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Knurzhart

Geisterjäger

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91

Donnerstag, 27. August 2015, 14:51

@ manetuwak

Aber es spielt ja auch die Individualentwicklung mit rein. Also ähnlich aussehende Menschen gibt es viele, wobei ähnlich ja schon ziemlich schwammig ist. Wirkliche Doppelgänger, die einem optisch gleichen, sind möglich aber ich glaube recht selten. Denn man kann nicht 7 Milliarden als Maßstab nehmen. Ethnische Gruppen gibt es immernoch und ich werde dem afrikanischen Typ niemals ähnlich sehen, da kann ich mich noch so sehr anstrengen und in die Sonne legen um Farbe zu kriegen.

silvercloud

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92

Donnerstag, 27. August 2015, 16:27

@Knurzhart
Ja, dann nehmen wir Deutschland, rund 80 Millionen Menschen, davon etwas mehr Männer als Frauen, ziehen wir die Altersgenossen heraus, sind wir bei rund 10-20 Millionen potentiellen Menschen, die dir ähnlich sein könnten.

Jetzt muss man wissen, wie Menschen einander erkennen. Es erfolgt eben kein "Pixelvergleich" von Punkt zu Punkt. Vielmehr erkennen wir andere Menschen an bestimmten Gesichtsverhältnissen. Also Winkeln und Verhältnissen von Größen zueinander. Unterstützt wird das dann von Augenbrauen und Haarfarben. Augenfarbe ist schon nicht mehr ganz so wichtig.

Sagen wir, 1 Promille aller potentiell möglichen Männer haben deine Haarfarbe und Größe: Noch 10.000 Männer
Davon wieder ein Promille, also eine Wahrscheinlichkeit von 0,0000001, dann sind wir bei 10 potentiellen Männern in Deutschland, die dir so ähnlich sehen werden, das man dich mit ihnen verwechseln kann. Doppelgänger sind viel häufiger als man meint. Wenn dein Doppelgänger aber irgendwo in einem bayerischen Bergdorf wohnt, wirst du ihn wohl nie zu Gesicht bekommen.

Man läßt sich leicht durch bestimmte Zahlen blenden. Bei forensischen Analysen wird z.B. oft eine Zahl von 99-99,5% angegeben für eine Täterwahrscheinlichkeit bei einer DNA Analyse. Das bedeutet in Deutschland aber, das es rund 80.000 Menschen gäbe, die die gleichen Merkmale der Erstanalyse in sich tragen.

Deswegen wird zu einer Verurteilung auf Grund von DNA Analysen mittlerweile eine Genauigkeit von 99,9999% erwartet. Liegt die Genauigkeit darunter, darf in Deutschland kein Mensch nur auf Grund eines DNA Profils verurteilt werden. Diese Genauigkeit ließe sich noch steigern, diese Areale der DNA sind aber so instabil, das sie oft schon bei lebenden Menschen mutieren.

Also, um auf die Doppelgänger zurück zu kommen, statistisch sind die gar nicht so selten. Man begegnet ihnen nur selten ;-)
Silver

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Ragnarsson

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93

Donnerstag, 27. August 2015, 17:47

Das mit der 99,5% hast du leider komplett falsch interpretiert silver. Es bedeutet nämlich dass die Probe A mit Probe B zu 99,5% übereinstimmt. diese 0,5% können durch messfehler usw resultieren, das bedeutet NICHT dass 80.000 Menschen in Deutschland zu der Probe passen.
Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

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Irrwisch

Tückebothe

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94

Freitag, 28. August 2015, 01:35

Sehe ich es falsch oder wird der Thread falsch interpretiert. Geht es um physische Doppelgänger oder um paranormale Doppelgänger?
Zum ersteren gebe ich den meisten Recht, weil irgendwo ein Mensch lebt, der einem ähnlich sieht. Immerhin soll Charlie Chaplin bei einem Look-Alike-Contest angeblich nur den 3ten Platz belegt haben.

Wenn es aber um die Doppelgänger-Erscheinungen geht, wovon ich ausgehe, dann sieht die Sache anders aus. Es gibt diverse Berichte von Doppelgängern, die teilweise Leben retteten. Da gab es einen Fall 1947 in Wyoming, einen Fall 1944 in Holland, einen Fall in Württemberg um 1890 rum, usw. . Aber das ist eigentlich nicht weiter tragisch. Interessant ist eher, dass sich Wissenschaftler experimentell der Sache angenommen haben, wie z.B. Tyrrell, Mayer oder Moody. Aber mal abgesehen von den Experimenten zeichnet sich ein paranormaler Doppelgänger aus, wenn er zur selben Zeit an einem anderen Ort gesehen wird. Es gibt Berichte von Müttern, die ihre Söhne gesehen haben sollen, während sie in einem anderen Eck der Welt waren. Tyrrell behauptet, dass sich eine Versuchsperson in sein Haus "projizierte". Raymond Moody benutzte das sogenannte "Psychomanteum", was auch recht erfolgreich gewesen sein soll.

Quellen:
"Das große Buch der Geistererscheinungen", ISBN 3-8094-0594-9
"An den Grenzen der Erkenntnis", ISBN 978-3-7945-2922-3
"Geistererscheinungen und Vorzeichen", ISBN 3-451-04542-7

Was ich davon halte, lasse ich mal dahingestellt. Vielleicht sind es Halluzinationen, vielleicht Krisenerscheinungen, oder was weiß ich.

Edit:
Filmtipp: The Devil´s Double
Dabei geht es um das Double von Saddams Sohn Uday. Nach der wahren Begebenheit und der Autobiographie von Latif Yahia.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Irrwisch« (28. August 2015, 02:09)


Konquistadore

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95

Freitag, 28. August 2015, 17:06

Lustigerweise glaube ich ist das der erste Thread im Paranormalen Bereich zu dem ich sogar eine Geschichte beitragen kann ;)

Bei uns in Saarbrücken gibt es das Saarspektakel, eine Art Stadtfest die Saar entlang, eine gute Freundin war vorletztes Jahr dort und rief mich etwas aufgelöst an, weil ich angeblich dort rumlaufen würde und sie ignorieren. Ich war zu diesem Zeitpunkt aber bei nem Kumpel auf der Couch. Offenbar war mein "Doppelgänger" beschäftigt mit Bier ausschenken, ignorierte aber die Menschen um sich herum. Guter Doppelgänger, weiß wie man Prioritäten setzt!
'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
'Du meinst die Löcher im Himmel? Die hat der Mann im Mond mit seiner Mondnadel reingepiekst, damit die Sonne durchscheinen kann, die dahinter schläft.'

Walter Moers ~ Der Schrecksenmeister


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96

Freitag, 28. August 2015, 17:17

Lustigerweise glaube ich ist das der erste Thread im Paranormalen Bereich zu dem ich sogar eine Geschichte beitragen kann
Wobei das halt auch wieder ne normale Story über wen ist, der einem ähnlich sieht. Ich war auf der Arbeit mal mit den Kindern im Rahmen eines Ausflugs in nem Museum; am Empfang saß ein fetter Metalhead mit Bart und Brille; alles übereinstimmend mit mir, und die Kinder fragten mich erschrocken, ob das mein Bruder sei. Ist ja auch normal, dass es auf diesem Planeten diverse Leute gibt, die einem ähnlich sehen. Hier gehts ja eher um geisterhafte Doppelgänger, wenn ich das richtig deute; wie Irrwisch auch schon sagte. Ich werde einfach mal den Threadtitel anpassen, sonst bleibt das weiterhin verwirrend.
Fälle, in denen jemand durch eine medizinische Kondition andere Versionen von sich selbst vor sich stehen sieht, sind mir spontan nicht bekannt, und das Capgras-Syndrom funktioniert anders. https://de.wikipedia.org/wiki/Capgras-Syndrom
Geht man also davon aus, dass die genannten Personen nicht wirklich von Geister-Doppelgängern heimgesucht wurden, müsste man überlegen, wie es zu der Illusion kam.
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Irrwisch (28.08.2015)

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97

Freitag, 28. August 2015, 20:00

Fälle, in denen jemand durch eine medizinische Kondition andere Versionen von sich selbst vor sich stehen sieht, sind mir spontan nicht bekannt,
Geht man also davon aus, dass die genannten Personen nicht wirklich von Geister-Doppelgängern heimgesucht wurden, müsste man überlegen, wie es zu der Illusion kam.
Bei den Experimenten ging es nicht darum sich selbst zu sehen, sondern darum, woanders gesehen zu werden (würde ich allerdings eher als Bilokation bezeichnen, auch wenn der Unterschied fließend ist). Oder jemand anderes zu sehen, der bewiesenermaßen existiert(e). Aber ich glaub, Elvis Presley wurde ausgeschlossen. ;)


Bei spontanen Erlebnissen kann es sein, dass man sich selbst beobachtet. Inwiefern man es einer Illusion zuschreiben kann, ist fraglich, da bei diesen Geschichten meist kein Zeuge anwesend ist. In einem Fall sah sich ein Mechaniker selbst, wie er ein Auto reparierte. Als er später nachschaute, was er am Auto reparierte, stellte er fest, dass da wirklich etwas faul war am Auto und konnte es daher reparieren. Hier stellt sich die Frage, ob es ein Tagtraum war und er unbewusst schon vom Schaden wusste.

Bei anderen spontanen Erlebnissen sehen, wie erwähnt, die Angehörigen die Person. Wobei man allerdings auch selten Zeugen benennen kann. In einem Fall hat eine Mutter nachts ihren Sohn gesehen, der zur Toilette ging und vernahm daraufhin "Kotzgeräusche". Als sie nachschaute war niemand da. Der Sohn übernachtete bei einem Kumpel. Es stellt sich hier also die Frage, ob es nur ein Schatten aus dem Augenwinkel war und die Geräusche hinzugedichtet wurden.

Das einzig Sichere, was man zu Doppelgänger-Erscheinungen sagen kann, ist, dass es viele Berichte, Erzählungen, Geschichten dazu gibt.


P.S. @ Rônin:
Danke für den Capgras-Link. Der dortige Hinweis zum Film "The Broken" rettet mir den Abend. Kenne den Film zwar schon, und weiß auch wie er aus geht und um was es geht. Aber den Film könnte ich mir mal trotzdem wieder anschauen. ;)

Rônin

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98

Samstag, 10. März 2018, 16:53



Scheint wohl wirklich zu stimmen, dass es auf der ganzen Welt nur so ca. zehn verschiedene Gesichter gibt.
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