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ulfkirsten

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Donnerstag, 26. April 2018, 20:17

Entwicklung von Raumfahrt auf anderen Planeten: Wie wahrscheinlich?

Wenn die meisten Theorien ( zum Beispiel die Drake – Gleichung http://m.fr.de/wissen/drake-formel-ausse…074610.amp.html) und Statistiken darauf hinweisen, dass es eigentlich eine Menge an intelligentem Leben im Weltall geben müsste, so ist es doch höchst verwunderlich, dass die Aliens sich noch nicht bei uns gemeldet haben. Auch hierzu gibt es viele Theorien (
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fermi-Paradoxon). Eine dieser Theorien beschäftigt sich mit der Frage der Lebenszeit von fortgeschrittenen Zivilisationen. Letztendlich geht es im Kern darum, wie lange sich eine Zivilisation überhaupt hält, bevor sie sich selbst - sei es durch Krieg, Ressourcenverbrauch oder ein technisches Problem - zu Grunde richtet oder ihr Planet beziehungsweise das Sonnensystem das für sie übernimmt. Diese Theorie wurde nun von einem deutschen Physiker ergänzt, dieser hat nämlich berechnet, dass die meisten bewohnbaren Supererden deutlich stärkere Anziehungskräfte als unsere Erde haben, sprich das Entwickeln von Raketen mit chemischem Treibstoff gar nicht möglich wäre beziehungsweise nichts bringen würde. Wir Menschen hatten es auf unserem Planeten Erde also extrem einfach, überhaupt in die Raumfahrt einzusteigen. Auf anderen Planeten scheint das mit chemischen Treibstoffen viel schwieriger wenn nicht gar unmöglich zu sein. Durchaus interessant, wie ich finde. Natürlich gibt es auch andere Antriebsarten, doch selbst wir haben ja noch keine vernünftige Alternative entwickelt und sind noch weit von der interstellaren Raumfahrt entfernt – fraglich, ob eine Zivilisation diesen ersten Schritt einfach so überspringen könnte. Was denkt ihr?


https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de…eignet20180423/

https://www.businessinsider.de/ein-deuts…en-haben-2018-4
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2

Freitag, 27. April 2018, 08:00

Raumfahrt kann sich durchaus auf anderen bewohnten Planeten entwickelt haben, bei Zivilisationen geht man ja auch von erdähnlichen Bedingungen aus, lediglich für primitives Leben (einfache Lebensformen) könnte schon ein Mond oder Asterioid reichen.

Auch eine Zivilisation wie man sie aus SiFi kennt wäre mögich, solange man noch kein bewohnten und zivilisierten Planeten entdeckt hat lässt sich da mit solchen Theorien die Raumfahrt für die einfacher ist oder nicht nicht erschliessen.

Warum uns noch keiner "direkt/offiziell" besucht kann verschiedene Gründe haben:

1. Die haben uns noch nicht entdeckt. Weil die sich in 1. Linie auf Ressourcen beschränken, die es eventuell im eigenen Sonnensystem und in unbewohnten in Hülle und Fülle gibt.
Die betreiben dann vieleicht auch Forschung sind aber von anderen Lebensarten abgelenkt so dass sie auf uns noch nicht gekommen sind.

2. Die haben uns gefunden betreiben aber nur distanzierte Forschung und Beobachtung welche eben keinen offiziellen Besuch erforderich macht. Also die fürchten uns nicht wegen Kriege usw, sondern die habens einfach nicht nötig sich bei uns zu melden. Insbesondere wenn das noch ales über KI und Fernsteuerung läuft, dann würde auch der emotionae Bezug dazu fehlen.

silvercloud

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3

Freitag, 27. April 2018, 09:11

Das Problem könnte auch sein, das Leben auf einer völlig anderen Basis beruht, als wir sie kennen. Bei dem Fermi-Paradoxon wird ja auch der Kohlenstoff-Chauvinismus bemängelt. Wir setzten für Leben voraus, dass es auf Kohlenstoff basiert. Jetzt musste die Wissenschaft aber in vielen Dingen schon ihre Einstellung revidieren. Bis vor rund 30 Jahren setzte man noch die Sonne bzw. deren Energie für Leben voraus. Durch den Fund von Tiefseebakterien und Lebensformen, die auf Basis der Erdwärme als primäre Energiequelle existieren, ist man da mittlerweile ein Stückchen weiter und zieht auch Leben auf anderer Grundlage in Betracht.

Auch wir haben ja mittlerweile erkannt, dass es besser ist, eine noch nicht so weit entwickelte Kultur in Ruhe zu lassen und sich nicht einzumischen. Wenn wir davon ausgehen, das Logik universell im ganzen All gilt, so scheint der Schluss zulässig, das auch anderes intelligentes Leben, auf welcher Basis auch immer, zu diesem Schluss gekommen ist.
Dazu kommt, dass wir mit Sonden und Teleskopen zwar sehr viel aktiver geworden sind, gleichzeitig aber unsere Raumfahrtbemühungen im Sinne einer bemannten Raumfahrt im Moment eher dürftig sind. Wir sind also noch nicht wirklich interplanetar, von interstellar ganz zu schweigen.

Wenn man bedenkt, dass auch unsere Beobachtungen ja, auf Grund der riesigen Entfernung und der Beschränkung der Lichtgeschwindigkeit, die Vergangenheit darstellen, so kann es schon sein, dass es Zivilisationen gibt, die parallel existieren, die aber schlicht so weit weg sind, dass sie, bis wir sie bemerken, untergegangen sind. ii
Wir können zeitlich auch einfach im falschen Slot liegen. Die Erde brachte vor ca. 3,5 Milliarden Jahren Leben hervor. Den intelligenten Menschen gibt es seit ca. 120.000 Jahren. Also einen so extrem geringen Bruchteil, dass wir den außerirdischen Besuch vielleicht einfach verpasst haben. Und ob Intelligenz evolutionär gewollt ist, ist auch fraglich. Wir sind schließlich nur durch einen dummen Zufall primäre Spezies geworden. Die Dinosaurierartigen haben die Erde wesentlich länger als wir belebt (und tun es ja noch immer), haben in einem viel längeren Zeitraum aber keine Intelligenz auf unserem Level entwickelt. Es finden sich zumindest keine evidenten Beweise dafür.
Leben halte ich im Universum durchaus für möglich und tatsächlich verbreitet. Intelligenz eher für selten. Dazu kommt, wir sind auch noch in der Lage uns komplett selbst zu vernichten. Es kann auch sein, dass dies ein Schutzmechanismus der "Natur" ist. Ähnlich wie eine zu hohe Population an Tieren zu einem Sterben der Schwachen führt, so könnte es sein, dass eine Zivilisation, die sich selbst auslöschen kann, dass auch irgendwann tun wird. Wir sind ja geschichtlich mindestens 2 mal knapp dran vorbei geschliddert und das waren immer Entscheidungen von Einzelnen. Hätte da nur einer anderes entschieden, hätte sich die Fragestellung gar nicht erst ergeben.
Silver

mister x

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Freitag, 27. April 2018, 17:29

Wer sagt das sie noch nicht hier waren?Ich sehe viele Indizien Und Beweise dafür.Roswell, tausende oder gar Millionen Augenzeugen von Ufovorfällen,Aztec,Area 51,Kornkreise, Zeugenaussagen von Militärs SW.Dann haben wir die PA, die Geschichten der Bibel,Kukulkan,bzw Quezacotl,das Mahabtara usw
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silvercloud

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5

Montag, 30. April 2018, 14:28

Hallo Mister X,

unsere ewige Diskussion. Du hast eben KEINEN Beweis. Allenfalls Indizien, die auch alle widerlegt werden können, da sie eben keine Beweise sind, sondern höchstens Hinweise, Interpretationen, usw.

Faktisch gibt es keinen Beweis. Und es stellt sich doch auch die Frage, wieso sie Versteck spielen sollten, um dann doch wiederum so viele Andeutungen zu hinterlassen. Aliens sind da in vielerlei Hinsicht wie Geister.
Silver

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Montag, 30. April 2018, 19:46

Da ich davon ausgehe das wir Menschen die einzigen intelligenten Lebewesen in diesem Universum sind.
Scheint mir die Frage zwar nicht sinnlos aber recht unbedeutend.

Und falls es doch Ausserirdisches intelligentes Leben geben sollte, frage ich mich immer wieder warum sie schlauer und fortschrittlicher als wir sein sollten?
Eventuell sind sie ja gerade in der Steinzeit oder dem Mittelalter angekommen, wieso müssen wir uns anderes Leben immer Klüger vorstellen?
Klischee oder Vorurteil?

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Montag, 7. Mai 2018, 07:41

Die These kommt schlicht daher dass es Sterne und Galaxien gibt die älter als unsere Sonne/Milchstrasse sind. Da besteht die Wahrscheinlichkeit dass es fortschritlichere gibt durchaus.

Knurzhart

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Montag, 7. Mai 2018, 12:18

Ich greife Nachdenkers Post auf:

Zusätzlich gab es während der Erdgeschichte ne Hand voll Massensterben die ein Großteil aller Lebewesen auslöschte, was auf zweierlei Weise verstanden werden kann. Zum einen wurden jedes mal viele hochentwickelte und spezialisierte Arten ausgelöscht und damit in ihrer Fortentwicklung gestoppt, was in der Folge den Prozess der technischen Entwicklung nachvollziehbarerweise ausbremst, zum anderen wurden dadurch auch neue Lebensräume für die überlebenden Arten frei, was ihnen nen evolutionären Schub verlieh. Die Dinos sind da schön bildlich. Das waren hochentwickelte Lebewesen, sehr erfolgreich und breit aufgestellt und mit verschiedenen Arten wie den Raptoren auch durchaus intelligent und sozial zumindest in Ansätzen. Dennoch stagnierte die Evolution der Dinos, sodass es für die meisten darum ging: "Je größer, desto besser." Und vielleicht haben gerade diese Massenaussterben und tiefgreifenden Veränderungen, die zum Aussterben führten, die Evolution hinreichend angetrieben, damit wir es in den Weltraum schaffen konnten.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Knurzhart« (7. Mai 2018, 13:00)


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