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Mittwoch, 2. März 2016, 16:13

Nur Schlafparalysen oder mehr?

Hallo erst mal :)
Wie in dem Titel schon beschrieben habe ich seit Ende letzten Jahres schon 14 Schlafparalysen/Schlaflähmungen. Das ist halt, wenn man aufwacht oder denkt das man wach ist, sich aber nicht bewegen kann. Bei manchen wars das schon, aber bei manchen, halt wie bei mir, sind noch Personen im Zimmer. Bei mir ist es (glaube ich jedenfalls) immer die gleiche Person. Meistens ein Mann der sich über mich beugt und mir verschiedene Dinge zuflüstert. Das ist sehr beängstigend für mich und sehr belastend, da ich erst 13 bin und mich eigentlich ganz auf die Schule konzentrieren muss, was mir dadurch aber ein bisschen schwerfällt. Aber das ist eigentlich nicht wirklich mein Problem, da ich deswegen schon beim Psychologen bin und mir dort sicherlich geholfen werden kann (hoffe ich jedenfalls)

Mein eigentliches Problem besteht darin das ich mich nicht alleine Fühle. Ein Beispiel:
Ich war im Wohnzimmer und habe Fernsehen geschaut und wollte mir dann Wasser aus der Küche holen. Ich komme also gerade in den Flur, als ich plötzlich das Gefühl habe beobachtet zu werden, sobald ich (meistens meinem Zimmer) den Rücken zudrehe. In den meisten Fällen ist es auch so, dass ich auf einen Punkt fixiere und dort hin starre. Und es kommt sehr starke Panik in mir auf. Von jetzt auf gleich spüre ich einen Druck und bin auch schon manchmal fasst zusammen gesackt. Ich gucke also in mein Zimmer, weil mir mein Gefühl quasi sagt, dass dort jemand ist. Natürlich ist dort niemand. Wenn ich dann wieder ins Wohnzimmer gehe, hört das Gefühl meistens auf. In solchen Momenten denke ich immer ich wäre verrückt.

Ich habe mich auch meiner Familie anvertraut, die mich voll und ganz unterstützt. Als ich mit meiner Oma darüber geredet habe, kam heraus das meine Uroma, ich sage mal 'Antennen' , für Paranormale Sachen hatte und auch Begegnungen mit Geistern hatte. Laut Omas Erzählung hat sie eines Abends ihre verstorbene Tante gesehen und auch mit ihr geredet. Natürlich weiß ich nicht, ob das so wirklich passiert ist, aber alle können bestätigen, dass Uroma diese 'Antennen' hatte. Meiner Mutter ist sowas ähnliches auch schon passiert, aber eher wie mir mit den Träumen.

Eine Zeit lang habe ich geglaubt, dass meine Uroma vielleicht probiert mit mir zu kommunizieren, weil ich die einzige aus meiner Familie bin, die offen für solche Sachen ist und auch sehr von Paranormalem fasziniert ist. In einem Traum hab ich nämlich einmal den Satz gehört:" Alles passiert, weil es passieren muss. Auch wenn man es jetzt noch nicht versteht, irgendwann ergibt es einen Sinn." Als ich das meiner Oma erzählte sagte sie, dass meine Uroma auch immer exakt diesen Satz gesagt hat. Muss jetzt vielleicht nichts bedeuten, da ich nicht weiß ob es ein Mann oder eine Frau war die es mir erzählt hat, aber in dem Moment fand ich es echt krass das ich diesen Satz im Traum gehört habe.

Ich glaube an sowas wie Geister, Schutzengel etc. und deswegen hat mich auch ein Traum ein bisschen in meinem Denken, dass es vielleicht mehr sein könnte bestätigt. Eine Person, wieder männlich, war in meinem Zimmer, hat mir den Arm über die Schulter gelegt und gesagt:" Mach dir keine Sorgen. Ich werde schon auf dich aufpassen." Gesehen habe ich nur die Augen der Person der Rest war schwarz, deswegen kann ich auch nur sagen das es ein Mann war wegen der Stimme. Meine Mutter glaubt auch an sowas und als ich es ihr erzählt habe sagte sie das es mein Schutzengel seien könnte. Ich glaube (genau wie Mama) an sowas, weil es viele Situationen in meinem Leben gab, wo ich sehr viel Glück hatte (fast vom Auto angefahren).

Natürlich muss es nicht sein, dass hinter all dem ein Geist oder etwas Paranormales steckt, es kann natürlich auch nur von mir zusammen gesponnen sein, aber ich wollte einfach mal fragen was ihr davon denkt, denn meinem Psychologen glaube ich, kann ich nichts von Geistern oder dergleichen erzählen.

Sorry das es so lang geworden ist. Hatte so viel zu erzählen :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vanessa_t3809« (2. März 2016, 16:19)


Estebenjo

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Donnerstag, 3. März 2016, 23:58

Erstmal Hallo hier im Forum :)
Hallo erst mal
Wie in dem Titel schon beschrieben habe ich seit Ende letzten Jahres schon 14 Schlafparalysen/Schlaflähmungen. Das ist halt, wenn man aufwacht oder denkt das man wach ist, sich aber nicht bewegen kann. Bei manchen wars das schon, aber bei manchen, halt wie bei mir, sind noch Personen im Zimmer. Bei mir ist es (glaube ich jedenfalls) immer die gleiche Person. Meistens ein Mann der sich über mich beugt und mir verschiedene Dinge zuflüstert. Das ist sehr beängstigend für mich und sehr belastend, da ich erst 13 bin und mich eigentlich ganz auf die Schule konzentrieren muss, was mir dadurch aber ein bisschen schwerfällt. Aber das ist eigentlich nicht wirklich mein Problem, da ich deswegen schon beim Psychologen bin und mir dort sicherlich geholfen werden kann (hoffe ich jedenfalls)
Zuerst einmal denkt man nicht das man wach ist, man ist tatsächlich wach. Das Phänomen, Personen in diese Zustand zu sehen ist gewöhnlich bei einer Schlafstarre, aber nichts paranormales. Wenn der Körper zu schnell aus einem Traum erwacht, projektiert er Bilder oder auch Geräusche aus dem Traum mit in die reale Welt. Durch die Angst die in dem Augenblick durch die Halluzination entsteht, verzerrt sich dieses Bild oftmals zu etwas bösartigem. Du brauchst also keine Angst zu haben, eine solche Halluzination mag zwar gruselig sein, aber es passiert nur vor deinem geistigen Auge. Die Person steht weder real vor dir, noch handelt es sich um einen Geist.
Bist du nur deswegen beim Psychologen?
Mein eigentliches Problem besteht darin das ich mich nicht alleine Fühle. Ein Beispiel:
Ich war im Wohnzimmer und habe Fernsehen geschaut und wollte mir dann Wasser aus der Küche holen. Ich komme also gerade in den Flur, als ich plötzlich das Gefühl habe beobachtet zu werden, sobald ich (meistens meinem Zimmer) den Rücken zudrehe. In den meisten Fällen ist es auch so, dass ich auf einen Punkt fixiere und dort hin starre. Und es kommt sehr starke Panik in mir auf. Von jetzt auf gleich spüre ich einen Druck und bin auch schon manchmal fasst zusammen gesackt. Ich gucke also in mein Zimmer, weil mir mein Gefühl quasi sagt, dass dort jemand ist. Natürlich ist dort niemand. Wenn ich dann wieder ins Wohnzimmer gehe, hört das Gefühl meistens auf. In solchen Momenten denke ich immer ich wäre verrückt.
Wie äußert sich das Gefühl beobachtet zu werden? Hast du eher das Gefühl das sich dort jemand oder etwas befindet, oder hast du das Gefühl tatsächlich einen Blick zu spüren?
Das Gefühl Angst vor leeren dunklen Räumen zu haben ist normal und hatte wahrscheinlich jeder schon einmal. Eine Ex-Freundin von mir (Lustigerweise auch eine Vanessa) hatte z.B. von der Küche aus kommend einen langen Flur, an dessen Ende ein langgezogenes Wohnzimmer war. In der Mitte vom Flur auf der rechten Seite war das Badezimmer, ergo man musste immer ein paar Meter (vllt 5 Meter) mit Blick auf das dunkle Wohnzimmer durch diesen Flur gehen. Ich habe mich jedes mal gegruselt. Auch wenn ich bei meinen Eltern bin habe ich das. Dort steht die Türe zum Wohnzimmer auch immer auf und dort muss man auf dem Weg zum Bad auch vorbei, beim Rückweg sogar mit Blick zum Wohnzimmer. Auch das finde ich net schön.
Das ganze ist ein Ur-Instinkt in uns Menschen. Der Mensch ist bei Dunkelheit nahezu blind, weswegen ihm Dunkelheit für Gewöhnlich Angst macht, da er nicht sehen kann, ob sich dort eine potentielle Gefahr befindet. Damit sind aber keine Geister gemeint, sondern Raubtiere wie Löwen, Bären, Wölfe usw., wo ein Kampf für einen unbewaffneten Menschen in der Regel tödlich ausfallen würde.
Das du mitlerweile Panik bekommst, ist weil dir die Situation sorgen bereitet. Du weißt von dieser Angst und da du dir sie nicht erklären kannst (ich vermute du rechnest nicht mit Löwen in deinem Zimmer) suchst du nach Erklärungen, welche durch eine scheinbare Indoktrination deiner Familie zu einer Welt in der es Paranormales gibt, dann halt etwas gespenstisches hergibt, was dich in Panik versetzt.
Also mach dir bewusst, dass dir deine Psyche dort einen streich spielt, da sie noch von Urzeiten darauf getrimmt ist, bei Dunkelheit wachsam zu sein. Zwar wirst du das ungute Gefühl beim Blick in dunkle Räume nicht verlieren, da der Instinkt bleiben wird, aber du kannst die Panik damit besiegen.
Du bist also nicht Verrückt ;)
Ich habe mich auch meiner Familie anvertraut, die mich voll und ganz unterstützt. Als ich mit meiner Oma darüber geredet habe, kam heraus das meine Uroma, ich sage mal 'Antennen' , für Paranormale Sachen hatte und auch Begegnungen mit Geistern hatte. Laut Omas Erzählung hat sie eines Abends ihre verstorbene Tante gesehen und auch mit ihr geredet. Natürlich weiß ich nicht, ob das so wirklich passiert ist, aber alle können bestätigen, dass Uroma diese 'Antennen' hatte. Meiner Mutter ist sowas ähnliches auch schon passiert, aber eher wie mir mit den Träumen.
Ich kann dir mit großer Gewissheit sagen, dass deine Ur-Oma keine Antennen für paranormale Sachen hatte. Denn das würde bedeuten, dass ihr Körper Sensoren gehabt hätten, welche Paranormales wahrnehmen könnten. Das würde wiederrum bedeuten, das man Paranormales nur auf eine Art und Weise wahrnehmen kann, aber auf eine Art und Weise die wir nicht kennen, da Sensoren im Körper nur auf eine bestimmte Form in einem bestimmten Bereich aufmerksam werden. Des weiteren hätte sie diese Sensoren in ihrem Erbgut weitergegeben, wenn diese sich als nützlich erwiesen hätten. Aber wozu sollte man Paranormales wahrnehmen können?
Wobei das nächste Problem entsteht, wieso wurde so ein Sensor in deiner Familie überhaupt entwickelt?
Also du siehst, selbst wenn es Paranormales geben sollte, hatte deine Ur-Oma keine Antennen dafür, weil wir Geister (oder das was wir dafür halten) über unsere normalen Sensoren aufnehmen, oder einfach gesagt über unsere Sinne. Man sieht einen Geist, man hört einen Geist, man spürt einen Temperaturunterschied bei einem Geist usw.
Wenn sie also mit ihrer Tante geredet hat, dann hat sie es entweder erfunden, sie hatte Halluzinationen oder sie hat tatsächlich einen Geist gesehen, was verwunderlich wäre, da sonst niemand Geister sieht. Was das Träumen deiner Mutter angeht, dort ist auch immer Vorsicht geboten. Träume sind sehr komplex und können sehr verwirrend sein. Aber man darf auf keinen Fall etwas in sie hinein interpretieren.
Eine Zeit lang habe ich geglaubt, dass meine Uroma vielleicht probiert mit mir zu kommunizieren, weil ich die einzige aus meiner Familie bin, die offen für solche Sachen ist und auch sehr von Paranormalem fasziniert ist. In einem Traum hab ich nämlich einmal den Satz gehört:" Alles passiert, weil es passieren muss. Auch wenn man es jetzt noch nicht versteht, irgendwann ergibt es einen Sinn." Als ich das meiner Oma erzählte sagte sie, dass meine Uroma auch immer exakt diesen Satz gesagt hat. Muss jetzt vielleicht nichts bedeuten, da ich nicht weiß ob es ein Mann oder eine Frau war die es mir erzählt hat, aber in dem Moment fand ich es echt krass das ich diesen Satz im Traum gehört habe.
Wenn ein Geist doch die Fähigkeit hat visuell zu erscheinen und normal mit dir zu sprechen, wieso macht sie es über diesen Weg?
"Alles passiert, weil es passieren muss" ist nichts weiter als eine ziemlich dämliche Phrase. Richtig heißt es "Alles passiert, weil es passiert" oder "Alles passiert, weil es einen Auslöser dafür gibt". Natürlich hat jede Handlung in der Vergangenheit dazu geführt, dass heute alles so ist wie es ist, weswegen man sagen kann, das es sowas wie ein Schicksal gibt, aber nur in Form eines Post-Schicksals. Es ist aber nicht greifbar, nicht bestimmt und hatte vor allem auch keinen Plan. Jede Entscheidung die du jemals getroffen hast und jede Handlung die du in Zukunft machen wirst, kann für dich zu einem glücklichen oder einem beschissenen Leben führen und es gibt keine Macht dahinter, die darauf wartet das du diese Entscheidungen treffen wirst, ergo es gibt keinen Sinn dahinter. Du wurst am Ende (von was auch immer) also nicht verstehen warum du etwas gemacht hast, sondern nur was dein Handeln für folgen hatte, wobei du an ersteres glauben kannst. im Endeffekt kann man beides als Schicksal bezeichnen, aber das erste ist esoterisch, das zweite schon eher realistisch, wenn man das Wort Schicksal als ein Wort für ein gegenwärtiges Resultat einer Kausalitätskette sieht.
Ich glaube an sowas wie Geister, Schutzengel etc. und deswegen hat mich auch ein Traum ein bisschen in meinem Denken, dass es vielleicht mehr sein könnte bestätigt. Eine Person, wieder männlich, war in meinem Zimmer, hat mir den Arm über die Schulter gelegt und gesagt:" Mach dir keine Sorgen. Ich werde schon auf dich aufpassen." Gesehen habe ich nur die Augen der Person der Rest war schwarz, deswegen kann ich auch nur sagen das es ein Mann war wegen der Stimme. Meine Mutter glaubt auch an sowas und als ich es ihr erzählt habe sagte sie das es mein Schutzengel seien könnte. Ich glaube (genau wie Mama) an sowas, weil es viele Situationen in meinem Leben gab, wo ich sehr viel Glück hatte (fast vom Auto angefahren).
War diese Person während einer Schlafparalyse bei dir?
Ein Traum bestätigt zunächst einmal garnichts, sondern ist nur ein Verarbeitungsprozess deines Gehirns. Das du in vielen Situationen nicht gestorben bist hat nichts mit einem Schutzengel zu tun, sondern war profan gesagt einfach nur Glück. Das hat jeder, ich bin auch schon in Situationen gewesen, wo nur eine falsche Reaktion oder eine Reaktion nur eine Sekunde früher oder später dafür gesorgt haben könnte, dass ich dir jetzt hier nicht antworten kann. Zwar darf man meinen, dass so viel Glück unrealistisch ist, aber de facto sind das nur Situationen, in denen wir uns bewusst werden, das wir gerade knapp überlebt haben. In Wirklichkeit kämpfen wir jeden Tag ums überleben und entgehen Gefahren, die uns in dem Augenblick garnicht bewusst waren, bzw wissen was wir nicht machen sollten um garnicht erst dieser Gefahr ausgesetzt zu werden.
Alleine nach jeder Vorlesung in medizinischer Mikrobiologie hat es mich gewundert, das wir Menschen überhaupt so alt werden, wenn man bedenkt was es alles für Krankheitserreger gibt und wir wenig wir gegen sie unternehmen können und selbst unser eigener Körper ist nicht besser. Dein Körper bekämpft jeden Tag ca. 14 potentielle Krebszellen.
Des weiteren wäre die Frage, wieso ein Schutzengel irgendwann versagt und man trotzdem stirbt?
Natürlich muss es nicht sein, dass hinter all dem ein Geist oder etwas Paranormales steckt, es kann natürlich auch nur von mir zusammen gesponnen sein, aber ich wollte einfach mal fragen was ihr davon denkt, denn meinem Psychologen glaube ich, kann ich nichts von Geistern oder dergleichen erzählen.
Wenn du wirklich nur wegen der Paralyse zum Psychologen musst, dann spar dir den Weg dahin und geh lieber zu einem Arzt der sich mit Schlafstörungen auskennt und verbringe ein paar Nächte in einem Schlaflabor. Das was du hast lässt sich alles ohne Geister erklären und wenn du dir selber etwas gutes tun willst, dann fange an dich von dieser paranormalen Welt zu verabschieden, denn scheinbar tut dir das nicht gut. Es gibt KEINEN Beweis für eine Welt mit Geistern, Dämonen usw., aber du kannst dir eine erschaffen, wenn du daran glaubst und mit scheint, das du in diesem Glauben durch deine Mutter und Oma gefördert wirst. Das meinen sie vielleicht gut, aber es ist das falscheste was sie machen können.
Sorry das es so lang geworden ist. Hatte so viel zu erzählen
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Sonntag, 13. März 2016, 15:38

Schlafparalyse und Erscheinung

Hallo an Alle,

vorweg, ich bin neu hier im Forum und hoffe meinen Thread nicht im falschen forum erstellt zu haben, falls doch Bitte verschieben und Entschuldigung.

SO nun zu mir, ich bin 25 Jahre alt gesundheitlich in einem Guten Zustand und war am Wochenende weder betrunken noch unter dem Einfluss anderer Drogen.
Aber gestern Nacht, es muss zwischen 2:15 und 3:00 gewesen sein (da ich um 2:10 ins Bett gegangen bin) fingen meine Beine an zu kribbeln und auf einmal konnte ich mich gar nicht mehr bewegen ausser die Augen und ich konnte mich verbal in Form vom Tönen bemerkbar machen so das meine Freundin mich irgendwann "wach gerüttelt hat weil sie dachte ich würde schlecht träumen.
Während dieser "schlafparalyse" sah ich eine gestalt direkt neben mir stehen, Sie sah aus wie ein Mann der ein Bärenfell trug, so wie ein Umhang. Und er sagte mir scheinbar etwas was ich aber nicht entziffern konnte weil ich die Sprache nicht kenne.

Ich weiß es sind nur Halluzination aber es fühlte sich so real an.
Hat hier jemand schonmal ähnliche erfahrungen gemacht und kann mir sagen was genau das war?

Estebenjo

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Sonntag, 13. März 2016, 18:31

Du hast dir die Antwort auf deine Frage doch schon selber gegeben
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Rônin

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Donnerstag, 24. März 2016, 21:31

In The Nightmare (2015) erzählen einige Leute von ihren Erfahrungen während der Schlafparalyse und das Phänomen wird ein bisschen beleuchtet; die Albträume werden dann von Schauspielern im Stil von Horrorfilmen möglichst detailgetreu nachgestellt. Ne Mischung aus Doku und Horror also; vielleicht für einige interessant.
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Poltergeist

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Freitag, 16. Dezember 2016, 10:04

Ist es Real?

Hallo, nach langer langer Zeit hab ich euch wiedergefunden,
Nach dieser langen Zeit habe ich nun doch das Bedürfnis euch um Rat zu fragen. Das Internet brachte mir dazu leider keine Hilfe oder ansatzweise Beruhigende Worte die mir ein wenig die Angst nehmen.
Ich beginne mal zu erzählen und hoffe es ist für euch gut zu verstehen um mir zu helfen.

Vor ungefähr vor 6 Monaten hatte ich das erste mal in unserem Schlafzimmer das Gefühl das mich ein Unwohlsein überkommt. Nur in diesem Raum. Der Tag war anstrengend mit den Kindern und ich wollte nur schlafen. Dieses Unwohlsein war wie ein plötzlicher Stimmungswechsel, so "ich fühle mich hier drin nicht wohl Gefühl". Das hatte ich zuvor noch nie. Ging dann einfach ins Bett. Nach langem hin und her im Bett schlief ich dann ein.
Unser schlafzimmer ist ein kleiner Raum es steht nur das Bett an der Wand, gegenüber ein Schrank und das Fenster mehr nicht. Am Ende des Bettes ist auf der rechten seite gleich die Tür.
Ich kann euch nicht sagen ob ich wach wurde oder ob das ein Traum war. Es fühlte sich sehr realistisch an und ich habe auch selbst das Gefühl wach gewesen zu sein.
Meine Augen dabei offen. Ich liege flach auf dem Rücken, Augen offen und diese Starren in das rechte Zimmer Eck oben an der Wand (dort genau daneben, links das Fenster). Ich kann mich nicht Bewegen, ich kann mich auch nicht umsehen, ich habe das Gefühl mich zwingt etwas dazu mich nicht Bewegen zu können, verspüre Unendlichen Druck auf meinem Körper. Fast auch Panik. Ich versuche verzweifelnd zu Tür zu schauen doch ich kann es nicht. Ich versuche meinen Mann zu wecken doch ich kann mich nicht bewegen und nicht Sprechen. In der rechten Ecke vernehme ich einen Schatten bei der Tür kann das aber nicht bestätigen da ich wie gesagt meine Augen nicht bewegen kann. Ich habe in diesem Moment nur das Gefühl das etwas böses da ist. (Nein mein Mann strahlte ein ganzen Ruhiges Gefühl aus. Das Gefühl des bösen was mir Angst machte kam deutlich von der Tür. Dann war auf einmal alles vorbei und ich konnte mich wieder bewegen. Hatte höllische Angst mehr weis ich danach nicht mehr, nur das ich mich daran Erinnere wie wenn es soeben passiert ist.

So warum ich euch schreibe ist das ich vor 3 Tagen wieder ins Bett gegangen bin. Ich schlief ein, hatte wieder das Gefühl aufzuwachen, ich hatte ohne einen Grund höllische Angst, drehte mich auf den Rücken.
Schloss meine Augen und versuche weiter zu schlafen. Da bekam ich auf einen schlag wieder dieses Gefühl das etwas mir Unbehagen bereitet. Es wurde mich richtig kalt und ich machte die Augen auf. Ich sah das etwas Schwarzes wie Nebel an der Tür war, ne Nebel beschreibt es nicht richtig denn ich konnte durch das Schwarze nicht hindurch sehen. Es "erdrückte" mich das Gefühl ich konnte mich wieder nicht bewegen oder Sprechen. Das Schwarz breitete sich aus, wurde größer und kam auf uns zu. Es viel mir schwerer zu Atmen doch trotzdem Atmete ich vor Angst schneller. Dieses mal hatte ich das Gefühl richtig festgehalten zu werden. Ich hatte das Gefühl es ist richtig böse. Weis nicht warum aber so fühlt es sich an. Dann das klingt jetzt echt bescheuert und ich überlegte wirklich ob ich es schreiben soll aber es ist doch wichtig, hatte ich das Gefühl gezogen zu werden. Ja ich weis Filmreif haha nein nicht so wie in dem Filmen. Ich spürte keine Hand die mich zog sondern es fühlte sich an wie ein Sog. Wie soll ich das Beschreiben es ist echt schwer. Ich würde sagen wie zwei Magneten die sich anziehen. Ich bewegte mich jedoch fast nicht von der Stelle. Ich verspürte diesen "Sog" blieb da aber liegen wo ich war. In dieser nenen wir es Phase realisierte es passiert etwas und fing an in Gedanken zu Reden. Ich schrie in Gedanken, lass mich in Ruhe gehe. Papa hilf mir. Mein Papa ist 2010 gestorben und ich hatte in dem Moment echt das Gefühl nur er auf der "anderen" Seite kann mir helfen.
Da war es vorbei. Alles weg, das Gefühl des Soges, das Drücken, Das nicht bewegen können. Nur die Angst war noch da. Ich legte mich unter meiner Decke vor Angst und sagte zu mir danke Papa. Dann schlief ich ein.

Kann man das irgendwie verstehen? Ich kann euch wirklich nicht sagen ob ich wach war oder es nur ein verdammt realistischer Traum war. Da ich aber das Geschehen steuern konnte und klar dachte wie in der Situation das ich meinen Vater rief habe ich ganz fest das Gefühl das es echt ist/war und ich dabei Wach war. So Träume habe ich sonst nie, sie sind nie realistisch, ich kann Träume nicht beeinflussen oder verändern. Ich träume viel kann mich an viel erinnern doch so realistisch zu Träumen kenne ich nicht. Ich habe schon geträumt zu sterben da hatte ich Angst aber nein nicht so ne verdammte Angst.
Nach "normalen" Albträumen habe ich oft die Angst wieder einzuschlafen weil ich dann Angst habe wieder davon zu Träumen doch da habe anschließend keine Angst weil ich spüre es ist vorbei.

Ich wende mich wieder an euch weil ich euch und eurem Wissen/Erfahrungen vertraue, bestimmt versuche ich euch nicht hier eine Filmreife Story zu erzählen, dafür habe ich weisgott mit zwei Kindern besseres zu tun als seit 20min euch hier diese Geschichte zu tippen.
Ich möchte einfach nur Hilfe, Ratschläge. Was ist das? Was kann ich tun das es nicht wieder passiert. Mir geht es danach nicht gut. Ich fühle mich Tage danach noch so ausgelaugt und Fertig. Ich hab ein richtiges Gefühl das es mir die Kraft raubt. Ich habe verdammte Angst und will einfach nur das es nicht wieder passiert. Helft mir bitte. Ich habe Angst das es wieder passiert und schlimmer wird.
Ich beschäftige mich gerne mit diesen Themen kann euch aber sagen das ich vor beiden "Vorfällen" keine Horror Filme geschaut habe oder irgendwelche Gruseligen sachen gelesen oder verfolgt habe im Internet. Weil wenn das so gewesen wäre hätte ich es darauf geschoben das ich diese Filme verarbeite.
Ich danke euch die Zeit genommen zu haben meinen Beitrag zu lesen und hoffe das hier noch einige Aktive sind im Forum um mir zu helfen.

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Freitag, 16. Dezember 2016, 17:54

Das Internet brachte mir dazu leider keine Hilfe oder ansatzweise Beruhigende Worte die mir ein wenig die Angst nehmen.
Das ist komisch, weil du so eindeutig ne Schlafparalyse schilderst, dass ich das mal verschoben habe.
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Freitag, 16. Dezember 2016, 17:55

RE: Ist es Real?

Unwohlsein überkommt

Was löste dieser Effekt in dir genauer aus über die verschiedenen mitgeteilten Stadien? Welche weiteren Gefühle z.B.?

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174

Sonntag, 18. Dezember 2016, 04:01

Ich hatte mal einen Traum in einem Traum.

Ich habe geträumt das ich in meinem Bett war und geschlafen habe, dann bin ich im Traum aufgewacht und "merkwürdige" Dinge sind passiert, aber es war immer noch ein Traum, danach bin ich noch ein zweites Mal aufgewacht.

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Sonntag, 18. Dezember 2016, 11:43

solche träume kenn ich, sind der horror! gott sei dank passieren sie nur sehr selten.

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176

Montag, 19. Dezember 2016, 07:41

Hallo XxrockbabyxX,

es klingt wirklich sehr stark nach einer Schlafparalyse, geradezu klassisch! Hat sich irgendetwas im Schlafzimmer, im Haus oder in Deinem Leben veraendert in letzter Zeit? Hast Du beispielsweise viel Stress oder irgendwelche Sorgen?
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Mittwoch, 21. Dezember 2016, 20:00

So bin wieder da es tut mir leid das Ihr warten musstet, viel um die Ohren mit den Kindern vor Weihnachten.

Also Ihr nennt das eine Schlafparalyse das muss ich nun einmal sehr genau belesen.

Meine Gefühle sind in Träumen doch sehr realitisch. Ich kann wärend dem Schlafen weinen, lachen und wütend werden.

Als Beispiel Träume ich von meinem Verstorbenen Vater wache ich weinend auf. träume ich das mein Mann fremd geht kann ich weinen und zu gleich so wütend aufwachen das ich ihm schon mal eine dabei gedonnert habe.
Das sich ein Traum aber so real anfühlt und so "wach" anfühlt kannte ich nicht.

Was meint Ihr mit Stadien? Wie es sich anfühlt?
Also ich empfinde bis auf das Gefühl der Panik und der Hilflosigkeit fühle ich bei diesem bestimmten vorgehen nichts.

LG Sabrina
Ich habe nun darüber in Wikipedia den Artikel gelesen und verdammte Axt des passt ja wirklich 1 zu 1 zu dem was ich da erlebt habe. Unangenehm aber ungefährlich. Das wollt ich hören :)

Was mir der Artikel nicht wirklich beantwortet war warum ich da grad dieses Gefühl habe was "paranormales" zu erleben?

Liegt es an meiner Art offen für Übersinnliches zu sein?

LG

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Mittwoch, 21. Dezember 2016, 20:40

Das ist psychisch bedingt. Du glaubst daran, etwas paranormales zu erleben, also nimmst du es auch so wahr.
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Mittwoch, 21. Dezember 2016, 21:10

Darf ich noch wohlmeinend aber ketzerisch die Frage stellen, wie wir etwas übersinnliches wahrnehmen könnten, wenn wir doch nur unsere Sinne haben und der Begriff selbst ja beschreibt, dass es über unseren Sinnen liegt? :)

Du bist nicht nur offen für das Übersinnliche sondern auch für weltliche Erklärungen. Das finde ich sehr gut.
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Freitag, 23. Dezember 2016, 07:29

Zitat

Was mir der Artikel nicht wirklich beantwortet war warum ich da grad dieses Gefühl habe was "paranormales" zu erleben?


Wenn wir etwas erleben, das fuer uns unbekannt ist, ist es erst einmal unerklaerlich, bevor man uns eine Erklaerung liefert, die uns die Dinge begreifen laesst. Bevor wir sie begreifen, neigen wir ganz gerne dazu, sie als "paranormal" zu empfinden.
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