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Corvus Corax

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211

Montag, 12. November 2012, 21:59

Kleines Produkt

Zu Maschinen degradiert in Legebatterien
Du hast es immer überhört, wenn sie vor Schmerzen schrien
Stumme Opfer, hinter Mauern weggesperrt
Jede Lebensfreude wird ihnen stets verwehrt
Von draußen gibst du den Mordauftrag
Schändest namenlose Wesen, jeden verdammten Tag

Das schlechte Los gezogen, zum Sterben auserwählt
Musst du es erdulden, dass man dich ständig quält
Musst tun was sie verlangen, musst ihnen täglich dienen
Dein Körper gehört nicht dir - dein Körper gehört ihnen
Nur eine Produktionseinheit, die Seele lange fort
In den Himmel aufgestiegen, die Hölle ist an diesem Ort!


Mutter Natur

Betörend dein Blick
Tief deine Macht
Ich folge deiner Spur
Quer durch die Nacht
Will nicht zurück
Ich gab mir den Schwur
Das Wesen zu suchen
Das über mich wacht
Mit dem Herzschlag der Natur
Der Mond deine Aura
Wind dein Lebenshauch
Ich sehe dein Bild im Wasser
Höre dich in Busch und Strauch
Grillenzirpen deine Sprache
Und Eulenheulen auch
Was auch immer kommen mag
Hältst Wache, hältst Wache
Über Jahr und Tag


Wundervoller Tod

Der Tod ist ein Wesen
Ein barmherziges Wesen
Ich kann seine Wärme spüren
Wenn er mich umarmt
In einsamen Nächten
Wenn alle sich von mir abwenden
Ist er da und trocknet meine Tränen
Ich erliege ihm für einen kurzen Augenblick
Zu charmant ist seine Erscheinung
Zu verlockend seine Versprechungen
Der Tod ist mein bester Freund
Denn er kehrt immer wieder zu mir zurück

Das warme Blut auf meiner Haut
Spendet mir Trost
Spendet mir Glück
Lässt mich schweben
Und zeigt mir
Ich bin noch am Leben!


Routine

Gefesselt und ängstlich liegt sie dort
An diesem kalten dunklen Ort
Das glänzende Messer in Menschenhand
Sie hat es längst erkannt
Sie zappelt, schreit und wimmert noch
Es hilft alles nichts, er tut es doch
Im falschen Körper geboren
Zum Leiden auserkoren
Stirbt sie ihren kleinen Tod
Der kalte Boden färbt sich rot

Und immer weiter im Akkord
Begehrt er schon den nächsten Mord
Und niemand hört die Tiere schrei'n
Sie sterben hilflos und allein

Vor empfindsamen Blicken gut versteckt
Denkt niemand, dass hier wer verreckt
Doch geschieht es Tag für Tag
Auch wenn es niemand glauben mag

Und man lässt es weiter zu
Milliarden Seelen finden keine Ruh
Sieh hin, gerad' WEIL es grausam ist
Zeig dass du kein Mittäter bist!


So, und jetzt, nach den langen Strapazen des manuellen Nachformatierens lehne ich mich jetzt zurück und lese, was hier sonst noch alles schönes steht!
:)



Liebe Grüße, Sina :readit:
"Man behauptet von mir, ich sei wahnsinnig - aber es ist doch die Frage, ob der Wahnsinn nicht die höchste Stufe der Durchgeistigung ist."
-Edgar Allan Poe

"Ausländer sollen anständiges Deutsch sprechen? Was ist "anständiges Deutsch"? Die meisten Kölner können schon in der Eifel nicht mehr nach dem Weg fragen."
-Volker Pispers

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212

Sonntag, 21. Juli 2013, 10:21

Grabinschriftt:

Erde gleißt auf Erden
In Gold und in Pracht;
Erde wird Erde
bevor es Gedacht;
Erde thürmt auf Erden
Schloß, Burg, Stein,
Erde spricht zu Erde:
Alles wird mein!
ÜBER UNS SIND NUR DIE STERNE

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Corvus Corax (21.07.2013), Emre (15.12.2013)

Emre

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213

Sonntag, 15. Dezember 2013, 22:13

Habe einfach darauf losgeschrieben:

Kot im Wald

Leise brennt ein Licht
im dunklen Wald,
erleichtert mir die Sicht.
Wahrlich bin ich dort bald,
lasse sie nicht mehr warten,
mich länger entbehren.
Doch das Geäst hat mich in Gewalt,
es lässt mich nicht los,
so bin ich alleine hier.
soll dies lange währen?
Nun seh' ich es in der Ferne.
Als greife ich nach den Sternen,
so wirkt es auf mich wirklich famos.
Nun endlich bin ich dort,
ich bin angekommen.
Lange war ich fort.
Werd' ich nun Entgelt bekommen?
Ich tue, wie mir beliebt,
wandle auf die Hütte zu;
Doch nun Ernüchterung:
Alle sind weg.
...um deinen Vater zu zitieren.

Zauberengel

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214

Freitag, 20. Dezember 2013, 16:56

Memories never die ;)
Es gibt mehr als nur eine Welt davon bin ich überzeugt...

Emre

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215

Sonntag, 22. Dezember 2013, 01:10

Verliebt aber nie geliebt scheint mein Schicksal,
doch verständlich, wer liebt solch ein Scheusal.
Keine Beziehung habe ich in Erinnerung,
aber egal, lieben kann ich auch ohne Erwiderung.
...um deinen Vater zu zitieren.

Melancholic Sky

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216

Dienstag, 3. Juni 2014, 16:36

Du


Du bist so wundervoll,
mit dir ist alles so schön.
Bist alles für mich.

Bei dir kann ich lachen,
fühle mich unbeschwert.
Die Momente, die wir teilen,
sind die Schönsten, die ich je hatte.

Doch ohne dich,
da bin ich einsam und allein.
Der Gedanke an dich, wärmt mich jedoch
und lässt mich weitermachen.
Denn du bist mein Leben.

Sehen wir uns nicht,
so fühlst du dich verlassen, so traurig.
Ich kann nicht immer, in deiner Nähe sein,
egal, wie sehr ich das möchte.
Verzweifle nicht, du überstehst das.
Daran glaube ich, du bist tapfer.

Keiner von uns ist perfekt,
doch sind wir passend, wie wir sind.
Zwei Seelen, die sich gefunden haben,
eine helle Seele, die eine Dunkle rettet.
Du ziehst mich aus der Tiefe,
du bist mein Engel des Himmels.
Wunderschön, umgeben von hellem Schein.
Interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Partner voraus.
(Herbert George Wells)

217

Freitag, 11. September 2015, 01:06

Erich Kästner - Hymnus auf die Bankiers

Der kann sich freuen, der die nicht kennt!
Ihr fragt noch immer: Wen?
Sie borgen sich Geld für fünf Prozent
und leihen es weiter zu zehn.

Sie haben noch nie mit der Wimper gezuckt.
Ihr Herz stand noch niemals still.
Die Differenzen sind ihr Produkt.
(Das kann man verstehn, wie man will.)

Ihr Appetit ist bodenlos.
Sie fressen Gott und die Welt.
Sie säen nicht. Sie ernten bloß.
Sie schwängern ihr eignes Geld.

Sie sind die Hexer in Person
und zaubern aus hohler Hand.
Sie machen Geld am Telefon
und Petroleum aus Sand.

Das Geld wird flüssig. Das Geld wird knapp.
Sie machen das ganz nach Bedarf.
Und schneiden den anderen die Hälse ab.
Papier ist manchmal scharf.

Sie glauben den Regeln der Regeldetri
und glauben nicht recht an Gott.
Sie haben nur eine Sympathie.
Sie lieben das Geld. Und das Geld liebt sie.
(Doch einmal macht jeder Bankrott!)

Callim

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218

Freitag, 30. Dezember 2016, 12:14

Der Garten, von Fabian Fröhlich
Selbstvergessen, in Gedanken
wandle ich durch einen Garten,
bleibe stehen, atme gierig,
voll von zögerndem Erwarten.
Schwere Düfte, träg wie Nebel,
hängen über Blumenfeldern,
küssen mich so sanft, verzaubernd,
führen mich zu Blütenwäldern.
Dumpfe Lockung einzutauchen
dringt wie Wispern, Rufen, Lachen
auf mich ein von allen Seiten:
Immer träumen, nie erwachen!
Magisch in den Bann gezogen,
sinke ich betäubt zur Erde,
nur von einem Wunsch beseelt -
dass ich ein Teil des Ganzen werde.
Übergebe mich für immer
ihrer Ohut, ihrer Liebe.
Fühle zärtliche Berührung:
Blätter, Blüten, Wurzeln, Triebe,
die sich langsam um mich ranken,
in mich dringen, mich umwinden,
sachte in mein Fleisch sich bohren
und für immer an sich binden.
Süßer Schmerz raubt mir die Sinne,
feuchte Erde färbt sich rot,
und ich gleite schlafversunken,
traumverloren in den Tod.

Lethe, von Fabian Fröhlich 1992
Dumpfe Implosion der Sinne
lässt die Wirklichkeit entgleiten;
leise kriecht die fahle Spinne
des Vergessens aus den weiten
Traumgewölben (längst vergangen)
und entlang an ausgebrannten
Geistesblitzen, die gefangen
in den neuen, unbekannten
Einsamkeiten sich verlieren
und - umgrenzt von hohen Wänden
(glasgemauert) - jäh erfrieren,
lautlos in Erstarrung enden.
Nebelfäden, zart gewoben,
treiben träge durch die engen
Flure und die Hallen droben.
Hirngespinste in Gedankengängen . . .

Halten am Walde im Abendschnee, von Robert Frost in der Übersetzung von Gerhard Tscheining
Ich glaub´ ich weiß, wes Wald dies sei,
doch steht sein Haus nicht nebenbei;
so sieht er´s nicht, bleib ich hier stehn
und schau´ bei seinem Schnee vorbei.
Mein Pferdchen kann kein Haus hier sehn
und kann mein Halten nicht verstehn:
Hier, zwischen eis´gem Schnee und Wald,
am trübsten Tag im Jahr´sgeschehn!
So schüttelt es sein Glöckchen halt,
um mich zu fragen, fahr´n wir bald?
Sonst kein Geräusch als Schnee rundum,
der daunensanft im Wind verhallt.
Der Wald lockt tief und dunkel nun -
doch ich hab´ noch mein Teil zu tun
und weit zu wandern bis zum Ruh´n,
und weit zu wandern bis zum Ruh´n.


Flachgedrückt, von Robert Frost in der Übersetzung von Bernd Karwath
Zum Winde sagte der Regen:
"Du mit Stößen, ich mit Schlägen."
Sie peitschten dermaßen die Gartenbeete,
dass die Blumen sich auf schrägen Stengeln beugten
und, noch lebend, eben lagen.
Ich kenn die Last, die jene Blumen tragen.

Hinaus in die Nacht, von Bernd Karwath
Ich sah der Kerze müdes Flackern,
Schatten tanzten an der Wand.
Ich öffnete die Tür dem Wind
und Dunkelheit nahm meine Hand.

Wolfswald, von Bernd Karwath
Leis´ verrascheln deine Schritte
in des Waldes dunkler Mitte,
wo jeder Baum des Mondes Licht
mit knorrig schwarzen Ästen bricht
und jedes Blatt, das matt im Wind
zu raunen wie ein Geist beginnt,
von Ängsten spricht, die deine sind.

Der Tropfen, von Bernd Karwath
Aus dem Ozean stieg,
von Schwung getragen,
losgelöst ein Wassertropfen,
fliegend auf gekrümmter Bahn.
Da wurd´ er seiner selbst bewusst
und dachte stolz bei sich im Flug:
"Fliegen kann ich hoch ins Licht,
das sich in meiner Schönheit bricht,
und kann ich fliegen, kann ich siegen!"
Da senkte sich sein Flug ganz rasch
hinab zum Meer, das Wellen schlug,
zurück zum Meer, das ihn begrub.

Mondnacht, von Joseph von Eichendorff
Es war, als hätt´ der Himmel
die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müsst´.
Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis´ die Wälder,
so sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.
Wenn ich mit meiner Katze spiele bin ich nie ganz sicher, ob ich nicht ihr Zeitvertreib bin.
Michel de Montaigne

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219

Samstag, 31. Dezember 2016, 20:13

Hier kommt der Rest.

Pfeifenträume, von Thomas Schneider
Ein Mensch, der raucht und dabei liest,
sein Leben sicherlich genießt.
Die Pfeife qualmt, der Kopf raucht auch,
es gibt viel Nebel bei dem Brauch.
Sie steigen auf, vermischen sich . . .
phantastisch sind sie sicherlich,
denn in dem Dunst gestalten Formen
geheimnisvoll sich, ohne Normen.
Entsteigen sie dem Buch, der Pfeife,
dem Reich des Traums? Nur keiner greife
nach jenem leisen Geisterschwarm,
denn ohne sie: die Welt wär´ arm
für uns, die wir durchs Leben hasten.
Gepriesen seien die Pahntasten!

Dunkle Stunden, von Marlis Hillebrand
Nimm mir
die Angst
in dunklen Stunden.
Lege deine Hand
in meines Herzens
tiefe Wunde
und bleibe,
wenn du kannst,
in meinen Trümmern.
Ich werde,
bei meiner Güte
Worte,
mich kümmern
um deiner Seele Hort
in dunklen Stunden.

Die Privatbibliothek, von Heinrich Heikamp
Nicht lebendig begraben
hier das Wort,
nur verborgen,
eine kleine Welt
voller Geheimnisse
und der Zugang
ist gesichert
für einen Einsamen.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
kein Baum liebt den andern,
jeder ist allein.
Voll von Freunden war mir die Welt,
als noch mein Leben licht war,
nun, da der Nebel fällt,
ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
der nicht das Dunkel kennt,
das unentrinnbar und leise
von allem ihn trennt.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist einsam sein.
Kein Mensch kennt den andern,
jeder ist allein.
Hermann Hesse

Wir stellen immer wieder unsere Glaubenssätze über unsere Erfahrungen. Eine Ratte im Laboratorium lernt sehr schnell, nicht mehr in den Tunnel hinein zu gehen, wenn es am anderen Ende keinen Käse mehr gibt. Ein Mensch wird immer wieder in den Tunnel hinein gehen, obwohl niemals Käse am Ende lag! Mit anderen Worten: Wenn die Antworten, nach denen du suchst, da wären, wo du bislang gesucht hast, hättest du sie schon gefunden!
Unbekannt
Wenn ich mit meiner Katze spiele bin ich nie ganz sicher, ob ich nicht ihr Zeitvertreib bin.
Michel de Montaigne

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220

Montag, 27. März 2017, 16:06

die Gedanken eines Anderen


geliebtes Forum was ist los;
ohne aktive User ist hier nix los;
ich bekomme Panik, muss nun handeln;
hoffentlich merken es nicht die Anderen;
die anderen sind mir eigentlich egal;
denn ich besitz im Kopf den heiligen Gral;
kann aus meiner eigenen Weisheit löffeln;
um das zu überspielen was ich bin, ein Töffel.

Amen
willst du ein Problem lösen so löse dich vom Problem

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Eldorado« (27. März 2017, 16:18)


Callim

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221

Freitag, 7. April 2017, 13:16

Passend zum Wetter, weil bei mir gerade so schön die Sonne scheint. Der Name des Autors ist mir leider entfallen.

Frühling, Frühling ist´s geworden,
der Vogel seinen Schöpfer preist.
Auf den Bänken Pennerhorden,
von Hand zu Hand die Flasche kreist.
Und ich denk´ beim Abendwein:
Vogel oder Penner sein.
Wenn ich mit meiner Katze spiele bin ich nie ganz sicher, ob ich nicht ihr Zeitvertreib bin.
Michel de Montaigne

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222

Donnerstag, 25. Mai 2017, 21:29

Die Kunst des Verlierens von Elizabeth Bishop


Die Kunst des Verlierens studiert man täglich.

So vieles scheint bloß geschaffen, um verloren zu gehen und so ist sein Verlust nicht unerträglich.

Lerne zu verlieren, Tag für Tag.

Akzeptiere den Aufruhr um Schlüssel, die du verlierst.

Ich verlor zwei Städte, verlor zwei Flüsse, einen Kontinent.

Ich vermisse sie, aber es war nicht unerträglich.

Selbst dich zu verlieren, deine scherzhaften Worte;

eine Geste, die ich liebe.

Sogar hier wird es wahr sein.

Ich werde sehen, die Kunst des Verlierens studiert man täglich.

Auch wenn es einem vorkommt, als wär's (schreib's auf!)

als wär's unerträglich.

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Estebenjo (26.05.2017)

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223

Freitag, 23. Juni 2017, 19:24

sagen wir doch einfach "alles ist relativ!" und schon sind die Verhältnisse je nach Standpunkt verschieden, aber den Umständen nach gerechtfertigt....
ich bin relativ, du bist relativ, er ist relativ = auf den Standpunkt kommt es an....bekanntlich haben auch Fabrikanten unter Minderwertigkeitskomplexen zu leiden....
die Sorgen eines Universitätsprofessors und eines Fließbandarbeiters sind natürlich relativ....ja und sogar Unmenschlichkeit kann relativ sein....
Geld oder kein Geld ....Eigentum, Arbeit, Gesundheit, Krieg oder Frieden = alles ganz einfach relativ.

;)
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