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Manetuwak

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Freitag, 8. September 2017, 14:03

Die Definition von "Nichts" ist doch existent und schlüssig (Logik und Deduktion sind aber nicht immer das Allheilmittel), nur läuft sie deiner Auffassung zu wider und daher definierst du sie um. Das kann klug sein um einen anderen Blickwinkel einzunehmen aber es garantiert nicht, dass dieser neue Blickwinkel dir die "Wahrheit" offenbart, welche ja auch definitionsabhängig ist.

Deine Weltsicht ist dein Eldorado aber nicht das der anderen, insofern empfinden die meisten Menschen deine argumentativen Ausführungen als esoterische Schwurbeleien.

Es ist doch die Frage ob man ein "Nichts" aufgrund unserer physischen und psychischen Eingeschränkheit überhaupt objetiv definieren kann. Denn zumindest virtuell, kann man einen infinitisemales Segment der Raum-Zeit definieren, in welchem für den Bruchteil einer Sekunde (vermutlich im Planck'schen Skalenbereich (Räumlich und Zeitlich gesehen)) absolut nichts sein wird. Aber das wäre eine vollkommen unzureichende Definition von "Nichts". Sie wäre nicht allgemein gültig, nur der Beweis, dass es ein "Nichts" nach unserem Verständnis gibt.

Es scheint also schwer vorstellbar, dass es ein "Nichts" von der größe unseres Universums gibt. Und wer sagt uns denn, dass das Universum wie wir es sehen und erkunden können als "groß" gilt? (Finale Szene aus Men in Black) ;-D
Letztlich alles Definitionssache. Ein Ding also, dass Wesen zusammenkonstruieren die niemals objektiv sein können und zudem auch sprachlich und mathematisch einfach nicht die Mittel haben etwas solch abstraktes ausreichend beschreiben zu können. Auch die "0" ist doch nur ein Platzhalter.
Letztlich ist es also müßig sich darüber den Kopf zu zerbrechen, oder?
Vanitas vanitatum

Memento mori

Mors certa hora incerta

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Manetuwak« (8. September 2017, 14:09)


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Estebenjo (08.09.2017)

Eldorado

Bermudadreieck-Umflieger

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197

Freitag, 8. September 2017, 16:30

meine Argumentations-Versuche als esoterische Schwurbeleien anzusehen ist nun nicht nett = aber ich bin mir das Dilemma schon wohl bewusst, das den meisten hier anwesenden User die persönlich gemachten paranormalen Erfahrungen einfach fehlen und sich ihren Reim aus zweiter Hand besorgen müssen .... ich behaupte aber, das eigene, persönlich durchlebte paranormale Erfahrungen immer die bessere Wahl ist, um für sich einen Vergleich zu ziehen, um abzuwägen, um unabhängig die Wahrheit zu erkennen, denn wem oder was kann ich mehr Vertrauen schenken als meiner Selbst?!... Diese persönlichen Erfahrungen sind durch nichts zu ersetzen und sind extrem wertvoll für mich.... das man mir diesen Erfahrungsschatz abschwatzen oder kleinreden möchte ist da die Norm.... er resultiert ganz einfach aus der Tatsache, das, wenn einem so etwas nicht widerfährt es bei anderen dann auch nicht sein kann ... somit geht man dann den für sich einfacheren Weg.(anstatt den Anderen auch nur ansatzweise in Erwägung zu ziehen)

das ich mir dabei mein eigenes Eldorado erschaffe ist mir bewusst.... aus diesem Grunde bin ich ja auch frei von jeglicher Religionsgemeinschaft und glaube nur an das, was mir widerfährt... ich bin diesbezüglich ein sehr skeptischer Mensch, der stets Beweise haben muss, darum fühle ich mich auch nicht als ein Gläubiger ... ich trage viel eher das Wissen darüber in mir und es wäre anhand dieses Wissens grob fahrlässig, würde ich diese Tatsache ignorieren.... und trotz dieses Wissens / trotz dieser Zuversicht / trotz dieser Sorglosigkeit bin ich hier auf Erden ein Mensch, der schon zu Lebzeiten dass (spezielle) Wissen (wie/warum/weswegen usw.) einfach nur wissen möchte, was ich eines Tages ja eh erlange = es liegt wohl in unsere Natur neugierig zu sein ;)

Zitat

Letztlich ist es also müßig sich darüber den Kopf zu zerbrechen, oder?

wenn du die Erkenntnis daraus gemeint hast = natürlich ist es müßig sich darüber den Kopf zu zerbrechen, denn eine befriedigende Antwort werden wir zu Lebzeiten nicht bekommen.

aber darum geht es mir gar nicht! ... mein Ziel sieht ganz anders aus und hat nichts mit "verstehen wollen" zu tun. (zumindest nicht in erster Linie)
willst du ein Problem lösen so löse dich vom Problem

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Eldorado« (8. September 2017, 16:51)


Manetuwak

Geisterjäger

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198

Montag, 11. September 2017, 07:13

Hallo Eldorado,

ich kann nachvollziehen, dass meine Ausführungen für dich unnötig klangen, teilweise diffamierend, ich kann dir aber versichern, dass das nicht meine Absicht war. Ich wollte dir lediglich den Spiegel vorhalten. Was, wie ich sehe nicht von nöten war; in zweiter Linie ging es mir aber um den Punkt, dass du deine Ausführungen und Ansichten für uns Außenstehende nur schwach darlegst. Ich spreche dir demnach weder deine Erfahrungen noch deine daraus gezogenen Schlussfolgerungen ab.
Besonders interessant fand ich folgendes:

ich behaupte aber, das eigene, persönlich durchlebte paranormale Erfahrungen immer die bessere Wahl ist, um für sich einen Vergleich zu ziehen, um abzuwägen, um unabhängig die Wahrheit zu erkennen, denn wem oder was kann ich mehr Vertrauen schenken als meiner Selbst?!


Das ist doch sehr pauschal oder? Denn wer kann denn in jeder Lage die eigenen Erfahrunge zu Rate ziehen, gerade die von dir gemachte Einschränkung auf Paranormales macht es da schwer.
Kannst du dir denn immer zu 100% vertrauen?
Und gerade die Beantwortung der letzten Frage ist interessant für mich, da ich gerne wüsste wie du das bewerkstelligst und mit einigen der Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften in Einklang bringst.
Woher kommt dein Gedankengang, dass man nur mit eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen die Wahrheit erkennen oder den Weg zu ihr einschlagen kann?


Diese persönlichen Erfahrungen sind durch nichts zu ersetzen und sind extrem wertvoll für mich


Glaube ich dir uneingeschränkt.

das man mir diesen Erfahrungsschatz abschwatzen oder kleinreden möchte ist da die Norm


Und es ist die Norm, denjenigen, welche deine Erfahrungen nicht teilen exakt folgendes vorzuwerfen:

er resultiert ganz einfach aus der Tatsache, das, wenn einem so etwas nicht widerfährt es bei anderen dann auch nicht sein kann ... somit geht man dann den für sich einfacheren Weg.(anstatt den Anderen auch nur ansatzweise in Erwägung zu ziehen)



Was wiederrum mit deinen Erfahrungen übereinkommt. Ich kann mir vorstellen, dass es extrem schwierig ist deine Erfahrungen den nicht Erfahrenen zu schildern, gerade auf emotionaler und mentaler Ebene aber dies kannst du deinem Gegenüber dann nicht zum Vorwurf machen.

Ich ziehe deine Sichtweise in Erwägung aber die Beschreibbarkeit deiner Erlebnisse macht es extrem schwierig es nachzuvollziehen. Dazu kommt dann natürlich auch meine Haltung aufgrund der aktuellen, wissenschaftlichen Erkenntnisse in diesem Bereich. Ich mache allerdings ohne umschweife das Zugeständnis, dass wir so einiges noch nicht verstanden haben und womöglich auch nie werden.

aber darum geht es mir gar nicht! ... mein Ziel sieht ganz anders aus und hat nichts mit "verstehen wollen" zu tun. (zumindest nicht in erster Linie)


Aber es geht um eine Form von Erkenntnis?!
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