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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 18:11

San Borondon: Die achte Kanareninsel

Moin, Moin, liebe Freunde des Paranormalen :),
hat jemand hier schon mal von San Borondon gehört? Nein? Auch nicht schlimm, dann fasse ich das ganze mal so gut es geht zusammen:
7 kanarische Inseln sind uns ja bekannt, der ein oder andere hat bestimmt auch schon mal Urlaub auf La Palma gemacht. Aber da soll es auch noch eine 8. geben, um die sich eine Art "lokaler Mythos" rankt, der in unseren Breitengraden jedoch gar nicht mal wirklich bekannt ist - geschweige denn ernstgenommen wird (echt, alle Internetseiten, die ich bisher darüber gefunden habe, reißen das Thema entweder nur mal kurz an oder haben einen deutlich bissig-ironischen Unterton). In der kürzesten Nacht des Jahres, der "Noch del San Juan" (oder irgendwie so), kann man sie, wenn man von La Palma aus in eine bestimmte Richtung blickt sehen, wenn die Nebelschwaden, die sie umhüllen, sich lichten, dies ist keineswegs nur ein Mittelalter- oder Prä-Aufklärungsphänomen, 1936 und 1958 wurde die Insel auch gesehen und sogar fotografiert, selbst heute gibt es noch Sichtungen und Fotos, jetzt aber erstmal, wie alles begann:
512 segelte der Mönch Sankt Brendan (San Borondon) mit einer kleinen Anhängerschaft los, um einen verheißenen Ort zu finden, praktisch das Paradies. Diese Reise gab es wirklich, Rekonstruktionen nehmen sogar an, daß unser Mönch bis Neufundland geschippert ist. Jedenfalls haben sie kurz auf einer Insel kampiert, als sie aber dort ein Feuer angezündet haben, mussten sie feststellen,d ass es sich um einen gigantischen Fisch handelte, der auch gleich darauf abtauchte. Auch ein paar andere Inseln haben sie besucht, bis sie letztlich auf einer wunderschönen Insel anlegten, auf der es, so berichtet die Legende "nie Nacht wurde - die immer hinter dichtem Nebel verborgen liegt" und hielten hier ihre Messe ab. Tja, diese Insel ist San Borondon, nachzulesen ist das alles im Reisebericht des Sankt Brendan, der von vielen eindeutig im Land der Mythen zu verrottenden Ereignissen wie feuerspuckenden Dämonen oder so berichtet hat. Auch ein im 9. Jahrhundert lebender Chronist berichtete von dieser Insel, auf der angeblich auch gigantische Früchte wuchsen und unbekannte Tiere leben sollen.
Seit dem Zeitpunkt nahmen Kartographen die Existenz des Eilands als gegeben hin und verzeichneten sie in ihren Karten. Zwar bekam die Insel schon bald den Beinamen "Unerreichbare", aber wen scherte das schon? Sie war da, zumindest theoretisch. Auch Kolumbus sah sie 1492 kurz, ebenso wie zahlreiche andere Seeleute, die berichteten, daß das Eiland entweder kurz, bevor sie es zu betreten versuchten hinter Nebel verschwunden war oder gleich abgetaucht ist. Ende des 18. Jahrhunderts ist San Borondon wieder aufgetaucht, konnte sogar mit einem Teleskop observiert werden (wobei der Beobachter von dichter Bewaldung sprach), aber nach bereits 90 Minuten war der Nebel wieder da und verhüllte die Sicht.
Alles relativ unspektakulär. Und im 19. Jahrhundert wurden Sichtungen der Insel immer seltener, immer mehr eine Art "Volkslegende" denn ein wirkliches Mysterium. Bis 1865 der junge britische Forscher Edgar (oder Edward) Harvey (1840-1903) auf den Geschmack kam. Zwar belächelten ihn in seiner Heimat alle ernstzunehmenden Leute, aber er ließ sich nicht beirren und stach in See. Auf Teneriffa machte er sich noch mal schlau über die Insel und dann ging es los. Am 14. Januar 1865 legte Harvey an. Auf einer unbewohnten Insel, die mit dichtem Baumwuchs bestanden war. Bis zum 21. Januar blieb er und machte zahlreiche Entdeckungen: Neben der seltsamen Fauna und Flora San Borodons stieß er auch auf die komischen Früchte früherer Expeditionen und Beobachtungen und, was noch besser ist: Spuren menschlicher Kultur! Er fand zahlreiche, in den Fels gearbeitete, Gesichtsdarstellungen. Alles hielt er auf ein paar unscharfen, mittlerweile fast völlig unbrauchbaren Fotos fest und verließ San Borondon am 21. Januar wieder - worauf die Insel wieder ins Reich der Legende abdriftete.
Na ja, soweit erstmal das. Auf den Kanaren ist der Mythos natürlich viel populärer, es gab vor 10 Jahren sogar mal eine auf Harveys Beobachtungen basierende Ausstellung - wie schon gesagt, auch heute sehen mache Leute noch die Insel oder machen Fotos von ihr. Einfach mal unter Google eingeben, da findet man auch die Bilder von Harvey Expedition.
Was meint ihr darüber? Fragen? Antworten? Meinungen? :)

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Black Crow (13.10.2017)

Manetuwak

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Freitag, 13. Oktober 2017, 07:40

Hallo Lou,

beim lesen dachte ich intuitiv beständig an Avalon aber das nur am Rande.

Ich kann allerdings nicht ganz nachvollziehen warum du sagst, es gäbe meist nur Literatur die ihn am Rande erwähnt oder bissig bis ironisch ist.
Auch wenn wikipedia oft als unzureichendes Medium dargestellt wird, so fand ich doch über diese Seite einige neutrale Beschreibungen sowie eine Anzahl an weiterführenden Weblinks.

Zitat

Sankt-Brendan-Inseln

Die Sankt-Brendan-Inseln sind Phantominseln, die angeblich westlich des nördlichen Afrika liegen. Sie wurden nach dem irischen Mönch Sankt Brendan benannt, der im 6. Jahrhundert eine legendäre Seereise (Navigatio Sancti Brendani) unternahm und dabei angeblich diese Inseln entdeckte. Jahrhundertelang fanden sich diese Inseln auch immer wieder auf Karten dargestellt und ihre Existenz galt den Gelehrten des Mittelalters als Tatsache.

Auf den Kanaren erzählt man, dass es sich bei der Insel San Borondón (spanisch für Brendan) um die achte Hauptinsel der Inselgruppe handele. Sie erscheine in unregelmäßigen Abständen im äußersten Westen und verschwinde ebenso geheimnisvoll wieder.


Zur Person

Und auf dieser Seite gibt es einen Link hierhin. Eine für mich persönlich echt interessante Seite aber auch das nur am Rande. Sie gibt Einblick in die irische Kultur und bietet eine Vielzahl an alten Texten, zu Teilen ins Englische überführt, für den geneigten Leser. Wichtig finde ich auf dieser Seite die beiden Definitionen zwischen Immram und Echtrae.

Und hiersogar die lateinische Quelle.

Ungeachtet all dessen, ist meine Einschätzung diejenige, dass es eine alte Geschichte ist die man vielleicht auch erzählen mag, wenn man christlich eingestellt ist. Unsere modernen Arbeitsmittel legen offen, dass eine derartige Insel wohl nicht vorhanden ist. Bloßer Nebel wird heutzutage nicht mehr reichen um sich zu verstecken, erst recht keine komplette Insel.

1936 und 1958 wurde die Insel auch gesehen und sogar fotografiert, selbst heute gibt es noch Sichtungen und Fotos


Da du obiges in den Raum stellst; hast du dazu Quellen?
Vanitas vanitatum

Memento mori

Mors certa hora incerta

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Black Crow (13.10.2017)

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Freitag, 13. Oktober 2017, 11:32

Hallo!,

erstmal: Cool, daß dich das Thema interessiert...und ja, ich hab auch ein wenig an Avalon gedacht. Ist wegen dem Nebel, ne? ;)

Wegen dem bissig-ironisch: Joa, auf Wikipedia steht das ganz gut, kurz und knapp, aber ganz okay. Wobei: Vor ein paar Jahren hat man zumindest Harveys Voyage da noch mal kurz erwähnt, wenn auch nur indirekt.
Hier noch ein Link, in dem von den Sichtungen 1936 und 1958 erzählt wird, auch nicht unbedingt seriös, aber ich denke, auf Google finde ich sogar noch Fotos, werde mal suchen:
http://www.wurzelwerk.at/thema/ortederkraft26.php


Ist alles im heutigen Zeitalter wirklich ein wenig schwer zu glauben, weil Nebel ja nun echt keine Ausrede mehr ist, gibt ja Satelliten und all so ein Gedöns. Harveys Fotos kann man auch, was sie ja auch schon damals wurden, als Fakes abtun. Sichtungen sind vielleicht Missidentifkationen von bekannten Inseln/Lichtbrechungen oder anderer Kram, von dem ich wenig verstehe ;).
Aber na ja, trotzdem irgendwie schön der Gedanke, oder?

Lieben Gruß,
Lou der Höllenfürst :twisted:

Black Crow

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Freitag, 13. Oktober 2017, 15:28

Eine Insel mit Zwei Bergen

Guten Morgen Leute,

Keine Panik ich hab des Rätsels Lösung:

Zitat


Eine Insel mit zwei Bergen Songtext






Eine Insel mit zwei Bergen und dem tiefen weiten Meer

Mit viel Tunnels und Geleisen und dem Eisenbahnverkehr

Nun, wie mag die Insel heissen, ringsherum ist schoener Strand

Jeder sollte einmal reisen in das schoene Lummerland



J: Eine Insel, da ist eine Insel

L: Wo denn ? Wo denn ?

J: Eine Insel, da ist eine Insel

L: Wo denn ? Wo denn ?

Ah, jetzt, ja, eine Insel

Ah, jetzt, ja, eine Insel

Ah, jetzt, ja, ah, jetzt, ja



L: Eine Insel mit zwei Bergen und dem tiefen weiten Meer

Mit viel Tunnels und Geleisen und dem Eisenbahnverkehr

Nun, wie mag die Insel heissen, ringsherum ist schoener Strand

Jeder sollte einmal reisen in das schoene Lummerland



K: Ich erklaere hiermit diese Insel zu meinem Koenigreich

Und wir bauen einen gemuetlichen Palast

S: Das oest ein wondervolles Thoema foer eine Balladoe
Es ist das Lummerland :-)

Ne sorry Spaß bei Seite, wie ich aufs Lummerland jedoch komme, erkläre ich euch. Zunächst einmal interessantes Thema, und guter erster Beitrag :) Aber den Ironischen Unterton in vielen der Artikeln zu dem Thema kann ich auch verstehen, denn all zu oft wurde man ja bereits schon verarscht oder man hatte sich geirrt. Ich mein in der Zeit der Entdeckungen hatte man Indien Angepeilt und Amerika gefunden^^ so kommt mal vor das man da n koordinationsproblem hat^^ Also man kanns den vielen Menschen nicht übelnehmen.

Generell find ich solche Sachen echt cool und genauso wie Manetuwak, musste ich an die Story von Avalon denken. Wobei ich glaubte noch mehr dieser Mythen einmal gelesen zu haben. Außerdem erinnert es mich etwas an die Atlantis Diskusion. Typische Mythen udn Legenden in der Richtung gibt es ja viele, hierfür gibt es auch einen Begriff: Phantom Inseln oder Kontinente (https://de.wikipedia.org/wiki/Phantominseln) Hier werden n ganzer Haufen dieser Phänomene usw beschrieben. (gut wir wissen ja das Wiki auch nicht immer die beste Quelle ist, aber hier denke ich kann man schon trauen) In den Meisten Fällen gibt es eben dann einen Beweis für diese Inseln oder nicht.

Auf den Forscher an sich würde ich nicht allzuviel geben, da ich zu seinen "Expiditionen" leider keinerlei rcihtig überzeugende Bilder Gefunden habe wenn ich danach googelte. Das Einzige auf was ich Stieß ist dies hier: http://teneriffapanorama.es/1000003/1000…96/article.html und ich vermute das du dich darauf hauptsächlich beziehst? Zeitlgiech noch einige Spanische Seiten wo immer wieder mal neue Bilder mit drauf sind wie die hier: http://www.museosdetenerife.org/museos-d…rife/evento/527 oder[url]http://dunheim.blogspot.com/2012/04/la-isla-de-san-borondon.html[/url] da ich allerdings kein Spanisch kann sind das für mich leider nicht zu entziffernde Seiten. Vielleicht kanns ja hier jemand. Also Angeblich kennt man in dem zusammenhang etwa 25 Bilder. Das Problem dahinter ist, die Bilder konnten nahezu überall gemacht worden sein, die Fotos an sich sind leider streckenweise so alt und vergilbt (bezieht man sich auf die Krater Aufnahme udn andere) das keinerlei Identifizierungspunkte gibt an die man sich halten kann, genauso gut konnte man auf einer anderen Insel die Fotos gemacht haben. Da es auch nur von diesem einen Forscher eine "Belegte Expidition" gibt, kann man dies auch nicht mit Aussagen anderer Forschern vergleichen.
Dann leg ich mal los, da man ja von La Palma aus sich Orientiert hab ich
mir dank Google Maps mal die Umgebung angesehen und die dort
Verzeichneten Erhebungen und Gräben im Meer angesehen (das is echt mega
nützlich). Dazu kamen mir ein paar interessante Theorien, welche ich
hier mal dazu darstelle.

Theorie 1: Verwechslung der verschiedenen Inseln, was ist wenn die Menschen die diese Inseln gesehen hatten sich lediglich in der Richtung irrten (gut bei Einheimischen eher Unwahrscheinlich aber wer weiß? Schließlich taucht die Insel ja angeblich nur Sporadisch immer seltener auf). An stelle der San borondon Inseln sahen die Menshcen von Land aus eine der bekannten nachbar Inseln. In der heutigen Zeit hat man soviele Hilfsmittel das man Bestimmen kann wo welche Richtung ist, das es kaum mehr möglich ist (außer man hat keine Ahnung wie ein Kompass oder Karte Funktioniert) das man Inseln vertauscht, was bedeutet, die Sichtungen nehmen ab (wie man ja auch lesen kann umso moderner das Equipment und die Bildung der Menschen wurden).

Theorie 2: Sich erhebende Archipeln und dazu gibt es echt etwas interessantes, immer wieder in gewissen Abständen erheben sich verschiedene Sandbänke oder gar sehr kleine Inseln aus dem Meer:

[url]https://www.welt.de/wissenschaft/article166038307/Mysterioese-Insel-im-Atlantik-aufgetaucht.html
[/url]

Theoretisch könnte es sich um soetwas hier handeln. Das würde einen Gewissen Rythmus erklären woher es sichtbar wurde. Außerdem sprechen wir hier von einer Insel im Horizont, welche sowohl Insel, als auch ein Ausläufer von Festland oder gar Wolken sein könnten. Ebenfalls ist von Nebel berichtet welcher diese Insel umschließt. Ergo es gab nie konkrette möglichkeiten diese Nah vor sich zu sehen.

Theorie 3: Es handelt sich um eine Art der Fatamorgana welche ausgelöst durch Tatsächlich im Bereich der Sichtweite vorhandene kleine Atolle wiederspiegelt und größer erscheinen lässt. Hierzu mal ein kleines Beispiel aus der Umgebung der Kanaren wenn ich den Höchsten Punkt der Insel La Palmas nehme befinde ich mich auf ca 2430 Metern Blick Höhe, das ergibt für mich eine Horizontweite von knappen 176 km die ich Theoretisch "einsehen" kann. http://www.mittelmeer-reise-und-meer.de/…er-horizont.php

Das ergibt für mich die Möglichkeit einen Radius mit etwa 200 km Sicht einzugrenzen. Ich hab auch hiermit auf Google - Maps gespielt und einen Parameter von 200 km damit abgesucht, es gibt keinerlei Inseln in der Nähe welche Verzeichnet wären auf Maps, auch kaum erhöhungen oder Vertiefungen. Somit können kleinere Stein Atolle oder ähnliches aussehen wie eine Insel mit Zwei Bergen (Lummerland)

Theorie 4: Vulkan/Eruptionsinseln So etwa wie in Japan geschehen: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/e…el/9109596.html
Möglich wäre es, allerdings bezweifel ich das, denn dann hätte man sie wohl bereits gefunden, da ja wir nicht die einzigen sind die darüber rätseln.

Ich vermute ganz stark, das es sich bei der Expedition damals um eine Inszenierung handelte, da man auch von den anderen Expiditionsteilnehmern nirgends etwas mitbekommen hatte. Für gewöhnlich gehört zu einer Expedition mehr als nur eine Person. Auf den Kraterfotos sieht man ja auch zwei Personen und auch andere Fotos zeigen angebliche Teilnehmer mit Früchten in der Hand. Der Hintergrund wovor die Person Posiert könnte ein Baum sein, jetzt muss es aber nichts außergewöhnliches sein, wenn man mal https://www.google.de/search?q=El+Gigant…5ddsP0sILGPvgM: aus Mexiko anschaut oder man könnte ihn auch mit den RedWood Bäumen vergleichen. Ich sehe hier eine super tolle Legende, aber nicht mehr. Tenerriffa und umgebung sind Touristisch schon so ausgereizt, kann mir nicht vorstellen das es dort eine "sich selbst versteckende" Insel gibt. Wie soll denn das Funktionieren?

Würde mich freuen wenn du selbst einige deiner Beweislinks und Bilder schicken könntest, würde es usn auch einfacher machen es zu beurteilen.

grüße

Black Crow
"You believe that the Strong exist to cull the weak. To use them as Food. But you are Mistaken. The strong exist, not to feed off the weak, but to protect them!" - Rurouni Kenshin (Film)

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Manetuwak (16.10.2017)

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Freitag, 13. Oktober 2017, 18:15

Ja, das wird's sein: Die Insel ist ohne Frage das Lummerland! :D

Nochmal zu Ed Harveys Expedition: Das war es, was mich erst wirklich für dieses Thema begeistern konnte. Der Gedanke ist doch irgendwie wirklich reizvoll: Erst für verrückt abgestempelt werden und dann an einem Ort jenseits aller Schulwissenschaften laden - von dem aus man sogar mit Beweisen zurückkommt. Aber so einfach ist das wohl alles nicht: Glaube auch, daß Harvey und seine Kumpels von der Expedition das alles ein wenig inszeniert haben. Der gute Mann wollte halt nicht ohne Beweise wiederkommen, daß er auch echt in Lummerland...ähm, Sankt Brendan gewesen ist. Wollte die Leute halt alle Lügen strafen...und die weiteren Teilnehmer werden wohl gern mitgemacht haben, weil auch die wären belächelt worden. Waren bestimmt irgendwo anders, was denen irgendwie vergleichbar erschien, aber letztlich vollkommen bekannt war. Die Früchte werden die Früchtchen wohl gebastelt haben, deshalb wohl auch Harvey so:"Und denkt dran, Jungs, das Bild schön verwackelt halten, damit man wenig erkennt!" Klar, daß das bestens angekommen ist bei Fachleuten. ist Harvey nicht auch später ins Irrenhaus gekommen? Aber egal, viel prüfen können wir wohl nicht mehr weil 1.) 1865 ist schon VERDAMMT lange her und 2.) Die Bilder sind auch so gestochen scharf und gut erhalten, daß man total viel erkennt.

Bin gerade unter Google am Suchen nach Bildern. Könnte sich vielleicht irgendeine liebe Seele erbarmen und etwas mitsuchen? Suche schöne Sichtungsbilder von unserer Insel und am besten auch historische (find die nicht, die ich gezielt suche...)

Black Crow

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Montag, 16. Oktober 2017, 11:13

Moin Moin ihr Menschen^^

Zitat

Ja, das wird's sein: Die Insel ist ohne Frage das Lummerland! :D
Siehste schon hab ich dich überzeugt :-)

Zitat

Nochmal zu Ed Harveys Expedition: Das war es, was mich erst wirklich für
dieses Thema begeistern konnte. Der Gedanke ist doch irgendwie wirklich
reizvoll: Erst für verrückt abgestempelt werden und dann an einem Ort
jenseits aller Schulwissenschaften laden - von dem aus man sogar mit
Beweisen zurückkommt
Naja so abseits aller Theorien war das gar nicht, Jules Verne z.B. hatte etwas ähnliches in seinem damaligen Roman Reise zum Mittelpunkt der Erde bereits mit einer Ähnlichen Art zu denken zu tun. Es ist zwar "nur" ein Roman, doch beschreibt es für mich den Forschungsdrang einiger Forscher sehr gut. Wie gesagt der Gedanke wäre super, doch ist es oftmals nicht so wie man es erhofft ^^ Und leider hat in den Meisten fällen die Schulwisschenschaft auch Grund zur Existenz. Nichts Desto trotz kann durchaus mal ein Ausreiser dabei sein, wobei ich dann nicht eher an eine Verschwindende Insel glauben würde, sondern das irgend ne Ausgestorbene Tierart überlebt hat (wies ja bereits öfter bei Fischen vorgekommen ist).

Wie du schon sagtest für die Foto Qualität nach sovielen Jahren kann er wenig, allerdings wie du auch sagst, könnte er zumindest auch Detailaufnahmen machen von den Früchten. Ich mein ich finde ne Frucht so groß wie so mancher Kürbis, die anders aussieht und dann mach ich n Foto von nem Kerl aus einiger entfernung damit ich die Frucht nicht mal mehr richtig identifizieren kann? Sowas macht wenig Sinn, auch macht es nur gering Sinn, einen Krater zu Fotografieren ohne dabei ein Merkmal zu haben was ihn denn interessant macht, wenn ich mir das Bild genauer ansehe, könnte es durchaus auch eine Art Salzpfanne oder Krater an sich sein (muss ja kein Vulkan sein). Also wie gesagt, wenn ich etwas beweisen möchte, mach ich möglichst Detailaufnahmen und sag zu meinen Begleitern, bloß kein wort dazu sagen sonst flieg ma auf. Aber nichts desto Trotz interessant :) vielleicht mach ich ja nächstes jahr mal auf Teneriffa Urlaub und schau mir das mal vor ort an ^^

Mach ich heut nachmittag mal wenn ich mehr Zeit hab :)

grüße

Black Crow
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