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Dazee

Mutti

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436

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 21:30

Und den Rest zu der Dame bitte hier weiter diskutieren:

http://www.paraportal.de/index.php?page=Thread&threadID=1654
Alles ist Hase.

Ghostie

Spukhausbewohner

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437

Sonntag, 24. Oktober 2010, 11:11

Zitat

Das meiste Zeug was die Medien bringen ist großer Schwachsinn für mich kann sich kein Vampir in irgendwas verwandeln, oder verbrennt an der Sonne.

Ich find dein Posting merkwürdig. Das klingt ja so, als gäbe es tatsächlich Vampire, auf die bestimmte Eigenschaften zutreffen oder nicht zutreffen. Da Vampire kulturgeschichtliche Phänomene sind, ist es doch müßig, darüber zu reden, was ein Vampir "kann" und was nicht - das hat sich im Laufe der Rezeption immer wieder geändert. Dass Vampire bei Sonnenlicht zu Staub zerfallen, wurde zum Beispiel erst von Murnau in "Nosferatu" eingeführt. In den frühesten Vampirberichten liest man auch nichts übers Blutsaugen, da handelt es sich nur um wandelnde Tote. Etwas, das physisch nicht existiert, kann man doch schlecht anhand von Eigenschaften beschreiben... man kann nur beschreiben, wie sich die Zuschreibungen im Laufe der Zeit verändert haben.

santiago


Sicherlich stimmt es das sich die Vampire in jedem Film ändern, einige Sterben nicht bei Tageslicht, den einen macht es nichts aus wen sie einen Plock durchs Herz kriegen, das lähmt sie eher. Aber wen man den Vampir eben Rational auseinandernimmt finde ich eben viele dinge wieder die man nicht erklären kann. Nun gut es mag sich immer noch zu Fragen geben ob es diese Wesen wirklich gibt, ob sie nur die Erscheinungsangst von Gläubigen Dörflern sind oder ob der Vampir wirklich nur Flat Dracul war. Ich glaube daran.

Nicht nur die Rumänen haben früher diese Geschichten und Rituale gehabt auch andere Länder haben schon Vampirgechichten gehabt und dies schon meist seit der Antike, wer weiß vielleicht gibt es diese Geschöpfe tatsächlich bloß nicht so wie wir es immer beschrieben bekommen ;) deswegen sage ich das viele Dinge an den Vampiren erst durch die Medien gekommen sind.

lg
Ist es von Wert sich anzupassen, um Respekt zu bekommen? Oder reichen gar die Taten, die ein Mensch vollbringt um Respekt zu bekommen?
Selbst das Dunkelste in mir hat verdient zu Leben!

ad_santiago

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438

Sonntag, 24. Oktober 2010, 12:55

Dass vampirähnliche Wesen in verschiedenen Kulturen auftauchen, dürfte eher daran liegen, dass es keine Definition dafür gibt, was ein Vampir genau ist. Natürlich ist die Schwelle vom Leben zum Tod ein reizvolles Thema für kulturelle Verarbeitung, darum findet man in unzähligen Kulturen Geschichten über "Untote". Sieht man genauer hin, erkennt man aber, dass die Gemeinsamkeiten sich in überschaubarem Maße halten. Häufig lassen sie sich auch mit Beziehungen zwischen den einzelnen Völkern erklären, das trifft gerade für den Raum innerhalb Europas zu. Es gibt also nicht überall dieselbe Vorstellung von Vampiren, sondern verschiedene Ideen von Untoten, die erst im Nachhinein und recht willkürlich als "Vampire" zusammengefasst wurden.
~ felix qui potuit rerum cognoscere causas ~

Abnormal.

Nachwuchsvampir

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439

Sonntag, 6. Februar 2011, 19:40

Hilfe, ich will einen Vampir!

Ich weiß, das was ihr lesen werdet, wird euch dazu bringen zu denken, dass ich verrückt bin. Aber ich weiß einfach nicht, an wen ich mich wenden soll. Freunde sind dafür da, dass man mit ihnen redet, aber ich habe solche Angst mit ihnen zu reden, ich habe Angst davor das ich nicht mehr ernst genommen werde. Desshalb wende ich mich an euch, an Leute die mich nicht kennen, nur mein Pseudonym, Abnormal..

Ich lese viel, vorallem über Vampire, über ihre Unsterblichkeit, über ihre Habgier und über ihre Liebe. Ich wünsche mir so sehr das mir so jemand über den Weg läuft. Ich kralle mich so sehr an dieser Vorstellung fest, dass ich einfach unzufrieden bin. Ich habe zwar einen Freund, mit dem ich schon über ein Jahr glücklich bin, aber wenn er nicht bei mir ist fühle ich mich so allein und muss wieder an meinen Wunsch denken. Heute war es besonders schlimm, es hat mir das Herz gebrochen, als ich auf dem nachhause weg war. Allein. Mir viel es so schwer mich zusammen zureissen und nicht in Tränen auszubrechen.

Ich bin gestört, glaube ich. :lol:
Dαss Glück ist im Grunde nicht's αnderes αls der mutige Wille, zu leben, indem mαn die Bedingungen des Leben's αnnimmt.' Mαurice Bαrrès (1862 - 1923)

Rônin

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440

Sonntag, 6. Februar 2011, 20:22

Vielleicht solltest du dir mal ein paar Filme mit richtig fiesen Vampiren angucken, wie Blade, Underworld, Daybreakers oder Van Helsing. Und nicht diesen "bleiches Bürschlein"-Typ wie in Twilight (Eine hübsche Alternative dazu ist übrigens "So finster die Nacht" - auch eine Lovestory, aber viel düsterer).
Wenn du aber tatsächlich das altmodische Vampirbild kennst und darin verliebt bist, dann ist das halt irgendein komischer Fetisch, eigentlich nix weiter schlimmes. Du könntest deinen Freund fragen, ob er sich dir zuliebe ab und als Vampir verkleiden will - Rollenspiele haben doch auch was. :mrgreen:
Wenn dich das aber so sehr belastet und du es loswerden willst, warum gehst du nicht einfach zu einem Psychologen?
"This world can just crumble for all I care! It's time to start the biggest war of the century!"

Abnormal.

Nachwuchsvampir

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441

Sonntag, 6. Februar 2011, 20:37

Danke, erstmal, dass du mir genatwortet hast.

Twillight habe ich ehrlich gesagt noch nie gelesen.

Ich lese die Reihe von Jeaniene Frost. In dieser Reihe wird Dracula auch ganz anders beschrieben, das ist wahrscheinlich das was du meinst.

Verliebt... hört sich so extrem an. Ich komme einfach nur nicht von dieser Vorstellung weg, dass es wirklich so jemanden gibt.

Einen Psychologen kann ich mir nicht leisten. :|
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Zachael

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442

Sonntag, 6. Februar 2011, 20:51

Den muss man sich auch nicht leisten wenn du krankenversichert bist und eine Überweisung von deinen hausarzt hast und du dem Klar machst das dich
diese Vorstellung quält und du damit nicht glücklich wirst.
Ph’nglui mglw’nafh Cthulhu R’lyeh wgah’nagl fhtagn.
[In seinem Haus in R’lyeh wartet träumend der tote Cthulhu.]
- H.P. Lovecraft "The Call of Cthulhu"

"The oldest and strongest emotion of mankind is fear,
and the oldest and strongest kind of fear is fear of the unknown"
-H.P. Lovecraft

Andersich

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443

Dienstag, 8. Februar 2011, 10:52

Hallo Abnormal,

Ich bin Andersich... ;)

Mal von frau zu frau, mir fallen dazu mal gleich zwei persönlichkeitsstörungen ein, ohne nen therapeuten spielen zu wollen...ich sehe, du sehnst dich nach einer abhängigkeit, emotional und wahrscheinlich auch physisch...das sind zeichen, die dir ein psychologe ganz sicher erläutern kann und dir eventuell auch tipps dazu geben kann. Wenn es wirklich so schlimm ist, dann gehe zu deinem hausarzt und lasse dir ne überweisung geben für eine psychotherapie. Ist nix schlimmes und du hast einen ansprechpartner, der dich als aussenstehender auch anders sieht und einschätzen kann, ausserdem steht er unter schweigepflicht und du kannst gewiss sein, dass alles in diesen gemäuern bleibt, was dich belastet.

Vielleicht magst du ein buch lesen, mir fällt da spontan das thema zum weiblichen narzissmus ein, oder zum komplementärnarzissmus...da gibt es jede menge literatur, die auch sehr verständlich geschrieben ist. Hier ein link für dich:
http://www.baerbel-wardetzki.de/buecher/…_narzissmus.htm

Alles liebe und gute von mir!
Es ist erstaunlich, dass der mensch nur hinter seiner maske er selbst ist...

( A.E. Poe )


Alien

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444

Dienstag, 8. Februar 2011, 17:48

An der Stelle will ich sagen, dass ich ebenfalls kein Psychologe bin.
Aber so wie du es geschildert hast hört es sich ein klein wenig nach schwachen Depressionen an. Darf ich fragen wie alt du bist? Gerade solche Gedanken wie du sie hast, (nicht unbedingt auf das Thema Vampire bezogen) haben rund 20 % aller Jugendlichen während der Pubertät (Sprich, bis sie erwachsen sind). Leider wird gerade das Thema "Unsterblichkeit" und "Einsamkeit" in modernen Filmen vermittelt. Die Angst davor zu sterben und wissen zu wollen, was nach dem Leben kommt, ist all gegenwärtig, da ist so ein Vampir, der nicht sterben kann selbstverständlich ansprechend.
Was wichtig ist (und das kann ich aus eigener Erfahrung sagen), ist dass du darüber reden solltest, das muss nicht einmal ein Psychologe sein, einfach jemandem dem du vertraust und der dir Zuhört. Und solltest du dich manchmal so einsam fühlen, wieso rufst du dann nicht einfach einen Freund an und redest über alles mögliche, eigentlich egal was.
Wie gesagt, rede darüber und mach dir darüber Gedanken. Verdrängen hilft nichts, da es irgend wann wieder "durchkommen" wird, deshalb mach dir darüber Gedanken, schreib Tagebuch (definitiv sehr hilfreich).

Rônin

Shinjidai

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445

Dienstag, 8. Februar 2011, 18:41

Zitat von »Alien«

hört es sich ein klein wenig nach schwachen Depressionen an.
Loite, also zuallererst mal klingt das mit den Vampiren schlicht nach einer Vorliebe. Sowas kennen die meisten von uns, da gibt es vielfältigste Ausprägungen. Einige davon, z.B. auf kleine Kinder, sind berechtigterweise höchst illegal wenn sie ausgelebt werden, aber sowas wie ein Vampirfetisch ist prinzipiell ungefährlich und sogar recht weit verbreitet. Manche Leute stehen sogar darauf gegenseitig ihr Blut zu trinken, aber so extrem muss es gar nicht sein.
Abnormals Problem ist, dass ihre Fixierung auf das Thema ungewöhnlich stark ist, sie an kaum was anderes denken kann, und sie in der Folge darunter leidet. Reden wird auf jeden Fall stark helfen, am besten bei einem Psychologen, keine Frage. Worauf ich hinaus will ist nur, dass eine Vorliebe für Vampire überhaupt nichts schlimmes ist. Erst wenn diese Vorliebe zur Besessenheit wird, ist es schlimm. Auf jeden Fall wird es sicherlich auch nicht schaden, wenn dein Freund darüber Bescheid weiß. Wie gesagt, ein paar Rollenspiele in der Art könnten dir schnell zeigen, dass du die ganze Thematik völlig überschätzt. Und im Idealfall auch, dass dir dein Freund an sich eigentlich wichtiger als dein Phantasiebild ist.
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Ametea

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446

Dienstag, 8. Februar 2011, 20:05

Hey Abnormal

Also, erstens...Du bist nicht irre oder verrückt. Denn sowas ist normal. Bei dem einen ist es ein leichter faible und bei dem anderen eine starke Sehnsucht. Eine Sehnsucht zu etwas was Dich von dieser Welt in eine andere, eventuell erträumte bessere Welt bringt.
Ich selbst bin den Vampiren total erliegen und wünsche mir nichts sehnlicher, einen als Gefährten zu haben und selbst zu einen zu werden. DOCH da kommt die Realität ins Spiel. Vampire existieren nicht. Sowie bei True Blood wird es nicht sein. Falls doch wäre ich einer der ersten Fangbanger *hrrr*

Rede mit Deinem Freund darüber, er wird Dich nicht auslachen. Falls doch, schick ihn in die Wüste. Kleine Rollenspiele, nicht unbedingt kostümiert, können abhilfe schaffen.
Ach ja....was noch wichtig ist, DU BIST DAMIT NICHT ALLEINE. Ich kenne so viele die es sich auch wünschen.

Aufjedenfall rede mit jemanden darüber, denn die Sehnsucht wird Dich erdrücken. Eine Freundin, ein Psychologe...egal..Du musst Dich bei der Person aufgehoben fühlen. Und die Person wird Dir leider die Realität nahe bringen. So weh es auch tut.

Lg
Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt.
Mark Twain

Alien

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447

Dienstag, 8. Februar 2011, 21:59

Zitat von »Alien«

hört es sich ein klein wenig nach schwachen Depressionen an.
Loite, also zuallererst mal klingt das mit den Vampiren schlicht nach einer Vorliebe. Sowas kennen die meisten von uns, da gibt es vielfältigste Ausprägungen.
An dieser Stelle mal eben die Definition von Depressionen:

Zitat

Depression is a state of low mood and aversion to activity that can affect a person's thoughts, behaviour, feelings and physical well-being.
Quelle: Wikipedia

Somit ist mein Standpunkt gerechtfertigt, nehme ich an. Sollte mein Beitrag so geklungen haben, dass es grundsätzlich schlimm ist, was du da beschreibst, würde ich das gerne berichtigen. Es gibt solche Phasen, wie bereits gesagt, 20 % aller Jugendlichen durchlaufen etwas vergleichbares. Das es da auf Vampire fällt ist verständlich, da das Thema in letzter Zeit ziemlich in den Vordergrund gedrängt wird. Wer würde nicht unsterblich sein wollen? (Und nein, ich will hier keine Posts haben, die sagen "Ich will nicht"). Reden hilft, genauso wie Tagebuch schreiben, das wichtige ist einfach, dass du dich mit deinen Gedankengängen beschäftigst und sie nicht einfach verdrängst.

Abnormal.

Nachwuchsvampir

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448

Sonntag, 20. Februar 2011, 20:05

Dankeschön. Ich danke euch wirklich sehr.

Ich werde demnächst 17. Natürlich denke ich nicht das ein Psychologe etwas schlimmes ist, aber ich hab so schiss. Ich kann nicht genau sagen wovor, aber die Angst ist da. Ich werde auf jeden Fall erst versuchen mit meinem Freund zu reden, dann zum Hausarzt zu gehen. Ich habe mittlerweile mit meiner Freundin geredet, diese hat mir geraten ich soll mich einfach eine Zeit lang von dieser Art von Büchern fern halten, aber wer sagt denn dass ich das will? Ehrlich gesagt bereue ich es ein bisschen, dass ich mich geöffnet habe. Mir ist das echt peinlich. Deshalb fällt es mir auch immer so schwer. Ausserdem ist mir mein Freund natürlich viel wichtiger, aber wenn er nicht da ist, dann falle ich und komme nicht mehr hoch.
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449

Montag, 21. Februar 2011, 11:05

Moin Abnormal,

es sollte niemals bedrücken, wenn man sich jemandem geöffnet hat - im Gegenteil. Es sollte dich stärken und selbstbewusster machen.
Tipps bezüglich "Lass die Finger von den Büchern" oder "Geh zum Psychologen" beinhalten in erster Linie die unterschwellige Botschaft "Bei dir läuft da etwas verkehrt und aus dem Ruder". Ich kann dich beruhigen, denn dem ist nicht so.

Handelt es sich um eine sexuelle Vorliebe, so kann ich Ronin nur beipflichten. Es gibt derart viele Vorlieben und Fetische (Füße, Kleidungsstücke, Farben, Schmerzen, ...), die so breit gefächert sind unter den Menschen, dass man schlichtweg nur feststellen kann: Erlaubt ist, was Spaß macht und niemand anderen zu etwas nötigt oder zwingt, das dieser nicht mitmachen möchte.
Sexuelle Triebe zu verleugnen, sie in sich einzusperren und nicht (gerade sich selbst gegenüber) damit umzugehen, führen letztlich dann tatsächlich zu einer psychischen Störung, denn Vertrauensverhältnisse werden vermieden und es bauen sich Ängste auf "anders" als andere zu sein und somit dass man alleine sei.

Die zweite Möglichkeit, die ich hier bei dir als Begründung sähe, ist der tiefe Wunsch nach Dauerhaftigkeit in einer Beziehung. Etwas Besonderes (Besseres?) zu sein und einen Freund/Partner/Gefährten zu haben, der dir treu an deiner Seite bleibt.
Dies würde ich als recht typisch für dein Alter bezeichnen (wobei es im Grunde der Kern fast jeder Beziehung ist) : Man wünscht sich, dass die Beziehung für immer hält.

Ob es nun Verlustängste sind, die diese Gedankenspiele in dir losgetreten haben oder ob es sexuelle Vorlieben sind, wirst du für dich selbst am Besten beantworten können. So oder so würde ich dir jedoch empfehlen sie zuzulassen und auszuleben, soweit dir das möglich und sinnvoll erscheint.
Ein Gespräch mit einem Psychologen kann dich weiterbringen, wenn du selbst mit dir oder deiner Situation unzufrieden bist und den Rat und die Anleitung einer spezialisierten Person benötigst.
Zudem würde ich dir vorschlagen, diese Gedanken, Sehnsüchte und Vorstellungen für dich selbst zu kanalisieren und sie zu verarbeiten, sei es als Geschichte(n), Gedicht(e) oder in Musikstücken oder Bildern. In jedem Falle wird es hilfreicher für dich sein, es irgendwie nach Aussen zu tragen, anstatt es weiterhin von Aussen durch Bücher und/oder Filme in dich aufzunehmen und dann zu verschließen. ;)
"Bei mir kommt kein Tropfen Alkohol auf den Tisch! Ich bin sehr vorsichtig beim Einschenken."

"Wenn das Herz am rechten Fleck ist, spielt es keine Rolle wo der Kopf ist." - (Walter Raleigh vor seiner Enthauptung)

Abnormal.

Nachwuchsvampir

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450

Montag, 21. Februar 2011, 14:21

Ich danke euch vielmals, es ist echt rührend, dass ihr mir helft. Ich treffe mich heute mit Freunden und spiele mit dem Gedanken es ihnen zu erzählen, Angst habe ich, aber ich hoffe das hält mich nicht davon ab.

Ich bereue es nicht, hätte ich es nicht getan, dann hätte ich keine Hilfe von euch bekommen, aber wenn ich daran denke wieviele Leute sich mein posting angeschaut haben bleibt mein Herz stehen.

Wenn mein Freund wieder kommt dann werde ich auch mit ihm reden, aber ich habe Angst ihn zu verletzten. Vielleicht fasst er es falsch auf?
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