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Tina

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Mittwoch, 13. Januar 2016, 15:52

Zitat

Genau darum geht es mir auch. In meiner Empfindung und die ist subjektiv, spielt das Thema in der Gesellschaft eine immer größere Rolle, die sich schrittweise auch auf die Kinder beziehungsweise auf deren Erziehung ausweitet. Meiner Meinung nach ein Schritt in die falsche Richtung.


Es ist halt leider ein Teufelskreis! Mit Vorurteilen und Rollenklischees wird kein Kind geboren, das kommt von den Eltern. Die Eltern muessten die Kinder unterstuetzen, egal wie sie sich verhalten - ob nun der Geschlechterrolle gerecht oder nicht. Tun sie aber meistens nicht, weil die meisten Eltern ja selbst mit dem Rollenklischee aufgewachsen sind. Ich denke, dieser Verhalten, das Rollenbild, wird sich langsam und stueckweise ueber jahrzehnte aendern. Von heute auf Morgen durch die Einfuehrung von Gesetzen erreicht man das nicht. Aber es ist natuerlich wichtig, dass der Staat eine Geschlechtergleichberechtigung vorlebt.

Zitat

Die nachträglichen Beiträge waren dann mehr so in die Richtung, woow zischen diesen Beinen möchte ich auch mal etwas stecken.


Leider normal! Sobald man als Frau im Internet ein Bild von sich postet (IRGENDEINS! Nichtmal eins im Bikini oder mit Ausschnitt oder wie auch immer...irgendeins mit weniger als einer Burka!), gehen die meisten Maenner sofort davon aus, dass man Sex sucht. So ist das. Das Internet wurde fuer Sex erfunden. Zumindest denken das viele!

Zitat

Die Erklärung was Gender-Mainstream eigentlich ist habe ich auf www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html und den dort angegebenen Links gelesen.


Also wenn ich mal aus meiner persoenlichen Erfahrung sprechen darf....ich habe das anders erlebt! Gut, meine Schulzeit liegt jetzt auch schon 15 Jahre zurueck, aber bei uns waren allgemein die Maedchen besser als die Jungs, zumindest in der Grundschule. Spaeter dann im Gymnasium hat sich das eingependelt, und alle waren in etwa gleich gut. Natuerlich gab es welche, die allgemein besser waren als andere, ist ja logisch, aber das war ganz und gar nicht geschlechterspezifisch!

Zitat

Inwiefern ist das sinnvoll? Führt nicht gerade die Definition von Mann und Frau, auf Grundlage von stereotypischen Merkmalen, die erstmal gar nichts mit dem Geschlecht zu tun haben, zu dem Problem?


Dieses Problem kommt aber, wie ich oben schon erwaehnt habe, von zu Hause. Die meisten Kinder werden mit Rollenklischees im Elternhaus konfrontiert und nicht in der Schule. Waere also durchaus sinnvoll, da in der Schule gegenzusteuern.
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17

Mittwoch, 13. Januar 2016, 15:53

Zitat

Vorher halte ich es für nicht allzu sinnvoll, da erst ab dem genannten Zeitpunkt eine sexuelle Orientierung und ein gesteigertes Interesse in sexuellen Kontakten besteht.

Also hier liegst du schon mal falsch. Kinder sind von Geburt an sexuelle Wesen und haben entsprechende Gefühle. Viele Kinder leben ihre eigene, kindliche Sexualität, ungehemt aus, wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Diese ist allerdings total unterschiedlich zu dem, was wir als Erwachsene unter Sexualität verstehen. Für Kinder zählt in dieser Hinsicht weder das Geschlecht, noch der optische Reiz, sondern nur die reine Erlebens- und Gefühlswelt. Wenn Kinder wissen, das sie unsanktioniert diesen Gefühlen nachgehen können, werden alle Kinder über kurz oder lang anfangen sich erst selbst zu stimulieren und danach das gleiche untereinander zu tun. Die Paarungen ob nun Junge-Junge oder Junge-Mädchen oder Mädchen-Mädchen sind dabei den Kindern vollkommen egal.

Zitat

Damit meine ich jetzt tiefergehende sexuelle Kontakte, dass Mann einen Penis und die Frau eine Vagina hat ist vollkommen natürlich und offensichtlich, das schadet keinem Kind wenn man es ihnen sagt, falls sie fragen
.
Eigentlich ist es schlimm, das unsere Gesellschaft schon so verklemmt ist, das Kinder danach fragen müssen. Kleinkinder die nackt herumrennen stellen von alleine fest, das es bei anderen anders ausssieht. Diese Neugier haben alle Kinder, man darf sie nur nicht wegsanktionieren.


Zitat

Genauso halte ich vermittelte Stereotype über Mann und Frau für sehr schädlich. Zum Beispiel, Männer müssen hart sein, dürfen keine Gefühle zeigen, Jungs spielen nicht mit Puppen usw und für Frauen, entsprechend, dass sie sensibler sind, Frauen sorgen für das Kind usw. Das sind einfach Verallgemeinerungen die so nicht richtig sind.

Auch hier widerspreche ich als geouteter schwuler Mann. Die Emanzipationsbewegung der 70er und 80er versuchte teilweise sogar mit Zwang die Jungs z.B. dazu zu bringen mit Puppen zu spielen, und Mädchen mit Lego. Wir sind aber keine neutralen Wesen, die mal so oder so können. Das menschliche Gehirn, das ja nun mal ausschlaggebend für die Persönlichkeit ist, wird bereits im Mutterleib durch die unterschiedlichen Geschlechtshormone unterschiedlich gebaut. Und eben deswegen brauchen Jungen auch "robustere" Spiele als Mädchen z.B.

Wichtig ist hierbei eher, das Jungs und Mädchen auch immer die Alternative angeboten bekommen müssen, wenn sie denn wollen. Wir sind aber ein Produkt einer mehr als 10.000jährigen evolutionären und anthropologischen Entwicklung. Ich finde den Versuch der letzten Jahrzehnte dort steuern eingreifen zu wollen, gelinde gesagt, Blödsinn.

Ein Junge mit einem männlichen Gehirn muss immer ein Junge sein dürfen. Jungen haben entwicklungspsychologisch einen viel geringeren Wortschatz. Warum? Weil der "Mann" für seine Tätigkeit des Jagens und des Verteidigens kein Sprachvermögen benötigt. Er muss sich mit Zeichen verständigen können. Klingt einfach, aber so einfach ist es.

Ich finde die Versuche von Erzieherinnen immer amüsant, wenn sie kleine Jungen auffordern sich zu unterhalten, was sie am anderen stört und wieso sie sich geprügelt haben. Läßt man die Jungs gewähren, tragen sie das aus und sind danach wieder die besten Freunde.

Das man Kindern frühzeitig zeigt, das es Sexualität gibt, das Sexualität und der nackte menschliche Körper nichts schlimmes oder anrüchiges sind, halte ich nicht nur für richtig, sondern für wichtig. Ein Kind, das sich für Sexualität, sexuelle Erfahrungen und Nacktheit nicht schämt, ist vor potentiellem Missbrauch viel geschützter als ein Kind, für das das Mysterium der Sexualität ein großes Geheimnis ist. Genauso wie Kinder von kleinauf wissen sollten, das es auch andere Lebensformen und Paarungen gibt.
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Mittwoch, 13. Januar 2016, 16:02

@ Farbwechsel
Inwiefern ist das sinnvoll? Führt nicht gerade die Definition von Mann und Frau, auf Grundlage von stereotypischen Merkmalen, die erstmal gar nichts mit dem Geschlecht zu tun haben, zu dem Problem?
Ich möchte das ganz klar von der sexuellen, biologischen Aufklärung abgrenzen.


Solche Stereotypen führen zum Problem, ja, wieso sollte man also nicht über sie reden dürfen? ich halte das für eine gute Idee, diese Stereotypen abzubauen.
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Mittwoch, 13. Januar 2016, 16:07

Zitat

ich halte das für eine gute Idee, diese Stereotypen abzubauen.
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20

Mittwoch, 13. Januar 2016, 16:23

Zitat

Also hier liegst du schon mal falsch. Kinder sind von Geburt an sexuelle Wesen und haben entsprechende Gefühle. Viele Kinder leben ihre eigene, kindliche Sexualität, ungehemt aus, wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Diese ist allerdings total unterschiedlich zu dem, was wir als Erwachsene unter Sexualität verstehen. Für Kinder zählt in dieser Hinsicht weder das Geschlecht, noch der optische Reiz, sondern nur die reine Erlebens- und Gefühlswelt. Wenn Kinder wissen, das sie unsanktioniert diesen Gefühlen nachgehen können, werden alle Kinder über kurz oder lang anfangen sich erst selbst zu stimulieren und danach das gleiche untereinander zu tun.
Hast du dafür was zum nachschauen? Ich weiß, dass Kinder schon sehr jung Phasen durchmachen, in denen sie sich für ihren Körper interessieren. Das es aber durch sexuellen Stimulus verursacht wird, wäre mir neu. Ich hab's immer als die normale Neugier für alle Dinge interpretiert.


Zitat


Auch hier widerspreche ich als geouteter schwuler Mann. Die Emanzipationsbewegung der 70er und 80er versuchte teilweise sogar mit Zwang die Jungs z.B. dazu zu bringen mit Puppen zu spielen, und Mädchen mit Lego. Wir sind aber keine neutralen Wesen, die mal so oder so können.
Da war ich auch drauf eingegangen. Klar gibt es Unterschiede zwischen Mann und Frau. Aber die individuelle Entwicklung ist so flexibel, dass man vom Geschlecht her nicht auf den Charakter und die persönlichen Neigungen und Vorlieben schließen kann. Es sind allerdings Tendenzen erkennbar, die aber nicht zu einer verallgemeinernden Definition führen sollte, da sie der Realität nicht gerecht wird. Mann und Frau kann man beide als Kreise darstellen, die aber eine große Schnittmenge besitzen, gerade auch weil hormonelle Einflüsse fließend sind und nicht absolut.




Zitat

Jungen haben entwicklungspsychologisch einen viel geringeren Wortschatz. Warum? Weil der "Mann" für seine Tätigkeit des Jagens und des Verteidigens kein Sprachvermögen benötigt. Er muss sich mit Zeichen verständigen können. Klingt einfach, aber so einfach ist es.
Das halte ich für eine Fehleinschätzung. Wir müssen nicht mehr jagen und verteidigen. Männer können ebenso eloquent sein wie Frauen und mitunter genauso viel reden. Damit wären wir wieder bei Klischees die durch die Erziehung aufrecht erhalten werden.




Zitat

Ich finde die Versuche von Erzieherinnen immer amüsant, wenn sie kleine Jungen auffordern sich zu unterhalten
Das ist ja auch ein Versuch gegen die innere Neigung anzukämpfen. Aber es gibt eben auch Jungs, die wollen sich lieber unterhalten und Mädchen, die wollen raufen. Das sollte man ebenso behandeln, als wenn zwei Jungs sich raufen und nicht mit Argumenten kommen wie: "Sowas macht ein Mädchen aber nicht!" sondern eher: "So verhält man sich nicht!", falls die Rauferei in einen Kampf ausartet.

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Mittwoch, 13. Januar 2016, 16:29

Zitat

Hast du dafür was zum nachschauen? Ich weiß, dass Kinder schon sehr jung Phasen durchmachen, in denen sie sich für ihren Körper interessieren. Das es aber durch sexuellen Stimulus verursacht wird, wäre mir neu. Ich hab's immer als die normale Neugier für alle Dinge interpretiert.

Sämtliche Werke zur frühlindlichen Entwicklung, sowohl psychologisch als auch biologisch. Ansonsten kannst du auch jeden Vater oder Mutter fragen. Such mal in Elternforen nach Eltern die verzweifelt fragen was sie tun sollen, weil ihre Kleinkinder wo sie stehen und gehen masturbieren. Viele Kindergärten, z.B. bei der AWO, haben dafür extra Kuschelzonen, in die sich die Kinder für ihre Doktorspiele zurückziehen können. Such auch nach Doktorspielen. Google brauche ich dir wohl nicht erklären.

Zitat

Das halte ich für eine Fehleinschätzung. Wir müssen nicht mehr jagen und verteidigen.

Entwicklungsphysiologisch gesehen aber erst seit einem Wimpernschlag. Wir sind aber leider biologische Wesen und entsprechen dem, aus dem wir uns entwickelt haben. Das beginnt man aber erst langsam zu erkennen. Und das wir das nicht müssen, trifft ja nur auf uns Wohlstandsmenschen zu. Keine 1000km woanders sieht das ganz anders aus. Da ist Jagen Überlebenswichtig. Du siehst, man sollte nicht immer von unserer Lebensweise ausgehen.

Zitat

Das sollte man ebenso behandeln, als wenn zwei Jungs sich raufen und nicht mit Argumenten kommen wie: "Sowas macht ein Mädchen aber nicht!" sondern eher: "So verhält man sich nicht!", falls die Rauferei in einen Kampf ausartet.

Deswegen schrieb ich, das die Kinder immer auch die Alternative angeboten bekommen müssen, ohne Wertung.
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22

Mittwoch, 13. Januar 2016, 16:34


Warum soll man etwas abbauen, was natürlich und natürlichen Ursprungs ist? Ist das Abbauen dann nicht das unnatürliche, was zu Problemen führt?


Nicht alles, was natürlich ist, ist auch gut in einer Gesellschaft. Stereotypen führen zu gesellschaftlichem Druck und Ausgrenzung.
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Mittwoch, 13. Januar 2016, 16:49

Zitat

Du siehst, man sollte nicht immer von unserer Lebensweise ausgehen.


Also bist du der Meinung, dass der Mann den ganzen Tag jagend umherstreifte, kein einziges Wort mit seinem Gefährten wechselte und dann zu später Stunde ins Lager kam um matt und erschöpft ins Bettchen zu fallen?
Ich glaube eher, dass Mann und Frau die gleichen Voraussetzungen für Sprache hatten und ebenso in der Lage sind, sie zu verwenden. Die Frauen sprachen beim sammeln und die Männer sprachen miteinander beim wechseln zum nächsten Standpunkt. im Lager haben sich beide dann gleichermaßen unterhalten ohne Rücksicht auf das Geschlecht. Männer neigen zum prügeln, weil ihre Biologie es ihnen aufgrund von Konkurrenzverhalten diktiert, deswegen sind sie aber nicht weniger zum Sprechen befähigt.

Mein Anliegen ist es nicht die Geschlechter abzuschaffen, das geht doch gar nicht. Ich finde nur eine zu starke Thematisierung der Geschlechter und vor allem ihrer "Unterschiede" ist nicht zweckmäßig.

Mandukya

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24

Mittwoch, 13. Januar 2016, 17:10

meine Schulzeit liegt jetzt auch schon 15 Jahre zurueck,
aber das war ganz und gar nicht geschlechterspezifisch!
Der älteste Artikel war 13 Jahre alt. Da hat die öffentliche Berichterstattung dann wohl der realen gesellschaftlichen Entwicklung hinterhergehinkt.

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25

Mittwoch, 13. Januar 2016, 17:20

Zitat

ich halte das für eine gute Idee, diese Stereotypen abzubauen.
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Warum soll man etwas abbauen, was natürlich und natürlichen Ursprungs ist? Ist das Abbauen dann nicht das unnatürliche, was zu Problemen führt?
wieso sind Stereotypen natürlich? Oder was daran ist denn genau natürlich?
Für mich ist etwas dann natürlich, wenn es sich auch absolut ohne Gesellschaftszwang entwickelt. Das gilt sicher für die Sexualität.
Also das Heteros Frauen mögen und so weiter, das würde auch auf einer Insel ganz abgekapselt mit uns passieren.
Also ein Hereo Mann steht selbst dann auf Frauen, wenn es ihm verboten würde, und er anders erzogen würde.
So wie Linkshänder sich zu Linkshänder entwickelt haben, obwohl man es früher abtrainieren wollte. Und in der Schule massiv dagegen gearbeitet hat, dass Linkshänder sich zu Linkshänder entwickeln können. Sowas ist für mich natürlich.

Aber dass Frauen schlechter Autofahren sollen, oder in die Küche gehören, oder wenig gut sind in Technik, das wird uns von der Gesellschaft aufgedrängt. Das geschieht nicht natürlich.
Sei es nur, dass man in der Werbung immer Männer sieht, wenn man ein Auto bewirbt, wird schon suggeriert, Autos gehören zu Männer.
Computer das selbe, wird Werbung gemacht für einen Computer, ist immer ein Mann der ihn bedient.
Ausser man will sagen, es ist total einfach, wie ein Iphone, dann ist plötzlich eine Frau die es bedient. Suggeriert dann, aha Iphone so einfach dass sogar eine Frau damit zurecht kommt.
Man sagt also deutlich Frauen können nicht so gut mit Technik umgehen wie Männer! Stimmt dann leider sogar, aber nicht weil sie es nicht könnten, sondern weil es so anerzogen wird.
Weil sowas kriegt man dann von klein an um die Ohren gehauen. Natürlich ist diese Entwicklung aber nicht.

Einstein hat mal zugegeben, dass seine Frau für viele Theorien, die er aufgestellt hat, verantwortlich war. Nur hat niemand einer Frau zugehört, er aber schon. Und diese Ideen und Lösungen seiner Frau dann veröffentlicht.
Und ihm wurde dann komischerweise zugehört, weil er ein Mann war! Aber die Idee oder die Lösung hatte oft seine Frau.
Muss man sich nur mit Einstein näher befassen.
Also wieso hat ihr die Masse nicht zugehört? Sowas ist sicher nicht natürlich, Menschen so in Schubladen zu zwängen!
Anders wäre es, wenn man zugehört hätte, und sie immer falsch gehabt hätte, aber man hört einer Frau nicht mal zu!
Es ist doch so, dass wir alle denken, unsere Sicht der Welt sei die richtige.
Obwohl es Menschen gibt, die genau das Gegenteil von uns sehen und fühlen, leben sie trotzdem ein gutes Leben.
Ich denke, jeder hat Recht, wir stehen alle nur an verschiedenen Ausgangspunkten und sehen daher eine ganz andere Sicht
der Welt, und der Geschehnisse.

Rônin

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26

Mittwoch, 13. Januar 2016, 17:51

Die Geschlechterklischees sind nur zum Teil angeboren. Ein fetter Teil davon ist auch anerzogen, und der kann einfach weg. Es ist doch nicht unnormal, dass ein Junge von selbst mit Puppen spielen will, und die Eltern sagen dann "Jungs spielen nicht mit Puppen" und geben stattdessen was anderes. Man bietet einfach Alternativen an, das Kind kann selbst aussuchen, und man drängt auch nicht in ne bestimmte Richtung.
Und ja, die meisten Jungs und Mädels werden sich trotzdem noch zu ner Cisgender-Person entwickeln, aber Transgender sind eben auch keine kleine Gruppe, und die wachsen dadurch unbeschwerter auf. Weiterhin hat auch gerade so Zeug wie das mit den Spielzeugen ja nur bedingt was mit Geschlechteridentität zu tun; diverse von Silver angeführte Punkte sind da ja schon seit Jahren veraltet.
"I knew this day would come. Now that it's here, it seems so sudden, and at the same time as if it took forever.
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Tina

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27

Donnerstag, 14. Januar 2016, 07:32

Zitat

Der älteste Artikel war 13 Jahre alt. Da hat die öffentliche Berichterstattung dann wohl der realen gesellschaftlichen Entwicklung hinterhergehinkt.


Daraus muss man dann also schliessen, dass Maedchen in den letzten 15 Jahren anfingen duemmer zu werden und spezielle Foerderung zu brauchen? Kann ich mir so eigentlich nicht vorstellen! Ganz ehrlich halte ich das eigentlich sogar fuer diskriminierend!
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28

Donnerstag, 14. Januar 2016, 08:50

Ich kann jetzt nur aus meiner persönlichen Erfahrung sprechen aber die letzten 15 Jahre war ich fast durchgehend entweder auf einer normalen Schule, Berufsschule oder Hochschule.
Auf der normalen Schule, also Gymnasium waren die Mädchen im Schnitt tatsächlich besser als Jungen. Die Jungs hatten genauso viele gute Schüler, aber dafür auch mehr schlechte. Das war bis vor 5 Jahren. Auf der Berufsschule hat sich das schon relativiert, da war für mich kein Unterschied ersichtlich, also bis vor rund einem Jahr. Und jetzt auf der Hochschule erkenne ich auch keinen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen. Dabei ist es unerheblich ob es Mathematik, Physik oder Chemie ist. Es sind keine Unterschiede vorhanden. Inwieweit ein Unterschied in sozialen oder künstlerischen Fächern besteht, kann ich nicht abschätzen. Sowas gibt es in meinem Lehrplan leider nicht. Auch weiß ich nicht, ob Mädchen im Schnitt mehr Nachhilfeunterricht hatten oder anderweitig gefördert wurden als Jungen.

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Donnerstag, 14. Januar 2016, 10:52

Könnte das mit der Schule aber nicht auch daher kommen, dass Jungs gar nicht so gut sein wollen?
Schauen wir uns doch mal Vorbilder für jugendliche Männer an, Bushido, Sido, Cro, alles nicht gerade leuchten!
Sido prahlt ja sogar damit, dass er in der Schule die totale null war und jetzt ein gemachter Geschäftsmann ist.
Ist es für Jungs nicht uncool, wenn sie total klug sind und gute Noten haben?

Schauen wir auf der anderen Seite vorbilder für Mädchen, Miley Cyrus, Selna Gomez, und wie sie alle heissen. Da ist ja Miley Cyrus die schlimmste von allen, aber ausser dass sie immer nackt ist und überall Masturbieren möchte, bringen die Medien nichts negatives.
Und wenn jetzt ein Mädchen sie als Vorbild nimmt, na gut Masturbiert sie eben gern, ist nicht wirklich schlimm. Hat kein Einfluss auf die Schule.
Deswegen kann man immer noch Leistung bringen. Hat man als Eltern höchstens dass Problem, dass man sie sensibilisieren muss, sowas nicht vor einer Kamera zu machen, sonst kannst du ein gesundes und selbstbewusstes Sexualleben bei einer Frau schon lassen. Ist besser wenn ein Mädchen weiss, was will ich, und was will ich auf keinen Fall, damit sie sich da von Männern keinen Schrott aufbinden lassen, was sie denn gefälligst im Bett zu tun hätten! Finde ich nicht wirklich schlecht. Frauen mit einer selbstsicheren Sexualität sagen auch eher Nein, wenn sie etwas nicht wollen und Zeigen auch übergriffe eher an, weil sie einfach wissen, so möchte ich das nicht! Und hat auch niemand das Recht mich zu etwas zu zwingen. Auch wenn ich leicht bekleidet bin, gibt es dem Mann kein Recht seinen Respekt vor mir zu verlieren und mich einfach zu begrapschen.

Sieht die Sache bei einem Sido, Bushido oder Cro aber ganz anders aus. Die suggerieren den Jugendlichen schon, dass genau weil sie nichts gelernt haben, seien sie jetzt so gut im Geschäft.
Bei diesen Rappern sind ja Schlägereien, Gewalt, Respektlosigkeit gegen Polizei, schlechtes benehmen an der Tagesordnung. Muss man nur mal die Texte von Bushido lesen.
Frauenfeindlicher geht es nun wirklich nicht.
Ich kann mich irren, aber solche Vorbilder können doch auch einen Einfluss haben.
Ich denke also nicht dass Jungs schlechter sind, sondern einfach nicht gut sein wollen, da sie eben wie Sido, Bushido, Cro oder ähnliche Prohleten, sei wollen.

Denkt ihr nicht, dass hat auch einen Einfluss auf die jungen Männer? Und dass da Mädchen schon besseren Einfluss haben?
Und dass es sich deswegen auch später wieder einpendelt, weil dann die Jungs erwachsen werden, und merken was für Müll da von Sido, Bushido und co kommt?
Es ist doch so, dass wir alle denken, unsere Sicht der Welt sei die richtige.
Obwohl es Menschen gibt, die genau das Gegenteil von uns sehen und fühlen, leben sie trotzdem ein gutes Leben.
Ich denke, jeder hat Recht, wir stehen alle nur an verschiedenen Ausgangspunkten und sehen daher eine ganz andere Sicht
der Welt, und der Geschehnisse.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Schneemännchen« (14. Januar 2016, 11:05)


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Donnerstag, 14. Januar 2016, 11:16

Zitat von »farbwechsel«

Nicht alles, was natürlich ist, ist auch gut in einer Gesellschaft. Stereotypen führen zu gesellschaftlichem Druck und Ausgrenzung.

Ich versuche mal zu umschreiben was du sagst, wenn unsere heutige Gesellschaft also Natürlichkeit nicht mehr akzeptiert, dann muss ich unnatürliche Lösungen schaffen, um der Gesellschaft zu entsprechen? Also hältst du es für besser, dem Druck der Gesellschaft nachzugeben, weil es gerade "in Mode" ist? Wir unterhalten uns über ein Phänomen, das erst seit 20 Jahren existiert. Die Jahrtausende vorher sind also alle verkehrt gewesen? Doofe Natur aber auch...

Zitat von »Knurzhart«

Also bist du der Meinung, dass der Mann den ganzen Tag jagend umherstreifte, kein einziges Wort mit seinem Gefährten wechselte und dann zu später Stunde ins Lager kam um matt und erschöpft ins Bettchen zu fallen?

Antrophologisch gesehen glaube ich da nicht dran, sondern verlasse mich auf die Forschungsergebnisse. Und ja, so wird es aller Wahrscheinlichkeit nach gewesen sein. Das in Frage zu stellen würde bedeuten, die evolutionären Prozesse für den Menschen in Abrede zu stellen.

Zitat von »Knurzhart«

Ich glaube eher, dass Mann und Frau die gleichen Voraussetzungen für Sprache hatten und ebenso in der Lage sind, sie zu verwenden

Was du Glauben möchtest, ist deine individuelle Entscheidung. Ich halte mich an die Fakten der Hirnforschung und die bekannten Ergebnisse und Beobachtungen der frühkindlichen Entwicklung, das das eben nicht so ist, wie du GLAUBST. Hirnorganisch haben Mann und Frau eben nicht die gleichen Anlagen und das Gehirn unterscheidet sich. Die ganze Debatte erinnert mich ein wenig daran, das man in den 70er Jahren und auch noch den 80ern versucht hat, den Linkshändern das linkshändigsein abzutrainieren. Mit den bekannten negativen Auswirkungen, die wir heute kennen. Auch da versuchte man, entgegen der Natur künstlich einzugreifen.

Zitat von »Schneemännchen«

wieso sind Stereotypen natürlich? Oder was daran ist denn genau natürlich?

Weil der Mensch nunmal ein geschlechtliches Wesen mit 2 Geschlechtern ist. Das ist nunmal natürlich und evolutionär so entstanden.

Zitat

Aber dass Frauen schlechter Autofahren sollen, oder in die Küche gehören, oder wenig gut sind in Technik, das wird uns von der Gesellschaft aufgedrängt. Das geschieht nicht natürlich.

Nein, die Hirnentwicklung erfolgt bei Mann und Frau anders. Die Gehirne sind nicht gleich. Verursacht durch Testosteron, z.B.

Zitat

Einstein hat mal zugegeben, dass seine Frau für viele Theorien, die er aufgestellt hat, verantwortlich war. Nur hat niemand einer Frau zugehört, er aber schon. Und diese Ideen und Lösungen seiner Frau dann veröffentlicht.

Die Quelle dazu hätte ich dann gerne. Das ist eine gern zitierte Urban Legend, leider ist sie nicht wahr. Was nicht heißt, das Frauen das nicht könnten.

Ich habe ja, was mal wieder gerne ignoriert wird, ja geschrieben das es wichtig ist, den Kindern immer alle Alternativen zu offerieren.

Zitat von »Ronin«

Weiterhin hat auch gerade so Zeug wie das mit den Spielzeugen ja nur bedingt was mit Geschlechteridentität zu tun; diverse von Silver angeführte Punkte sind da ja schon seit Jahren veraltet.

Dann hätte ich anstatt einer allgemeinen Abkapselung dann bitte gerne aufgeschlüsselt mit Quellen, was du meinst, was veraltet wäre. Ansonsten werte ich diesen Einwurf als bestandslos.
Silver

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