen gegeben hätten.

Ein Beispiel. Ich hatte eine Kollegin, deren Tante Heilpraktikerin war. Sie erzählte öfter, wie ihre Tante ihr mit homöopathischen Mitteln geholfen hat. Die Kollegen waren hellauf begeistert und wollten das auch ausprobieren, obwohl alle ausgebildete Alten- und Krankenpfleger/innen waren, es also besser hätten wissen können. Eines Tages erzählte sie, dass es ihr abends schlecht ging und dass sie sich vorgenommen hat, am nächsten Morgen ihre Tante um Rat zu fragen. In der Nacht träumte sie von ihrer Tante. Im Traum gab die ihr homöopathische Kügelchen und sagte: "Morgen früh bist du wieder gesund." Und so war es auch. Sie rief dann ihre Tante an und die sagte ihr, das wäre die Wirkungsweise der Homöopathie, rein geistig.

Ich fand das ziemlich schräg und sagte ihr das, womit die Kollegin kein Problem hatte. Andere fanden das auch an den Haaren herbeigezogen und sagten das ebenfalls, was sie aber auch nicht störte. Sie ließ sich dadurch in keinster Weise beirren. Und einige fanden fanden das sogar ganz toll und fragten, ob sie zu ihrer Tante in Behandlung gehen können.

Ich will an dieser Stelle gar nicht über Homöopathie diskutieren, aber es wundert mich, dass Du auf soviel Ablehnung stößt. Eine Kollegin ging tatsächlich zu der Tante, angeblich hat sie ihr gut geholfen und sie auch mit anderen Leuten bekannt gemacht, die ebenfalls "geistig arbeiten". So hat sich das schnell ausgeweitet, ohne große Suche.
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Sonntag, 25. Dezember 2016, 22:03


@ Eldorado

Danke für Deine Antwort.

Dein nicht sehr einfühlsames Bohren bei einem eher fremden Menschen finde ich respektlos. Da hätte ich mich auch zurückgezogen. Ich hoffe, dass er noch jemanden kennenlernt, der sich weniger aus persönlicher Neugier mit seinem Erlebnis beschäftigt, sondern dem es auch um ihn als Mensch geht. So gesehen finde ich dein Verhalten nicht besser als das der "kalten" Wissenschaft.

Eine Konfrontation mit Problemen ist immerhin besser, als Probleme vor sich hin zu schieben, du urteilst nun viel zu vorschnell. Meine Neugier ist zweitrangig und das kann man auch aus meinem Beitrag erlesen. Die Frage, die ich mir nun stelle ist, warum du das so darstellst?! Die Antwort darauf habe ich aber schon.

Dass Du bei Skeptikern nur wenig Verständnis für Deine Erlebnisse findest ist keine Überraschung, man hat eben von vornherein unterschiedliche Sichtweisen. Aber mich wundert, dass Du scheinbar nur wenig Gleichgesinnte kennst. Es gibt sehr viele Menschen, die ganz offen zu übersinnlichen Erlebnissen stehen. Da muss man gar nicht lange suchen. Darunter sind auch viele, die ansonsten ganz bodenständig sind und von denen man das nicht erwartet hätte, wenn sie sich nicht selbst als Gläubige, Esoteriker oder was auch immer zu erkennen gegeben hätten.

ja, die gibt es, aber sie wohnen nun nicht unbedingt um die Ecke ;)

Ein Beispiel. Ich hatte eine Kollegin, deren Tante Heilpraktikerin war. Sie erzählte öfter, wie ihre Tante ihr mit homöopathischen Mitteln geholfen hat. Die Kollegen waren hellauf begeistert und wollten das auch ausprobieren, obwohl alle ausgebildete Alten- und Krankenpfleger/innen waren, es also besser hätten wissen können. Eines Tages erzählte sie, dass es ihr abends schlecht ging und dass sie sich vorgenommen hat, am nächsten Morgen ihre Tante um Rat zu fragen. In der Nacht träumte sie von ihrer Tante. Im Traum gab die ihr homöopathische Kügelchen und sagte: "Morgen früh bist du wieder gesund." Und so war es auch. Sie rief dann ihre Tante an und die sagte ihr, das wäre die Wirkungsweise der Homöopathie, rein geistig.

Ich fand das ziemlich schräg und sagte ihr das, womit die Kollegin kein Problem hatte. Andere fanden das auch an den Haaren herbeigezogen und sagten das ebenfalls, was sie aber auch nicht störte. Sie ließ sich dadurch in keinster Weise beirren. Und einige fanden fanden das sogar ganz toll und fragten, ob sie zu ihrer Tante in Behandlung gehen können.

Ich will an dieser Stelle gar nicht über Homöopathie diskutieren, aber es wundert mich, dass Du auf soviel Ablehnung stößt. Eine Kollegin ging tatsächlich zu der Tante, angeblich hat sie ihr gut geholfen und sie auch mit anderen Leuten bekannt gemacht, die ebenfalls "geistig arbeiten". So hat sich das schnell ausgeweitet, ohne große Suche.

Oh ja, geistige Wirkung ist nicht zu unterschätzen!

Nein, ich stoß nicht nur auf Ablehnung, nur nehmen sich (warum auch immer) Skeptiker heraus, auf das Negative bezogen persönlich zu werden. Diesbezüglich kann ich nichts dagegen setzen, denn ich ticke anders als diese Wesen und bin bei persönlichen Angriff außen vor, so gesehen in der Defensive. Ein Dagegenhalten ist nicht mein Ding.
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522

Sonntag, 25. Dezember 2016, 23:32

Zitat Eldorado
Eine Konfrontation mit Problemen ist immerhin besser, als Probleme vor sich hin zu schieben, du urteilst nun viel zu vorschnell. Meine Neugier ist zweitrangig und das kann man auch aus meinem Beitrag erlesen. Die Frage, die ich mir nun stelle ist, warum du das so darstellst?!

Weil ich es anders sehe.

Zitat Eldorado
Ein Dagegenhalten ist nicht mein Ding.

Aber genau das tust Du hier!

Ich weiß nicht warum, aber das Zitieren funktioniert nicht mehr :(
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Callim« (26. Dezember 2016, 00:01)


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Sonntag, 25. Dezember 2016, 23:39

Meine Güte hier geht es ja drunter und drüber.

Wir machen das nun ganz einfach wie es jeder eigentlich handhaben sollte und bringen diese Diskussion schon erstmal auf ein solides Fundament. Wer sich daran nicht hält, der sollte ganz einfach aufhören zu posten. Dafür ist nötig dass die Begrifflichkeiten erst einmal auf den selben Stand gebracht werden müssen, denn scheinbar benutzen hier manche die selben Wörter und meinen etwas komplett anderes.

Als erstes nehmen wir mal den Begriff Glauben den Selbstmacher gerne verwendet. Die meistverbreitete Definition hierfür ist laut Google: "1. feste Überzeugung, die nicht auf Fakten, Beweisen, sondern auf dem Gefühl beruht." Ich denke für die meisten trifft diese Defintion auch zu und sie verwenden jene. Hat jemand Einsprüche bei dieser Definition?

Dann hätten wir noch den Begriff "Wissenschaft". Hierfür hätten wir wieder: "die Tätigkeit, bei der ein Sachverhalt mit objektiven und nachvollziehbaren Methoden systematisch beschrieben und untersucht wird." Ich denke auch diese Definition wird von den Meisten bereits verwendet. Jemand Einsprüche?

Nimmt man diese beiden Definitionen sieht man schon deutlich dass Wissenschaft und Glaube schon per definition nicht vereinbar ist. Und da ist es komplett egal wenn jetzt jemand ankommt von wegen "FÜR MICH HEISST GLAUBE ABER DIES UND JENES" und so weiter und so fort. Es ist einfach komplett egal.

Ich möchte dann auch noch auf den Punkt eingehen, dass die Leute blind der Wissenschaft folgen: Jeder der Zweifel an der Wissenschaft hat (ganz egal welche), nehmt euch einen komplett beliebigen Versuch heraus. Da ist es komplett egal ob ihr ein einfaches Schwingpendel nehmt, eine Katalyse in der Chemie oder irgendeinen Nachweis in der Quanten-mechanik. Komplett egal was ihr nehmt und baut einfach diesen Versuch wie in der Versuchsbeschreibung nach. Ihr werdet feststellen, dass wenn ihr euch genau an die anweisungen haltet, ihr werdet genau das selbe Ergebnis erhalten. Und genau das ist es was die Wissenschaft ausmacht. Das wichtige ist nur dass ihr euch genau an ALLE anweisungen haltet. Natürlich erhaltet ihr ein anderes Ergebnis für einen "Freier Fall"-Fall versuch, wenn ihr statt einem genormten Probegewicht eine Feder nehmt und von unten ein Ventilator pustet.

Aber warum das erheblich ist, ist schlicht und ergreifend dass JEDER BEWEIS, nicht Theorie sondern BEWEIS, von jedem Menschen mit den selben Versuchsaufbauten nachgestellt werden kann. Und das passiert auf der Welt täglich hundertausende Male. Jede Schule, Hochschule, Universität, Fakultät und so weiter machen jeden Tag abertausende von Versuchen und diese bestätigen die Ergebnisse mehrere tausend male jeden Tag. Natürlich gilt das nicht für alle Experimente, jedoch für einen Grossteil. Wenn ich also über einen Versuch stolpere den ich noch nicht kannte, der tausende Male jeden Tag verwendet wird, den ich selbst auch einfach überprüfen könnte, dann sind die Zweifel doch wirklich unbegründet. Beispielsweise habe ich keinerlei Ahnung wie bestimmte Bakterien in einem See nachgewiesen werden. Ich weiss aber dass es Leute gibt die es können, dass es verfahren gibt die das könnnen und das wenn ich wollte ich eines dieser Verfahren anwenden könnte um es selbst zu tun. Warum sollte ich daran zweifeln? Ich hab selbst noch nie Exkremente eingefroren, ich bin mir aber sicher wenn ich sie ins Gefrierfach lege, wird sie einfrieren. Da muss ich nicht erst einen Haufen Extremente reinlegen um sicher zu gehen.
Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

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