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Cantor

Bermudadreieck-Umflieger

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Freitag, 3. Oktober 2003, 19:22

Der Graf von Saint Germain


Der Graf von Saint Germain gilt als eine der interessantesten Persönlichkeiten des 18.Jahrhunderts. Er hatte ein immenses Wissen auf allen Gebieten der Naturwissenschaften, besonders der Alchimie, sprach mehrere Sprachen fließend, Er beherrschte ein Verfahren zur Herstellung künstlicher Diamanten, stellte etliche Medikamente her und entdeckte unter anderem die Heilkraft von Mineralquellen. Viele Bereiche des menschlichen Lebens wurden von ihm verbessert und erneuert. Er reist fast sein ganzes Leben lang, hauptsächlich in Europa, um die Völker zu verbinden und für den Frieden einzutreten. Sein Leben war äußerst abenteuerlich und geheimnisumwoben.
Er wechselte so häufig nicht nur seinen Aufenthaltsort sondern auch seinen Namen, um unerkannt zu bleiben. Daher gibt es über sein Leben fast mehr Gerüchte als beweisbare Tatsachen. Selbst die Umstände seiner Geburt und die seines Todes sind rätselhaft. Viele seiner Zeitgenossen hielten ihn für unsterblich und behaupteten, dass er mehrere hundert oder tausend Jahre alt sein solle.

Er schien nie zu altern, und er behauptete Kleopatra und Jesus
persönlich gekannt zu haben.

War er ein Zeitreisender oder konnte er »nur« in die Zukunft schauen? War er ein unsterblicher Alchimist oder »nur« ein super Illisionist?
Es gibt Berichte aus dem 17, 18 und 20 Jahrhundert über ihn.

Quelle
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Ga$$i

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2

Samstag, 4. Oktober 2003, 00:32

Habe noch nicht viel über ihn gehört aber um ihn ragen sich viele Geschichten....besonders die Geschichte mit dem "nie altern" ist ziemlich FANTASTISCH.....sein Wissen war undurchschaubar und einfach riesig.

Habe hier ein paar kleinere Eckdaten........

Barons von Gleichen

Zitat

Rameau und eine alte Verwandte des französischen Ambassadeurs in Venedig haben mir versichert, Saint Germain dort im Jahre 1710 gekannt zu haben mit dem Aussehen eines Fünfzigjährigen. Im Jahre 1759 glich er einem Sechzigjährigen. Er lebte streng diätmäßig, trank nie während des Essens, purgierte sich mit Sennesblättern (aus Ägypten), welche er selber präparierte.


Friedrich des Großen

Zitat

Saint Germain "ein zweites Phänomen, einen Mann, welchen man nie hat enträtseln können". Sein junges Alter von 45 Jahren kam mir schleierhaft vor.


Madame du Hausset

Zitat

Anfangs wurde sie mit der Ernennung einiger Gesandten beauftragt, nach 1757 mit derjenigen der Minister des Inneren und der auswärtigen Angelegenheiten und des Krieges Choiseul-Stainville und Belle-Isle, wobei sie von Saint Germain (ca. 40 Jahre alt) unterstützt wurde.


sächsischer Resident Kauderbach

Zitat

Am 14. März 1760 schreibt der sächsische Resident Kauderbach an den Minister Wackerbart-Salmour in Dresden: "Saint Germain sieht aus wie ein kräftiger Fünfundvierziger, aber er selbst gibt zu verstehen, er habe schon hundert und mehr Jahre gelebt. Feststeht, dass ein jetzt siebzigjähriges Mitglied der Generalstaaten ihn im Hause seines Vaters gesehen hat, als er noch ein Kind war. Sein eigenes Haar ist schwarz und voll, sein Gesicht zeigt keine einzige Runzel. Fleisch isst er nicht, nur etwas Hühnerfleisch, Fisch und Gemüse.


van Hardenbroek

Zitat

Der Graf bewohne das Schloss Ubbergen 1762 (dieses Schloss wurde ca. 1850 niedergerissen). Dort habe er ein großes Laboratorium und gebe allen erdenklichen Dingen die schönsten Farben. Der Mann lebe dort wie ein Philosoph und studiere die Natur, sei angenehm in der Unterhaltung gleich einem spanischen Edelmann.


Graf Max Lamberg

Zitat

Saint Germain behauptet, den Perser Thamas Kuli Kann persönlich gekannt zu haben. In Peking hätte er Zutritt gehabt zu einem Kreis der Mandarinen, ohne dass nach seinem Beglaubigungsschreiben gefragt wurde. "Überall," sagte er, "möchten die Menschen meinen Namen wissen, aber was liegt daran, ob ich Erbse oder Bohne, Cicero oder Piso heiße.


Correspondance littéraire von F. M. Grimm

Zitat

In dieser Stadt, so sagt man, kam er einmal an einer Kirche vorbei, trat ein und wurde ergriffen durch ein prachtvoll gemeißeltes Christusbild. "Ich bin außer mir durch die Ähnlichkeit dieses Christus mit dem ursprünglichen, den ich sehr gut gekannt habe. Wahrlich, es ist täuschend ähnlich." Er erzählte darauf dessen ganze Geschichte. Er wurde nun gefragt, ob er es ernstlich meinte. "Oh, sehr ernstlich." Die Erzählung wurde auf eine so neue, interessante und überzeugende Weise gemacht, dass die Zuhörer die Handlung miterlebten und sich einbildeten, Zeugen zu sein.


Quelle: Buch "Der Graf von Saint Germain" ISBN 3-925612-22-X
Millionen Experimente reichen nicht aus, um die Relativitätstheorie für alle Zeiten abzusichern. Aber eines reicht, um sie zu widerlegen. - Albert Einstein

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Mittwoch, 29. Oktober 2003, 23:32

Der sieht aus wie Mr. Weishaupt...nur scheint er gut zu sein. Ausserdem hat der Graf angeblich den Stein der Weisen gefunden und dass Weisse Elixier aus ihm hergestellt. Er wurde zur Zeit in Japan angeblich wiederholt gesehen.

Ga$$i

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Mittwoch, 5. November 2003, 17:56

Er hat den Stein der Weisen gefunden ?? Woher hast du diese Information? Und woher hast du die Info das er wieder gesehen wurde ???? Ich weiss nur das er zuletzt bei einer Beerdigung gesehen wurde, nach seinem Todeseintrag !!!
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Cantor

Bermudadreieck-Umflieger

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Donnerstag, 27. November 2003, 14:55

12. Januar 1908 berichtete die Reichspost sowie das Freimaurer-Wochenblatt Der Zirkel Nr. 21 vom l. März des gleichen Jahres von einem Besuch des Grafen im Lazzia-Haus am Lugeck, dem so genannten "Felderlhof". Dort kannte man ihn nur als "Amerikaner", weil er stets fesselnd über das Land der un­begrenzten Möglichkeiten sprach. Bald suchte er nach seiner Ankunft ein Labora­torium im heutigen dritten Wiener Gemeindebezirk auf, das sich damals auf der Landstraße hinter dem Krankenhaus befand. Es gehörte den Rosenkreuzern.
Saint-Germain begegnete dort dem bekannten Wiener Esoterik-Buchhändler Ru­dolf Graff er und seinem Kompagnon Baron Linden. Der Graf führte nun verblüf­fende Experimente orientalischer Wissenschaft vor und überraschte seine Gastge­ber mit einer unerwarteten Kostprobe seines Wissens. Rudolf Gräffers Nachfahre Franz berichtete in den Kleinen Wiener Memoiren darüber:


"St. Germain war allmählig in eine feyerliche Stimmung übergegangen. Ein paar Secunden lang war er starr, wie eine Bildsäule, seine über allen Ausdruck energi­schen Augen waren matt und farblos. Alsbald aber belebte sich sein ganzes Wesen wieder. Er machte mit der Hand eine Bewegung, wie ein Zeichen der Entlassung; dann sprach er: 'Ich scheide. Enthalten sie sich, mich zu besuchen. Einmal werden Sie mich noch sehen. Morgen Nacht reise ich; man bedarf meiner in Konstantino­pel, dann in England, wo ich zwey Erfindungen vorzubereiten habe, die Sie im nächsten Jahrhundert haben werden: Eisenbahnen und Dampfschiffe. In Deutsch­land wird man derer bedürfen, denn die Jahreszeiten werden allmählich ausbleiben. Zuerst der Frühling, dann der Sommer. Es ist das stufenweise Aufhören der Zeit selber, als die Ankündigung des Untergangs der Welt! Ich sehe das alles. Die Ast­ronomen und Meteorologen wissen nichts, glauben sie mir. Man muss in den Py­ramiden studiert haben, wie ich. Gegen den Schluss des Jahrhunderts verschwinde ich aus Europa und begebe mich in die Regionen des Himalaya. Ich muss rasten, mich ausruhen. Aber in einigen Jahrzehnten werde ich von mir wieder hören lassen - in genau 85 Jahren werden die Menschen ihren Blick wieder auf mich richten. Lebet wohl, meine Freunde, ich liebe euch!"

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Ga$$i

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Donnerstag, 18. Dezember 2003, 20:56

Zitat

Aber in einigen Jahrzehnten werde ich von mir wieder hören lassen - in genau 85 Jahren werden die Menschen ihren Blick wieder auf mich richten.


Das wäre 1993 gewesen ..... man sollte mal nachforschen ob es tatsächlich einen vorfall gab..... mhhhh war es wirklich der Graf von St. Germain.....das wär ein Lebendszeichen des 19 Jhd. damit wäre er schon 4. Jahrhunderte schriftlich erwähnt worden....
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Cantor

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Freitag, 9. Januar 2004, 18:35

Warum 1993 ?
Das Datum "1908" ist das Erscheinungsdatum der Artikel in der Reichspost und des Freimaurer-Wochenblatt Der Zirkel.
Das muss nicht heissen, dass das besagte Treffen auch 1908 stattfand.



Zitat

Gegen den "Schluss des Jahrhunderts" verschwinde ich aus Europa und begebe mich in die Regionen des Himalaya. Ich muss rasten, mich ausruhen. Aber in einigen Jahrzehnten werde ich von mir wieder hören lassen - in genau 85 Jahren


Das würde bedeuten, dass das Treffen vor 1900 stattfand.

Jaques

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Sonntag, 19. September 2004, 18:30

das letzte mal, als man den "grafen" zu gesicht bekam, war in einer französischen tv-show, in der er zur verblüffung aller unter dem namen richard chanfray ein angebliches lebenselexier zubereitete, und mithilfe eines wasserkochers stein in gold verwandelte..betrug konnte ihm nie nachgewiesen werden, und abschliessend bekundete er, der graf von saint germain zu sein...

das würde auch gut zu cantors zeitbeispiel passen...

Jaques

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Sonntag, 19. September 2004, 19:41

bzw. das war 1972...keine edit funktion? :)

Irrer-Polterer

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Montag, 20. September 2004, 08:06

Zitat

bzw. das war 1972...keine edit funktion?


dann wäre er 1887 im Lazzia-Haus gewesen. das würde dann auch gut mit der aussage passen. wenn es 19xx gewesen wäre hätte er auch sicher eher vom ende des jahrtausend und nicht des jahrhundert gesprochen. klingt ja irgendwie beeindruckender ;)


ich glaube allerdings eher an trittbrettfahrer. leute die sich intensiv mit dem leben des grafen beschäfftigt haben und sich dann einfach als dieser ausgegeben haben. gibt es bilder von der fernseh show?

das mit der edit funktion ist mir auch schon aufgefallen. mir wurde aber gesagt das sei absicht :??

gruß

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Jaques

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Montag, 20. September 2004, 11:15

Zitat von »"Irrer-Polterer"«



ich glaube allerdings eher an trittbrettfahrer. leute die sich intensiv mit dem leben des grafen beschäfftigt haben und sich dann einfach als dieser ausgegeben haben. gibt es bilder von der fernseh show?

IP


hehe, das dachte ich mir anfangs eben auch, jedoch war dieser gewisse herr mehr als überzeugend...hier einmal ein link dazu:

Auszug aus "Der Graf von Saint Germain von Peter Krassa


Bild von der Show hab ich nicht gefunden, ich such aber heute nochmal..

later ;)

Jaques

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12

Montag, 20. September 2004, 16:59

Aus der oben zitierten Quelle :

"Diese Worte finden sich vollinhaltlich in den sogenannten „Kleinen Wiener Memoiren“, die der Okkultist Franz Gräffer im Jahre 1845 veröffentlichte."

Also 1845, nicht später...sprich, der Vorfall müsste dann 1930 passiert sein...wobei in dieser Quelle diese 85 Jahren nicht explizit vorkommen.


Bzw. Polterer, ich habe kein video oder ähnliches gefunden, jedoch konnte ihm wie gesagt nie betrug vorgehalten werden;
Zu seiner behauptung, er wäre 17.000 Jahre alt, und unsterblich, wie sein Freund Ludiwg der XV. ist wohl nicht viel zu sagen, ich glaube mittlerweile auch, dass er ein es nicht so recht mit der wahrheit hatte...geboren wurde er 1940, am 4ten april in Lion und beging 1983 angeblich selbsmord.

Aber genrell ist festzuhalten, dass es doch extrem viele merkwürdige geschichten um diese person gibt, und geschichtlich bewiesen ist, dass er erstens in den allerhöchsten sich nur vorstellbaren kreisen umgang hatte, ein unglaubliches wissen hatte und nicht alterte :)

Jaques

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13

Montag, 20. September 2004, 17:01

1845 wurde es veröffentlicht, sprich dieser satz stammt von viel früher, sprich das ereignis war vie früher als 1930.

--edit-- :)

Irrer-Polterer

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Dienstag, 21. September 2004, 07:44

habe noch ein wenig was gefunden:

hier steht einiges über den grafen :http://www.egoisten.de/saint-germain.htm

und hier etwas über den kerl in der tv show (mit bild): http://www.mental-ray.de/Mental-Ray/Templer/fragen.htm

besonders viel ähnlichkeit hat er nicht mit den alten bildern. wobei die natürlich auch ungenau sein können.

ich glaube auch kaum, dass der graf so alt ist. sollte er ein zeitreisender sein hat er ja nicht die ganzen epochen miterlebt sonder ist immer nur zu den höhepunkten gereist um dort in erscheinen zu treten.

allerdings glaube ich noch immer an trittbrettfahrer ;)

gruß

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Der Schatten

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Dienstag, 21. September 2004, 11:48

ein kleines Statement zum Thema Zeitreisen

Weil es grad passt, denn hier wird ja im Zusammenhang mit dem Grafen auch über zeitreisen debattiert.

Also ich persönlich glaube nicht an Zeitreisen, auch wenn ich weiß das es "mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als isch dern menschliche Verstand erschließen kann".

Zur Begründung möchte ich einfach auf die damit verbundenen unvermeidlichen Paradoxi hinweisen.

Zeitreisen müßten per Definition auch in die Vergangenheit möglich sein. Damit aber würde mit jeder Zeitreise die Vergangenheit geändert und zwar egal ob der Zeitreisende irgend etwas tut oder nicht. Allein sein Auftauchen würde dies schon bewirken, denn in der "Originalvergangenheit" hat dieses Auftauchen ja nicht statt gefunden. Klingt logisch, oder?
Schlimmer wäre noch, wenn er etwas verändert und sei es unabsichtlich. Er könnte zum Beispiel eine Krankheit einschleppen, die es in der Vergangenheit noch nicht gab. die Folgen wären unabsehbar, bis hin zur Vernichtung allen menschlichen Lebens. Damit aber hätte er die zeitreise unmöglich gemacht. Ein klassisches Paradox.
Bliebe also nur noch die - ich nenn sie mal - visuelle Zeitreise. ein Einblick in vergangene Geschehnisse, so als würde man einen Film sehen.
Das aber wäre keine Reise, oder?

Für Reisen in die Zukunft, vor allem in Persona, was bedeuten würde der Reisende taucht auf und kann agieren und reagieren, wird es noch schwieriger. Jede Reise würde - da der Reisende Erkenntnisse und wissen mit in die Gegenwart nimmt, die Gegenwart - oder ist es aus der Sicht der bereisten Zukunft die Vegangenheit - verändern. Und wieder sind wir bei einem Paradox. Mein Beispiel Krankheit ließe sich auch hier anwenden.
Der hauptgrund für meine überzeugeung liegt aber in einem rein mathematischen Beweis:
Nehmen wir einmal die kleinste messbare Zeiteinheit und stellen uns vor um diese Zeiteinheit in die Zukunft zu gelangen. Es ergibt sich folgendes Problem: DSer Reisende müßte sich zwischen einer so gut wie unendlichen Anzahl von Zukünften entscheiden. ich will das einmal verdeutlichen:
Definieren wir einmal alles was geschehen kann in zwei Zustände geschieht/geschieht nicht bzw. verändert sich/verändert sich nicht oder mathematisch 0 und 1. Dies gilt aber für alle vorstellbaren Ereignisse egal ob groß und bedeutend oder klein und eigentlich unbedeutend. Trotzdem ist es jedes mal eine andere Zukunft. Schon für eine einzige Zeiteinheit und für die greinge zahl von 1000 Eeignissen ergeben sich einen unüberschaubare Anzahl von Kombinationen, die jede für sich einen andere Zukunft darstellen.
Der Reisende der die "qual der Wahl" hätte müßte sich vorkommen wie ein Fernsehzuschauer, der vor einem Gerät sitzt das im Millisekundentakt den Kanal ändert und einen unüberschaubare Anzahl von Kanälen hat. Man stelle sich vor man müßte eine Reise über 10 Jahre auswählen. Ich halte dies für undenkbar.

Bleibt noch die letzte Möglichkeit: die Zeitreise über den Weg der Unsterblichkeit, das heißt mit der sich verändernden Gegenwart zu reisen. Sicher ein Wesen das dazu in der Lage ist würde unvorstellbares Wissen ansammeln. Aber ist dies auch möglich? Ich weiß es nicht will aber die Möglichkeit dazu nicht ausschließen, denn es gibt Erkenntnisse in der modernen Gereatrie die dies denkbar erscheinen lassen.
Demnach ist für das Altern der "Leseapparat" zuständig, der bei der zellerneuerung die DNS-Informationen liest. Dieser "Leseapparat" macht, so die Wissenschaft, bei jeder Erneuerung minimale Fehler, die dazu führen, das die neue zelle immer ein wenig schlechter ist als ihre Vorgängerin. Dies ist eine Erklärung für Altern.
Sollte es eine Mutation geben, die diese "Lesefehler" verhindert, so wäre das ewige lweben vorstellbar.
Aber müßte es dann nicht viel mehr Unsterbliche geben? Oder sind Unsterbliche - ähnlich wie Mulis - unfruchtbar? Zumindest wenn sich auch Unsterbliche fortrpflanzen können, ist ihre Zahl inzwischen sicher recht hoch. Hier könnte sich Gesprächsstoff für eine neue Verschörungstheorie ergeben *lächel*

so nun will ihc mal Schluß machen. Alles was hier steht ist meine persönliche Meinung und erhebt keinen Anspruch auf Unfehlbarkeit. Vielleicht aber ist es Stoff zum Nachdenken.

LG Der Schatten

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