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saga4m

Poltergeist

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1

Freitag, 8. April 2016, 18:00

USA stationieren mehr Panzerbrigaden an der russischen Grenze

Sers,

vor knapp einer Woche sind die News rumgegangen, dass die USA mehr Soldaten und Panzer an der russischen Grenze stationieren und mich beschäftigt das Thema, etwas. Was habt ihr für Theorien wieso man diesen Zug, zu dieser Zeit, macht?

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2

Samstag, 9. April 2016, 17:23

tja weil der kalte Krieg eben doch noch nicht vorbei ist. Das ist aber nicht Putins Schuld, sondern es geht nur geowirtschaftliche Interessen der Grossmächte. Um die es aber in Wirklichkeit auch schon früher ging.

Irrwisch

Tückebothe

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3

Dienstag, 12. April 2016, 03:28

Es sollen ja nur drei Brigaden werden. Also ca. 18 Bataillone. Und die drei Brigaden sollen auf verschiedene Länder verteilt werden. Wird also eher nur sowas werden, wie "Able Archer" damals 1983. Das war eine Übung, die damals fast den 3.WK ausgelöst hätte. Aber im Grunde ging es darum, die Kooperationsfähigkeit der Verbündeten zu testen. Hier könnte ich mir auch vorstellen, dass hier nur Kooperationsfähigkeit getestet werden soll, da die NATO-Osterweiterung wieder andere Waffensysteme mit einbringt. Nicht nur Waffensysteme, sondern auch Kommunikationssysteme und Munitionssorten. Und Putin reagiert natürlich etwas sensibel, wie auch 1983 Krjutschkow.
Und im Ernstfall sind die drei Brigaden auf breiter Front nur ein Mückenstich und die Verbündeten mit ihren aufgemotzten T-55 oder T-72 nur etwas, was die Russen mit den T-90, T-95 oder gar den T-14 durchflutschen lässt, wie ein geplatzter Pariser. Ich würde mir also erstmal keinen Kopf um die Stationierung machen.
Desweiteren braucht man auch, strategisch gesehen, aktuelles Kartenmaterial. Straßenverläufe können sich geändert haben, Baumumfänge (für Baumsperren), Wasserläufe, Brückendurchmesser und deren Tragfähigkeit, usw. .
Also alles in allem wird die meiste Arbeit an den Pionieren hängen.
Das ist meine Meinung.

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Manetuwak (16.01.2017)

Knurzhart

Geisterjäger

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4

Dienstag, 12. April 2016, 08:41

Zitat

Desweiteren braucht man auch, strategisch gesehen, aktuelles Kartenmaterial. Straßenverläufe können sich geändert haben, Baumumfänge (für Baumsperren), Wasserläufe, Brückendurchmesser und deren Tragfähigkeit, usw. .

Denn sollen sie Drohnen losschicken. Die machen doch so tolle hochauflösende Bilder. Außerdem bräuchte man eh keine Panzer dafür, nen Jeep ist dafür doch wohl wesentlich prädestinierter? Trotzdem würde ich dem auch nicht Zuviel Wert beimessen. Der Ami, genauso wie der Russe, werden sich hüten einen offenen Konflikt zu starten.
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Irrwisch

Tückebothe

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5

Donnerstag, 14. April 2016, 08:25

Denn sollen sie Drohnen losschicken. Die machen doch so tolle hochauflösende Bilder. Außerdem bräuchte man eh keine Panzer dafür, nen Jeep ist dafür doch wohl wesentlich prädestinierter?
Zum ausmessen der Bäume ein Jeep mit Pionieren ja. Eine Drohne klappt da nicht. Eine Baumsperre lässt sich nicht mit Birken erstellen. Da fährt sogar ein MTW drüber. Deshalb werden Durchmesser gemessen.
Panzer deshalb, um auch Tragfähigkeit von Pontonbrücken auszutesten.
Eine Panzerbrigade besteht nicht nur aus Panzern. Sie werden verstärkt und ausgetauscht. Ein verstärktes Panzerbataillon tauscht einen Zug mit einem Zug Infanterie aus und umgekehrt. Desweiteren ist auch Pionierarbeit, Logistik, Unterstützung, etc mit im Spiel.


Trotzdem würde ich dem auch nicht Zuviel Wert beimessen. Der Ami, genauso wie der Russe, werden sich hüten einen offenen Konflikt zu starten.
Dito.

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Manetuwak (16.01.2017)

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Montag, 18. April 2016, 09:54

mit Panzerbrigaden werden schon Kampfverbände gemeint sein. Natürlich gehören da auch Pioniere dazu. Die Brigadestruktur bei der US.Army kann sich von der Bundeswehr schon erheblich unterscheiden.

Die Ost-NATO-Staaten sind auch schon bereits umgerüstet.

Zur Pioniererkundung werden tatsächlich Panzer eingesetzt, allerdings sind das eher Spähpanzer, die BW nutzt dafür sogar den Fennek, in der Vergangenheit gabs sogar einen speziellen Pioniererkundungspanzer, hiess APE glaube ich, der optisch einem Spähpanzer glich. Hauptsächlich geht es dabei um Gewässererkundung.
Die Fenneks die dazu verwendet werden, gehören übrigends auch zu den Pionieren.

Die ganze Aktion dient natürlich schon dem Säbelrasseln.

Irrwisch

Tückebothe

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7

Montag, 18. April 2016, 18:02

Die Brigadestruktur bei der US.Army kann sich von der Bundeswehr schon erheblich unterscheiden.
Es geht. So arg unterscheiden wir uns nicht.

die BW nutzt dafür sogar den Fennek,
Den Fennek (Version JFST) hätte ich auch gern gehabt. Stattdessen sind meine Leute mit einem M113 rum gefahren und das hat einem meiner Unteroffiziere das Leben gekostet (er wurde gerade mal 21 Jahre alt!! ).


Die ganze Aktion dient natürlich schon dem Säbelrasseln.
Widerspreche ich nicht. Aber wann gab es dieses gerassel nicht? Ein Militärstaat braucht nun mal einen gegnerischen Militärstaat. Oder wie will man sonst das Militärbudget begründen? Da ist bei uns die Merkel ganz anders. Milliarden ins Ausland schaufeln, die innere Sicherheit kürzen (2,7 Millionen Überstunden für die Einsatzkräfte), Bundeswehrkasernen schließen, und so weiter. Aber einen Eurocopter Tiger für unsere Leute ist nicht drin. Stattdessen mussten die amerikanischen Apaches unsere Leute raus hauen. :evil:

Callim

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Dienstag, 10. Januar 2017, 17:21

Gestern kamen in meiner Heimatstadt Bremerhaven 87 US-Panzer an. Aus diesem aktuellen Anlass möchte ich das Geschehen kurz rekapitulieren. Es handelt sich hierbei um die US-Operation 'Atlantic Resolve' die bereits 2014 als Reaktion auf den russischen Einmarsch auf der Krim gestartet wurde. Im April wurde diese Operation in diesem Thread eher entspannt betrachtet. Inzwischen hat sich aber einiges getan. Nach dem missglückten Putschversuch in der Türkei denkt Erdogan laut darüber nach, aus der Nato auszutreten. Und er ist dabei, die Türkei in eine Diktatur unter seiner Herrschaft zu verwandeln. Wenn die Türkei und Russland sich nun weiter annähern, wie würde sich das auf die politische Lage auswirken? Erdogan größenwahnsinnig, Putin machthungrig, Trump unberechenbar. Droht eine Eskalation? Ich will nicht den 3. Weltkrieg heraufbeschwören, dergleichen Panikmache kursiert schon mehr als genug im www. Aber mich interessieren eure Meinungen.
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9

Sonntag, 15. Januar 2017, 03:28

Das sind nur Drohgebärden. In der Art "Wir werden etwas dagegen tun wenn ihr versucht uns anzugreifen". Wird ständig überall in der Welt gemacht. Funktioniert auch ganz gut, wenn der Gegner weiß er wird auf Widerstand treffen und es wird ein verlustreicher Kampf wird er erst gar nicht agreifen.

Ich glaube wenn der dritte Weltkrieg kommt dann nicht Russland gegen Amerika, sondern Amerika, Russland und Europa gegen den nahen Osten bzw. Islam.

Callim

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10

Sonntag, 15. Januar 2017, 11:53

Das sind nur Drohgebärden.


Ja, das sehe ich auch so. Deshalb habe ich ausdrücklich geschrieben, dass 87 Panzer hier angekommen sind. Teilweise kursierte das Gerücht, es wären 2000 gewesen, was aber nicht stimmt. Ich frage mich nur, ob so eine Drohgebärde wirklich abschreckt oder eher provoziert. Ich bin mir da nicht sicher.

Ich glaube wenn der dritte Weltkrieg kommt dann nicht Russland gegen Amerika, sondern Amerika, Russland und Europa gegen den nahen Osten bzw. Islam.


Im Moment bin ich über einen evtl. kommenden 3. Weltkrieg nicht beunruhigt, so weit geht meine Sorge nicht. Dass Europa gegen den Islam Krieg führen will, kann ich mir nicht vorstellen. Amerika schon eher. Clinton hatte das ja sogar im vergangenen Wahlkampf schon offen angekündigt. Bei Trump kann man aber auch nicht wissen wie rigoros der vorgehen wird. So wie der redet, muss man das schlimmes befürchten. Ich hoffe, dass er einfach nur ein Großmaul ist. Russland hetzt auch sehr stark gegen den Islam. Andererseits kann man bezüglich des Nahen Ostens nicht vom Kampf gegen den Islam sprechen. Da geht es um ganz andere Interessen, nämlich wirtschaftliche. Und der Nahe Osten und der Islam sind untereinander ebenfalls sehr zerstritten. Deshalb gab es in der Vergangenheit ja so viele Stellvertreterkriege. Die Staaten des Nahen Ostens sind untereinander auch zerstritten. Ich könnte mir eher vorstellen, dass es da immer wieder Bündnisse einzelner Staaten aus dem Nahen Osten mit westlichen Staaten geben wird.

Danke für Deine Meiung.
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11

Mittwoch, 18. Januar 2017, 12:04

Der Islam ist ne Religion, wie kann eine Religion mit dem Nahen Osten zerstritten sein??
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12

Mittwoch, 18. Januar 2017, 12:39

Ich vermute mal, hier haben wir es mit diesem sprachlichen Phänomenzu tun.
Ähnlich wie Berlin, Moskau oder Washington statt deutsche, russische oder US-Regierung zu sagen, wird hier verkürzt. Was letztlich zu ein wenig Verwirrung führt, wenn unpräzisen Formulierungen eventuell zusätzlich unpräzise Gedankengänge vorausgehen.

Mit "dem Islam" ist wahrscheinlich dann eine Mischung aus religösen, kulturellen und gesellschaftspolitischen...Dingen gemeint.
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13

Mittwoch, 18. Januar 2017, 13:47

Ich schrieb: " Und der Nahe Osten und der Islam sind untereinander ebenfalls zerstritten." Also die Staaten untereinander und der Islam in sich.

Gemeint ist, dass es im Islam verschiedene Richtungen gibt, Sunniten, Schiiten, Aleviten, Wahabiten ... und dass das immer wieder zu Konflikten der Staaten des Nahen Ostens untereinander oder auch innerhalb der einzelnen Staaten führt, wer nun den "einzig wahren" Islam praktiziert. Wobei dann zu diesen religiösen Konflikten auch noch die kulturellen Unterschiede sowie finanzielle und politische Interessen dazu kommen bzw. im Vordergrund stehen und nur religiös getarnt werden, ebenso wie diverse Machtansprüche.
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Djinnbeam

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Mittwoch, 18. Januar 2017, 16:26

Dass Europa gegen den Islam Krieg führen will

Solche Formulierungen sind dennoch weiterhin extrem unpräzise und damit missverständlich. Meinst du Europa politisch im Sinne der EU oder religiös im Sinne von Christentum? Schwebt dir sonst eine Definition von Europa vor?
Und von "dem" Islam als geschlossene Front gegen welchen Feind auch immer kann wohl kaum die Rede sein, solange sich die verschiedenen Glaubensrichtungen nicht über "einen" Islam einig sind.
Wie du selbst feststellst:
Gemeint ist, dass es im Islam verschiedene Richtungen gibt, Sunniten, Schiiten, Aleviten, Wahabiten ... und dass das immer wieder zu Konflikten der Staaten des Nahen Ostens untereinander oder auch innerhalb der einzelnen Staaten führt, wer nun den "einzig wahren" Islam praktiziert.


Somit sind deine Aussagen
Amerika schon eher.
und
Russland hetzt auch sehr stark gegen den Islam
ebenso sehr pauschal, sofern du einerseits "den" Islam nicht deutlicher differenzierst und andererseits keinerlei Quelle oder wenigstens ein Beispiel zu dem vermeintlichen Islam-Bashing der USA sowie Russlands nennst.

Ist für mich schwierig darauf einzugehen, solange es derart verallgemeinert formuliert ist.
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Callim

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15

Mittwoch, 18. Januar 2017, 17:03

Ist für mich schwierig darauf einzugehen


Du musst nicht darauf eingehen. Schreib doch einfach, was Du für richtig hältst, sofern Du Lust dazu hast. Deine Meinung interessiert mich, aber es muss sich deswegen kein Dialog zwischen uns beiden ergeben.

Was das "angebliche" Islam-Bashing der USA und Russlands betrifft, das sieht und hört und liest man jeden Tag in den Massenmedien.
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