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Sonntag, 5. Oktober 2014, 02:06

Du wurdest auch altern, wenn du dich nicht bewegst. Jede biologische Konstruktion ist ein energetisches Ungleichgewicht. Jedes höhere Energieniveau sinkt unweigerlich auf das nächst niedrige, sofern man nicht wieder Energie hinzufügt. Altern hat alle möglichen Gründe aber Bewegung, egal ob relativ zu anderen Objekten oder absolute, gehört nicht dazu.
Alle Richtungen der Materie sind vorhanden - eine Eigenschaft ihrer Gestalt. Aber Raum ist nur eine Illusion des Erklärungsmodells. Einstein`s kinetische Formel hab ich in Klasse 5 gelernt. Und geht es auch nicht um Materie, sondern um das Verhältnis von Masse zu Energie. 2 Eigenschaften von Materie. M = Masse. Photonen sind aus meiner Sicht auch Materie. Sie erfüllen alle Bedingungen, nur dass deren Masse 0 ist.
Wenn, nach deinem Verständnis, Materie Richtungen hat, dann konstruiert sich daraus doch automatisch ein Raum.

Es geht in Einstein's Gleichung durchaus um Masse und Energie. Erst nach dem Umstellen ergibt sich daraus ein Verhältnis.

Photonen gelten nicht als Materie. Photonen haben noch weitere Eigenschaften die nicht zu baryionischer Materie gehören. Unter anderem ihr quantenmechanisch unbestimmter Zustand (Wellen- oder Teilchencharakteristik), ihr Verhalten, wenn sie gebremst werden und, nun ja am Ende ist es ihre Masselosigkeit, die es ihnen ermöglicht Lichtgeschwindigkeit zu erreichen.
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Sonntag, 19. Oktober 2014, 15:46

Richtig. Er konstruiert sich aus der Materie selbst. Richtungen sind doch Abstände und Verhältnisse der Materie untereinander. Diese Verhältnisse lassen sich 3-dimensional berechnen. Materie könnte also als 3-dimensionale Gestalt oder Form beschrieben werden. Raum ist somit nur eine mentale Konstruktion. Dennoch sollte das Beschreibungs- bzw. Berechnungsmodell nicht als Entität selbst betrachtet werden. Allein das zu Beobachtende ist wirklich. Man könnte sich darauf einigen, dass Materie den Raum "konstruiert" im Sinne von Konstellation. Letztlich ist Raum nur eine Eigenschaft von Materie in Form ihrer 3-dimensionalen Gestaltung.

Und Photonen sind nicht die einzigen Teilchen, die der Wellen/Teilchen-Charakteristik unterliegen. Alle Teilchen unterliegen ihr. Logisch. Denn ohne Teilchen keine Welle ^^ Sie haben keine Masse, üben also einfach keine Gravitation bzw. Beschleunigung auf andere Materie aus


und vielen Dank, dass ihr mich gesperrt habt

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183

Montag, 20. Oktober 2014, 08:54

Alle Teilchen unterliegen ihr. Logisch. Denn ohne Teilchen keine Welle ^^

Nicht alle Teilchen unterliegen dem Welle-Teilchen-Dualismus . Das alles hat aber nichts mit einem Stein zu tun, den man in Wasser wirft. "Denn ohne Teilchen keine Welle" ist irgendwie keine logische Begründung.
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Callim (06.01.2017)

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184

Sonntag, 26. Oktober 2014, 12:24

Danke, dass Du Wasser ins Spiel bringst. Nun ein Teilchen alleine erzeugt natürlich keine Welle. Deshalb verhalten sich einzeln observierte Photonen auch wie üblich observierte Elektronen z.b. Erst in der Interaktion enstehen Wechselwirkungen, die wir Welle mit entsprechenden Eigenschaften nennen. Mathematisch ist die reine Teilchen-haftigkeit obsolet. Denn alle Wirkungen sind universal. Gäbe es nicht dieses Plancksche Wirkungsquantum. Das habe ich nie verstanden. Es muss also einen Regulationsmechanismus geben

Manetuwak

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185

Montag, 27. Oktober 2014, 07:53

Raum ist somit nur eine mentale Konstruktion.

Nein, du beschreibst es im folgenden doch selbst:
Man könnte sich darauf einigen, dass Materie den Raum "konstruiert" im Sinne von Konstellation. Letztlich ist Raum nur eine Eigenschaft von Materie in Form ihrer 3-dimensionalen Gestaltung.

Und damit ist es doch auch rein physikalisch korrekt. Keine Form von Beschreibung in Ermangelung der richtigen Worte.
Mathematisch ist die reine Teilchen-haftigkeit obsolet.

Ist sie nicht, da der Welle-Teilchen-Dualismus nur in quantenmechanischen Größenordnung nachzuweisen ist. Ab einer gewissen Größe, bzw. Ansammlung baryonischer Materie ist kein solcher Dualismus mehr zu beobachten, da die dämpfenden Eigenschaften der Masse quantenmechanische Effekte unterdrücken bzw. dämpfen bis sie nicht mehr auftreten.
Denn alle Wirkungen sind universal.

Was rein begrifflich nicht stimmt, denn Wirkung ist das Ergebnis des von dir genannten Planck'schen Wirkungsquantums. Jenes Quantum ist das Produkt aus Energie mal Zeit, was sich Wirkung nennt.

Es muss also einen Regulationsmechanismus geben

Für was? Das verstehe ich nicht!
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186

Donnerstag, 13. November 2014, 00:45

raum und zeit gibt es.

geh mal in eine Sporthalle und setze dich in die Mitte... schaue dich um...dies ist der Raum:sporthalle... es hat u.a. auch mit Materie zu tun...aber auch vakuum waere Möglich.

materie hat also mit dem eigentlichen Raum nichts zu tun..die waende..fenster.der boden...all die materie kann man eher als -messinstrument sehen..denn der sogenannte raum ist auch vorhanden.waere dort keine wand...waere die wand weiter weg..waere der uns bzw dir sichtbare raum ein wenig grösser. nun pumpen wir alle luftmolekuele heraus und erstellen uns eine luftleere Sporthalle.

wir koennen diesen raum und sein Raumvolumen auch messen..einfach laenge x breite x hoehe..voila...schon hast die die groesse des raumes bemessen.. wir koennen ihn molekuelleer lassen..mit wasser fuellen..mit federn.mit beton...mit ausdehnenden materialen..die u.u. die huelle des raumes beschaedigen koennen.. der eigentliche raum (im sinne der physik)wird hier nicht beschaedigt..sondern nur unsere gebaute hilfe zum ermessen des Raumes.

Raum ist nichts physisches...nicht greifbares.. er existiert einfach. ..stellen wir uns vor die Sporthalle ist das Universum..und wir sitzen in der Hallenmitte...um uns rum ist nur atemluft...eir nehmen uns einen luftballon und blasen diesen auf- die sporthalle wird hierdurch aber nicht automatisch grösser. das volumen des Luftballons nimmt hingegen zu je weiter wir ihn aufblasen. das hat aber reingarnichts mit dem physischen raum aussenrum zu tun!

und aehnlich verhaelt es sich mit der Zeit.. sie existiert auch...einfach so. du sitzt dort und zaehlst..1..2..3..4..5... jetzt denkst du"hmm..aber wenn sich die einzelnen atome verlangsamen...oder mehr gravitation vorhanden ist...vergeht die zeit doch langser oder)...ok..kein problem..direkt vor uns bauen wir eine versuchskabine auf...da schicken wir freund Albert rein.

wir bleiben aber sitzen und Albert stellt sich hinein..nun zaehlen wir gemeinsam weiter.. 7....8....9....10.... alles total synchron... die kabine veraendert als wir bei 10 angekommen sind..die schwerkraft so stark, dass die Zeit für albert langsamer vergeht. natuerlich traegt albert einen schutzanzug damit er sich nicht verletzt. wir selbst zaehlen 11..12...13 und bei 14 sagt albert 11..als wir 18 sagen..hoeren wir ein langsames 12... .. ..dann stellen wir die wieder aus. der raum hat jetzt 18 weitere sekunden existiert..auch wenn Albert es nur wie 12 Sekunden vorkam...da seine subjektive zeitwahrnehmung verzerrt war.. er denkt..dass in der Sporthalle nur 12 Sekunden vergangen sind...defakto waren es aber 18 sekunden..die der raum existiert.

das subjektive zeitempfindencist durch aller Faktoren wie geschwindigkeit.masse..gewicht.anziehungkraft usw..beeinflusst...selbst einzelne atome koennten mitunter auf milliarden von jahren eine abweichung zur "echten zeit"bedeuten...

was mich zu der annahme bringt...dass das universum unendlich alt ist..aber sicher bin ich mir nicht...nur sollte es keinen "nicht beeinflussten bereich des Raumes geben" wuerde ich diese frage weiter verfolgen.

nicht zeit und raum sind abhaengig von materiem.sondern unsere raum und zeit wahrnehmung und unsere messmethoden sind materie abhaengig! meine meinung;)

Manetuwak

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Donnerstag, 13. November 2014, 07:37

nicht zeit und raum sind abhaengig von materiem.sondern unsere raum und zeit wahrnehmung und unsere messmethoden sind materie abhaengig! meine meinung;)

Unsere Zeitwahrnehmung ist natürlich rein subjektiv.

Raum wird dennoch durch Materie konstruiert. Ein cooles, paradoxes Beispiel dazu ist ein schwarzes Loch. Eine Materieansammlung unvorstellbaren Ausmaßes, verdichtet auf einen raumlosen Punkt, die Singularität. Effektiv ein Punkt ohne räumliche Ausdehnung, konstruiert durch Materie...Selbst dimensionlose Ausprägungen des Universums sind also von Materie abhängig. Ohne Materie, keine gravitative Zusammenballung.

Ganz ehrlich verstehe ich sowieso nicht, warum künstlich versucht wird, Dinge die hochkomplex zusammenwirken, voneinander getrennt zu betrachten. Ich kann Materie selbst nicht ohne das Higgs-Boson betrachten, denn dieses ist für die "Verleihung der Masse" verantwortlich. Es heißt ja auch nicht umsonst Raum-Zeit (Der Bindestrich ist hier sehr wichtig, denn er impliziert bereits das Zusammenspiel)

Ohne einen zeitlichen Verlauf, würde effektiv nichts passieren. Es würde rein gar nichts geschehen. Nicht ein Boson, Myon, Elektron könnte sich bewegen, geschweigedenn sich überhaupt erst bilden. Daraus resultiert, dass sich kein Raum konstruieren könnte, da niemals Materieansammlungen entstehen würden. Nicht umsonst bleibt im Innern einer Singularität die Zeit stehen. Selbst sie wird gebremst und schlussendlich angehalten, da kein physischer Raum mehr existent ist.
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Montag, 2. Januar 2017, 23:14

was vor dem Urknall war
Wenn mit dem Urknall auch die Zeit entstanden ist, gabs ja kein Vorher im eigentlichen Sinne. Ist halt zu abstrakt, als dass ein Mensch es sich vorstellen kann, aber die Zeit ist ja nicht nur der Ablauf der Dinge, sondern auch eine biegbare physikalische Kraft.
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189

Dienstag, 3. Januar 2017, 22:16

Zeit ist ne Kraft? An sich gibt es sowas wie Zeit nicht. Sie ist etwas Fiktionales, wie oben oder nachher. Sie kann nur durch den Vergleich zweier Zustände beschrieben werden und trägt keine eigenen Eigenschaften.
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190

Mittwoch, 4. Januar 2017, 20:01

Zeit ist ne Basisgröße wie auch Masse und Länge - Fiktional sind die Maßeinheiten, die der Mensch drauf packt, wie halt "Sekunde", "Meter" oder so.
https://en.wikipedia.org/wiki/Time_in_physics
Zeit als Faktor funktioniert anders, je nachdem an welchem Ort des Universums du dich aufhältst. Schwarze Löcher verzerren die Zeit bekanntermaßen.
http://www.skyandtelescope.com/astronomy…e-a-black-hole/
Astronauten altern minimal langsamer als Menschen auf der Erde. Weil "Space-time isn't flat — it's curved, and it can be warped by matter and energy." Vergleiche Einstein.
http://www.businessinsider.com/do-astron…rth-2015-8?IR=T
Dass die Zeit, ebenso wie der Raum, durch den Urknall erzeugt wurde, ist zwar ne Theorie, aber auch keine, die ich mir grad aus dem Arsch gezogen habe.
http://physics.stackexchange.com/questio…in-the-universe
Die Theorie von den Tachyonen basiert ja auch auf solchen Verhältnismäßigkeiten. Dass Zeit als solches biegbar ist, ist ja keine Theorie, sondern Fakt. Das hat nichts mit menschlicher Wahrnehmung zu tun; auch ohne die funktioniert Zeit um ein schwarzes Loch rum anders als sonst. Etwas, was man durch andere physikalische Kräfte erwiesenermaßen stauchen und dehnen kann, hat messbare Eigenschaften. Klar ist das abstrakt - aber das sind auch Theorien über gestauchten oder gezerrten Raum und die Aussage, dass es vor dem Urknall kein Universum gab. Man geht da ja auch erheblich in die Quantenphysik.
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Mittwoch, 4. Januar 2017, 21:33

Ich habe mich auf deine Aussage bezogen, dass Zeit eine Kraft (im physikalischen Sinne) ist, potenzielle und kinetische Energie besitzt, also Arbeit verrichten kann. Sie ist keine Kraft.


Zitat aus Wiki

Zitat

Since 1967, the International System of Measurements bases its unit of time, the second, on the properties of caesium atoms. SI
defines the second as 9,192,631,770 cycles of the radiation that
corresponds to the transition between two electron spin energy levels of
the ground state of the 133Cs atom.

Die Festlegung der Zeit bezieht sich auf Eigenschaften des Caesiums, denn sie ist nur aus physikalischen Prozessen ableitbar. Im Zitat der Übergang von einem Elektron aus dem Grundzustand in einen angeregten Zustand und wieder zurück. Die in deinen Beispielen genannte Veränderlichkeit der Zeit resultiert nicht aus der Veränderung der Eigenschaften der Zeit, sondern weil Körper diesen verändernden Bedingungen ausgesetzt werden. Zeit ist eine Dimension eine "Konstante", wenn du so willst.
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192

Donnerstag, 5. Januar 2017, 16:40

Auf dieser Seite werden alle Aspekte rund um das Thema 'Zeit' eingehend beleuchtet

www.wasistzeit.de
Wenn ich mit meiner Katze spiele bin ich nie ganz sicher, ob ich nicht ihr Zeitvertreib bin.
Michel de Montaigne

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193

Samstag, 25. März 2017, 16:29

As far as astrophysicists can tell, the universe is expanding at an accelerating rate, and will likely continue to do so indefinitely. But now some physicists are saying that this theory, called eternal inflation, and its implication that time is endless pose a problem for scientists calculating the probability of any event occurring. In a recent paper, they calculate that time is likely to end within the next 5 billion years due to some type of catastrophe that no one alive at the time will witness.
The physicists, Raphael Bousso from the University of California, Berkeley, and coauthors have posted a paper detailing their theory on arXiv.org. In their paper, they explain that in an eternal universe, even the most unlikely events will eventually occur -- and not only occur, but occur an infinite number of times. Since probabilities are defined in terms of the relative abundance of events, there would be no point in determining any probabilities because every event would be equally likely to happen.
"If it does occur in Nature, eternal inflation has profound implications," write Bousso and coauthors in their paper. "Any type of event that has nonzero probability will happen infinitely many times, usually in widely separated regions that remain forever outside of causal contact. This undermines the basis for probabilistic predictions of local experiments. If infinitely many observers throughout the universe win the lottery, on what grounds can one still claim that winning the lottery is unlikely? To be sure, there are also infinitely many observers who do not win, but in what sense are there more of them? In local experiments such as playing the lottery, we have clear rules for making predictions and testing theories. But if the universe is eternally inflating, we no longer know why these rules work.
"To see that this is not merely a philosophical point, it helps to consider cosmological experiments, where the rules are less clear. For example, one would like to predict or explain features of the CMB [cosmic microwave background]; or, in a theory with more than one vacuum, one might wish to predict the expected properties of the vacuum we find ourselves in, such as the Higgs mass. This requires computing the relative number of observations of different values for the Higgs mass, or of the CMB sky. There will be infinitely many instances of every possible observation, so what are the probabilities? This is known as the 'measure problem' of eternal inflation."
One solution to this problem, the physicists explain, is to conclude that time will eventually end. Then there would be a finite number of events that occur, with the improbable events occurring less often than the probable events.
The timing of this "cutoff" would define the set of allowed events. Thus, the physicists have attempted to calculate the probability of when time will end given five different cutoff measures. In two of these scenarios, time has a 50% chance of ending within 3.7 billion years. In two other scenarios, time has a 50% chance of ending within 3.3 billion years.
In the fifth and final scenario, the timescale is very short (on the order of the Planck time). In this scenario, the scientists calculated that "time would be overwhelmingly likely to end in the next second." Fortunately, this calculation predicts that most observers are "Boltzmann babies" who arise from quantum fluctuations in the early universe. Since most of us are not, the physicists could rule this scenario out "at a high level of confidence."
What would the end of time be like for observers around at the time? As the physicists explain, the observers would never see it coming. "The observer will necessarily run into the cutoff before observing the demise of any other system," the scientists write. They compare the boundary of the time cutoff to the horizon of a black hole.
"The boundary ... can be treated as an object with physical attributes, including temperature," the authors write in their paper. "Matter systems that encounter the end of time are thermalized at this horizon. This is similar to an outside observer's description of a matter system falling into a black hole. What is radically new, however, is the statement that we might experience thermalization upon crossing the black hole horizon." Yet the thermalizing "matter system" would still not notice anything unusual when crossing this horizon.
For those who feel uncomfortable about time ending, the physicists note that there are other solutions to the measure problem. They don't claim that their conclusion that time will end is correct, only that it follows logically from a set of assumptions. So perhaps one of the three assumptions underlying the conclusion is incorrect instead.
The first assumption is that the universe is eternally inflating, which is a consequence of general relativity and well supported by the experimental evidence so far observed. The second assumption is that the definition of probability is based on the relative frequency of an event, or what the scientists call the assumption of typicality. The third assumption is that, if spacetime is indeed infinite, then the only way to determine the probability of an event is to restrict one's attention to a finite subset of the infinite multiverse. Some other physicists have already looked into alternatives to this third assumption.


https://m.phys.org/news/2010-10-billion-…physicists.html
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Manetuwak (27.03.2017)

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