Du bist nicht angemeldet.

max1234

Poltergeist

  • »max1234« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 22

Registrierungsdatum: 4. März 2015

  • Private Nachricht senden

1

Freitag, 1. Mai 2015, 14:03

Könnte ein Wesen wie Godzilla existieren?

Guten Tag,

ich habe gerade den Trailer zu dem Film Godzilla 2014 vom letzten Jahr gesehen. Und da stellte sich mir dann doch die Frage: Könnte so ein Wesen in den Tiefen der Meere existieren? Oder irgendwo unter der Erde?

Im Film wird das urzeitliche Monster durch Atomtests geweckt, mehr möchte ich dazu auch nicht sagen. Es ist sehr groß und sieht aus wie ein dickes, fettes Krokodil, das auf zwei Beinen geht, wie ich finde.^^

Was meint ihr? Könnte so ein Lebewesen existieren oder JE existiert haben? Im Iran soll man ja auch vor ein paar Jahren ( oder so ) gigantische Knochen gefunden haben, 100 Meter lang hat mal irgendwer woanders geschrieben. Gab auch ein Foto.

Armageddon

Verschwörungstheoretiker

    Deutschland

Beiträge: 79

Registrierungsdatum: 20. Dezember 2014

Wohnort: hinter dem Mond

Danksagungen: 9

  • Private Nachricht senden

2

Freitag, 1. Mai 2015, 16:16

Na ja wenn es so ein Monster geben würde, müsste es doch jemandem auffallen( Schritte, die die Erde erbeben lassen, Fußabdrücke usw.). Es sei denn es lebt unter der Erd-oder Wasseroberfläche, obwohl es zumindest unter der Erdoberfläche wohl kaum genügend Nahrung finden würde, um seinen gigantischen Körper ausreichend mit Nahrung zu versorgen, ausser es gäbe dort eine Art Biosphäre wie in Ice Age 3, wo die Dinosaurier unterirdisch überlebt haben. So hätte das Monster genügend zu fressen, aber wie sollten die anderen Tiere sich dort ernähren? Pflanzenfresser kann es dort kaum geben, da es nicht ausreichend Sonnenlicht gibt, damit dort Pflanzen überleben könnten. Es könnte aber auch sein dass es dort praktisch nur Fleischfresser gibt, also so ähnlich wie in der Tiefsee, und dass sie sich dort gegenseitig mit Biolumineszens anlocken und gegenseitig fressen. Weitere Probleme bei einer Population von riesigen Tieren die unterirdisch leben wären allerdings
1. Tiere deren Knochen Zitat max1234 "100 Meter lang" sind, ist das sie unglaublich viel Platz bräuchten um dort leben zu können.
2. Sie bräuchten unglaublich viel Sauerstoff, der schwer in ausreichender Menge dort hinuntergelangen könnte
3. Bei Erdbeben müssten diese gigantischen Höhlen früher oder später einstürtzen, es sei denn sie liegen in einer Region, die praktisch nie von Erdbeben heimgesucht wird. So könnte man das Suchgebiet etl. etwas einschränken, wenn man den wirklich nach riesigen Monstern suchen will die höchstwahrscheinlich alle Fleischfresser sind.
Was die Theorie angeht dass sie evtl. Unterwasser leben habe ich nichts zu sagen ausser das es sehr wahrscheinlich schon längst Kadaver gegeben haben müsste, die an Land gespült wurden. Den Rest könnt ihr ja noch ergänzen

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Estebenjo (01.05.2015), Manetuwak (04.05.2015)

Estebenjo

Psiball-Erzeuger

Beiträge: 736

Registrierungsdatum: 3. Juli 2014

Danksagungen: 286

  • Private Nachricht senden

3

Freitag, 1. Mai 2015, 18:42

Also das wesentliche hast du ja schon gesagt Armageddon :D
Was ich noch beifügen möchte, dass ein derartig großes Tier physiologische und physikalische Probleme hätte, bzw garnicht Lebensfähig wäre. Die größten Lebewesen, die bisher existiert haben, die Sauropoden, waren schon am absoluten physiologischen und physikalischen Limit. Alleine schon der Blutkreislauf. Ein einzelnes Herz könnte niemals einen derartig riesigen Körper mit Blut bedienen. Es bräuchte dann zwei oder mehr...zumindestens wenn es auf zwei Beinen laufen soll wie Godzilla. Auf vier Beinen, da könnte man drüber reden :D Aber auch ab einer gewissen Größe unwahrscheinlich.
Von daher sind Godzilla, King Kong oder ähnliches nur nette Filmmonster, die niemals so existieren würden.
"Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens


Wer weiß muss nicht glauben.

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Manetuwak (04.05.2015), Armageddon (04.05.2015)

Jugger

Verschwörungstheoretiker

Beiträge: 98

Registrierungsdatum: 6. April 2009

Wohnort: Bei Mannheim

Danksagungen: 14

  • Private Nachricht senden

4

Samstag, 2. Mai 2015, 06:35

Also, kennt ihr das noch:

The Bloop
(Wikipedia)

Früher habe ich irgendwie gehofft, daß diese Geräusche von einem Wesen stammen, welches noch nicht "endeckt" wurde.
Ich bin eher Skeptiker, aber auch nur, weil es erfahrungsgemäß immer etwas nicht paranormales o.ä. ist.

Jedenfalls glaube ich nicht, daß es so etwas wie Godzilla gibt oder geben wird. Warum? Gesunder Menschenverstand ;)

Btw, die meisten dieser Geräusche wurden als natürliche Phänomene entlarvt. Es gibt noch viele andere solche Geräusche, müsst mal bei Wikipedia suchen.

Manticor

Verschwörungstheoretiker

Beiträge: 73

Registrierungsdatum: 25. Dezember 2010

Danksagungen: 17

  • Private Nachricht senden

5

Samstag, 2. Mai 2015, 09:36

Um eine Tierart am Leben zu erhalten, muss es ja auch immer eine bestimmte Population geben, sonst stirbt die Spezies aus. Demnach müsste es sowohl eine ganze Herde Nessies, Yetis und eben auch Godzillas geben. Und wie bzw. wovon sich 20 oder 30 Riesenmonster ernähren, ohne entdeckt zu werden, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Denn die einen sind im Dunkeln
und die andern sind im Licht
und man siehet die im Lichte
die im Dunkeln sieht man nicht.

- Bertolt Brecht, Dreigroschenoper

Rônin

Moderator

    Deutschland

Beiträge: 3 399

Registrierungsdatum: 24. September 2009

Wohnort: NRW

Danksagungen: 901

  • Private Nachricht senden

6

Samstag, 2. Mai 2015, 18:01

Finde die Frage, wie groß ein lebensfähiges Tier maximal werden könnte, interessant. Die massivsten bisher entdeckten Landtiere die jemals lebten waren Dinosaurier der Gattung Diplodocus; Supersaurus und Seismosaurus erreichten beide eine geschätzte Länge von ca. 35 Metern. Und den damals verbreiteten Gigantismus findeste heute so nicht mehr.
Der Godzilla aus dem neuesten Film ist 106 Meter hoch. Das ist für unseren Planeten absolut beispiellos; es wurde auch schon korrekt angemerkt, dass die Schwerkraft da nicht mitspielt. Das Tier wäre extrem kurzlebig und seine Organe wären extremer Beanspruchung ausgesetzt. V.a. wäre der Blutkreislauf um Herz und Hirn schwierig.
Es wäre sicherlich nicht unmöglich, durch aggressive Genmanipulation und -mutation ein solches Lebewesen zu erzeugen; es wäre halt nicht wirklich lebensfähig.
"I knew this day would come. Now that it's here, it seems so sudden, and at the same time as if it took forever.
I know this opponent well..."

Armageddon

Verschwörungstheoretiker

    Deutschland

Beiträge: 79

Registrierungsdatum: 20. Dezember 2014

Wohnort: hinter dem Mond

Danksagungen: 9

  • Private Nachricht senden

7

Samstag, 2. Mai 2015, 19:08

Im Karbon wurden die Insekten extrem groß, das hing damit zusammen das die Atmosphäre damals einen extrem hohen Sauerstoffanteil hatte. Wenn das heute auch noch so wäre, wäre es theorethisch möglich dass sich wieder so riesige Insekten entwickeln würden. Das wäre dann zwar nicht Godzilla, aber auch ein überdimensional großes Tier.
Sorry dass ich das mit dem dem Sauerstoffgehalt nicht weiter spezifizieren kann, aber ich habe nichts genaues darüber gefunden, und das Wissen das der Gigantismus im Karbon mit dem Sauerstoffgehalt zusammenhängt habe ich aus einer Doku die ich als Kind gesehen habe, also keine genaue Quelle an der ich nachforschen könnte. Vieleicht wisst ihr ja mehr darüber.

Manticor

Verschwörungstheoretiker

Beiträge: 73

Registrierungsdatum: 25. Dezember 2010

Danksagungen: 17

  • Private Nachricht senden

8

Sonntag, 3. Mai 2015, 13:43

Was Insekten angeht, ist die maximale Körpergröße viel stärker begrenzt als bei Wirbeltieren. Dadurch, dass Insekten ein Exoskelett und keine inneren Knochen haben, werden Exemplare ab einer bestimmten Größe=^=Masse von der Schwerkraft einfach zerdrückt, weil der Panzer dem Druck nicht standhalten kann und der Körper nicht von innen stabilisiert wird.
Denn die einen sind im Dunkeln
und die andern sind im Licht
und man siehet die im Lichte
die im Dunkeln sieht man nicht.

- Bertolt Brecht, Dreigroschenoper

Jugger

Verschwörungstheoretiker

Beiträge: 98

Registrierungsdatum: 6. April 2009

Wohnort: Bei Mannheim

Danksagungen: 14

  • Private Nachricht senden

9

Sonntag, 3. Mai 2015, 14:10

Ich könnte mir vorstellen, daß solche gigantischen Wesen eher in die Breite als in die Höhe "evolutioniert" werden, da dann der Blutkreislauf nicht so sehr von der Schwerkraft abhängig ist. Ich frage mich, was gegen so eine Art sprechen könnte? Es gibt doch schlaue Leute hier, die mir vllt eine Antwort geben könnten ;)

Farbwechsel

Schrödingers Pony

Beiträge: 441

Registrierungsdatum: 25. Dezember 2011

Wohnort: Nicht vorhanden.

Danksagungen: 127

  • Private Nachricht senden

10

Sonntag, 3. Mai 2015, 17:29

Ich könnte mir vorstellen, daß solche gigantischen Wesen eher in die Breite als in die Höhe "evolutioniert" werden, da dann der Blutkreislauf nicht so sehr von der Schwerkraft abhängig ist. Ich frage mich, was gegen so eine Art sprechen könnte? Es gibt doch schlaue Leute hier, die mir vllt eine Antwort geben könnten ;)


Die Frage wäre wohl eher, welchen Vorteil diese Breite bringen würde. Ich würde da jetzt keinen sehen und bezweifle, dass es sehr sinnvoll für eine Tierart wäre, sich so weiterzuentwickeln (das klingt jetzt so, als würde ich dieser Evolution einen Willen unterstellen - will ich aber nicht).
I always let my imagination run away from me! Then it comes back... with cake!

Armageddon

Verschwörungstheoretiker

    Deutschland

Beiträge: 79

Registrierungsdatum: 20. Dezember 2014

Wohnort: hinter dem Mond

Danksagungen: 9

  • Private Nachricht senden

11

Montag, 4. Mai 2015, 15:07

Bei breiten Tieren hätte man aber das gleiche Problem wie bei den Tieren die in die höhe wachsen, nämlich dass ein Herz nicht genug ist um ein so großes Tier zu versorgen, auch wenn es nicht hoch sondern breit ist. Eine Lösung wäre dass das Tiere zwei oder mehr Herzen hat um seinen riesigen Körper mit genügend Sauerstoff zu versorgen. Ich bin mir zwar nicht sicher dass das was bringen würde aber dass ist auch nur eine Theorie von mir und falls jemand genaueres weiß kann er/sie es ja posten.

Zeitfenster

Traumwanderer

Beiträge: 454

Registrierungsdatum: 19. Februar 2008

Wohnort: Bremen

Danksagungen: 83

  • Private Nachricht senden

12

Montag, 4. Mai 2015, 21:24

Godzilla stammt wohl noch aus der Zeit, als man dachte, T-Rex und Co. würden aufrecht laufen.
In einer Fernsehdoku, dessen Namen ich trotz Google leider grad nicht rausbekommen habe, wurde
für Sauropoden ein theoretisch mögliches Gewicht von bis zu 120 t mithilfe von Computersimulationen ermittelt.
Solch ein Tier würde wohl eine Länge von 50 bis 60 Metern haben.
Andere Forscher setzen die Grenze angeblich sogar erst bei 150 t:
http://www.br-online.de/kinder/fragen-ve…sen/2014/04119/
Auf der Heckscheibe meines Ferraris steht: "Hauptschule 1982"

Rônin

Moderator

    Deutschland

Beiträge: 3 399

Registrierungsdatum: 24. September 2009

Wohnort: NRW

Danksagungen: 901

  • Private Nachricht senden

13

Montag, 4. Mai 2015, 23:05

Im Godzilla-Kostüm steckte damals ein Mensch; die aufrechte Statur hatte also v.a. praktische Gründe. Außerdem sollte er die Hochhäuser Tokios überragen.
"I knew this day would come. Now that it's here, it seems so sudden, and at the same time as if it took forever.
I know this opponent well..."

Zeitfenster

Traumwanderer

Beiträge: 454

Registrierungsdatum: 19. Februar 2008

Wohnort: Bremen

Danksagungen: 83

  • Private Nachricht senden

14

Dienstag, 5. Mai 2015, 08:58

Alles richtig,
dennoch sieht Godzilla so aus, wie man sich damals z.B. einen T-Rex vorstellte.
Roland Emmerich hat ihn dann in seiner amerikanischen Version von 1998 der
modernen Darstellung eines Theropoden angepasst.

http://www.consolewars.de/messageboard/s…l=1#post5364698
Auf der Heckscheibe meines Ferraris steht: "Hauptschule 1982"

Konquistadore

Geisterjäger

Beiträge: 823

Registrierungsdatum: 30. April 2013

Danksagungen: 447

  • Private Nachricht senden

15

Dienstag, 5. Mai 2015, 12:06

Ich halte so ein Tier für vollkommen abwegig. Weniger aus biologischen Gründen, als vielmehr aus praktischen. Größe bringt nur Vorteile wenn a.) die Beutetiere auch entsprechend groß sind b.) eine geringere Größe gleichbedeutend ist mit größerer Konkurrenz.
Entsprechend große Beutetiere gab es scheinbar keine, zumindest fällt mir auf Anhieb kein Tier ein welches eine Godzillafamilie füttern könnte. Bei über 100 Meter Gesamthöhe ist für den ja ein Blauwal eine Forelle....
Die Größe müsste evolutionär einen guten Grund haben. Aufgrund der Beutetiere habe ich ja oben ausgeschlossen und "Konkurrenz" gäbe es für solch ein Tier auch nicht. Nichtmal wenn er nur 25 Meter hoch wäre, die größten Fleischfressenden Dinos wurden meines Wissens nach höchstens 10 Meter hoch und ein bisschen länger (18 Meter, in dem Dreh).

Es gibt absolut keinen logischen Grund dafür warum ein Tier so riesig werden sollte und da die Natur selten mal was nur so zum Spaß macht, gehe ich davon aus das wir solche Tiere auf unserem Planeten eher nie beobachten hätten können, können oder können werden.
'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
'Du meinst die Löcher im Himmel? Die hat der Mann im Mond mit seiner Mondnadel reingepiekst, damit die Sonne durchscheinen kann, die dahinter schläft.'

Walter Moers ~ Der Schrecksenmeister


Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor

Johann Wolfgang von Goethe ~ Faust, der Tragödie erster Teil

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Armageddon (05.05.2015), Manetuwak (06.05.2015)

Social Bookmarks

Counter:

Hits heute: 3 168 | Hits gestern: 4 569 | Hits Tagesrekord: 53 992 | Hits gesamt: 13 596 239 | Gezählt seit: 11. September 2011, 15:03