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Francois

Poltergeist

Beiträge: 14

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16

Freitag, 29. Oktober 2004, 17:42

ich bin auch gegen die Todesstrafe, weil es meine meinung nach zu willkürlich wäre.
Trotzdem muss ich zugeben, dass ich gedacht habe, als das mit demm Dutrout rauskam, der hätte die Todesstrafe verdient.

wie Britney Spears gesagt hatt: die Todesstarfe ist gut um die Verurteilten für die Zukunft abzuschrecken, verbrechenn zu begehen. :evil:


oder irgednwie so :D
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

Der Schatten

Verschwörungstheoretiker

Beiträge: 64

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17

Sonntag, 31. Oktober 2004, 10:36

Ich habe mir den ganzen Tread durchgelesen und das nicht nur einmal, denn dieses Thema beschäftigt mich seit ich bewußt denken kann.

Im Moment würde ich mir wünschen so schön zitieren zu können wie ihr alle hier (so mit Kästchen und allem pipapo), denn es gibt hier eine Vielzahl von Einzelargumenten die einer Erwiderung wert wären. Da ich das nach wie vor nicht kann kann ich nur weitgehend pauschal Stellung nehmen.

Vergangenheit und ihr Einfluß auf den Straftäter:

Hier möchte ich zu allererst eine grundsätzliche Entscheidung treffen:

Es gibt Straftäter und Triebtäter

Für Straftäter mag die normale Justiz ausreichen (auch wenn ich mit den Strafmaßen nicht einverstanden bin). Für Triebtäter gilt das nicht, aber die behandle ich später.

Zurück zum Thema: Ein wenig Vergangneheit von mir (sie ist wahr auch wenn ich mich sicherlich nicht zu erkennen geben werde. NIEMANDEM!!!)

Ich war 8 als ich von drei jungen Männern vergewaltigt wurde. Ich bin unter Entbehrungen und Armut groß geworden. Ich war immer der Einzelgänger der verlacht, gehänselt und gequält wurde.

Ich habe bis heute keine Straftat begangnen!!! Warum??? Weil ich als eigenständiger Mensch eigene Entscheidungen treffen kann und mich einfach dagegen entschieden habe. Was ich kann, kann jeder andere auch. Damit mag die Vegangenheit eine Erklärung sein wieso ein Mensch auf bestimmte Ideen kommen kann, niemals aber eine Entschuldigung oder gar ein Grund für Strafmilderung.

Die Beurteilung einer Straftat:

Es ist der freie Wille eines jeden Straftäters ob und welche Straftat er begeht. Es mag sinnvoll sein die Gründe für seine Straftat zu untersuchen - der Diebstahl eines Brotes aus Hunger ist sicher anders zu beurteilen, als der Diebstahl einer Gucci-Handtasche, einfach weil sie gerade in ist . Entsprechend kann auch das Strafmaß variieren.

Im Bereich der Straftaten mit "Körperschaden" wird es da schon schwieriger. Menschen die aus einem Gewaltumfeld stammen werden körperliche Gewalt sicher anders einstufen, als solche die als härteste Rüge für ein Fehlverhalten, ein freundliches "DUDU" bekommen haben.
Interessant mag in diesem Zusammenhang sein, das vor allem die letzeren sich oft durch besondere Grausamkeit und Maßlosigkeit auszeichnen. Wer Gewalt kennt wird sie in aller Regel eher zielgerichtet einsetzen.

Trotzdem hat jeder Einzelne vor dem ersten Schlag/ Hieb/ Schuß die Möglichkeit der persönlichen Entscheidung. Das Strafmaß sollte sich also nicht an der Vorgeschichte sondern viel eher an dem Ausmaß des Schadens orientieren.

In diesem Bereich sehe ich auch das größte Potential für eine Justizreform. Für einwandfrei nachgewiesene Straftaten (ich nenne hier nur Rösner/Dengowski und ihre Irrfahrt durch Norddeutschland) braucht es weder einen Prozess noch ein Riesenverfahren. Ein einfaches Urteil mit sofortiger Vollstreckung wäre mehr als ausreichend.

Triebtäter:

Während man Straftäter über die "normale" Justiz abhandeln kann, so gilt das für Triebtäter auf gar keinen Fall.

Vergewaltiger, Päderasten, einfach alle die in den weiten Bereich der sexuell motivierten Taten einzuordnen sind (das geht bei mir mit Voyeueren los)

Menschen also die Taten begehen um ihre eigenen, kranken Triebe zu befriedigen, gehören nicht vor normale Gerichte. Sie sind krank und gehören daher behandelt. Die einzige Behandlung die es dafür gibt, denn sie sind ALLE OHNE AUSNAHME unheilbar krank, ist die Entfernung aus dem Organismus den wir Gesellschaft nennen. Der Schutz der Unschuldigen geht immer vor die angeblichen Rechte der Täter.

Will man human sein, so sollte man sie wegsperren und den Schlüssel dazu wegwerfen. In einer Zeit aber, in der die Gesellschaft kein Geld mehr hat und billigend in Kauf nimmt, dass Menschen sterben weil sie die 10 € Grundgebühr für ihre Rettung nicht haben, Politiker (die sowas ja selber nie betreffen wird) öffentlich darüber Nachdenken ob ein künstliches Hüftgelenk ab 60 Jahren noch sinnvoll ist, sollte man mit diesen unheilbar Kranken, die zudem noch ein unkalkulierbares Risiko darstellen, anders verfahren.

Endgültige Beseitigung und damit Eliminierung der von ihnen ausgehenden Gefahr. Will man dafür dann Todesstrafe sagen, von mir aus. Ich sehe es nicht als Strafe sondern eher wie eine Schutzimpfung, damit nicht andere zu Schaden kommen.

Sorry aber das ist meine Meinung

Der Schatten

Gandalf

Verschwörungstheoretiker

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18

Mittwoch, 9. Februar 2005, 14:41

Zitat

Manche die leben verdienen den Tod! Viele die Sterben verdienen es zu Leben! Kannst du es ihnen geben?


Zunächst mal stimme ich in fast allen Punkten mit dem Schatten überein.
Trotzdem noch ein paar eigene Meinungen von mir. Ich denke jeder hat die Wahl, immer und IMMER wieder. Sicher sollten wir mehr tun um gegen die Ursachen (die womöglich wirklich in der Vergangenheit der Täter zu suchen sind) vorzugehen. Aber wir Menschen sind noch lange nicht soweit um das wirklich zu können. Es würde die totale Überwachung bedeuten und ich denke, dass den wenigsten das gefällt. Die Vergangenheit ist aber keine Entschuldigung.
Widerrum stimmt es, dass man unterscheiden muss zwischen Straf- und Triebtäter. Wobei ich dabei nicht unbedingt an Krankheit glaube, denn wie schon gesagt, man hat immer eine Wahl, es sei denn man kann wirklich nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden oder die folgen seiner Taten nicht abschätzen. Soweit ich das beurteilen kann, trifft das aber auf die wenigsten Triebtäter zu. Die taten sind von langer Hand geplant und sie wissen genau was sie tun und das es falsch ist.
Ich denke auch, dass jeder der die Menschenrechte eines anderen verletzt seine eigenen damit verwirkt hat. Die Strafmaße in Deutschland sind einfach nur lächerlich und eine Verhönung der Opfer. Man kanns mit Humanität und Toleranz auch übertreiben.
Trotz dessen, dass ich diese Meinung habe, bin ich gegen die Todesstrafe. Denn solange man nicht zu 110% sicher sein kann, dass es nur die wirklich (für die Tat) Schuldigen erwischt, ist es ein Risiko was man nicht eingehen sollte. Wie irgenjemand hier schon sagte, stellt man sich damit auf eine Stufe mit dem Täter.
Nun also die Frage, kann man Verbrechen überhaupt verhindern? Ich denke vorerst nicht, dafür sind wir noch zu sehr triebbelastet. Wie bestraft man also richtig? Die Frage ist fast nicht zu beantworten, da fast jeder anders empfindet. Man müsste einen Haufen Faktoren berücksichtigen und käme trotzdem zu keiner Lösung die für alle akzeptabel ist. Die Idee mit dem Anarchiegefängnis find ich allerdings gar nicht schlecht.
Bei Sexualstraftätern wäre ich z.B. grundsätzlich für Kastration. Ich glaube bei solchen Verbrechen nicht an einen Hintergrund der das in irgend einer Art und Weise entschuldigen würde.
Ich denke eine absolute Lösung gibt es nicht und man findet sicher einen Haufen Gründe für und gegen die Todesstrafe oder auch bei allen anderen Strafen. Es kommt halt immer auf den Standpunkt an. Ein sehr guter Film zu dem Thema ist meiner Meinung nach auch "Dead Man Walking".

Fazit:
Die Todesstrafe einzuführen oder abzuschaffen wäre nur eine Verlagerung des Problems, doch solange wir die Ursachen für Gewaltverbrechen nicht bekämpfen können (sofern es überhaupt eine gibt) müssen wir überlegen welche Rechte wichtiger sind. Die der Täter oder die der (zukünftigen) Opfer.

Zitat von »Der Schatten«

Menschen also die Taten begehen um ihre eigenen, kranken Triebe zu befriedigen, gehören nicht vor normale Gerichte. Sie sind krank und gehören daher behandelt. Die einzige Behandlung die es dafür gibt, denn sie sind ALLE OHNE AUSNAHME unheilbar krank, ist die Entfernung aus dem Organismus den wir Gesellschaft nennen. Der Schutz der Unschuldigen geht immer vor die angeblichen Rechte der Täter.

Will man human sein, so sollte man sie wegsperren und den Schlüssel dazu wegwerfen. In einer Zeit aber, in der die Gesellschaft kein Geld mehr hat und billigend in Kauf nimmt, dass Menschen sterben weil sie die 10 € Grundgebühr für ihre Rettung nicht haben, Politiker (die sowas ja selber nie betreffen wird) öffentlich darüber Nachdenken ob ein künstliches Hüftgelenk ab 60 Jahren noch sinnvoll ist, sollte man mit diesen unheilbar Kranken, die zudem noch ein unkalkulierbares Risiko darstellen, anders verfahren.

Endgültige Beseitigung und damit Eliminierung der von ihnen ausgehenden Gefahr. Will man dafür dann Todesstrafe sagen, von mir aus. Ich sehe es nicht als Strafe sondern eher wie eine Schutzimpfung, damit nicht andere zu Schaden kommen.
"Derek sagte immer: Es ist gut mit einem Zitat abzuschliessem, denn wenn jemand anders es schon am besten formuliert hat, und man selbst es nicht besser kann, dann stielt man eben von ihm... und verschafft sich einen starken Abgang!"

Tina

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19

Mittwoch, 9. Februar 2005, 15:47

Ich bin fuer die Todesstrafe, aber nur dann, wenn das Verbrechen besonders schwer und die Tat 100%ig erwiesen ist. Wofuer genau die Todesstrafe in Erwaegung gezogen werden sollte, muesste man von Fall zu Fall unterscheiden. Ich wuerde sie zum Beispiel fuer die Peiniger und Moerder des kleinen Pascal geben, durch die Bank!

Wenn mir jemand mit den Rechten des Taeters und einer zweiten Chance kommt, kriege ich einen riesigen Hass! Der Taeter hat die Rechte des Opfers mit Fuessen getreten und das Opfer bekommt auch keine zweite Chance.

Jedes mal, wenn ich Leute von den Rechten des Taeters reden hoere, frage ich mich, ob sie das noch sagen wuerden, wenn ihnen so etwas im engsten Familienkreis (bei Kindern, Muettern, Vaetern etc.) selbst passieren wuerde!
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20

Mittwoch, 9. Februar 2005, 15:58

Zitat von »"Gandalf"«

Ich glaube bei solchen Verbrechen nicht an einen Hintergrund der das in irgend einer Art und Weise entschuldigen würde.

Ob es die Tat entschuldigt will ich mal nicht sagen, aber es ist doch klar, dass es bei sowas immer einen psychologischen Hintergrund gibt. Ein normaler Menschen vergreift sich doch nicht einfach mal so an Kindern/Frauen. Man kann auch krank/"angeknackst" sein, ohne dass es irgendjemand demjenigen ansieht.

Es ist ja so, dass jeder eine ganz andere Vorstellung von der Realität hat. Bei den meisten Menschen ähnelt sich diese Vorstellung. Doch es gibt immer ein paar Ausnahmen, "schwarze Schaafe", dessen Vorstellung der Realität eine ganz andere ist, auch wenn sie es manchmal in der Öffentlichkeit nicht zugeben (weil sie wissen dass das nicht normal ist). So scheinen sie völlig gesund zu sein, bis es mal zu solch einer Tat kommt.

(Dazu will ich aber noch sagen, dass nicht alle geistig kranken Menschen Triebtäter sind.)
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21

Mittwoch, 9. Februar 2005, 16:14

Wieso gibt es immer einen psychologischen Hintergrund? Das stimmt einfach nicht! Es gibt auch Moerder und Vergewaltiger, die aus guten Elternhaus kommen und eine liebevolle Kindheit hatten! Es gibt auch Menschen, denen es einfach Spass macht, andere leiden zu sehen! Und bei denen gaebe es fuer mich kein Pardon!

Andersherum gibt es auch Menschen, die selbst missbraucht, geschlagen, verletzt wurden und die werden trotzdem nicht zum Triebtaeter! Die wollen es selbst naemlich besser machen. Man hat das naemlich selbst in der Hand! Ich finde es abartig, wenn jemand einen anderen verletzt und dann rumjammert, was fuer eine schwere Kindheit er hatte! Das wuerde fuer mich absolut keine Rolle spielen!
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22

Mittwoch, 9. Februar 2005, 16:31

Zitat von »"Tina"«

Es gibt auch Moerder und Vergewaltiger, die aus guten Elternhaus kommen und eine liebevolle Kindheit hatten!

Es gibt auch Menschen die aus einem guten Elternhaus kommen und eine liebevolle Kindheit hatten, die schizophren geworden sind. Ein gutes Elternhaus muss nicht immer so gut sein wie es scheint. Und ich rede dabei jetzt nicht unbedingt von früheren Misshandlungen des Kranken.

Ich verstehe deine Wut. Nur gibt es leider so viele Faktoren, die man bei der Bestrafung eines Täters beachten muss.
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23

Mittwoch, 9. Februar 2005, 19:26

Ich glaube, dass der Prozentsatz von shizophrenen Moerdern und Vergewaltigern dermassen gering ist, dass man den auf keiner Statistik messen koennte! Natuerlich kann man niemandem die Todesstrafe geben, der behauptet, Satan haette es ihm befohlen (vorausgesetzt er SPIELT das nicht nur, um Schlimmerem zu entgehen). Aber wie ich schon sagte, jeder Fall muss an sich betrachtet werden, bevor man entscheiden kann, ob man die Todesstrafe geben sollte oder nicht!
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24

Mittwoch, 9. Februar 2005, 20:15

Zitat von »"Tina"«

Wieso gibt es immer einen psychologischen Hintergrund? Das stimmt einfach nicht! Es gibt auch Moerder und Vergewaltiger, die aus guten Elternhaus kommen und eine liebevolle Kindheit hatten!


das sind dann die jenigen die denken das ein bisschen haue in ihrer erziehung nicht geschadet hat ;)

aber spass bei seite.
Todesstrafe ist meines erachtens immer falsch. zu groß die gefahr von falschen beschuldigungen. zu harmlos die erlösung durch den tot.

härtere strafen sind keine abschreckung wie soulwind schon gesagt hat.
in den USA schreckt das auch niemanden ab.

die niedere hemmschwelle verbrechen zu begehen liegt in der tatsache, dass die gefahr dabei erwischt zu werden recht gering ist.
also wäre es meiner ansicht nach sinnvoller, durch eine stärkere präsenz durch polizei und zivilschutz sowie überwachungskameras in parks und risikogebieten den potentiellen verbrechern das gefühl zu geben so und so erwischt zu werden.
in meiner stadt sind zB die handtaschen und taschendiebstähle seit der kameraüberwachung der fussgängerzonen gleich null. und es wird groß und deutlich darauf hingewiesen das die strassen polizeilich viedoüberwacht sind.
--Freiwillig mind. 20 Wörter pro Beitrag--

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25

Mittwoch, 9. Februar 2005, 20:20

Zitat

das sind dann die jenigen die denken das ein bisschen haue in ihrer erziehung nicht geschadet hat


:p Das erstmal dazu! :)

Todesstrafe darf nur dann angewendet werden, wenn es absolut keinen Zweifel an der Schuld gibt! Auch solche Faelle soll es geben!

Und haette ich was zu sagen, gaebe es bei mir Todesstrafen, bei denen die Sache nicht in zwei Sekunden gegessen ist, so wie im Mittelalter! Aber ich bin auch ein grausamer Mensch! :)

Und wer redet bei der Todesstrafe von Abschreckung?? Mir geht es da ausschliesslich um RACHE!
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26

Mittwoch, 9. Februar 2005, 20:29

Zitat

Todesstrafe darf nur dann angewendet werden, wenn es absolut keinen Zweifel an der Schuld gibt! Auch solche Faelle soll es geben!

Es gab auch schon Fälle bei denen es keinen Zweifel an der Schuld des Verbrechers gab und Jahre nach der Hinrichtung kam heraus das die Person unschuldig war.
Zwei Dinge scheinen unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.

Albert Einstein

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27

Mittwoch, 9. Februar 2005, 21:26

Deshalb sage ich ja auch, dass die Todesstrafe nur dann angewendet werden darf, wenn an der Schuld absolut kein Zweifel besteht.
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28

Mittwoch, 9. Februar 2005, 22:28

Zitat von »"Tina"«

Deshalb sage ich ja auch, dass die Todesstrafe nur dann angewendet werden darf, wenn an der Schuld absolut kein Zweifel besteht.

Ja aber man weiß das ja nich immer wirklich. Man denkt vielleicht, dass er hundertprozentig schuldig is, dabei is ers nich (das meinte er ;)).

Hm mal ne andere Sache, die mich interessiert (und die auch vorher schon angesprochen wurde): Wie kann man Straftaten verhindern? Der Stoiber sagt ja, dass die Hauptursache für Rechtsextremismus die Arbeitslosigkeit is. Und ich denke, Arbeitslosigkeit kann auch zu nicht-rechten Straftaten führen. Ebenfalls denke ich, dass man die Jugendlichen (wenn man jetzt von jugendlichen Straftaten ausgeht) jeden Tag, Woche für Woche ect. auf der Straße abgammeln lässt. Es gibt viel zu wenig Jugendhäuser, die Eltern haben keine Zeit für sie weil sie arbeiten müssen und es is da kein Wunder dass die Jugend auf bekloppte Ideen kommen, um sich die Zeit zu verteiben. Und schon stehlen sie, randalieren, saufen ect.

Das sind die Sachen, wo man Hand angreifen muss. Wo man was ändern müsste..

Naja.. und wie man richtige Gewalttaten vorbeugt, weiß ich leider nich :(
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29

Mittwoch, 9. Februar 2005, 22:30

P.S.: Im Grunde.... - geben wirs doch zu - haben wir doch gar keine Ahnung was in den Köpfen von Mördern wirklich vor sich geht.... :?
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30

Donnerstag, 10. Februar 2005, 07:56

Zitat

Ja aber man weiß das ja nich immer wirklich. Man denkt vielleicht, dass er hundertprozentig schuldig is, dabei is ers nich (das meinte er ).


Wenn man es nur "denkt", dann gibt es keine Todesstrafe! Ich rede von Faellen wie diesem Typen, der den Bankierssohn in Frankfurt entfuehrt und ermordet hat. DAS nenne ich hundertprozentige Sicherheit!

Ich denke mal, dass es absolut unmoeglich ist, alle Verbrechen zu verhindern. Manche Leute wollen sich auch gar nicht helfen lassen, wenn Du ihnen das anbietest. Aber dass es mehr Einrichtungen fuer Jugendliche geben muesste, damit sie nicht auf der Strasse rumgammeln, ist mal klar.

Zitat

Im Grunde.... - geben wirs doch zu - haben wir doch gar keine Ahnung was in den Köpfen von Mördern wirklich vor sich geht


Ja, Gott sei Dank haben wir davon keine Ahnung!!
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