Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: :: Paraportal.org :: Das Forum für Grenzwissenschaften. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Intruder

Traumwanderer

  • »Intruder« wurde gesperrt

Beiträge: 485

Registrierungsdatum: 21. Oktober 2007

Wohnort: International

  • Private Nachricht senden

181

Montag, 14. Juli 2008, 00:16

Re: Unsere Welt nicht Real?

real? was ist schon real? ihr wollts aber auch wirklich wissen.
also, real ist ein supermarktkette. eimal hin. alles drin.
sorry, das musste einfach raus.
............................................

Zerg

Spukhausbewohner

Beiträge: 203

Registrierungsdatum: 14. Juli 2006

Danksagungen: 3

  • Private Nachricht senden

182

Mittwoch, 16. Juli 2008, 17:57

Re: Unsere Welt nicht Real?

In der Schule hatten wir mal über den Phillosophen Plato und seine Ansicht zur Realität gesprochen.
Habe dazu folgenden Text aus dem Internet gezogen.

Quelle: www.sphaerentor.com/matrix/index ... .php&id=11

"
DAS HÖHLENGLEICHNIS

In seiner "Politeia" diskutiert der große griechische Philosoph Plato die Möglichkeit einer idealen Staatsordnung. Bei der Frage, ob und wie die Menschen gebildet werden können, verwendet er ein Gleichnis, das berühmte Höhlengleichnis. Es geht darin um das beschränkte Erkenntnisvermögen des Menschen - und die daraus resultierende Weltsicht der Selbstbescheidung. Doch es wird auch beschrieben wie der Mensch die Wahrheit erkennen kann und welche Konsequenzen dies auf das Verhalten der Menschen hat.


Die Höhle und die Matrix
Das Gleichnis beginnt mit der Beschreibung einer dunklen Höhle, in der eine Gruppe von Menschen Seite an Seite mit dem Rücken zum Eingang sitzt. Sie sind seit ihrer Geburt mit Ketten an ihre Stühle gefesselt und alles was sie sehen können ist die ferne Höhlenwand vor ihrem Angesicht. Ihre Welt besteht lediglich aus diesem beschränkten Sichtwinkel, welche nur ein armseliges Abbild der Realität darstellt.

Neben den angeketteten Menschen gibt es noch weitere Personen in diesem Szenario - die sogenannten Puppenspieler, die es zur Aufgabe haben die Gefesselten zu unterhalten. Das ist diesen aber ebensowenig bewusst, dass sie in der Höhle gefangen sind, da sie nichts anderes als diese Form des Daseins kennen. Die Puppenspieler stehen hinter den Gefangenen und halten verschiedene Gegenstände hoch, welche im Schein eines Feuers, das am Eingang der Höhle brennt, verschwommene und tanzende Schatten an die Wand vor ihnen werfen.

Leider können die Höhlenbewohner nicht die wahre Form der Gegenstände oder der Puppenspieler sehen, da sie unfähig sind ihre Köpfe zu wenden. Seit der Kindheit, so Plato, sind ihre Körper starr auf das fixiert, was vor ihnen zu sehen ist. Doch diese Wirklichkeit ist nichts anderes als ein Haufen schattenhafter Bilder."

-Das ist nur ein grober Inhalt der Geschichte. Im Detail, soweit ich noch in Erinnerung habe, hat es einer dieser Menschen geschaft sich herum zu drehen und hinter sich zu schauen. Er hat den anderen dann von der Welt erzählt die sich hinter deren Rücken abspielt. Seine Kameraden wollten ihm nicht glauben, erschlugen ihn am Ende sogar, weil sie Ihre jetzige Weltanschauung nicht verwerfen wollten.
Back in Black!

Beiträge: 7

Registrierungsdatum: 19. Oktober 2008

  • Private Nachricht senden

183

Sonntag, 26. Oktober 2008, 00:46

Re: Unsere Welt nicht Real?

LOL, den Text mit den Tanks haben wir letzte Woche in der Ethik Arbeit hingeklatscht bekommen & dann schön mit Descartes vergleichen~
War mal ne gute Arbeit für mich
Träume sind zum Träumen da.. hätte man mir das nicht vorher sagen können?
We can run.. but they'll find us :/

Sam Diamond

Spukhausbewohner

Beiträge: 294

Registrierungsdatum: 6. Dezember 2008

  • Private Nachricht senden

184

Montag, 8. Dezember 2008, 23:18

Re: Unsere Welt nicht Real?

Ich bezweifel, dass es so etwas wie eine (objektive) Realität überhaupt gibt. Allein schon das, was wir sehen, wenn wir die Augen öffnen, ist im Prinzip nur das, was wir mit unseren visuellen Sinnesorganen wahrnehmen können. Wenn wir Fruchtfliegen wären, würden wir vielleicht ganz andere Farbeindrücke und Gerüche spüren, bei einer anderen Art von Lebensform könnten wir vielleicht sogar bis jetzt komplett unbekannte Sinne nutzen. Das menschliche Bewusstsein ist duch die begrenzten Möglichkeiten der Wahrnehmung einfach zu sehr beschränkt, als dass wir jemals einen endgültigen Eindruck davon gewinnen könnten, was real ist und was nicht.
Wir Kinder der Hölle erinnern uns an das Zeitalter des Grals

Nattefrost

Bermudadreieck-Umflieger

    Deutschland

Beiträge: 100

Registrierungsdatum: 19. März 2009

Wohnort: Ebersberg

  • Private Nachricht senden

185

Mittwoch, 29. Juli 2009, 21:36

Re: Unsere Welt nicht Real?

Zitat von »"Sam Diamond"«

Das menschliche Bewusstsein ist duch die begrenzten Möglichkeiten der Wahrnehmung einfach zu sehr beschränkt, als dass wir jemals einen endgültigen Eindruck davon gewinnen könnten, was real ist und was nicht.


Genau das macht ja den Reiz dabei aus. Wir Menschen sind einfach von Natur aus Neugierig, und einmal angefangen, lassen uns solche Fragen nich mehr so schnell los.

Aber wer sagt uns denn, (wenn wir mal davon ausgehen, das wir gesteuert werden, wie anfangs in diesem Thread zu lesen), das wir einfach dazu genötigt werden, uns über sowas gedanken zu machen, um uns womöglich damit zu nerven. Vielleicht sind diejenigen die uns Steuern einfach nur irgendwie etwas sadistisch angehaut? Vielleicht ist das, was wir am wenigsten Glauben wollen und können, wirklich das, was der Wahrheit entspricht?

Ansonsten kann ich mich TheStoryteller mit seinem vorletzen Absatz nur anschließen (auch wenn ich weder verheiratet bin, noch ne Bibliothek besitze ;)

Nattefrost
Wir sind doch schon lange allesamt hinüber, die Welt ist doch schon min 30 Mal untergegangen. Wir habens bis jetzt nur immer verpasst...

IamHere

Verschwörungstheoretiker

Beiträge: 52

Registrierungsdatum: 10. Oktober 2010

Wohnort: Berlin

Danksagungen: 1

  • Private Nachricht senden

186

Sonntag, 17. Oktober 2010, 05:38

Das erinnert mich an 'Matrix' ,) Natürlich könnte das der Fall sein, aber im Moment fühlt sich Alles ziemlich real an. Aber vielleicht ist das nur eine Illusion. Ich weiß es nicht.

Oliver.Mohr

Nachwuchsvampir

Beiträge: 38

Registrierungsdatum: 20. Oktober 2010

Wohnort: Hamburg

  • Private Nachricht senden

187

Sonntag, 24. Oktober 2010, 07:14

Sehen: 70-80%
Hören: 10-15%
Riechen: 3-8%
Schmecken: 1-2%
Tasten, Fühlen: 2-5%

Rein neutronal gemeßen würde wir unsere Wahrnemung, also wieviel und was wir zurzeit wahrnemen, in Bit angeben. Ich finde grade zwei verschiedenen Zahlen einemal das die Aufnahmekapazität (beim Menschen) etwa 1 Million Bit pro Sekunde beträgt und wo anders das sie nur 40Bit/Sekunde ist. Könnte sein das es der Bewusstesin/Unterbewusstsein unterschied ist, was ich aber aufjedenfall weiß ist das wir nicht die volle Bit anzahl, also an Informationen, warhnehmen und in uns aufnehmen können es wirken nehmlich deutlich mehr als 1 million bit auf uns ein, das Schützt uns allerdings vor Reizüberflutung. Somit werde wir niemals das große und ganze um uns herum bergreifen und wahrnehmen und das Gefühl irgendwas verpasst zu haben nie loswerden :) Bei einem Menschen mit einem IQ über 120 beträgt die nutzung des geistigen Potentials 33% und ein Menschen mit 120 IQ ist schon echt gut und der hat schon nur 1/3 was glaubst du als was wir wohl alles verpassen :tempo: der Neandertaler hat nur 2-3% genutzt und in 200-300 Jahren werden wir im durchschnitt warscheinlich 50% nutzen weil es einfach nötig sein wird, also schnacken wir in nem späteren Leben nochmal darüber, erinner mich doch bitte daran :D
btw mal was ganz anderes hat Einstein nicht gesagt Zeit und Raum ist eine Illusion und beweist uns die Quantenthorie nicht eindrucksvoll? Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege.
"ich bin nicht die signatur, ich bin nur die putze"

res

Herr der Zahlen

Beiträge: 1 154

Registrierungsdatum: 22. März 2007

Danksagungen: 59

  • Private Nachricht senden

188

Sonntag, 24. Oktober 2010, 09:08

Was meinst du mit geistigen Potential und woher hast du die Zahlen dazu?
Sorry, für den Ein-Satz-Post
Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
Tötet alle Schmetterlinge!

Ragnarsson

Bereichsmoderator

Beiträge: 1 723

Registrierungsdatum: 25. September 2009

Wohnort: München

Danksagungen: 827

  • Private Nachricht senden

189

Sonntag, 24. Oktober 2010, 09:32

Das ist der typrische Satz "Ein Mensch benutzt nur 10% seines Gehirns" und dieser Satz ist einfach nur unfug. Ebenso ist es Unfug, dass sehen 70-80% der Sinnestätigkeit einnimmt. Das ist schlichtweg falsch. Der Mensch riecht, hört und spürt sehr viel mehr als man denkt. Bestes beispiel wenn man krank ist. Da spürt man zu gefühlten 1000% wie schlecht es einem geht. Das Augenlicht ist viel zu stark überschätzt.
Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

Feelgood

Nachwuchsvampir

Beiträge: 33

Registrierungsdatum: 6. September 2010

  • Private Nachricht senden

190

Sonntag, 24. Oktober 2010, 13:08

Hallo,

"Realität" ist eine Frage des persönlichen Standpunktes.
So hat ein Hund eine völig andere "Realität" als sein Herrschen, obwohl er an der Lene direkt nebenher läuft.
Schlichtweg weil sein Hirn andere Prioritäten setzt.

Aber ich denke mal das "Realität" schon allein deshalb eine Fiktion sein muss, da es genau genommen noch nicht einmal reale Materie gibt.
Das ist zwar schwer vorstellbar, vor allem wenn man bedenkt wie schmerzhaft es sei kann mit dem Kopf vor eine Schrankecke zu stossen, aber physikalisch gesehen ist "Materie" nur ein spezieller Zustand der Energie.

Laut allgemeiner Relativitätstheorie E=mc² (Energie = Masse x Lichtgescwindigkeit² ) kann man diese "Weltformel genauso umstellen wie jede andere Formel auch.
Also ist logischerweise die Masse m = E / c².
Das dies stuimmt wissen wir seit Hiroshima genau, denn dort sind einige wenige Gramm Materie in reine Energie umgewandelt worden, und selbst der Atomstrom mit dem wir unsere Computer betreiben wird letztendlich durch diesen "Massendefekt" erzeugt.

Ergo ist damit der Beweis erbracht das alles was uns umgibt lediglich konzentrierte Energie ist.

Nimmt mna also Einstein als Basis und erweitert die über die darauf aufbaunde Quantentheorie und die Heisenbergsche Unschärferelation (die im Grunde ja bedeutet das die Ursache und Wirkung wechselseitig beeinflussen) so sind durch die spezielle Energieform "Materie" erst die Zeit und der Raum entstanden.
Ohne Materie keine Zeit und kein Raum, aber Materie ist bewiesenermaßen definitiv reine Energie.
Im Umkehrschluss bedeutet das eigentlich nichts anders als das im Grunde selbst das Universum und die Zeit eine Illusion ist.

Wenn in etlichen Milliarden Jahren die Expansion des aus dem "Urknall" entstandenen Universums gestoppt wird und das Universum wieder kollabiert, dann gibt es weder Raum noch Zeit, und selbst das es einmal ein Universum gegeben hatte ist völlig ohne Belang.
Möglicherweise werdennoch Milliarden weitere oder gar parallele Universen entstehen, aber es könnte auch sein das das derzeitige Universum ein "einmaliger Ausrutscher" war.

Ich denke aber, DAS kann selbst das Gehirn eines Stephen Hawking nicht wirklich begreifen.
Genausowenig wie der Hund an der Leine das Leben, die "Realität" und die Weltanschauung seines Herrchen begreifen kan.

Gruß

feelgood

fearpwndyou

Nachwuchsvampir

Beiträge: 31

Registrierungsdatum: 3. November 2010

Wohnort: Bayern

Danksagungen: 5

  • Private Nachricht senden

191

Samstag, 6. November 2010, 17:49

Wäre das alles nicht real, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass der Typ an der Steuerkonsole zulässt, dass wir uns solche Fragen stellen bzw. darüber diskutieren und womöglich irgendwann das Geheimnis lüften.

Diese Welt und das Leben ist meiner Meinung nach real.

ad_santiago

im Ruhestand

Beiträge: 889

Registrierungsdatum: 18. November 2009

Danksagungen: 26

  • Private Nachricht senden

192

Samstag, 6. November 2010, 19:00

Der Mensch ist ja nicht einmal in der Lage, "Realität" zu definieren oder Reales von Nicht-Realem zu unterscheiden. Wie real ist eine Fantasie? Wie real ist die Materie, wenn sie sich auf Quantenebene in ein Beziehungsgeflecht auflöst? Was unterscheidet denn Realität von Nicht-Realität? Meines Erachtens gibt es keine vom Menschen beschreibbare Realität, sondern nur Bewusstseins-Subjekte und -Objekte, wobei die Objekte in subjektiv und intersubjektiv unterteilt werden können.
Das Konzept der Realität ist veraltet, ihm liegt ein naiver Materialismus des 19. Jahrhunderts zugrunde. Die Frage ist nicht, ob unsere Welt "real" ist, sondern welche Bewusstseinsobjekte subjektiv und welche intersubjektiv sind. Ein interessantes Gedankenspiel wäre der gemeinsame Traum: stellen wir uns vor, in Zukunft könne man tatsächlich, wie jüngst im Film "Inception" gezeigt, gemeinsam träumen. Wenn dieser Traum gemeinsam erlebt wird, ist er dann nicht intersubjektiv und damit ebenso "real" wie jede andere vermeintliche Realität? Man kann das noch mehr zuspitzen und sagen: wenn eine Million Spieler World of Warcraft spielen, dann ist diese sogenannte "virtuelle" Realität ebenso real wie unsere Realität. Wer sich als schwertschwingender Drachenreiter identifiziert, "spielt" diese Figur nicht, sondern "wird" zu ihr. Das funktioniert aber nur dann, wenn es keine objektiven Maßstäbe - sprich: eine Art Gott - gibt, denn dann ist ja das individuelle Bewusstsein der einzige Maßstab...

Das Problem ist also, dass der Frage nach der Realität immer die Vorstellung des Objektiven zugrundeliegt, der Mensch aber in jeder Hinsicht ein subjektives Wesen ist. Unter der Prämisse, dass das rein Objektive nicht erfahrbar ist - vielleicht gar nicht existiert? - ergeben sich interessante Gedanken, die zu einer drastischen Aufwertung der Subjektivität führen müssen. In diesem Sinne, nicht ganz passend, aber immer wieder schön: "Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt" - Albert Einstein.

santiago
~ felix qui potuit rerum cognoscere causas ~

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ad_santiago« (6. November 2010, 19:05)


Awareness

Nachwuchsvampir

Beiträge: 48

Registrierungsdatum: 12. Oktober 2010

Wohnort: In mir

Danksagungen: 4

  • Private Nachricht senden

193

Sonntag, 7. November 2010, 01:48

Für mich gehört zu einer Realität bzw. Wirklichkeit alles, was wirkt, und ich dieses Wirken bemerken kann. Wenn in China ein Sack Reis umfällt, gehört das nicht zu meiner Realität. Es wird erst dann zu meiner Realität werden, wenn ich darüber etwas erfahre.

Zu meiner Realität bzw. Wirklichkeit gehören sowohl aktuelle Sinneserfahrungen wie auch Erinnerungen und Vorstellungen. Außerdem benötige ich für das Bemerken irgendeiner Wirkung ein so genanntes Ich, um mich mit etwas identifizieren zu können, wie eben schon erwähnt, entweder mit einer aktuellen Sinneserfahrung oder wenn ich Erinnerungen oder Vorstellungen benutze.

Ich erfahre die Wirkungen für meine Realität bzw. Wirklichkeit in zwei Erlebnisphasen. Die eine nenne ich Wachzustand, die andere Traumphase. Nur dafür benötige ich ein Ich.Wenn ich weder wach bin noch träume, dann bedarf es keines Ichs. Das nenne ich Schlafen. Der Schlaf zählt für mich nicht zu einer Erlebnisphase, da das Schlafen selbst nicht bemerkt werden kann, weil es eben kein Ich gibt, dass sich während des Schlafes mit irgendetwas identifizieren könnte.

Von meiner Realität bzw. Wirklichkeit kann niemand Anderer etwas wissen, bevor ich ihm nicht etwas darüber erzählt habe. Er kann sich lediglich etwas darüber ausdenken.

Ich kann es nicht wissen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Definition von Realität bzw. Wirklichkeit für jeden gilt. Oder?
Liebe Grüße

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Awareness« (7. November 2010, 01:56)


ad_santiago

im Ruhestand

Beiträge: 889

Registrierungsdatum: 18. November 2009

Danksagungen: 26

  • Private Nachricht senden

194

Sonntag, 7. November 2010, 02:08

Deine Realität ist aber nicht per se mit der "Realität an sich" (also der Gesamtheit der Dinge, die existieren) gleichzusetzen, wenn man die Existenz anderer bewusster Individuen voraussetzt: dann ergeben sich weitere "Erlebniswelten", die sich teilweise von deiner unterscheiden, teilweise mit dieser übereinstimmen. Die eigene Realität ist immer nur das, was man selbst erlebt (oder besser erfährt), da stimme ich dir zu - es heißt aber nicht, dass sich die Realität an sich damit erschöpft. Die Frage ist ja gerade, ob es da ein "Außerhalb" gibt, das von mir unabhängig ist...

santiago
~ felix qui potuit rerum cognoscere causas ~

Black Cat

Spukhausbewohner

Beiträge: 254

Registrierungsdatum: 6. Juni 2007

Danksagungen: 7

  • Private Nachricht senden

195

Sonntag, 7. November 2010, 13:27

Zitat

Die Frage ist ja gerade, ob es da ein "Außerhalb" gibt, das von mir unabhängig ist...
Meinst du mit ein "Außerhalb" jetzt die Realität oder irgendwas ganz anderes?
Ich würde ja sagen das sich die komplette Realität aus allen Wahrnehmungserscheinung aller Menschen zusammensetzt, also nicht direkt die Gesamtheit aller Dinge.
Ein Mensch erschafft sich aber wieder seine ganz eigene Realität durch die Erlebnisse und Wahrnehmungen die er erlebt hat.
Entdeckt oder lernt er also etwas neues, fügt sich das seiner Realität hinzu.
Ich glaube aber auch, dass Dinge die nur indirekt existieren wie Träume und Gedanken beispielsweise etwas erreichen zu können zu Realität dazugehören, weil sich die Realität ohne sie ja nicht weiterentwickelt.
Also muss man die Realität quasi in 2 Teile spalten, die eigene und die gesamte.
Und so gesehen kann es durchaus ein "Außerhalb" geben, denn die Handlungen die du tätigst, haben zwar Einfluss auf deine Realität,auf die Realität der dir nahestehenden, und die gesamte Realität, aber wohl kaum auf die eines Hawaiianers der gerade am Strand in der Sonne liegt.
Lg Black Cat
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden
[Hermann Hesse]

Social Bookmarks

Counter:

Hits heute: 2 577 | Hits gestern: 3 343 | Hits Tagesrekord: 53 992 | Hits gesamt: 12 418 265 | Gezählt seit: 11. September 2011, 15:03