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Tina

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16

Samstag, 5. Februar 2005, 10:07

Im Prinzip muesste man sich das ja so vorstellen:

Ich reise in die Vergangenheit, weil ich meinen Geliebten vor dem Tod retten will. In dem Moment, in dem ich das schaffe, veraendert sich meine Gegenwart, und ich haette nie einen Grund gehabt, in die Vergangenheit zu reisen. Grosse Frage: Was passiert jetzt mit mir??
Tina

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Modwulf

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17

Samstag, 5. Februar 2005, 10:19

Zitat von »"Tina"«

Es sei denn, es gibt mehrere Zeitdimensionen nebeneinander, dann waere es denkbar. In dem Fall waere eine Zeitreise in die Vergangenheit allerdings auch sinnlos, weil man seine eigene Gegenwart nicht veraendern koennte,


genau das sage ich ja. aber trotz allem ein kleiner formulierungs oder denkfehler.
man könnte seine eigene gegenwart schon verändern nur eben ist es nicht die gegenwart aus der man abgereist ist. sinnlos für den einzelnen wäre es somit nicht unbedingt.
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Tina

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18

Samstag, 5. Februar 2005, 10:21

Aber in dem Moment, in dem meine eigene Vergangenheit veraendert wird, existiere ich doch in der Forn, in der ich in die Vergangenheit gereist bin, gar nicht mehr!
Tina

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Modwulf

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19

Samstag, 5. Februar 2005, 10:23

natürlich nicht aber wo ist das probelm?
dennoch veränderst du deine gegenwart
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Tina

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20

Samstag, 5. Februar 2005, 10:27

Ich frag mich einfach, was dann mit der Version von mir, die gerade in der Vergangenheit rumhopst, passiert! Loese ich mich auf? Oder aendert sich meine Erinnerung? Denn ich koennte mich so ja nie entwickelt haben!
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Gandalf

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21

Montag, 7. Februar 2005, 08:18

Ich habe es zwar schon mal geschrieben, aber hier nochmal. Eine Zeitreise in die Zukunft wäre unter den von euch genannten Aspekten ebensowenig möglich bzw. mit unerwarteten Konsequenzen, da man da das selbe Problem hat, wei man es hätte wenn man versucht von der Vergangenheit in die Gegenwart zurück zu kommen. Oder anders gesagt, wenn Zeitreisen in die Vergangenheit nicht möglich sind, käme man von der Zukunft nicht zurück in die Gegenwart. Das Problem ist, denk ich mal, dass wir die Gegenwart genauso einbinden wie Vergangenheit und Zukunft. Genaugenommen gibt es aber keine direkte Gegenwart, denn alles was unmittelbar vor der jetzigen Millisekunde passiert ist ist bereits Vergangenheit, alles was danach passiert Zukunft.
Ich denke Zeitreisen wären lediglich visuell möglich. Allerdings könnte ich mir auch den Aspekt mit den Zeitdimensionen vorstellen.
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Liloo

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22

Montag, 7. Februar 2005, 08:29

all diesen gedankengängen liegt allerdings zugrunde, daß sich zeit linear ausbreitet. tut sie das wirklich?

das mit dem problem in die zukunft reisen hab ich jetzt erst nach dem dritten mal durchlesen verstanden :lol:

ich sehe ein viel größeres problem darin, beim reisen in die zukunft, daß die voraussetzung dafür sein muß, daß die zukunft schon feststeht. tut sie das wirklich? oder bereist man dann nur eine mögliche zukunft die egal was ich daran ändere überhaupt nich passieren muß.

daher denk ich mir mal, daß es "einfacher" ist (und schwerwiegendere konsequenzen hat) in die vergangenheit zu reisen als in die zukunft.
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Gandalf

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23

Montag, 7. Februar 2005, 08:50

Zitat

ich sehe ein viel größeres problem darin, beim reisen in die zukunft, daß die voraussetzung dafür sein muß, daß die zukunft schon feststeht. tut sie das wirklich? oder bereist man dann nur eine mögliche zukunft die egal was ich daran ändere überhaupt nich passieren muß.

Eben, da ist ein Problem. Wären Zeitreisen möglich, würde man beweisen, dass alles bereits festgeschrieben ist. Das fände ich persönlich sehr schade. Es würde bedeuten, dass egal was wir tun, es ändert sich nichts. Ich könnte den ganzen Tag schlafen :D !

Eine andere Möglichkeit wäre die Überlegung mit den Zeitdimensionen. Doch wäre es dann vermutlich ähnlich wie in der Serie "Sliders". Man könnte zwar jede Möglichkeit einer Vergangenheit oder Zukunft bereisen, doch man fände den Weg in die eigene Zeitdimension nicht mehr.

Bei allen bisherigen anderen Überlegungen stößt man bisher immer wieder auf ein Paradoxon, dass die Sache wahrscheinlich unmöglich macht. Denn wenn man eine Zeitmaschine "erfindet" muß diese in beide Richtungen funktionieren.
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SoulWind

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24

Montag, 7. Februar 2005, 09:41

Eine Reise in die Zukunft bedeutet nicht, dass diese bereits feststehen muss.
Wir reisen alle ständig in die Zukunft, und wie schnell das geht, hängt von Dingen wie Gravitation etc ab.

Man kann die Geschwindigkeit mit der für einen selber die Zeit vergeht manipulieren. Wenn ich mich in die Nähe einer starken Gravitationsquelle begebe, dann kann ich zusehen wie die Zeit auf der Erde zu rasen scheint, während die Zeit für mich langsamer als dort verläuft.
Komme ich danach zur Erde zurück, bin ich wegen der unterschiedlichen Geschwindigkeiten wie die Zeit verlief schneller in die Zukunft gereist, als die Leute die auf der Erde blieben.
Hier auf der Erde wird fast ausschliesslich nur von der Erdgravitation unsere "Reisegeschwindigkeit" in die Zukunft bestimmt.

In die Zukunft reisen ist möglich, bzw ohne geht es gar nicht. Sonst könnten wir uns nichtmal bewegen oder denken.

Wie oben geschildert kann man die Geschwindigkeit mit der die Zeit vergeht verändern (z.B. durch Gravitation).

Alles im Universum reist seit der Entstehung des Universums unterschiedlich schnell in die Zukunft. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die Zukunft feststeht, also das Universum deterministisch ist.

Liloo

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25

Montag, 7. Februar 2005, 09:56

das würde aber bedeuten, daß ich trotzdem nichts verändern kann weil die ereignisse ja unbeeinflußt von mir ablaufen, nur eben schneller....
was in gewisser weise sehr wohl heist, daß die zukunft feststeht (zumindestens für den reisenden).

und es setzt voraus, dass es nur eine zeitebene gibt die sozusagen wie eine schiene verlauft... also linear.
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Gandalf

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26

Montag, 7. Februar 2005, 09:57

Zitat von »"Gandalf"«


Nun könnte man denken (und in einigen Theorien wirds ja auch so gesagt), dass wir uns in dem Wurmloch befinden und die Zeit ganz normal weiter fortschreitet. Dann kämen wir zwar in die Zukunft, doch es wäre wieder eine Reise ohne Wiederkehr, da dann schließlich noch nicht geklärt ist, wie man in die Vergangenheit (gegenwart) zurück kommt.


Zitat von »"SoulWind"«

Eine Reise in die Zukunft bedeutet nicht, dass diese bereits feststehen muss.
Wir reisen alle ständig in die Zukunft, und wie schnell das geht, hängt von Dingen wie Gravitation etc ab.

Man kann die Geschwindigkeit mit der für einen selber die Zeit vergeht manipulieren. Wenn ich mich in die Nähe einer starken Gravitationsquelle begebe, dann kann ich zusehen wie die Zeit auf der Erde zu rasen scheint, während die Zeit für mich langsamer als dort verläuft.
Komme ich danach zur Erde zurück, bin ich wegen der unterschiedlichen Geschwindigkeiten wie die Zeit verlief schneller in die Zukunft gereist, als die Leute die auf der Erde blieben.
Hier auf der Erde wird fast ausschliesslich nur von der Erdgravitation unsere "Reisegeschwindigkeit" in die Zukunft bestimmt.

In die Zukunft reisen ist möglich, bzw ohne geht es gar nicht. Sonst könnten wir uns nichtmal bewegen oder denken.

Wie oben geschildert kann man die Geschwindigkeit mit der die Zeit vergeht verändern (z.B. durch Gravitation).


Wie auch schon geschrieben, ist es so wie du es sagst, durchaus möglich in die Zukunft zu reisen. Wenn man seiner Zeit entfliehen möchte wäre das (zumindest theoretisch) eine Möglichkeit. Nur denke ich, dass Zeitreisen nur dann wirklich sinn machen wenn man auch zurück in seine Zeit kann. Und da liegt für mich nach wie vor die Schwierigkeit. [/quote]
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SoulWind

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27

Montag, 7. Februar 2005, 10:10

Zitat

das würde aber bedeuten, daß ich trotzdem nichts verändern kann weil die ereignisse ja unbeeinflußt von mir ablaufen, nur eben schneller....
was in gewisser weise sehr wohl heist, daß die zukunft feststeht (zumindestens für den reisenden).


Hier muss man erstmal unterscheiden, ob Du die Zukunft beeinflussen kannst, oder ob sie allgemein feststeht.
Wenn Du keinen Einfluss darauf hast, dann bedeutet das ja nicht automatisch, dass sie feststeht.
Um bei dem Beispiel zu bleiben: Warum steht dabei für den Reisenden die Zukunft fest? Entscheiden die Menschen dann auf der Erde plötzlich nicht mehr, wie sie was machen, nur weil für einen anderen die Zeit langsamer vergeht? Werden alle ihe Handlungen dadurch deterministisch?
Ich sehe da keinen Zusammenhang.

Und warum sollte das von Deiner Reisegeschwindigkeit in die Zukunft abhängen? Das würde bedeuten, dass auch wenn Du brav auf der Erde bleibst die Zukunft feststünde.


Zitat

und es setzt voraus, dass es nur eine zeitebene gibt die sozusagen wie eine schiene verlauft... also linear


Es würde bedeuten, dass die Zeit in eine Richtung läuft, aber nicht linear, da sie an jedem Punkt im Universum unterschiedlich schnell vergeht, und auch nicht immer gleich schnell an ein und demselben "Ort".

SoulWind

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28

Montag, 7. Februar 2005, 10:14

Zitat

Wie auch schon geschrieben, ist es so wie du es sagst, durchaus möglich in die Zukunft zu reisen. Wenn man seiner Zeit entfliehen möchte wäre das (zumindest theoretisch) eine Möglichkeit. Nur denke ich, dass Zeitreisen nur dann wirklich sinn machen wenn man auch zurück in seine Zeit kann. Und da liegt für mich nach wie vor die Schwierigkeit.


Ja, da ist das Problem. Reisen in die Zukunft sind keine Kunst, dann das machen wir ständig.
Hingegen können wir (noch?) nicht in die Vergangenheit reisen, oder einfach nur in derselben Zeit bleiben.

Schnelleres Reisen in die Zukunft fände ich aber trotzdem sehr interessant. Es würde mich schon reizen, mir mal anzusehen wie die Welt in 100 oder 1000 Jahren aussieht :)

Gandalf

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29

Montag, 7. Februar 2005, 10:23

Tja, das klingt jetzt vielleicht nicht sehr wissenschaftlich, aber mir wäre das Risiko zu hoch. Sicher wäre es interessant mal schnell 100 oder tausend Jahre vorwärts zu reisen, doch jeder der "Sliders" kennt kann sich die möglichen Gefahren gut vorstellen. In 100 Jahren könntest du in einen gewaltigen High-Tech-Krieg geraten, die Vernichtung der Erde durch Außerirdische miterleben oder eine von Maschinen versklavte Menschheit. In 1000 Jahren erwischt es dich womöglich noch schlimmer. Du bist völlig allein auf der Erde oder sie ist gar nicht mehr bewohnbar für menschliches Leben. Ohne Rückfahrschein wäre das ziemlich doof. Und dann hätte man wieder das Problem, dass selbst wenn man zurück könnte, man vermutlich in einer völlig anderen Gegenwart landet.
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30

Montag, 7. Februar 2005, 10:31

Das Problem dabei ist einfach die entstehende Zeitkaskade: Ein noch so winziger Eingriff in die Geschichte (beabsichtigt oder auch unbeabsichtigt!) könnte sich in einer Vielzahl von Effekten niederschlagen.
Beispielsweise würde man vielleicht die gesamte Menschheit ausrotten, wenn ein ein Zeitreisender aus Versehen einen für die heutigen Menschen harmlosen Virus mit in die Steinzeit nimmt. Wenn wir (die Menschen des Jahres 2005) dagegen immun wären, den Steinzeitmenschen aber der entsprechende Antikörper fehlt, wäre das äußerst fatal.
Die gesamte Menschheit wäre ausgerottet - und das nur, weil der Zeitreisende einmal geniest hätte. Äußerst bedauerlich.

Deshalb halte ich Zeitreisen für ethisch bedenklich - wir Menschen können uns gar nicht vorstellen, was wir versehentlich anrichten könnten! Solange wir uns darüber nicht im Klaren sind, würde ich es nie und nimmer tun.

-- Martouf
Alles Wissen, das wir haben können, ist vorläufig. (viator, Esoterikforum.at)

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