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646

Dienstag, 30. August 2016, 16:52

habe gerade "Der Übergang" von Justin Cronin gelesen .... mit Höhen und Tiefen .... leider überwiegen die Tiefen, da so extrem unrealistisch am Ende, das es schon weh tut .... die 1000 Seiten waren aber von der Erzählung her toll geschrieben, also war die Zeit zum Durchlesen nicht vollkommen nutzlos = Teil 2 und 3 sind ja auch schon zu kaufen, aber nicht mit mir.


habe mir letrztens von John Sandford "das Objekt" besorgt und beim anlesen merke ich schon, wohin der Autor uns führen will = ich glaub, die 16,99 sind ein guter Grillanzünder :shock: ;)


falls jemand ein guten Buchtipp hat, der sich spannend und flüssig lesen lässt, dann lasst es mich wissen.

Callim

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647

Donnerstag, 29. Dezember 2016, 16:27

Ich habe gerade in meinen alten Büchern gestöbert und dabei die Romane und Kurzgeschichtensammlungen von Philip K. Dick wiederentdeckt. Er gehörte zu den ersten SF Autoren die ich als Jugendlicher gelesen habe. Er hat viele Bücher geschrieben, von sehr unterschiedlicher Qualität. Da er fünfmal verheiratet war und drei Kinder hatte, musste er entsprechend viel Unterhalt bezahlen. Einige seiner Romane muss man deshalb als Massenware bezeichnen. Aber es waren auch echte Perlen darunter. Viele seiner Kurzgeschichten wurden verfilmt. Obwohl er eher leise Töne angeschlagen hat, wurden aus 5 bis 12 Seiten abendfüllende Action-Filme gemacht. Wobei die Filme an sich nicht schlecht waren, man darf sie bloß nicht mit dem Original vergleichen. Von den Kurzgeschichten gefällt mir 'Über der öden Erde' am besten, von den Romanen 'Der dunkle Schirm'. Er wurde in den 60er Jahren geschrieben und spielt in den 90er Jahren. Er liest sich also ein wenig "verstaubt". Darauf kommt es aber nicht an. Es ist auch weniger ein Science-Fiction Roman, sondern viel mehr eine Abrechnung mit der Tarnorganisation Narconon von der Scientology. Wie seine besten Romane ist er sehr vielschichtig auf mehreren Ebenen geschrieben: normales Alltagsbewusstsein, vernebeltes Bewusstsein und Drogenmissbrauch, metaphysisches Bewusstsein und philosophisch-religiöse Motive. Sie alle vermischen sich miteinander und führen zu einem Schluss der deshalb so schockierend ist, weil er am Ende die ganze Korruption und Skrupellosigkeit eines System enthüllt, dass die Manipulationsanfälligkeit der Menschen ausnutzt, die versuchen auf ihr Gewissen zu hören. Es ist aber keine reine schwarz-weiß Malerei der Guten gegen die Bösen. Es geht um die weniger Schlechten die fehlbar sind und Charakterschwächen haben, sich aber im Gegensatz zu den Bösen wenigstens ab und zu dafür schämen und manchmal sogar versuchen, es besser zu machen.
Wenn ich mit meiner Katze spiele bin ich nie ganz sicher, ob ich nicht ihr Zeitvertreib bin.
Michel de Montaigne

Black Crow

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648

Montag, 9. Januar 2017, 12:10

Ich lese im Moment:
Das Paket von Sebastian Fitzek
Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt
wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines
Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den
misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma,
die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte
sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer
Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei
hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am
Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der
Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn
anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt ...

Bin ein großer Fan der Fitzek Bücher, zumal sie für mich auf Dienstreisen oder ähnliches schnell und einfach zu lesen sind. Außerdem sind sie sehr spannend und gut geschrieben (wenn man den Buchtyp mag) Einer der wenigen Autoren die mir jetzt noch Gänsehaut bescheeren.

grüße

Black crow
"You believe that the Strong exist to cull the weak. To use them as Food. But you are Mistaken. The strong exist, not to feed off the weak, but to protect them!" - Rurouni Kenshin (Film)

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649

Dienstag, 10. Januar 2017, 12:03

von Sebastian Fitzek habe ich hier "der Augensammler" noch im Regal, der kommt dann nach dem, was ich jetzt zu lesen habe und zwar von Phillip P. Peterson "Paradox-am Abgrund der Ewigkeit"

die Geschichte handelt von einen bunt zusammengewürfelter Haufen von Astronauten, die Dank neuer Antimaterie Antrieb eine Mission zum Rand unseres Sonnensystem wagen, um zu erforschen, warum in dieser Entfernung der Kontakt zu jeglicher Raumsonde, sobald sie den interstellaren Raum erreicht, abgebrochen ist.

das Buch hat über 470 Seiten und obwohl ich nun auf Seite 220 bin und sie immer noch auf der Erde verweilen, ließt sich das Buch flüssig und spannend, so das man sich in jede dieser Personen hineinversetzen kann. Einerseits bin ich neugierig, was sie denn nun am Rand des Sonnensystems entdecken werden, aber anderseits ist der Tiefgang der Erzählung auf die Astronauten bezogen auch sehr interessant.

kann ich euch empfehlen
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Djinnbeam

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Mittwoch, 11. Januar 2017, 13:53

Auf dem Gabentisch lag “Gewalt: Eine neue Geschichte der Menschheit“ von Stephen Pinker, einem kanadisch-us-amerikanischen Evolutionspsychologen.
Auf 1200 Seiten vertritt er die These, dass sich Gewalt im Laufe der Menschheitsgeschichte verringert hat und inwiefern dies von Statten ging.
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651

Mittwoch, 11. Januar 2017, 14:38

Zitat

Auf dem Gabentisch lag “Gewalt: Eine neue Geschichte der Menschheit“ von
Stephen Pinker, einem kanadisch-us-amerikanischen
Evolutionspsychologen.

Auf 1200 Seiten vertritt er die These, dass sich Gewalt im Laufe der
Menschheitsgeschichte verringert hat und inwiefern dies von Statten
ging.
Klingt zwar nicht nach nem Unterhaltungsroman scheint jedoch ein sehr interessantes Thema zu sein wenn der Schreiber die These auch richtig unterfüttern kann. Und bisher was draus gelernt? Beziehungsweise kannst du zud er These bereits Position beziehen? :)

grüße

Black Crow
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652

Donnerstag, 12. Januar 2017, 23:32

"Im schwarzen Loch ist der Teufel los" von dem Astronaut Ulrich Walter. Ist mit 18 € für 270 Seiten nicht gerade billig, aber das Buch ist allemal interessant so als Lektüre für kurzweilige Pausen.
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Djinnbeam

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653

Mittwoch, 18. Januar 2017, 13:06

Zitat
Auf dem Gabentisch lag “Gewalt: Eine neue Geschichte der Menschheit“ von
Stephen Pinker, einem kanadisch-us-amerikanischen
Evolutionspsychologen.
Auf 1200 Seiten vertritt er die These, dass sich Gewalt im Laufe der
Menschheitsgeschichte verringert hat und inwiefern dies von Statten
ging.
Klingt zwar nicht nach nem Unterhaltungsroman scheint jedoch ein sehr interessantes Thema zu sein wenn der Schreiber die These auch richtig unterfüttern kann. Und bisher was draus gelernt? Beziehungsweise kannst du zud er These bereits Position beziehen?

grüße

Black Crow

Ich bin leider bisher über das Vorwort und einen Blick auf den Anhang nicht hinaus.

Bin jedoch gespannt, inwieweit der Autor tatsächlich global analysiert oder ob am Ende der Blick auf die Menschheit auf eurozentristischen Entwicklungen hängen bleibt.

Ich halte dich gern auf dem Laufenden.
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Black Crow (18.01.2017)

longs

Alien

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654

Samstag, 4. März 2017, 14:03

habe vor kurzem diese Bücher gelesen und kann sie nur weiterempfehlen.
Alien Interview
Luzides Träumen: Verwirkliche deine Wünsche

Beide Bücher sind bei Amazon.de erhältlich.

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655

Samstag, 1. April 2017, 19:49

Lese zurzeit "Die Blausteinkriege" von T.S. Orgel, kurz vorher habe ich mit Codex Alera abgeschlossen.

Für jeden der sich für klassische Fantasy interessiert sind diese beiden Buchserien sehr zu empfehlen. Am besten mal in einem Buchgeschäft reinlesen oder auf diversen Websites die Probelesen funktion benutzen.
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Aut Viam Inveniaum Aut Faciam

mister x

der Fox Mulder des PP

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656

Dienstag, 20. Juni 2017, 01:23

Ich lese
Tagebuch einer Prinzessin von Carrie Fisher
Fisher führte 1977 am Set von Star Wars Tagebuch.Es geht um ihr Leben,ihre Affäre mit Harrison Ford am Set von Avast geschützt Hope und Fans
The Truth Is Out There!
I WANT TO BELIEVE!

LIVE LONG AND PROSPER!

Manetuwak

Geisterjäger

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657

Mittwoch, 21. Juni 2017, 06:56

Ich begann vor Monaten mit Askir, kann mich aber nicht da rein lesen. Bin auf Seite 300-irgendwas und empfinde sowohl den Schreibstil als schlecht, wie auch die Charaktere an sich. Sie sind allesamt irgendwie platt und in ihrem jeweiligen "Fachgebiet" absolut über-über-über... Naja, wie dem auch sei, ein Kollege gab mir nun Schwarzes Prisma von Brent Weeks. Sehr viel besser als Askir, kreative Ideen und eine sehr gute schreib- und erzählweise.
Vanitas vanitatum

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Mors certa hora incerta

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658

Montag, 17. Juli 2017, 16:01

Rendezvous mit einem Vampir von Lynsay Sands

Ich lese den Roman Rendezvous mit einem Vampir von Lynsay Sands.
Nur die Toten steigen in Kymlinge aus

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