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Teufelchen

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46

Dienstag, 10. Dezember 2013, 22:09

"Selbstheilung" durch Meditation?

Hallo Leute,

ich hoffe ich poste gerade im richtigen Unterforum, wenn nicht bitte verschieben. Danke.

Letztens las ich in einer Zeitung (glaub es war der Kurier oder Krone; leider hab ich die Zeitung schon entsorgt) einen Artikel über Meditationstechniken die Depressionen, chronische Schmerzen usw. lindern bzw. "heilen" (ehrlich gesagt mag ich dieses Wort "heilen" nicht, weil ich in meinem Fall weiß das meine Schmerzen nicht geheilt sondern gelindert werden können) kann.

Da ich unter chronische Rückenschmerzen und Depressionen leide wollte ich wissen ob hier schon jemand Erfahrung mit Meditationstechniken gemacht hat die tatsächlich den Schmerz oder die Depressionszustände gelindert hat. Ich bin auf diesem Gebiet total unwissend und würde das gerne einmal probieren wie das ist und ob es mir evt. begleitend zu meinen Behandlungen hilft.


Freue mich schon auf zahlreiche Antworten. :)


Ganz liebe Grüße
Teufelchen

47

Mittwoch, 11. Dezember 2013, 01:15

Zitat

Ganz liebe Grüße
Teufelchen


Danke liebe Grüße zurück Teufelchen! :D

Meditation durch Selbstheilung?`Jetzt hohlst du aber weit aus! 8|
Ach ne es ging ja darum der Meditation eine heilende Wirkung anzuerkennen.

Der Schlüssel liegt in der Selbsterkenntnis und in der eigenen Wahrnehmung, im Thread vom Allwissenden haste das schomal gehört....
Es basiert darauf wie jeder einzelne die Welt verändern möchte aber kaum darüber nachdenkt, wie sich jeder selber verändern könnte um vieles oder sogar "Alles" für sich zum positiven zu wenden...
Um sich selber verändern zu können bedarf es tatsächlich einer Meditation.
Ob das auch für den eigenen biologischen Körper gilt kann ich nicht genau beurteilen, aber wenn dein Körper leidet machst du etwas grundsätzliches Falsch, damit meine ich deine körperliche Betätigung^^
Die Meditation könnte dir helfen, den Grund für dein körperliches Versagen zu finden und dich nochmal neu zu programmieren. So das du die schädlichen Sachen früher erkennst und sogar "unterbewusst" grundsätzlich -> umgehst.

Erleuchtung ist die Erkenntnis durch sich selber oder so ;)
Keine Ahnung frag Buddha^^

MfG Ted

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Teufelchen (11.12.2013)

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48

Mittwoch, 11. Dezember 2013, 10:58

Lach McTed, viele Worte wenig Inhalt, oder wie soll man

Zitat

Keine Ahnung frag Buddha
verstehen?

Zur eigentlichen Fragestellung. Dieses Verfahren der unterstützenden Heilung wird in einigen Bereichen, z.B. der Krebstherapie, seit langem angewandt. Prinzipiell geht es um den alten Lehrsatz "In einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist". Man dreht ihn um und sagt, ein gesunder Geist hilft auch dem Körper sich zu heilen.

Grundsätzlich verfügt der Mensch über wahnsinnige Selbstheilungskräfte. Leider ist es nur den wenigsten möglich diese abzurufen oder zu aktivieren. In Ausnahmesituationen gibt es immer wieder spontane Selbstheilungen, wo sich die Frage stellt, wie war das möglich?

Der meditative Ansatz setzt da nun an und versucht, wenn auch nicht eine spontane Komplettremission, so doch zumindest eine Unterstützung der körpereigenen Kräfte zu aktivieren. Krebserkrankte stellen sich dabei dann zum Beispiel epische Schlachten vor, in denen Soldatenzellen ihren Krebs angreifen. Studien zeigen, das die Tumorschrumpfungsrate bei solchen Patienten, die meditieren und sich bewusst auseinandersetzen, wesentlich erhöht ist.

Niemand wird einen Schnupfen durch meditieren heilen können. Aber man kann den Verlauf der Krankheit eventuell beeinflussen und, was noch wichtiger ist, wenn man sich Zeit für sich nimmt und in sich hinein horcht, wo einen der Schuh denn überhaupt druckt, dann fühlt man sich auch besser.
Silver

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49

Mittwoch, 11. Dezember 2013, 14:50

Danke für eure Antworten.

Um sich selber verändern zu können bedarf es tatsächlich einer Meditation.

Da ich ja keinerlei Erfahrung mit Meditationen habe weiß ich nicht wie du das meinst. Soll es mir helfen in mich hineinzuhorchen um den "Schmerzpunkt" zu bewältigen, damit ich mich körperlich und psychisch wohler fühle?

Ob das auch für den eigenen biologischen Körper gilt kann ich nicht genau beurteilen, aber wenn dein Körper leidet machst du etwas grundsätzliches Falsch, damit meine ich deine körperliche Betätigung^^

Ich mache sehr viel für meine richtige Körperhaltung, denn wenn ich das vernachlässigen würde ginge es mir noch schlechter. Mein Problem ist einfach das die Ärzte einem lieber mit Medikamente und Spritzen vollpumpen, sowie physikalische Behandlungen (Physiotherapie, Moorschlammpackungen, Massagen, Stromtherapien) verordnen, die mir bisher immer nur kurzweilig etwas gebracht haben. Fitnessstudios wurden mir mehrfach von Ärzten und Physiotherapeuten abgeraten, und als ich den Artikel über Meditationen las wurde ich neugierig und dachte mir vielleicht bringts was. Jedoch weiß ich nicht wie man soetwas macht und worauf man achten soll, aber schaden kanns auf keinen Fall also wärs einen Versuch wert. :)

Die Meditation könnte dir helfen, den Grund für dein körperliches Versagen zu finden und dich nochmal neu zu programmieren. So das du die schädlichen Sachen früher erkennst und sogar "unterbewusst" grundsätzlich -> umgehst.

Das denke ich auch aber wie geht man das an? Kennst du oder jemand anders hier eine Anleitung dazu bzw. ein empfehlenswertes Buch darüber?

"In einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist". Man dreht ihn um und sagt, ein gesunder Geist hilft auch dem Körper sich zu heilen.

Da ist wahres dran, um diesen gesunden Geist zu erlangen muss ich also von Null beginnen um mich mental zu stärken damit mein Körper signalisiert bekommt "mir geht es doch grundsätzlich gut also mach ich mit" oder so in der Art. :D

Der meditative Ansatz setzt da nun an und versucht, wenn auch nicht eine spontane Komplettremission, so doch zumindest eine Unterstützung der körpereigenen Kräfte zu aktivieren.

Es gibt, so viel ich schon im Internet darüber gefunden habe, verschiedene Meditationstechniken, aber welche ist da die richtige für mich? Probiert man solange verschiedene Techniken bis man das findet was einem hilft aus oder gibt es für mein Problemchen eine spezielle Meditationstechnik?

Aber man kann den Verlauf der Krankheit eventuell beeinflussen und, was noch wichtiger ist, wenn man sich Zeit für sich nimmt und in sich hinein horcht, wo einen der Schuh denn überhaupt druckt, dann fühlt man sich auch besser.

Genau derselben Meinung bin ich auch. :)

silvercloud

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50

Donnerstag, 12. Dezember 2013, 09:54

Meditation ist etwas sehr persönliches Teufelchen. Es gibt kein wirkliches Patentrezept, wie man am besten meditiert. Jeder ist da ein bisschen anders und hat andere Vorlieben was und wie er am besten zur Ruhe findet.
Manche setzen sich bequem hin, andere liegen.

Ich kann es am besten im sitzen, bequem im Schneidersitz auf einer dickeren Unterlage. Die Hände locker auf den Beinen liegend. Der Raum abgedunkelt aber nicht stockfinster. So komisch es klingt, ich hänge mir dann immer noch eine Decke um die Schultern, der sanfte Druck auf den Schultern "erdet" mich.
Augen zu und auf den Atem konzentrieren. Einfach normal ein- und ausatmen.
Am Anfang kreisen die Gedanken noch um alles mögliche, Probleme und Aufgabenstellungen des Alltags. Nicht gegen Ankämpfen sondern einfach geschehen lassen, das Gehirn nutzt die Reizisolierung um Dinge einfach mal auf die Tagesordnung zu bringen. Und dann ebben die Gedanken langsam ab. Jetzt fängt so langsam erst das eigentliche meditieren an. Irgendwann fühle ich mich leicht, ganz leicht. Als ob ich schweben würde. Ich weiß das ich es nicht tue, es fühlt sich so an. Gedanken und Probleme werden unwichtig. Man steht ein bisschen neben sich und ist sich trotzdem allem sehr bewusst. Ist schwierig zu erklären. Du nimmst deinen Körper war, ob irgendwo was drückt oder juckt, aber es ist dir egal. Egal ist auch das verkehrte Wort, du nimmst es nur neutral wahr. Du musst dich nicht kratzen, lass es doch jucken.
Und dann spürt man auch in sich drin, ob was im argen liegt, emotional. Aber halt auch distanziert.
Hmm ja. Irgendwann findet man den Weg von alleine zurück. Und nicht gefrustet sein, wenn es bei dir anders sein sollte. Das ist es bei jedem Menschen. Und jeder geht einen anderen Weg dabei. Prinzipiell ist es einfach ein Abschalten und mal auf sich selbst hören, mehr nicht.
Silver

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Donnerstag, 12. Dezember 2013, 12:07

Danke Silver! :D Deine Erfahrung und Erklärung dazu hat mir sehr geholfen. :) Wie lange dauert bei dir so in etwa die Meditation?
Hast du auch das Gefühl als hätte es dein Leben verändert?

Da ich ja ein sehr angespannter und ungeduldiger Mensch bin, erhoffe ich mir dadurch auch mehr "innere Ruhe".

52

Freitag, 13. Dezember 2013, 04:55

Nochmal zur Meditation:

Zitat

Da ich ja keinerlei Erfahrung mit Meditationen habe weiß ich nicht wie du das meinst. Soll es mir helfen in mich hineinzuhorchen um den "Schmerzpunkt" zu bewältigen, damit ich mich körperlich und psychisch wohler fühle?


Vielleicht ist die Frage wie lang der Heilungsprozess dauert viel wichtiger. Der Prozess um zu erkennen was schlecht für mich ist dauert manchmal extrem lang.

Zitat

Ich mache sehr viel für meine richtige Körperhaltung, denn wenn ich das vernachlässigen würde ginge es mir noch schlechter. Mein Problem ist einfach das die Ärzte einem lieber mit Medikamente und Spritzen vollpumpen, sowie physikalische Behandlungen (Physiotherapie, Moorschlammpackungen, Massagen, Stromtherapien) verordnen, die mir bisher immer nur kurzweilig etwas gebracht haben. Fitnessstudios wurden mir mehrfach von Ärzten und Physiotherapeuten abgeraten, und als ich den Artikel über Meditationen las wurde ich neugierig und dachte mir vielleicht bringts was. Jedoch weiß ich nicht wie man soetwas macht und worauf man achten soll, aber schaden kanns auf keinen Fall also wärs einen Versuch wert. :)


Einige meditierende Menschen würden sagen das du zuviel körperliches tust und daher die Probleme bekommst. Wenn du gegen etwas kämpfst wird es stärker.


Zitat

...aber wie geht man das an? Kennst du oder jemand anders hier eine Anleitung dazu bzw. ein empfehlenswertes Buch darüber?


Nein da hab ich jetzt nichts an eigener Erfahrung was ich jemals ausprobiert habe,
z.Bsp. Wikipedia Artikel zur "Vipassana Meditation" wäre vielleicht ein "erklärendes Meditationsmuster" welches irgendwann mal von Buddha gelehrt wurde.

http://de.wikipedia.org/wiki/Vipassana

Die Meditationslehren des Buddhismus oder Hinduismus sind vielfältig. Und die studieren das schon extrem lang^^ (darum gibts auch soviele Fachbegriffe)
Und darum meinte ich das du Buddha fragen solltest, seine lehren haben viele Anhänger die dir das erklären können. Es gibt sogar Kurse für solche buddhistischen oder hinduistischen Meditationsübungen.

Man kann zum Beispiel darüber nachdenken was passiert wenn ich tagelang rumsitze? So werden es einige wohl schon gemacht haben ^^
Viele Menschen behaupten eine Veränderung in ihrem leben erlebt zu haben wenn sie darüber lange Zeit nachdachten. Auch einer Veränderung im Leben des Menschen werden heilende Kräfte zugesprochen.

viel Spaß! :mrgreen:

silvercloud

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53

Freitag, 13. Dezember 2013, 11:13

Hallo Teufelchen,

freut mich, das ich dir helfen konnte.
Wie lange dauert so etwas, das ist schwierig zu sagen, da ich bewusst nicht auf die Uhr schaue. Man braucht schon Zeit. Und eben keinen Zeitdruck. Du solltest dir also schon einfach mal ein Zeitfenster von 1-2 Stunden offenhalten.
Wie gesagt, es gibt viele Methoden.
Ich habe damit während des Studiums angefangen, das gehörte mit zum theologischen Studium. Mein Leben verändert? Nein, nicht wirklich. Für mich ist es einfach entspannend. Mein leben haben andere Dinge verändert, aber nicht das Meditieren ;)
Silver

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Dienstag, 24. Dezember 2013, 23:25

@ Teufelchen: mir gehts auch so wie dir und habe oft Rückenschmerzen - so art "Hexenschuss"
Hab auch schon mal über das meditieren gehört, aber ich habe absolut keine Ahnung davon. Nun bin ich aber neugierig geworden, aber ich weis nicht, wie ich beginnen sollte... Hört sich jetzt doof an, aber i-wie hab ich gedacht, ob mir wirklich ein Meditieren helfen könnte? Villt. Ja, wenn ich mich doch mal eines Besseren belehren lasse?? Ich hatte immer leise Zweifel...

Wenn du mal mit dem Meditieren beginnst, würde mich sehr interessieren wie du dich dabei fühlst, ob/wie es wirkt bei dir und du Schritt für Schritt kleine Erfolge erfahren kannst?
Deine Erfahrungen in dieser Hinsicht würden mich mal sehr interessieren.
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Teufelchen

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Mittwoch, 25. Dezember 2013, 19:58

Hallo.

Nun sind etwa 2 Wochen vergangen und jeden Tag hab sitzenend meinem Gefühl nach einmal länger und einmal kürzer, je nachdem wie ich Lust und Zeit dazu hatte, meditiert. Aber ich muss dir ehrlich sagen bisher hats mir noch nichts gebracht. :? Vielleicht liegt es daran das ich noch etwas zu ungeduldig bin und zu viel herumzappel. :|

Ich hab echt Probleme damit einen "freien Kopf" zu bekommen, ich denke einfach zu viel und kann nicht aufhören zu denken, auch lass ich mich viel zu leicht ablenken, sei es nur ein Ticken des Uhrzeigers, anstatt ich mich aufs meditieren konzentriere ist meine gesamte Achtsamkeit auf die Uhr gelenkt. :evil: Daran werd ich noch arbeiten müssen.

mir gehts auch so wie dir und habe oft Rückenschmerzen - so art "Hexenschuss"

Oja, das Gefühl kenn ich, echt unangenehm. Ich fühle mit dir.

Wenn du mal mit dem Meditieren beginnst, würde mich sehr interessieren wie du dich dabei fühlst, ob/wie es wirkt bei dir und du Schritt für Schritt kleine Erfolge erfahren kannst?
Deine Erfahrungen in dieser Hinsicht würden mich mal sehr interessieren.


Also meine bisherigen Meditationsvorgänge waren so:
1. ich habe mir einen ruhigen Raum gewählt, wo keine Störfaktoren (außer meine tickende Uhr, die ich schon aus dem Raum entfernt habe) sind, die mich ablenken könnten.
2. ich tu mir im sitzen leichter als beim liegen oder stehen. Daher setze ich mich im Türkensitz jedes mal aufrecht auf den Boden, die Hände hängen locker vor mir auf den Schoß, der Kopf ist etwas nach unten geneigt, weil es meinen Nacken entspannt.
3. da ich leicht friere hänge ich mir meine kuschelige Fließdecke um, damit die Körperwärme zirkulieren kann.
4. ich schließe meine Augen und versuche mich nur auf meinen Atem zu konzentrieren um den Kopf frei zu bekommen.

Aber wie gesagt bisher habe ich noch keine Erfolge damit.


LG
Teufelchen

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Donnerstag, 26. Dezember 2013, 14:38

Danke für deine Antwort ;)
Ich werde mich auch mal dazu hinbewegen.
wie lange bleibst du denn gewöhnlich in dieser Stellung?

Edit:
diesmal war mein "Hexenschuss" ziemlich übelster Sorte! Vor dem heiligen Abend hat es begonnen - und wurde dann sowas von akut wie lange nicht mehr!
Mein Heizkissen und Voltaren-Tabletten waren meine Begleiter - und sind es teilweise noch.
Heute spüre ich schon, dass der Schmerz schon nachläßt. Da bin ich froh!!
Gott sei dank !! :)
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57

Freitag, 27. Dezember 2013, 20:03

wie lange bleibst du denn gewöhnlich in dieser Stellung?

Es kommt drauf an, manchmal eine halbe stunde ein andermal wieder 1-2 Std. je nachdem.

diesmal war mein "Hexenschuss" ziemlich übelster Sorte! Vor dem heiligen Abend hat es begonnen - und wurde dann sowas von akut wie lange nicht mehr!
Mein Heizkissen und Voltaren-Tabletten waren meine Begleiter - und sind es teilweise noch.

Oje... :( Echt sch* sowas! Hilft dir Wärme? Mir zB. überhaupt nicht aber Kälte ist genauso schlecht für mich. Ich würde dir raten lege dich flach auf den Rücken (wenns geht) und lagere deine Füße abgewinkelt nach oben, damit deine Durchblutung in die Bandscheiben gelangt. Das Aufstehen danach ist zwar nicht sehr angenehm aber es hilft dann wenigstens ein bisschen - mir zumindest.

Voltaren Tbl helfen mir gar nichts mehr. Ich bekomme regelmäßig Cortison-Spritzen und meine Medikamente sind Diclofenac (Genericon) 50mg Ftbl. oder Diclac (Hexal) 50mg Ftbl. enthalten beide den gleichen Wirkstoff, aber mit der Zeit werd ich auch schon "immun" dagegen. :?

Kennst du Wärmepflaster? Gibt es in jeder Apotheke, sind zwar nicht gerade billig aber wenn du Wärme gut verträgst würde ich dir anraten es mal damit zu versuchen. Du könntest dir auch das Voltaren Schmerzgel oder Voltadol Schmerzgel (ist stärker) besorgen, auch wenn es ein Gel ist (was im Normalfall ja kühlend wirkt) wärmt es schon beim auftragen, da weniger Menthol als in anderen Gelen vorhanden ist.

Bist du dir sicher das du einen Hexenschuss und nicht was anderes hast? Ich meine, warst du schon beim Arzt?

Ganz liebe Grüße
Teufelchen

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58

Freitag, 27. Dezember 2013, 20:31

Ja, Teufelchen.
Heute früh war es wieder sowas von extrem, dass ich zu meiner Hausärztin gefahren bin.
Sie gab mir eine Spritze und schickte mich umgehend zur Physiotherapie.
Nach der Spritze ist es nun besser geworden.
Wärmepflaster hab ich auch hier im Haus, auch Voltaren Schmerzgel (das mir aber nicht geholfen hat).
Na mal schaun, ob es auch morgen so aussieht wie heute.

Voltadol Schmerzgel werde ich mir kaufen. Hatte mir Voltaren Gel benutzt.

Danke dir für deine Tipps.

lg :)
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59

Sonntag, 5. Januar 2014, 14:30

Hey ho!

Also meines Wissens nach wird eine Art von Meditation oft in Kliniken angewendet die Traumafolgestörungen behandeln wie Depression, Angst, Sucht, Ptbs.. Das dient zur besseren Wahrnehmung und Achtsamkeit..
Was aber wirklich Selbstheilungskräfte anregt sind sie sog. Imaginationsübungen oder Training. Das ist ein Ressourcenorientiertes Verfahren und ermöglicht dem Patienten, bzw dessen Gehirn sich selbst zu heilen. Was anfangs nach einem Hokuspokus-man-muss-nur-daran-glauben, hat aber relevante Medizinische Hintergründe.. fehlende oder falsche Verbinungen werden neu geknüpft ect.
Ich kann Dir ein sehr gutes Buch empfehlen mit zahlreichen Übungen und fallbeispielen.. für jeden sind Übungen dabei, man kann sich die selber raussuchen. Und es dauert eine Menge Zeit und Übung bis eine deutliche Besserung zu spüren ist.. gut finde ich sie allemal.
In der Emdr-Therapie werden sie häufig zur Stabilisierung angewendeten, bevor die "Probleme" mit Emdr " aufgelöst" werden.

Also ich denke dass Meditation eine Unterstützung zur Entspannung dient, aber das eigentliche Problem nicht beseitigen kann.Es gibt immer Gründe und Ursachen einer psychischen Erkrankung und genau dassollte gefunden werden.. Medikation hat durchaus seinen Sinn, kann Leben retten, aber das eigentliche Problem wird damit alleine nicht angepackt. Genauso ist es mit Meditation..

Ich kann Dir empfehlen es mal mit Emdr zu testen, ich bin da ein Fan von.. aber Achtung: bitte nur vin Therapeuten die dafür extra ausgebildet sind.. kann sonst auch daneben gehen.

MfG, Loxa
Ich hab meine Meinung, verwirr mich nicht mit Tatsachen!!

Teufelchen

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Sonntag, 5. Januar 2014, 14:55

Hallo Loxarde,

wird EMDR nicht zur Traumabewältigung angewendet? Ich habe ja in dem Sinn kein Trauma sondern Rückenprobleme, deswegen denke ich mir wird es mir nichts bringen.

Also ich denke dass Meditation eine Unterstützung zur Entspannung dient, aber das eigentliche Problem nicht beseitigen kann.Es gibt immer Gründe und Ursachen einer psychischen Erkrankung und genau dassollte gefunden werden.. Medikation hat durchaus seinen Sinn, kann Leben retten, aber das eigentliche Problem wird damit alleine nicht angepackt. Genauso ist es mit Meditation..

Ich wende die Meditation ja nicht zur "Heilung" an, sondern als Begleitungstherapie (wenn das mal so nennen darf ;)). Ist schon richtig, das manche Medikamente die Symptome lindern/heilen aber nicht die Ursache. Da die Ursache meiner Rückenprobleme bekannt ist aber nicht vollständig geheilt werden kann, muss ich vieles gegen die Symptome tun damit es sich nicht verschlimmert bzw. unangenehmer wird.

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