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Vivajohn

Traumwanderer

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31

Dienstag, 17. November 2015, 23:37

dass wir keine so kranken Menschen sind wie die Terroristen, die es sich tatsächlich vorstellen können, sich selbst und andere Menschen in die Luft zu jagen.
Ich denke, da liegt ein Hauptproblem beim "Kampf" gegen Terroristen. Wie du selbst sagst, die Ansicht, es wären "kranke" Menschen. Diese Glorifizierung hin zum Bösen halte ich kontraproduktiv. Keine Ahnung, ich bin hier halt etwas von Budosportarten angehaucht. Lerne zu aller erst, deinen Gegner ins Herz zu schliessen. Weisst du, wie er funktioniert, kannst du ihm immer einen Schritt voraus sein. Ziel dabei soll es sein, nicht seine Vernichtung anzustreben, sondern ihn zur Einsicht zu zwingen, dass ein Angriff gegen dich sinnlos ist, ja, sogar das Gegenteil bewirkt. Ab da an hat er keine Chance mehr...

Im Sinne des Terrorismus ist der Kampf in den Köpfen ein ideologischer Kampf. Ich verstehe die Ideologie einer westlichen Demokratie in Dingen wie Freiheit, Selbstbestimmung, Gerechtigkeit, aber auch Solidarität und Respekt. Diese Dinge offen aus- und vorzuleben, heisst, diesen Terror zu besiegen.

Lassen wir uns aber von unserer Angst leiten, schiessen Kanonen auf Spatzen, dann... haben wir bereits verloren...


mfg Vivajohn

Farbwechsel

Schrödingers Pony

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32

Mittwoch, 18. November 2015, 00:53

Ich denke, da liegt ein Hauptproblem beim "Kampf" gegen Terroristen. Wie du selbst sagst, die Ansicht, es wären "kranke" Menschen. Diese Glorifizierung hin zum Bösen halte ich kontraproduktiv. Keine Ahnung, ich bin hier halt etwas von Budosportarten angehaucht. Lerne zu aller erst, deinen Gegner ins Herz zu schliessen. Weisst du, wie er funktioniert, kannst du ihm immer einen Schritt voraus sein.


Das ist es halt. Ich kann mich nicht in einen Gegner hinein versetzen, der sich selbst in die Luft sprengt, um andere zu töten. Geht einfach nicht. Vielleicht sind andere dabei erfolgreicher, aber mich lässt so etwas einfach nur fassungslos zurück. Entsprechend schwierig finde ich auch den Kampf dagegen.
I always let my imagination run away from me! Then it comes back... with cake!

Valten

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33

Mittwoch, 18. November 2015, 05:58

Zum Eingangspost.

Ich denke es ist so ziemlich jeden selbst überlassen, wie er mit was und wem sich solidarisiert.
Wem schaden irgendwelche Frankreich flaggen im Profilbild?
Erschreckt bzw interessant finde ich die seit Tagen bei FB auftauchenden Post, die ein ähnlich klingende Aussage wie die im Kopie im Eingangspost.(Obwohl da sogar noch das warum erklärt wird)
Meistens geht es im Tenor ja ehr in die Richtung " warum soll ich um Franzosen trauern, wenn in Land XY meine Glaubensbrüder das gleiche passiert" gefolgt von einer Aufzählung sämtlicher Attentate, mit Aussparungen von Ländern wie Israel, Kenia und Kamerun.
Mit zeitgleichen vermerk auf irgendwelche False Flag Theorien.
Passend dazu die "Reaktionen" gestern in Bosnien und der Türkei während der Schweigeminute bei den Länderspielen.

Was mich zu der Eingangsfrage führt:
Ja wir sind machtlos. Terror gab es und wird es immer geben, die Geschichte ist voll davon. Wird nur je nach Quelle/Meinung/Zeitgeist anders betitelt.
Für mich liegt das aktuelle Problem aber in einer bestimmten Strömung des Islam, solange da nicht eine Reformation stattfindet, wird sich so schnell nichts ändern.
Auch ist die häufige Behauptung, das ein Teil des Islam nichts mit dem Terror zu tun habe, entweder naiv oder dumm oder falsch verstandene PC.
Ich glaube kein geistig gesunder Mensch würde den Zusammenhang zwischen Hexenverbrennung, Kreuzzügen und den Massakrieren von Indios abstreiten.

P.s
Ein Stopp der "Demokratisierung" durch die Amerikaner/Nato etc wäre langfristig auch hilfreich.

Bevor jetzt (wie öfters hier)(damals) ) gleich wieder das "der alte Nazi/Pegida/Afd :) / Jünger Valten schmäht den Islam Geschrei losgeht.
Ich habe NICHT den gesamten Islam kritisiert ;) und meine Meinung entspricht zu 90 % den Aussagen von diversen liberalen Islamverbänden.
Auch wird dieses Thema von diversen (nicht Rechten) Medien thematisiert.
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and not a soul to hear.

Rônin

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34

Mittwoch, 18. November 2015, 06:46

Durchaus sinnige Ausführung, aber das random hinterhergeschobene, pseudoprovokante "Ich bin kein Nazi; ihr seid alle doof und denkt bestimmt ich wäre ein Nazi, und wer denkt ich sei ein Nazi sieht die WAHRHEIT nicht, zwinker zwinker!!!" bringt einem zum Grübeln.
Sowas lassen wir mal lieber, ne.
"I knew this day would come. Now that it's here, it seems so sudden, and at the same time as if it took forever.
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Ganja

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35

Mittwoch, 18. November 2015, 15:50

Da manche selbst nach mehrmaliger Aufforderung durch das Team es nicht schaffen das Thema von den Flüchtlingen wegzulenken, mache ich hier mal Dicht.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Dirk (18.11.2015)

Farbwechsel

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Mittwoch, 18. November 2015, 17:52

Thread ist wieder offen, ich habe den Off-Topic gelöscht.

Bitte haltet euch jetzt an das Thema das Threads.
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Vivajohn

Traumwanderer

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37

Mittwoch, 18. November 2015, 23:25

Das ist es halt. Ich kann mich nicht in einen Gegner hinein versetzen, der sich selbst in die Luft sprengt, um andere zu töten. Geht einfach nicht. Vielleicht sind andere dabei erfolgreicher, aber mich lässt so etwas einfach nur fassungslos zurück. Entsprechend schwierig finde ich auch den Kampf dagegen.
Vielleicht hab ich da tatsächlich ne recht eigentümliche Psyche... Ich bin mir ehrlich gesagt auch nicht mehr ganz sicher, ab wann dies passiert ist. Aber ich denke mir halt, was passieren müsste, damit ich bereit wäre, "andere" so zu behandeln, wie diese Leute dies tun. Und da fallen mir tatsächlich verschiedenste Szenarien ein. Ein Widerstandskämpfer ist doch realistisch betrachtet auch nichts anderes als ein Terrorist. Dessen Motive sind einfach nachvollziehbarer für uns. Und es gäbe durchaus Regimes auf dieser Welt, innerhalb derer ich mir definitiv vorstellen könnte, solch ein Widerstandskämpfer zu sein. So ähnlich mächtig muss diese Idee sein, die solchen Terroristen eingepflanzt wird...

mfg Vivajohn

Mandukya

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38

Donnerstag, 19. November 2015, 21:27

Die VAE oder Saudi Arabien gelten in extremistischen Kreisen doch auch dem Westen angeschlossen. Gerade deshalb benötigen die doch diese Wanderarbeiter.
Das stimmt zwar, aber das hält weder die VAE noch den IS davon ab miteinander Geschäfte zu machen bei denen beide finanziell profitieren. Diese Geschäfte laufen zwar nach außen hin getarnt ab, sind aber ein offenes Geheimnis. Also macht der IS sich doch selber unglaubwürdig. Mit etwas Verspätung zu Beitrag Nummer 11

Ein Widerstandskämpfer ist doch realistisch betrachtet auch nichts anderes als ein Terrorist. Dessen Motive sind einfach nachvollziehbarer für uns. Und es gäbe durchaus Regimes auf dieser Welt, innerhalb derer ich mir definitiv vorstellen könnte, solch ein Widerstandskämpfer zu sein. So ähnlich mächtig muss diese Idee sein, die solchen Terroristen eingepflanzt wird...
Hm, stimmt. Ich habe als Jugendliche ja den RAF Terrorismus in den 70er Jahren in Deutschland erlebt. Ich konnte die auch gut verstehen und war sogar im Grunde genommen deren Meinung. Aber trotz der Naivität meiner Jugend hätte ich mich denen nie angeschlossen, noch nicht einmal den Sympathisanten. Also bietet auch diese Überlegung für mich immer noch keine echte Erklärung. Ist aber sehr interessant und eröffnet zumindest mir eine neue Sichtweise. Das heißt aber nicht, dass ich jetzt mehr Verständnis habe! Ich suche auch bloß deswegen nach einer überzeugenden Erklärung weil ich hoffe, dass man dadurch vielleicht einer Lösung näher kommen könnte. Aber das bleibt wohl nur eine Hoffnung.
Nachtrag: Im 3. Reich oder in Nordkorea wäre ich von meiner Überzeugung her wohl radikaler und hätte dort keine moralischen Bedenken. Ob ich meine Überzeugungen auch wirklich umsetzen könnte ist allerdings eine andere Frage.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mandukya« (19. November 2015, 21:36)


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