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SETImental

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Mittwoch, 22. August 2018, 23:20

Dinosaurier: Gab es sie wirklich?

Hey wollte gerne mal wissen was ihr über dieses thema denkt?

Hier ein yt link zu einer interessanten doku:
https://youtu.be/OUnO8qrgcPU
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SETImental« (23. August 2018, 00:22)


Rônin

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Donnerstag, 23. August 2018, 00:39

Die Theorie ist im Normalfall fundamentalistisch christlich motiviert, oder? Die Erde sei per Bibel deutlich jünger als die Wissenschaft behauptet, alle Hinweise auf Dinosaurier und dergleichen wurden von Satan gepflanzt, dem Schlingel.
"I knew this day would come. Now that it's here, it seems so sudden, and at the same time as if it took forever.
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Donnerstag, 23. August 2018, 01:09

Es gibt schon 2 - 3 fakten die mich bischen dumm aus der wäsche schauen liesen ,
Wie z.b der das es eig ziemlich unmöglich ist das ein 100 tonnen vieh mal einfach so auf der welt wandelte, währe heute wie vor 65 mio. Jahren undenkbahr, alleine wegen den phisykalischen gesezten die es zu überwinden galt.
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Donnerstag, 23. August 2018, 01:14

währe heute wie vor 65 mio. Jahren undenkbahr,
Macht erstaunlich wenig Sinn, wenn man bedenkt, dass damals die Atmosphäre und alles ziemlich anders waren. "Damals wie heute" gibts da nicht.
Wo würden denn die ganzen Knochen herkommen?
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Donnerstag, 23. August 2018, 01:22

Du meinst diese mit blei haltiger farbe bemalten gibs stücke die komischer weise dadurch undatierbar sind.... keine ahnung
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Donnerstag, 23. August 2018, 01:28

Ach so, ne, ich mein schon die Knochen, ohne bleihaltige Farbe auch. Zur Datierung von Dinos (So komisch ist das gar nicht): https://science.howstuffworks.com/enviro…ur-bone-age.htm
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Donnerstag, 23. August 2018, 01:42

Des mit der bleifarbe wahr darauf bezogen dass man die ersten dino knochen die "gefunden" wurden angeblich mit eben dieser stark blei versezten farbe bzw einem lack bestrichen wurden der grund dafür.. sie strahlten radioaktive isotope ab, was angeblich heute noch der fall sein soll komisch nur das sie dadurch eben nicht mehr datierbahr sein solen (auf grund des lackes der vor strahlung schüzt)
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Davy Jones

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Donnerstag, 23. August 2018, 10:11

Zitat von »SETImental«

Des mit der bleifarbe wahr darauf bezogen dass man die ersten dino knochen die "gefunden" wurden angeblich mit eben dieser stark blei versezten farbe bzw einem lack bestrichen wurden der grund dafür.. sie strahlten radioaktive isotope ab, was angeblich heute noch der fall sein soll komisch nur das sie dadurch eben nicht mehr datierbahr sein solen (auf grund des lackes der vor strahlung schüzt)
Zum Seitenanfang
Selbst wenn sind das ja nicht die einzigen Knochen, die Gefunden wurden.
Genaugenommen werden am laufenden Band Fossilien ausgegraben. Bis heute. Ohne Bleifarbe. Datierbar.

Zitat von »SETImental«

Wie z.b der das es eig ziemlich unmöglich ist das ein 100 tonnen vieh mal einfach so auf der welt wandelte, währe heute wie vor 65 mio. Jahren undenkbahr, alleine wegen den phisykalischen gesezten die es zu überwinden galt.
Selbst wenn, dann stünde dieses Argument ja nicht der Existenz der Dinosaurier an sich im Weg, sondern ledigtlich der Existenz des größten der Großen.
Das ist in etwa so, als würde man heute sagen "Walen sind viel zu groß und ungelenk um sich zu bewegen, deswegen kann es keine Säugetiere gegeben haben." Maus, Igel, Flughund und Faultier gucken dann dumm aus der Wäsche.


Meinen Informationen nach war der Rekordhalter - Argentinosaurus - Berechnungen nach knapp unter 100 Tonnen. Heißt dann im Umkehrschluss, dass alle anderen leichter waren.
Die meisten Dinosaurier-Arten waren ja wohl eh kleiner als ne Kuh....

lg Davy
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Donnerstag, 23. August 2018, 10:55

Das mit den kühen stimmt sowieso,gefidert sollen die meisten auch gewesen sein.
Ich persönlich glaube auch an die existenz der uhr vögel ABER ich denke eben auch das wie in jeder forschung die durch menschen betriben wird auch hier viel erfunden bzw verscönert wird
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Black Crow

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Donnerstag, 23. August 2018, 11:34

Hey,
also auch ich muss gestehen schau aktuell viel mit Dinos (Juressic Park sei Dank^^) und muss hier auch einige Vetos einlegen.

Zitat


Wie z.b der das es eig ziemlich unmöglich ist das ein 100 tonnen vieh
mal einfach so auf der welt wandelte, währe heute wie vor 65 mio. Jahren
undenkbahr, alleine wegen den phisykalischen gesezten die es zu
überwinden galt.

Um mal hier kurz eine kleine Liste zu haben was Gewichte und Wahrscheinliche größen an geht:
Brachiosaurus
Höhe: 6 m

Länge: 23 m

Gewicht: 35 to

Argentinosaurus
(der von Davy erwähnte)

Höhe: 6 m

Länge: 26 m

Gewicht: 35 to

Hier gingen die Schätzungen damals von 60 T - 100 T weit auseinander und galten als Unrealistisch.

Tyranosaurus Rex
Höhe: 4 m

Länge: 13 m

Gewicht: 9 to


SO um hier mal ein paar Bekannte zu nennen. Diese Höhen und Gewichte sind jetzt nicht mal mehr so riesig wenn man mal den aktuell größten Schaufelradbagger anschaut ==> https://en.wikipedia.org/wiki/Bagger_293 ich weiß der Vergleich ist jetzt nicht ganz der beste aber dieses Ding hat 14,2 Tonnen Gewicht (somit mehr als der Rex) 96 Meter hoch und 235 Meter Lang. (gut bei der Länge ist die Gewichtsverteilung etwas besser). Aber sowas ist keine Kunst mehr. Wenn der Organismus der Dinos dafür ausgestattet war seh ich hier keine Probleme, vorallem da sich diese Gattung wohl nach und nach entwickelt hatte. Selbst Elefanten und Flusspferde glaub ich tümmeln sich bereits bei 5 Tonnen iwo in dem Bereich. Also das Gewicht und die Höhe sind kein wirkliches Argument. Was JP( Juressic Park) und andere Dino Filme/Serien (Terra Nova z.b.) oft machen ist, diese Epischen Aufnahmen wo ein Brachiosaurus den Kopf in den Wolken hat Darzustellen mit diesen ewig langen Hälsen und dem Menschen der gerademal daneben steht und dem Dino bis zum Knöchelreicht. https://aminoapps.com/c/jurassic-park/pa…V1EK71grNWXJRgr das Bild hier z.B. ist da so ein Fall. Ich mein für einen Film ist sowas ja okay, die Tiere müssen episch ausschauen. Bei den World Teilen ist es relativ Realgehalten zumindest ist mir auser den üblichen "Schau wie lang der Hals ist" Filmaufnahmen nichts in die Richtung aufgefallen. Sogar Blue ist für einen Raptor relativ nahe gehalten irgendwas zwischen 0,6 m und 1,8 m. Also soviel vorerst zum Thema Größen/Gewichten und so.
Es wird davon ausgegangen das die Pflanzenfresser sich um an die höchsten Blätter zu kommen zu einem Gewissenmasse an den Hinterläufen Aufrichten konnten was sie aber definitiv einiges an Kraft gekostet haben dürfte.
Wie gesagt ich selbst Glaube an die ehemalige Existenz von Dinosaurieren. Auch wenn ich als Kind oft der Meinung war das sie größer gewesen wären :) Aber wie gesagt da irritieren oftmals Film und Fernsehn :)
grüße
Black Crow
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Donnerstag, 23. August 2018, 12:01

Fakt ist das ein gestrandeter wahl nicht in erster linie an austrocknung dahinscheidet sondern an seinem eigen gewicht, ein elefant der grade mal 6 t hatt, bekommt innere verletzungen wenn er zu lange schlafend auf dem boden liegt. Und dan kommen wir nochmals zu den dinos...auserdem sind 90 % der vicher aus jurassic park frei erfunden
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Donnerstag, 23. August 2018, 12:41

Warum es damals größere Landtiere gab als heute ist eigentlich n interessantes Thema, über das man sich informieren kann.
https://www.newscientist.com/article/dn1…d-then-stopped/
https://animals.howstuffworks.com/extinc…animals-big.htm

Außerdem wurden offensichtlich schon früher als vor 200 Jahren Dinoknochen entdeckt; man konnte halt nicht einordnen, was man da vor sich hatte. Es ist bekannt, dass einige mythologische Viecher auf Dinoknochen basieren. Die ältesten offensichtlichen Beschreibungen von paläontologischen Funden sind gerne mal 2600 Jahre alt. https://en.wikipedia.org/wiki/History_of_paleontology

Du kannst jetzt in n Museum gehen und dir da nen T-Rex angucken, einen komplett ohne Bleifarbe. Wo kommt das Zeug her?
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13

Donnerstag, 23. August 2018, 12:52

Zitat

Fakt ist das ein gestrandeter wahl nicht in erster linie an austrocknung
dahinscheidet sondern an seinem eigen gewicht, ein elefant der grade
mal 6 t bekommt innere verletzungen wenn er zu lange schlafend auf dem
boden liegt. Und dan kommen wir nochmals zu den dinos
lol wusst ich das dass kommt ==> Fazit:

https://de.upali.ch/schlaf-der-elefanten/
http://elefanten.wikia.com/wiki/Schlaf

So mal zum Thema Elefanten und Schlaf, ja ich geb dir recht das Elefanten bei Schlafen einem Hohen Gewicht ausgesetzt sind. Allerdings und das würde mich mal interessieren ob du hier auch irgendwelche Links hast, lese ich auf den bisherigen Seiten nicht von Verletzungen durch "Zulange" Schlafen. Da Elefanten Wildtiere sind werden auch diese nie lange am Stück schlafen, da dies Instinkt und Aufmerksamkeit nicht zulassen. Somit ist die Chance das Verletzungen durch zu Langes liegen auftretten eher Unwahrscheinlich sind (Wenn ich auch hier sagen muss würde ich nicht ganz ausschließen gibt auch bestimmt hier faule Kollegen unter dieser Spezies). Aber wir weichen vom Thema ab... Ja die Verletzungsgefahr ist da sprech ich dir nicht ab. Aber du übersieht das viele Tiere egal wie Groß sie waren oftmals nicht viele stunden am Stück schlafen Elefanten z.B. Brauchen meines wissens nach irgendwas zwischen 2-4 Stunden am Tag wenn ich das Richtig im Kopf habe. Diese Stunden verteilen sich nicht unüblich über mehrere Schlafetappen. Somit sorgt hier automatisch Mutternatur dafür das der Elefant für gewöhnlich keine Verletzungen erleidet. Selbiges gilt wohl auch für die Etwas fülligeren Dinos (abgesehen davon das diese wahrscheinlich noch Wachsammer waren da ja damals alles alles Fressen/zerstampfen oder sonst was konnte). Ebenfalls ging es bei Dinos damals ziemlich heftig ums Wettrüsten, umso größer umso weniger Fressfeinde hab ich. Übrigens diese Giganten waren Unter Saurieren sehr selten. (dazu unten mehr)

Nun zu deinem Wal Beispiel.

Schwertwale: 3 - 6 Tonnen
Walhai: bis 15 tonnen
Blauwal: bis zu 140 Tonnen
==> Allerdings hast du bei Walfischen das Problem, ihr kompletter Organismus ist nicht darauf ausgelegt an Land zu sein. Dinosaurier selbst sind in diese Umgebung geboren und haben sich wahrscheinlich auch wie wir Menschen auch über mehrere Tausend Jahre entwickelt. Somit ist unsere Strucktur an Land besser als die von Fischen/Walen usw. Wir haben ein anders Gebautes Skelett welches mit dem Druck an Land besser umgehen kann als ein übergroßer Karpfen mit 140 Tonnen der Gestrandet ist.
So zurück zum Wettrüsten:
Die Giganten unter den Dinos waren sehr wenige dazu gehörte die Spezies um die Sauropodadiese konnten laut Quellen sogar noch höher als 6-9 Meter werden. Allerdings muss man bedenken ist das dann der Punkt wie hoch der höchste Punkt des Dinos vom Boden weg war. Der rest des Dinos war eher nich so hoch. (Übrigens der schwerste Elefant hatte meines wissens nach 13 Tonnen ;)).

Hier möchte ich auch noch einen Beitrag eines Users Zitieren aus dem Thema: https://www.gutefrage.net/frage/ist-die-…urier-gestiegen Bei gut gefragt der das Thema meines erachtens nach sehr schön wieder gibt.



Zitat

Mit der Erdanziehungskraft hat das nichts zu tun, denn diese
hat sich seit dem Zeitalter der Dinosaurier kaum, um nicht zu sagen
überhaupt nicht verändert. Die meisten Dinosaurier wurden übrigens auch
nicht viel größer als heutige Säugetiere. Das größte beziehungsweise
schwerste heutige Landsäugetier ist der afrikanische Elefant (Loxodonta
africana). Elefantenbullen werden im Durchschnitt etwa 5.000kg schwer,
der allerschwerste je gewogene Elefant brachte jedoch 13.000kg auf die
Waage. Außerhalb der Sauropoda, der Gruppe der langhalsigen
Pflanzenfresser unter den Dinosauriern, gab es überhaupt keine
Dinosaurierfamilie, in welcher die Angehörigen diese Gewichtsausmaße
erreichten oder gar übertrafen, höchstens einige vereinzelte Arten, die
schwerer als 10.000 kg wurden. Giganten waren unter dien Dinosauriern
also die absolute Ausnahme und nicht etwa die Regel!

Betrachtet man allerdings die Gruppe der Sauropoden gesondert, so ist
deine Frage durchaus berechtigt. Selbst die "kleinsten" Sauropoden
waren schwerer als die meisten heutigen Tiere und wogen deutlich über
einer Tonne, die größten Sauropoden erreichten sogar Körperlängen von
35m und mehr und ein Gewicht von über 80.000kg - waren also länger als
ein Tennisplatz und schwerer als ein deutscher Leopard-Kampfpanzer!

Die Gründe für diesen Riesenwuchs (Gigantismus) sind vielfältig.
Betrachten wir zunächst die Vorteile, die der Gigantismus mit sich
bringt:

  • Das Tier ist vor Fressfeinden besser geschützt.
  • Das Tier erreicht die Baumkronen und kann sich somit auf Nahrungsquellen spezialisieren, die kein anderes Tier erreicht.
  • Das Tier kann einen langen Darm und damit ein effizientes
    Verdauungssystem entwickeln, um auch schwerverdauliche Pflanzenkost wie
    Zweige, Nadeln, Zapfen und Baumrinde zu verarbeiten.
  • Das Tier kann seine Körperwärme deutlich besser speichern und
    verliert über seine verhältnismäßig geringere Körperoberfläche sehr viel
    weniger Energie als ein kleineres Tier (besonders in kühlerem Klima ein
    großer Vorteil!)

Da sich das Klima im Jura im vergelich zur vorausgehenden Trias
deutlich abkühlte und es zu mehr Niederschlägen kam, verschwanden die
triassischen Wüsten und es gediehen bald immergrüne, tropisch warme
Wälder. Dies schuf auch für Pflanzenfresser optimale Lebensbedingungen.
Als sich das Klima dann noch weiter abkühlte und in manchen Gegenden auf
der Erde im Winter soger Schnee fiel, begünstigte dies ebenfalls den
Riesenwuchs der Sauropoden.

Mit dem Riesenwuchs ergeben sich allerdings auch Nachteile beziehungsweise Probleme, die das große Tier lösen muss:

  • Das Herz muss einen höheren Blutdruck erzeugen, um das höhergelegene Gehirn ausreichend mit Blut zu versorgen.
  • Der Knochenbau muss sich entsprechend anpassen, um das zusätzliche Gewicht zu tragen.
  • Die Geschwindigkeit und damit das Fluchtvermögen des Tieres
    reduziert sich beträchtlich, sodass besonders Jungtiere in den ersten
    Lebensjahren sehr viel angreifbarer durch Fressfeinde sind.

Die Sauropoden konnten diese Probleme besser lösen als heutige
Säugetiere, die deshalb auch nicht so groß werden konnten. Das Gehirn
von Dinosauriern war ganz ähnlich aufgebaut wie das von Vögeln oder
Krokodilen und in seinen neuronalen Verbindungen besser verknüpft als
das eines Säugetieres. So benötigte auch ein großer Sauropode nur ein
relativ kleines Gehirn, dass auch bei den größten Arten kaum größer war
als das einer Orange. Trotzdem waren Sauropoden sicher keine dummen,
schwerfälligen Tiere - sie verließen sich wahrscheinlich mehr auf
Instinkte als auf Grips. Da eine Giraffe - das "höchste" heutige
Säugetier - ein größeres Gehirn braucht als ein Dinosaurier, ist das
Limit für ihr Größenwachstum auf 6m begrenzt. In einer größeren Höhe
könnte das Giraffenherz - das übrigens das leistungsstärkste aller
Landsäugetiere ist - nicht mehr den nötigen Blutdruck erzeugen, um das
Gehirn zu versorgen. Ein kleineres Sauropodengehirn ließ allerdings ein
Limit von ganzen 18m zu - und tatsächlich wurden die größten Sauropoden
ungefähr so hoch.

Ein zusätzlicher Vorteil der Dinosaurier war, dass die Anzahl ihrer
Wirbel genetisch variabel war. Sauropoden hatten je nach Gattung eine
unterschiedliche Anzahl von Halswirbeln. Säugetiere haben allerdings
alle genau sieben Halswirbel - die Giraffe also genau so viele wie ein
Goldhamster. Da wir Säugetiere also weniger flexibler sind, haben auch
unsere Hälse weniger Spielraum "nach oben". Sauropoden waren ebenfalls
besser imstande, ihr Gewicht auf den Boden zu verteilen und trotzdem
recht hochbeinige Wesen zu bleiben. Dies verlieh ihnen eine große
Ausdauer: Selbst ein großer Sauropode konnte tagelang wandern, ohne zu
erschöpfen und war deshalb viel "mobiler" als besipielsweise Elefanten
oder Nashörner, was ihnen bei der Nahrungssuche und der Wanderung zu
Nistplätzen sehr entgegenkam.

Das Problem, ihren Nachwuchs zu schützen, lösten die Sauropoden
ebenfalls anders als heutige Großsäuger: Elefanten und Nashörner pflegen
eine enge Mutter-Kind-Beziehung und kümmern sich fürsorglich um ihren
Nachwuchs. Sie tragen allerdings immer nur ein einziges Junges aus und
haben auch eine lange Tragzeit, was das Risiko für den Nachwuchs
beträchtlich erhöht: Wenn das Junge sirbt, waren jahrelange Bemühungen
um den Nachwuchs umsonst investiert. Sauropoden gingen da ganz anders
vor: Sie legten gemeinsam hunderte Eier in ihren Nistkolonien ab, die
sie spätestens bis zum Schlupf der Jungtiere verteidigten. Danach
überließen sie die kleinen ihrem Schicksal. Da sie jedoch hunderte
Nachkommen hatten und auch jedes Jahr wieder neue Eier legen konnten,
erhöhte dies die Wahrscheinlichkeit, dass mehrere Junge auch das
Erwachsenenalter erreichten. Auch in dieser Hinsicht waren die
Sauropoden also "effizienter" als heutige Säugetiere.

Weitere Gründe für den Riesenwuchs könnten auch die kürzere
Erdrotationsdauer mit mehr Tag-Nacht-Wechseln pro Jahr darstellen,
welche der Pflanzenwelt eine schnellere Regenerationszeit durch etwas
mehr Zeit für die Fotosynthese ermöglichte, oder auch der höhere
Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre (der im Jura und der Kreidezeit
zwischen 26 und 29% schwankte) sein, die den Dinosauriern ein
effizienteres Atmen ermöglichte und ihre Lungen entlastete. Diese Gründe
spielen allerdings eine eher unbedeutende Rolle: Auch Säugetiere
brachten schließlich in Zeiten mit deutlich geringerem Sauerstoffanteil
(heute: 21%) viele sehr große Arten hervor. Die Mammuts der Eiszeit
erreichten schließlich ebefalls mehr als 10.000kg Gewicht, die
schwersten Säugetiere aller Zeiten, die Riesennashörner des Oligozäns
wie Paraceratherium, wurden mit über 20.000kg ungefähr so schwer wie
durchschnittliche Sauropoden - trotz sauerstoffärmerer Atmosphäre
Ich denke das sollte vorerst genug Antwort geben.
grüße
Black Crow
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SETImental (23.08.2018)

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Donnerstag, 23. August 2018, 13:00

Ok ich lass mir das eh nochmal alles durch den kopf schissen aber vorerst vielen dank für deine mühe :D
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Donnerstag, 23. August 2018, 13:52

Zitat von »SETImental«

auserdem sind 90 % der vicher aus jurassic park frei erfunden
Nur genau 2 Arten sind im Jurassic Franchise frei erfunden.
Alle anderen Arten weisen zwar teilweise gravierende Unterschiede zu den tatsächlichen Arten auf, sie basieren aber trotzdem auf diesen und sind ergo nicht frei erfunden.

Zitat von »Black Crow«

Gewicht: 35 to

Hier gingen die Schätzungen damals von 60 T - 100 T weit auseinander und galten als Unrealistisch.
35 Tonnen kommen mir jetzt aber schon ein bissel wenig vor. Auch bei der stark reduzieren länge (frühere Annahmen gingen auf bis zu 40 Meter).

Zitat von »Black Crow«

(Übrigens der schwerste Elefant hatte meines wissens nach 13 Tonnen ;))
Meinst du einen heutigen Elefanten, oder was ausgestorbenes?
Mir ist als größter rezenter Elefant 11T auf 4m Schulterhöhe bekannt.

Zitat von »SETImental«

gefidert sollen die meisten auch gewesen sein.
Einige, die meisten wohl nicht.
Außerdem ist Feder nicht gleich Feder. Bei manchen, wie zb. einigen Ceratopsiern waren es wohl nur lange feste Federkiele, wodurch die Dinger eher aussahen wie Stachelschweine. Mit Hörnern. In der Größe eines Schulbusses.

Zitat von »SETImental«

Fakt ist das ein gestrandeter wahl nicht in erster linie an austrocknung dahinscheidet sondern an seinem eigen gewicht,
Deswegen stranden Sauropoden ja auch nicht. :D ;)

lg Davy
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