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Lacroix

Poltergeist

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751

Montag, 6. Juni 2011, 18:17

Hi Zensur,

ich bin mir nicht sicher ob es das richtige Video ist aber schau mal hier .

Scheint ein Ausschnitt aus einer Dokumentation über Außerirdische zu sein aber da passiert genau das was du beschrieben hast.


mfg
Lacroix

Zensur

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752

Montag, 6. Juni 2011, 18:37

Vielen Dank Lacroix,

genau danach hatte ich gesucht!
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Lightning

Poltergeist

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753

Samstag, 11. Juni 2011, 18:16

Haben die nicht mal gesagt das das ein Fake ist ? Mir war so das sie es als Fake enttarnten.
Ich meine dieses Video , wenn man es so sieht, sieht wirklich echt und auch unheimlich aus.
Der Mann sagte doch auch das er sich an die Zeit wo er "weg" war sich an nichts erinnern kann.
Sowas finde ich Unheimlich aber irgendwie kann ich diesem Video nicht glauben ö.ö.

Ragnarsson

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754

Samstag, 11. Juni 2011, 18:26

Ich halte Zeitreisen für alleine schon deshalb als unmöglich, weil alle Leute einen Entscheidenden Faktor vergessen: Die Bewegung der Erde.
Nehmen wir an eine Zeitreise ist möglich und ich reise 1 Tag in der Zeit zurück. Tjoa dann bin ich Mitten im Weltall weil eine Zeitreise ja nur die Zeit verändert und nicht den Ort. Das heisst, der Ort der noch Gestern auf der Erde war, ist nun "mitten" im Weltall, weil die erde sich wegbewegt hat.
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Nobby

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755

Sonntag, 12. Juni 2011, 10:13

Zitat von »"Ragnarsson"«

Tjoa dann bin ich Mitten im Weltall weil eine Zeitreise ja nur die Zeit verändert und nicht den Ort

Das ist so nicht ganz richtig, denn ohne Raum keine Zeit.
Der Raum wird durch die drei Dimensionen beschrieben.
Masse/Materie im Raum krümmt die Zeit ( Gravitation ), genauer gesagt die Raumzeit.
Die Krümmung des Raumes ist ein Maß für die Zeit, denn je stärker der Raum gekrümmt ist, umso langsamer vergeht die Zeit (zumindest für den Beobachter).
Demnach wären Raum und Zeit nicht voneinander trennbar.
Genauer gesagt, würde eine Zeitreise eben nicht nur die Zeit verändern, sondern sie muss auch genauso den Ort ( Raum ) verändern.
Denn man muss sich bewusst bleiben, ohne Materie oder Energie ist der Raum und ohne Veränderung ist die Zeit bedeutungslos.

Zitat

Das heisst, der Ort der noch Gestern auf der Erde war, ist nun "mitten" im Weltall, weil die erde sich wegbewegt hat.

Bewegung ist Veränderung und Veränderung äußert sich in Zeit, ergo sollte sich der Raum in dem die Zeit verändert wird mit bewegen und nicht im Gegensatz zur Zeit, starr auf der selben Stelle verharren, was meines Erachtens unlogisch wäre.

;)
Nobby
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756

Sonntag, 12. Juni 2011, 17:07

Nein, tut mir leid. Zeit kann man anhand von Veränderung messen, sie vergeht aber auch ohne Veränderung. In einem kompletten Vakuum vergeht auch Zeit, ebenso innerhalb eines Steins (in dem keine Chemischen Vorgänge vor sich gehen).
Desweiteren ist Gravitation keine Raumkrümmung sondern das Verhältniss der Masseanziehung in einem komplexen System. Das hat nichts mit Raumkrüummung zu tun, sondern mehr mit Wechselwirkenden Kräften.
Und selbst bei deiner Theorie darf man nicht die Erde als Ausgangsbezugspunkt nehmen, denn das ist sie nicht. Wenn du nach deiner Theorie gehst, musst du das Weltall als Bezugssystem wählen und somit wandert die Erde auf ihrer Bahn. Wenn ich durch die Zeit reisen würde, würde ich entweder vor oder Hinter der Erde auf ihrer Laufbahn wieder auftauchen.
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757

Sonntag, 12. Juni 2011, 23:20

Zitat von »"Ragnarsson"«

Zeit kann man anhand von Veränderung messen, sie vergeht aber auch ohne Veränderung.
In einem kompletten Vakuum vergeht auch Zeit, ...

Sorry, aber das stimmt einfach nicht.
Vakuum bedeutet in der Physik druckarmer, bzw. weitgehend luftleerer Raum.
Doch Luftleer bedeutet nicht gleich Materielos.
Ein absolutes Vakuum gibt es nicht und konnte bisher auch nicht erschaffen werden. Natürlich gibt es auch im All kein absolutes Vakuum.
Lediglich in der Philosophie wird Vakkum mit absolut leerem Raum gleichgesetzt, doch auch hier ist das eher als Metapher gemeint.

Ich empfehle dir einmal :
Stephen Hawking´s : "Eine kurze Geschichte der Zeit" .
U.a. folgert er aus der Untrennbarkeit von Raum und Zeit, daß ein Zeitfluß ohne Materie nicht vorstellbar sei.
Damit befindet er sich in guter Gesellschaft ( Einstein, Kant uvm. ).
Ein Zitat daraus als kleine Ergänzung:

Zitat

Die Frage nach der Zeit als Maßstab für Veränderungen erübrigt sich ohne das Vorhandensein jeglicher Materie.
Ohne Materie gibt es keinen Grund zur Annahme der Existenz einer Zeit, da sie sich nicht bemerkbar machen könnte.


Sollte doch einleuchtend sein, oder ?
Wenn es nichts, absolut nichts gibt, also auch keine Veränderung, woran willst du die Zeit messen :ratlos:, dann gibt es nichts, gar nichts, also auch keine Basis für die Existenz von Zeit :idea:

;)
Nobby
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758

Montag, 13. Juni 2011, 00:18

In der Physik wird bei einem Vakuum immer als komplett materielos betrachtet. In der Natur gibt es ein solche nicht, da hast du natürlich Recht. Aber jetzt muss ich langsam ins Philosphische abgleiten: Nur weil man etwas nicht messen/sehen /spüren/etc kann ist es nicht anwesend? Das ist wie die Frage "Wenn im Wald ein Baum umfällt, aber niemand hört es, ist er dann gefallen?" Aber nur weil keine Veränderung besteht, sprich kein Vorher/Nachher erkennbar ist, kann man doch nicht sagen es ist keine Zeit vergangen. Vergeht denn in Steinen keinerlei Zeit? Aber ganz fernab davon, dass hat ja nichts mit meiner Aussage zu tun.
Wir denken uns jetzt einfach das Weltall als Würfel (ja ich weiss das ist es nicht, das hier ist ein Beispiel zur verständlichkeit) und legen ein kartesisches Koordinatensystem an. Zudem definieren wir die Laufbahn der Erde als Gerade, da es sonst nur unnötige Rechnerei wäre.

so wir sagen zum zeitpunkt Xo befindet sich die Erde an der Koordinate (1/1/1) , da ich auf der erde bin, ich ebenso. Eine woche später zum zeitpunk X1 ist die Erde an der Koordinate (1/2/1) und ich immernoch ebenso. So und jetzt springe ich in der Zeit von X1 zu X0, mein Ort verändert sich aber nicht. Also bin ich bei (1/2/1) während die Erde zu der Zeit (ICH mache die Zeitreise, nicht die Erde) noch bei (1/1/1) ist. Ergo ich bin mitten im Weltall.
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Zensur

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759

Montag, 13. Juni 2011, 01:00

Die Idee ist durchaus interessant und würde die Zeitreisetheorie im Grunde tatsächlich ein wenig ad absurdum führen - allerdings nur dann, wenn man davon ausginge, dass eine Zeitreise ausschließlich über eine Tür/ein Loch/einen Riss funktioniert, der mich an der exakt gleichen Stelle herauskommen lassen würde, an der ich meine Zeitlinie verlassen habe.

Nimmt man aber soweit an, dass eine Zeitreise überhaupt möglich wäre, sprich das bewusste Manipulieren der Zeit, müsste man dann nicht auch gleichsam davon ausgehen, dass man bewusst einen Zielpunkt wählen kann?
Es wäre im Grunde ja eine Art Teleportation, die eben nicht nur den räumlichen Bezug hat (also Start- und Zielkoordinate), sondern darüber hinaus eben auch eine zeitliche.

Ragnarsson hat schon recht damit, dass es irgendwie eine direkte Kontrolle/Beeinflussung geben müsste. Der Sprung ins Weltall ist eventuell ein bisschen weit gedacht, aber es ist auf jeden Fall naheliegend, dass man plötzlich in einem Berg auftauchen könnte - je nachdem wie weit man in der Zeit zurück ginge. Oder sei es nur mitten in einer Wand, die 40 Jahre in der Zukunft genau an der Stelle gebaut wird, von der ich meine Zeitreise starte ...
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760

Montag, 13. Juni 2011, 11:52

Zitat von »"Ragnarsson"«

In der Physik wird bei einem Vakuum immer als komplett materielos betrachtet.

Gerne noch einmal: Das stimmt nicht !
Bitte bringe für deine Behauptung Belege. Du selbst forderst immer, dass Derjenige der Behauptet auch Belege bringen soll ( Verschwörungen, Ufo´s uvm. ).
Bitte halte dich an deine eigenen Argumente ;) .
Hier ein wirklich einfacher Beleg ( Wiki ) für das Gegenteil, nämlich das Vakuum in der Physik nichts mit Materielosigkeit zu tun hat :

Vakuum

Zitat

Nur weil man etwas nicht messen/sehen /spüren/etc kann ist es nicht anwesend? Das ist wie die Frage "Wenn im Wald ein Baum umfällt, aber niemand hört es, ist er dann gefallen?"

Mit dieser Argumentation kannst du alles begründen, Gott, Ufos, Geister,das fliegende Spaghettimonster ... nur weil du noch keine Geister oder Ufos gesehen hast, existieren sie dann nicht ?

Zitat

Aber nur weil keine Veränderung besteht, sprich kein Vorher/Nachher erkennbar ist, kann man doch nicht sagen es ist keine Zeit vergangen. Vergeht denn in Steinen keinerlei Zeit?

Wo Materie und/oder Energie existiert ( und die existiert immer und überall, selbst wenn es nur in ganz geringen Mengen ist ), geschehen Veränderungen und somit gibt es eine Basis für Zeit !
Genauso könnte ich fragen: Nur weil du keine Veränderung in irgendeiner Form wahr nimmst, hat dann keine Veränderung stattgefunden ?
Innerhalb von Steinen geschehen permanent Veränderung der physischen und chemischen Art, die wir nicht wahrnehmen ( zumindest nicht optisch ), ergo sind Steine auch in einen Zeitfluss eingebunden.

Damit wir uns nicht falsch verstehen:
Ich weiß nicht, ob Zeitreisen überhaupt möglich sind, aber wenn, dann sehe ich nicht ein, warum es "nur" eine Art von Teleportation sein soll, die eine zeitliche wie auch räumliche Versetzung nach sich zieht, da für die Zeit zwangsweise auch eine räumlichle Abhängigkeit besteht.
Nehmen wir doch mal ein ganz einfaches Beispiel:
Wir versetzen uns mit einer Zeitreisetechnik nur wenige Minuten in die Vergangenheit.
Bei deiner Logik bedeutet das, dass ich im Labor die Zeitreise starte und nebenan auf dem Klo heraus komme, weil sich die Erde ja dreht und sich das Labor vor wenigen Minuten dort befunden hat, wo in der Jetztzeit das Klo ist.
Du gestattest zwar der Zeit Bewegung in deiner Theorie, die Materie bleibt aber ortsgebunden an einem bestimmten Startpunkt der Zeitreise stehen.
Die Zeit geht in deiner Theorie, bei einer Zeitreise zurück, wo sie zu einem bestimmten Zeitpunkt gewesen ist, der Raum aber nicht ;) .
Und genau das ist, zumindest für mich, unlogisch.

@Zensur
Du stimmst im Prinzip meiner Sicht zu ;) , denn wenn sich die Zeit verändert, verändert sich auch der Raum, beziehungsweise die Umgebung.
Wo heute ein Haus steht, war vor 100 Jahren eine Wiese und vor 1000 jahren eine Feuerstelle und vor 10000 jahren ein Termitenhügel und vor Millionen von Jahren die Reste eines Berges usw.
Ragnarsson hat schon damit recht, dass sich die Erde bewegt, aber auch alles andere mit dem Raum in dem man die Reise startet, eben auch die Zeit.
Es verändert sich nicht der alleine der Standort des kleinen Bereiches auf dem man steht, sondern es hat alles insgesamt hatte einen anderen Standort, da sich alles bewegt, der Laborraum, die Stadt in der er ist, die Erde auf der das alles existiert, das Sonnensystem, die Galaxie, das Universum(?) ... und in sich bleibt räumlich alles beim Alten, nur die Umgebung des Raumes ändert sich in diesem geschlossenen System Erde im Rahmen ihrer Möglichkeiten ( Entstehung von Bergen, Wiesen oder was auch immer ), in gegenseitiger Abhängig Zeit <--> Raum.

Gruß
Nobby
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761

Montag, 13. Juni 2011, 12:45

Wenn ich gerade keinen Denkfehler drin habe, dann sehe ich in der direkten Diskussion zwischen Ragnarsson und Nobby kaum einen Unterschied.

Nach Ragnarsson ist die Zeit gebunden an das Universum im Gesamten und gleichbedeutend mit der Veränderung von Dingen (Beispielsweise der Position eines Objektes relativ zum "Koordinatensystem Weltall"). Nimmt man sich selbst von der Zeit aus, wäre man nach dieser Ansicht natürlich dennoch an die Gesetze des Raumes gebunden. Man müsste also eine Möglichkeit finden Zeit UND Raum zu manipulieren.

Nach Nobby sehe ich die Zeit als eine eigene Kraft, die sowohl auf Objekte, als auch auf den Raum einwirkt. Würde man also die Zeit beeinflussen können, so würde man gleichsam ganz direkt deren Auswirkungen beeinflussen. Dementsprechend würde man bei einer Zeitreise vom Startort Labor wie bei einer zurück gespulten Videocassette gleichsam auch die Ortsgebundenheit zum jeweiligen Zeitpunkt beeinflussen. Sprich: Zeit wirkt sich auf den Labortisch, den Schrank, den technischen Assistenten, usw aus. Dreht man sie zurück, dann würde sich dies natürlich auch darauf beziehen, wo sich dieser Ort zu dem entsprechenden Zeitpunkt befunden hat.


Für mich argumentiert ihr beide gleich und wollt nur vom anderen hören, dass man selbst Recht habe, obwohl ihr beide das Gleiche sagt. :mrgreen:

Der einzige Unterschied ist die Betrachtung des Zeitreisenden. Da wird nach Ragnarsson davon ausgegangen, dass sich dieser fest an der Stelle befinden müsste, an der die Zeitreise gestartet wurde (weil er sonst eben im All landet), während ich Nobbys These so interpretiere, dass die Zeit auch Auswirkungen auf die Ortsgebundenheit unseres Reisenden hat.
Letzteres würde nach meiner Meinung aber nur funktionieren, wenn es die betreffende Materie (also den Zeitreisenden) zum Zielpunkt seiner Reise bereits gegeben hat. Bei einer Reise über 5.000 Jahre würde man vor seine eigene Existenz zurück gehen - es gäbe also keinen Anhaltspunkt, wo sich unsere Materie (unser Zeitreisender) gerade befinden müsste.

Solange es also keine Steuereinheit gibt, um den Zielpunkt des "Zeitreisetunnels" zu bestimmen und es tatsächlich nur eine Reise von Koordinate 1 zu Koordinate 1-tx (also früherer Zeitpunkt) ist, dann klingt Ragnarssons Argumentation in sich logischer.
Es gibt aber auch einen kleinen Haken bei der Geschichte, der wieder richtung Nobby driftet: Der Zeitreisende nimmt sich zwar selbst vom Zeitstrang aus, das "Portal" an sich könnte aber einen relativen Bezugspunkt haben (relativ in Hinsicht Standort bezüglich unterschiedlicher Zeit, abhängig davon, wo es einmal stehen wird. Anders gesagt: Wenn ich auf meinem Klo ein Zeitloch öffne, dann müsste es sich bei Zeit-Ortsgebundenheit fünf Stunden eher eben auch auf meinem Klo befunden haben und sich nicht bewegen) ...

Ehrlich gesagt tendiere ich jedoch eher zu Ragnarssons Idee der Zeit als eine konstante Kraft im Universum von der der Raum abhängig ist - nicht umgekehrt und auch nicht wechselseitig.
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762

Montag, 13. Juni 2011, 15:31

Zitat von »"Zensur"«

Wenn ich gerade keinen Denkfehler drin habe, dann sehe ich in der direkten Diskussion zwischen Ragnarsson und Nobby kaum einen Unterschied.

Du machst einen Denkfehler ;)

Zitat von »"Zensur"«

Nach Ragnarsson ist die Zeit gebunden an das Universum im Gesamten und gleichbedeutend mit der Veränderung von Dingen (Beispielsweise der Position eines Objektes relativ zum "Koordinatensystem Weltall"). Nimmt man sich selbst von der Zeit aus, wäre man nach dieser Ansicht natürlich dennoch an die Gesetze des Raumes gebunden.

Das siehst du, zumindest nach dem was Ragnarsson geschrieben hat, scheinbar nicht so ganz richtig.
Für ihn ist Zeit eine unabhängige Kraft. In sofern unabhängig, vom Ort/Raum in dem sich der Zeitreisende befindet. Jedoch abhängig von der Bewegung der Objekte im Raum ( Universum ) . Er sieht den Ort der veränderten Zeit als Bezugspunkt, nicht aber auch den Ort ( z.B. Labor ) in einem Raum, in dem er sich bewegt ( Sonnensystem/ Universum ) hat in der zurückgelegten Zeit.

Zitat von »"Ragnarsson"«

Nehmen wir an eine Zeitreise ist möglich und ich reise 1 Tag in der Zeit zurück. Tjoa dann bin ich Mitten im Weltall weil eine Zeitreise ja nur die Zeit verändert und nicht den Ort.


Zitat von »"Zensur"«

Nach Nobby sehe ich die Zeit als eine eigene Kraft, die sowohl auf Objekte, als auch auf den Raum einwirkt.

wichtige Ergänzung: ...und der Raum mit Materie und/oder Energie wirkt auf die Zeit ein, ohne die es keine Zeit geben würde.

Zitat von »"Zensur"«

Sprich: Zeit wirkt sich auf den Labortisch, den Schrank, den technischen Assistenten, usw aus. Dreht man sie zurück, dann würde sich dies natürlich auch darauf beziehen, wo sich dieser Ort ( im Raum ( Ergänzung Nobby )) zu dem entsprechenden Zeitpunkt befunden hat.


Zitat von »"Zensur"«

Für mich argumentiert ihr beide gleich und wollt nur vom anderen hören, dass man selbst Recht habe, obwohl ihr beide das Gleiche sagt.

Eventuell meinen wir etwas ähnliches ;) , aber die Argumentationen liegen weit auseinander :mrgreen: .

Zitat von »"Zensur"«

Der einzige Unterschied ist die Betrachtung des Zeitreisenden. Da wird nach Ragnarsson davon ausgegangen, dass sich dieser fest an der Stelle befinden müsste, an der die Zeitreise gestartet wurde (weil er sonst eben im All landet), während ich Nobbys These so interpretiere, dass die Zeit auch Auswirkungen auf die Ortsgebundenheit unseres Reisenden hat.
Letzteres würde nach meiner Meinung aber nur funktionieren, wenn es die betreffende Materie (also den Zeitreisenden) zum Zielpunkt seiner Reise bereits gegeben hat. Bei einer Reise über 5.000 Jahre würde man vor seine eigene Existenz zurück gehen - es gäbe also keinen Anhaltspunkt, wo sich unsere Materie (unser Zeitreisender) gerade befinden müsste.

Da muss ich dir widersprechen, denn wenn du es so siehst, dann ist es im Prinizip bei Ragnarsson nicht anders:
Wenn es den Zeitreisenden, oder die Erde zum angepeilten Zeitpunkt noch nicht gab, wo soll dann der Bezugspunkt im Koordinatensystem sein, an dem sich die nicht existierende Erde oder der nicht existierende Reisende befinden soll(te) ?

Zitat von »"Zensur"«

Ehrlich gesagt tendiere ich jedoch eher zu Ragnarssons Idee der Zeit als eine konstante Kraft im Universum von der der Raum abhängig ist - nicht umgekehrt und auch nicht wechselseitig.

Kein Thema, jedem seine eigene Meinung :mrgreen: , aber dann stehst du ebenso im Widerpart zu z.B. Stephen Hawking ( den ich ja schon zitiert habe ), oder Einstein uvm. die welche die Zeit als abhängig vom Raum bzw. Materie und Energie sehen und nicht umgekehrt, maximal wenn überhaupt dann wechselseitig.
Ein absolut leerer Raum ( ohne jegliche Materie oder Energie ) könnte theoretisch existieren, ohne das dort ein existenter Zeitfluss sein muss, da es keine Veränderung geben würde.
Zeit ist nachweislich von Veränderung abhängig.
Woran willst du sonst Zeit messen ? Gib mir doch bitte mal ein Beispiel. :denk:
Und Veränderung kann nur in Verbindung von Materie und/oder Energie in einem geeigneten Raum passieren.
Dass sind naturwissenschaftliche Gegebenheiten.
Genauso wie in der Physik ein Vakuum nur als maximal luftleer definiert wird und nicht wie hier behauptet als materielos.

8-)
Nobby
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763

Montag, 13. Juni 2011, 17:31

*sigh* Ich glaube das Problem hier ist einfach nur der Blickwinkel. Du darfst als Bezugspunkt nicht die Erde nehmen. Vielleicht findest du auf der Erde etwas, an dem keinerlei Materie zu finden ist, spielt aber keine Rolle denn man muss das Weltall als System betrachten nicht einen kleine Miniteil daraus. Seit dem Urknall findet im Universum IMMER Veränderung statt und somit ist die Zeit wohl für immer (meine Theorie!!) definiert, denn es wird wohl niemals vorkommen, dass im Weltall kompletter Stillstand herscht.

Deswegen kann ich auch nicht ableiten, warum bei einer Zeitreise mein Körper in irgenteiner Art und Weise mit der Erde "mitwandern" sollte. Es ist ja nicht so als wenn die Zeit zurückgespult wird und ich erst in dem Punkt wieder einsteige und bis zu dem Punkt einfach alles rückläufig war. Man springt von einem ZEITpunkt zu einem Anderen, warum sollte sich der Körper der Erde mitbewegen?
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764

Montag, 13. Juni 2011, 20:52

Ich denke auch, dass dieses Thema sehr komplex ist und sehr viele Facetten hat, die wir gar nicht alle, aus Unkenntniss berücksichtigen können.
Darüber haben sich schon so viele klügere Köpfe den Selben zerbrochen und sind immer noch nicht zu keiner eindeutigen Erkenntnis gekommen.

Bleibe du bei deinem Blickwinkel und ich bei dem meinen ;) , dennoch danke für den interessanten Disput.
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Freitag, 18. Oktober 2013, 23:29

Jobcenter Düseldorf will Nachweis für Zeitreisen

Das ist jetzt kein Hoax oder so, aber so lustig das ist, so werden Steuergelder verplempert!^^:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueb…en-90015848.php

Auszug aus dem Link:

Zitat

18.10.2013

Mit einem echten Klamauk muss sich derzeit das Sozialgericht Düsseldorf beschäftigen. Das Gericht hat nach Recherchen des Düsseldorfer Abendblattes allen Ernstes zu prüfen, ob ein Hartz IV-Bezieher „Zeitreisen“ unternommen hat. Denn das hiesige Jobcenter fordert den Betroffenen auf, nachzuweisen, wie er die Zeitreisen finanziert hat. Aus Spaß hatte der Düsseldorfer der Behörde ein fingiertes Reisedokument vorgelegt. In dem Reisepass war ein Einreisedatum inklusive Stempel vermerkt, das vor der Zeit der Geburt des Leistungsberechtigten lag. Er erklärte dem Jobcenter, dass er befähigt sei, Zeitreisen zu unternehmen.


Der knaller!^^ Sonst haben die aber keine Probleme :wtf:

Grüße Schatti :winks:
Wenn das, was du sagen möchtest, nicht schöner ist als die Stille, dann schweige!

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