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Black Crow

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Donnerstag, 28. Dezember 2017, 13:51

Leichenbeladene Geisterschiffe aus Nordkorea

Hallo Leute,

ich war mir nicht ganz sicher wo ich dieses Thema unterbringen sollte da es zwar einen "Geister...." Namen beinhaltet jedoch ein aktuelles "Phänomen" anspricht welches Politschen und Wirtschaftlichen Problematiken zugrunde liegt.

Es geht um die seit einiger Zeit vermehrt auftrettenden "Geisterschiffe" aus Nordkorea. Japan findet immer mehr Fischerboote welche oftmals nur noch von Skeletten oder Leichen "bewohnt" werden, dieses Jahr waren es bereits über 100 Stück welche man gefunden und Registriert hatte. Einige der Fischer konnten auch Lebend gerettet werden und werden wieder zurück in die Heimat gegeben.

Wir alle wissen das Nordkorea ums Überleben kämpft und seit die Sanktionen gegenüber dem Land verschäft werden und immer mehr Resourcen knapp werden, tauchen vermehrt diese "Geisterschiffe" auf. Man vermutet mittlerweile das es wieder eine Lebensmittelknappheit gibt, welche dazu führt das die Fischer aufgrund verkaufter Fischergebieten vor Nordkoreas Küste weiter aufs Meer hinaus müssen um für ihre Quoten zu sorgen.

Beispielhaft wurde erst vor kurzen lt. Spiegel ein Schiff mit Teilweise skelettierten Fischern darauf angespült:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ge…-a-1185299.html

http://www.huffingtonpost.de/2017/11/25/…n_18650724.html

https://www.n-tv.de/panorama/Geisterschi…le20203920.html

Weshalb die Schiffe oftmals nur noch mit Toten geborgen werden von der Japanischen Küstenwache liegt wohl daran das die Nordkoreanischen Fischer mit Küstenbooten unterwegs sind und nicht mit Hochseetüchtigen Fischerbooten, diese können die Strecke oftmals nicht bewältigen und so treiben die Fischer bis man sie Findet im Meer.

Für mich ist das eine Grußlige vorstellung, wenn man sich überlegt, das da wohl noch mehr Fischerboote drausen sind, welche ungesteuert nur mit Leichen beladen auf die Küste Japans zusteuern. Mich würde Interessieren wie oder was den Familien dieser Fischer wiederfährt wenn man im Regime rausbekommt das der Fischer nicht mehr zurück gekommen ist. Wird soweit nachgeforscht oder wird entschieden landesverräter, die Familie muss büsen?

grüße

Black Crow
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Black Crow« (28. Dezember 2017, 14:07)


Rônin

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2

Mittwoch, 3. Januar 2018, 21:55

Einige der Fischer konnten auch Lebend gerettet werden und werden wieder zurück in die Heimat gegeben.
Geile Art der Rettung. Vielleicht wollen einige Leute auf die Art bewusst fliehen. Mies halt, denn zusätzlich dazu dass die Überlebensquote bei Flucht übers Wasser generell niedrig ist, ist Nordkorea halt v.a. von Ländern umgeben, die nicht auf Immigranten und Flüchtlinge stehen.

Ehrlich gesagt wäre es aber auch irgendwie typisch Kim, wenn der absichtlich Schiffe mit Pest-Leichen nach Japan schicken würde, so in der Art der Kopf-Katapulte in Herr der Ringe.

Wird soweit nachgeforscht oder wird entschieden landesverräter, die Familie muss büsen?
Nordkorea foltert auch Kinder, wenn die Eltern als Verbrecher eingestuft werden, ich denke das beantwortet das. Ich geh aber nicht davon aus, dass die nicht wissen was wirklich Sache ist. Kim & Co. haben uneingeschränktes Internet und lesen dieselben News, die du hier postest. Kim spricht flüssiges Deutsch (Weil er in der Schweiz zur Schule ging) und n recht archaisches, aber sauberes Englisch (Dotard) und Französisch, auch wenn viele das nicht glauben mögen.
Ich würd manchmal gerne wissen, wie der auf bestimme News reagiert, u.a. diese.
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Tina

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3

Donnerstag, 4. Januar 2018, 07:20

Zitat

Mich würde Interessieren wie oder was den Familien dieser Fischer wiederfährt wenn man im Regime rausbekommt das der Fischer nicht mehr zurück gekommen ist. Wird soweit nachgeforscht oder wird entschieden landesverräter, die Familie muss büsen?


In Nordkorea herrscht noch Sippenhaft. Wird jemand wegen irgendetwas verurteilt, werden drei Generationen dafuer bestraft und kommen in Haft. Und ich denke mal, Du kannst Dir das dort vorstellen wie in der DDR. Spitzel sind ueberall!

Zitat

Geile Art der Rettung. Vielleicht wollen einige Leute auf die Art bewusst fliehen. Mies halt, denn zusätzlich dazu dass die Überlebensquote bei Flucht übers Wasser generell niedrig ist, ist Nordkorea halt v.a. von Ländern umgeben, die nicht auf Immigranten und Flüchtlinge stehen.


Glaub nicht, dass die fluechten wollten. Eben weil bei sowas dann die ganze Familie bestraft wird!
Tina

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Black Crow

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4

Donnerstag, 4. Januar 2018, 16:11

Hi,

hatte das Thema schon fast für Tod gehalten ^^

Zitat

Geile Art der Rettung.
Ja bin da zwar auch verwirrt aber diese Leute wollten wieder zurück von sich aus. Ob da jetzt dann wieder das Regieme dahinter steht ist wieder auslegung.

Ja nicht nur das diese Umgebenen Länder da keine Flüchtlinge groß Aufnehmen wollen, zusätzlich kommt einfach auch der Grundzum Tragen das selbst wenn Nordkorea ein "zu Flüchtendes Land" hätte, wären dennoch Misstrauen und Angst der Bevölkerung gegenüber des Regiems vorhanden. Somit sind es immer "Ungewollte Fremde" welche dann immer unter Verdacht der Spionage oder ähnlichem stehen würden.

Ebenfalls würde es mich interessieren wieviele ihrer Gepflogenheiten, beziehungsweise Ansichten sie denn Ablegen würden wenn sie im "Ausland" leben würden. Von einem Bekannten welcher mit Hilfsorganisationen bereits im Land war weiß ich das doch ein sehr großer Teil der Bevölkerung die ChuCh'e Ideologie sehr leben.

Um jetzt auf die Boote zurück zu kommen:

Zitat

Ehrlich gesagt wäre es aber auch irgendwie typisch Kim, wenn der
absichtlich Schiffe mit Pest-Leichen nach Japan schicken würde, so in
der Art der Kopf-Katapulte in Herr der Ringe.
Das hab ich mir auch gedacht, das er auf sowas kommen würde. Hätte aber eher auf solche Sachen wie Milzbrand oder ähnliche Erreger getippt. Da Pest ja doch relativ "Simpel" eingedämmt werden kann hätte ich mal gesagt. Oder liege ich hier falsch?

Zitat

Ich würd manchmal gerne wissen, wie der auf bestimme News reagiert, u.a. diese.
Das wäre auch Interessant mal zu wissen, allerdings schätze ich ihn als sehr berechnend ein. Ich denke er wusste auch genau wie z.B. Trump reagieren würde wenn er sagt "ich habe den Atomwaffenknopf immer in meiner Nähe". Kim wusste meines Erachtens genau was Trump dann machen würde und wird sich jetzt denken: "Ach ja der Mann mit der Gelben Prücke ist lustig...". Wie er jedoch auf solche Nachrichten reagiert ist schwer zu sagen, da ich schon länger der Meinung bin, das seiner Familie und Ihm die Bevölkerung nie wirklich am Herzen gelegen haben.

grüße
Black Crow
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Estebenjo

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5

Sonntag, 7. Januar 2018, 12:07

Die Pest wäre ein weitaus gefährlicherer Erreger als Anthrax. Zum einen hat Anthrax keine so hohe Übertragungsrate von Mensch zu Mensch, außerdem gibt es drei Arten mit Bacillus anthracis, dem Bakterium welches für Milzbrand zuständig ist, zu infizieren. Über den Mund, die Haut oder die Atemwege, wobei Haut die häufigste Form ist. Zu 99% tödlich ist allerdings nur die Infektion über die Atemwege, die beiden anderen lassen sich gut behandeln und sind nicht zwingend tödlich.
So ne schöne Yersinia-Schelle hingegen ist zwar heute auch besser zu behandeln als vor 400 Jahren, aber ist wesentlich aggressiver in seiner Verbreitung von Mensch zu Mensch und deshalb als Biokampfstoff für größere Gruppen besser geeignet, wie Anthrax, welche sich eher für gezielte Angriffe auf Einzelpersonen in Form eines Pulvers eignet.
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Rônin

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Sonntag, 7. Januar 2018, 17:19

"Pest-Leichen" war nur n zufälliger Stellvertreter für egal welchen Erreger. Wenn der Vorschlag aber tatsächlich sehr gut ist, freue ich mich natürlich trotzdem. Kim, ruf mich an.
Bin mir ziemlich sicher, dass die eh über mich informiert sind, seit ich 2014 versehentlich die Gratis-PDF von "On the Art of the Cinema", nem Buch von Kim Jong Il, von der offiziellen staatlichen Homepage Nordkoreas runtergeladen habe; wollte eigentlich nur kurz reinschauen.
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7

Mittwoch, 24. Januar 2018, 07:50

Pestleichen können wir ausschliessen, da diese zu auffällig wären und von den Seenotrettern auch nicht so angefasst werden.

Die A-Waffen bleiben Nordkoreas stärkste Waffe.

Wenn in NK übers Meer geflüchtet wird, dann in der Regel entlang der Küste nach Süden, was aber in der Regel kein Erfolg hat, wegen der Marinepräsenz.

Diese Verhältnisse wie im Mittelmeer wo sich Flüchtlinge und "Seenotretter" quasi "verabreden" gibt es dort auch nicht.

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