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m0rc

Nachwuchsvampir

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16

Montag, 24. November 2008, 11:51

Re: Genmanipulierte "Zombies"

Hallo,

daß Viren totes Gewebe reanimieren können, wird wohl immer Fiktion bleiben (wollen wirs zumindest hoffen).
Ohne Stoffwechselaktivität der Wirtszelle, kann das Virus sein Paket (RNA- oder DNA-Sequenz) vielleicht noch in die Wirtszelle einbringen (durch Injektion), doch hier werden sämtliche weitere Prozess abbrechen, da die tote Zelle nicht mehr zur Replikation in der Lage ist.

Zum Thema "Gezieltes Steuern menschlichen Verhaltens":
Gezielt womöglich nicht, aber auch nicht völlig sinnlos.
Das Beispiel Rabiesvirus finde ich sehr gut gewählt, da es im Krankheitsverlauf sehr wohl zu sehr auffallenden Verhaltensveränderung kommt (Lichtscheuheit, Wasserphobie, Wutanfälle ...), wo man möglicherweise eine Art "Überlebensstrategie" des Virus dahinter vermuten könnte (-> kein Fakt, nur eine Idee meinerseits :) ).
Da die Infektion von Säugetieren in den meisten Fällen jedoch tödlich endet, könnten Säuger vielleicht auch Fehlwirte für Rabies darstellen (-> Eigenidee), wie z.b. bei Echinococcus.

Liebe Grüßen, m0rc
Fortschritt ist wie eine Herde Schweine - sie bringt viele Vorteile mit sich,
aber niemand darf sich wundern, wenn alles voller Scheiße ist.

Levold

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17

Montag, 24. November 2008, 12:44

Re: Genmanipulierte "Zombies"

Tödlicher Verlauf muss nicht unbedingt auf einen "Fehlwirt" hinweisen, siehe HI-Virus. Da ist zwar der Krankheitsverlauf über mehrere Jahre (von Ansteckung über Inkubationszeit bis zum Tod können auch ohne Medis bis zu 15 Jahren vergehen) sehr lang, aber sollte sich die "Überlebensstrategie" des Rabies-Virus nicht auszahlen, wäre er schon längst ausgestorben.
Hinzu kommt die hohe Mutationsrate bei Viren (und auch Bakterien), die ein Überleben schon fast garantieren.
Und dann noch mal zur "Nicht-Sinnlosigkeit" des veränderten Verhaltens:
auch wenn ein Virus ein typisches Verhalten erzeugen könnte, was wäre denn in diesem Falle ein "sinnvolles" Verhalten?
Aus evolutionärer Sicht wäre es ein Verhalten, was die Übertragung auf andere Wirte garantieren würde. Und das ist agressives Verhalten ganz bestimmt nicht. Denn solche Menschen würden automatisch gemieden werden. Das würde nur bei solch einem agressiven Verhalten funktionieren, wenn der Kontakt mit diesen Menschen erzwungen werden könnte, also das Verhalten so agressiv aber auch gleichzeitig intelligent ist, dass das Opfer tatsächlich gezielt angegriffen werden würde. Dann hätten wir in der Tat solch ein "Zombieverhalten".
Sinnvolles Verhalten wäre tatsächlich ein unauffälliges Verhalten, um weder beim Wirt noch beim Opfer den Anschein einer Infektion zu erwecken.
Auch da ist der HI-Virus sehr intelligent: die erste Zeit (u.U. Jahre) unauffällig und dann noch ein sehr "sympathischer" Übertragungsweg (Sex). Hinzu kommt die hohe Mutationsrate (de fakto bei jeder Reproduktion).
Glücklicherweise überträgt sich HIV nicht wie "Schnupfen"...
Gruß
Levold
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elperdido

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18

Dienstag, 25. November 2008, 07:24

Re: Genmanipulierte "Zombies"

Hallo Levold

Zitat

Aus evolutionärer Sicht wäre es ein Verhalten, was die Übertragung auf andere Wirte garantieren würde. Und das ist agressives Verhalten ganz bestimmt nicht. Denn solche Menschen würden automatisch gemieden werden. Das würde nur bei solch einem agressiven Verhalten funktionieren, wenn der Kontakt mit diesen Menschen erzwungen werden könnte, also das Verhalten so agressiv aber auch gleichzeitig intelligent ist, dass das Opfer tatsächlich gezielt angegriffen werden würde. Dann hätten wir in der Tat solch ein "Zombieverhalten".
Da hast du sicher Recht, aber auch nur ,wenn es eine lange Inkubationszeit gäbe,wenn die Lebewesen aber so schnell aggressiv werden, dass die anderen gar nicht die zeit haben ädequat zu reagieren , würde sich diese Strategie schon für den Virus auszahlen , zb zeigte die "Pest" solch kurze Inkubationszeit die nur wenige Stunden bis zum Tod betrug und die Menschen eingentlich auch keine Möglichkeit des Schutzes hatten ,ausser schnellstmöglicher Flucht , wobei bis heute noch nicht klar ist,w as die Ursache udn Übertragungswege der pest wirklcih waren ...Rattenflöhe? Milzbrand? Kleiderläuse?.
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Levold

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19

Dienstag, 25. November 2008, 08:36

Re: Genmanipulierte "Zombies"

Stimmt auch wieder.
Ich denke Auswirkung des Virus, also die Krankheit, die er auslöst, Inkubationszeit und Übertragungsweg müssen im Zusammenhang gesehen werden.
Hat das eigentlich noch was mit der ursprünglichen Zmbie-Frage zu tun? ;)
Gruß
Levold
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Nexus

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20

Donnerstag, 29. Januar 2009, 11:33

Re: Genmanipulierte "Zombies"

Also ich kenne den "wissenschaftlichen" Begriff des "Zombies" auch eher durch die Vodoo-Magie. Damit wären auch viele Punkte der Eingangsfragestellung erfüllt, denn das Gift der Vodoo-Priester führt einen Scheintot-Zustand herbei, durch dessen Schädigungen sind die Menschen anschließend willenlos bzw das, was wir als willenlos ansehen. Vor einigen Tagen kam ja Galileo Mystery mit dem Thema. Eigentlich nicht übel dargestellt, wenn auch wie immer effektheischend. *G*

Tyr

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21

Montag, 23. Februar 2009, 14:56

Re: Genmanipulierte "Zombies"

Nur dieses ist ein beleibtes Thema in englischsprachigen Zombieforen. ;)

Mit Viren wie in Resident Evil geht es definitiv nicht. Jedenfalls nicht solange man übernatürliche Ursachen ausschließt.
In den Resident Evil und Romero Filmen kommen Zombies sogar ganz ohne Nahrung und Wasser aus. "Sie sind hungrig auf Fleisch könne aber auch ohne es auskommen" Was eine Verletzung des Energieerhaltungssatzes darstellt.

Was reintheoretisch ein solches Verhalten erzeugen kann ist, wie bereits gesagt, ein Parasit.

Jede Ratte fürchtet sich instinktiv vor dem Geruch eine Katze und nimmt vor ihm reiß aus.
Es gibt einen Parasiten der die Ratten als Zwischenwirt benutzt. Dieser kann sich nur innerhalb der Katzen vermehren.
Ratten die mit diesem Parasiten infiziert ist suchen Katzengeruch und lassen sich von dann von den Miezekatzen in stücke reißen.

Es gibt ebenfalls einen Parasiten der sich in den Mägen von Störchen und Reihern vermehrt. Er kommt dorthin da er in fischen reift.
Diese fische schwimmen dann an der Wasseroberfläche und haben keinen Fluchtreflex mehr um ja von Storch gefressen zu werden.

In Afrika gibt es einen Wurm den die Menschen übers Trinkwasser aufnehmen und im Körper des Menschen seinen Reifeprotzes vollführt.
Danach muss er zwangsläufig wieder ins Wasser zurück sonst würde nicht überleben. Aus diesem Grund erzeugt der Wurm ein starkes Brennen an der Austrittsstelle, in der Regel Füße oder Genitalbereich, und ein starkes Durstgefühl um den Menschen zu bewegen zum Wasser zu gehen..

Das sind einige Beispiele.
Spekulativ gedacht wäre es möglich einen vielleicht auf genetischem Wege eine Parasiten zu erzeugen der, als Biowaffe gedacht, Zombieartiges verhalten auslöst.
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22

Montag, 23. Februar 2009, 17:30

Re: Genmanipulierte "Zombies"

Nein Gonar das ist so nicht richtig.Bei Resident Evil werden sie durch ein Virus infiziert,vorher waren sie kerngesunde Menschen.Also sie sind nicht den Graebern entstiegen
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23

Montag, 23. Februar 2009, 20:57

Re: Genmanipulierte "Zombies"

In den Romerofilmen kommen sie nur bedingt ohne fleischliche Nahrung aus, und verhungern nach geraumer Zeit, die natürlich im Vergleich zu "normalen" Menschen deutlich länger ist.

Die Schlange im Regenbogen von Wes Craven, ist wohl der beste Film über "echte" Zombies.
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24

Dienstag, 24. Februar 2009, 16:40

Re: Genmanipulierte "Zombies"

Zitat von »"Tyr"«

Mit Viren wie in Resident Evil geht es definitiv nicht. Jedenfalls nicht solange man übernatürliche Ursachen ausschließt.
...
Was reintheoretisch ein solches Verhalten erzeugen kann ist, wie bereits gesagt, ein Parasit.

Hallo Tyr, solche Verhaltensweisen, wie du sie für Parasiten beschreibst, können durchaus von Viren verursacht werden. Schau dir zum Beispiel mal den Krankheitsverlauf der Tollwut an.
Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
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Tyr

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25

Dienstag, 24. Februar 2009, 19:17

Re: Genmanipulierte "Zombies"

Quellcode

1
In den Romerofilmen kommen sie nur bedingt ohne fleischliche Nahrung aus, und verhungern nach geraumer Zeit, die natürlich im Vergleich zu "normalen" Menschen deutlich länger ist.


Also in Romeros "Day of the Dead" dem Orignial von 1985 kommen sie ganz ohne Nahrung aus und ihre Gier auf Menschenfleisch ist reiner Instinkt und Sinnlose Konsum. Jedenfalls nach der den Untersuchungen von "Dr. Frankenstein"

Zitat

Nein Gonar das ist so nicht richtig.Bei Resident Evil werden sie durch ein Virus infiziert,vorher waren sie kerngesunde Menschen.Also sie sind nicht den Graebern entstiegen


Im zweiten Film "Resident Evil-Apocalypse" steigen sie aus den Gräbern aus sich die Gruppe in Racoon-City auf den Friedhof flüchtet.

Fand ich allerdings sehr unrealistisch den selbst wenn ein seit Jahren toter Körper reanimiert werden könnte, was sehr unrealistisch ist da sonst wohl auch gleich der Mutterboden sich zurückverwandeln würde, bräuchten die Zombies auch Kung-Fu Fähigkeiten wie in Kill Bill Volium 2 um plötzlich durch fast 2m Erde nach oben zu schnellen.

Die einzige Ausnahme wäre da vielleicht New Orleans. Ein dort Lebender Amerikaner erzählte mir einmal das dort nach längeren Regenfällen die Friedhöfe heufig abgesperrt werden. Da es sich bei diesem Gebiet um Sumpfland handelt kommt es dann nämlich des öffteren vor das dort die Särge wieder über Nacht nach oben gespühlt werden.

Zitat

Hallo Tyr, solche Verhaltensweisen, wie du sie für Parasiten beschreibst, können durchaus von Viren verursacht werden. Schau dir zum Beispiel mal den Krankheitsverlauf der Tollwut an.


Das stimmt schon, jedoch ist das Verhalten das Parasiten auslösen noch etwas Ziegerichteter.
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Dirk

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26

Dienstag, 24. Februar 2009, 19:23

Re: Genmanipulierte "Zombies"

Ich meine mich zu entsinnen, daß an irgendeiner Stelle in Dawn of the Dead von Romero (Der mit dem Kaufhaus von 1981) gesagt wird, daß die Zombies irgendwann verhungern und sich entweder kannibalistisch oder gar von sich selber ernähren. Meine auch die Szene im Keller zeigt, wie ein Zombie seinen eigenen Arm auffrißt.

Zum Thema, Zombies wie in den Filmen halte ich für nicht möglich, ausgenommen halt die Schlange im Regenbogen, wo die Zombies im Prinzip willenlose, hirngeschädigte Menschen sind. :winks:
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elperdido

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27

Mittwoch, 25. Februar 2009, 07:42

Re: Genmanipulierte "Zombies"

wie soll sich ein Zombie mit fehlenden oder verfaulten Muskeln und Sehnen denn bewegen ?????? :mrgreen:
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28

Montag, 16. März 2009, 03:24

Re: Genmanipulierte "Zombies"

Greetings,

Ich zock ganz gerne die RE-Spiele und die Filme find ich auch recht ansprechend. So wie ich das verstanden habe funktioniert der aus dem Ebola-Virus gewonne Tyrant-Virus so:

Kommt der T-Virus in Kontakt mit einer Zellmembran, speist es seinen eigenen genetischen Code in die betroffene Zelle ein. Diese übernimmt das virale Genom widerrum in ihren eigenen genetischen Aufbau, wodurch diese Zelle in ihrer Funktion modifiziert wird. Die ursprüngliche Funktion der infizierten Zelle wird zwar beibehalten, zusätzlich produziert die Zelle aber auch einige Kopien des T-Virus der sie infizierte. Diese Kopien werden dann auf die Nachbarzellen übertragen, solange bis JEDE einzelne Zelle des Organismus infiziert wurde. (--> Verwandtschaft zum Ebola-Virus wird deutlich)

Einzige Ausnahme hierbei sind die Gehirnzellen die für die höheren Gehirnfunktionen zuständig sind. Der T-Virus legt diese Zellen bei der Infizierung quasi "schlafen" wodurch der Organismus nur noch in der Lage ist sich zu bewegen, zu sehen, zu hören, zu riechen und zu fressen. Dabei schädigt der Virus auch den Hypothalamus in einer bestimmten Art und Weise, dass es zu einer unkontrollierten Auschüttung von speziellen Hormonen und Enzymen kommt, deren Kombination unbändigen Hunger und Aggressionen auslösen.

Gleichzeitig tötet/beseitigt und ersetzt der Virus die Mitochondrien und ersetzt diese dann mit einer Replik ausgehend von seiner eigenen genetischen Struktur. Solche Zellen haben die Fähigkeit miteinander zu interagieren wodurch eine kleine Menge Energie freigesetzt wird. Diese Menge an Energie reicht aus um die grundlegenden (oben erwähnten) Gehirnfunktionen aufrecht zu erhalten. Außerdem können die Muskeln mit dieser Energie "betrieben" werden.

Dadurch kann der Organismus auf den gewöhnlichen Stoffwechsel zur Energieerzeugung verzichten und wird unabhängig von Sauerstoff, Wasser und Nährstoffen die ja nur zur Energieerzeugung bzw zur Erhaltung des notwendigen Systems zur Energierzeugung benötigt wird.

Bei dieser Energieerzeugung werden aber über einen längeren Zeitraum einige der infizierten Zellen stark beschädigt worauf hin die Nekrose einsetzt. Nimmt (also durch Fressen) der Organismus Fleisch auf, wird dieses ebenfalls mit dem T-Virus infiziert. Die Zellen dieses Fleisches liefern nun ebenfalls Energie wodurch die Haltbarkeit der organismuseigenen Zellen beträchtlich erhöht wird. Sie verfaulen nun langsamer bzw. scheinen gar nicht zu verfaulen.

Das ist die Funktionsweise des T-Virus (nach dem offiziellen Kanon) bei der Infektion von lebendigen Organismen.

Bei toten Zellen läuft es etwas anders ab:

(Das hab ich aber auch noch nicht ganz verstanden, kann sein dass ich mich hier irre)

Bei lebenden Organismen entstehen nachdem der Virus seinen Gencode übertragen hat und dieser in den Aufbau der Zelle übernommen wurde, eine modifizierte Zelle. Findet der T-Virus allerdings eine tote Zelle vor, verbindet er sich irgendwie mit dem toten Gewebe. Bei dieser Verbindung "schaut" sich der Virus die Zelle genauer an und erkennt dessen einstige Funktion. Der Virus erschafft nun aus seinem Material und dem des toten Gewebes, eine komplett neue Zelle die die Funktionen der toten Zelle "nachahmen" kann. Nach und nach werden also alle toten Zellen des Organismus umgewandelt bis alle Zellen des Organismus umgewandelt wurden. Anscheinend sind diese neuen Zellen auch "besser" als die alten.

Ob ein Virus wie der T-Virus medizinisch funktionieren kann weiss ich nicht. Ich hab mit Bio und Medizin nichts am Hut. Ich behaupte auch nicht, dass ein solcher Virus funktionieren kann. Ich gebe hier lediglich das wieder was der offizielle Kanon über den T-Virus bekannt gibt.

Um jetzt noch auf meine Vorgänger zurückzukommen:

Der T-Virus kann keine toten Zellen reanimieren! Diese Vorstellung basiert wohl auf dem zweiten Film der Reihe in der dieser Professor den ursprünglichen Virus entwickelte, um die genetisch bedingte Krankheit zu bekämpfen die ihn in den Rollstuhl brachte. Dieses Schicksal wollte er seiner Tochter ersparen.

Der T-Virus unterdrückt nicht das Schmerzempfinden! Wenn du einem Infizierten mit nem Hammer auf die Finger haust, werden dessen Nerven diesen Schmerzimpuls zwar zum Gehirn weiterleiten...aber da gibt es keine entsprechende Gegenstelle mehr die diesen Impuls als Schmerz empfindet. Er ist zwar noch physisch vorhanden, aber wenn man versucht ein ausgeschaltetes Handy anzurufen bekommt ja auch keine Verbindung.

Interessant ist der von elperdido angesprochene kleine Leberegel. Ich möchte lediglich hinzufügen, dass eine befallene Ameise NUR bei einer Temperatur von unter 15 Grad auf ein hoch gelegenes Blatt krabbelt um sich dort festzubeißen um darauf zu warten gefressen zu werden. Wird es wieder wärmer, krabbelt auch die Ameise wieder von der Pflanze herunter. (Ich möchte noch erwähnen, im hier angesprochenen RE-Kontext dass eben dieser Parasit in RE 4 erwähnt wird, hehe)

Und um nochmal eine Verknüpfung mit dem ursprünglichen Thread anzubringen:

Weder bei den Infizierten in RE noch bei den Infizierten in 28 Days (Weeks) later handelt es sichim klassischen SInn um Zombies. Die Infizierten in 28 Days (Weeks) later sollte man wohl besser als Psychopathen einordnen. Und bei den Infizierten in RE handelt es sich eher um zusammenarbeitene Kolonien einzelner, nachahmender Zellen als um EINEN EINZELNEN Zombie.

Ich halte es aber für gut möglich, dass mit wachsender Beherrschung der Gentechnik ein Virus erschafft werden kann, der bei den Infizierten ein Zombieähnliches Verhalten auslöst.
Und in Kriegen haben sie schon alles mögliche über den feindlichen Soldaten abgeworfen so zum Beispiel auch LSD in der Hoffnung dass sich die Soldaten dann gegenseitig bei nem schlechten Trip umbringen oder einfach nur kampfunfähig werden.

Wenn der in Aussicht stehende Profit bei der Entwickelung eines solchen Virus hoch genug ist, wird sich schon irgendjemand finden der es versuchen wird. Und sei es ein Konzern wie Umbrella, hehe.
Du solltest niemals über einen Menschen urteilen, bevor du nicht einen Kilometer in seinen Schuhen gerannt bist...denn dann bist du einen Kilometer entfernt, besitzt obendrein seine Schuhe und kannst sagen was du willst!

Dark Moon

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29

Donnerstag, 23. Juli 2009, 11:14

Re: Genmanipulierte "Zombies"

z.B. in den Film "Die Schlange im Regenbogen" wird gezeigt, dass ein sog. Pulver seine Wirkung nicht verfehlt. Denen es ungewollt gereicht wird, da verändern sich die Opfer psychisch und physisch und werden zu einer Art Zombie.
Der Film soll sich ja angeblich auf wahren Tatsachen beruhen.
M.E. könnte sowas möglich sein - ich sage K Ö N N T E

Dark Moon
Warum produziert die niederbayerische Filmgruppe gern Filme?

"Weil wir auch Extremsituationen im Film durchleben können, die wir aber im wirklichen Leben nicht erleben möchten".

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30

Dienstag, 24. November 2009, 22:58

Zombie-Apokalypse

Okay mir ist gerade ein sehr seltsamer Einfall gekommen und den habe ich für so "genial" befunden, das ich mir dachte: Stell ihn einfach mal hier rein.

Okay jetzt zum Thema:

Ich habe mir nach Lesen eines Buches das sich mit sowas außereinandersetzt gedacht ob eine Zombie-Apokalypse denn wirklich möglich wäre. Man hört ja in letzter Zeit öfters das sich irgendwelche ominösen Krankheiten wie neuerdings die Schweinegrippe aus einer gewöhnlichen Grippe (oder wars die Vogelgrippe H5N1?) weiterentwickelt. Nun meine Überlegung. Wäre es zum Beispiel möglich das sich der Tollwut-Virus soweit weiter entwickelt, das er uns Menschen nicht innerhalb einiger Zeit töten würde sondern praktisch den Verstand verlieren lässt.

Ich denke mal ein jeder Virus ist darauf aus sich weiterzuverbreiten und zu überleben. Wenn man jetzt also davon ausgeht, das der Virus Tollwut im Menschlichem Wirt die gleichen bzw noch schlimmere Symptome (Übertrieben Aggresivität, Drang zu Beißen usw...) entwickelt und dabei seinen Wirt kaum, bzw so gut wie nicht schädigt, wäre das doch rein theoretisch möglich oder? Kann auch von Menschenhand passieren... (Halloooo Biologische Waffenforschung!!)

So jetzt würde mich interessieren was ihr so davon haltet ;)

P.S. Sorry falls das hier falsch ist, aber ich hatte keinen Plan wo ich es sonst reinpacken soll :lol:

MFG
Nattefrost
Wir sind doch schon lange allesamt hinüber, die Welt ist doch schon min 30 Mal untergegangen. Wir habens bis jetzt nur immer verpasst...

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