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silvercloud

Meister des Paranormalen

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1 051

Freitag, 24. März 2017, 07:35

Hallo Knurzhart,

erstens antwortest du mit einer Frage auf meine Frage. Das bringt uns nicht weiter. Zweitens ist die Prämisse von der du ausgehst, dass unsere Gesellschaft sich herausgenommen habe, das Recht auf Leben zuzusprechen, verkehrt. Unsere Gesellschaft hat sich dieses Recht nicht zugesprochen, sondern sie akzeptiert zum größten Teil diese naturgegebene individuelle Recht.

Hier geht es ja nicht um einen künstlich herbeigeführten Zustand, sondern um normale natürliche Abläufe. Und einige Gesellschaftsgruppen setzen sich über dieses Naturrecht hinweg indem sie andere Menschen mit dem Tod bestrafen.

Es ist also mitnichten so, dass man sich einerseits ein Recht gibt, und es dann wieder negiert. Vielmehr ist es so, dass man das naturgegebene Recht auf Leben akzeptiert, sich dann aber zusätzlich das Recht anmaßt, es zu ignorieren.
Silver

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Manetuwak (24.03.2017)

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1 052

Freitag, 24. März 2017, 12:02

Es gibt also ein naturgegebenes Recht auf Leben? Das erzähl mal einer Gazelle die jeden Moment von einem Geparden gerissen wird. Oder den Schlachttieren aus der Tierhaltung. Oder irgendwelchen Kriegsopfern. Oder den Abertausenden Milben die jeden Tag grundlos zerquetscht werden, ganz zu schweigen der Unsumme getöteter Mikroorganismen. Fluten, Erdbeben, Stürme und andere Naturkatastrophen bestätigen meine Zweifel am Naturrecht auf Leben sogar noch. Diese Ereignisse scheinen keine Rücksicht auf Leben zu nehmen.

Es steht nirgendwo in der Natur geschrieben und ist auch nicht aus Eigenschaften irgendwelcher Dinge ablesbar. Das Naturrecht lässt sich nur philosophisch oder theologisch begründen und ist damit Menschengemacht, wo wir wieder bei der Aussage meiner Frage sind, dass wir uns das Recht herausgenommen haben, dieses Recht zu sprechen. Ein von der Natur gegebenes Recht gibt es also nicht.

Womit ich allerdings einverstanden bin, ist die Quintessenz deiner Aussage:

Zitat

Vielmehr ist es so, dass man das naturgegebene Recht auf Leben akzeptiert, sich dann aber zusätzlich das Recht anmaßt, es zu ignorieren.
Die Menschenrechte sind in einem Konsens entstanden, den alle Mitglieder der vereinten Nationen ratifiziert haben. Somit sind alle Mitglieder auch an diese Rechtsprechung gebunden und dürfen sich nicht darüber stellen. Wenn es dann aber zu einer Übertretung dieser Rechte kommt, sollten auch Konsequenzen folgen, die mehr als ein mahnender Zeigefinder darstellen. Ansonsten gibt es keinen Anreiz sich an diese Rechte zu halten, wie man in dem Falle der USA oder auch China sieht.

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Knurzhart« (24. März 2017, 12:48)


opelkult

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1 053

Dienstag, 28. März 2017, 00:18

Ich oute mich jetzt einfach mal als Befürworter der Todesstrafe. Wenn die Schuld ohne Zweifel zu 100% bewiesen ist. Für Vergewaltigung und Kinderschändung sollte man das anwenden. Das Ganze sehe ich aus folgendem Grund so: Als ich Heranwachsender war (damals vllt. 15 oder 16 Jahre jung, weiß nicht mehr so genau) wurde ein 7 jähriges Mädchen von einem 19 jährigem bei uns im Ort vergewaltigt. Dieses wertlose Stück Sch***** ist nach etwas über zwei Jahren Jugendgefängnis wieder raus gekommen (der Mensch der dafür verantwortlich war sollte gleich mit aufgeknüpft werden). Ein paar Monate später hat er das nächste Mädchen vergewaltigt. Hätte man diesen Abschaum weg gemacht wäre das zumindest dem zweiten Mädchen ersprt geblieben. Etwa zu dem gleichen Zeitraum wurde ein junger Türke der homosexuell war (ebenfalls aus unserem Ort) von zwei Männern ermordet. Ob er auch sexuell missbraucht wurde weiß ich nicht mehr, glaube aber schon. Vllt. kennt einer von euch sogar den Fall, war Deutschland weit in dem Medien. Das Opfer hiess Murat und das Ganze fand bei Donauwörth statt. Dazu kann ich nur sagen für solche wertlosen Tiere sollte man die langsamste und schmerzhafteste Art jemanden zu umzubringen anwenden. Da werde ich alleine wenn ich diese Zeilen schreibe wütend :evil:

Sleepy

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1 054

Dienstag, 28. März 2017, 03:14

Nun, es ist also die moralische Frage ob eine Gemeinschaft von Menschen das Recht hat, einem einzelnen Menschen das Recht auf Leben abzusprechen? Und wenn man diese Frage mit "Ja" beantwortet, dann muss man dafür auch eine Begründung liefern.

Erstmal...ich verstehe die Logik hinter der Frage nicht. Stellt man die Frage, muss man doch auch zwangsäufig die Frage stellen "Darf eine Gemeinschaft von Menschen einem anderen einzelnen Menschen das Recht auf Freiheit absprechen?". Und das Recht auf Freiheit ist genauso "wichtig" wie das Recht auf Leben...wenn nicht sogar noch "wichtiger". So empfinde ich da zumindestens persönlich. Mit welcher Begründung kann man denn gegen die Todesstrafe sein weil diese ein grundlegendes Recht verletzt aber andere Strafformen nicht schlimm finden obwohl da ebenfalls ein grundlegendes Recht verletzt wird? Und wenn man auch gegen Haftstrafen ist...was würde man vorschlagen...anstelle der anscheinend ach so ungerechten Justiz?

Dann...natürlich hat die Gemeinschaft ein Recht dazu. Wir leben in einer zivilisierten Gesellschaft. Und dieses Zusammenleben erfordert gewisse Regeln. Und innerhalb dieser Regeln welche von der Gemeinschaft zusammen aufgestellt wurden geniessen wir als Mitglieder eben jener Gesellschaft die Privilegien ein Recht auf Leben und Freiheit zu haben. Personen die dann gegen die allergrundlegendsten Regeln der Gemeinschaft verstoßen zeigen dass sie entweder kein Teil der Gemeinschaft sein wollen oder können. Und damit entfallen dann auch die Privilegien. Und die Gesellschaft hat dann das Recht diese Personen zu bestrafen.

Wie diese Bestrafung dann letztendlich aussieht bleibt eben der Gemeinschaft/Gesellschaft überlassen. Ist der Großteil der Mitglieder der Gemeinschaft für eine Todesstrafe wird sie irgendwann durchgeführt. Ist der Großteil der Mitglieder der Gemeinschaft dagegen, dann wird sie irgendwann abgeschafft bzw nicht mehr durchgeführt. Die USA sind doch das beste Beispiel dafür. Die haben da Staaten welche die Todesstrafe nach wie vor anwenden. Andere Staaten haben diese abgeschafft. Und einige haben sie erneut eingeführt nachdem sie bereits abgeschafft war. In Deutschland sind wir nett genug, dass wir manchen Arschlöchern halt noch ne zweite Chance geben und glauben dass sie sich bessern können. Das ist in Ordnung. In anderen Teilen der Welt (mal abgesehen von irgendwelchen Scheissländern mit Diktatoren oder religiösen Spinnern an der Spitze) ist man eben der Meinung dass diese Arschlöcher sich nicht bessern können und dass sie keine zweite Chance verdient haben. Das ist genauso in Ordnung. Das mag nicht jedem gefallen aber letztendlich sind es (erneut abgesehen von bereits erwähnten Scheissländern) demokratische Prozesse.
Wer nun meint, diese höchste aller Strafen wirke abschreckend, der hat von der Realität keine Ahnung. Eine Erhöhung der Strafandrohung hat noch nie irgendwo auf unserer Welt die Kriminalitätsrate gesenkt.

Ich verstehe die Logik hinter dem Argument nicht. Natürlich wirkt sie nicht abschreckend. Aber das gilt halt allgemein für alle Strafandrohungen. "Die Todesstrafe schreckt Mörder nicht ab also ist unsinnig und kann abgeschafft werden!"? Muss man dann nicht auch fordern "Haftstrafen schrecken Diebe, Betrüger, Schläger, Vergewaltiger, Schmuggler, Zuhälter, Menschenhändler, Dealer, Brandstifter und Kinderschänder nicht ab also sind sie unsinnig und können abgeschafft werden!". Würde Strafandrohung auf irgendeiner Ebene tatsächlich funktionieren gäbe es doch keine Kriminalität.

Mörder/Totschläger und Sexualstraftäter die an Kindern straffällig geworden sind weisen die geringste Rückfallquote in Deutschland auf, sofern sie eine Haftstrafe tatsächlich verbüßt haben. Das deutsche Justizsystem baut auf Resozialisierung und Reintegration auf.

Straftäter die aus Gründen der Beschaffungskriminalität sitzen, für Drogen, weisen z.B. die höchste Rückfallquote auf. Sie schädigen in Summe sowohl finanziell wie auch individuell die Gesellschaft viel mehr und ändern sich oft bis zum "natürlichen" Ableben nicht. Auch Therapien führen fast nie zum Erfolg. (Im Gegensatz z.B. zu Pädophilen).

Ich verstehe zwar worauf die hinauswillst...aber die Passage wirkt dann doch ein wenig so als wärst du für härtere Strafen bei Junkies und weniger harte Strafen für Kinderficker.

MfG
Sleepy
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Callim (28.03.2017)

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1 055

Dienstag, 28. März 2017, 09:02

Guten Morgen Sleepy,

hattest du Nachtschicht? Um 3 Uhr hier posten? :shock:

Zitat von »Sleepy«

Erstmal...ich verstehe die Logik hinter der Frage nicht. Stellt man die Frage, muss man doch auch zwangsäufig die Frage stellen "Darf eine Gemeinschaft von Menschen einem anderen einzelnen Menschen das Recht auf Freiheit absprechen?". Und das Recht auf Freiheit ist genauso "wichtig" wie das Recht auf Leben...wenn nicht sogar noch "wichtiger". So empfinde ich da zumindestens persönlich. Mit welcher Begründung kann man denn gegen die Todesstrafe sein weil diese ein grundlegendes Recht verletzt aber andere Strafformen nicht schlimm finden obwohl da ebenfalls ein grundlegendes Recht verletzt wird? Und wenn man auch gegen Haftstrafen ist...was würde man vorschlagen...anstelle der anscheinend ach so ungerechten Justiz?

Die Frage habe ja nicht ich aufgeworfen, sondern nur Stellung dazu bezogen. In der Tat finde ich auch die klassischen Freiheitsstrafen unsinnig. Sie kosten nur Geld und bringen nichts. Bringen im Sinne einer zukünftigen Tatvermeidung. Viel wichtiger wäre es doch, herauszufinden, warum eine Tat begangen wurde und dann daran zu arbeiten, die Ursachen abzustellen bzw. zu bekämpfen. Leider, und das ist meine ehrliche Überzeugung, zählt in Deutschland aber immer noch die übliche Biertischmentalität. Entweder wegsperren für immer oder umbringen. Das hat mir Anständigkeit und hoher Entwicklung aber nichts gemeinsam sondern ist schlicht Vorgehensweise von vorvorgestern.
Der Beitrag von "Opelkult" ist ein Paradebeispiel dafür und entspricht bis auf i-Tüpfelchen dem typischen Bildzeitungsleser. Alle umbringen die anders sind.

Das ich so gegen die Todesstrafe bin hat einen einfachen Grund. Ich bin schwul, wie sehr wohl bekannt ist, und es gibt mittlerweile in Deutschland wieder politische Strömungen, die die Todesstrafe auch ganz gerne auf Menschen wie mich anwenden würden. Weil das in ihren Augen auch "nicht normal" ist. Wer definiert denn, ob ein Verhalten "normal" oder "verurteilungswürdig" ist?

Kindesmissbrauch, mit Sicherheit DAS Reizthema schlecht hin in unserer Gesellschaft. Aber...
Homosexualität im alten Griechenland
Dort war die Knabenliebe z.B. schon fast eine Voraussetzung um später ein hohes Amt bekleiden zu können, während die Homosexualität unter gleichaltrigen eher kritisch betrachtet wurde.

Es kommt also immer darauf an, was eine Gesellschaft für sich für Werte und Normen festlegt. An diesen Werten und Normen richtet sich dann auch aus, welche Rechte und Pflichten sowohl der einzelne, als auch die Gesellschaft an sich hat.

Zitat von »Sleepy«

Personen die dann gegen die allergrundlegendsten Regeln der Gemeinschaft verstoßen zeigen dass sie entweder kein Teil der Gemeinschaft sein wollen oder können. Und damit entfallen dann auch die Privilegien. Und die Gesellschaft hat dann das Recht diese Personen zu bestrafen.

Im ersten Tei gebe ich dir Recht. Aber wieso MUSS man bestrafen? Die Pädagogik weiß mittlerweile, das Strafen für die Erziehung bzw. fürs Lernen nichts bringen. Und die tatsächliche Statistik zeigt, dass eine Erhöhung des Strafmaßes noch nie ein Absinken der Kriminalitätsrate bewirkt hat. Hat also eine angedrohte oder tatsächliche Strafe Einfluss auf das Verhalten des Einzelnen? Kann es das überhaupt haben?

Zitat von »Sleepy«

Ich verstehe zwar worauf die hinauswillst...aber die Passage wirkt dann doch ein wenig so als wärst du für härtere Strafen bei Junkies und weniger harte Strafen für Kinderficker

Natürlich ist das provokant. Aber, rein wirtschaftliche und unemotional. Ein Missbrauchstäter schädigt meistens nur eine Person. Ein Junkie im Laufe seiner "Karriere" aber viele Personen. Er verursacht hohe Kosten bei der Justiz und den Sozialsystemen. Ein Missbrauchstäter tut das nicht.

Noch provokanter und bewusst zur Diskussion gestellt:

Jemand der pädophil ist, hat sich seine Neigung nicht ausgesucht. Er ist so geboren worden. So wie ich auf Männer steh und Heteros auf Frauen (für mich unverständlich :mrgreen: ), so mag ein pädophiler Mensch Kinder. Da kann er nichts für.
Wofür er etwas kann, ist dann seine Entscheidung übergriffig zu werden. Denn das ist seine freie Entscheidung. Auch wenn der Sexualtrieb einer der mächtigsten Triebe in uns ist, sind wir ja alle nicht Vergewaltiger (so hoffe ich?!). Gleiches gilt für Pädophile. Es gibt viele viele Betroffene die nie im Leben ein Kind anfassen würden.

Ein Junkie weiß jedoch schon bevor er das erste Mal Drogen nimmt, dass das keine tolle Idee ist. Und insbesondere die, die harte Drogen (Heroin, Kokain oder XTC) konsumieren, wissen das. Auch wenn man als Jugendlicher anfängt. Dort gibt es also keinen primären Trieb oder eine naturgegebene Veranlagung (auch wenn es sich abzeichnet, dass es Menschen gibt, die suchtgefährdeter sind als andere, z.B. Menschen mit AD(H)S). Wenn müsste man also, frei von emotionalen Erwägungen, härter bestrafen? Den wieder und wieder rückfällig werdenden Süchtigen? Oder den einmal straffällig gewordenen Missbraucher, der durch Veranlagung so ist, wie er ist?

Provokant und schwer zu entscheiden, ich weiß ;) , aber gerade das macht den Reiz dieser Diskussion aus. Ist kein einfaches Thema.

Ob ich weniger harte Strafen für Missbrauchstäter bevorzugen würde? Hmm, nein. Mir wäre es viel wichtiger, man würde die Anstrengungen gesellschaftlicher Natur mehr in die Prävention stecken. Wenn Menschen mit dieser Veranlagung ohne Angst vor dem typischen Mob haben zu müssen, Hilfe finden könnten, dann gäbe es auch weniger Opfer. So sind aber die meisten Täter gezwungen, sich versteckt zu halten und alleine mit sich und ihrer Veranlagung klar kommen zu müssen.
Ein Haftaufenthalt sollte aber nicht dem Wegsperren dienen, sondern, wie es in NRW mittlerweile Pflicht ist, immer auch eine Therapie beinhalten. Damit aus entlassenen Menschen nicht wieder neue Straftäter werden.

Zusammengefasst, ich finde unser Justizsystem müsste grundlegend und umfassend reformiert werden. Weg von einem System der Rache, hin zu einem System der Hilfe. Hinter jeder Straftat steht ein Grund. Wäre es nicht primäre Aufgabe der Gesellschaft, diese Gründe zu vermeiden?

Zitat von »Opelkult«

Ich oute mich jetzt einfach mal als Befürworter der Todesstrafe. Wenn die Schuld ohne Zweifel zu 100% bewiesen ist. Für Vergewaltigung und Kinderschändung sollte man das anwenden


Zitat von »Opelkult«

...ist nach etwas über zwei Jahren Jugendgefängnis wieder raus gekommen (der Mensch der dafür verantwortlich war sollte gleich mit aufgeknüpft werden)

Ist ein Paradebeispiel wieso ich grundsätzlich gegen die Todesstrafe bin. Erst nur für Vergewaltiger und Missbrauchstäter, dann auch für die Justiziare, die nicht in seinem Sinne entscheiden. Ist ja praktisch, alle die nicht so sind oder denken wie ich, umbringen!
Silver

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Dienstag, 28. März 2017, 10:38

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass gar keine Strafen dieselben Kriminalitätszahlen zur Folge hätten, wie irgendwelche, wie auch immer geartete Strafen. Es muss doch irgendwo eine Grenze aufgezeigt werden und daher denke ich, dass Konsequenzen, wenn man sich nicht regelkonform verhält, notwendig sind, denn sie wirken erstmal hemmend gegenüber potenziellen Straftätern und solange nicht präventiv etwaigen Straftaten entgegen gewirkt wird, bleiben sie auch notwendig.

Diese Präventionen müssen aber umfassend sein, beginnend bei der Erziehung, indem den Heranwachsenden ein ordentliches moralisches Wertesystem vermittelt wird, bis hin zur kompletten Gesellschaftsordnung, die durch das Geldsystem einfach auf Zwang und Knappheit aufgebaut ist, woraus unmittelbar Konfliktsituationen erwachsen.

Resozialisierung halte ich auch für die beste "Strafe", im Endeffekt übernimmt sie ja die Erziehung, die die Erziehungsberechtigten vor geraumer Zeit versäumt hatten, nur weiß ich nicht, wie umfassend sie angewandt werden kann.

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Dienstag, 28. März 2017, 12:51

Ein Missbrauchstäter schädigt meistens nur eine Person. Ein Junkie im Laufe seiner "Karriere" aber viele Personen.

Das stimmt, aber wie schädigt ein Junkie durch Beschaffungskiminalität? Er klaut, das ist nicht schön, aber für das Opfer meist zu verkraften. Aber was ist mit einem Kind das durch einen Erwachsenen vergewaltigt wird? Einige sterben an ihren inneren Verletzungen. Niemand ist in der Lage sich diese Qualen vorzustellen. Insofern sehe ich diese Aussage schon fast als Beleidigung der Missbrauchsopfer, obwohl ich nicht unterstellen will, dass diese Aussage als Beleidigung gemeint war.

Nun zu der Frage, warum überhaupt bestraft werden soll und nach der Forderung von Prävention, denn beides ist meiner Meinung nach nicht zu trennen.

Es ist bekannt, dass Täter früher meist selber Opfer waren. Warum waren sie Opfer? Weil ihnen keiner geholfen hat. Die früheren Opfer hätten psychologische Hilfe benötigt, aber genauso eine gewaltfreie Umgebung. Dazu gehört auch, dass der Täter aus dem Umfeld des Opfers entfernt und bestraft worden wäre. Das Opfer wäre von seinem Peiniger befreit worden. Es wäre nicht weiter traumatisiert worden und die Wahrscheinlichkeit, dass das Opfer später selbst einmal zum Täter wird, wäre gesunken. Das ist auch Prävention.

Außerdem würde damit dem Opfer und der Gesellschaft allgemein gesagt, dass Opfer wertgeschätzt werden. Nach einem Übergriff fühlen sich viele Menschen wertlos und fragen sich, was sie falsch gemacht haben. Viele Menschen ziehen sich vom Opfer zurück, weil sie sich überfordert fühlen. Über dies Problem zu reden ist auch heute noch ein Tabu-Thema.

Mir ist natürlich klar, dass das in der Realität nicht so einfach ist wie ich es hier geschrieben habe. Vor allem weil man den Tätern von heute in vielen Fällen zubilligen muss, das Opfer von gestern gewesen zu sein, das eben nicht die Hilfe bekam die ich hier gefordert habe. Trotzdem darf darunter nicht der Schutz der Opfer von heute leiden, wenn der Teufelskreis jemals durchbrochen werden soll. Um beiden, (unfreiwilligen) Tätern und Opfern gerecht zu werden, ist es noch ein langer und schwerer Weg.

Im Moment sehe ich es so, dass die Opfer so lange benachteiligt werden, bis sie selber zum Täter werden. Dann erst wird gefragt, warum sie zum Täter wurden und es wird ihnen geholfen. Warum nicht schon früher, bevor sie selber zum Täter wurden?
Wenn ich mit meiner Katze spiele bin ich nie ganz sicher, ob ich nicht ihr Zeitvertreib bin.
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1 058

Mittwoch, 29. März 2017, 01:16

@ silvercloud: Zunächst mal kann ich dir versichern das ich keinen Cent für so ein Schundblatt wie die BILD-Zeitung ausgebe.

Dann frage ich mich wie du darauf kommst: Alle umbringen die anderst sind. Das ist mitnichten meine Meinung. Du bist schwul, das ist für mich absolut i.O. Ist dein Leben, kannst du leben wie du willst. Deine Sexualität geht mich nichts an und wenn du eben homosexuell bist is das OK. Würde mir nie in Sinn kommen deswegen jemanden anzufeinden oder zu verurteilen.

Mir würde auch nicht im Traum einfallen alles was nicht normal ist zu töten (weiß nicht wie du darauf kommst, habe ich nirgends geschrieben). Ich bin Vater von zwei kleinen Kindern und meine Aufgabe ist es auch für ihre Sicherheit und Geborgenheit zu sorgen. ufgrund dessen und eben der Erfahrungen die ich damals mit solchen Geschichten gemacht habe ist meine Meinung solche Leute haben nur die Todesstrafe verdient eben so. Das ist meine Meinung und darauf habe ich ebenso ein Recht wie du. Nur das deine Meinung eben dem Gegenteil entspricht. Ehrlich gesagt bin ich ein bisschen schockiert das du Homosexualität mit solchem Abschaum wie Vergewaltiger vergleichst.

Wenn jemand schwul ist tut er ja niemandem was. Ist meiner Meinung nach ja auch nichts verwerfliches oder schlimmes dran. Aber ein Kinderschänder oder Vergewaltiger weiß ganz genau das es nicht i.O. ist was er tut und er seinem Opfer so ziemlich das schlimmste antut was man einem Menschen antun kann. Noch dazu wenn es sich um ein wehrloses Kind handelt.

Zu dem Thema mit den Junkies: die sehe ich leider jedan Tag am Banhof rumlungern. Sind halt Versager, mein Mitleid für sie hält sich in Grenzen aber deswegen muss man sie nicht gleich töten. Ich würde zwar auch anderst mit denen verfahren wie es getan wird aber alle gleich umbringen liegt mir fern.

Das mit der Prävention wäre sicher eine gute Idee, aber wie soll so etwas umgesetzt werden? Damit sich da überhaupt jemand meldet müsste das Ganze anonym ablaufen. Ich kann mir nicht vorstellen das irgendjemand zu einem fremden Menschen geht und zugeben wird er ist pädophil.

Damit das Gründe für eine Straftat zu vermeiden sind gebe ich dir absolut Recht und genau das würde mit der Todesstrafe für solche Leute getan. Hätte man das getan wäre zumindest dem zweiten Mädchen das erspart geblieben. Wenn es um die Frage geht: ein verurteilter Kinderschänder ode ein unschuldiges Mädchen, tut mir leid aber da müssen wir doch nicht eine Sekunde drüber diskutieren oder?

Ich vermute mal du bist wegen deiner Homosexualität schon öfters angegangen worden und denkst nun das jeder der eine aggressive Meinung zu bestimmten Themen hat gleich alles und jeden wegmachen will oder? Anderst kann ich mir das nicht erklären wie du drauf kommst ich würde alle die anderst sind als ich umbringen wollen.

Sleepy

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Mittwoch, 29. März 2017, 01:31

hattest du Nachtschicht? Um 3 Uhr hier posten?

Freiberufler. Aber meine Freundin ist seit ner Weile bei ihrer Mutter weil die dämliche Hexe die Treppe runtergefallen ist und sich die Beine gebrochen hat und nun Hilfe braucht. Dazu dieser Bullshit mit der Uhrumstellung. Hab daher Zeit.

Aber wieso MUSS man bestrafen?

Ich könnte jetzt lang und ausführlich ne Antwort schreiben aber ich befürchte das wäre sinnlos, weil dann wieder die Richtung geändert wird so wie es jetzt offenbar nicht mehr um die Todesstrafe geht sondern um den Zustand unseres Justizsystems im Allgemeinen und ob Kinderficker ungerecht behandelt werden oder sowas.
Daher mach ich es kurz.

Folgendes Szenario: Es gibt keine Strafen mehr. Für egal was. Mörder werden nicht mehr strafrechtlich verfolgt. Was glaubst du wohl was passieren wird:
Ich bin schwul, wie sehr wohl bekannt ist, und es gibt mittlerweile in Deutschland wieder politische Strömungen, die die Todesstrafe auch ganz gerne auf Menschen wie mich anwenden würden.

Würden diese Personen in diesem Szenario ohne Strafen wohl auf einmal ganz plötzlich einsehen, dass ihre Ansichten zur Homosexualität falsch sind? Oder würden da Morde und Körperverletzung ja quasi legal sind die dir erst die Scheisse aus den Knochen prügeln bevor sie dir den Schädel einschlagen?

Und wenn du deine Antwort auf diese beiden Fragen hast dann weisst du auch warum man bestrafen muss.

Und damit klinke ich mich dann aus. Geht ja anscheinend jetzt mehr darum dass die Justiz unfair oder von vorgestern oder sowas ist und dass es da Reformen braucht. Hat mit dem Threadthema nichts mehr zu tun. Außerdem finde ich die Kinderficker-Relativierung irgendwie creepy. Muss ich mir auch nicht geben.

Mfg
Sleepy
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Mittwoch, 29. März 2017, 13:08

Zitat von »Knurzhart«

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass gar keine Strafen dieselben Kriminalitätszahlen zur Folge hätten, wie irgendwelche, wie auch immer geartete Strafen. Es muss doch irgendwo eine Grenze aufgezeigt werden und daher denke ich, dass Konsequenzen, wenn man sich nicht regelkonform verhält, notwendig sind, denn sie wirken erstmal hemmend gegenüber potenziellen Straftätern und solange nicht präventiv etwaigen Straftaten entgegen gewirkt wird, bleiben sie auch notwendig.

Das weiß ich nicht, die meisten Menschen verhalten sich ja nicht regelkonform weil sie Angst haben, bestraft zu werden, sondern weil sie wissen, dass es so besser ist. Bei den Menschen, die sich nicht regelkonform verhalten, ist es lt. deren eigener Aussage tatsächlich egal, ob nun 1 Jahr oder 1 Jahrzehnt Strafandrohung im Raum steht. Es interessiert sie einfach nicht.
Am deutlichsten wird das durch die Statistik die zeigt, das eine Erhöhung des Strafrahmens keinerlei Auswirkungen auf die Fallanzahl hat.

Zitat von »Knurzhart«

Resozialisierung halte ich auch für die beste "Strafe", im Endeffekt übernimmt sie ja die Erziehung, die die Erziehungsberechtigten vor geraumer Zeit versäumt hatten, nur weiß ich nicht, wie umfassend sie angewandt werden kann.

Ein reines Absitzen der Strafe ohne Resozialisierung erzeugt nur Zeitbomben die irgendwann wieder straffällig werden. Da gebe ich dir 100% Recht. Wie umfassend sie angewandt werden kann und wird, liegt leider auch an der Gesellschaft und wie weit sie bereit ist, Menschen wieder zu reintegrieren.

Zitat von »Callim«

Das stimmt, aber wie schädigt ein Junkie durch Beschaffungskiminalität? Er klaut, das ist nicht schön, aber für das Opfer meist zu verkraften

Dem muss ich teilweise widersprechen. Ein Junkie verursacht auch erhebliche Kosten für die Sozialsysteme, sei es durch notwendige Gesundheitsbehandlungen, Hartz4, etc. Außerdem gehen die meisten bei der Beschaffungskriminalität äußerst rücksichtlos vor, so werden Menschen abgestochen oder ältere Menschen so feste angegangen, dass sie versterben. In Deutschland sterben jedes Jahr mehr Menschen durch Beschaffungskriminalität als denn durch Missbrauchstäter. Das ist leider Fakt.

Zitat von »Callim«

Im Moment sehe ich es so, dass die Opfer so lange benachteiligt werden, bis sie selber zum Täter werden. Dann erst wird gefragt, warum sie zum Täter wurden und es wird ihnen geholfen. Warum nicht schon früher, bevor sie selber zum Täter wurden?

Dazu haben wir bei uns in der Behörde einen entsprechenden Spruch, Täterarbeit ist Opferschutz.
Es gibt ja in Deutschland tatsächlich Projekte, an die sich Menschen mit entsprechenden Neigungen wenden können, bevor sie Täter werden. Nur leider sind diese völlig überlaufen und haben Wartezeiten von über 1 Jahr. Was wiederum auch den enormen Bedarf zeigt, der in diesem Bereich herrscht. So wie jahrzehntelang Missbrauch totgeschwiegen worden ist, so muss gesellschaftlich nun auch die Prävention in den Focus rücken. Das Wegsperren eines bereits übergriffig gewordenen Täters ist keine Prävention, sondern lediglich ein Sicherheitsriegel. Es gab aber dann bereits 1 Opfer, das entsprechend traumatisiert wurde. Viel wichtiger ist es, tätig zu werden, bevor es überhaupt nur 1 Opfer gibt. Und dass ist leider nicht so einfach.

Bzgl. der Theorie, dass Täter meist früher selber Opfer waren. Das stimmt teilweise. Für 50% aller Täter trifft das aber nicht zu. Diese sind einfach so veranlagt. Was an sich ja nichts strafbares ist.

Zitat von »Opelkult«

Dann frage ich mich wie du darauf kommst: Alle umbringen die anderst sind. Das ist mitnichten meine Meinung

Das habe ich aus deinen beiden Aussagen addiert. Erst schriebst du:

Zitat von »Opelkult«

Für Vergewaltigung und Kinderschändung sollte man das anwenden

und ergänzt dann:

Zitat von »Opelkult«

Dieses wertlose Stück Sch***** ist nach etwas über zwei Jahren Jugendgefängnis wieder raus gekommen (der Mensch der dafür verantwortlich war sollte gleich mit aufgeknüpft werden).

De facto forderst du, dass ein Richter der Strafvollstreckungskammer (der entscheidet ob jemand entlassen wird) "aufgeknüpft" wird, obwohl er nur seinen Job gemacht hat. Es ist schlicht sein Job zu entscheiden, ob jemand entlassen wird oder nicht. Er stützt sich dabei auf Beurteilungen die er aus der Haftanstalt sowie eventuell von Gutachtern bekommt.
Wie auch immer, der RIchter hat nun mit Sicherheit kein Verbrechen im Sinne der Justiz begangen. Trotzdem forderst du, dass er umgebracht werden soll, weil er eine Entscheidung getroffen hat, die du nicht gut findest. Deswegen bin ich da bei dir drauf gekommen.

Was meine Homosexualität angeht, dies war ja nicht auf dich bezogen. Aber viele sympathisieren heutzutage z.B. mit der AfD. Und von etlichen Parteivertretern dieser Partei gab es schon Entsprechende Aussagen bzgl. "normaler" Homosexueller. Die meisten rechten Parteien nutzen diese höchst emotionale Thema um sich darüber zu etablieren.
"Todesstrafe für Kinderschänder" ist nunmal ein tolles Schlagwort, wo viele beifällig nicken.

Zitat von »Opelkult«

Damit sich da überhaupt jemand meldet müsste das Ganze anonym ablaufen. Ich kann mir nicht vorstellen das irgendjemand zu einem fremden Menschen geht und zugeben wird er ist pädophil.

Das stimmt absolut. Viele Täter mit denen ich zu tun hatte, haben mir genau das gesagt. Das sie einfach nicht wussten und sich nicht getraut haben, sich irgendjemand zu offenbaren. Warum nicht? Aus Angst vor gesellschaftlicher Isolation oder noch schlimmeren (Fackeln und Mistgabeln). In einer Stadt mag das noch irgendwie gehen, aber auf einem Dorf?
Aber, wenn es bei jemandem bekannt wäre (ohne das bereits ein Übergriff erfolgt wäre) dann würde man ja darauf achten, dass er nicht alleine mit Kindern ist oder nicht in entsprechenden Berufen arbeitet. Man würde quasi ein Auge darauf haben. So wie man einen Junkie kein Heroin sortieren läßt oder einen Alkoholiker besser nicht in einer Brauerei (am besten noch mit Deputat) anstellt.
Das wäre, rein hypothetisch, ein relativ guter Opferschutz.
Leider alles graue Theorie, denn bei den besonders schutzwürdigen Mitgliedern unserer Gesellschaft spielen eben auch Emotionen mit. Das definiert uns als Menschen ja auch. Ich zeige hier nur Optionen auf, Möglichkeiten wie Dinge anders laufen könnten um Täter gar nicht erst entstehen zu lassen.

Zitat von »Sleepy«

Würden diese Personen in diesem Szenario ohne Strafen wohl auf einmal ganz plötzlich einsehen, dass ihre Ansichten zur Homosexualität falsch sind? Oder würden da Morde und Körperverletzung ja quasi legal sind die dir erst die Scheisse aus den Knochen prügeln bevor sie dir den Schädel einschlagen?

Natürlich würden sie ihre Einstellung nicht ändern. Mir ging es auch nicht um eine Welt ohne "Strafen" sondern darum das "Wegsperren" bzw. die "Todesstrafe" durch humanere und "entwickeltere" Formen zu ersetzen. Oder siehst du es so, das einmal eingeschlagene Wege immer beibehalten werden müssen?

Zitat von »Sleepy«

Außerdem finde ich die Kinderficker-Relativierung irgendwie creepy. Muss ich mir auch nicht geben.

Ich hatte angekündigt das es provozierend ist und das deckt sich auch nicht zu 100% mit meiner persönlichen Ansicht. Ich kann dir versichern, dass ich wahrscheinlich mehr Täter hinter Gitter gebracht habe, als die meisten hier. Das ist manchmal sehr belastend, es ist ein Scheissjob, aber einer muss ihn ja machen.
Silver

Sleepy

Bermudadreieck-Umflieger

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Mittwoch, 29. März 2017, 17:32

Ich hatte angekündigt das es provozierend ist und das deckt sich auch nicht zu 100% mit meiner persönlichen Ansicht.

Nur weil man ankündigt etwas "Provokantes" zu sagen stellt das einem aber keinen Freifahrtschein aus. Und diese Relativierungen kommen eigentlich immer von Leuten die da irgendwo versuchen ihre eigenen Ansichten zu verteidigen. Das ist wie wenn nen Rassist sagt: "Ich bin ja kein Rassist...aber wenn man sich zB diese Statistik mal anschaut dann bla bla irgendein Nazipropagandaunsinn bla bla." Dann "provokant" darüber diskutieren zu wollen dass die böse Gesellschaft doch schuld ist wenn irgendwelche Perversen Kinder vergewaltigen weil sie ja nun mal so sind und Angst vor Mobs haben müssen ist das Gleiche in Grün. So nen Unsinn sollte man direkt im Keim ersticken damit das ja nicht einreisst.

Ich kann dir versichern, dass ich wahrscheinlich mehr Täter hinter Gitter gebracht habe, als die meisten hier. Das ist manchmal sehr belastend, es ist ein Scheissjob, aber einer muss ihn ja machen.

Mal aus Neugierde...gibts eigentlich irgendeinen Bereich in dem du noch nicht tätig warst? Irgendwie ist es egal worum es geht, du hast oft schon beruflich mit dem Thema zu tun gehabt. Is mir schon häufiger in Threads aufgefallen.
Was du heute kannst besorgen, ist mit Sicherheit nicht derart wichtig, dass es sich nicht auch verschieben lassen würde!

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