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Chritte

Poltergeist

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Dienstag, 21. April 2015, 12:36

Studium

Hallo Forum.

Ich habe eine Frage bezüglich meines Studiums. Keinen passenden Forumabteil dafür gefunden, also schreibe ich einfach mal hier meine Frage rein.

Ich habe mir überlegt ein Studium in Richtung Paranormale Phänomene zu machen. Das einzige Studienfach was ich finde ist Parapsychologie. Meine Frage lautet: Gibt es da noch mehr außer Psychologie? Hat vielleicht einer so einen Berufsweg bereits eingeschlagen?

Mein Wunsch wäre Richtung Forschung. Physik und Mathematik liegen mir besonders. Das heißt am liebsten Richtung Naturwissenschaften aber speziell auf Paranormales bezogen!

gruß Chritte

Manetuwak

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Dienstag, 21. April 2015, 13:05

Hoi,

eigentlich müsstest du ja bereits an dem Begriff merken, dass er viel zu unspezifisch ist. "Phänomen" an sich ist ja nicht eindeutig. Je zwei verschieden farbige Augen zu haben gilt genau so als Phänomen wie eine besondere, vom Durchschnitt abweichende, Körpergröße. Demnach also kein Wunder, dass du keine Fächer in dem Bereich findest.

Da du aber zwei Fächer nanntest die dir liegen, warum dann nicht pauschal "Physik" studieren, oder Maschinenbau oder, oder, oder.

Andererseits musst du eben bedenken, dass es "Paranormal" an sich nicht gibt. Weiterhin schließt der Begriff ja nicht aus, dass man keine Mathematik oder Physik darauf anwenden könnte...Lichterscheinungen bsplsw. müssen zumindest mal mit dem Bereich der Optik und Lichtemmission zu tun haben.

Hoffe das hilft ein wenig.

Bis dahin :) ;)
Vanitas vanitatum

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Chritte (21.04.2015)

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Dienstag, 21. April 2015, 13:15

Erstmal danke für die Antwort.
Deine Bespiele schiebe ich jetzt einfach mal in die Sparte Biologie, bzw. Gene.

Um es ein wenig spezifischer Auszudrücken, ich meine Sachen für die es bis jetzt keine wissenschaftliche Erklärung gibt. Das Beispiel von Lichterscheinungen ist da zb sehr interessant.

Außerdem sowas wie das gefühl angestarrt zu werden (Blickwahrnehmung).

Generell wenn man nach so einem Studienfach fragt bekommt man als Antwort immer Parapsychologie.Mit Phänomenen waren nicht Ufos, Geister etc.. gemeint sondern eher Telephatie, als auch die beiden oberen Beispiele.

gruß Chritte

Tina

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Dienstag, 21. April 2015, 13:44

Kann man Parapsychologie ueberhaupt noch studieren? Ich bin der Meinung, dass es in Freiburg dafuer gar keinen Lehrstuhl mehr gibt. Aber ich vermute, dass Du enttaeuscht davon waerst, weil es anders sein wuerde, als Du es Dir vorstellst.

Zitat

Um es ein wenig spezifischer Auszudrücken, ich meine Sachen für die es bis jetzt keine wissenschaftliche Erklärung gibt.


Sorry, aber dafuer einen Studiengang zu suchen ist doch schon ein Widerspruch in sich! :) Man studiert schliesslich den Zweig einer bestimmten Wissenschaft, wie willst Du dann spezifisch etwas studieren, fuer das es keine wissenschaftliche Erklaerung gibt?

Dann solltest Du Dich fuer einen bestimmten Studiengang entscheiden, Physik zum Beispiel, und mit diesem Abschluss dann in die Forschung gehen. Aber um ehrlich zu sein halte ich die Chance fuer verschwindend klein, dass das klappen wird.
Tina

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Chritte (21.04.2015)

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Dienstag, 21. April 2015, 14:07

Dann solltest Du Dich fuer einen bestimmten Studiengang entscheiden, Physik zum Beispiel, und mit diesem Abschluss dann in die Forschung gehen. Aber um ehrlich zu sein halte ich die Chance fuer verschwindend klein, dass das klappen wird.
Warum? wenig Stellen? hoher Anspruch bzw. sehr guter Abschluss?

gruß Chritte

Tina

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Dienstag, 21. April 2015, 14:10

Zitat

Warum? wenig Stellen? hoher Anspruch bzw. sehr guter Abschluss?


Wieviele Forschungsprogramme kennst Du, die tatsaechlich ernsthaft und vor allem dauerhaft solche Phaenomene untersuchen? Ich sag's Dir: es gibt keine. Bestenfalls noch in der Medizin, Richtung Neurologie, was Out of Body Experiences und das Leben nach dem Tod angeht, bzw. wie Bewusstsein entsteht und ob es zwingend einen Koerper dafuer braucht.

Da kommen vielleicht immer mal kleinere Liebhaberprojekte hoch, aber es beschaeftigt sich niemand dauerhaft und ernsthaft damit, weil bis jetzt nicht wirklich was dabei rumkam. Abgesehen davon hat es fuer unseren Fortschritt auch keinen wirklichen Nutzen.
Tina

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Rônin

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Dienstag, 21. April 2015, 17:29

Um es ein wenig spezifischer Auszudrücken, ich meine Sachen für die es bis jetzt keine wissenschaftliche Erklärung gibt.
Guter Punkt, denn um so etwas überhaupt sagen zu können, muss man sich mit den wissenschaftlichen Erklärungen verdammt gut auskennen. Interessieren dich also physikalische Phänomene, wäre ein Physikstudium angebracht.
Man soll machen was einen interessiert; falsche Motive gibts da nicht. Viele gingen zur NASA, weil sie Star Trek super fanden. Du wirst dann halt irgendwann feststellen, dass jede Wissenschaft auch ihre trockenen Seiten hat.
"This world can just crumble for all I care! It's time to start the biggest war of the century!"

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Manetuwak

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Mittwoch, 22. April 2015, 08:53

Ronin und Tina habe da definitiv recht. Studieren solltest du, wenn du dazu wirklich Bock hast, auf jeden Fall. Da du unbedingt Forschen willst solltest du dich auch richtig rein knieen, da du einen Abschluss brauchen wirst der dich zur Promotion zulässt. Denn als "einfacher" Absolvent bist du bestenfalls wissenschaftlicher Mitarbeiter aber nicht in einer leitenden Position die zur "Auswahl" des aktuellen Studiengebietes viel relevanter ist. Als Dr. oder Professor wirst du dann auch in der Lage sein, dir Forschungsgelder für deine Vorhaben zu erstreiten. Du hast also noch einiges vor dir aber nichts ist unmöglich. Motivation ist alles :) ;)
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Mittwoch, 6. Mai 2015, 14:59

Wie schon angesprochen wurde, gibt es kein Studienfach für Phänomene, welche man nicht wissenschaftlich erklären kann....

Fakt ist aber auch, dass sich selbst das "Übernatürliche" an die Gesetzte der Physik halten muss. Übernatürlich nennt der Mensch eben Dinge, die er nicht erklären kann.
Und da bietet sich meiner Meinung nach 2 Fächer an, um eine ideale Grundlage bieten, um sich aufzumachen in Regionen vorzustossen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist....
Phsyik und Mathematik.
Das sind mächtige Werkzeuge, um sich alledem zu nähern.
Gib gut und reichlich.

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Manetuwak (06.05.2015)

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Mittwoch, 6. Mai 2015, 15:21

Hmm

jetzt besteht ein Physikstudium aber aus wesentlich mehr als aus Mechanik oder Optik. Alleine der Quantenphysikteil und die Relativitätstheorie bringen viele Studenten zum Verzweifeln. Von Welle-Teilchen-Modellen und den entsprechenden Gleichungen mag ich gar nicht sprechen (ja hat der Onkel alles mal gelernt und gekonnt)

Für nahezu 99,9% aller geschilderten "Vorkomnisse" reichen aber Basiskenntnisse in Physik allemal aus.
Ein naturwissenschaftliches Studium alleine würde gar nicht ausreichen. Du müsstest dich auch mit der Psyche des Menschen beschäftigen, denn der Mensch ist ja kein neutraler Zeuge was das wiedergeben von Erlebnissen ist, insbesondere solcher ;)
Dazu käme dann noch die Notwendigkeit sich auch mit Religionen und religiösen Erscheinungsformen auseinander setzen zu müssen und abschließend ein Biologiestudium um in der Lage zu sein, Wahrnehmung und Empfindungen richtig einschätzen zu können. Zusätzlich noch ein wenig Anthopologie bevor du dann die Rente einreichst.

Verstehst du, da es keine Fachrichtung gibt, die du studieren kannst, müsstest du dir aus allen Fächern nur das herausnehmen, was du wirklich benötigen würdest. Damit könntest du dann aber nicht lehrend oder forschend tätig sein. Forschung bedeutet immer, du verdienst nur dann Geld, wenn jemand deine Forschung fördert. Und die meisten Förderer erwarten eine Benefit, das sich ihre Investition auszahlt.
Leider ist es nicht so einfach und unkomplex wie du und andere hier sich das vorstellen.
Silver

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Freitag, 8. Mai 2015, 05:35

Zitat

Kann man Parapsychologie ueberhaupt noch studieren? Ich bin der Meinung, dass es in Freiburg dafuer gar keinen Lehrstuhl mehr gibt.

Eigentlich gab es dafür keinen richtigen Lehrstuhl in Freiburg dazu. Und nach dem Tod von Mischo wurde auch dieser Nebenzweig aufgelöst. Es setzte früher die Einschreibung in Psychologie voraus. Ob es in Edinburgh noch den Lehrstuhl gibt, da bin ich mir nicht sicher.

Des weiteren haben Tina, Ronin und Silver recht. Deshalb hat Lucadou seine Doktortitel nicht nur in Psychologie, sondern auch in Physik. Psychologie reicht einfach nicht aus. Und Physik allein auch nicht. Und trotz zwei Doktortiteln trägt er trotzdem keinen Armani-Anzug. Er ist auf seine Bücher, Vorträge und Vorlesungen, sowie über Spenden über den Verein WGFP angewiesen, der die Beratungsstelle in Freiburg über Wasser hält.





Zitat

Außerdem sowas wie das gefühl angestarrt zu werden (Blickwahrnehmung).


Warum ausgerechnet Blickwahrnehmung? Das ist doch schon ein Relikt. Tichtener hat schon ca. 1895 darüber geschrieben. Es gab zwar auch 100 Jahre später noch Experimente dazu. Bei Tichtener waren es Studenten, die er beobachtet hatte. Etwas professioneller hatte Coover 1913 Experimente durchgeführt. Und in den 90ern war es Braud, Sheldrake, etc.

Meine Meinung zur Blickwahrnehmung ist: Wenn ich in der Schule einen Spicker benutze, dann fühle ich mich generell beobachtet. (Deshalb hab ich damals meine Spicker "perfektioniert". ;) Holzlineal mit Papieraufkler an der Unterseite, Taschentücher bedruckt (damals hatten wir nur Nadeldrucker, mit Tintenstrahl geht es nicht. Oder einfach mit Nagel ins Geo-Dreieck die Formeln eingeritzt, dabei muss man aber aufpassen, dass es auf dem Papier liegt, wenn der Lehrer vorbei kommt, da sieht man nämlich die Ritze nicht ;) ). )

Aber ich bin etwas abgeschweift.

Gerade bei Blickwahrnehmung braucht man kein Studium finde ich. Allein das Experiment selbst muss nur ordentlich geplant werden. Es muss Abschirmung statt finden, weil rascheln der Kleidung, Geräusche oder Ähnliches eine Wahrnehmungsquote hochtreiben können. Hier wieder der Buchtipp: "Experimentelle Parapsychologie", Kapitel 9, Seiten 63ff.

silvercloud

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Freitag, 8. Mai 2015, 11:02

Irrwisch, wie Oldschool

Ich hatte meine Formeln in der Armbanduhr ;)

Aber glaub mir, die meisten Lehrer wissen durchaus um den Umstand der Spickzettel und wo sie sind. Die meisten ignorieren es nur.
Silver

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13

Freitag, 8. Mai 2015, 12:12

@Silver



Zitat



Irrwisch, wie Oldschool

Ich hatte meine Formeln in der Armbanduhr ;)

Aber glaub mir, die meisten Lehrer wissen durchaus um den Umstand der Spickzettel und wo sie sind. Die meisten ignorieren es nur.

So ne Taschenrechneruhr? Hatte in der 4.Klasse auch mal ein Kumpel. Waren damals richtig teuer.

Ich hatte später einen Taschenrechner mit Graphikfunktion. Darin konnte ich auch Formeln speichern. Hat damals 140,- DM gekostet. Den hab ich noch. Schönes Teil.

Was das Ignorieren angeht, da kann ich nicht widersprechen. In der 7ten oder 8ten hab ich das Lineal benutzt und hatte eine Frage zu einer Aufgabe. Ich habe mit dem Lineal auf die Rechenaufgabe gezeigt. Nach der Prüfung sagte mein Banknachbar, dass ich blöd gewesen bin, weil ich quasi mit dem Spicker nach oben auf die Aufgabe gedeutet hatte. Der Lehrer hat es angeblich gesehen, aber nichts gesagt. War schon witzig. ... Du kennst vermutlich sicher noch dieses gute alte "irgendwas auf den Tisch dazwischen Stellen, damit man nicht voneinander abschreiben kann"-Spielchen. Ich hatte damals nen Koffer. Da ich mal nicht besonders Fit gewesen bin, hab ich unter den Koffer mein Blatt meinem Banknachbar (treffe ich nach wie vor immer noch regelmäßig nach den 20 Jahren) zugeschoben, und er mir sein Blatt. Er hat für mich gerechnet und ich hab seine Arbeit verpfuscht sozusagen. Die unterschiedlichen Handschriften scheinen auch ignoriert worden zu sein. ... Ja, die Schule war schon witzig, irgendwie.

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