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Ricya

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Donnerstag, 24. Mai 2007, 23:43

Spukorte und ihre Geschichten rund um die Welt

Da ich eine Menge Bücher über "angebliche" Spukorte besitze, möchte ich hier einen Thread eröffnen, in dem ich euch diese Orte einmal vorstelle. Sie liegen überall auf der Welt verstreut.
Natürlich schaffe ich das nicht aufeinmal, da es unendlich viele sind. Aber mit der Zeit werde ich mich schon durcharbeiten. :wink:

Ich beginne mit einem Schloß, daß zu den "spukreichsten" in ganz Schottland gehört:

Glamis Castle



Bewohnt wird das Schloß seit 1372 und gilt damit als das am längsten bewohnte Schloß Schottlands. Auch Shakespeare ließ sich von Glamis Castle inspirieren und machte seinen Macbeth zum "Thane of Glamis". Am berühmtesten an Glamis Castle ist die Sage vom "geheimen Zimmer" und dem "Glamis-Monster". Es wird erzählt, daß gegen Anfang des neunzehnten Jahrhunderts ein Monster als Erbe von Glamis geboren sein. Das bedauernswerte Geschöpf, mehr Kröte als Mensch, soll sehr stark gewesen sein. Aus diesem Grund wurde es in einem geheimen Raum innerhalb des Schloßes versteckt. Die genaue Lage des Zimmers kannten insgesamt nur drei Personen: der damalige Earl, sein nächstältester Sohn und der Gutsverwalter. Gelöst wurde das Rätsel nie, obwohl Gerüchte erzählen, das Wesen sei 1921 in sehr hohem Alter gestorben. Der fünfzehnte Earl sprach damals die Worte: "Wenn sie auch nur das Wesen des Geheimnisses erraten könnten, würden Sie Gott auf Knien danken, daß es nicht das Ihre ist!".

Eine andere Geschichte erzählt, daß einst der Lord of Glamis mit dem Earl of Crawford so in ein Kartenspiel vertieft war, daß er sich weigerte sich es abzubrechen, als es schon zum Sonntag schlug. Prompt erschien der Teufel und bat darum mitspielen zu dürfen. Natürlich verspielte der Lord of Glamis dabei seine Seele und verstarb kurz darauf. Der Raum, in dem das Kartenspiel stattfand, soll seit damals zugemauert sein, da immer um Mitternacht ein schreckliches Schimpfen und Fluchen daraus zu hören gewesen sein soll.

Auch von der Krypta des Schloßes gibt es etwas zu erzählen. Bei einer Fehde mit ihren Feinden, suchte der Ogilvy-Familienclan Schutz im Schloß. Sie durften sich in einem abgelegenen Verlies verstecken. Doch der damalige Lord Glamis ließ den Raum zumauern, und die unglückseligen mußten verhungern. Noch heute sollen schreckenerregende Geräusche aus dem Verlies dringen.

Zudem soll der Geist einer damals als Hexe verbrannten Frau und der eines Negerjungen umgehen. Also, Gespenster satt. Was von all´den Geschichten wirklich der Wahrheit entspricht, werden wir nie erfahren............

Quelle: Buch, Verwunschenes England und Irland von Richard Jones und das Buch, Im Reich der Geister von Simon Marsden

Und hier noch eine Seite von gespensterweb. zu Glamis Castle:
[url=http://www.gespensterweb.de/Spukorte/GO01/body_go01.htm




[u]Raynham Hall[/u]

Von diesem stattlichen Anwesen habe ich leider kein Bild im Net gefunden! :(
Dennoch muß ich es erwähnen, da darin eines der wohl berühmtesten Geisterfotos entstanden ist, daß bis heute nicht als Fälschung eingestuft werden konnte:



(Bild entnommen von Geister und Gespenster.de)

"Dame in braun" nennt sich die Gestalt, und ihre Geschichte ist folgende:

Es soll sich dabei Dorothy Walpole handeln, der Ehefrau des zweiten Marquess of Townshend. Diese hatte eine Affäre mit dem zügellosen Lord Wharton. Als ihr Mann der Lord of Townshend hinter diese Sache kam, kerkerte er aus Wut seine Frau in ihren Gemächern ein, wo sie 1726 offiziell an Pocken starb. Inoffiziell war es ihr gebrochenes Herz. Und laut der Legende, fiel sie die große Haupttreppe herunter und erleidete einen Genickbruch. Seitdem streift ihr Geist ruhelos durch das Gebäude.

Warum sie genau starb, wird wieder einmal ein Rätsel bleiben. Tatsache aber ist, daß der Fotograf Mr. Provand im Semptember 1936 die "braune Lady fotografiert haben soll. Das Foto wurde genaustens untersucht, doch bis heute, konnte keine Fälschung festgestellt werden.

Quelle: Buch, Spuk und Gespenster von Simon Marsden und das Buch, verwunschenes Engald und Irland von Richard Jones

Hier noch ein paar Seiten dazu:
[url=http://www.philoreal.de/websystem/gespenst.html

[url=http://geisternet.com/index.htm?FILE=ht ... gation.htm





[u]Leap Castle[/u]

Leap Castle gilt als das größte Spukschloß Irlands:



Es gehörte einst dem Clan der O´Caroll´s, eine mächtige und kriegerische Familie. Wenn wundert´s, daß sich da viele Legenden um das Schloß ranken?

Im 16.Jahrhundert veranstaltete O´Carroll Leap ein großes Bankett. Er lud dazu sämtliche Verwandte ein. Sobald die Gäste aber am Tisch saßen, wurden sie alle niedergemetzelt.
In der Kapelle des Schloßes soll der einäugige Teige O´Carroll seinen Bruder erschlagen haben, der betend vor dem Altar kniete.

Nachdem das Anwesen 1922 durch ein Feuer zerstört wurde, holte man angeblich 3 Wagenladungen voll Knochen heraus, die sich in unterirdischen Gängen und Verliesen befanden.
Nun tummeln sich angeblich dort eine Menge Geister.

Quelle: Buch, Verwunschenes England und Irland von Richard Jones und das Buch, Im Reich der Geister von Simon Marsden

Das habe ich dazu noch gefunden:

Zitat

Das berühmteste Spuckschloss Irlands sowie Europas ist jedoch das Leap Castle in der Grafschaft Offaly. Dieses Schloss war bereits Gegenstand verschiedener wissenschaftlicher Untersuchungen, deren Ergebnisse auf verschiedenen Fernseh-programmen ausgestrahlt wurden.


weiterlesen

hier

einfach nach unten scrollen!



So, für´s erste reichts, wenn Interesse besteht, führe ich die Liste weiter! :wink:

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2

Sonntag, 27. Mai 2007, 09:49

Und weiter geht´s! :D

Bisham Abbey




Bisham Abbey steht rund 80 Kilometer westlich von London. Es wurde im 13. Jahrhundert von den Templern errichtet, und seitdem mehrfach umgebaut.
In Elisabethanischer Zeit lebte dort die adlige Familie Hoby. Lady Hoby, die eine ehrgeizige Frau war, hatte angeblich sechs Kinder, von denen das jüngste, William, seine Mutter oft verärgerte, da er etwas einfältig und daher nicht so lernfähig war. Deshalb fand der arme Junge auch den Tod durch die Hand seiner Mutter.

Über den Tod des Jungen gibt es verschiedene Geschichten.
Einmal heißt es, seine Mutter soll in totgeprügelt haben, als er seine Hausaufgaben wieder einmal nicht zu ihrer Zufriedenheit erledigte. Und ein anderesmal wird erzählt, Lady Hoby soll William in ein Zimmer gesperrt haben, um dort seine Arbeiten zu verbessern. Am selben Tag, wurde sie aber zu Königin Elisabeth der Ersten befohlen, zu der sie Kontakte pflegte, und vergaß aber, den Bediensteten von dem eingesperrten Jungen zu erzählen. Als sie Tage später wieder zurückkam, soll das unglückliche Kind verhungert gewesen sein.

Über den wahrheitsgehalt der Geschichte scheiden sich die Geister, zumal keine Geburtsurkunde von einem William in der Famillie Hoby existiert. Andererseits sollen Arbeiter, als das Gebäude 1840 renoviert wurde, zwischen Dielenbalken etliche vergilbte Hefte von der Familie Hoby gefunden haben, von denen eins, mit verwischten Wörtern und Tränenspuren übersät gewesen sein soll.

Zumindest soll Lady Hoby noch heute als Geist in Bisham Abby wandeln, vor ihr eine Schale mit unsichtbaren Wasser schwebend, in der sie versucht, sich ihre Hände von der Schuld reinzuwaschen.

Quelle: Buch, Spuk und Gespenster von Simon Marsden
Buch, Geisterphänomene aus der Time-Life Reihe: Geheimnisse des Unbekannten

Hier noch ein Link zu Bisham Abbey:
http://www.absinthes-anderswelt.de/spukneu.htm#kap17




Schloß Wolfsegg




Diese im Jahre 1028 erbaute Festung, soll den Geist einer weißen Frau beherbergen, die bis heute in den dunklen Korridoren wandeln soll.
Nach der Legende, heiratete einer der Barone vom Geschlecht der Laaber, eine schöne Frau. Die Verwandschaft des Barons, sah diese Vermählung aber Katastrophe an, da damit die Chancen schwanden, des mächtigen Anwesens habhaft zu werden. Deshalb schmiedeten sie ein Komplott:
Man brachte die arme Frau in eine eindeutige Situation mit einem anderen Mann. Dem Baron erzählte man, seine Frau plane ein heimliches Stelldichein. Als er dann zur Burg eilte, um die beiden bei einem nicht vorhandenen Rendevous zu erwischen, brachte er schließlich beide um. Die habgierige Verwandschaft, tötete daraufhin den Burgherren, um bei der Bevölkerung einen Akt der Gerechtigkeit hinzustellen.

Skeptiker sprechen davon, daß die Erscheinungen auf Wolfsegg von Irrlichtern ausgehen sollen, die durch Gase hervorgerufen werden, die aus einer fledermausbewohnten Tropfsteinhöhle unter der Burg stammen.

Quelle: Buch Geisterphämonene aus der Time-Life Reihe, Geheimnisse des Unbekannten

Hier noch eine Seite zu Wolfsegg:
http://www.fotoautor.de/Weitere_Orte/Kal…g/wolfsegg.html



Burg Wildenstein



Auf dieser im 15. Jahrhundert erbauten Burg sollen sich zahlreiche paranormale Aktivitäten abspielen. Es wird von Phantommusik berichtet, ebenso wie von einer edlen dame, die umherwandelt, Geisterflammen die in dem Gebäude züngeln sollen, und vieles mehr.

Ein Vorfall aus dem Jahre 1945 schildert so ein Spukerlebniss:

Amerikanische Soldaten wurden zu der Zeit in der Burg einquartiert. Ein Offizier soll ein Bad genommen haben, als die Frau in weiß das Zimmer betrat. Er forderte sie auf zu gehen, und als sie das nicht tat, sondern ihn nur anstarrte, sprang er aus der Wanne um sie zum Gehen zu bewegen, aber sein Hand fasste durch sie hindurch, worauf sie verschwand.

Ein anderes Erlebniss hatte Baronin Anneliese Lobenstein, die in den 50 ger Jahren dort residierte. Als sie eines Tages am Küchentisch saß, erblickte sie auf der anderen seite plötzlich einen kleinen Jungen im Matrosenanzug, der sie freundlich ansah.
Die Baronin berichtete ihrem Mann von dem Vorfall, der antwortete, dabei soll es sich um den kleinen Adolph gehandelt haben, der 1890 im Alter von sechs Jahren an Diphterie gestorben war. Tatsächlich war die Ähnlichkeit der Sichtung der Baronin und ein Bild des Jungen, daß in der Abstellkammer gefunden wurde bemerkenswert.

Aufgrund der zahlreichen Erscheinungen, wurde die Burg auch schon von dem Parapsychologen Hans Bender untersucht, der damit die These in Verbindung bringt, das Gebäude Geschehnisse von Personen, die starke Emotionen hatten, sozusagen "speichert" und auch Jahrelang nach dem Geschehen wieder abgibt.

Seit den 70iger Jahren wird die Burg als Jugendherberge genutzt, seitdem haben sich offenbar keine paranormalen Dinge mehr abgespielt.

Quelle: Buch Geisterphänomene aus der Time-Life Reihe, Geheimnisse des Unbekannten

Noch ein Link zur Burg:

http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Wildenstein_(Leibertingen

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Dienstag, 29. Mai 2007, 11:42

Chateau de Raray




Die Geschichte dieses schönen in Frankreich liegenden Schloßes geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Allerdings wurde das Haus im 17. Jahrhundert von einem gewissen Nicholas de Lancy umgebaut und erhielt erst da seine heutige Pracht.

Das Schloß besitzt einen berühmten Torbogen, der "Tor des Einhorns" genannt wird, da auf ihm eine Jagdszene dargestellt ist, die eine einstige Jagd auf ein Einhorn darstellen soll. In der Nähe dieses Bogens soll schon öfter der Geist eines kleinen Jungens gesehen worden sein, dessen Geschichte folgende ist:

Eine junges Mädchen, daß im 17. Jahrhundert eine Bedienstete des Schloßes war, soll eine Affaire mit einem Bewohner des Schloßes gehabt haben. Ob mit einem Angehörigen der Adelsfamilie oder nur einem ebenfalls Bedienstetem ist nicht bekannt.

Dieser Angebetete soll sie aber zurückgewiesen haben, weshalb sie sich aus Kummer im nahen Wald erhängt hatte. Ihr kleiner Sohn wurde damals schwer verletzt im Wald umherirrend gefunden. Man nahm an, daß sie ihn zuerst töten wollte, es aber dann doch nicht endgültig über´s Herz brachte.

Deshalb wandelt der Geist des Jungen noch immer umher, auf der Suche nach seiner Mutter.

Heute wird das Schloß als Hotel mit anliegendem Golfplatz genutzt. Nichtsdestotrotz soll es noch Sichtungen des Geistes gegeben haben.

Quelle: Buch, Geistersuche von Simon Marsden

Auch auf Gespensternet kann man einen Artikel dazu finden:
http://geisternet.com/index.htm
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Dienstag, 29. Mai 2007, 12:35

Die "Kratzende Fanny" in der Cock Lane

Die Cock Lane Haus Nr. 20 (in London) wurde 1759-1762 ein Synonym für "Geistererscheinungen" schlechthin. Kaum ein anderer Fall hat London jahrelang so in Aufruhr versetzt, wie dieses Ereignis.

Im Oktober 1759 beginnt diese unglückselige Geschichte. Zu dieser Zeit bewohnte Richard Parsons mit seiner Frau und den beiden Töchtern das Haus Nr. 20 als ein Paar aus Norfolk einzog, daß sich als Mr. und Mrs. William Kent vorstellte.

Bald schon eröffnete Mr. Kent, daß seine angebliche Frau, Fanny Kent, nicht wirklich mit ihm verheiratet sei, sondern die Schwester seiner an Kindbettfieber verstorbenen Frau sei. Da die damaligen Gesetze eine solche Eheschließung verboten, lebten die beiden illegal zusammen.
Trotzdem hatten beide (zum Zeichen ihrer innigen Verbundenheit) das Testament jeweils zugunsten des Anderen verfassen lassen.

Als Kent sich einmal fern von London aufhielt, bat Fanny, die Angst davor hatte allein zu schlafen, die Tochter der Parsons, Elisabeth, bei ihr zu bleiben. Bald wurden sie durch Klopf- und Kratzgeräusche geweckt, die aus der Holzvertäfelung hinter dem Bett zu kommen schienen. Laut Beschreibung der Beiden soll es sich wie Klopfen von Fingerknöcheln angehört haben.

Überlegungen, die Geräusche könnten von dem Flickschuster nebenan stammen, wurden bald zerstreut, da sich das Klopfen auch Nachts und am Sonntag vernehmen ließ.

Bald kam es zum Streit zwischen den Parsons und den Kents wegen 12 Guineen, die sich Parsons von Kent geliehen und nicht zurückgezahlt hatte.
Daraufhin zogen die Kents nach Bartlet Court in Clerkenwell um.

Nun behauptete Parsons, die unheimlichen Geräusche kämen von Fannys toter Schwester und als Fanny (im sechsten Monat schwanger) schwer krank wurde, erklärte er, daß sei die Strafe dafür, daß sie mit Kent in wilder Ehe zusammenlebe.

Von nun an wurde der Geist sogar "sichtbar". Er zeigte sich Zeugen als eine "in weißes Laken gehüllte Gestalt". Eine Erklärung fand sich schnell: Fanny Kent lag im Sterben. Sie starb am 2. Februar und der anwesende Arzt bescheinigte einen Tod durch Blattern.

Fanny wurde anonym in der Krypta von St. John beigesetzt, damit die illegale Verbindung zwischen ihr und Kent geheimblieb.

Der Lärm in Parsons Haus dagegen wurde schlimmer. Baldige Nachmieter der Kents zogen schnell wieder aus. Parsons ließ einen Schreiner kommen, der die Holzvertäfelung in Elisabeths Zimmer runterriß. Doch dahinter wurde nichts gefunden. Schließlich wurde der geistliche John Moore zu Hilfe geholt. Er versuchte mit dem Geist in Verbindung zu treten, in dem er ihm Fragen stellte, auf die der Geist mit einmal Klopfen für "Ja" und zweimal Klopfen für "Nein" antworten sollte.

Nun begann eine regelrechte Flut von spiritistischen Sitzungen, die die gesamte Nachbarschaft auf den Plan rief. Moore hielt diese Seancen in Elisabeth´s Zimmer ab, nachdem diese zu Bett gegangen war. Das Klopfen ließ nicht lange auf sich warten. Mal kam es vom Fußboden, mal vom Bett, mal hörte es sich an wie "wenn ein großer Vogel durch´s Zimmer rausche".

Immer typischer für das Phänomen wurde das Kratzen, das beschrieben wurde "als ziehe eine Katze ihre Krallen über ein Rohrgeflecht".
Bald wurde der Geist "kratzende Fanny" genannt. Durch die lange Befragerei des Geistes durch Moore, kam dieser zu dem Schluß, daß Fanny durch Arsen vergiftet wurde, daß Kent ihr angeblich unter Wermutbier gemischt hatte.

Esrt ein Jahr später erfuhr William Kent von der ganzen Sache, der daraufhin John Moore besuchte und darum bat, bei einer Sitzung anwesend sein zu dürfen. Als das Klopfen und kratzen ihn wieder des Mordes bezichtigte, rief er aus" Du bist ein Lügengeist, nicht meine Fanny, niemals würde sie derartiges von mir behaupten!"

Inzwischen hatte sich die Sache vom Geist in der Cock Lane wie ein Lauffeuer verbreitet, und sogar Prominenz wie der Duke of York, Earl of Darthmouth, Lady Mary Cook, der zukünftige Bischof von Salisbury und Oliver Goldsmith wollten sich von der Existenz des Geistes überzeugen.

Schließlich leitete Hochwürden Aldrich, Fanny´s Sterbebegleiter, eine Untersuchung ein, an der auch Dr. Samuel Johnson teilnahm, und später einen Artikel darüber im "Gentleman´s Magazin" herausbrachte.
Elisabeth wurde zu Bett gebracht, dann sollte sie die Hände über der Bettdecke halten. Nichts geschah! Man kam zu dem Schluß, das Mädchen müsse Geräusche vorgetäuscht haben, und es sei keine "höhere Macht" im Spiel.

Bald griff die Obrigkeit ein. Man belehrte Elisabeth, das "sie selbst und ihre Familie im Kerker landen würde", sollte bei einer letzten Seance keine Geräusche zu hören sein. Wenn wunderts, daß an diesem Abend das Mädchen mit Stöckchen im Bett erwischt wurde, mit denen sie versuchte, die bekannten Laute zu erzeugen.

Dennoch waren sich alle Anwesenden einig, daß mit zwei solchen Stöcken keinesfalls solche Geräusche, wie die bereits bekannten erzeugt werden können. Trotzdem mußte sich die Parsons, Hochwürden John Moore und ein paar andere vor Gericht wegen "Verschwörung gegen William Kent" verantworten. Sie wurden schuldig gesprochen. Moore zahlte eine Geldstrafe und Parsons wurde an den Pranger gestellt. Doch anstatt ihn mit faulem Obst zu bewerfen, hagelte es Münzen, was verdeutlichte, daß das Volk anscheinend an den Geist glaubte.

Geklärt wurde diese Sache nie, und bis heute scheiden sich die Geister, was den Spuk in der Cock Lane betrifft. War es Betrug, oder tatsächlich Fanny, die auf ihre eigene Ermordung aufmerksam machen wollte?

Quelle: Buch "Das große Buch der Geistererscheinungen" von Brian Innes

Und hier:Geist in der Cock Lane
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Donnerstag, 31. Mai 2007, 10:31

Port Arthur

wurde 1830 als eine Sträflingsstation gebaut. Das Blut, der Schweiß und die Arbeit der Menschen, die dort eingesperrt wurden, waren die Vorraussetzung für die neuen Kolonien in Sydney. Dann wurde es eine Gefängnissiedlung für männliche Strafgefangene und es wurden Vorkehrungen getroffen für die strengste Bestrafung bei Wiederholungstätern.



Die Siedlung wurde 1877 geschlossen und in den 20 Jahren darauf verfielen die meisten Gebäude oder wurden durch Feuer zerstört.


An mehreren Stellen dieses unheimlichen Ortes wurden Geistererscheinungen gesehen und Stimmen aus der Vergangenheit gehört.


Die Männer, die in ihren Gefängnistrakten an diesem Ort der elenden Verzweiflung arbeiteten, waren froh, diese harten Zeiten, die grausamen Zustände und die bösartigen Schläge, die von den Gefängniswärtern ausgeteilt wurden, überlebt zu haben. Es ist in der Tat ein Ort des Kummers


Während der Errichtung, so erzählt die Geschichte, hatten zwei Gefangene, die an den Mauern arbeiteten, einen Streit. Das Resultat war, dass einer der beiden getötet wurde. Sein Kopf schlug gegen die Außenwand der Kirche. Später danach wuchs Efeu an der Wand der Kirche hinauf, außer an der Stelle, wo der Kopf des Gefangenen aufschlug. Die Stelle wurde von den Ranken ausgelassen.


Interessante page: http://www.gespensterwelt.de/Spukorte/Spukorte.htm

samil

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Donnerstag, 31. Mai 2007, 11:06

Bei solchen Geschichten aus England, Schottland, Irland und angrenzenden Ländern bin ich sehr skeptisch! Allein schon deshalb weil ein großteil der Geistergeschichten aus diesen Ländern kommen und weil sie fast ausschließ in Adelshäusern (Schlößer, Burgen, Häuser von Gutsherren usw.) vorkommen.

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7

Donnerstag, 31. Mai 2007, 15:03

mal keine burg :roll:

Ein besonders mysteriöses Beispiel findet sich in Breslau/Polen. Dort spukt es sogar in zwei nahe gelegenen Häusern. Jedes Jahr zur Adventszeit soll tief aus den uralten Gebäuden ein wunderbarer tausendstimmiger Gesang tönen. Verfolgte man die „Stimmen“, klangen sie aus größerer Tiefe herauf, bis sie von selbst aufhörten. Es geht die Rede, dass eines der Häuser vor vielen hundert Jahren ein Kloster gewesen sei. Die Stimmen sollen zu den längst verstorbenen Nonnen gehören, die einst im Kloster lebten. Das Haus „Zum grünen Rautenkranz“ findet man in der Nicoleistraße, das andere Haus heißt noch heute Haus „Zur stillen Musik“ und steht in der Altbüßergasse.

Nachtrag von Ricya:

Quelle:
http://www.viennaghosthunters.net/forum/mythen_und_sagen.htm
(Bitte künftig immer Quellenangaben dazuposten, siehe Urheberrechte!)

Katherine

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8

Samstag, 2. Juni 2007, 07:46

Glamis Castle, ist das das Schloss wo Queen Mom aufgewachsen ist? Wirklich tolle Berichte! Muss jetzt erstmal weiter lesen.

Katherine

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9

Samstag, 2. Juni 2007, 08:00

Ich nochmal. Mensch, das man hier nicht editieren kann, ist wirklich blöd. Ich habe zu dem Raynham Hall, wohlmöglich ein Bild gefunden..

guckst du hier :arrow: http://www.throwpots.com/raynham.jpg
http://javarome.free.fr/Fantomes/images/RaynhamHall.jpg
http://www.clevercrow.com/sandringham.jpg :wink:

Ricya

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Samstag, 2. Juni 2007, 09:37

Ja, Katherine, genau das ist es! Super! Danke!

Das ist das Problem, das ich zwar in all meinen Büchern über jeden Spukort Bilder habe, aber im Netz oft leider keine zu finden sind! :?
Und da ich keinen Scanner habe, kann ich die Bilder aus den Büchern leider nicht hier reinsetzen!

Zu Glamis Castle, ja, es ist das Schloß in dem Queen Mom aufgewachsen ist!

Es freut mich, wenn andere User sich auch daran beteiligen meine Liste mitfortzusetzen. Weiter so!

@samil

Zitat

Bei solchen Geschichten aus England, Schottland, Irland und angrenzenden Ländern bin ich sehr skeptisch!


darum mische ich meine Berichte bewußt mit Erscheinungen auf der ganzen Welt! Nicht nur der Großbritannische Raum hat seine Geister!

Warum solche Sichtungen vermehrt in Schlößern und Herrenhäusern vorkommen? Ganz klar! Es sind nun mal die ältesten Häuser, die es gibt, und wenn wir noch mal die Theorie aufnehmen, daß Geistererscheinungen in solchen Häusern darauf zurückzuführen sind, daß Häuser "Ereignisse" sozusagen "speichern" können, und bei sensiblen Personen wieder abgeben, ist das eigentlich schon fast logisch! Je älter das Gebäude, um so mehr Geschichten sind in seinem Inneren passiert!

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Samstag, 2. Juni 2007, 10:47

Epworth Rectory




Das Pfarrhaus von Epworth war nicht nur das Elternhaus des Gründers der Methodisten-Kirche, John Wesley, sondern auch Schauplatz mehrerer seltsamen Vorkomnisse, die es auch in den Ruf eines "Spukhauses" brachten.

Im Jahre 1716; John befand sich als 14 jähriger in einem Internat in London, als ihn und seinen Bruder erstmals Briefe erreichten, in dem seine Mutter und seine Schwestern von merkwürdigen Dingen im Haus berichteten.

Seine Mutter schrieb: "Den ersten Dezember hörte unser Mädchen an der Thuere zum Speisezimmer gar erschröckliches Stöhnen, als wie von einem Menschen in Todespein.................".

Von diesem Tag an, hörte es nicht mehr auf. Es wurde von Geräuschen aus der Dachkammer und der Kinderstube berichtet, von Klopflauten, Rumpeln, Dröhnen, geisterhaften Schritten, splitterndes Glas, lautes Scheppern, als würde der Inhalt von Eimern auf den Boden gekippt, u.s.w.

Es wurde noch schlimmer! Eines Abends, als Hochwürden Samuel Wesley mit seiner Familie am Abendtisch saß, sollen plötzlich die Teller von alleine über die Tischplatte "getanzt" sein.

Alles gipfelte schließlich darin, daß der "Geist" auch noch Gestalt annahm. Dazu Tochter Emily in einem Brief: "Meine Schwester Hetty, die zur Bedienung des Vaters stets wachet, bis dieser zu Bette geht, sasz auf der Stiege, welche zur Dachkammer führet, die geschlossene Kammerthüre in ihrem Rücken. Da eilte eine Gestalt in einem losen Nachtgewande hinter ihr die Stufen hinab............Auch sah die Mutter etwas, unter der Schwester Bett, wie ein Dachs, ohne Kopf. Das nämliche Wesen hockte alsdann beim Kamin im Speisezimmer.........".

Dieser Fall ist deshalb so interessant, da er durch die vielen Briefe der Mutter und Schwestern, wie ein "Tagebuch" dokumentiert ist. Den Aufzeichnungen zu Folge, konzentrierten sich diese "Phänomene" auf Hetty, die damals 19 Jahre alt war. Dr. Joseph Priestley, der den Fall damals untersuchte, äußerte damals zum erstenmal die Ansicht, daß Hetty diese Poltergeistartigen Erscheinungen möglicherweise selbst verursacht habe, ohne sich dessen bewußt zu sein. Und somit begründete er eine mögliche Erklärung für Poltergeistphänomene, die spätere Parapsychologen, wie William G. Roll wieder aufnahmen.

Damals allerdings, gerieten diese Überlegungen bald in Vergessenheit, zumal man nicht wußte, ob es sich hier um "echten" Spuk handelte, oder um einen Schwindel, ausgelöst von Hetty aus Langeweile. Da der Pfarrer Wesley viele Gegner hatte, wurde sogar spekuliert, seine Feinde hätten all dies Inszeniert, um die Familie aus dem Ort zu treiben.

Nichtsdestotrotz, gibt es aber dennoch ein Geheimnis um Hetty. Alle Briefe wurden damals gesammelt und von Dr. Joseph Priestley veröffentlicht in seinem Buch: "Original Letters by the Referent John Wesley and his Friends 1791". Nur ein Brief fehlt bis heute, und der stammt von Hetty. Wurde dieser Brief vernichtete, weil er eine Erklärung für den Spuk lieferte?

Wir werden es nie erfahren!

Quelle: Buch: Geisterphänomene aus der Time-Life Reihe/ Geheimnisse des Unbekannten und das Buch: Geistererscheinungen von Brian Innes



Hier ein Bild von John Wesley, der sich damals im Internat befand.
Hier noch ein Link dazu: http://www.snu.org.uk/G_snu.htm
Zitat daraus:

Zitat

Klopfgeräusche waren bereits im 18. Jhd. in England im Pfarrhaus Epworth Rectory, dem Heim der Wesley Familie, aufgetreten.


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Samstag, 2. Juni 2007, 22:36

Einfach etwas Googlen, aber bei Image Search, da findet man ganz schnell Bilder. Ich interessiere mich sehr für all deine Berichte. Hab diesen Thread sogar in meinen Bookmarks drinne. Weiter so!

Am Unheimlichsten fande ich die Burg Leap Castle von der O'Carroll Familie. Massenmörder hoch 3. Stellt dir vor, du sitzt gemütlich an der Tafel und die Gastgeber fangen an einen nach den anderen Niederzumetzelln. *yuck* die Vorstellung...
Auch die Geschichte von der Cock Lane ist interessant. Das nächste mal in London und ich werde die Straße einmal besuchen. Sehr interessant!

Ricya

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Sonntag, 3. Juni 2007, 11:32

Haus der Familie Joller in Stans/Schweiz


Wenn ich hier eine Auflistung aller mir bekannten Spukorte erstelle, komme ich nicht umhin, auch das Haus der Familie Joller zu erwähnen, obwohl wir Hier schon einen eigenen Thread darüber haben. Die Liste käme mir unvollständig vor, würde ich diesen Spukfall auslassen. Es ist für mich einer der faszinierendsten Fälle überhaupt, und er hat mich lange in seinen Bann gezogen.

Ich will nicht ausschweifend werden, da ja wie gesagt, auch schon ein Thread dazu existiert, ich schreibe hier nur noch eine Zusammenfassung.



Hier sieht man das Haus der Jollers, in dem ab dem August 1862 das Leben aller Familienmitglieder eine dramatische Wendung nahm.

Bis dato verlief das Leben der Familie in geordneten Bahnen. Der Vater, Melchior Joller, war ein angesehener Rechtsanwalt, und die Kanzlei lief gut.
Bis im Sommer 1862 der Spuk anfing.

Er ist so vielfältig, daß ich viele Seiten brauchen würde, alles zu schildern, was der Familie über lange Zeit wiederfuhr. Ich führe es deshalb nur stichpunktartig auf:

-Geräusche angefangen von Kratzen, bis donnern, rumpeln u.s.w.
-Stimmen aus dem Nichts
-schlagende Türen und Fenster
-Steine, die aus dem Nichts von der Zimmerdecke fielen
-Möbel, die sich immer wieder selbstständig machten
-Gegenstände, die durch die Luft flogen
-Erscheinungen von Gestalten u.sw., u.s.w,

Ich empfehle wirklich jedem, sich die Zeit zu nehmen, und alle Links durchzulesen, die ich hier reinsetze, da dieser Fall sehr außergewöhnlich ist. Zumal der Vater, alles fein säuberlich in einem Tagebuch niederschrieb, daß man noch heute erwerben kann. Siehe hier:

Bitte etwas runterscrollen

Hier der Link zu Gespensterweb
und
Geisternet

Auf beiden Seiten kann man auch Berichte über Volker Anding nachlesen, der vor ein paar Jahren in die Schweiz reiste, im Gepäck den Parapsychologen Walter von Lucadou und ein Medium, um dem Spuk auf die Spur zu kommen.

Dazu muß gesagt werden, das die arme Familie ihr Haus schließlich fluchtartig verließ um dem Spuk zu entkommen. Außerdem wurde die "berühmtheit", die die Jollers durch den Spuk erlangten, immer mehr zum Fluch, da keine Klienten mehr in die Kanzlei des Vaters kamen, da er als "Spinner" abgetan wurde, und schließlich dadurch ein enormer Schuldenberg anwuchs.

Sie gingen schließlich nach Zürich und gerade dort, wo ihr neues Zuhause sein sollte, kam schließlich (zumindest für den alten Joller) die Erkenntnis für die Ursache des Spuks. Er soll eines Morgens mit ergrauten Haaren aufgewacht sein und ausgerufen haben: "Jetzt verstehe ich!" seit diesem Tag schien er seinen inneren Frieden mit dem Spuk geschlossen zu haben.
Was Melchior Joller zu der Einsicht brachte, bleibt bis heute sein Geheimniss. Nach diesem Erlebniss zog die Familie nach Rom. Dort schrieb Joller die Ereignisse dieser Nacht nieder, um bald darauf zu sterben. Die Schrift ist bis heute ein wohlgehütetes Familiengeheimnis!

Fanny Moser, eine Frau, die sich viel in der Parapsychologie engagierte, brachte 1950 das Buch "Spuk, Irrglaube oder Wahrglaube?" heraus. In dem Buch ist das gesamte Tagebuch von Melchior Joller abgedruckt, sowie alle Nachforschungen, die Fanny Moser in diesem Fall anstellte.
Ein Grund, weshalb ich mir dieses Buch auch besorgt habe. Denn zu der Zeit, als Moser mit den Untersuchungen zu dem Spuk anfing, lebten noch 2 Töchter der Familie Joller (zwar schon alt), mit denen Briefkontakt bestand, und somit noch Originalaussagen von Zeitzeugen darstellen.

Leider ist dieses Buch nur noch in Antiquariaten zu erhalten!

Quelle: Das Buch: Geisterphänomene aus der Time Life Reihe/ Geheimnisse des Unbekannten
Das Buch von Fanny Moser "Spuk, Irrglaube oder Wahrglaube?"

Internetseiten von Geisternet und Gespensterweb

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El Padrino

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14

Sonntag, 3. Juni 2007, 14:39

Es gibt zisch Tausende Spukorte auf der Welt wenn man die ganzen hier ins Thread Eintragen würde bräuchte man schon mehr als 2000 Seiten. :D

Ricya

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15

Sonntag, 3. Juni 2007, 14:43

@Heffernan, macht nichts, ich habe Zeit! :wink:

Außerdem möchte ich auch nur die Auflisten, von denen ich mehr Info´s habe, als: "Ich habe gehört," oder von Orten, an denen nur einmal etwas vorgekommen ist.
Ich habe sehr viele Bücher, warum mein Wissen nicht mit euch teilen?

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