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oklajah

Alien

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Dienstag, 14. März 2017, 21:36

Wie viel Spirit braucht ein Lebewesen?

Hallo,

Ich möchte heute mal die Frage in den Raum werfen, ob man Spirit nicht als abiotischen Faktor beschreiben kann. Um das mal kurz zu erklären: Man hört immer wieder den Spruch der Körper braucht den Geist zum leben. Aber wie viel Spirit braucht der Körper genau zum leben? Für diejenigen, die nicht wissen was biotische und abiotische Faktoren sind, erkläre ich's kurz. Abiotische Faktoren sind alle anorganischen Elemente, die ein Lebewesen zum überleben braucht. Bei einer Pflanze sind das zum beispiel Wärme, Licht, Wasser usw.. Biotische Faktoren hingegen sind z.B. Fressfeinde, Konkurrenten oder Fortpflanzungsrate. Nimmt man jetzt einen abiotischen Faktor wie Licht und setzt ihn ins Verhältnis zur Photosynthese erkennt man halt dass die Photosynthese ab einer bestimmten Wattstärke am besten funktioniert. Der Pflanze geht es gut. Fällt die Lichtintensität funktioniert die Photosynthese nicht so gut, der Pflanze geht es auf dauer schlechter. Ist die Lichtintensität zu hoch wirkt sich das ebenfalls schlecht auf die Pflanze aus. Man kann das am Graphen darstellen. Jetzt zurück zu meiner Frage wie viel Spirit braucht der Körper zum Leben. Wenn sich Spirit verhält wie ein abiotischer Faktor müsste ja eine ganze bestimmte Menge Spirit ideal sein. Zu wenig Spirit führt dazu, das man sich scheinbar grundlos schlecht fühlt zu viel auch und beides führt auf dauer wahrscheinlich zu Krankheiten wie Psychose zusamen mit Faktoren wie Ängsten und Stress. Was meint ihr dazu?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »oklajah« (14. März 2017, 22:15)


Manetuwak

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Mittwoch, 15. März 2017, 13:33

Was genau ist Geisthaftigkeit denn? Das an sich ist ja noch nicht definiert.
Insofern kann man aufgrund des von dir gewählten, physikalischen Beispieles sehr schlecht auf etwas immaterielles wie den "Geist" schließen.
Ich persönlich vertrete diese Ansicht nicht. Ich glaube nicht, dass mir ein gewisser Grad an "Geist" innewohnt. Für mich ist dieses Wort ein Synonym, ein altes wohlgemerkt, für die Fähigkeit des Menschen -und nicht nur diesem- sich seiner selbst bewusst zu sein.

Zu wenig Spirit führt dazu, das man sich scheinbar grundlos schlecht fühlt


Man fühlt sich nie grundlos schlecht. Es gibt immer einen Auslöser. Die Frage ist in diesem Falle eher: Blendet man da etwas aus?

beides führt auf dauer wahrscheinlich zu Krankheiten wie Psychose


Sorry aber das ist Quatsch mit Sauce. Die vielfältigen Ursachen für Psychosen sind meines Kenntnissstandes nach (allesamt) bekannt und auch deren Folgen. Du kannst also nicht anhand einer psychischen Erkrankungen bei einem Betroffenen darauf schließen ob und wieviel "Geist" er hat.
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Eldorado

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Mittwoch, 15. März 2017, 15:55

hallo
Wenn sich Spirit verhält wie ein abiotischer Faktor müsste ja eine ganze bestimmte Menge Spirit ideal sein. Zu wenig Spirit führt dazu, das man sich scheinbar grundlos schlecht fühlt zu viel auch und beides führt auf dauer wahrscheinlich zu Krankheiten wie Psychose zusamen mit Faktoren wie Ängsten und Stress. Was meint ihr dazu?


das ist ein sehr guter Gedankengang von dir .... es ist sinnvoll, beides (also das Menschliche und das Geistige) im Einklang zu bringen, denn beide Seiten sind aufeinander angewiesen.... die eine Seite kann nicht ohne die Andere und vernachlässigt man eins von den Beiden, dann gibt es die Quittung .... so oder so.

ich habe vor einigen Jahren geistig bezogen mehr erleben wollen und habe alles Andere um mich herum als "zweite Wahl" angesehen = ich habe in der Zeit Dinge erfahren, die mir keiner glauben wird, aber sie sind für mich Fakt... Bestätigung habe ich diesbezüglich durch meine Familie, auf der ich aber mit zunehmender Zeit kontinuierlich sonderbar wurde, denn ich entfernte mich mit riesigen Schritten von menschlicher Thematik weg, denn sie wurden für mich von Tag zu Tag belangloser .... und um so mehr ich mich vom "Menschsein" gedanklich löste, um so mehr kam meine geistige Seite zum Vorschein... das war für mein Umfeld nicht immer schön, denn mein Geist war zuletzt fähig, sich akustisch bemerkbar zu machen.... erst als meine Frau mir sagte, dass das so nicht weitergehen kann und sie davor zu viel Angst hat, habe ich die "Notbremse" gezogen und letztendlich beides auf ein vernünftiges Maß ausbalanciert .... ich muss zugeben, das mir dieser Schritt sehr schwer gefallen ist, denn dieser geistige "Druck" ist sehr stark in mir verankert.

ich muss aber auch zugeben, das mein spiritueller Weg sehr individuell ist und ich es keinem zur Nachahmung empfehlen könnte, da Höhen und Tiefen, wie Freude und Schmerz, aber auch Liebe in ihrer extremsten Form von mir bist jetzt durchlebt wurde.

:::

ich habe aber auch einen Beweis dafür, das durch vermittelter Spiritualität eine Depression an dieser Person vollkommen verschwunden ist ... diese Person ist meine Frau, die mit dem Stress nicht klarkam, der sich durch den Widerspruch zu ihrer Weltanschauung und meinen Erlebnissen aufgebaut hat .... sie wehrte sich innerlich davor, diese Erlebnisse für sich zu akzeptieren, wohlwissend, dass das nicht der Wahrheit entspricht.... erst als sie bereit dafür war, sich auf die Spiritualität einzulassen, erlebte sie ganz wundervolle Dinge ... ab da an spürte sie auch diese innere Kraft, die ihr aus der Kindheit her bekannt vorkam... sie ließ es einige Zeit lang zu, entwickelte sich in diesem Hier und Jetzt geistig weiter und beließ es dann dabei .... durch ihr geistiges "Vorpreschen" und meiner geistigen "Zurücknahme" ist unser Zusammengehörigkeitsgefühl in bis dato nie erlebter Form gewachsen.


naja, schön mal diese Gedanken wieder aufgefrischt zu haben... danke :)
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oklajah

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4

Mittwoch, 15. März 2017, 16:04

Zu deinem ersten Kritikpunkt kann ich leider nicht viel sagen.
Ich weiß nur eben aus einem privaten Gespräch mit einer Psychologin, dass man sich der Begriffe Spirit, Psyche und Seele überhaupt nicht sicher ist. Zum Teil werden sie unterschieden und zum Teil auch nicht. Allerdings beschreibt man die Psyche weniger als Fähigkeit. Man sagt eher, die Psyche existiert im Zusammenwirken aller neuralen Fähigkeiten. Wie gesagt, setzt man Spirit zum Teil damit gleich. Aber um deinem Kritikpunkt entgegen zukommen. Ich würde sagen Geistighaftigkeit oder Spirit zeichnet sich sich dadurch aus, dass so gut wie nichts darauf wirkt. Im Gegensatz zur Psyche auf die so gut wie alles Auswirkungen hat. Vielleicht ist es so, das unsere Psyche Spirit auffangt und in die neuralen Prozesse einarbeitet. Ähnlich wir Blätter das Sonnenlicht einfangen.


Kann vom Handy aus leider nicht Zitieren. Aber zu deinem Punkt man fühlt sich nie grundlos schlecht und alle Ursachen von Psychosen oder anderen Krankheiten wären bekannt liegst du falsch. Man vermutet eine genetische Ursache weiß aber nie außer in Extremfällen, warum die Krankheit bei manchen ausbricht und bei manchen nicht. Zudem bildet sich eine Krankheit oft von allein zurück oder verharrt in einen Stadium. Nur in manchen fällen verschlimmert sie sich und man weiß nicht wieso. Doch alle Patienten haben gemein, sie fühlen sich grundlos schlecht. Ein Trauma ist eben nicht immer zu finden.

Aber deinem ersten Punkt würd ich gar nicht mal widersprechen. Du sagst eben ein Geist ist ein biotischer Faktor, der von einem lebenden Subjekt ausgeht. Und durch das zusammenwirken der Subjekte ensteht nachdem sich das Subjekt seiner selbst bewusst geworden ist z.B. ein Kollektivbewusstsein und ist insofern überlebenswichtig. Nur mir ist das nicht genug. Man müsste schon genauer sagen worin die Aufgabe des Geistes als biotischer Faktor besteht, sodass man das am Graphen darstellen könnte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »oklajah« (15. März 2017, 16:43)


Manetuwak

Geisterjäger

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Donnerstag, 16. März 2017, 13:28

Aber zu deinem Punkt man fühlt sich nie grundlos schlecht und alle Ursachen von Psychosen oder anderen Krankheiten wären bekannt liegst du falsch.


Okay, da habe ich mich unzureichend ausgedrückt. Es ist noch nicht alles in trockenen Tüchern, korrekt, dennoch lieferst du selbst die Antwort die ich eigentlich geben wollte bzw. gibst den Sinn wieder den ich meinte:

Man vermutet eine genetische Ursache


Ist definitiv eine Möglichkeit; und bezogen auf Psychosen: Natürlich muss es nicht immer ein Trauma sein, meine Angststörung bspw. ist Resultat gestörter Gehirnchemie. Also ein weiterer Faktor der bekannt ist. Der Grund für eine miese Stimmung oder auch eine ausgewachsene Depression liegt demnach nicht immer bei einem selbst. Aber genetische und chemische Ursachen sind eben auch Gründe und insofern meinte ich "nicht grundlos".

Du sagst eben ein Geist ist ein biotischer Faktor, der von einem lebenden Subjekt ausgeht.


Naja, es ist eher eine Frage und ich spreche definitiv nicht von lebenden Subjekten im Allgemeinen. Zumindest nach unserem derzeitigen Verständnis ist eine gewissen kognitive und zerebrale Grundstruktur wohl notwendig um ein Selbstbewusstsein zu entwickeln. Daher nehme ich auch Abstand von deiner darauf folgenden Aussage:
Und durch das zusammenwirken der Subjekte ensteht nachdem sich das Subjekt seiner selbst bewusst geworden ist z.B. ein Kollektivbewusstsein und ist insofern überlebenswichtig.


Ich spreche in keiner Weise von einem Kollektivbewusstsein, denn obwohl dir das wohl noch zu wenig ist, ist mir das gleichermaßen zuviel. Nicht, weil ich das nicht wollte oder verkraften könnte, sondern weil ich dafür keinerlei Anzeichen erkenne.
Auch entwickelt sich dein Selbstbewusstsein nicht nur durch die Interaktion mit anderen Individuen, dadurch wird es lediglich geformt nicht aber ausgebildet.

Ich würde sagen Geistighaftigkeit oder Spirit zeichnet sich sich dadurch aus, dass so gut wie nichts darauf wirkt.


Wie kommst du zu dieser Annahme? Wie wirkt denn unser Geist auf uns, da er deiner Aussage nach von außen "gegeben" wird und nicht immanent ist?
Vanitas vanitatum

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Manetuwak« (16. März 2017, 13:48)


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