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Mittwoch, 12. März 2008, 16:57

Re: "Unsere" Welt ist eine Simulation fremder Wesen

Zitat

Du solltest trotz deiner Abneigung gegen mich, lernen richtig zu lesen und nicht nur Vermutungen als Kritikgrundlage heran zu ziehen.

Aber aber, habe ich denn irgendwo geschrieben, dass ich dich nicht leiden könne? Ich bin nur anderer Meinung als du, das ist dann aber auch schon alles.

Zitat

Da stimme ich dir zu ( auch wenn du es nicht glaubst ;) ).
Doch wo wurden denn bitte z.B. deine Stadtgötter als Lehrmeister bezeichnet ?
Und welche Gottheiten bezeichnest du als Stadtgötter ?
Die Schutzpatrone vieler Städte waren oft schon existierende Gottheiten, denen in diesen Städten ein oder mehrere Tempel geweiht wurde(n) ( z.B. in Griechenland Apollo, Zeus, Hera etc. ).

Hier zegst du ja schon selbst die Problematik der stark vereinfachten Götterdarstellung in der PS auf. Viele Götter waren eben schon seit Urzeiten da, wurden aus anderen Kulturen übernommen oder entstanden durch Synkretismen. In der PS wird häufig so getan, als wären die großen Lehrmeister einfach so ohne Vorwarnung vom Himmel herabgestiegen und hätten den doofen Menschen alles beigebracht. In dem Fall sollte sich aber zu einem gewissen Zeitpunkt doch sicher ein starker Bruch in der Religiösen Überlieferung feststellen lassen. Mir ist jedenfalls aus keiner Religion bekannt, dass plötzlich ein Gott einfach so aus dem Nichts auftaucht. Falls du dafür seriöse Quellen hast, immer her damit.

Zitat

Sicherlich ( noch nicht ), aber dir ist dann hoffentlich auch klar, dass du damit dann die Möglichkeit außerirdischen Lebens in der Milchstrasse mehr oder weniger negierst, denn mehrere ( für dich deutlich = PLURAL ) solcher gigantischer, fast unfassbarer Zufälle, kann selbst die optimistischste Wahrscheinlichkeitsberechnung nicht mehr bejaen.

Ich verneine keineswegs, der der Zufallsfaktor ist ja nur für den einmaligen Prozess der Lebensentstehung sehr hoch. Für Leben sind hochkomplexe Molekülverbindungen notwendig. Aminosäuren müssen solange miteinander reagieren, bis sich schließlich irgendwann ein reproduktionsfähiges Gebilde daraus ergibt. Eine solche Chemische Reation ist freilich sehr kompliziert, aber letztlich läuft sie doch in einem recht kurzen Zeitraum (sagen wir mal Stunden bis Wochen) ab. Unzählige Male wird sie sicher schiefgehen, aber lass sie mal an tausenden Orten der Erde gleichzeitig und das über viele hundert Millionen Jahre ablaufen, dann wird die Wahrscheinlichkeit, dass es doch irgendwann klappt, schon sehr sehr viel größer. Ich denke, auf jedem Planeten, der erdähnliche Bedingungen aufweist, wird sich geradezu zwangsläufig Leben entwickeln, wenn man ihm nur genug Zeit lässt.

Zitat

Am Anfang stand vielleicht tatsächlich der unglaubliche biochemische Zufall, ... wenn auch nur einmalig !
Und dann will sich sich das Leben ausbreiten .... ;). Und WENN es die Möglichkeit hat, dieses auch in den Weltraum, auf andere Planeten zu tragen ... dann mit Sicherheit 8-)

Was würden wir Menschen denn machen, wenn wir die Möglichkeit hätten andere Planeten zu erreichen, die in der sogenannten Lebenszone ( nach unserer Definition ) ihre Bahnen ziehen ?
Die folgerichtigste Antwort kannst du dir sicherlich selbst geben, oder ? :mrgreen:

Sicher, dass hin und wieder mal ein Planet von außen "geimpft" wird, lässt sich sicherlich nicht ausschließen. Nur wenn du schon in Betracht ziehst, dass Leben irgendwann mal durch biochemische Prozesse entstanden ist, warum dann nicht auch später auf anderen Planeten? Warum müssen denn alle späteren Ökosysteme künstlich erschaffen worden sein?

Auch der Faktor Zeit macht ein solches Szenario eher unwahrscheinlich, denn wenn Außerirdische das irdische Leben künstlich erschaffen haben sollten, müsste das Leben auf ihrem eigenen Planeten ja bereits eine lange Entwicklung hinter sich haben. Das irdische Leben entstand vor fast vier Milliarden Jahren, das Sonnensystem der Außerirdischen müsste damit bis zu neun Milliarden Jahre oder noch älter sein. Zum damaligen Zeitpunkt gab es aber kaum schwere Elemente, denn als das Universum vor 13,7 Milliarden Jahren entstand, gab es lediglich die Elemente Wasserstoff und Helium. Alle schwereren Elemente, die für die Entstehung von Planeten und von Leben unabdingbar sind, entstanden erst in den letzten Lebensphasen großer Sterne, erst eine zweite Generation von Sternen, zu der auch unsere Sonne gehört, konnte Planetensysteme und damit Leben hervorbrigen. Diese Entwicklung dauerte und neun Milliarden Jahre vor unserer Zeit ist vielleicht etwas früh angesetzt. Ausschließen lässt sich natürlich nichts, nur scheint mir die Wahrscheinlichkeit für eine unabhängige biochemische Entstehung des Lebens wahrscheinlicher.
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Mittwoch, 12. März 2008, 17:03

Re: "Unsere" Welt ist eine Simulation fremder Wesen

Mensch Leute, kommt doch mal wieder runter. Sich über etwas so abwegiges zu unterhalten, sollte Grund genug sein, das Ganze nicht so ernst zu nehmen. ;)


nasserHut

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138

Mittwoch, 12. März 2008, 19:42

Re: "Unsere" Welt ist eine Simulation fremder Wesen

@ Einsamer Schütze

Einsamer Schütze schrieb

Zitat

Aber aber, habe ich denn irgendwo geschrieben, dass ich dich nicht leiden könne? Ich bin nur anderer Meinung als du, das ist dann aber auch schon alles.


Ok, dann bist du halt grundsätzlich anderer Meinung wie ich :mrgreen: , was ich nebenbei gesagt nicht schlimm finde, nur auffällig. Außerdem sind konträre Meinungen zu einem Thema einer Diskussion sicherlich nicht abträglich, ganz im Gegenteil. 8-)

Einsamer Schütze schrieb

Zitat

Hier zegst du ja schon selbst die Problematik der stark vereinfachten Götterdarstellung in der PS auf. Viele Götter waren eben schon seit Urzeiten da, wurden aus anderen Kulturen übernommen oder entstanden durch Synkretismen. In der PS wird häufig so getan, als wären die großen Lehrmeister einfach so ohne Vorwarnung vom Himmel herabgestiegen und hätten den doofen Menschen alles beigebracht.


Hier pauschalisierst du selbst wieder ganz streng. Es gibt doch einige Kulturen, deren Ur-Götter nicht aus religiösen Gründen entstanden sind, oder von anderen Kulturen übernommen wurden, deren Götter zu ihnen, kamen und zwar den Überlieferungen nach : in Persona ! Sei es durch die Luft oder übers Wasser und brachten ihnen, verzeihe den Pauschalausdruck, “mehr Kultur“ . Du kennst sicher die verschiedenen Götterkulte z.B. der Maya, Inka und Azteken, deren Ankunft Ihrer Götter genauso Überliefert wurde, und das war der Grund, warum die Spanier und Portugiesen dort als Götter empfangen wurden, da sich ihre Art der Ankunft zum Teil mit ihren Überlieferungen deckte ( u.a. große Schiffe, glänzende Rüstungen, Kanonen mit Blitz und Donner etc.). Ist das wirklich alles nur Zufall ? Und kann man das ignorieren ?

Einsamer Schütze schrieb

Zitat

In dem Fall sollte sich aber zu einem gewissen Zeitpunkt doch sicher ein starker Bruch in der Religiösen Überlieferung feststellen lassen. Mir ist jedenfalls aus keiner Religion bekannt, dass plötzlich ein Gott einfach so aus dem Nichts auftaucht. Falls du dafür seriöse Quellen hast, immer her damit.


Auch hier nimmst du nur Beispiele, die natürlich in deine Richtung gehen. Jede große Religion hat nichts mit dem zu tun, über was wir hier sprechen. Sie wurde im laufe der Jahre angepasst, verändert, etc. selbst wenn auch darin heute noch manche merkwürdige Passagen zu lesen sind, die man modern interpretieren könnte.

Was ich persönlich meine, und das hatte ich ganz deutlich geschrieben, sind alte Überlieferungen, Mythen, die nicht in einer Weltreligion mündeten, sondern entweder fast in Vergessenheit gerieten, oder nur kleinere, oder inzwischen z.B von den Weltreligionen ( z.B. Christentum ) assimilierte Völkergruppen ( wieder z.B. Südamerika ) betreffen. Was ist denn z.B. mit den Sumerern ? Dieses Volk war auch geschichtlich gesehen mehr oder weniger urplötzlich da und herrschte. Und deren Mythen sprechen eine ganz deutliche Sprache, in dem ihre Götter, wie du sagst "vom Himmel gefallen sind" usw.

Einsamer Schütze schrieb

Zitat

Ich verneine keineswegs, der der Zufallsfaktor ist ja nur für den einmaligen Prozess der Lebensentstehung sehr hoch. Für Leben sind hochkomplexe Molekülverbindungen notwendig. Aminosäuren müssen solange miteinander reagieren, bis sich schließlich irgendwann ein reproduktionsfähiges Gebilde daraus ergibt. Eine solche Chemische Reation ist freilich sehr kompliziert, aber letztlich läuft sie doch in einem recht kurzen Zeitraum (sagen wir mal Stunden bis Wochen) ab. Unzählige Male wird sie sicher schiefgehen, aber lass sie mal an tausenden Orten der Erde gleichzeitig und das über viele hundert Millionen Jahre ablaufen, dann wird die Wahrscheinlichkeit, dass es doch irgendwann klappt, schon sehr sehr viel größer. Ich denke, auf jedem Planeten, der erdähnliche Bedingungen aufweist, wird sich geradezu zwangsläufig Leben entwickeln, wenn man ihm nur genug Zeit lässt.


Ich kenne selbst die meisten Theorien, auch die von Stanley Lloyd Miller , doch bei all diesen Theorien ist lediglich geklärt, wie sich Aminosäuren, die Grundbausteine des Lebens, entwickeln bzw. entstehen können, aber es ist bis heute noch ein Rätsel, wie sich aus den Aminosäuren im nächsten Akt Biozellen, also eigenständiges, fortpflanzungsfähiges ( Zellteilung ) Leben entwickelt haben könnte.
Das sollte dir klar sein, wenn du diese Theorien als den Stein der Weisen verkaufen willst.

Einsamer Schütze schrieb

Zitat

Auch der Faktor Zeit macht ein solches Szenario eher unwahrscheinlich, denn wenn Außerirdische das irdische Leben künstlich erschaffen haben sollten, müsste das Leben auf ihrem eigenen Planeten ja bereits eine lange Entwicklung hinter sich haben. Das irdische Leben entstand vor fast vier Milliarden Jahren, das Sonnensystem der Außerirdischen müsste damit bis zu neun Milliarden Jahre oder noch älter sein. Zum damaligen Zeitpunkt gab es aber kaum schwere Elemente, denn als das Universum vor 13,7 Milliarden Jahren entstand, gab es lediglich die Elemente Wasserstoff und Helium. Alle schwereren Elemente, die für die Entstehung von Planeten und von Leben unabdingbar sind, entstanden erst in den letzten Lebensphasen großer Sterne, erst eine zweite Generation von Sternen, zu der auch unsere Sonne gehört, konnte Planetensysteme und damit Leben hervorbrigen. Diese Entwicklung dauerte und neun Milliarden Jahre vor unserer Zeit ist vielleicht etwas früh angesetzt. Ausschließen lässt sich natürlich nichts, nur scheint mir die Wahrscheinlichkeit für eine unabhängige biochemische Entstehung des Lebens wahrscheinlicher.


Ich glaube da unterliegst du einem ganz entscheidenden Denkfehler lieber Schütze.
Wenn man sich die Unterschiede der Zivilisationen auf der Erde, nur mal kurz gegriffen, im 15ten Jahrhundert und heute ansieht … da liegen Welten dazwischen oder ? Also nur etwa 500 Jahre, wobei die letzten 100 Jahre mehr Fortschritt in technischer Hinsicht erzielt wurde, als viele Jahrtausende vorher. Was logisch erklärbar ist.
Nun stelle dir mal vor, eine Zivilisation hätte nur eine Million Jahre vor uns, den Level erreicht, den wir heute haben. Was kosmisch gesehen nur ein Pulsschlag ist und deshalb durchaus möglich. Und stellen wir uns weiterhin vor, diese Zivilisation hätte sich nicht selbst vernichtet ( diese Gefahr besteht nun mal, in einer gewissen technischen Entwicklungsstufe ) Kannst du dir auch vorstellen, was in dieser Zeit ( eine Million Jahre ) für diese Zivilisation, nur mal auf den technischen Fokus gesetzt, möglich ist ? Selbst eine Zivilisation, die uns nur 1000 Jahre im Voraus wäre, kämen uns wahrscheinlich schon vor wie Götter.
Und da schließt sich für mich, zumindest in diesem Zusammenhang, der Kreis …

Gruß
naHu
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Freitag, 14. März 2008, 12:24

Re: "Unsere" Welt ist eine Simulation fremder Wesen

irgendwie muss ich beid en Göttergeschichten an einige afrikanische Stääme denken , die , nachdem sie von russischen resienden einige russische Volkslieder hörten und diese ihnen gefielen , diese scnurstracks in ihre Geschichte und Mythologie einbauten und spätere europäische Reisende nicht schlecht staunten wie denn diese Völker angeblich vor vielen Generationen russischen Volksliedern kamen...da wir die Geschichten von glänzenden Rüstungen etc von incas und Azteken hatten ,wurde da manche Mythologie vielicht erst nachträglich durchd ei Spanierund Portugiesen geprägt ...waren es vieleicht vorher keine glänzenden Rüstungen ? sondern zb Bambusrüstungen , wie sie zb auch einige indonesische Volksgruppen trugen ?
Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

nasserHut

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Freitag, 14. März 2008, 13:25

Re: "Unsere" Welt ist eine Simulation fremder Wesen

Hi elper :D ,

sicherlich muss man auch solche Fälle in Betracht ziehen und man sollte auch durchaus skeptisch sein, aber man sollte auch nicht alles gleich, nur weil es ein oder zweimal so vorkam, negieren und sagen, siehste, es könnte ja da auch so gewesen sein, also alles Humbug :roll:.

Aber dennoch, lieber elper, Fakt ist und das kann man nachlesen in den Berichten, dass die Ankunft der Spanier/Portugiesen in Südamerika, tatsächlich als Widerkehr der Götter gesehen wurde und sie dementsprechend empfangen wurden.
Dafür müssen sie ihre Gründe gehabt haben, oder glaubst du, dass sie gesagt haben: Da kommen so´n paar Dösköppe übers Wasser. Die veräppeln wir jetzt mal ordentlich und begrüßen sie, als ob sie Götter wären :mrgreen: ?
Na ja, auf jeden Fall endete das alles dann aus Macht, bzw. Goldgier, in einem grausamen Völkermord endete, der nie bestraft wurde :cry: .

Gruß
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Freitag, 14. März 2008, 13:52

Re: "Unsere" Welt ist eine Simulation fremder Wesen

Waren die Vikinger nicht auch in Amerika?
Ob Süd oder Nord wüsste ich jetzt zwar nicht, aber die
Indianer im Norden waren doch Nomaden? Da hat sich das
bestimmt schnell rumgesprochen.

dracopainter

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Freitag, 14. März 2008, 16:21

Re: "Unsere" Welt ist eine Simulation fremder Wesen

Die Wikinger waren tatsächlich in Nordamerika, dass ist anhand von Funden bewiesen - ob sie weiter nach Südamerika gereist sind ist nicht bekannt, aber wäre auch möglich - ebenso wie eine Verbreitung durch die damaligen Indianerstämme
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Frank D

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Freitag, 14. März 2008, 21:42

Re: "Unsere" Welt ist eine Simulation fremder Wesen

Die angeblichen Begrüßungen als Götter in Amerika ist übrigens eine gewaltige Übertreibung der Spanier gewesen, wie man heute weiß. Außerdem habe ich z.B. versucht, einen der der beliebtesten Legenden, Kuculkan der in nem "blinkenden Ei" vom Himmel kam, aufzuspüren - letztlich landete ich da nur bei einem GreWi-Autor der das jeweils von einem anderen übernommen hatte. Die geschichte scheint frei in der Luft zu schweben :D

Im Übrigen tauchten die Sumerer auch nicht aus dem Nichts auf. In dem schönen büchlein von Davod Wengrow "The Archaeology of Early Egypt 10000 to 2650 BC" kann man auch schön die aktuellen archäologischen Erkenntnisse über die langsame Besiedlungsgeschichte Mesopotamiens nachlesen. Erste Dauersiedlungen gabs da z.B. schon ab ca. 6000 v. Chr, nur bis zum Durchbruch der Feldwirtschaft gabs da ein Halbnomadentum - die Bewohner mit ihren Vieherden zogen von einer Siedlung zur nächsten, und ließen später dauerhaftes Wachpersonal zurück, daraus entwickelten sich die ersten Stadtkerne.

nasserHut

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Freitag, 14. März 2008, 22:54

Re: "Unsere" Welt ist eine Simulation fremder Wesen

Hallo Frank,

Frank D. hat geschrieben

Zitat

Die angeblichen Begrüßungen als Götter in Amerika ist übrigens eine gewaltige Übertreibung der Spanier gewesen, wie man heute weiß.


Aha, und woher weiß man ? Hast du seriöse Quellen ?

Was ist mit z.B. Viracocha ? Ist der auch erfunden, oder aus einer Puderdose gefallen ?

Die Sumerer tauchten geschichtlich gesehen ganz plötzlich auf, was nicht heißt, dass sie schwups plötzlich hergebiemt wurden. Natürlich muss sich diese erste Hochkultur der Menschheit irgendwo entwickelt haben. Außerdem scheinen sie durch Einwanderungen, aus Asien kulturell befruchtet worden zu sein :mrgreen: .

Gruß
naHu
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Frank D

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Freitag, 14. März 2008, 23:11

Re: "Unsere" Welt ist eine Simulation fremder Wesen

Ja, ich habe seriöse Quellen - aber die habe ich leider nicht, da Amerikanistik nicht mein Spezialgebiet ist*, zitierfähig parat, muß sie daher suchen. Im Hinterkopf klingelt bei mir dabei aber "Bevor Kolumbus kam" von Nigel Davies - werde ich morgen mal nachsehen.

Dein "geschichtlich gesehen" verstehe ich nicht. Die langsame Entwicklung von Nomaden bis zu ersten Städten läßt sich archäologisch über etliche 1000 Jahre nachweisen - was ist daran plötzlich?

Wenn Du "geschichtlich" mit der Erfindung der Schrift gleichsetzt, dann war das eigentlich überall ein relativ plötzlicher Vorgang, von den Symbolen zur echten Schrift. Aber auch das kann man in Sumer und Ägypten mehrere 100 Jahre lang verfolgen, von den Speicher-Tokens über die Speicher-Tafeln bis zu ersten Schriftzeichen auf Siegeln...
Leider ist auch Sumerologie nicht mein Hauptinteresse**, daher kann ich Dich da nicht mit Literatur zuwerfen :D

*zu Altamerikanistik habe ich lediglich die Basisliteratur, so 80 Bücher
** Zur Sumerologie habe ich noch nichtmal die Basisliteratur und höchtens 10 Bücher

Däniken, Sitchin & co zähle ich übrigens nicht dazu :D

nasserHut

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Samstag, 15. März 2008, 17:05

Re: "Unsere" Welt ist eine Simulation fremder Wesen

Hallo Frank :D ,

Die Sumerer waren mal früher so ein kleines Hobby von mir. Nicht intensiv, aber damals habe ich so einiges darüber gelesen ( nein, keine PS Literatur :mrgreen: ).

Frank D. hat geschrieben

Zitat

Dein "geschichtlich gesehen" verstehe ich nicht. Die langsame Entwicklung von Nomaden bis zu ersten Städten läßt sich archäologisch über etliche 1000 Jahre nachweisen - was ist daran plötzlich?


Soweit ich mich erinnere wurde nie nachgewiesen woher diese Hochkultur gekommen ist.
Im Gespräch waren ( wie erwähnt ) Einwanderungen aus Asien, semitische oder elamitische Herkunft u.a., was aber nicht bewiesen werden konnte. Genauso wenig wußte man schon damals, dass das Gebiet um Mesopotanien ( 6-5000 v.Ch. ) dünn mit, wie du selbst sagst, Nomadenstämmen besiedelt war, aber dass es sich direkt um eine autochthone mesopotamische Kultur handelt, dafür gab es keine archäologisch greifbaren Beweise und gibt es glaube ich auch heute noch nicht.

Wenn du da andere, bessere Quellen hast, her damit, würde mich brennend interessieren :mrgreen: .

Zitat

Wenn Du "geschichtlich" mit der Erfindung der Schrift gleichsetzt, dann war das eigentlich überall ein relativ plötzlicher Vorgang, von den Symbolen zur echten Schrift.


Nein Frank, nicht ausschließlich ;) .

Nicht nur, dass sie das Rad erfunden haben, und ausgeklügelte Bewässerungssysteme für Nutzpflanzen kannten, domestizierte Tiere gehalten haben uvm.
Die Liste der beschriebenen Berufe, liest sich fast wie gelben Seiten einer deutschen Kleinstadt ( ok, bißchen übertrieben, aber ich fand das damals genial :mrgreen: ).
Und natürlich die Entwicklung der ersten Schriftsprache der Welt.
Die Sprache der Sumerer musste trotz vieler Versuche, ihr eine Verwandtschaft mit anderen Sprachen anzudichten, als isoliert ( also mit keiner anderen Sprache verwandt ) bezeichnet werden. Was ich durchaus als erstaunlich ansehe, wenn man sich das Gebiet mal anschaut, und welche weiteren Hochkulturen sie hervorbrachte bzw. als Nachbarn hatte ( wenn auch zeitlich getrennt ), dass diese Sprache vor fast 4000 oder 3000 Jahren ausgestorben sein soll.

Aber, wie gesagt Frank, wenn du neueres Wissen darüber hast .... würde mich freuen, denn die Sumerer sind für mich eine faszinierende Kultur und immer noch ein Rätsel ;)
Und ich denke, dass das auch andere hier interessiert, oder ?

Bis dann
naHu
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Samstag, 15. März 2008, 21:22

Re: "Unsere" Welt ist eine Simulation fremder Wesen

Moin NaHu, keine Sorge, jetzt kommen keine Kontras, sondern nur ein paar Anmerkungen

Zitat

Soweit ich mich erinnere wurde nie nachgewiesen woher diese Hochkultur gekommen ist.
Im Gespräch waren ( wie erwähnt ) Einwanderungen aus Asien, semitische oder elamitische Herkunft u.a., was aber nicht bewiesen werden konnte.

Die Herkunft lässt sich ja am ehesten durch die Sprache zurückverfolgen. Das Problem des Sumerischen ist aber leider, dass es sehr alt ist. Alltagssprache war es nur bis etwa 1700 v. Chr. Verwandte Sprachen können somit schon vor Erfindung der Keilschrift ausgestorben sein oder sie wurden in Gebieten gesprochen, in denen die Schrift erst sehr spät vorgedrungen ist.

Wie auch immer, auch nach intensiver Forschungsarbeit muss das Sumerische bis heute als isolierte Sprache betrachtet werden. Gewisse Ähnlichkeit besteht zwar mit den kaukasischen Sprachen (und geografisch betrachtet wäre eine solche Verwandtschaft durchaus realistisch), aber auch hier gibt es bisher keine eindeutigen Verbindungen.

Zitat

Und natürlich die Entwicklung der ersten Schriftsprache der Welt.

Dank der Grabungen von Günter Dreyer in Abydos weiß man inzwischen, dass die ägyptischen Hieroglyphen noch ein wenig älter sind als die erste sumerische Schrift. Das tut den Sumerern aber keinen Abbruch, denn beide Schriftsysteme wurden offensichtlich unabhängig voneinander entwickelt.

Zitat

Die Sprache der Sumerer musste trotz vieler Versuche, ihr eine Verwandtschaft mit anderen Sprachen anzudichten, als isoliert ( also mit keiner anderen Sprache verwandt ) bezeichnet werden. Was ich durchaus als erstaunlich ansehe, wenn man sich das Gebiet mal anschaut, und welche weiteren Hochkulturen sie hervorbrachte bzw. als Nachbarn hatte ( wenn auch zeitlich getrennt ), dass diese Sprache vor fast 4000 oder 3000 Jahren ausgestorben sein soll.

Naja, ausgestorben ist sie wohl, weil sich die Machtzentren immer mehr von Sumer nach Babylon verlagert haben. Beide Sprachen haben sich seit jeher gegenseitig beeinflusst und als Schrift- und Liturgiesprache blieb Sumerisch noch sehr lange erhalten.

Als isolierte Sprache steht sie im vorderen Orient übrigens auch nicht allein da, da wäre noch die hurro-urartäische Sprachfamilie, die lediglich die Sprachen Hurritisch und Urartäisch umfasste, die zu unterschiedlichen Zeiten in unterschiedlichen Gebieten gesprochen wurden.
Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
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Samstag, 15. März 2008, 21:26

Re: "Unsere" Welt ist eine Simulation fremder Wesen

Erstmal nur kurz: Bei der ersten Schriftsprache liefern sich Ägypten und Sumer ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem momentan Ägypten führt - vor 2 Jahren wurden in Ägypten Elfenbeinplatten mit Hieroglyphenschrift gefunden, die rund 150 Jahre älter sind als die älteste bekannte sumerische Schrift :D

Bekannt ist aber, daß Proto-Ägypten und Proto-Sumer bereits in engem Handelskontakt standen, und auch kulturelle Elemente wurden ausgetauscht. Nachweislich bereits im 5. JT v. Chr., dazu habe ich ein interessantes Buch.

Aber wie schon gesagt, Mesopotamien ist leider absolut nicht mein Gebiet, igendwie habe ich zu dieser kultur keinen Zugang bekommen. Nur vermag ich eben nichts plötzliches zu erkennen, sondern ebenso wie in Ägypten einen langsamen Aufstieg.
Es ist eigentlich immer so, daß eine bestimmte kritische masse erreicht werden muß, um bestimmte Reaktionen hervorzurufen.
Wengrow, von dem ich ja schon erzählt habe, macht für die Bildung einer zentralisierten Kultur zwei praktisch gleichzeitig erfolgte Erfindungen verantwortlich. nein, nicht das Rad, sondern das "echte" Brot (im gegensatz zum Fladenbrot) und - das Bier!
Das "echte" Brot benötigte einen längeren Produktionsprozess, da der teig ersmal aufgehen mußte, und eine Form benötigte. Daher begann da die Spezialisierung: Familien gaben ihr getreide beim Bäcker ab, der daraus Brot produzierte, und mißlungenes Brot in einem mehrtägigen fermentierungsprozeß in Bier überführte. Das war, so Wengrow, nachgewiesenermaßen der Startpunkt für rinr Dauerseßhaftigkeit eines Teils der Bevölkerung, und der Beginn einer notwendigen Verwaltung, weil ja jeder auch das zurückbekommen wollte, was er eingeliefert hat.

Thayce

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Donnerstag, 27. März 2008, 19:37

Re: Unsere Welt nicht Real?

Ich würde mal sagen: Alles ist real.

Auch wenn wir uns etwas einbilden, hat unser Gehirn immer noch genug übrig, um uns dieses Bild einzubilden, dadurch wird es real, nur eben auf eine andere Art und weiße, nämlich im Hirn.
Wenn wir nun alle nun eine Illusion / Hologramm / Supercomputer sind, exestieren auch darin Partikel, die diese Illusion / -"- / -"- / zustande bringen, sind diese eine Illusion, gibt es sie in dieser, das ist mal wieder einer dieser schönen Kreisläufe und geht weit über das logische Denken hinaus.

Natürlich alles nur Theorie :mrgreen:

plees

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Montag, 31. März 2008, 23:48

Re: Unsere Welt nicht Real?

der, der weiß, wie man den controller bedient, kann durchaus unsere sims-welt beeinflussen, denke ich.

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