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Liloo

Geisterjäger

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31

Donnerstag, 2. Februar 2006, 10:57

weil du einerseits sagst, daß das ungleichgewicht der hormone für die handlungsweise der personen verantwortlich ist und andererseits als beispiel einen versuch bringst in dem heraus kommt, daß das verhalten nichts mit den verabreichten (dem spiegel im blut) hormonen zu tun hat.

es heist oxitocin und dopamin.

und selbst wenn wir nicht gerade alles über die wirkung und das zusammenspiel der hormone wissen, so heist das noch lang nicht daß wir das was wir herausgefunden haben einfach so über board werfen können.
wenn serotonin die stimmungslage hebt, dann kann man nicht sagen, daß es möglicher- und wundersamer weise aber eigentlich genau das gegenteil bewirkt, nur weil wir noch nicht alles wissen.
und wenn jemand festgestellt hat, daß gewaltverbrecher einen hohen serotoninspiegel haben kann man nicht einfach so sagen... aber vielleicht ist bei den leuten alles anders als bei normalen menschen. ich hoffe du verstehst auf was ich hinauswill.
Was uns die Geschichte lehrt ist, daß wir nichts aus ihr gelernt haben !

elperdido

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32

Donnerstag, 2. Februar 2006, 12:32

Hallo Liloo

Nein , natürlich sollte man bisher erkanntes nicht einfach über Bord werfen :) ...aber es fehlte bisher am zusammenführenden ..Die Neurologen stützten sich auf ihre Ergebnisse , die Sozio/Psychologen auf die Ihren und schlossen alle biologischen Faktoren aus , usw ...wie ein haufen Fachleute , die von einem Mechanismus jeder ein teil bekommen , dieses hervorragend beschreiben , aber wie der mechanismus funktioniert und welchen Stellenwert ihr Untersuchungsobjekt hat ...ohne Zusammenarbeit werden sie nie sagen können , wie der mechanismus funktioniert :) . Das Gewalttäter zb einen hohen Serotoninspiegel haben sollen ist nur ein Faktor , es entstehen noch mehr Fragen ... erhöht sich der Serotoninspiegel nur wenn sie Aggression ausüben , oder die Stresshormone ihrer Opfer wahrnehmen ...so wie wir Pheromone wahrnehmen und diese unser Sexualhomonsystem stimiuliert , könnte diese dann dort zb durch die Stresshomone ihrer Opfer geschehen , bzw durch die Wahrnehmung desssen was ihr Opfer erleidet ...sozusagen Junkies ihrer Körpereigenen Drogenindustrie , oder wie und welche Wechselwirkungen entstehen bei ihnen mit anderen hormonen , dass sie anders empfinden...wenn bestimmte Botenstoffe oder Hormone nicht produziert werden , können andere plötzlich ganz anders funktionieren als ursprünglich vorgesehen, weil eben bestimmte Programmteile nicht ausgeführt weden oder fehlerhaft.

Liloo

Geisterjäger

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33

Donnerstag, 2. Februar 2006, 13:36

erstens bist du jetzt gar nicht darauf eingegangen, daß ich angemerkt habe das du dir wiedersprochen hast :wink:

zweites ist das belohnungssystem im gehirn von dopamin gesteuert und nicht von serotonin.

mir ist schon klar, daß man über viele dinge spekulieren kann, aber das was wir wissen sollte bei solchen spekulationen nicht einfach über board geworfen werden. du hast eine theorie - gut... dann aber bitte nicht unser mühsam erworbenes wissen einfach ausser acht lassen.
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elperdido

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34

Donnerstag, 2. Februar 2006, 14:42

Hallo Liloo

Zu den Versuch , der Ocitocin -Spiegel (habe alle möglichen Schreibweisen im Net gefunden ?!)hatte schon Auswirkungen , den Ihr Verhalten änderte sich ja mit der gabe des Hormons abrupt , aber eben je nach Induviduum völlig verschiedene , weil es eben mit anderen hormonen zusammenarbeitet und so völlig unterschiedliche Ergebnisse zustandekommen .

Wie wichtig und entscheidend , selbst kleine hormonelle Änderungen sein können , möchte ich an dem Beispiel der männlichen Sexualhormone-Androgene erläutern und einem Beispiel ...
Eine Junge Frau , nennen wir sie Anna , hatte eigentlich nie Probleme mit Ihrem Körper , sie war hübsch , hatte nie Problem mit Pickeln oder Beinbehaarung oder überhaupt Körperhaare waren ihr fremd , mit der pubertät bekam sie einen perfekten Busen , aber die Regel setzte nicht ein ...dann ihr erster freund , aber Verkehr war unmöglich , sie dachte , ihr Hymen sei zu fets , und suchte endlich einen Gynäkologen auf , undd essen katastrophale Feststellung ...ihr Körper hatte nie Androgene gebildet , und ihr Körper war eine biologische „Mogelpackung“ , ihr Scheidenkanal endete blind, wenige Zentimeter hinter dem Eingang , sie besass keine inneren Sexualhormone , den sie hatte einen sehr seltenen genetischen Defekt namens CAIS.
Der zum Anfang rein weiblich angelegte Fötus , konnte keine Androgene bilden , bzw diese wurden vom Organismus nicht erkannt , dass Programm zur Bildung innerer Geschlechtorgane wurde nicht gestartet ,obwohl der Körper sich in der sechsten Schwangerschaftswoche entschieden hatte , genetisch ein Junge zu werden , entwickelt während sich der Körper äusserlich , durch das fehlen der Androgene oder deren Ignorierung , weiter rein weiblich .

www.xy-frauen.de/formen.htm
www.dgti.org/imis.htm
www.freitag.de/2002/44/02441701.php

Liloo

Geisterjäger

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35

Donnerstag, 2. Februar 2006, 15:15

genau...

Zitat

je nach Induviduum völlig verschiedene


also kannst du nicht sagen hoher serotoninspiegel und niedriger dopaminspiegel = gewaltverbrecher. das meinte ich auch damit, daß du dich vorhin selbst wiedersprochen hast.

zu deinem beispiel an hormoneller embrionaletwicklung. ich weis, daß es zu "fehlerhaften" ausbildung von primären und auch sekundären geschlechtsmerkmalen kommen kann. das ist auf verschiedenste ursachen zurück zu führen (ich hab schon einige artikel darüber gelesen und weis wie sehr die meinungen dabei auseinander gehen was denn die eigentliche ursache ist.). noch komplizierter wird es sogar, wenn der hormonhaushalt eigentlich stimmt und die personen meinen "falschen körper zu sein". also ein mann dessen hormonhaushalt eigentlich total auf "mann" ausgelegt ist und der lieber eine frau sein würde .. oder umgekehrt.

aber um das gehts hier nicht. es geht darum, daß du der meinung bist, daß ein bestimmter hormonhaushalt einen menschen zu bestimmten taten "treibt"... und das durch studien "beweisen" willst die entweder deiner theorie wiedersprechen oder in sich selbst schon sehr unlogisch klingen.

übrigens ist JEDER fötus immer weiblich angelegt, der männliche part ist sozusagen ein "fehler" im programm :wink:
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JD

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36

Donnerstag, 2. Februar 2006, 15:16

ähm... und was sagt uns das jetzt zum Thema "Serienmörder"?

ich hab mir alle threads nochmal durchgelesen, aber den letzten verstehe ich nicht... (nicht vom Inhalt her, sondern vom ZUsammenhang zu diesem Thema).

Ist das nicht mittlerweile schon alles ein wenig sehr aus medizinischer sicht?
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Liloo

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37

Donnerstag, 2. Februar 2006, 15:47

jaaaaaaaaaa aber ich hab damit nicht angefangen *grins*....

und der zusammenhang ist einfach dass elperdido meint es ist hormonell erklärbar und ich nicht der meinung bin, deswegen diese abschweifungen
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JD

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38

Donnerstag, 2. Februar 2006, 15:59

Hmmm... das wäre dann ja eine völlig neue ausrede für diese Serienmörder... quasi eine "Krankheit", gegen die man dann tabletten erfinden müßte?

Ich find die erklärung, die seien psychisch gestört schon immer daneben... das die nicht ganz dicht sind, ist wohl klar, sonst würden die solche dinge nciht machen.

Aber es als entschuldigung zu mißbrauchen... nee, nee
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elperdido

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39

Donnerstag, 2. Februar 2006, 17:00

Ich will dies bestimmt nicht als Entschuldigung missbrauchen ...aber was nützt es , wenn vieleicht ganz andere Ursachen dieses Verhalten bedingen ? und am völlig falschem ende "Therapiert" wird , früher hielt man auch Homosexuelle , ob ihres Verhaltens für "psychisch" gestört , oder gab der Erziehung oder sozialen einflüssen die "Schuld" ...Bisher hat man doch meist nur psychisch , soziale Gründe in Betracht gezogen ...man ging von der Devise aus , Der Mensch ist von Natur aus friedlich , und wird nur durch die Umwelt agressiv , also ist dieser Einfluss umkehrbar und der Täter kann "therapiert" werden und wieder gesellschaftlich integriert werden ...Und was die Ursachen angeht werden sowohl genetisch/biochemische Ursachen als auch soziale Ursachen heute einbezogen..Es geht hier nicht um die inividuelle "Schuldfrage" , sondern um die Gefährlichkeit dieser Täter , und um diese richtig einschätzen zu können , muss man die wirklichen Ursachen erforschen und nicht bloss Symptome.

www.kriminalpraevention.de/downl ... Gewalt.pdf

JD

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40

Donnerstag, 2. Februar 2006, 17:02

von serienmördern, über gendefekte zu homosexuellen... interessante geschichte :)

man kann aber auch immer weiter ausreden suchen, die antwort, warum sie es tun, können wir als "normale" menschen nicht kapieren
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elperdido

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41

Donnerstag, 2. Februar 2006, 17:21

Hi JD

Verhalten ist halt nicht nur Soziologie und Erziehung , sondern zu gewichtigen teilen auch Genetik und biologische Programmierung , all dies beeinflusst sich gegenseitig ..mal mehr mal weniger , da kann man nicht einfach nur den Teil wahrnemen ,der einem ins Bild passt.
In früheren tagen wären Serienmörder gar nicht so in Gewicht gefallen , sie wären in den kriegerischen Zeiten , wo sie ihre "Veranlagung" beim "feind" ausleben konnten , sogar als Held gefeiert worden ...

Natürlich können wir diese Taten "emotional" nicht verstehen , anderseits ist insbesondere sexuelle Gewalt ein tagtägliches Problem und dass nicht nur bei ein paar ausgeklinkten Typen , sondern in einem riesigen teil der Bevölkerung und auch nicht nur bei den Männern , alles "Kranke"?.In unserer Kultur gassiert sie verdeckt und heimlich , in Form von ehelicher und beziehungsgewalt , Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Zwangsprostitution , in anderen Kulturen wird sie offen innerhalb gesteckter Regeln ausgelebt , und Mord, Verstümmelung und Vergewaltigung werden innerhalb dieser Regeln toleriert oder sogar befürwortet.

Und jetzt komme ich sogar noch zu Riesen -Skorpionen :)
Die sind in der regel nämlich absolut feindselig gegenüber jeden Artgenossen , selbst nach der Paarung , muss das Männchen schnellstens das Weite suchen ...aber eine Handvoll Arten lebt in relativer Harmonie miteinander , es wird vermutet , dass diese Arten über ein sozilistionförderndes Pheromon verfügen , dass sich daran hindert , sich gegenseitig anzugreifen und aufzufressen

elperdido

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42

Donnerstag, 2. Februar 2006, 17:26

Hallo Liloo

Denke , da haben wir völlig aneinander vorbeigeredet :) ...natürlich gibt es nicht DIE biochemische Konstellation , oder DAS Gen , welches zwingend diese oder jenes Verhalten bewirkt , eher ein zusammenwirken verschiedener faktoren , die gewisses Verhalten begünstigen , oder wahrscheinlicher machen .

Liloo

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43

Donnerstag, 2. Februar 2006, 17:37

nein ich glaube nicht daß wir aneinander vorbei geredet haben.. ich hab dich nur auf das was du geschrieben hast festgenagelt :wink: und du bist mir immer wieder ausgewichen....
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Beachen

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44

Donnerstag, 2. Februar 2006, 17:46

ich wollt nochmal was vonwegen warum mehr männer als frauen sagen.
der spiegel hat mal ein interessanten bericht darüber gebracht. und zwar liegt es wohl daran, dass das x-chromosom ( glaub ich, bin mir aber nich sicher ) mit den jahren immer mehr verkümmert. das vor jahrtausenden noch völlig gesunde chromosom, hat sich zu einer art..hmmm..."dörrobst" entwickelt, dadurch wäre es meiner meinung nach zu erklären. die serienkiller hätten quasie ein verkümmertes x-chromosom wodurch das mit der entwicklung nich so ganz so perfekt gelaufen ist.
die experten die zu dem thema befragt worden sind gehen sogar so weit zu behaupten, dass das chromosom weiter verkümmern wird, bis es hinterher garnicht mehr existiert und die männer ausgestorben sind.
ich weiss allerdings nicht so genau, ob ich dem so glauben soll...
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Liloo

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45

Donnerstag, 2. Februar 2006, 18:01

was ich daran nicht verstehe ist...

männer haben XY und frauen haben XX

wieso sollten männer aussterben wenn das X chromosom verkümmert?
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