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Jon Drebbin

Poltergeist

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Montag, 2. Februar 2015, 23:19

Die Emotionslose

Im Juni 1972 erschien eine Frau im Cedar Sinai Krankenhaus, die nichts außer ein weißes, mit Blut beflecktes Kleid trug.

Das sollte nichts Außergewöhnliches sein, da Leute, die in Unfälle verwickelt sind, häufig zum nächstbesten Krankenhaus gehen, um behandelt zu werden. Jedoch gab es zwei Dinge, welche die Leute, die sie sahen, zum Erbrechen und Fliehen brachten. Zuallererst war sie nicht wirklich menschlich. Sie sah in etwa wie eine Schaufensterpuppe aus, hatte jedoch die Gewandtheit und Gewissheit eines normalen menschlichen Wesens. Ihr Gesicht war so makellos wie das einer Schaufensterpuppe, die Augenbrauen entfernt und mit Make-Up versehen.

In ihrem Kiefer hatte sich ein Kätzchen verfangen. So tief, dass man ihre Zähne nicht sehen konnte. Das Blut strömte heraus über ihr Kleid auf dem Boden. Dann zog sie das Kätzchen aus ihrem Mund, warf es zur Seite und kollabierte. Von dem Moment an, als sie das Krankenhaus betrat, bis sie in ein Zimmer gebracht wurde und für die Behandlung gesäubert wurde, war sie komplett ruhig, emotionslos und bewegte sich nicht. Die Ärzte dachten, es sei das Beste, sie ruhig zu halten, bis die Polizei ankommen würde. Sie protestierte nicht.

Man bekam keinerlei Antwort von ihr und die meisten Mitarbeiter fühlten sich zu unwohl, um ihr länger als ein paar Sekunden in die Augen zu sehen. Doch sobald sie versuchten, ihr Beruhigungsmittel zu geben, wehrte sie sich mit extremer Stärke. Zwei Mitarbeiter mussten sie festhalten, als sie ihren Körper vom Bett erhob, während sie denselben leeren Gesichtsausdruck beibehielt. Sie drehte ihre emotionslosen Augen zum männlichen Arzt und tat etwas Ungewöhnliches: Sie lächelte. Während sie das tat, schrie die Ärztin auf und ließ sie erschrocken los. Im Mund der Frau gab es keine menschlichen Zähne. Nur lange, scharfe Stacheln. Zu lang für ihren Mund, um ihn ganz zu schließen, ohne Schaden anzurichten.

Der Arzt starrte sie an und fragte erschrocken: »Was zur Hölle bist du?« Sie knackte ihren Hals in die Schultern, um ihn zu mustern, während sie immer noch lächelte. Lange war es still. Die Security wurde alarmiert und man konnte hören, wie sie den Gang hinunterlief. Während der Arzt sie hören konnte, huschte die Frau auf ihn zu und bohrte ihre Zähne in seinen Hals. Sie riss ihm den Adamsapfel heraus und ließ den Arzt nach hinten auf den Boden fallen. Er schnappte mehrere Male nach Luft, bevor er langsam an seinem Blut erstickte. Sie stand auf und lehnte sich über ihn. Ihr Gesicht kam ihm gefährlich nahe, während er dem Tod entgegensah. Sie lehnte sich näher an ihm und flüsterte in sein Ohr: »Ich… bin… Gott.« Die Augen des Arztes erfüllten sich mit Angst, während er sie beobachtete, wie sie seelenruhig davonging und die Wachleute begrüßte. Das Letzte, was er sah, war wie sie einen nach den anderen auffraß.

Die Ärztin, die den Zwischenfall überlebte, nannte die Frau „Die Emotionslose“. Sie wurde nie wieder gesehen.

Quelle: creppypasta.wikia.com

Spoiler Spoiler



Habe die Geschichte beim surfen im Net gefunden. Da ich sie hier nicht mit Hilfe der Suchfunktion finden konnte, dachte ich, ich teile sie mit euch.
Es gibt natürlich bessere Geschichten aber das dazugehörige Bild hat mir dann doch etwas Gänsehaut bereitet. Keine Ahnung warum .
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Niccolò Machiavelli

diaperhead

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Montag, 2. Februar 2015, 23:58

The expressionless woman - eine wirklich unheimliche Geschichte. Ich frage mich nur wie jemand das Ohrgeflüster mitbekommen hätte können , wenn der Arzt starb und die näher Anwesenden zuvor geflüchtet sind oder danach ebenso starben ?

Auf youtube geht diese Geschichte ebenso um , und as Bild im Video creeped mir die Hosen voll. Eein solches Erlebnis würde mich bis zum Lebensende traumatisieren.
https://www.youtube.com/watch?v=SHJan4v3h1U

Rônin

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Dienstag, 3. Februar 2015, 00:01

Es gibt natürlich bessere Geschichten aber das dazugehörige Bild hat mir dann doch etwas Gänsehaut bereitet. Keine Ahnung warum .
Liegt am Uncanny Valley; ihr Gesicht ist ne zu unangenehme Mischung aus menschlich und künstlich. Die Augen sind unnatürlich weit voneinander entfernt; aus demselben Grund wirkt auch Dren aus Splice creepy.



Die Story selbst wirkt teilweise konfus, vielleicht liegts aber auch an der Übersetzung. Ist die von dir selbst? Link am besten mal noch das Original.

In ihrem Kiefer hatte sich ein Kätzchen verfangen.
Wie soll das gehen?

Das Letzte, was er sah, war wie sie einen nach den anderen auffraß.
Wen? Die Wachleute? Wie hat sie das gemacht? Wieso gabs da keine Gegenwehr? That escalated quickly - vor allem ist es lustig, wie beiläufig dieser Punkt eingestreut wird. "Dann stand sie auf und ging nach Hause, und ach so, auf dem Weg fraß sie auch noch ein paar Menschen".

Creepypasta heißt hier halt, dass die Story bewusst erfunden wurde, und irgendwie ist sie schlechter als die meisten bekannten Pastas. Gerade so Zeug wie "I am God" ist verdammt billig und direkt aus Sonic.Exe entnommen.
Ich lese ja am liebsten Slimebeast: http://slimebeast.com/stories/index.php
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Ragnarsson

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Dienstag, 3. Februar 2015, 00:11

Leider wie so oft die typischen Widersprüche in der Geschichte. Woher weiss jemand was sie dem Arzt ins Ohr geflüstert hat? Wie verfängt sich ein Kätzchen im Maul? Wenn sie den Mund nicht schliessen konnte wegen den Stacheln, warum hat man es vorher nicht gesehen? Wenn sie ihm so tief in den Hals beisst und ihm den Kehlkopf rausreisst, wie soll er noch mitbekommen dass die anderen Gefressen werden? Warum haben die anderen Anwesenden nichts gemacht? Und so weiter und so fort.
Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

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Dienstag, 3. Februar 2015, 01:29

Naja, die Geschichte klingt wirklich etwas konfus, aber das Bild dazu ist echt scary :/

Die wichtigste Frage die ich mir stelle, wieso ich mir sowas angucke und mich um den Schlaf bringe, obwohl ich übermorgen Klausur schreibe -.-
"Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens


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Dienstag, 3. Februar 2015, 11:52

Die Story ist natürlich schlecht, eine Kätzenfressende Dämonin/Außerirdische geht ins Krankenhaus weil die Mahlzeit steckenblieb. Dann kommt es zur Eskalation, und dann ist Ende.

Die Wachen wurden überwältigt weil die mit sowas nicht gerechnet haben.

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Dienstag, 3. Februar 2015, 12:11

Die Wachen wurden überwältigt weil die mit sowas nicht gerechnet haben.
Die Frage ist ja auch, wieviele Wachen da standen, und wie lange es dauert bis Gott eine Person komplett verspeist hat. Gehen wir mal von fünf Wachen aus, und davon dass Gott ähnlich wie eine Boa seine Kiefer vollständig ausklinken und große Lebewesen in einem Stück vertilgen kann. Selbst dann fragt sich, warum die hinteren Wachen das beobachten; der Schlingvorgang sollte ja lange genug dauern, um den ersten Schock zu überwinden und zu reagieren. Abgesehen davon dass sich dann auch die Frage ergibt, wieviele Personen unverdaut in Gottes Magen passen. Wenn tatsächlich gefressen wurde und nicht geschlungen, dauert es natürlich ungleich länger.
Wie gesagt, die Story ist tatsächlich extrem schlecht durchdacht; das eigentliche Problem ist nichtmal, dass das Wesen ungewöhnliche Dinge kann, sondern eher, dass so Zeug eingestreut wird ohne es weiter zu spezifizieren. "Und dann explodierte sie; ihre Überreste wurden sogleich von Drachen verschlungen" hätte nen ähnlichen "Hä, wat"-Effekt - in der Schule hätte der Lehrer neben der Geschichte angemerkt "Wie ist das passiert?" und schlecht benotet. Die Spannung bildet sich auch viel zu kurz - im zweiten Absatz hat sie bereits casual ne Katze zwischen den Zähnen hängen; auch hier denkt man sich nur "Okay, ob das wohl die Krankenkasse übernimmt".
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Dienstag, 3. Februar 2015, 13:22

Hehe, ja die Geschichte ist schon verdammt grottig :D Das Bild eigentlich auch...eigentlich kann man sagen, die Story ist nur in Zusammenhang mit dem Bild gruselig und das Bild ist nur in Zusammenhang mit der Story gruselig.
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Dienstag, 3. Februar 2015, 14:15

Das Bild dürfte für viele auch so unangenehm sein, weil es wie gesagt "falsch" aussieht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Uncanny_Valley
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Jon Drebbin

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Dienstag, 3. Februar 2015, 17:10

Zitat

Die Story selbst wirkt teilweise konfus, vielleicht liegts aber auch an der Übersetzung. Ist die von dir selbst? Link am besten mal noch das Original.

Nein die Übersetzung ist nicht von mir, sonst wäre sie noch schlechter.
Hier mal das Original

Wie schon erwähnt, gibt es viel bessere Creepypastas und eigentlich weckte nur das Bild mein Interesse.
Diese Geschichten sollen mich ja einfach nur unterhalten und ich lese so etwas gerne auch wenn einige Geschichten manchmal völlig
unlogisch und dumm sind.

Natürlich sind mir auch die ganzen Widersprüche in der Geschichte aufgefallen, ich versuche dann aber nicht so kritisch zu sein und blende
die Logik aus. Für mich zählt dann einfach nur die Unterhaltung, da ich nicht davon ausgehe, dass in diesen Geschichten etwas wahres steckt.
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Dienstag, 3. Februar 2015, 17:24

Aber wie kann man sich von einer Geschichte unterhalten lassen, wenn sie ihre Bilder nicht richtig vermittelt? Das was beschrieben wird kann man sich ja nicht wirklich vorstellen, da es nicht beschrieben wird. Ich habe jetzt beim Lesen ein Bild davon, wie sie innerhalb von zehn Sekunden fünf Wachmänner runtergulpt; keine Ahnung ob das so angedacht war.

Okay, war es nicht, ich hab mir eben das Original gegeben. Das ist, auch grammatikalisch, ähnlich schlecht geschrieben wie die Übersetzung, aber es wird am Ende nicht davon gesprochen dass sie die Wachen frisst, sondern nur dass sie an ihnen schmaust, d.h. einmal kurz reinbeißt. Die Stelle mit der Katze ist aber noch genauso merkwürdig. Die Kommentare unter der Geschichte bewerten ähnlich. Falls du den Stil aber magst; der Autor hat auch noch andere Geschichten verfasst: http://creepypasta.wikia.com/wiki/User:Ivysir
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