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Chepre

Alien

  • »Chepre« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 14. November 2006, 12:07

Buch Henoch

bin mir nicht sicher obs hier oder bie ufos reinpast
es steht den mod. frei es zu verschieben wen er es für richtig hält

dan mal zum thema


in dem buch enoch werden par interesante themen angesprochen
hier ein kleiner auschnit lest das ganze buch
und sagt mir eure meinung


ich finde das so was sicher pasiert ist und noch viel mehr was wir nicht wisen aber endscheidet selbst


Das Buch Enoch gehört, wie so viele andere Texte, die aus dem Kanon der Bibel „ausgesondert“ wurden, weil sie nicht vom „göttlichen Geist beseelt“ seien, zu demsogenannten Korpus der Apokryphen, was soviel heisst wie: versteckt oder geheim. Natürlich.war es schon immer üblich, Bücher, die „besondere Geheimnisse“ zum Inhalt hatten, vor dem Profanen fernzuhalten, diese sogar zu herätischen Schriften zu erklären und diese zu verbieten.

In manchen Bibeln finden sich noch Kapitel mit apokryphischen Schriften, wobei sich Evangelen und Protestanten nicht einig sind, welche Texte dazuzuzählen sind.

Sucht man aber Informationen zu Engeln, so gibt das Alte Testament nicht viel her. Dort werden nur drei Engel namentlich erwähnt.

Das Buch Enoch berichtet von den Eigen- und Machenschaften der „gefallenen“ Engel. Geschildert wird hier seine Reise in die zehn Himmel, wo er erlebt, wie Engel gerichtet werden.

Natürlich passt dieses Bild nicht mehr in das spätere christliche Glaubensgebilde.Aus diesem Grunde wurde es von Filastrius,
einem der neueren Kirchenväter,als Heräsie erklärt.
(Filastrius, Liber de Haeresibus, Auch in rabbinischen Kreisen verachtete man dieses Buch und sprach einen Fluch über diejenigen, die seine Lehren glaubten.Das Schicksal mit vielen anderen Büchern teilend,
wurde es auf den Index gesetzt, verboten,und zerstört,
was letztendlich dazu führte, dass es für tausend Jahre von der Bildfläche der Geschichte verschwand.

Ende des 18. Jahrhunderts drangen Gerüchte nach Europa,
das Buch existiere noch in Äthiopien. Dort habe es die Kirche als gleichwertige Schrift neben der Bibel bewahrt.
Drei Exemplare konnten gefunden werden und gelangten nach England, wo 1821 eine erste Übersetzung erschien.
Die Forschung datiert den Urtext auf das zweite Jahrhundert vor Christus. Die äthiopische Fassung stammt wahrscheinlich von einem griechischen Manuskript, das an ältere Quellen anknüpft.

Ursprünglich nimmt man an, war es in Aramäisch geschrieben.
Mit den Funden der Qumran Texte im 20. Jahrhundert, fand man weitere Exemplare und somit den Beweis, das es tatsächlich schon vor Christus existent war und wahrscheinlich noch weiter zurückreicht.

Die Parallelen zwischen der Lehre Christi und dem Inhalt des Buches Enoch scheinen auf einen Zusammenhang beider hinzuweisen.
Somit scheint das Buch in frühem Christentum seine Akzeptanz gehabt zu haben. Doch auch die Kirchenväter beriefen sich auf es.
So wurden z.B. die Nachkommen der Verbindungen zwischen den Engeln und den Menschen –Frauen als Dämonen und somit Verursacher allen Übels angesehen.

Zur Zeit der Renaissance schreiben auch Grössen wie der Nettesheimer von diesem Buch, das ihm damals nur aus sekundär Quellen bekannt war und später nennt John Dee die Sprache der ihm erschienenen Engel „Enochisch“, auf das sich nicht zuletzt das ganze System der Enochischen Magie aufbaut.



Zu Henoch empfehle ich: Hugh Nibley: Enoch, The Prophet.




dazu noch:

http://www.kronosofia.dk/frames/side/bib…noch.html#side4

http://de.wikipedia.org/wiki/Henoch

und das 2 buch das sehr wichtig ist:

http://de.wikipedia.org/wiki/Slawisches_Henochbuch


so dan liest es mal und sagt mir was ihr darüber denkt

Die Wege des Herrn sind unergrundbar.


namaste
Vae victis+Mors ultima linea rerumes+E nomine patre et fili et spiritu sancti Amen

Zeitreisender

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2

Freitag, 23. Mai 2008, 16:41

Henoch im All

Wer war Henoch?

Moses bezeichnete ihn als den siebenten der zehn Urväter, ein vorsintflutlicher Patriarch also,
dieser Sohn des Jared, der seit Jahrtausenden im Schatten seines Sohnes Methusalem steht,
von dem die Genesis behauptet, er wäre 969 Jahre alt geworden- eben so alt wie Methusalem.

Der Erzähler des Hexateuch (der fünf Bücher Mose) lässt Henoch immerhin 365 Jahre alt werden und dann nicht einmal sterben, sondern in einem feurigen Wagen in den Himmel
entrücken.
Das Henoch Buch soll ursprünglich in hebräischer oder aramäischer Sprache verfasst worden sein, darin sind die Forscher sich einig.

Dieser Urtext ging verloren und wurde bis heute nicht wiedergefunden.

Henoch berichtet erstaunliches in seinem Bericht.

Hier ein Beispiel aus dem äthiopischen Henoch-Buch:

Abermals sah ich Blitze und die Sterne des Himmels, und ich sah, wie er sie alle bei ihren Namen rief, und wie sie auf ihn hörten. Ich sah, wie sie mit einer gerechten Waage gewogen wurden nach ihrer Lichtstärke, nach der Weite ihrer Räume und dem Tag ihres Erscheinens, und wie ihr Umlauf Blitze erzeugt; ich sah ihren Umlauf nach der Zahl der Engel, und wie sie sich untereinander Treue bewahren.

Heute klassifizieren Astronomen die Sterne nach ihren Namen sowie nach ihrer Größenordnung (mit einer gerechten Waage gewogen) und Helligkeitswerten (nach ihrer Lichtstärke) und nach
ihren Standorten (Weite der Räume) und dem Tag der ersten Beobachtungen (Tag ihres Erscheinens).
Henoch muß also genaue Angaben von den Götterwesen bekommen haben.

Die Wissenschaftler wollen uns erzählen das wären alles Visionen gewesen.

Henoch war im Weltall und hat alles so beschrieben, wie er es zu seiner Zeit erlebte.
Henoch fehlten konkrete Begriffe für das, was geschehen war.
Er hat alles umschrieben so wie er es für seine Zeit kannte.
Eine Technik die er nie verstand.

http://members.aol.com/JFDATA4/Henoch.htm#_Toc495125785


Der Mensch fürchtet die Zeit, die Zeit fürchtet die Pyramiden.

Plusminus

Poltergeist

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3

Freitag, 23. Mai 2008, 17:20

Re: Henoch im All

Bin ich auch von überzeugt.

Wie sollte man sich denn sonst den plötzlichen wandel erklären?

Eben haben die Menschen noch in der Steppe oder in Höhlen gewohnt und "plötzlich" haben sie Weltwunder wie die Pyramiden etc. gebaut und beherschen die Mathematik...also sehr komisch. Da muss es einen "göttlichen" Schupps in die richtige Richtung gegeben haben.

Wenn man noch sieht wie ähnlich sich die ganzen pyramidenartigen Gebäude sind. Spitze in Ägypten, dann die der Azteken(eher Plataeu ähnlich) in Südamerika oder was weiss ich wo die sind stehen welche die wie eine Mischung aus den anderen beiden erscheinen.

Damals wird es wohl nicht der Fall gewesen sein, dass ein Mensch mal eben die Ozeane überfährt und seine Baupläne auf der Welt verteilt.

Dazu noch diese Art Landebahnen der Nasca in Peru, die sie wahrscheinlich angeleget haben, nachdem sie das Wissen vermittelt bekamen um dann ihre "Götter" in der brennenden Kutsche zurück aus dem Himmel locken wollten.

Das kommt nicht von ungefähr. Alle spekulieren über die UFO Landung in Rossevelt damals, aber dass es vorher schon etliche male vorgekommen sein kann, wollen nur wenige begreifen.

Ich würde gerne mehr wissen, aber wer will das nicht^^

mephis

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4

Freitag, 23. Mai 2008, 17:44

Re: Henoch im All

Zitat von »"Plusminus"«

Wenn man noch sieht wie ähnlich sich die ganzen pyramidenartigen Gebäude sind. Spitze in Ägypten, dann die der Azteken(eher Plataeu ähnlich) in Südamerika oder was weiss ich wo die sind stehen welche die wie eine Mischung aus den anderen beiden erscheinen.

Damals wird es wohl nicht der Fall gewesen sein, dass ein Mensch mal eben die Ozeane überfährt und seine Baupläne auf der Welt verteilt.


Also das hat sicherlich auch damit zu tun, dass es einfach statisch gesehen nicht anders möglich gewesen wäre...
Die einfachste Lösung ein höheres Bauwerk mit einfachen Mitteln zu erstellen. Auch später ist das Prinzip nicht viel anders, breites solides Fundament nach oben verjüngend (zb.: Eifelturm) - nur ab den Zeitpunkt der high tec Materialien hat sich das Aussehen wieder etwas verschärft.



grüße mephis

Plusminus

Poltergeist

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5

Freitag, 23. Mai 2008, 18:04

Re: Henoch im All

Das klingt natürlich logisch.
Ich meine ich bin weder für solche Theorien, noch dagegen. Nur schaue ich welche Lösung logisch und plausibel klingt und bilde mir nach und nach meine Meinung. Es kann alles möglich sein und solange keine 100%igen Antworten parat sind, denkt man sich seinen Teil. Mehr oder weniger plausibel ;-)
Warum sollte ich etwas glauben, dass einer mir erzählt, der auch nur mit Wasser kocht.
Infos sammeln, auswerten und eigene Meinung bilden.
Deine Erklärung habe ich auch aufgenommen und obwohl sie so einfach und logisch ist, habe ich an diesen Aspekt nicht gedacht. Passiert schnell, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.
Vielden Dank!

res

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6

Freitag, 23. Mai 2008, 19:20

Re: Henoch im All

Zitat von »"Plusminus"«

Eben haben die Menschen noch in der Steppe oder in Höhlen gewohnt und "plötzlich" haben sie Weltwunder wie die Pyramiden etc. gebaut und beherschen die Mathematik...also sehr komisch. Da muss es einen "göttlichen" Schupps in die richtige Richtung gegeben haben.

Erstens sind da tausende Jahre vergangen und zweitens waren die Höhlenmenschen gar nicht so dumm wie oft gemeint wird. Aber natürlich sind die Menschen dumm wie Brot (man sollte nicht von sich auf andere schließen), dafür es irgendwelche Außeridischen oder Götter braucht.
Und wie sieht es mit der Entwicklung in der Neuzeit aus? Das ging deutlich schneller voran als damals und trotzdem waren keine Außerirdischen dafür notwendig. Dafür war nur gesunder Menschenverstand nötig der sich von diesen Götterschwachsinn abgewandt hat und alles erforscht hat.
Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
Tötet alle Schmetterlinge!

Frank D

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7

Freitag, 23. Mai 2008, 20:30

Re: Henoch im All

Das henoch-Buch ist ein apokryphischer Text, entstanden in der zeit zwischen dem 2. JH vor und dem 1. JH nach Chr. Was da geschrieben steht hat mit dem biblischen Henoch nichts, aber auch gar nichts zu tun. Und hat auch keinerlei historischen Wert, da dort lediglich Motive aus der Bibel aufgegriffen neu interpretiert wurden.

Ach, ja, und die FÜNF Bücher Mose heißen immer noch PENTAteuch...

Wer nach Wissen sucht, sollte einfach mal an der Basis anfangen :D

Zeitreisender

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8

Samstag, 24. Mai 2008, 09:35

Re: Henoch im All

In einigen Bibeln die auch die Apokryphen anbieten ist das Buch Henoch enthalten.
"Apokryphen" bedeutet im Griechischen "verborgene Schriften" oder geheim gehaltene
Bücher.

Unter dem Hexateuch versteht man die ersten sechs Bücher des Alten Testaments in der Bibel, also die fünf Bücher Mose (den Pentateuch) und das Buch Josua.

Das Henoch-Buch berichtet uns Geschehnisse die sich vor der Sinnflut abspielten.

Zitat

Dafür war nur gesunder Menschenverstand nötig der sich von diesen Götterschwachsinn abgewandt hat und alles erforscht hat.


Ob das Götterschwachsinn ist mag ich nicht beurteilen.

Aber eines ist doch sicher.
Alle alten Kulturen überliefern doch das gleiche.
Die Götter kamen immer aus dem Himmel. Sie unterrichteten den Menschen in allen
Bereichen. Ackerbau und Viehzucht, Mathematik, Astronomie usw.

Wenn die Götter herabstiegen vom Himmel wurde dies immer mit einem riesigen Lärm,
einen ungeheuren Wind und das Antlitz der Götter wurde immer mit dem Leuchten der
Sonne beschrieben.

Haben unsere Vorfahren auf der gesamten Erdkugel alle die selben Visionen erlebt?
Klingt für mich unwahrscheinlich.
Meiner Meinung nach wahren diese Götter in den Überlieferungen beschrieben wurden
körperlich anwesend.

Ob sich hierbei um ausserirdische handelt, das kann ich auch nicht beurteilen, liegt dem
aber sehr nahe.

Und in jeder Überlieferung wird von den Göttern angekündigt das sie wiederkommen.

Als vor hunderten von Jahren die großen Entdecker noch unterwegs waren,
wurden sie von den Einheimischen für Götter gehalten, weil diese schon seit langem
auf die wiederkehr ihrer alten Götter warteten.

Ist dies alles nur Zufall??
Der Mensch fürchtet die Zeit, die Zeit fürchtet die Pyramiden.

elperdido

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9

Samstag, 24. Mai 2008, 10:01

Re: Henoch im All

Hallo zeitreisender

Zitat

Die Götter kamen immer aus dem Himmel. Sie unterrichteten den Menschen in allen
Bereichen. Ackerbau und Viehzucht, Mathematik, Astronomie usw.

Wenn die Götter herabstiegen vom Himmel wurde dies immer mit einem riesigen Lärm,
einen ungeheuren Wind und das Antlitz der Götter wurde immer mit dem Leuchten der
Sonne beschrieben.
dies erscheint aber auch nur so ,w enn man sich nur die passenden Überleiferungen udn Mythen raussucht ;_) es gibt auch genug Mythen , wo es keine mit Blitz und Donner herabsteigenden Götter gibt , ausserdem bewegt sich das denken des Menschen , egal in welcher kultur oder Region der Erde er lebt , immer in ähnlichen Bahnen (ansonsten könnten wir nicht andere Sprachen erlernen etc, weil sie zu entfernt von der Sprache eines anderen Volkes wären ) damit werden sich auch Träume,Vorstellungen und Visionen immer ähneln , und der Himmel war der Einzige Ort , wo die Menschen damals nicht hinkamen , und sich die unerklärlichsten Phänomene abspielten (Nordlicht,Gewitter,Taifuneund Orkane,Meteore etc)also musste es auch einen grund , für diese Unerreichbarkeit des Ortes geben ...eben der Sitz der götter , ausserdem erkannte der mensch schon früh, welche Macht die auf die Natur Sonne hatte und man hatte damals ncoh keine monotheistischen Religionen udn Staatsgebilde die solche macht hatten, dass sie das Denken einschränken konnten , damit konnte sich vieles viel freier entwickeln ..man bedenke nur den Rückgang und verlust des Wissens im Islam unter osmanischer Herrschaft und in Europa unter den Christen .
Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

Frank D

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10

Samstag, 24. Mai 2008, 12:06

Re: Henoch im All

1. Du hast explizit die 5 Bücher Moses als hexateuch bezeichnet - das ist aber das Pentateuch.

2. Nochmal: Das Henochbuch entstand ab dem 2. JH v. Chr und VERARBEITET natürlich die biblischen Schriften, es ist historisch aber völlig wertlocs, da es lediglich diese Schriften nochmal durch den Wolf dreht und eben KEINE Schrift ist die aus den geschilderten Zeiten stammt. ist das so schwer zu kapieren?

Ich weiß, daß die Henoch-Apokryphen bei PS-Schwurblern sehr beliebt sind, weil sie so schon phantastisch daherkommen, es sind aber keine historischen Quellen.

Ach ja, und im Deutschen heißt's immer noch Sintflut (die es übrigens nie gegeben hat, daher kann es auch keine historischen Berichte von Zeiten vor der Sintflut geben, das nur am Rande)

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11

Samstag, 24. Mai 2008, 14:36

Re: Henoch im All

Zitat von »"Frank D"«

1. Du hast explizit die 5 Bücher Moses als hexateuch bezeichnet - das ist aber das Pentateuch.


Hättest Du meinen zweiten Beitrag gelesen, dann wüßtest Du daß ich mich korrigiert habe.

Zitat von »"Frank D"«

Ach ja, und im Deutschen heißt's immer noch Sintflut (die es übrigens nie gegeben hat, daher kann es auch keine historischen Berichte von Zeiten vor der Sintflut geben, das nur am Rande)


Wer selbst öfter nicht die richten Tasten trifft und dann bei anderen so kleinlich ist,
daß ist schwer zu kapieren. :lol: :lol:

Astronaut Henoch berichtet:

Sie trugen mich in den Himmel hinein. Ich trat ein, bis ich mich einer Mauer näherte, die aus
Kristallsteinen gebaut und von feurigen Zungen umgeben war; und sie begann,
mir Furcht einzujagen. Ich trat in die feurigen Zungen hinein und näherte mich einem
großen, aus Kristallsteinen egbauten Haus. Die Wände jenes Hauses glichen einem mit
Kristallsteinen getäfelten Boden, und sein Grund war Kristall.
Seine Decke war wie die Bahn der Sterne und Blitze, dazwischen feurige Kerube, und ihr
Himmel bestand aus Wasser. Ein Feuermeer umgab seine Wände, und seine Türen brannten von
Feuer.

Henoch stellt genau seine Teilnahme an einer Raumfahrt dar.
Es beginnt (wie bei Hesekiel) mit dem Start eines Zubringer zum Mutterraumschiff.

Henoch lernt das Staunen und das Fürchten.

Er kennt das Material der Raumsonde nicht. Er vergleicht ihre hitzeabweisende Außenhülle
mit Kristallsteinen.
Die Rückstoßdüsen, die bereits für den Start gezündet sind, lodern wie feurige Zungen.

Das was für Henoch die "Decke" zusein scheint, ist nichts anderes als der Ausblick aus
der Luke, er weiß aber nichts von der Existenz hitzeabweisenden Glas, durch das er die
Bahn der Sterne sehen kann.


So interpretiere ich diesen alten Text.

Scheint mir logischer als das Henoch nur eine Vision erlebt hat.
:mrgreen:
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12

Samstag, 24. Mai 2008, 15:00

Re: Henoch im All

Zitat

Henoch stellt genau seine Teilnahme an einer Raumfahrt dar.

Aha, und wo genau sind die technischen Details?

Zitat

Sie trugen mich in den Himmel hinein.

Es beginnt (wie bei Hesekiel) mit dem Start eines Zubringer zum Mutterraumschiff.

Fängt ja schon mal recht mau an. Er wird schlicht und einfach getragen (von Engeln), von Raumfahrttechnik ist da nicht zu lesen. Er wird in kein komisches Gefährt gezwängt, es gibt keinen Höllenlärm, er wird weder kräftig durchgeschüttelt noch spürt er die stärker werdenden g-Kräfte. Er wird einfach nur getragen. Technisch gesehen recht unspektakulär.

Zitat

Ich trat ein, bis ich mich einer Mauer näherte, die aus
Kristallsteinen gebaut und von feurigen Zungen umgeben war; und sie begann,
mir Furcht einzujagen. Ich trat in die feurigen Zungen hinein und näherte mich einem
großen, aus Kristallsteinen egbauten Haus.


Er kennt das Material der Raumsonde nicht. Er vergleicht ihre hitzeabweisende Außenhülle
mit Kristallsteinen.
Die Rückstoßdüsen, die bereits für den Start gezündet sind, lodern wie feurige Zungen.

Punkt 1, Kristall: Das muss nichts mit unbekannten Materialien zu tun haben. Es kann genauso gut lediglich ein Hinweis darauf sein, dass der besuchte Ort sehr weit weg ist. So etwas findet sich schon im Gilgamesch-Epos. Nach dem Tod seines Freundes Enkidu begibt sich Gilgamesch auf eine lange Reise um die Unsterblichkeit zu finden. Er gelangt schließlich bis zum Rand der Welt und dort bestehen die Berge aus puren Edelsteinen. Eine recht verständliche Vorstellung wenn man bedenkt, dass Mesopotamien praktisch keine eigenen Bodenschätze besitzt. Die Vorstellung dass fremde Länder umso reicher sind, je weiter sie weg sind, hält sich noch bis in die frühe Neuzeit. Logischerweise muss das Reich Gottes natürlich den größten Reichtum von allen haben und deshalb aus reinem Gold und Kristall bestehen.

Punkt 2, die Flammen: Tut mir leid, aber hier bringst du die Zeit durcheinander. Henoch sieht diese Flammen, als er bereits im Himmel ist, nicht als sein vermeintliches Raumschiff startet. Außerdem kann er schlecht die Triebwerke eines Raumschiffes sehen, wenn er selbst darin sitzt. Zudem heißt es, er tritt in die Flammen ein. Wenn das Triebwerke sein sollen, fehlt hier jeglicher logischer Sinn.
Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
- Max Planck -

Frank D

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Samstag, 24. Mai 2008, 15:43

Re: Henoch im All

Seufz, Henoch hat überhgaupt keine Vision erlebt, da dies keine historische beschreibung ist. Das Buch Henoch besteht aus 5 Teilen, an dem n halbes Dutzend Autoren über 300 Jahre lang geschrieben hat. Es IST kein historischer Bericht.

Aber ich gebs hier an der Stelle auf. Was erwartet man von jemanden, der bestimmte hier vorgestellte Thesen sogar logisch findet? :D

mister x

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14

Sonntag, 25. Mai 2008, 02:22

Re: Henoch im All

Ach Frank du lebst noch?Was wuerden wir ohe unseren prae-Astronautik-Aufklaerer nr1 machen ;) .Woher weist du das es kein historischer bericht ist?Wer hat dir das gesagt?Seie tueren brannten vor feuer?hoert sich an als wuerde man in die Erdatmospahere eintreten-austreten.
The Truth Is Out There!
I WANT TO BELIEVE!

LIVE LONG AND PROSPER!

Frank D

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15

Sonntag, 25. Mai 2008, 14:16

Re: Henoch im All

Mach Dich einfach mal über die Entstehungsgeschichte und den Kontext des Buchs kundig, dann siehst Du es. Per Google übrigens total leicht zu finden.

Ich bin immer wieder entsetzt, was für einen Schmarren Leute einfach glauben, obwohl sie alle notwendigen Informationen unter ihren Fingerspitzen haben.

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