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wilfriedstevens

Poltergeist

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Dienstag, 30. August 2016, 10:19

Malaysia: Urzeittier im See Tasik Bera?

Die Sage um den See Loch Ness in Schottland ist weltberühmt, eine ähnliche Sage gibt auch über einen See in Malaysia. Im südwestlichen Winkel des Bundesstaates in Malaysia, gibt es den rätselhaften Tasek Bera (tasik bera), den “See der wechselnden Farben”. Wegen der dicken Torfschicht, die zum Teil hier abgebaut wird und sich am Grunde des Sees befindet, ist das Wasser weinrot verfärbt. Dieser mysteriöse See im Dschungel ist auch Malaysias größtes Binnengewässer: 28 km lang und 5 km breit. Auf dem See schwimmen riesige Lotosblüten.

Nach einer alten Legende soll ein „Seemonster“ seit Jahrhunderten über eine versunkene Khmer-Stadt am Grunde des Sees wachen. Somit verfügt der Bundesstaat Pahang über ein eigenes „Loch-Ness-Monster“. In der Nähe des Tasek Bera gibt es noch einen intakten Primärwald, der zu den ältesten Wäldern der Welt gehören soll. Die hiesigen Eingeborenen, die Orang Semelai, die vor Jahrhunderten aus Kambodscha einwanderten, behaupten, dass das Seemonster wie eine riesige Schlange aussieht und sich an ihrem Körper Höcker befinden. Der Kopf soll Hörner haben. Wenn sie sich aus dem Wasser erhebt, stößt sie einen traurigen, trompetenartigen Schrei aus, der einem Angst einjagt.

Als britische Soldaten in den 40er und 50er Jahren, während des kommunistischen Aufstandes, die Gegend auf dem See patrouillierten, wollen sie auch das Seemonster gesehen, und aus Furcht mit Granaten beworfen haben. Hat hier vielleicht eine Art der Plesiosaurier überlebt ?

Der See ist wie der Primärwald auch heute noch fast unerforscht. Es ist nur eine Frage der zeit, wann der Forscherdrang des Menschen auch hier mit Kleinst-U-Booten und einer guten Ausrüstung, dass Rätsel des Sees und vielleicht des Waldes lüften wird. Am Ende bleibt die Angst, sollte irgendwo solch ein Tier tatsächlich überlebt haben, dass es von Wissenschaftlern oder Geschäftemachern gejagt wird und zum guten Schluss in einem Labor verschwindet.
Die Krypto-Zoologie, die Lehre von Tieren, die unbekannt sind und vielleicht aus der Urzeit stammen und im Verborgenen überlebt haben (griech: Kryptos = geheim, versteckt), versucht ebenfalls das Geheimnis zu lüften und gegebenenfalls das Tier zu schützen. Dabei ist der Krypto-Zoologie u.a. schon die Entdeckung des als Millionen Jahre ausgestorbenen Quastenflossers geglückt. Weiterhin wurden unzählige unbekannte Pflanzen- und Insektenarten in Südamerika entdeckt. Die Geschichten um das womögliche Urtier (Seemonster) werden jedenfalls solange nicht als Phantasie abgewertet, bis man das Gegenteil beweisen kann.

Estebenjo

Psiball-Erzeuger

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2

Mittwoch, 31. August 2016, 00:41

Naja, der Unterschied zum Qastenflossler zum Plesiosaurier ist zum einen, dass ersterer wesentlich kleiner ist und zum anderen, das der Quastenflossler im Meer lebt. Das ein einzelner Plesiosaurus die letzten 65 - 200 Milliarden Jahre überlebt hat. Deshalb müsste es eine ganze Population geben und dafür wäre der See zu klein, ohne ihn schon öfters bemerkt zu haben. Außerdem ist anzunehmen das Plesiosaurier auch an lang gingen von Zeit zu Zeit.
"Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens


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Nachdenker

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3

Mittwoch, 31. August 2016, 11:09

Auch wenn die Diskussion schon im Loch Ness-Thread war, Plesiosaurier sind ja nicht die einzigen Kandidaten für die Seemonstererklärungen.

Auch muss man immer die Übertreibungen bei den Mythen ausblenden, insbesondere wenn es um Größenangaben geht oder sehr fabelhaftes Erscheinen usw.

Auch können es ganz einfach Drachen-Dämonenlegenden sein, und somit ein komplett fiktives Wesen, das lediglich dann in der Moderne als Kryptide fehlinterpretiert wurde. So soll es ja auch bei Nessie angeblich sein.

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