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kleine Hexe

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Mittwoch, 2. März 2016, 10:26

Schimpansen haben Rituale

Bin heute auf dieses interessante Thema gestossen:

In Guinea wurden an Bäumen immer wieder Kratzspuren entdeckt, man ging davon aus, dass Wildschweine oder ähnliches sich daran zu schaffen gemacht hatten. Dies erklärte aber nicht die Steinhaufen, welche teilweise bei den Bäumen lagen. Nun hat eine Gruppe Forscher eine Videokamera aufgestellt und eine interessante Entdeckung gemacht. Darauf zu sehen sind verschiedene Schimpansen, die jeweils mit einem Stein zum Baum gehen und diesen bewerfen. Wie es aussieht haben Schimpansen wie wir Menschen bestimmte Rituale, die nicht der Nahrungsbeschaffung oder Paarung dienen. Was uns wieder ein Stückchen näher zusammen bringt ;)

Dieses Verhalten wurde bei Schimpansenkolonien in Liberia, Guinea und auch an der Elfenbeinküste beobachtet. Für mich sieht es nach einem Revierverhalten aus (oder wie im Text erwähnt wird um Aufmerksamkeit zu bekommen), aber die Forscher sind sich da wohl nicht so sicher.

Das Video ist im Link leider verloren gegangen aber habe Ersatz gefunden:
http://youtu.be/iEQOThqq2pk


Quellen:
https://theconversation.com/mysterious-c…d-rituals-55512
http://www.mpg.de/10328790/chimpanzee-stone-tree
"Wer schweigt, stimmt nicht immer zu.
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Rônin

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Mittwoch, 2. März 2016, 17:58

Sobald Schimpansen anfangen, die ersten Mehlwürmer an ihren Blutgott zu opfern, sollte man sich Gedanken machen.
"I knew this day would come. Now that it's here, it seems so sudden, and at the same time as if it took forever.
I know this opponent well..."

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silvercloud

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Donnerstag, 3. März 2016, 14:29

Schimpansen sind uns ja in vielem mittlerweile sehr ähnlich.

Man weiß, das bestimmte Schimpansengruppen sehr aggressiv sind und regelrechte Kriege führen. Einige dieser "Krieger" scheinen sogar Spaß am Kämpfen und Töten zu haben. Dann gibt es die Untergruppe der Bonobos, die ihre Konflikte mit Sex lösen (mir sehr sympathisch :mrgreen: )
Werkzeuggebrauch und das Lehren des Gebrauchs an die nächste Generation sind schon so bekannt, das es eigentlich keiner Erwähnung bedarf.

Außerdem ist bekannt, das sie eine recht komplexe Sprache benutzen und zu einem aktiven Wortschatz von ungefähr 600 bis 1000 Begriffen bzw. Wörtern fähig sind. Sie könnten die nächsten Lebewesen sein, die den Schritt im Sinne eines Sapiens tun werden. Vielleicht wird es in 1000 oder 10.000 Jahren eine Vermischung geben und vielleicht werden die Nachfahren jener Schimpansen eines Tages auf uns gucken wie wir auf die Neandertaler.
Silver

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Ungläubiger

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Freitag, 6. Juli 2018, 02:08

Ich hatte vor 1/2 Jahr eine Doku vom Kongo entdeckt
Mythos Kongo 2 - im Reich der Menschenaffen (auf YouTube zu finden)
wo sich zwei getrennt voneinander aufgewachsene Schimpansenpopulationen - im Süden die Bonobos und im Norden die gemeinen Schimpansen - sich in der Weise unterschieden, daß die eine agressiv agierte und Fleisch als auch Grünzeug verzehrte - die andere Gruppe verhielt sich friedlebend und ernährte sich rein vegetarisch. Der Fluß trennte die Gruppen und es war ihnen nicht möglich, diese Barriere zu überwinden.
Als Grund für das isoliert entwickelte Verhalten war vor allem ein Konkurrenzausschluss bei den Bonobos im Süden.
Die agressiven Schimpansen im Norden lebten in der Nachbarschadt zu Gorillagruppen und mußten sich das Futterangebot mit diesen teilen, sich auch irgendwo behaupten in ihrem Verhalten, das sich wehrhaft und von Stress geplagt entwickelte.

Davy Jones

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5

Freitag, 6. Juli 2018, 14:21

Kurze Intervention:

Zitat von »Ungläubiger«

wo sich zwei getrennt voneinander aufgewachsene Schimpansenpopulationen - im Süden die Bonobos und im Norden die gemeinen Schimpansen -
Das sind nicht zwei Populationsgruppen der Selben Art, sondern zwei unterschiedliche Arten (die zur selben Gattung "Schimpansen gehören). Damit sind unterschiedliche Verhaltensmuster auch selbstverständlicher.
Somit trennt der Fluss nicht 2 Gruppen einer Art, sondern 2 Arten, die die selbe ökologische Nische besetzen und ohne den Fluss wohl in direkter Konkurrenz zu einander stehen.

lg Davy
"Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

Ungläubiger

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Sonntag, 8. Juli 2018, 02:21

Ups, sind tatsächlich 2 unterschiedliche Arten.

Als Abschlusserklärung in der von ARTE ausgestrahlten Doku wird dem Zuschauer vermittelt, daß die soziale Entwicklung dem nördlich und dem südlich des Kongos liegenden Gebiets zuzurechnen ist - praktisch eine Isolation der beiden Arten, weniger eine artbedingte solziale Entwicklung. Der Stressfaktor im Norden im Gegensatz zum Paradies im Süden, überspitzt formuliert.


Bei Minute 36:00
https://www.youtube.com/watch?v=QgEaJb_-c1M

Rônin

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7

Donnerstag, 2. August 2018, 23:25

A Group Of Panama Monkeys Have Entered The Stone Age



Researchers discovered that some white-faced capuchin monkeys in Jicarón island, Panama have started using stone tools to break nuts and shellfish, making them the fourth type of primates to do so after human.
“We were surprised that this behaviour appears to be geographically localised,” lead author Brendan Barrett at the Max Planck Institute for Ornithology told New Scientist.
In March 2017, researchers placed camera traps across the three islands. They witnessed the male monkeys break coconuts, crabs, and snails. Individual monkeys move between groups, so in theory the innovation should spread. However, it is unclear why this behavior is not more spread out to other groups.
The team hope that more research and further observations of these monkeys will help explain what is going on.
The white-faced capuchins are the second American species to enter the Stone Age. The other two species are macaques in Thailand and chimpanzees in West Africa.

https://9gag.com/gag/aLjoW5V
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