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  • »Mona Mandala« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 24. Juli 2016, 16:53

Ist man so alt wie man sich fühlt?

Hallo Freunde,
ich bin 20 Jahre alt und dachte früher immer, man würde sich sooo viel anders fühlen, wenn man "erwachsen" ist und plötzlich würde alles Sinn machen und man hätte alles vollkommen unter Kontrolle. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass ich zwar reifer geworden bin und vieles dazu gelernt habe, ich mich aber trotzdem immer noch so fühle, wie damals, als ich ein Kind war. Ich habe in meinem Leben schon so viele ältere Menschen getroffen, die mir suggeriert haben, dass ich ja keine Ahnung hätte, weil ich nicht so viel Lebenserfahrung wie sie habe. Und klar, in einigen Bereichen bin ich sicherlich nicht so erfahren, aber ich habe das Gefühl, dass manche Menschen 80 Jahre auf diesem Planeten leben können und trotzdem nicht die tiefgreifenden Erfahrungen machen, die manche Menschen in einem Jahr oder einem Monat oder einem Moment machen.
Ich habe gestern meinen Papa mal gefragt, wie alt er sich fühlt und er hat geantwortet, dass er sich wie 20 fühlt. :D

Ich wollte euch mal fragen, wie alt ihr seid und wie alt ihr euch FÜHLT.
Wie ist eure Erfahrung, habt ihr den Eindruck, in euch wohnt auch noch das innere Kind?
Gibt es überhaupt ein Zeitpunkt an dem man "erwachsen" ist?
Ziehen die meisten "Erwachsenen" nicht oft eine Fassade der Überlegenheit hoch und verschanzen sich hinter diesem narzisstischen Bild der Allwissenheit?

Also ich persönlich hege die Einstellung, dass ich von jedem Menschen lernen kann und jeder Mensch von mir lernen kann... egal wie alt er oder sie äußerlich erscheinen mag.

Ich glaube auch, dass das äußerliche biologische Alter, seeehr viel mit dem inneren Geistes- und Gesundheitszustand zu tun hat. Ich bin schon einigen Menschen begegnet, die jünger aussahen als sie in Jahreszahlen tatsächlich waren & andersherum!

Ich würde mich freuen, eure Perspektive und Meinung zu dieser Thematik zu hören.

Liebe Grüße

Knurzhart

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2

Sonntag, 24. Juli 2016, 21:53

Hallo du,

Das mit dem Alter ist so ne Sache für sich. Der Eindruck über das Alter, den andere Menschen auf einen Betrachter haben, ist höchst subjektiv. Nichtsdestotrotz bildet sich für jeden Betrachter individuell ein Durchschnitt heraus, wie alt eine Person auf ihn wirkt und wie alt sie tatsächlich ist.

So ist an den durchschnittlichen Lebensstil, der auch der am häufigsten Vertretene ist, ein entsprechender Eindruck über das Alter der Person geknüpft. Falls sich nun jemand überdurchschnittlich gesund ernährt, auf eine körperliche Fitness überdurchschnittlich achtet oder generell aktiv ist, unterdurchschnittlich viel Stress erlebt und zusätzlich noch in einer Region lebt, in der die Schadstoffbelastung gering ist und ebenfalls genetisch für eine Jugendhaftigkeit prädestiniert ist, die Person auch jünger wirken wird als der Durchschnitt.

Meiner Erfahrung nach hat jeder Mensch noch ein inneres Kind, unabhängig davon wie alt der Mensch ist oder wirkt. Spass am Spiel und Phasen der Unbedarftheit hat Jeder. Im Laufe der Jahre bilden sich aber in jedem Menschen charakterliche Verhärtungen, die zur Hemmung und Trägheit führen woraus dann auch Stress resultiert, der wiederum den Alterungsprozess beschleunigt.

Aktivität und Spontanität sowie Neugier sind typische Eigenschaften junger Menschen und wohl auch derer, die jung geblieben sind.

Ich bin Mitte Zwanzig, fühle mich auch so. Das innere Kind in mir ist riesig und bleibt es hoffentlich auch. Einen großen Unterschied oder gar einen "Sprung" des Erwachsenwerdens vom Kind sein konnte ich jetzt nicht wirklich wahrnehmen.

Ich glaube man muss zwei Alter unterscheiden. Einmal das körperliche Alter, dass einfach von der Biologie her und grundlegender Naturgesetze voranschreitet. Man kann diesen Alterungsprozess verlangsamen aber nicht stoppen oder verhindern. Die geistige Jugend kann man hingegen besser konservieren, wie genau weiß ich nicht. Es hat viel mit der Art und Weise des Denkens und Handelns zu tun.
"Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt." -Angela Dorothea Merkel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Knurzhart« (24. Juli 2016, 22:02)


Irrwisch

Tückebothe

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3

Sonntag, 24. Juli 2016, 22:14

Ich wollte euch mal fragen, wie alt ihr seid und wie alt ihr euch FÜHLT.
Ich bin 40, aber wie alt ich mich fühle ist Situationsabhängig (z.B. wenn ich die Steuererklärung mache ;) ). Desweiteren sind meine Lieblingsfilme die Tinkerbell-Reihe und diverse andere Disney-Filme. Wenn ich auf Arbeit nach sowas gefragt werde, dann werde ich belächelt. Genausowenig mag ich es, dass ich gesiezt werde. Ich dutze die meisten Kunden.


Wie ist eure Erfahrung, habt ihr den Eindruck, in euch wohnt auch noch das innere Kind?
Natürlich. Ich sammle wieder Lego, knüpfe Paracords oder LOOM-Bänder, spiele Playstation und spiele Brettspiele für Kinder, wie "Kakerlakak".

Ziehen die meisten "Erwachsenen" nicht oft eine Fassade der Überlegenheit hoch und verschanzen sich hinter diesem narzisstischen Bild der Allwissenheit?
Ja, auch. Ich glänze gern mit Klugscheisserei. Aber wenn mir jemand eine Frage stellt, dann gebe ich halt auch eine Antwort.
Ich bin schon einigen Menschen begegnet, die jünger aussahen als sie in Jahreszahlen tatsächlich waren & andersherum!
Das kenne ich auch. Ein Kumpel ist 10 Jahre jünger als ich. Sieht aber optisch 5 Jahre älter aus als ich. Und seine Synapsen scheinen auch nicht mehr die jüngsten zu sein. Für einen Satz braucht er gefühlte zwei Minuten. Und manchmal vergisst er sogar während er ein Wort sucht, was er eigentlich sagen wollte. Aber er ist recht intelligent. Einige Sachen weiß er mehr als ich.

  • »Mona Mandala« ist der Autor dieses Themas

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4

Montag, 25. Juli 2016, 08:30

So ist an den durchschnittlichen Lebensstil, der auch der am häufigsten Vertretene ist, ein entsprechender Eindruck über das Alter der Person geknüpft. Falls sich nun jemand überdurchschnittlich gesund ernährt, auf eine körperliche Fitness überdurchschnittlich achtet oder generell aktiv ist, unterdurchschnittlich viel Stress erlebt und zusätzlich noch in einer Region lebt, in der die Schadstoffbelastung gering ist und ebenfalls genetisch für eine Jugendhaftigkeit prädestiniert ist, die Person auch jünger wirken wird als der Durchschnitt.
Ja das sehe ich auch so. Das mit der Genetik ist so eine Sache. Die Leute sagen immer "das ist genetisch bedingt" aber meistens hinterfragen sie gar nicht, was das überhaupt bedeuted. Ich habe den Eindruck, für viele Menschen fungiert das eher als Ausrede, um nicht ihren Lebensstil ändern zu müssen. ^^
Ich bin Mitte Zwanzig, fühle mich auch so. Das innere Kind in mir ist riesig und bleibt es hoffentlich auch. Einen großen Unterschied oder gar einen "Sprung" des Erwachsenwerdens vom Kind sein konnte ich jetzt nicht wirklich wahrnehmen.
Gut zu hören dass es nicht nur mir so geht :)
Ich glaube man muss zwei Alter unterscheiden. Einmal das körperliche Alter, dass einfach von der Biologie her und grundlegender Naturgesetze voranschreitet. Man kann diesen Alterungsprozess verlangsamen aber nicht stoppen oder verhindern. Die geistige Jugend kann man hingegen besser konservieren, wie genau weiß ich nicht. Es hat viel mit der Art und Weise des Denkens und Handelns zu tun.
Die Frage ist, ob wir wirklich nur knapp ein Jahrhundert leben können, so wie uns das immer eingetrichtert wird, oder ob es eventuell möglich ist, sogar mehrere Jahrhunderte zu leben. Ich schätze mal, in einem unendlichen Universum, ist vieles möglich.
Ich denke auch, dass es viel mit Selbstreflektion und Abenteuerlust zu tun hat, inwieweit man seine geistige Jugend erfolgreich konserviert.

Knurzhart

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5

Montag, 25. Juli 2016, 11:25

@Mona Mandala

Zitat

Die Frage ist, ob wir wirklich nur knapp ein Jahrhundert leben können, so wie uns das immer eingetrichtert wird, oder ob es eventuell möglich ist, sogar mehrere Jahrhunderte zu leben. Ich schätze mal, in einem unendlichen Universum, ist vieles möglich.


So wie es sich für mich darstellt, sind unsere Körper tatsächlich nicht für eine Ewigkeit ausgelegt. Verschiedene Alterskrankheiten resultieren auf schlichtem Verschleiß. Die Zähne nutzen sich ab, die Gelenke werden müde, der Knorpel wird brüchig usw. und so fort. Natürlich könnte man argumentieren, dass eine falsche Lebensführung und die Zerstörung der Umwelt und damit einhergehende Belastung durch Pathogene ursächlich für das Alt werden sind aber es fehlt dem Körper teilweise sogar an Reparaturmechanismen.
Nehmen wir die Zähne. Im Laufe des Lebens nutzen sie ab, unabhängig davon, wie gesund man sich ernährt. Das geschieht ganz einfach durch mechanische Beanspruchung. Auch die Augen kann man als Beispiel heranziehen. Mit der Zeit vergilbt die Linse des Auges, bis zu einem Punkt, an dem kein Lichtstrahl mehr hindurchtreten kann. Somit ist unser Körper einfach garnicht dafür ausgelegt ewig zu bestehen und die guten einhundertzwanzig Jahre, die wir auf Erden wandeln können, halte ich tatsächlich dem maximalen Alter für nah. Sehr viel mehr geht nicht, die Entropie macht da einfach einen Strich durch die Rechnung.

Bei der Interpretation der Bibel wird ja teilweise von Alter ausgegangen die jenseits der 900 Jahre liegen. das halte ich aber nach meinem momentanen Kenntnisstand für unmöglich, weil siehe oben.

Allerdings bin ich mir hierbei nicht absolut sicher.

Zitat

Ja das sehe ich auch so. Das mit der Genetik ist so eine Sache. Die Leute sagen immer "das ist genetisch bedingt"

Es ist relevant aber wie immer und in jedem Fall in der Natur nur ein Faktor von vielen. Das als Ausrede zu verwenden ist allerdings fahrlässig und hier könnte man dann auch wunderbar den Begriff Karma mit einfließen lassen, Jedem das Seine.



@ Irrwisch

Zitat

Desweiteren sind meine Lieblingsfilme die Tinkerbell-Reihe und diverse andere Disney-Filme.

Was findest du daran ansprechend? Ich kann das nicht nachvollziehen. ^^
"Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt." -Angela Dorothea Merkel

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Estebenjo

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6

Montag, 25. Juli 2016, 15:25

Hey, endlich mal wieder ein interessantes Thema ;)

Also bei mir persönlich schwankt das auch ziemlich. Ich bin jetzt 29. Ich stehe aktuell unter viel Stress, trinke zu oft und ernähre mich zu ungesund. Mache aber auch viel Sport, wenn es zeitlich passt- Körperlich fühle ich mich wie 92, außer ich habe eine Sportphase, dann gehts. Optisch halten mich viele Leute für deutlich jünger, das obwohl ich einen Vollbart habe, was mich eigentlich älter aussehen lässt - verstehe ich selbst net so ganz :D Kann aber auch daran liegen, da ich wieder studieren gehe und die Leute um mich rum im Großen und Ganzen 5 - 10 Jahre jünger sind als ich. Irgendwie hält einen das auch selber jung.
Vom geistigen Alter fühle ich mich hingegen wie 19. 5 meiner besten Freunde - also von vor der Studienzeit - haben jetzt innerhalb von 2 Jahren geheiratet und Kinder bekommen. Das ist ziemlich heftig, da ich plötzlich nichts mehr mit ihnen zu tun habe und die alten Zeiten mehr und mehr verblassen. Es drängt sich mit halt oftmals die Frage auf, ob ich nicht auch Heiraten und Kinder kriegen sollte, da mich die Gesellschaft mich ja irgendwo in diese Richtung zwing. Aber ich fühle mich nicht danach, ich will es nicht und ich finde die Vorstellung so ein Leben zu führen einfach nur langweilig (Ja bevor dazu jetzt Kommentare kommen, Kinder haben ist bestimmt nicht langweilig). Ich will halt immer noch losziehen, Leute kennen lernen, was von der Welt sehen und mich einfach nicht so sehr binden. Also irgendwie so wie mit 19 und fühle mich oftmals schlecht deswegen, weil alle anderen irgendwie jetzt dieses, ich nenne es mal sichere und angesehene Leben führen.

Ein weiteres Problem, ich habe die magische 27 überschritten, welche biologisch ein wichtiger Schritt ist, da ab diesem Alter sich die meisten Zellen im Körper nicht mehr neu bilden. Ergo man lebt die nächsten 50 Jahre mit dem was man jetzt hat. Das merke ich aktuell sehr stark, ich kann einen Abend feiern nicht mehr so einfach wegstecken wie damals. Deshalb sehe ich mich jetzt auch dazu gezwungen meinen Lebensstil etwas zu ändern, ergo gesünder zu leben.

Was Wissen und Erfahrung bei Älteren angeht. Hierbei kommt es auf die Art der Erfahrungen an. Wenn es ums Überleben geht, hat uns jedes Straßenkind aus Kriegs- oder Armutsländern einiges vorraus. Aber auch andere Dinge, vor allem besonders schlechte oder besonders gute Lebenserfahrungen - welche vielleicht durch falschen Umgang dann schlecht verlaufen - können einen in jedem Alter treffen. Ich finde hier kann man keinen Strich ziehen.
Was Wissen angeht. Als Kind dachte ich immer Erwachsene sind allwissend. Heute halte ich den Großteil der erwachsenen Menschen für Dumm. Soll jetzt nicht überheblich klingen, aber was ich schon alles so erlebt habe, lässt sich leider nicht anders beschreiben. Viele Menschen bilden sich einfach nicht weiter, bzw nehmen ihr "Wissen" aus unseriösen Quellen. Zwar ist es mit Wissen irgendwo dann auch so wie mit der Erfahrung, da es auch hier über den Bereich geht, aber ein gutes Allgemeinwissen sollte man schon besitzen.
Was aber noch viel schlimmer ist als das fehlende Wissen, ist das vielen die Fähigkeit fehlt Dinge zu hinterfragen.

Was eine Unsterblichkeit, bzw ein Alter über mehrere hundert Jahre angeht. Da muss ich Knurzhart zustimmen. Alleine schon wie ich vorhin meinte, stellt der Körper schon vieles vor dem 30sten Lebensjahr ein. Das Problem ist auch das sich die Telomere bei jeder Teilung verkürzen, bis irgendwann keine mehr da sind. Außerdem werden Zellkopien immer fehlerhafter, wodurch Krebs von Jahr zu Jahr immer wahrscheinlicher wird, irgendwann selbst für Menschen die gesund Leben.
Wie genau meinst du das, dass Leute sich mit der Genetik rausreden?

Des Weiteren ist Sauerstoff schädlich für unseren Körper (Zwar bei weitem nicht so schädlich wie kein Sauerstoff, aber trotzdem :D ).

Aber das ein Gewebe ewig leben kann, bzw nicht an Altersschwäche sterben kann, ist tatsächlich möglich. Ich habe bis vor ein paar Wochen noch im Labor mit unsterblichen Zelllinien gearbeitet. Dank des Enzymes Telomerase verkürzt sich das Telomer nicht bei der Zellteilung und deshalb können die Zellen sich immer weiter und weiter teilen, bis sie durch Fremdeinwirkung zerstört werden. Die bekannteste ist die HeLa Zelllinie, von einer Frau namens Henrietta Lacks, welche 1951 an Krebs verstorben ist. Aus ihrem Tumor wurden Zellen isoliert, welche sich teilen und teilen konnten, ohne das es wie gewöhnlich nach 30 - 50 Teilungen aufhörte. Noch heute werden die Tumorzellen dieser Frau für medizinische Forschung verwendet. Auch bei uns im Laber hatte eine Gruppe diese HeLa Zellen. Insgesamt wurden bisher um die 50 Millionen Tonnen HeLa produziert in den letzten 65 Jahren.
Das ganze gibt es auch in der Tierwelt. So wurde zum Beispiel in Hunden ein Tumor gefunden, welcher 200 Jahre lang von Generation zu Generation weiter gegeben wurde, aber immernoch die gleiche DNA hat.

Aber das findet halt zum größten Teil in vitro statt. Bei einem Menschen sehe ich 120 auch als Grenze an, aber auch nur für die, die genetisches Glück haben und nicht von extern bedingten fatalen Mutationen und mechanischen oder toxischen fatalen Fremdeinwirkungen verschont bleiben.
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Dienstag, 26. Juli 2016, 07:30

Ich bin grade 37 geworden und warte immer noch auf das Gefuehl des "Erwachsenseins" bzw. irgendwas unter Kontrolle zu haben. Und das, obwohl mein Leben alles andere als chaotisch und eigentlich ziemlich geordnet ist.

Und ich glaube auch nicht, dass Erwachsene bewusst vermitteln, sie wuessten alles so viel besser - als Kind nimmt man nur immer einfach an, dass die "Grossen" alles wuessten, koennten und voll unter Kontrolle haetten. Das muss man auch annehmen, des es bedingt ein gewisses Urvertrauen. Je aelter man wird, desto mehr bemerkt man aber dann, dass die Menschen sich eigentlich ueberhaupt nicht aendern, besonders, was Liebesdinge und Beziehungen angeht - oder auch Laestereien. Viele benehmen sich mit 40 noch ganz genau so wie mit 16! Eigentlich sogar die meisten. Nur waren manche mit 16 schon reifer als andere mit 60!
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8

Dienstag, 26. Juli 2016, 21:45

Unterschreibe ich mit Händen und Füßen!
Das Problem ist die Regeneration und seit ca. zwei Jahren merke ich zunehmend auch den körperlichen Verschleiß.

Gibt es da nicht bald eine Lösung, die irgendwas mit Nanobots zu tun hat? Muss mal den Artikel dazu rauskramen...
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9

Mittwoch, 27. Juli 2016, 00:48

Das Problem ist, würde man es schaffen Telomerase in jeden Zelltypen zu verpflanzen, wie es biologisch nur bei einigen wenigen der Fall ist, könnte genau das Gegenteil passieren. Übertriebener Zellwachstum, auch bekannt als Krebs. Ka was die Nanotechnologie da macht, als Biologe darf man ja kein Nanotechnologiefach belegenm, warum auch immer -.-

Aber im Grunde ist es eh egal. Gehirntechnisch ist diese Spezies auf dem besten Wege zurück in die Vergangenheit, getarnt als "geistig Höhere Ebene", was dazu führen wird, das wir bald wieder Pocken haben und massenweise aussterben. Ergo scheiß drauf -.-
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10

Mittwoch, 27. Juli 2016, 01:27

Zumindest kann man sich zeitgleich uralt vorkommen und sich nicht für erwachsen halten.
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11

Mittwoch, 27. Juli 2016, 11:19

@Knurzhart
@ Irrwisch
Zitat
Desweiteren sind meine Lieblingsfilme die Tinkerbell-Reihe und diverse andere Disney-Filme.

Was findest du daran ansprechend? Ich kann das nicht nachvollziehen. ^^
Ich verstehe die Frage vermutlich nicht. Falls ich die Frage richtig verstehe, dann ist bei Tinkerbell allein schon ansprechend, dass jede Folge einen moralischen Sinn hat:
- Tinkerbell (Schuster bleib bei Deinen Leisten), Tinkerbell wollte keine Tinker (Kesselflicker) mehr sein
- Tinkerbell - Die Suche nach dem verlorenen Schatz (gib nicht immer den anderen die Schuld, wenn DU was verbockt hast), Tinkerbell hat Terence die Schuld gegeben, als sie im eigentlichen den Mondstein kaputt gemacht hat
- Tinkerbell - Ein Sommer voller Abenteuer (auf Freunde sollte immer Verlass sein), Tinkerbell war quasi in einem Menschenhaus gefangen und die Freunde retteten sie
- Tinkerbell und das Geheimnis der Feenflügel (Regeln sollten nicht gebrochen werden, aber manchmal müssen sie gebrochen werden), Tinkerbell hat ihre Zwillingsschwester gefunden
- Tinkerbell und die Piratenfee (man kann Fehler auch verzeihen), Zarina hat blauen Feenstaub geklaut
- Tinkerbell und das Nimmerbiest (nicht jeder Fremde muss gefährlich sein, weil er anders aussieht), Emily hat das gute im Nimmerbiest erkannt, die Wächterfeen wollten es allerdings einfangen
und zu guter letzt ein Kurzfilm, der ziemlich rar ist
- Die großen Feenspiele (spring über Deinen Schatten), Spoiler: Rosetta hat sich immer geweigert, bei den Spielen mit zu machen, letztendlich hat sie es aber doch geschafft und zum Sieg der Gartenfeen zu verhelfen
(Nur Piratenfee, Feenflügel und Nimmerbiest liefen im Kino. Für Feenflügel sollte man die ersten drei gesehen haben.)

Meine letzte Disney-Erwerbung war "Arlo & Spot". Trailer
Und demnächst kommt auch "Alles steht Kopf" dazu. Trailer

Aber nur um klarzustellen, dass ich nicht nur Kinderfilme schaue: Bounty Killer (verstehe nicht, warum den kaum einer kennt), John Rambo (UK-Import, also nicht verstümmelt, wie er hier im Kino lief) oder Sevrance (schon nahezu ein Klassiker).


Um beim Thema zu bleiben: Filme machen jemanden nicht erwachsener und Spiele zu zocken machen einen auch nicht jünger. Körperlicher Verfall ist nun mal da. Ich war vor kurzem auf der Beerdigung meines Onkels. Er wäre am 14. August 90 Jahre alt geworden. Aber er ist zumindest nicht im Krankenhaus gestorben, sondern zu Hause im Beisein der Familie. Vor 4 Jahren hatte er noch die Kraft, einen Mähdrescher zu demontieren. Er hatte schon einige OPs hinter sich. Also dementsprechend würde ich schon sagen, dass man so jung ist, wie man sich fühlt.

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12

Sonntag, 31. Juli 2016, 14:43

Nun, das ist eine interessante Diskussion.

Bin 19 Jahre alt, ist zwar nicht sehr viel, aber wenn ich darüber nachdenke, wie schnell die Zeit vergeht, seit ich aus der Schule bin und angefangen habe zu arbeiten, denkt man vielleicht auch etwas darüber nach.

Meiner Ansicht nach, wartet man doch ständig, bis man 18 Jahre alt wird (Alkohol, Auto, Freiheiten, etc.) und dann soll es ja rasend schnell gehen.

Für mich ist das so: Eben war ich noch 18, schon bin ich 19 und bald werd ich 20 Jahre alt <--- Wie, schon ne 2 statt ne 1 <-- ich werd alt!!!!



Klar, wenn man nüchtern darüber nachdenkt, eigentlich nicht!

Ob man zeitgleich auch reifer wird, eigentlich schon etwas, auch wenn mich viele Leute in meinem Umfeld daran zweifeln lassen.
Erwachsen werden kommt eher mit Erfahrungen, was man durchgemacht hat, was man erlebt hat, wie man über manche Dinge denkt, würde ich sagen. Aber das innere Kind in uns werden wir wohl nicht so schnell los^^


Natürlich gibt es "Erwachsene" die "allwissend" sind, aber ich möchte behaupten, das sind nicht nur "Erwachsene". Es gibt immer Leute, die meinen, sie hätten die Weisheit heute morgen gefrühstückt.

Wie oben bereits erwähnt, geistiges Alter und biologisches Alter müssen nicht Hand in Hand miteinander gehen, Beispiele hierzu kennen wir sicherlich alle.


Jeder Mensch kann von jedem lernen. Eine schöne Aussage, die ich gerne bestätige. Man lernt ja immer dazu und viele Ansichten, die ein anderer hat, sind durchaus interessant oder faszinierend, man nimmt aus solchen Gesprächen, Diskussionen, etc. immer etwas mit.
Interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Partner voraus.
(Herbert George Wells)

Estebenjo

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13

Montag, 1. August 2016, 03:50

Ich will dir ja nicht unnötig Angst machen, aber das mit dem Zeit vergehen wird noch schlimmer. Manchmal frage ich mich "Was habe ich die letzten 12 Monate eigentlich gemacht?" und mir fällt nichts konkretes nennenswertes ein, ich war einfach da und habe mich um meine Verpflichtungen gekümmert.
"Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens


Wer weiß muss nicht glauben.

Tina

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14

Montag, 1. August 2016, 07:38

Ich weiss manchmal nichtmal, was ich am Vortag gemacht habe!
Tina

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Djinnbeam

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15

Montag, 1. August 2016, 08:45


Ich will dir ja nicht unnötig Angst machen, aber das mit dem Zeit vergehen wird noch schlimmer. Manchmal frage ich mich "Was habe ich die letzten 12 Monate eigentlich gemacht?" und mir fällt nichts konkretes nennenswertes ein, ich war einfach da und habe mich um meine Verpflichtungen gekümmert.


Mit meinen knapp 40 Jährchen kann ich dies Empfinden nur bestätigen.
Allerdings gibt es Bereiche in meinem Leben, die ich wiederum sehr bewusst und ausgiebig und lang andauernd wahrnehme. Mein kleiner Sohn ist da das beste und aktuelle Beispiel. In seinen bisher knapp 2 Lebensjahren ist so unglaublich viel passiert, das diesen Zeitraum dermaßen gehaltvoll sein lässt. Davor ging es mir genau wie: "Was habe ich die letzten 12 Monate eigentlich gemacht?"
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