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mister x

der Fox Mulder des PP

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31

Sonntag, 18. Oktober 2015, 22:10

Zitat

Jeder Thread von mister x endet so.

Was redest du für nen Mist?

Zitat

Aber da mister x mittlerweile Kultstatus hier im Forum hat

das wäre mir neu,und sowas will ich auch gar nicht

Zitat

stoert es auch niemanden das er immer und immer das selbe postet.

und nochmal,was redest du für ein Mist?
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Silberträne

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Montag, 19. Oktober 2015, 07:36

Im Kurier war die Tage ein Artikel zum Thema. Kernaussage: Es ist möglich, aber äußerst unwahrscheinlich, da es zuvor eine Reihe wahrscheinlichere Erklärungen gibt, die keine Außerirdischen einschließt.

Ansonsten bin ich der Ansicht, dass man eine abweichende Meinung auch vertreten kann, ohne dabei provokant zu werden!
"Sucht mich am Himmel dort, wo die Nacht den Tag besiegt.
Wie jemand neulich sagte, leben heißt zu lernen wie man fliegt.
Und wenn ich auch allein flieg, wähl ich doch selbst mein Ziel!"

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Dirk (19.10.2015)

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Montag, 19. Oktober 2015, 20:51

Florian Freistetter hat sich, im Gegensatz zu den meisten Journalisten, mal die Originalpublikation gründlich angesehen und verständlich zusammengefasst. Ergebnis: Die wahrscheinlichste Erklärung für die Beobachtungen ist ein Komet und keine Dyson-Sphäre.

http://scienceblogs.de/astrodicticum-sim…perzivilisation
Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
- Max Planck -

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Manetuwak (19.10.2015)

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 05:52

Jetzt mal ganz blöd für den Laien gefragt, was ist den eine Dyson-Sphäre?
Ich weiß nur daß das ein künstliches Objekt um einen Stern ist, aber was bezweckt die, und kann man so etwas um einen Stern überhaupt bauen? Kosten und Ressourcen mal ausgenommen.

Inwiefern ist die jetzt die denn möglich aber unwahrscheinlicher als andere Sachen?

Ich schätze mehr erfahren wir wohl erst durch nähere Untersuchungen.

Manetuwak

Geisterjäger

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35

Dienstag, 20. Oktober 2015, 07:38

Die exakte Konstruktionsweise kann dir keiner nennen, da ein solch titanisches Projekt für uns schlicht absolut utopisch ist.

Grundsätzlich ist sie aber nichts anderes als ein gigantisches Solarmodul, dass um den Stern herum gebaut wird um, zumindest seine gesamte Strahlungsleistung aufzunehmen und für eine entsprechende Spezies in nutzbare Energie umzuwandeln.

Dyson-Sphären sind Konstrukte die durch Zivilationen der Stufe II bewerkstelligt werden können und auch nur von solchen entwickelt werden können. Entsprechend unwahrscheinlich ist die Einstufung dieser Entdeckung als außerirdische Zivilisation. Man muss in diesem Fall nämlich auch das Fermi-Paradoxon betrachten und dies stellt die Frage nach dem offensichtlichen Widerspruch zwischen der Größe des Universums und seiner schier unendlichen Vielzahl an Sternen und damit dem statistischen Zwang, dass es noch anderes intelligentes Leben geben muss und dem derzeitigen Stand der Erkenntnis: Wir haben weder woanders intelligentes Leben entdeckt noch hat es uns kontaktiert. Rein statistisch muss es nämlich nicht nur intelligentes Leben geben es müssten auch etliche Zivilisationen geben die dermaßen viel weiter entwickelt sind, dass sie bereits Zivilisationen der Stufe II oder gar III ausgebildet haben müssten. Und diese müssten wir beinahe überall am Himmel finden, weil die Abstrahlung der Heimatsterne /Heimatgalaxien entsprechend anders wäre,
Wer's dort nicht verfolgt aber auf Gre-Wi gibt es Updates zum Thema:

Super-Zivilisation um fernen Stern? Analyse bestätigt „KIC 8462852″ als „herausragendes SETI-Ziel“
Suche nach intelligenten Signalen von KIC 8462852 beginnt
Ich bin gespannt. Besonders interessant finde ich den Gedanken des SETI-Astronomen Seth Shostak, der im Falle des Nicht-Empfanges von Radiosignalen dieses Gestirns, den weiterführenden Gedanken äußert, dass es zumindest noch ein gigantisches Artefakt sein könnte, sollte die erstellende Zivilisation nicht mehr existieren. Bringen tut uns das alles nichts aber in meinem Kopf ist das gerade ganz großes Kino. Auf irgendeine Weise stellen wir fest, da waren mal welche, irgendwann packen wir's und fliegen dorthin und die Generation die dort ankommt findet einen bewohnbaren Planeten mit uralten Hinterlassenschaften dieser einstigen Hochzivilisation. Wie das wohl sein muss. Wahnsinn.
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mister x

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36

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 20:08

SETI empfängt tatsächlich „sonderbare periodische Signale“ von KIC 8462852 -
See more at: http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/…h.gvKldKPa.dpuf
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Vivajohn

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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 21:15

Hier der englische Artikel von universetoday.
Es geht scheinbar vor allem darum, die Hobbyastronomen auf dieser Welt dazu zu ermuntern, auch Beobachtungen durchzuführen.

Zitat

We either caught something shortly after an event like two planets crashing together or alien intelligence
In Anbetracht der eingängigsten Theorie, dass vor dem Stern ein Mega-haufen Asteroide umherschwirrt, scheint die Theorie eines Kollisionsszenarios auch sehr warhscheinlich.

So bleibt dann auch die Einschätzung:

Zitat

probably natural and definitely worth looking at
Also bleiben wir mal gespannt, was noch dabei rauskommt!

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Samstag, 24. Oktober 2015, 10:36

Müsste denn so ein Konstrukt denn überhaupt ein Signal senden? Wenn es eigentlich "nur" ein "Solarkraftwerk" ist?

Manetuwak

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Montag, 26. Oktober 2015, 13:54

Die Sphäre selbst müsste nicht zwingend selbständig, aktiv ein Signal senden. Was hier als Signal zu verstehen ist, ist die periodische, immer gleiche Abdunklung des Zentralgestirns durch die einzelnen Kollektoren. Das ganze entspricht aber nur unserer Version einer möglichen Dyson-Sphäre. Denn gesetzt dem Fall, eine solche Zivilisation gäbe es, so wäre sie sich auch der Konsequenzen bewusst, welche folgen, wenn sie ihr Gestirn abdunkeln würden. Ihr Heimatplanet und überhaupt alle Planeten würden deutlich weniger Sonnenlicht abbekommen und zumindest nach unserem bisherigen Verständnis, würden sie damit eine Eiszeit auf ihrem Planeten auslösen, welche die gesamte Biosphäre bedrohte. Andererseits muss man bei einer solch hoch entwickelten Spezies davon ausgehen, dass sie den Effekt berücksichtigen und ihren Planeten darauf vorbereitet haben oder aber sie bauen die Kollektoren aus Material, welches dennoch Licht durchlässt, oder sie versetzen die Sphäre in eine spezielle Dimension oder, oder, oder. Da würde ich jetzt ganz tief in die Science Fiction abdriften. Bedacht werden muss es dennoch.

Hier etwas aktuelles dazu, vor allem in Bezug auf das Fermi-Paradoxon:

Erde könnte einer der frühesten, lebensfreundlichen Planeten sein

Ein geradezu phänomenaler Artikel. Bedeutet er doch, dass wir quasi die Ersten sind, gleichzeitig sehr alleine. Aber mal angenommen wir zerstören uns nicht vorzeitig und entwickeln uns tatsächlich noch zu einer vernunftbegabten Spezies, dann könnten wir die Ersten sein die durch den Raum gleiten und andere Welten entdecken während sie sich noch entwickeln. Dann werden wir zu den "Greys".

Ich wusste im Übrigen gar nicht, dass es irgendwann gar nicht mehr möglich für sich spät entwickelnde Zivilisationen sein wird, herauszufinden woher das Alles um sie herum kommt. Das der Urknall irgendwann nicht mehr nachweisbar ist...unglaublich. Was diese Spezies dann wohl denken? Welchen Glauben entwickeln sie? Wird es ihnen überhaupt möglich sein, ohne diese Erkenntnis, extreme Raumfahrt zu betreiben (Also wirklich intersolare Flüge. Dass sie ihren Mond und die umliegenden Planeten erkunden denke ich schon)? Wenn es uns schon so schwer fällt alle Physik zu verstehen und zu vereinen. Ein irgendwie betrüblicher Gedanke.


@Knurzhat: ^^; jo. Die Formulierung ist große Klasse^^....Zeit vergeht ja relativ ;)
Bezogen auf die 100 Billionen die da insgesamt erwartet werden, ist die 1 Billion tatsächlich schon "bald"^^
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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Manetuwak« (26. Oktober 2015, 14:33)


Knurzhart

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Montag, 26. Oktober 2015, 14:25

Ich finde die Formulierung aus deinem geposteten Link süß: "Schon in rund einer Billion Jahren..."

Ich mein, wir haben gerade nen gutes zehntel davon geschafft und das war schon unvorstellbar lang.
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thorfynn

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Montag, 26. Oktober 2015, 14:50

Ich finde die Formulierung aus deinem geposteten Link süß: "Schon in rund einer Billion Jahren..."

Ich mein, wir haben gerade nen gutes zehntel davon geschafft und das war schon unvorstellbar lang.


Na wenn man davon ausgeht, dass bei einer Billion auch wirklich eine Billion gemeint ist (ich verweise auf viele viele Übersetzungsfehler vom der englischen "Billion" ins die deutsche Sprache..), dann haben wir nicht ein Zehntel davon geschafft, sondern ne ganze Ecke weniger. ;-)
Davon mal abgesehen halte ich die Überlegung von einer kompletten Dyson-Späre für sehr gewagt. Wenn ich mich nicht verrechnet hab, benötigt man für eine Schale um die Sonne in 1AE Entfernung mit 200 Metern Dicke Pi-mal-Daumen 0,01 Sonnenvolumen. Das ist ne ganze Menge Holz.....Na sei´s drum. Irgend jemand ist da draussen. Da bin ich ganz Mulder..... ;-))


Grüße aus dem schwarzen Wald,
thorfynn aka Michael
Gib gut und reichlich.

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Manetuwak

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Mittwoch, 18. Januar 2017, 15:18

Um dem Thema ein Update zu verpassen möchte ich hier zwei Artikel von GreWi-Aktuell verlinken. Ich gebe euch absichtlich keine Zusammenfassung, außer der Aussage, dass immer im Wechsel folgendes berichtet wird:

- Doch Aliens
- Keine Aliens

Die Aussage "Keine Aliens" folgt beinahe immer reaktiv auf die vorlaufende Annahme.
Hervorheben möchte ich das deswegen, da im ersten von mir verlinkten Artikel ein Modell vorgestellt wird, dass nicht nur plausibel klingt, sondern die gemessenen Daten im Grunde bestätigt. Es ist eine Hypothese, mehr nicht, aber eine sehr gut ausgearbeitet, wie ihr sehen werdet.
Wenige Tage später folgt dann die Verneinung und Veröffentlichung einer "viel plausibleren" Erklärung.

Ich bin auf eure Reaktionen und Meinungen gespannt.

"Doch ferne Super-Zivilisation? Stellarer Bergbau bislang beste Erklärung für KIC 8462852?"

Ich hatte keine Ahnung, dass man auf solche Weise sogar Sterne abernten kann :shock: Wahnsinn!

"Doch keine Aliens? Neuer astrophysikalischer Erklärungsansatz für KIC 8462852"

Für mich eine weitere, lahme aber ebenfalls plausible Erklärung. Wobei mir einige Punkte aufstoßen, die ich gerne später/morgen mit euch diskutieren möchte.
So, guten Morgen allerseits,

nun möchte ich kurz, wie angekündigt, auf einige Aspekte des Titels "Doch keine Aliens? Neuer astrophysikalischer Erklärungsansatz für KIC 8462852" eingehen. Es geht um die Hypothese, dass sich der Heimatstern einen Planeten verschluckt haben könnte. Möglich und gar nicht unwahrscheinlich, korrekt. Das passiert gerade während der frühen Jahrtausende. Aber unabhängig davon.
Wenn man sich nun vorstellt wie so etwas abläuft, dann empfinde ich diese Aussage

"Laut den Berechnungen der Wissenschaftler könnte dieses Ereignis – also das Verschlingen des Planeten durch seinen Stern – irgendwann vor 200 bis 10.000 Jahren stattgefunden haben."

als ziemlich dünn. 200 - 10.000 Jahre? Eine große Zeitspanne für den Prozess, oder? Nach meiner Vorstellung passiert ja folgendes, nicht lineares Szenario:

- Der Planet ist a) bereits zu nahe an seinem Stern dran oder b) driftet mit der Zeit dorthin. So lange geschieht also noch nicht viel, abgesehen davon, dass es jeden Tag wärmer wird, bis auch eine kurze Hose bereits viel zu viel ist
- Und damit gleitet der Planet in Phase 1 seiner Zerstörung: Aufheizung. Die Oberfläche, sofern vorhanden, beginnt zu schmelzen. Wasser ist längst verdampft und vom Sonnenwind fortgeweht in die tiefen des Weltalls.
- Phase 2: Verformung. Durch die immer größere Annäherung und der damit ansteigenden Zunahme des gravitativen Einflusses auf seine Oberfläche wird er Planet immer mehr zum Football.
- Phase 3: Desintegration. Durch die gewaltige Gravitation beginnt der Planet seine Integrität zu verlieren. Erste flüssige "Tropfe" -Wahrscheinlich von der größe kleiner Monde- lösen sich und stürzen in Richtung der Sonne
- Phase 4: Völlige Zerstörung. Der geschmolzene Football verliert alle Struktur und dissipiert. Seine Bestandteile gehen allesamt auf Kollisionskurs und schlagen auf der Sonne ein. Ein ganz gutes Bild dazu, fand vor einigen Jahren in unserem System in kleinem Maßstab statt. Shoemaker Levy 9 nähert sich Jupiter, zerbirst und schlägt auf dem Planeten ein.

So weit, so vorstell- und nachvollziehbar. Aber 10.000 Jahre erscheinen mir doch recht lang, oder was meint ihr? Das Zentralgestirn von KIC 8462852 ist ein Hauptreihenstern der Spektralklasse F, er ist also größer, 5x heller und etwas heißer als unsere Sonne (Spektralklasse G). Entsprechend liegt die habitable Zone weiter vom Stern entfernt als bei uns.

Aber um oben wieder anzuschließen:
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Überreste und eventuelle Monde in exzentrischen Umlaufbahnen um dessen Sonne schwirren. Möglich, denn so kann man die großen Zeiträume untermauern. Andererseits spricht aus meiner Sicht die zuverlässige Periode der Verdunklung dagegen. Alle 792 Tage bricht die Helligkeit ein.
Objektiv bleibt jedoch die Tatsache, dass für beide Szenarien; also die künstliche Struktur und die Planetenbrocken; zu wenig Aufzeichnungen vorliegen um zu 100% behaupten zu können, es wäre alle 792 Tage eine Abdunklung festzustellen.

Von daher halte ich die Aussage von Jason Wright, dem Astronomen der zuerst eine künstliche Megastruktur in die Runde warf, für vollkommen überzogen. Er sagte:

"Dieser Ansatz katapultiert ein ‚Merger-Szenario‘ also das Verschmelzen eines Planeten mit seinem Stern ganz oben in die Liste potentieller Erklärungen."

Das Szenario von Prof. Dr. Eduard Heindl klingt für mich in jeder Hinsicht sehr viel plausibler. Nicht weil ich dort unbedingt eine fremde Spezies haben will, sondern weil seine Ergebnisse auf sehr guten und ausführlichen Gedanken fußen, die er mit Berechnungen untermauern konnte. Aber wie er selbst schon sagte. Seine Hypothese steht und fällt mit Ablauf der 729 Tage Frist.
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Estebenjo

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Donnerstag, 19. Januar 2017, 12:57

Hey, also ich habe mir mal beide Berichte durchgelesen. Da ich aktuell zwecks Klausurphase eher durch Mikroskope als durch Teleskope gucken muss, habe ich mich jetzt gedanklich nicht sonderlich damit auseinandergesetzt. Daher erscheint mir die Bergbau Variante durchaus plausibler. Aber es sind halt, wie Prof. Dr. Heindl schon sagte, nur Hypothesen. Hier muss einfach weitere Forschung betrieben werden und dann wird sich zeigen, welche verworfen werden und welche zu Theorien heranwachsen.
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silvercloud

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Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:49

Hmm, ich halte die Bergbautheorie jetzt für weiter hergeholt. Sie arbeitet ja mir unheimlich vielen Annahmen über Dinge, von denen man nicht weiß, ob sie überhaupt existieren. Während die Theorie die Aliens ausklammert sich auf Dinge bezieht, von denen wir bereits wissen, dass sie existieren. Und gemäß der Prämisse, dass man vom Bekannten das Unbekannte erklären soll, finde ich den Astrophysikalischen Ansatz wahrscheinlicher.

Das es Absonderlichkeiten bei der Planetenbildung gibt, zeigt am besten unser Mond, der im Vergleich zu unserem Planeten viel zu groß ist. Dadurch hat er natürlich stabilisierende Wirkung, bremst uns aber auch aus und entfernt sich immer mehr.

Auch unsere Planeten bewegen sich auf eliptischen Bahnen und so könnte ich mir auch vorstellen, dass bei einem nahen Vorbeiflug die Sonne vielleicht einem Planeten den Mond geklaut haben könnte.
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Mittwoch, 25. Januar 2017, 18:21

Es gibt mehrere Theorien zur Entstehung unseres Mondes, siehe hier https://de.wikipedia.org/wiki/Entstehung_des_Mondes

Derzeit wird die Kollisionstheorie favorisiert.
Wenn ich mit meiner Katze spiele bin ich nie ganz sicher, ob ich nicht ihr Zeitvertreib bin.
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