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Dirk

Meister des Paranormalen

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Donnerstag, 9. Juli 2009, 18:47

Lindwurm von Klagenfurt

Ich denke geben tut es diese Wesen alle nicht. Typisch deutsche "Fabelwesen" wären beispielsweise der Lindwurm (auch Tatzelwurm genannt).

Sicher gibt es auch einige regional bekannte Wesen, die aber glaube ich persönlich eher der Fantasie, als der Realität entsprungen sind. :winks:
Außerirdische mit Tentakelarmen haben es schwer, einen Lötkolben zu halten. (Professor Harald Lesch)

Lexidriver

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2

Donnerstag, 9. Juli 2009, 19:16

Re: Legendäre Wesen in Deutschland

@ Dirk


Zitat

Ich denke geben tut es diese Wesen alle nicht. Typisch deutsche "Fabelwesen" wären beispielsweise der Lindwurm (auch Tatzelwurm genannt).



Soweit ich weiss, ist das ein Österreichisches Fabelwesen, bitte nicht fressen falls ich mich irre! :P


MfG Lexidriver
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Dirk

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3

Donnerstag, 9. Juli 2009, 19:24

Re: Legendäre Wesen in Deutschland

Ursprünglich soll der Lindwurm alten germanischen Sagen entstammen, er ist aber im gesamten Alpenraum sehr verbreitet und findet sich sogar auf der britischen Insel wieder.

Ich weiß wohl, das der Lindwurm auch Wappentier von Klagenfurt ist, insofern ist das nicht völlig unrichtig. Prinzipiell auch Schnuppe, aber der Gedanke an so ein Tierchen ist schon faszinierend. :winks:
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Roli2190

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4

Samstag, 25. November 2017, 16:36

Der Lindwurm von Klagenfurt

Hallo!
Ich habe mit der Suchfunktion speziell dazu nichts gefunden und möchte euch eine Sage vorstellen, die ich schon als Kind in Büchern gelesen habe. Sie handelt von dem Lindwurm aus Klagenfurt (Kärnten / Österreich).

Die Lindwurmsage
Zur Zeit, als Herzog Karast von der Karnburg herab gebot, deckte die Gegend vom Wörthersee bis zur Drau nur feuchtes Moos, wildes Gesträuch und viel verzweigtes Baumgewirre. Während an den Bergen hin zahlreiche Herden weideten, betrat nur selten eines Menschen Fuß jenes unheimliche und undurchdringliche Dunkel – denn keiner kehrte wieder, der sich dahin gewagt hatte. Ebenso verschwand manches fette Rind und wurde von den Hirten vergebens gesucht. Niemand hatte den unheimlichen Würger, der Menschen und Tiere vernichtete, je gesehen; denn meist lag schwerer Nebel über der Gegend. Nur manchmal ließ sich dumpfes Knurren oder fürchterliches Geheule vernehmen.

Mutige Knechte
Der Herzog gebot den Tapfersten seiner Scharen, den Sitz des Ungeheuers auszuforschen und es zu erlegen. Doch vergebens! Furcht und Schrecken hatte sich auch der Kühnsten bemächtigt. Nur List konnte das verborgene Ungetüm aus seinem sicheren Schlupfwinkel herauslocken. In kurzer Zeit stand am Rande des Sumpfes ein fester Turm, aus dessen wohlverwahrten Öffnungen man den nahenden Feind weithin beobachten konnte. Ein mutiges Häuflein von Knechten, vom Preise des Sieges angelockt, zog hin zum Kampfe; denn der Herzog hatte verkünden lassen: „Wer es wagt, mit List oder Gewalt, sich des Ungetüms zu bemächtigen, dem sei der Turm und reicher Lohn; das ganze Land von einem Flusse zum andern, so weit jetzt des Untiers gefräßiger Zahn herrscht, sei des Siegers Eigentum; er sei frei, wäre er auch ein Sklave jetzt!”

Drachenkampf
Ein fetter Stier wurde von den Knechten an eine Kette gebunden und an ihr ein Widerhaken befestigt. Das Gebrüll des geängstigten Tieres erfüllte weit umher die Lüfte. Nicht lange und es brauste auf im Sumpfe und himmelan spritzte der Gischt. Wie ein Pfeil schoss ein scheußlicher Wurm hervor, geflügelt und panzerbedeckt. Seine Krallen packten das Tier und sein zähneerfüllter Rachen öffnete sich, um es zu verschlingen. Da fasst den weichen Gaumen das gekrümmte Eisen. In furchtbaren Reifen schlägt das Ungeheuer nun den Schweif, und wütend gräbt es die spitzigen Krallen in des Rindes Bauch. Jetzt springen die Knechte rasch hervor und mit eisernen, spitzbesetzten Keulen gelingt es ihnen, das Untier zu erlegen. Noch einmal krümmte und wand sich der lange Schlangenleib, dann war es vorüber und das Land von der Plage des Lindwurms befreit.
An der Stelle des Drachenkampfes entstand ein friedliches Dörfchen; und wo der Turm gestanden, baute sich der Herzog ein schützendes Schloss. Aus diesem Schloss und dem Dorfe entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte eine Stadt, die jetzige Hauptstadt des Landes, das freundliche Klagenfurt.

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Nette Grüße
Roli2190 :)

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