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Sonntag, 20. November 2016, 08:10

E-Book: Dein Jenseits ist in Dir

Leseprobe aus: - Dein
Jenseits ist in Dir -


Nur nicht darauf reagieren, dachte ich und machte mich auf
den langen Weg von der Küche zum Bad, um mich frisch zu machen. Es waren
ungefähr sechs Meter zu überwinden. Ich hatte allerdings den Eindruck, jemand
hatte in der Nacht angebaut und so wurden durch meine Trägheit daraus gefühlte
sechshundert Meter. Im Bad angekommen, stellte ich mich vor das Waschbecken und
betrachtete mich im darüber befindlichen Spiegelschrank. Auf das Becken
gestützt, zögerte ich ein wenig mit der Morgentoilette, atmete einmal tief
durch und kämpfte mit einem Gefühl der Abneigung vor meinem eigenen
Spiegelbild. »Na ja, sollte ich die ganze Zeit wegsehen?«, dachte ich bei mir.
Eigentlich sah ich nur jemanden, der mir zusah, wie ich in einen Spiegel
blickte. So kam es mir zumindest vor. Plötzlich wurde mir bewusst, dass dieser
Jemand nicht nur zusah, sondern sogar zu mir sprach, obwohl keinerlei
Mundbewegungen zu erkennen waren. Es schien, als würde mir ein Fremder, der
aussah wie ich, einen Vortrag halten und ich hörte seine Gedanken, während ich
ihn ansah. Waren das etwa die Nachwirkungen vom Glas zu viel in der vergangenen
Nacht?


Ich stand regungslos da, als ich die folgenden,
eindringlichen Worte, wie in Trance in meinem Kopf vernahm, während ich wohl
teilnahmslos in den Spiegel gestarrt haben musste, ohne mich selbst darin
wirklich wahrzunehmen: »Ein Blick in den Spiegel entspricht einem Blick auf
dein ganzes Leben. Was du am Morgen in diesem wirklich erblickst, hat nichts
mit deinem wahren Selbst zu tun. Es ist nur ein Abbild deiner Hoffnungen,
Vorstellungen, Zweifel und Ängste dem Leben gegenüber. All dies hat diesen
Körper, den du im Spiegel erblickst, nur geformt und ihm seinen Ausdruck auch
nach außen hin verliehen. Ganz so, wie dir das Leben selbst immer nur ein
Spiegelbild all deiner Schöpfungen in jedem Ereignis vor Augen hält. Nichts
ist, wie es scheint. Deine vergängliche, körperliche Hülle dient auch dem
Zweck, eine Fassade der Täuschung und Tarnung gegenüber deinem Umfeld aufrecht
zu erhalten. Was hier deinem Fortkommen noch dienlich erscheint, verliert eines
Tages vollkommen seine Bedeutung. Nämlich dann, wenn du diesen Körper verlässt.
Gedanken werden dann sichtbar wie die Zeilen in einem offenen Buch und täuschen
kannst du dich dann nur noch selbst. In einer anderen, rein geistigen Realität
hat die Vorstellungskraft ein unmittelbares Abbild. Jeder bekommt umgehend das
präsentiert, was er begehrt und wird dann feststellen, dass die Resultate
seiner Begierde ihm nur selten eine wahre Freude und das Glück bedeuten. Lerne
zu entscheiden, was wirklich wichtig für dich ist und versinke nicht in dem
Glauben, du wärst nur ein Opfer all der Umstände, die du letztendlich selbst
erschaffen hast. Du selbst bist der Schöpfer. Sei dir dessen immer bewusst und
nutze dieses Wissen, für Dich und auch für andere!«


Nach diesen beiden letzten, eindringlichen Ermahnungen
in Bezug auf die Schöpfung zuckte ich regelrecht zusammen und war wieder bei
mir. Mein »imaginärer« Mentor oder was auch immer da zu mir gesprochen hatte,
schien sich wieder verabschiedet zu haben. Alles erschien mir wie ein
flüchtiger Tagtraum, der so plötzlich und unerwartet endete, wie er begann, als
ich mich selbst wieder, mit weit aufgerissenen Augen und offenem Mund, im
Spiegel erblickte.

http://www.esoterikforum.de/content/179-…buchvorstellung

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Dienstag, 22. November 2016, 20:07

wohl wahr(!) :D

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