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Ga$$i

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Mittwoch, 3. März 2004, 16:58

Todesstrafe

Die Todesstrafe ist ein sehr heikles und in Deutschland oft Totgeschwiegenes Thema, aber in letzter Zeit wird immer deutlicher das wir ohne diese Strafe wohl ewig nicht befreit werden. Ich bin kein genereler Freund der Todesstrafe da ich weiss das in CHina und der USA auch öfters Unschuldige Menschen gerichtet werden. In China wird man meistens auch als Dieb nicht vor dem Tod verschont.

In Deutschland halte ich aber die Gesetzmäßigkeiten unserer Gesetze für total lächerlich und gegebenfalls sogar herausfordernt für Täter. Wie kann es sein das ein Kinderschänder der mehrere Mädchen (über 3) jahrelang missbrauchte nur 1,5 Jahre bekommt? Wie kann es sein das ein Mörder nach 3-6 Jahren wieder in der Freiheit steht?

Deutschland ist meiner Meinung nach in der Auflösung von Straftaten eines der Topstaaten bzw. der Topstaat. Unser Kriminalogen sind die wohl besten auf der Welt. Fast jeder Fall der von bedeutung ist wird heutzutage aufgeklärt. Die Fehlerrate bei Veruteilungen ist fast bei 0% (in den USA bei fast 15%) also wieso nicht die Todesstrafe? Ich persönlich bin difinitv für die Todesstrafe wenn die Schuld difinitv bewiesen ist, und die Person Straftaten begangen hat die er wiederholen wird (Morde, Vergewaltigung usw.)....

WAS HALTET IHR DAVON?
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Mittwoch, 3. März 2004, 22:31

Ich bin absolut gegen die Todesstrafe, und zwar aus folgendne Gründen:

- man würde sich auf dieselbe Stufe wie die Verbrecher stellen. Meiner Meinung nach sollte ein Staat eher eine Vorbildfunktion anstatt eine "Auge um Auge"-Strategie ausüben.
- die von Dir angesprochene Gefahr, Unschuldige zu töten
- Weil die Todesstrafe nicht "besser" abschreckt. Bestes Beispiel: Die USA. Die haben die Todesstrafe, aber auch die mit ABSTAND meissten Morde (auch pro Kopf, also prozentual umgerechnet).

(In dem Zusammenhang fällt mir ein empfehlenswerter Film ein: Bowling for Columbine. Dort wird versucht herauszufinden woher die "Mordlust" der Amerikaner kommt)


Ich gebe dir vollkommen Recht dass hierzulande viele Strafen viel zu lau sind, bzw die Gefängnisse fast wie Feriencamp. Da muss sich wirklich was ändern, aber die Todesstrafe halte ich für das absolut falsche Mittel.
Man sollte meiner Meinung nach lieber was anderes ändern, z.B. indem für vorsätzlichen Mord das sogenannte "lebenslänglich" wirklich ein lebenslänglich wird.

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Yensaya (18.11.2012)

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Mittwoch, 3. März 2004, 22:56

Wisst ihr was? Ich finde es (bitte nicht falsch verstehen) mittelalterlich, immernoch nur über die Strafen nachzudenken. Man sollte mal nachdenken, warum diese Morde passieren. Warum einer durchdreht und Leute absticht oder Mädchen vergewaltigt. Ist das nicht viel wichtiger, um das Problem im Kern zu treffen und nicht nur anzukratzen? :)
Niemand sucht sich sein Leben immer selbst aus. Ein Täter ist meist selbst mal ein Opfer gewesen.

P.S.: Ich bin absolut gegen eine Todesstrafe, auch wenn ich Ga$$is Anliegen verstehe.
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Mittwoch, 3. März 2004, 23:21

Ja, das ist auch quasi das Fazit von "Bowling for Columbine". Die Mordrate ist in den USA am höchsten, weil es ein sehr verängstigstes Volk ist. Man glaubt es so kaum, wenn man sich die "Stärke" der Weltmacht Amerkas vor Augen führt, aber auf das Volk an sich bezogen scheint das wirklich so zu sein.
Jedem der sich für die Details interessiert wie es zu diesem Ergebnis kam, kann ich diesen Film wirklich nur immer wieder ans Herz legen :)

Im Grunde hast du ja Recht, Passiflora. Im Vergleich zum Mittelalter hat sich in der von Dir angesprochenen Richtung ja auch schon zumindest etwas getan, aber noch haben wir leider keine Möglichkeit diesen Vorschlag zu realisieren.
Das von Dir angesprochene würde ich auch bevorzugen. Aber solange das nicht möglich ist finde ich es besser überführte Mörder hinter Gitter zu wissen, um die Menschen vor diesen Leuten zu schützen.
Natürlich muss man hier unterscheiden um welche Art Mord es sich handelt. Meine Forderung nach lebenslänglicher Haft bezieht sich auf _vorsätzlichen_ Mord.

Passiflora

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Donnerstag, 4. März 2004, 00:02

Ich finde, man kann schon etwas bewegen, wenn man die "Massage" möglichst oft und an möglichst vielen Orten kunttut. Sodass die Menschen sehen, welcher der bessere Weg ist, und sich möglichst viele Menschen mental auch auf diesen Weg machen.
Wie ich schon schrieb "Täter waren meist auch mal Opfer". Viele mussten in ihrer Kindheit schlimme Sachen durchmachen. Solche Dinge sind meistens gesellschaftliche und/oder familiäre Probleme (je nach dem), deshalb muss man auch an das Volk gehen und nicht an die Politik :)
Ich weiß, sowas ist immer sehr schwierig und es würde ewig dauern, bis die Menschen das Problem "Mord" oder "Vergewaltigung" aus der Welt geschafft haben (obwohl ich noch nicht wirklich glaube, dass es irgendwann ganz aufhört), aber auf diesem Wege geht es mit Sicherheit schneller und es ist ein Schritt nach vorn. Man muss die Menschen aufklären, über Psychologie und Soziologie. Die Menschen müssen lernen, wie man zum Beispiel am besten mit Konflikten umgeht und wie man Probleme am besten beseitigen kann, damit möglichst keiner zu schaden kommt (ob nun großer Schaden oder weniger großer). So eigenartig das auch klingen mag, aber viele wissen das gar nicht. Psychologie ist so wichtig, aber sie wird heutzutage oft einfach unter den Teppich gekehrt :(
Hier ist ein Link, der ein kleiner Vorschlag sein könnte, wie man solche Probleme entgehen könnte:

http://www.paraportal.de/viewtopic.php?t=823
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Ga$$i

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Mittwoch, 17. März 2004, 19:28

Bei soeiner Meinung bekomme ich oftmals einen riesigen Hals, ständig heisst es nur immer das die Täter selbst gelitten haben, aber ist das ein grund anderen Schaden zuzufügen? Ich könnte am liebsten in den Fernseher springen wenn ein Verteidiger des Täters der ein haufen kleiner Mädchen sexuell Misshandelt hat, sagt das man doch bitte Verständnis für seinen Mandanten haben sollte, er hatte doch so eine Schwere Kindheit....

Ich bin wie gesagt nur in wirklich ausweglosen Fällen für die Todesstrafe oder in besonders krassen Angelegenheiten. Ich kann es einfach nicht verstehen das ein Täter bei uns nach 5 - 25 Jahren das Gefängnis als freier und rehabilitierter Mensch verlässt und 2 Wochen später stirbt der nächste Mensch. Ich hasse das deutsche Rechtsystem in dieser Hinsicht. Alles wird sehr locker gesehen, das ist bei kleineren Straftaten wie Haschischbesitz vielleicht von Vorteil, aber nicht bei Morden usw.
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Mittwoch, 17. März 2004, 19:59

Böse Menschen, die mit einem schlechten Tatendrang geboren sind und nur darauf aus sind, anderen weh zu tun gibt es nur im Fernsehen. Es gibt Menschen, denen ihre Vergangenheit tatsächlich ganz schön den Kopf verdreht hat. Aber du weißt nicht wie das ist, wenn man jahrelang misshandelt und geschlagen wird, von Bekannten oder gar Familienangehörigen, ebenso wenig wie ich. Aber psychische Krankheiten, die bei einem solchen Trauma entstehen können, können einen Menschen Dinge tun lassen, die er nie gewollt hatte. Das heißt nicht, dass alle psychisch kranken Menschen Mörder sind. Das heißt nur, dass ein solcher Mensch sich sein Leben nicht ausgesucht hat.
Es sit tatsächlich traurig, wenn das Gesetz auf sowas nicht richtig achtet. Aber ich bin nicht dafür, dass die Todesstrafe angemessen ist. Ich denke, dass diese Menschen im Gefängnis therapiert werden sollten, wie es anscheinend auch der Fall ist. Ich finde es auch nicht richtig, wenn Mörder und Vergewaltiger zu früh auf freiem Fuß gesetzt werden. Ich bin auch der Meinung, dass viele Psychologen und Psychiarter viel zu leichtgläubig sind. Und wenn das die im Gefängnis auch sind, dann ist das erschütternd. Mit ein Bisschen Menschenkenntnis (und vorallem die Ausbildung und Erfahrung der Therapeuten) erkennt man, ob derjenige wirklich bereit ist, rauszukommen oder nicht. Und wenn man sich nicht sicher ist, dann bleibt er noch eine Weile. Aber es gibt Therapeuten, die einem einfach alles glauben, ob ihrs glaubt oder nicht :?
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Seher

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Samstag, 20. März 2004, 17:12

Es gibt noch einen Grund, warum man gegen die Todesstrafe sein sollte:
Niemand, auf der ganzen Welt, hat das Recht über Leben und Tod zu entscheiden. Natürlich hat das der Mörder auch nicht gehabt. Aber was ist schlimmer? Ein Leben lang in einer dunklen Zelle zu hocken oder erlöst zu werden und zu sterben?!
Die Todesstrafen in Amerika sind saubere Arten zu sterben. DIe Täter leiden nciht und sind meist innerhalb kurzer Zeit tot. In anderen Ländern gibt es da andere Methoden, Steinigungen, etc. Ich lese zur Zeit ein Buch über Foltermethoden im Mittelalter, ich glaube, das wäre ein Art zu bestrafen. natürlich nicht ganz so grausam.
In arabischen Ländern gibt es auch noch viele andere Strafen. So werden Dieben zb die Hände abgehackt. Wetten, der klaut nie wieder?!

Für mich ist die Todesstrafe ein absolutes Tabu. Wann ein Mensch stirbt, ist vorgesehen, ob es uns nun passt oder nicht. Ich beschäftige mich so intensiv mit Religionen und obwohl nicht an Gott glaube, finde ich trotzdem, das folgener Satz passt:

Kein Mensch darf Gott spielen.

Wobei ich hinzufügen muss, das "Gott" für mich nicht Gott bedeutet :-)

Die Menschen haben sich seit Anbegiinn der Zeit gegenseitig niedergemetzelt. DAs wird nie anders werden, egal welche STrafen man erfindet.
"The Answer of The Great Question Of... Life, The Universe and Everything.... Forty-Two."

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Mittwoch, 28. April 2004, 10:20

Ich frage mich bei solchen Diskussionen generell, wo die Gedanken an die Hinterbliebenen sind...
Ein Vater sollte in einer menschlich- orientierten Gsellschaft das Recht haben, den Tod seines Kindes zu rächen. Wo ist man dann noch Vater, wenn man zusehen muss, wie dem Täter die Gnade zuteil wird, die dem Kind nie eingeräumt wurde???
Bei anderen Morden muss ich sagen, dass die Strafe im Ermessen der Hinterbliebenen zu liegen hat, aber vermittelt durch verständige, weise Menschen (also keiner, der vom Staat bezahlt wird).
Ich bin hier ganz offen für eine paganistische Handhabung.

Andererseits finde ich auch, dass es wichtig ist, mit den Augen des Täters zu sehen. Grund für Mord gibt es wohl nicht wirklich, doch tut NIEMAND etwas, dass er zumindest in diesem Moment nicht für richtig hält.
Schlechte Kindheit ist keine Argumentation, weil jeder, der in diese Welt geboren wird, weder eine natürliche noch eine wirklich schöne Kindheit hat.
Ansonsten gäbe es vielleicht noch anzumerken, dass niemand sich über Todesstrafe aufzuregen braucht, der die bestehenden Systeme immerhin so in Ordnung findet, dass er stillschweigend zusieht und evtl noch "Volksvertreter" wählt, die für eine ordentliche Armee sprechen (und das tun sie alle)...

Spakoni notschi na wetschnast,
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Mittwoch, 28. April 2004, 18:07

Gut gesprochen! Das die Hinterbliebenden entscheiden sollte was mit dem Täter passiert könnte man überdenken denn dieses erscheint mir eigentlich ganz OK zu sein.

Zitat

Grund für Mord gibt es wohl nicht wirklich, doch tut NIEMAND etwas, dass er zumindest in diesem Moment nicht für richtig hält.


Man muss jedoch dazu sagen, das der Geist nicht immer zu kontrollieren ist, oder? Der Körper ist doch letztendlich nur ein werkzeug des werwirrten Verstandes möchte ich meinen!

Zitat

Schlechte Kindheit ist keine Argumentation, weil jeder, der in diese Welt geboren wird, weder eine natürliche noch eine wirklich schöne Kindheit hat.


Ich finde auch das die Argumentation bei solchen DIngen einfach nicht zählen dürfte. Ausreden wie "Ich hatte eine schlechte Kindheit" "Die haben mich damals schikiniert" "Mein Vater hat mich selbst geschlagen" usw. dürften einfach richterlich auf unverständnis stoßen. Das jedoch jeder eine natürliche noch schöne Kindheit hat, möchte ich an dieser Stelle bezweifeln....
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Mittwoch, 28. April 2004, 19:37

Gut, vielleicht habe ich mich da etwas weit aus dem Fenster gelehnt, doch wenn ich da allein an meinen 11jährigen Neffen denke, der von seinen Mitschülern gehänselt wird, weil sich seine Familie nicht die schickesten Klamotten und neuesten Yu Gi Oh Spielsachen leisten kann, glaube ich, dass es vile Kinder nicht leicht haben und einen Konflikt in sich tragen, der entweder gelöst wird oder sich in Gewalttätigkeiten entlädt. Denkt bitte an Erfurt...

Zum Thema Geisteskontrolle: Wir alle posten in diesem Forum doch auch zu gewissen Teilen, um unseren Geist zu veredeln und irgendwie daran zu wachsen.
Wir sind verschiedene Leute mit verschiedenen Backgrounds, Erziehungen und Sichtweisen. Trotzdem kriegen wir unseren Arsch hoch und kümmern uns um unseren Geist.
Auch Menschen mit einem extrem negativen Background haben diese Möglichkeit, da ihnen auch die gleichen Dinge offenstehen wie uns.

Wenn sie dies nicht erkennen oder nicht annehmen, finde ich schon, dass sie entgegen besseren Wissens handeln und die Konsequenze tragen sollten.

Natürlich befinden sich diese Leute auf einer anderen Bewusstseinsebene (Wahn), aber sie kennen auch die... "normale Welt" und sollten nach der Tat auch ehrenhaft genug sein, die Konsequenzen für ihre Nachlässigkeit zu tragen.

Denn all diese Dinge passieren eigentlich nur, weil die Täter ihre, ich sage Pflicht, nicht wahrnehmen, ihren Geist unter Kontrolle zu halten.

Spakoni notschi na wetschnast,
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Freitag, 7. Mai 2004, 18:45

Master ich muss dir dabei beipflichten, denn jeder kennt das Gefühl mal nicht verstanden zu werden. Das unsere heutige Jugend leider immer schlimmer wird und somit auch Gewalttaten und andere Straftaten wie Diebstahl, Erpressung oder gar Freiheitsberaubung zunehmen. Dies ist letztendlich auch schuld unserer falschen Politik in Deutschland welche nicht Abschreckend genug wirkt, denn die Jugendlichen haben heutzutage fast all ihren RESPEKT vor der Gesellschaft verloren. Was haben wir für Schwierigkeiten mit Schulschwäntzen und dem Drogenkonsum bei unserer modernen jugendlichen KEIN-BOCK-Gesellschaft.

Das jeder lernen sollte seinen Geist und seinen Körper unter Kontrolle zu halten ist leider heutzutage sehr schwer, denn diese Cliquengemeinschaft ist heutztage soweit durchgedrungen das man nurnoch Freunde hat wenn man mitzieht bei den z.B. unvermeindlichen Straftaten welche in soeiner Gemeinschaft ausgeführt werden. Solange man keine richtigen bzw. durchgreifenden Aspekte und Gesetzte in diesen Land einsetzt wird es leider weiter Bergab gehen. Ich bin selbst Computerspieler und höre öfters Berichte über Gewaltverherrlichigung in SPielen und das man dadurch auf Gedanken kommt Amokläufe zu planen (siehe Erfurt) doch dies halte ich schlichtweg für eine Ausrede unserer verkorksten Gesellschaft und den Staat selbst! Ich finde sogar ganz im Gegenteil, dass diese Spiele helfen sich abzureagieren ohne dabei echtes Leben zu gefährden, denn z.B. brauche ich nach einem richtig stressigen Tag nur eine Runde Ballerngame und schon bin ich wieder auf einem Normalen Level (echtes Blut hingegen kann ich nicht sehen, denn da wird mir schwindlig) und kann in Ruhe meinem anderen Geschäften nachgehen!
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El Chupacabra

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Mittwoch, 9. Juni 2004, 17:15

Die Todesstrafe ist wirklich eine heikle Sache und ich denke man sollte ihre Nutzen mathematisch abwägen. Vielleicht schreckt die Todesstrafe so manchen ab, einen Mord oder ähnliches zu begehen, aber vielleicht schockt sie auch nicht so viele und es stirbt manchmal ein Unschuldiger durch die Hand der Justiz. Ohne Frage ist die Justiz in Deutschland lächerlich, aber ich weiß nicht ob die Todesstrafe dem abhelfen würde. Bei wirklich kranken Menschen sage ich auch ja. Denn wir würden uns doch schuldig machen, wenn wir einen Psychopathen frei rumlaufen lassen würden und dieser wiederum anderen "unschuldigen" Schaden zufügt. Nun sagen einige, Menschen sollten keine Macht über andere haben; aber dann müssten wir ALLE Strafen abschaffen und das wäre Anarchie und diese ist in unserer Gesellschaft völlig unmöglich. Ich denke daß man die Todesstrafe nur bei wirklich bewiesenen und hoffnungslosen Fällen anwenden sollte. Wenn keine Gefahr besteht daß der Verurteilte nach einer Haftzeit niemanden mehr Schaden zufügen wird, ist sie denke ich unmenschlich. Man sollte immer erst an die vergangenen und die zukünftigen Opfer denken und dann erst an den Täter.
"...und sie bewegt sich doch !"
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"Was erwarten wir denn von einer Religion, wenn wir das Mitleid mit den Tieren ausschließen."
Richard Wagner

Zyanose

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14

Mittwoch, 29. September 2004, 21:13

ich bin gegen die todesstrafe da jeder mensch eine 2. chance verdient hat auch wenn er jemanden getötet hat.
nicht reabilitierte menschen sollten trotzdem aufgebaut werden, aber länger.
wobei mir einfällt und unserer umgebung gab es einmal einen protest darüber das ein vergewaltiger eine kürzere haft bekommen hat als ein betrunkener der eine telefonzelle zerstört hat. lachhaft oder ? deutschland ist in diesem sinne echt erbehrmlich, da die reabilitierung auch eine sehr schlechte quote hat.
um nochmal zur todestrafe zu kommen ich hatte mir mal aus lauter langeweile eine system für serienmörder, kinderschänder u.s.w ausgedacht und zwar ein gefängnis wo anarchie herrscht. damit werden sie mehr bestraft als mit der todesstrafe, wobei das nur bei sehr schlimmen fällen zutreffen sollte.also die todesstrafe ist meiner meinung nach zu einfach für solche menschen sie sollten das empfinden was ihre opfer emfunden haben.

Jaques

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15

Freitag, 29. Oktober 2004, 07:47

Zitat

Natürlich muss man hier unterscheiden um welche Art Mord es sich handelt. Meine Forderung nach lebenslänglicher Haft bezieht sich auf _vorsätzlichen_ Mord.


_Mord_ ist immer vorsätzlich :)

Bzw sehe ich das anders: Lebenslänglich, also wirklich für den Rest des Lebens, ist für viele Menschen so schlimm wie der Tod selbst, ich glaube kaum, dass das irgendjemandem mehr bringen würde als 25 Jahre Haft, weder der Gesellschaft noch den Angehörgigen der Opfer, noch würde es mehr Schutz bieten denke ich... es geht natürlich auch um Ursachenforschung und Prävention in diesen Bereichen, und darum, nicht Gott zu spielen und über Leben drüberzuwischen, indem man Menschen einfach für ihr gesamtes Leben lang wegsperrt; es hat gute Gründe, wieso die maximalen Haftsperren mit ca 25 Jahren begrenzt sind. Das alles ist sehr komplex, im Grundsatz gehe ich mit Soulwinds Beitrag konform, wobei ich nicht wüsste wie es mir ginge, wenn ich selbst Angehöriger wäre

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