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feanor

Spukhausbewohner

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31

Freitag, 4. Mai 2007, 08:29

Das stimmt natürlich.... aber wir leben hier schließlich nicht in Phántasien (leider) und können nicht mitverfolgen, wie das Nichts irgendwie ensteht oder wächst. Sollte es so etwas geben, dann wird das nicht so mir nichts dir nichts vor unseren Augen entstehen, oder?

Wir sind also von unserer Geburt an "blind".

Da fällt mir ein--- Michael Ende beschreibt das Nichts in der Unendlichen Geschichte auch als Blindheit...


Das Nichts... Das Nichts ist auch in unserer Sprache kein Nichts. Denn es existiert, wenn auch nur als Wort.

Ich weiß mitlerweile nicht mehr wie ich meine Vorstellung über das Nichts noch erlären soll. Man helfe mir bitte.
Gurth an Glamhoth!

Ategato

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32

Freitag, 4. Mai 2007, 13:56

Zitat

Das Nichts... Das Nichts ist auch in unserer Sprache kein Nichts. Denn es existiert, wenn auch nur als Wort.


Das würde ich so nicht sagen. Bei Phobophobias Beispiel mit dem Wald und der Menschenleere, sagt man auch, dass hier nichts ist. Und dabei meint man, dass es da leer ist. Heißt das etwa, dass das Nichts Leere bedeutet? (Hier existiert das Nichts nicht nur als Wort)

Zitat

Ich weiß mitlerweile nicht mehr wie ich meine Vorstellung über das Nichts noch erlären soll. Man helfe mir bitte.


Ich denke mal das war verständlich genug ^^
Alles, was sich auf "ich/mich/mein" bezieht, kann/soll auf den Menschen allgemein bezogen werden, was impliziert, dass ich in vielen Aussagen von einem Normalfall, Normwert oder auch Durchschnitt ausgehe und diese(n) als Ausgangspunkt benutze. Somit ist - zumindest aus konstruktivistischer Sicht - die Aussagekraft der Erläuterungen trotz Einbeziehung empirischer Daten und Fakten a priori relativ zu betrachten. Je nach Wahrnehmungs-Cluster des Lesers sind sie völlig falsch oder richtig.

Anskar

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33

Freitag, 4. Mai 2007, 15:30

Ok setzten wir vorraus das:
Das gegenteil von Nichts etwas ist. Schwarz ist keine Farbe sondern ein Ton - wie weiß einer ist.
Die alten griechen haben als erstes eine Menschliche denkweiße definiert die (wenn man sie bewusst benutzt) offt weiterhilft.
Wenn man vor etwas steht was einem noch nie begegnet ist - also etwas unbekanntes - (es kann sich um alles handeln von einem Tier bis zu einem Problem egal was) soll man das unbekannte beobachten und es mit sachen vergleichen die man kennt (z.B. wenn jemand noch nie einen Papagai gesehen hat wird er sich eine Taube vorstellen und sich denken "ja das ist ein Vogel"). Das problem ist aber das wir vor einem Problem stehen das uns gänzlich unbekannt ist weil wir es mit keiner sache vergleichen können die wir bisher erlebt hatten (oder hat jemand schon mal ansätze von "nichts" gesehen?). Niemand kann sich z.B. eine "neue" Farbe vorstellen da wir nie eine gesehen haben. Ich sage nicht das es "nichts" nicht gibt aber es ist wie gesagt ergebnisslos darüber zu diskutieren da unser gehirn es mit nichts in verbindung setzen kann. Das ist wie als würde man eine Datei aufrufen wollen die der computer nicht lesen kann.

PS: Hier im Portal fällt mir diese Dankweise ganz oft auf. Vor allem in den Bereichen: Krypto und Geister. Da schildern personen ihre sichtungen und erlebnisse und gleich darauf versuchen alle diese erlebnisse mit "logischen" möglichkeiten zu erklären. ganz natürliche denkweise.

feanor

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34

Freitag, 4. Mai 2007, 15:30

Das Nichts bedeutet Leere. Und man könnte uch sagen, dass Nichts ist da wo existente Dinge nicht sind. Dadurch wird es zu einer Art Platzhalter, ein Objekt, dass auf eine Räumlichkeit begrenzt ist. Und da wo Raum ist, da ist ja dann doch etwas.
Ich glaube es gibt keine Möglichkeit, das Nichts mithilfe der Sprache auszudrücken.
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Anskar

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35

Freitag, 4. Mai 2007, 15:45

Man kann es bennen aber nicht beschreiben. ist wie mit einer "neuen" Farbe. Ich kann ihr zwar einen Namen geben aber sie nicht beschreiben!!

Cyllíeth

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36

Freitag, 4. Mai 2007, 15:46

Hmmm...
wenn das Nichts einen Raum hätte, dann verfügte es auch über Zeit.
Gehen wir davon aus, dass Zeit im Nichts existiert?
Wenn nicht, dann dürfte das Nichts auch über keinen Raum verfügen, denn Raum und Zeit sind unmittelbar miteinander verknüpft.

Nichts: völlige Abwesenheit jeglichen Seins, einschließlich Raum und Zeit :!:
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Anskar

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37

Freitag, 4. Mai 2007, 15:51

DANKE Cyllíeth
Das war eine schöne definition des "nichts" die wir uns zwar nicht vorstellen aber -wie man sieht- beschreiben können!!
sonst noch irgendwelche fragen??

Cyllíeth

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38

Freitag, 4. Mai 2007, 16:02

bitte,bitte ^_^

Stimmt schon, dass allein die Idee des Nichts die menschliche Vorstellungskraft übersteigt. Seinen Horizont durch solche Diskussionen zu erweitern, finde ich dennoch sehr wichtig, damit nicht auch noch der letzte Rest Intellekt von den knallbunten Trashmedien völlig überrannt wird :D
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feanor

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39

Freitag, 4. Mai 2007, 16:21

Wahre Worte.

Cyllíeth hat genau das gesagt, was Soulwind zu Beginn schrieb, nur ist niemand darauf eingegangen.
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Ategato

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40

Freitag, 4. Mai 2007, 16:31

Zitat

Hmmm...
wenn das Nichts einen Raum hätte, dann verfügte es auch über Zeit.
Gehen wir davon aus, dass Zeit im Nichts existiert?
Wenn nicht, dann dürfte das Nichts auch über keinen Raum verfügen, denn Raum und Zeit sind unmittelbar miteinander verknüpft.


Also das Nichts vor dem Urknall (es heißt ja nicht umsonst, Urknall=Anfang allen Lebens. und Nichts= Nicht-Existenz. Also vor Anfang=Nichts) müsste Zeit haben. Denn wenn es keine Zeit dort gegeben hätte, würde das Nichts garnicht vergehen und es würde nicht zum Urknall kommen.
Jetzt wo ich aber überlege, kann es vor dem Urknall gar kein Nichts gegeben haben. Da musste etwas sein, beispielsweise ein Auslöser/Grund für den Urknall. Also wenn da kein Nichts war, was war da dann??? Etwa ein Nichts, welches aber nicht unseren Vorstellungen (die wir ja irgendwie doch nicht haben können) entspricht???

Zitat

Seinen Horizont durch solche Diskussionen zu erweitern, finde ich dennoch sehr wichtig, damit nicht auch noch der letzte Rest Intellekt von den knallbunten Trashmedien völlig überrannt wird



Cool, genau das wollte ich auch erreichen :D
Alles, was sich auf "ich/mich/mein" bezieht, kann/soll auf den Menschen allgemein bezogen werden, was impliziert, dass ich in vielen Aussagen von einem Normalfall, Normwert oder auch Durchschnitt ausgehe und diese(n) als Ausgangspunkt benutze. Somit ist - zumindest aus konstruktivistischer Sicht - die Aussagekraft der Erläuterungen trotz Einbeziehung empirischer Daten und Fakten a priori relativ zu betrachten. Je nach Wahrnehmungs-Cluster des Lesers sind sie völlig falsch oder richtig.

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41

Freitag, 4. Mai 2007, 16:37

Das Nichts kann man auf viele verschiedene Dinge beziehen und man kann das Nichts auch verschieden interpretieren.

Jeder hat eine andere Vorstellung von dem Nichts und deswegen drehen wir uns mit der Diskussion hier im Kreis, trotzdem finde ich das Thema genial.

Wie Cyllieth schon sagte, ist es toll mit so einer Diskussion und mit den Ansichten anderer, den eigenen Horizont zu erweitern.

@ feanor,

Zitat

Cyllíeth hat genau das gesagt, was Soulwind zu Beginn schrieb, nur ist niemand darauf eingegangen.


Es ist niemand darauf ein gegangen, weil niemand die Ansicht von SoulWind teilen konnte.

Das war nun mal seine Ansicht und muss nicht jeden ansprechen.

Ich zB. habe eine ganz andere Vorstellung vom Nichts.


Gruß, Phobo. ;)
.
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42

Montag, 7. Mai 2007, 20:58

Seid ihr etwa schon fertig mit dem philosophieren?

Ich hoffe doch nicht. ;)

Ich möchte nochmal versuchen, eure Gedanken mit meinen Gedanken an zu stoßen.

Schaut euch mal folgendes Bild an:



Nennen wir das Bild einfach "Gegenteil".

Das Nichts ist der Gegenbegriff zum Sein.

Es gibt immer einen Gegensatz, also ohne Nichts kein Sein und ohne Sein kein Nichts.

Also können wir davon ausgehen, das beides existiert.

Wie ihr sehen könnt, zeigt das Bild Gegensätze und es zeigt auch, das ohne dem einen, das andere nicht existieren kann.

Es zeigt, das da wo weiß ist, auch schwarz vorhanden sein muss.

Da wo gut ist, ist auch böse, da wo rechts ist, muss auch links sein.

Ohne positiv gibt es kein negativ.

Was würdet ihr sagen, warum hat das Yin-Yang Zeichen die "Farben" schwarz und weiß und nicht blau und grün?

Ich habe folgendes gefunden:

Farbe ist eine Sinnesempfindung und keine physikalische Eigenschaft eines Gegenstandes.

Die Wahrnehmung von Farben wirkt auf zweierlei Art psychologisch:

* Sie kann Assoziationen hervorrufen.

Das sind Vorstellungen, meistens Erinnerungen an Dinge wie Feuer (Rot), Gras (Grün), Zitrone (Gelb).

* Sie kann Gefühle (Farbgefühl, Gefühlston, Anmutungsqualität, Gefühlscharakter) hervorrufen.

Die kommen vor allem dann gut zum Ausdruck, wenn man Substantive in Eigenschaftswörter verwandelt oder von vornherein Eigenschaftswörter verwendet, die am ehesten Gefühle auszudrücken vermögen.

Quelle: * Klick *


Nochmal kurz zur Entstehung des Universums:

Das Sein kann nur mit Hilfe des Nichts entstehen und das Nichts kann nur mit Hilfe des Seins entstehen.

Also sind wir Menschen das Gegenteil des Nichts?

Quasi sind wir ja aus dem Nichts entstanden und mit unserem Sein werden wir uns auch wieder ins Nichts befördern. Ein Kreislauf der Gegensätze!

Was ist das Gegenteil vom Menschen?

Gibt es überhaupt ein Gegenteil zum Mensch?


Folgendes noch zu den Farben schwarz und weiß:

Schwarz ist die Bezeichnung für eine Farbe bzw. eine Farbempfindung, welche beim Fehlen optischer Reize auftritt, wenn also die Netzhaut ganz oder nur teilweise keine Lichtwellen im sichtbaren Spektrum rezipiert.
Das zugehörige Substantiv ist die Schwärze. Die Farbe Schwarz.

* de.wikipedia.org/wiki/Schwarz

* www.ev-akademie-baden.de/presse/2001/art0157.htm


Für den Menschen entsteht der Farbeindruck weiß immer dann, wenn ein Material das Licht in einer Weise reflektiert, so dass alle 3 Zapfen in der Netzhaut des Auges gleichmäßig stark und mit ausreichend hoher Intensität gereizt werden.
Als weiß wahrgenommenes Licht muss demnach mindestens solche Wellenlängen enthalten, die den drei Spektralfarben Orangerot, Grün und Violettblau entsprechen.

* de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9F

* www.ev-akademie-baden.de/presse/1999/art9908.htm


Wenn schwarz "Leere und Nichts" bedeutet, was bedeutet dann die Farbe weiß?

Fülle und Sein?

Für mich bedeutet weiß eher Leere und Nichts.

Gibt es Dinge von denen es gar kein Gegenteil gibt?

Fragen über Fragen... ;)


Gruß, Phobo.
.
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Anskar

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43

Montag, 7. Mai 2007, 21:07

Aber das würde ja bedeuten das mit dem aufhören des "sein" (der Tod) das "nichts" anfangen würde. Also wäre das "nichts" der Tod. Beim Menschen. oder besser gesagt bei dem was man Seele nennt oder das Wesen eines Menschens. Denn der Körper ist ja immer da. Der entsteht aus etwas. Also war der Körper schon immer da. aber die Seele wird dann zu "nichts".

Interesanter Denkansatz.

Ategato

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44

Montag, 7. Mai 2007, 21:10

Naja wenn man stirbt, ist das ja nicht gleich die Nicht-Existenz, sondern du lebst ja irgendwie als Seele weiter. Von daher ist das dann auch nicht das Nichts. Erst wenn du auch als Seele nicht mehr weiterlebst, dann würde vielleicht das Nichts kommen.
Alles, was sich auf "ich/mich/mein" bezieht, kann/soll auf den Menschen allgemein bezogen werden, was impliziert, dass ich in vielen Aussagen von einem Normalfall, Normwert oder auch Durchschnitt ausgehe und diese(n) als Ausgangspunkt benutze. Somit ist - zumindest aus konstruktivistischer Sicht - die Aussagekraft der Erläuterungen trotz Einbeziehung empirischer Daten und Fakten a priori relativ zu betrachten. Je nach Wahrnehmungs-Cluster des Lesers sind sie völlig falsch oder richtig.

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45

Montag, 7. Mai 2007, 21:13

Bist du schon mal gestorben?? Oder irgendwer der damals zurückam und dir alles erzählt hat so das du ganz genau weißt das es nach dem Tot vielleicht etwas gibt? Ich glaube nicht also kannst du doch nicht davon ausgehen!!

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