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Rônin

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1

Samstag, 25. März 2017, 16:39

Insekten als Nahrungsmittel

Wer hat schonmal Insekten gegessen? Welche; wie wars? Falls nicht, könnte ihr euch das vorstellen?
Viele Ernährungexperten prophezeien ja schon lange, dass Insekten die Proteinquelle der Zukunft sind, v.a. Heuschrecken. Zum Eingewöhnen gibts Zeug wie das hier:



Wie findet ihr das?
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I know this opponent well..."

Estebenjo

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2

Samstag, 25. März 2017, 17:31

Also ich konnte mir sehr gut vorstellen Insekten zu essen. War dann vorletzten Winter mal in einem Kölner Feinkostrestaurant mit Kommilitonen und da konnte man sich einen Insektenteller bestellen, was ein Freund dann auch gemacht hat. Auf diesem Teller waren Heuschrecken, Mehlwürmer und noch was kleines, aber keine Ahnung was genau das war, aber ich habe es als erstes probiert und es hat sich angefühlt, als hätte man eine Stück Brotkruste im Mund, ergo es war nichts hinter. Da ich die Heuschrecken aufgrund ihrer Augen nicht essen konnte (Augenessphobie seit ich denken kann), habe ich mir einen der Mehlwürmer auf die Gabel genommen und ja, ich habe mich tatsächlich ein wenig geekelt, wobei ich dachte wenn ich mal Insekten probiere, dass ich dann cooler wäre. Ähnlich wie bei dem anderen Vieh war nichts hinter diesem Mehlwurm, weder Geschmack noch wirklich das Gefühl etwas im Mund zu haben. Halt so als würde man ein Stück Brotkruste in den Mund nehmen.
Demnach kann ich sagen, ich war tatsächlich enttäuscht, hatte mir das besser vorgestellt. Ok, natürlich sollte man die Würmer in größerer Menge essen, aber keine Ahnung ob es dadurch besser werden würde.


Trotzdem halte ich eine Ernährung durch Insekten für Sinnvoll. Sie bestehen aus purem Eiweiß, sind schnell und in einer hohen Stückzahl zu züchten und irgendwann werden wir vielleicht an den Punkt kommen, wo wir unsere momentane Viehzucht einstellen müssen. Allerdings was mich störte und andere Menschen vielleicht noch wesentlich mehr stören wird, ist halt dieser Ekel sich ein Insekt in den Mund zu stecken. Aber es wird Mittel und Wege geben, das zu umgehen, zumindestens optisch. In Afrika gibt es zum Beispiel einen See, an dem häufiger riesige Mückenschwärme schlüpfen. Die Bewohner um diesen See sind also hingegangen, haben die Mücken mit angefeuchteten Schüsseln gefangen, sie zermanscht und in Patties geformt, welche dann gebraten und zwischen Brot wie ein Burger gegessen wurden. Das sah tatsächlich wieder schmackhaft aus und sobald der Kopf mitspielt, sollte das auch kein Problem mehr sein.
"Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens


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Manetuwak (27.03.2017)

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3

Samstag, 25. März 2017, 17:39

Ich habe schonmal Bienenlarven und Heuschrecken gegessen.
Die Heuschrecken hatte ich zuerst gekocht, dann paniert und gebraten. Ich hab nur die Panade geschmeckt. Und die Bienenlarven gabs mal an der Uni frisch aus einer Wabe. Riecht toll nach Honig, schmeckt aber irgendwie nach nichts.

Da ich recht gerne Shrimps und solche Tierchen esse, ist der Weg zu Insekten nicht mehr weit gewesen. Ist ja quasi das gleiche, nur an Land ;-)
Die letzten Worte des Biologen: Die Schlange kenn' ich, die is' nicht giftig!

Callim

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4

Sonntag, 26. März 2017, 20:56

Ich habe noch nie Insekten gegessen und könnte mich derzeit auch nicht dazu überwinden. Dazu müssten die Insekten so verarbeitet werden, dass man bei den aus ihnen hergestellten Nahrungsmitteln nicht mehr sehen und schmecken kann, woraus sie bestehen.

Ob das möglich ist, weiß ich nicht. Vielleicht wäre der Aufwand dann zu groß und würde sich nicht lohnen? Es wird soviel darüber geredet, den Hunger zu beseitigen. Warum wurde in dieser Richtung nicht schon viel mehr unternommen? Zumindest in Afrika oder Teilen von Asien werden doch sowieso schon traditionell Insekten gegessen. Da dürfte der Aufwand also entsprechend kleiner sein.

Sorry falls das eine dumme Frage war. Ich habe mich vorher noch nie damit beschäftigt und jetzt einfach drauflos geschrieben, ohne mich vorher zu informieren.
Wenn ich mit meiner Katze spiele bin ich nie ganz sicher, ob ich nicht ihr Zeitvertreib bin.
Michel de Montaigne

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