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silvercloud

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Montag, 21. Oktober 2013, 13:20

Zitat von » Dr. Brown«

Du mußt vierdimensional denken, Marty!
Silver

Sirius-Juno

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Sonntag, 12. Oktober 2014, 20:46

Zeitreisen sind unmöglich ...

Hallo. Auch, wenn dieser Thread schon was älter ist, möchte ich dennoch drauf antworten.

Deine Frage erübrigt sich, da Zeitreisen faktisch unmöglich sind. Wir als dreidimensionale Individuen in einem vierdimensionalen Universum sind quasi ewig. Um das zu verstehen, muss ich etwas ausholen:
Zunächst einmal sollte zum Verständnis geklärt werden, was die vierte Dimension ist, die wir als dreidimensionale Wesen nicht mehr direkt wahrnehmen können. Hierbei sprechen wir von der sogenannten Raumzeit.
Wir können die Raumzeit nicht direkt wahrnehmen sondern erfahren lediglich ihre Symptome.

Das, was die Menschen gemeinhin als Zeit verstehen, zum Beispiel die Uhr, die ein Voranschreiten der Zeit darstellen soll, ist keine Zeit.
Das, was wir direkt wahrnehmen, sehen und spüren - zum Beispiel wie wir altern oder wie der Zeiger auf der Uhr nach vorne springt oder wenn z. B. eine Tasse auf den boden fällt und dabei in tausend
Teile zerspringt, ist nicht die Zeit. Was wir da eigentlich sehen nennt sich "Entropie". Die Entropie beschreibt voranschreitende Zustandsveränderungen im Raum. Sie hat zwar die gleiche Ausrichtung wie die Zeit,
hat aber mit der Zeit rein gar nichts zu tun. Die Raumzeit oder auch die Zeit können wir nämlich gar nicht direkt wahrnehmen.

Wir können uns innerhalb der Zeit überhaupt gar nicht bewegen. Wir leben immer in der Gegenwart.
Wir können uns nur durch den Raum bewegen und entsprechend reisen (Entropie). Die Entropie beschreibt einen linearen Vorgang vom Ursprung zur höchstmöglichen (energetischen) Unordnung (Gleichmäßgkeit, Ausgleich).

Wir sind jedoch nicht in der Lage, uns durch die Zeit zu bewegen. Und eben weil wir immer in der Gegenwart leben, sind wir ewig. Einzig die Entropie lässt uns altern.

Und nun zum Kern, welcher erklärt, weshalb Zeitreisen unmöglich sind:

Zunächst gilt es zu klären: Wie und womit? Wie stellt man es am besten an und womit reist man? Es gab ja in der Vergangenheit mehrere Paradigmen dazu bzw. die verschiedensten Hypothesen.
Ich möchte hier mal auf eine davon eingehen. Sie stammt aus der Feder Stephen Hawkings.
Er spricht von einem Versuch, ein Wurmloch, von dem es unzählige unmittelbar um uns herum geben soll, von nano mikroskopischer Größe auf eine Größe hochzuskalieren, dass menschliche Individuen
hindurchpassten. Man soll damit maximal in die Vergangenheit reisen können, nicht jedoch in die Zukunft. Wurmlöcher bildeten - so Stephen Hawking - verschiedene Schnittpunkte zwischen Jetzt und
einer Vergangenheit. So soll es z. B. möglich sein, dass man sich selbst erschießt, indem man durch so ein Wurmloch mit der Pistole auf sein Ich in der Vergangenheit zielt und abdrückt, sodass die Patrone
durch das hochskalierte Wurmloch hindurchsaust und man sich selbst aus dem Leben reißt.

Ob dies wirklich so ist, konnte bislang nicht geprüft werden. Fakt laut aktuellen Theorien und Erkenntnissen jedoch ist:
Es würde ein Paradoxon entstehen. Wer hat den Schuss abgegeben? Wenn ich mein vergangenes Ich auslösche, kann ich ja den Schuss nicht abgegeben haben, weil ich in der Vergangenheit bereits gestorben bin.
Außerdem ergeben aktuelle Theorien, dass es bei dem Versuch, ein Wurmloch auf eine solch gigantische Größe zu ziehen, es zu einer energetischen Rückkopplung kommen würde. Es würde unglaublich instabil
und sofort in sich zusammenfallen.
Weiterhin ist auch gar nicht sicher, wo das Wurmloch konkret den Schnittpunkt setzt. Man kann nicht kontrollieren, in welche Zeit man zurückreist. Die Wahrscheinlichkeit wäre entsprechend groß, dass wenn
man es überhaupt schaffen würde, durch ein solches Wurmloch zu springen, man auf der anderen Seite in einer Singularität wieder herauskommt.

Kurz: Man müsste, um sich durch die Zeit überhaupt bewegen zu können, seine dreidimensione Daseinsform verlassen, da die Zeit mit dem dreidimensionalen Raum als solchen nichts zu tun hat (ist ja die vierte Dimension).
Und das können wir nicht.

Es gibt noch einige andere Beispiele, an denen ich deutlich machen könnte, warum Zeitreisen für uns unmöglich sind. Aber ich denke, das eine Beispiel reicht schonmal. Ich hoffe, dass ich damit deine Frage hisichtlich Zeitreisen
beantworten konnte. Solltest du noch Fragen haben, kannst du gerne Fragen :)

Dieser Beitrag wurde bereits 14 mal editiert, zuletzt von »Sirius-Juno« (12. Oktober 2014, 21:06)


Vulpecula

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Sonntag, 12. Oktober 2014, 21:43

Jeder hat seine individuelle Zeit

Hallo,

nach meiner persönlichen Theorie hat nicht nur jedes Individuum seine "individuelle Zeit", sondern diese ist auch nicht konstant, sondern relativ.
Relativ nur bedingt im physikalischen Sinne, aber relativ in der individuellen - von den äußeren Umständen abhängigen - Wahrnehmung.
Die offizielle Zeitmessung per Uhr ist demnach nur eine zwangsweise gesteuerte Synchronisation der individuellen Zeitwahrnehmung.
Das eine Individuum wird "ausgebremst" und in der künstlichen Einheitszeit quasi "zurückgeholt" , ein anderes wird künstlich "beschleunigt" .
Das nehmen wir als "Stress" war.

Spinnt man diesen Gedanken weiter dann könnte man dadurch sogar Phänomene wie "Hellsehen" oder " Déjà Vu-Erlebnisse" erklären.
Man hat nicht nur geträumt dort gewesen zu sein, man war wirklich dort und ist sozusagen in die "koordinierte Kunstzeit" zurückgeholt worden.
Dabei bleiben Erinnerungsfragmente übrig, die dann als "Hellsehen" oder "Déjà Vu" betrachtet werden.
Für Individuuen mit langsamerer Individualzeit wären dann analog "Rückführungen" und ständig wiederkehrende Träume aus vergangener Zeit erklärbar.

Zugegeben eine ziemlich abstrakte Theorie, aber auch nicht "kruder" als viele andere Erklärungsversuche.

Liebe Grüße vom
Füchslein

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769

Sonntag, 12. Oktober 2014, 22:18


Die offizielle Zeitmessung per Uhr ist demnach nur eine zwangsweise gesteuerte Synchronisation der individuellen Zeitwahrnehmung.


Falsch. Die Zeitmessung per Uhr ist überhaupt gar keine Zeitmessung, weil wie ich bereits erörtert habe hier lediglich die Entropie gemessen wird, welche wir als Zeit verkaufen, was sie aber faktisch nicht sein kann, da wir die Zeit selbst, welche wie du sicher schon bemerkt hast als vierte Dimension besteht nicht wahrnehmen können. Wir können lediglich ihre Symptome wahrnehmen.

Das eine Individuum wird "ausgebremst" und in der künstlichen Einheitszeit quasi "zurückgeholt" , ein anderes wird künstlich "beschleunigt" .
Das nehmen wir als "Stress" war.


Was hat DAS mit Zeitreisen zu tun?

Spinnt man diesen Gedanken weiter dann könnte man dadurch sogar Phänomene wie "Hellsehen" oder " Déjà Vu-Erlebnisse" erklären.
Man hat nicht nur geträumt dort gewesen zu sein, man war wirklich dort und ist sozusagen in die "koordinierte Kunstzeit" zurückgeholt worden.


Wovon du hier sprichst, ist keine Kunstzeit. Was du meinst, ist dass Zeit nicht unbedingt linear von Vergangenheit nach Zukunft verläuft, sondern auch in die entgegengesetzte Richtung. Das allerdings ist auch nicht ganz richtig.
Wenn wir hier von Dingen sprechen, die wir bewusst erleben und wahrnehmen, so müssten wir hier wieder von der Entropie sprechen. Denn in der Zeit sind wir ewig. Die Entropie verläuft in die gleiche Richtung wie die Zeit. Jedoch kann Information auch eine entgegengesetzte Richtung einschlagen, sodass uns gewissermaßen Informationen aus einer entropischen Zukunft erreichen könnten, an die wir uns erinnern. Allerdings ist das recht umstritten und noch gar nicht richtig erforscht. Ob dem so ist, wissen wir also nicht.

Dabei bleiben Erinnerungsfragmente übrig, die dann als "Hellsehen" oder "Déjà Vu" betrachtet werden.
Für Individuuen mit langsamerer Individualzeit wären dann analog "Rückführungen" und ständig wiederkehrende Träume aus vergangener Zeit erklärbar.


Möglich? Mit Sicherheit. Erklärbar? Mitnichten. Ansonsten: Erkläre es uns doch einmal. Dein Ansatz mit den Erinnerungsfragmenten finde ich interessant und ich denke da ganz ähnlich. Aber was hat das genau mit Zeitreisen zu tun?

Zugegeben eine ziemlich abstrakte Theorie, aber auch nicht "kruder" als viele andere Erklärungsversuche.

Liebe Grüße vom
Füchslein


Wenn wir mal ganz genau sind, ist es nichtmal eine Theorie sondern erst einmal eine Hypothese. Eine Theorie liegt immer mindestens mathematischen Formeln zugrunde, nach welchen es als erwiesen gilt, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass sie zutrifft. Das, was du hier gepostet hast, ist deine These.

Vulpecula

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Sonntag, 12. Oktober 2014, 22:29

@ Sirius-Juno,

es ist immer wieder faszinierend zu erleben dass die Verwechslung von "Eklären" und "Belehren" offenbar "zeitlos" ist.

Ganz besonders in einem Portal welcheswohl nicht wirklich für sich in Anspruch nimmt auf greifbare, wissenschaftliche Erkenntnisse fixiert zu sein.

Trotzdem noch ein schönes Restwochenende

Gruß vom

Füchslein

der leider nur ein "dröger" Techniker ist, der nicht glaubt allwissend zu sein

Kassiopeia

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Sonntag, 12. Oktober 2014, 23:11

Hallo,

nach meiner persönlichen Theorie hat nicht nur jedes Individuum seine "individuelle Zeit", sondern diese ist auch nicht konstant, sondern relativ.
Relativ nur bedingt im physikalischen Sinne, aber relativ in der individuellen - von den äußeren Umständen abhängigen - Wahrnehmung.
Die offizielle Zeitmessung per Uhr ist demnach nur eine zwangsweise gesteuerte Synchronisation der individuellen Zeitwahrnehmung.
Das eine Individuum wird "ausgebremst" und in der künstlichen Einheitszeit quasi "zurückgeholt" , ein anderes wird künstlich "beschleunigt" .
Das nehmen wir als "Stress" war.

Spinnt man diesen Gedanken weiter dann könnte man dadurch sogar Phänomene wie "Hellsehen" oder " Déjà Vu-Erlebnisse" erklären.
Man hat nicht nur geträumt dort gewesen zu sein, man war wirklich dort und ist sozusagen in die "koordinierte Kunstzeit" zurückgeholt worden.
Dabei bleiben Erinnerungsfragmente übrig, die dann als "Hellsehen" oder "Déjà Vu" betrachtet werden.
Für Individuuen mit langsamerer Individualzeit wären dann analog "Rückführungen" und ständig wiederkehrende Träume aus vergangener Zeit erklärbar.

Zugegeben eine ziemlich abstrakte Theorie, aber auch nicht "kruder" als viele andere Erklärungsversuche.

Liebe Grüße vom
Füchslein



Ich finde das gar nicht so abstrakt. Unser Zeitempfinden ist ja, aller Wahrscheinlichkeit nach, reine Illusion. Ich finde jede Spekulation interessant. Deine These kann genau so richtig sein, wie jede andere.
Selbst die Physik hat ja auch nicht auf alles eine Antwort oder eben noch nicht, z.B. dunkle Energie.
"Man sollte nicht alles zu ernst nehmen, vor allem nicht sich selber."

Es ist schön an etwas zu glauben und nicht nur das- sich fast sicher zu sein- dass dieser Glaube Wirklichkeit ist.

Sirius-Juno

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Montag, 13. Oktober 2014, 13:34

Thema verfehlt ...

@ Sirius-Juno,

es ist immer wieder faszinierend zu erleben dass die Verwechslung von "Eklären" und "Belehren" offenbar "zeitlos" ist.

Ganz besonders in einem Portal welcheswohl nicht wirklich für sich in Anspruch nimmt auf greifbare, wissenschaftliche Erkenntnisse fixiert zu sein.


Was hat dir das jetzt gebracht? Meiner Auffassung nach hast du nicht nur absoluten Kokolores geschrieben (nicht böse gemeint), sondern auch komplett das Thema verfehlt. Aber ich verstehe, dass dir diese Tatsache nicht passt. Ist wirklich nicht böse gemeint, aber zumindest der moralische Anspruch, dass man sich bitte nur zu Themen äußert, von denen man auch eine gewisse Ahnung hat, sollte grundsätzlich gegeben und erfüllt sein. Nichts für Ungut.

Statt dich zu beschweren könntest du aber auch ruhig mal meine Fragen beantworten, die ich dir im Übrigen gestellt habe, das wäre wirklich sachlich.
Kritikfähigkeit ist eine Tugend ...

...der leider nur ein "dröger" Techniker ist, der nicht glaubt allwissend zu sein


Damit bist du nicht alleine. Und genau das meinte ich: Wenn ich von etwas keine Ahnung habe (was ja mal vorkommen kann und nicht weiter schlimm ist), sag ich auch nichts dazu. Ich wette, es gibt Gebiete, in denen hast du voll die Ahnung und ich dafür wieder nicht. Aber zum Thema Zeitreisen würde ich dir ans Herz legen solltest du dich ein bisschen informieren. Musst du natürlich nicht :)

Liebe Grüße und alles Gute

@Kassiopeia

Ein Zeitempfinden gibt es für uns nicht. Wir können kein Empfinden über etwas haben, das wir nachweislich nicht wahrnehmen können. Was wir empfinden, ist das Voranschreiten der Entropie. Doch diese hat weder was mit der Zeit an sich zu tun, noch mit Zeitreisen. Das kann man alles einfach ergooglen oder sich anderweitig darüber informieren ...

Die Physik mag zwar nicht auf alles eine Antwort haben, auf das Thema Zeitreisen jedoch hat sie eine klare Antwort. Augenscheinlich passt sie vielen hier nur einfach nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von »Sirius-Juno« (13. Oktober 2014, 13:56)


Kassiopeia

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Dienstag, 14. Oktober 2014, 19:45

@Sirius- John, da ich persönlich durchaus Zeit empfinde, solltest Du vielleicht weniger absolut in Deinen Aussagen sein. Und da wir hier nicht in einem Physikforum sind, kann hier jeder seine Theorien (Definition Theorie: Anschauung, Überlegung etc.), so ganz ohne mathematische Formel, zu bestimmten Themen abgeben.
Zum Anderen ist der Ausspruch "Zeit ist Illusion" oder "Gegenwart ist Illusion", meines Wissens eine Aussage Einsteins.
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Dienstag, 14. Oktober 2014, 21:59

Die Entropie beschreibt einen linearen Vorgang vom Ursprung zur höchstmöglichen (energetischen) Unordnung (Gleichmäßgkeit, Ausgleich)

Wenn ich damals nicht total gepennt habe ist die Entropie ein Maß für die Unordnung eines Systems. Falsch ist allerdings deine Beschreibung, es sei das erreichen des höchstmöglichen (energetischen) Zustandes. Es ist genau das Gegenteil, es ist der Zustand niedrigster Energie.

Aber zum eigentlichen Thema. Ob man Zeitreisen spüren würde. Unter der Prämisse, dass man zu einem bestimmten Zweck eine solche Reise unternimmt, würden wir den Zweck der Reise um dies, das oder jenes zu ändern, bereits vergessen haben. Denn unser Alter-Ego hätte ja bereits die Erfahrungen aus seiner Zeit und damit einfach keinen Anlass mehr die Reise zu unternehmen. Das übliche Paradoxon.

Es gibt einen mehr schlechten, als rechten Film mit Bruce Willis in einer Nebenrolle, Loopers...Da wird's angekratzt. Ob man es spürt oder nicht.
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Mittwoch, 15. Oktober 2014, 11:26

Falsch ist allerdings deine Beschreibung, es sei das erreichen des höchstmöglichen (energetischen) Zustandes. Es ist genau das Gegenteil, es ist der Zustand niedrigster Energie.


Setzen, 6! :mrgreen:

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Mittwoch, 15. Oktober 2014, 11:34

@Sirius- John, da ich persönlich durchaus Zeit empfinde, solltest Du vielleicht weniger absolut in Deinen Aussagen sein. Und da wir hier nicht in einem Physikforum sind, kann hier jeder seine Theorien (Definition Theorie: Anschauung, Überlegung etc.), so ganz ohne mathematische Formel, zu bestimmten Themen abgeben.
Zum Anderen ist der Ausspruch "Zeit ist Illusion" oder "Gegenwart ist Illusion", meines Wissens eine Aussage Einsteins.


Was du persönlich empfindest ist dein Ding und Andersdenkende sind die Grundfeste einer jeden Demokratie. Weiterhin rede ich hier aber nicht von eigenen Empfindungen sondern von Tatsachen.
Komisch - wir sind hier nicht in einem Physikforum, aber es werden physikalische Themen angeschnitten. Oder anders: Möchtest du mir etwa verbieten, den Leuten vielleicht zu helfen, indem ich sie aufkläre? :D Natürlich mag jeder seine Definition haben, freilich. Aber nichts destotrotz darf man sich auch gerne weiterbilden und was dazulernen.

Der Ausspruch "Zeit ist Illusion" stammt tatsächlich von Einstein. Aber ich denke, dass gewisse Leute nicht verstanden haben, was er damit gemeint hat. Er meinte damit lediglich, dass Zeit für uns nicht greifbar bzw. wahrnehmbar ist. Er hat damit das bekräftigt, was ich hier die ganze Zeit erörtere. Er spricht hier von der Primzeit, jene Raumzeit, die die vierte Dimension ist, welche wir nicht wahrnehmen können. Das, was wir wahrnehmen, ist die Kausalzeit. Die Kausalzeit ist das, was wir gemeinhin unter Physikern als Entropie beschreiben, nichts anderes.

Grüße vom Einhorn

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Mittwoch, 15. Oktober 2014, 12:38

Im Übrigen ...

... ist hier aber auch nirgends ersichtlich, dass es sich bei diesem Forum um eines handelt, in dem ausschließlich philosophiert, fabuliert oder sonstwie rumgesponnen werden darf.
Ich beziehe mich da aber auch immerwieder gerne auf jene, die selbst die Tastatur dazu benutzen, anderen an den Latz zu knallen, sie würden total irrational argumentieren und sollten sich neurologisch untersuchen lassen.

Gruß vom Einhorn

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778

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 19:08

Setzen, 6!
Ich habe nicht ganz recht, du aber auch nicht. Denn die Entropie ist thermodynamisch gesehen von der Energiezufuhr abhängig, üblicherweise ist damit Wärme gemeint.
Vanitas vanitatum

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779

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 19:42

Und genau das habe ich geschrieben.

@ Sirus-Juno: Ich schrieb Zitat: "Unser Zeitempfinden ist ja, aller Wahrscheinlichkeit nach, reine Illusion." Was da jetzt damit Dein Problem war, kann ich nicht sagen. Zudem habe ich auch nicht um eine Berichtigung gebeten, es sei denn, Du bist studierter Physiker? Ich persönlich empfinde, auch weiterhin, dennoch meine Illusion, nämlich den Fortschritt der "Zeit", meiner Alterung und sonstiges. Denn wir leben in dieser Illusion und solange wir hier sind, sind wir dieser Illusion ausgeliefert.

Hier erklärt der Physiker Harald Lesch die Entropie:
http://www.youtube.com/watch?v=4VS0LR5iIMU

Es mag auch sein, dass Du Dich in irgendeiner Form hier im Forum angegriffen gefühlt hast, aber dafür kann ich nichts und andere Personen hier wahrscheinlich auch nicht; der Ärger diesbezüglich sollte sich dann vielleicht eher an die richten, die es betrifft. Ich bin immer für Respekt und das auf beiden Seiten; was eben auch meint, dass man anderen auch mal seine Meinung und Sicht der Dinge lässt. Solange Zeitreisen noch nicht möglich sind und bisher auch nur reine Theorie, ist alles andere auch nur Spekulation.

Alles andere ist mir egal, Du hast Recht und ich meine Ruhe :). Und daher schaue ich jetzt hier auch nicht mehr in dieses Thema.
"Man sollte nicht alles zu ernst nehmen, vor allem nicht sich selber."

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Donnerstag, 16. Oktober 2014, 20:51

Setzen, 6!
Ich habe nicht ganz recht, du aber auch nicht. Denn die Entropie ist thermodynamisch gesehen von der Energiezufuhr abhängig, üblicherweise ist damit Wärme gemeint.


Zitat:
Kausal
Danach gehen Ursachen ihren Wirkungen stets voraus. Der kausale Zeitpfeil ist ein Postulat, das das alltägliche Erleben widerspiegelt. Es ist jedoch nicht klar, ob Kausalität zwingend ist oder erst durch Wahrnehmung generiert wird.
Thermodynamisch
Der thermodynamische Zeitpfeil beruht auf dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik: Die Zukunft ist die Zeitrichtung, in der die Entropie zunimmt. Ein interessanter Punkt ist, dass dieser Zeitpfeil im thermodynamischen Gleichgewicht nicht existiert: Für einen Gleichgewichtszustand gibt es keine thermodynamisch definierte Vergangenheit und Zukunft; der Gleichgewichtszustand ist sozusagen zeitlos.


Quelle

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