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obsidienne

Traumwanderer

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16

Dienstag, 3. März 2009, 15:27

Re: Raimondo di Sangro

Ja klasse, danke Nieselpriem.

Dann hat di Sangro also nicht die Leute erschrecken wollen, sondern aufklären.
Wahnsinn, was für eine Fummelarbeit das war. Hat bestimmt ewig gedauert, das alles nachzubilden.
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Nieselpriem

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Dienstag, 3. März 2009, 15:49

Re: Raimondo di Sangro

Naja, wahrscheinlich hat er, wie bei allen Kunstwerken in dieser Kapelle, nur die Entwürfe geliefert und die Ausführung anderen überlassen. Aber der verhüllte Christus sieht wirklich fantastisch aus. Den würd ich mir auch in die Wohnung stellen.

Doktor Venkman

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18

Dienstag, 3. März 2009, 18:30

Re: Raimondo di Sangro

Leider sind die meisten Seiten,die detaillierter auf ihn eingehen alle auf italienisch.
Es scheint da in der Capella ein Buch über sein Wirken, auch in englischer Sprache verkauft zu werden,aber im Internet ist es nicht zu finden.
Na,ja wenn ich mal nach Neapel komme,werde ich mir die Geschichte selbst anschaun,war schon damals von der Körperwelten-Ausstellung ziemlich fasziniert.
Lassen sie mich durch,ich bin Parapsychologe.
Lebend und sterbend nähren wir die Flamme.

Nexus

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Donnerstag, 16. Juli 2009, 19:17

Re: War oder ist Alchemie eine Religion?

Ein alter Thread, den ich aber gerne einmal aufgreife, da das Wesen der Alchemie gar nicht so unwissenschaftlich ist, wie es in erster Linie klingt.

Alchemie wird in der heutigen Zeit ein wenig stiefmütterlich behandelt und man bekommt bei Vorlagen wie "okkulte Pseudowissenschaft", "Blei zu Gold machen" oder "Freimaurer" ein Gefühl, als wenn ein paar dunkle Gestalten in düsteren, heissen Kellern mit verschiedensten Elementen hantierten. Jene Keller gab es zwar wirklich, doch hängt diese Tatsache mit dem einfachen Sachverhalt zusammen, dass es vor rund 300 Jahren beispielsweise mit der derzeitigen Brennofentechnik eine Höllenqual war eine "Wissenschaft", wenn ich es so nennen darf, wie die Alchemie zu betreiben. Die Technik erlaubte nichts anderes, ein Umstand, der vielen Alchemisten das Leben kostete.

Ich wähle die Zahl 300 bewusst, denn um 1700 gab es beispielsweise einen Alchemisten, der im größeren Umfang von sich reden machte: Johannes Böttger. Er wandelte silberne Münzen in goldene um und konnte so die Leute beeindrucken, was ihm allerdings wohl nur anhand von Taschenspielertricks gelang. Unter August dem Starken gelang es Böttger zwar letztendlich nicht ein Verfahren zur Goldherstellung zu entwickeln, doch stattdessen konnte er zum ersten Mal in Europa Porzellan herstellen.

Ebenso erging es Henning Brand, der 1675 ebenfalls den alchemistischen Goldprozess anstrebte - mit einer ulkigen Methode: Er nahm als Ausgangsmaterial Urin (?) und wollte daraus Gold destilieren. Auch dies misslang, doch letztendlich schaffte er durch zähe Versuche in einem wahrhaft stinkendem "Labor" eine andere Substanz zu erhalten, die wir alle kennen: Phosphor. Der Produktionsprozess konnte später ohne Urin stattfinden, was für alle Beteiligten Vorteile mit sich brachte. ;)

Ich wollte kurz anführen, dass Alchemisten zwar viele schräge Experimente durchführten, letztendlich aber auch eine Art Fachwissen besaßen oder den berühmten wissenschaftlichen Zufall wie im Fall Brand.

Letztendlich gibt es tatsächlich so etwas wie "Alchemie", allerdings nicht in der historischen Begrifflichkeit, wie man es sich vorstellt. Es hat auch weniger mit Chemie, sondern mehr mit Physik zu tun, wenn ich nicht irre.

Zum einen kann unter einer Temperatur, wie sie im Sonnenkern herrscht Wasserstoff zu Helium umgewandelt werden. Also H zu He. Zu mehr reicht auch diese ungeheure Energie nicht - und Gold (Au im Periodensystem auf 79?), wonach die Alchemisten strebten liegt in für uns unerreichbarer Ferne. Wissenschaftler aus den USA haben diesen Prozess allerdings auch versucht bzw sind dabei, da kenne ich leider den aktuellen Forschungsstand nicht.

Zum anderen können im Bereich der Atomphysik Atome wie Uran 238 beispielsweise in Plutonium-Atome verwandelt werden, wenn ich nicht daneben liege. Also da bewegen wir uns im absoluten Mikrokosmos. ;)

Also wenn man den Begriff der Alchemie dehnt und ihn auf eher unsere Zeit anwendet, dann haben wir zwar immer noch keine Möglichkeiten "unedle Metalle" in "edle Metalle" zu verwandeln, doch in ganz speziellen Bereichen und unter ganz speziellen Umständen kann sich Materie zu einer anderen Materie formen.

Man möge mich korrigieren, wenn ich was falsch wiedergegeben habe. ;)

Grüße,

Nexus

Lexidriver

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20

Donnerstag, 16. Juli 2009, 22:14

Re: War oder ist Alchemie eine Religion?

@ Nexus

Die Wissenschaftler haben es schon geschafft aus Blei irgendwie Gold zu machen, nur braucht der Prozess
weit mehr Energie und Resourcen als es einbringt.(Was ja logisch ist)

Und die Mannamaschine ist ja mal der grösste Schwachsinn den ich je gehört habe, nur mal so am Rande.


MfG Lexidriver
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Sonntag, 26. Juli 2009, 16:16

Re: War oder ist Alchemie eine Religion?

Die Wissenschaft kann heutzutage fast jedes Material herstellen. Du kannst aus nem Kilo Kohle einen Diamten machen. Allerdings nicht einfach so mit Knopfdruck. Es kostet Energie. Und die kostet Geld.

Wenn ich also für einen Diamten im Wert von 1.000 € Energie im Wert von 3.000€ benötige rentiert es sich nicht das künstlich herzustellen. Vielleicht werden Diamanten mal seltener und der Wert steigt auf 5.000 € an. Dann würde man die wohl auch künstlich herstellen.

Das ist wohl mit allen möglichen Rohstoffen (auch mit Öl) so.

JE
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22

Sonntag, 26. Juli 2009, 16:27

Re: War oder ist Alchemie eine Religion?

@ Jagd Elite

Nach deiner Rechnung nach müsste aber dann ein künstlich erschaffener Diamant teurer sein als ein natürlich entstandener.
Das kann aber nicht sein!!

Diese Schlussvolgerung schließe ich daraus das in der Metallverarbeitenden Industrie Kunstdiamanten in "Massen" eingesetzt werden.

Gleiche Härte, wesentlich billiger.
Billig ist relativ, mir hat ein Vertreter von Spezialbohrern mal eine Preisliste vorgelegt.
Eine Vibrationsarme Bohrstange(D=60mm L=300mm) kostet mit Diamantbestückung knapp 80.000€!!

Sorry wegen OT!!


MfG Lexidriver
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23

Sonntag, 26. Juli 2009, 16:43

Re: War oder ist Alchemie eine Religion?

Ein Künstlicher Diamant ist auch Teuerer wie ein Natürlicher.

Was werden denn an Spezialsägeblättern und Bohrern für Diamten verwendet? Hässliche winzige teilchen von Diamanten. Das hat nichts mit dem Diamanten zu tun die Frauen gerne an Ihren Ringen oder Ketten Tragen. Da besteht sogut wie kein vergleich. Weder von der Reinheit, Farbe, Einschlüssen noch zum Preis und zur Beschaffenheit.

JE
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24

Sonntag, 26. Juli 2009, 16:47

Re: War oder ist Alchemie eine Religion?

In meiner "Welt" braucht ein Diamant nur hart zu sein! :P

Du meintest einen künstlichen Schmuckdiamanten und ich einen Diamanten zum Arbeiten!



MfG Lexidriver
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Satyrica

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25

Mittwoch, 2. September 2009, 14:34

Gilles De Rais

Bin neu hier...Entschuldigt bitte etwaige Ausrutscher!

Gilles Monsieur Laval Baron De Rais, Französischer Landsmann und gefürchtetster Serienmörder und Kinderschänder des 13. Jh.
Gilles kämpfte im 100-jährigen Krieg an der Seite der Jeanne d´Arc, besser bekannt als "Die Jungfrau von Orleans".
Schon damals stach seine sadistische Seite heraus, da er viele Kriegsgefangene auf grausamste Weise auf seinem Anwesen, Schloss Tiffauges im Westen Frankreichs, eigenhändig aufknüpfte.
Als Joanne am 30. Mai im Jahre 4131 verbrannt wurde und König Karl Vll., der ihr Titel und Krone zu verdanken hatte nichts tat, um der Jungfrau in irgendeiner Weise zu helfen, musste diese Ungerechtigkeit und die Tatsache, dass Gilles sein größtes Idol verloren hatte, eine unselige Wirkung auf den Baron gehabt haben.
Nachdem er 3 Jahre durch Frankreich geirrt war, zog er sich auf Tiffauges zurück und gab sich dort zunächst alchemistischen Studien hin.
Seinen ersten "Ritualmord" vollzog er an einem ca. 7 jährigen Bauernjungen. Er erwürgte diesen, schlug ihm die Hände ab und riss ihm Augen und Herz heraus. Das Blut fungierte er als Tinte um, um okkulte Texte zu verfassen.
Dies löste eine perverse Sucht in Gilles aus. Er engagierte Alchemisten, welche Dämonenbeschwörungen für ihn durchführen sollten. Darunter auch der italienische Astrologe Francois Prelati.
Er ließ immer mehr Kinder entführen, misshandelte sie, brachte sie um und exhumierte sie anschließend. Es beliebte ihm auch, die Köpfe seiner Opfer abzuschlagen, auf Pfähle zu spießen, sie zu schminken und so skurrile "Schönheitswettbewerbe" durchzuführen.
1440 machte der Baron jedoch einen Fehler, der ihn das Leben kosten sollte (Historiker gehen jedoch davon aus, dass er bereits unter Paranoia litt und ihm die umgebrachten Kinder erschienen. Deshalb war er sich vermutlich nur zu gut bewusst, dass er für diese Tat hingerichtet werden würde).
Er stürmte während eines Gottesdienstes mit seinen Anhängern in eine Kirche und nahm den Priester Jean le Ferron als Geisel.
Dadurch machte er sich den Bischof von Nantes zum Feind, der ein guter Freund des Predigers war. Gegen Gilles de Rais würde daraufhin erstmals ein Verfahren eingeleitet und der Baron legte bereits 6 Tage später freiwillig ein ausführliches Geständnis ab, und zwar nicht auf Latein, sondern in gewöhnlichem Französisch, dass ihn auch das einfache Volk verstehen konnte "Zur Ermahnung aller Familienväter, dass sie wachen über ihre Kinder", so de Rais.
Am 26. Oktober wurde er erwürgt und seine Leiche abschließend auf den Scheiterhaufen verbrannt.

Mich würden eure Meinungen zu dieser Geschichte interessieren!
lg, Satyrica
Albert Einstein zu Charlie Chaplin: "Mir applaudieren die Menschen, weil mich keiner versteht. Ihnen applaudieren sie, weil sie jeder versteht!"

vodkanator

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26

Mittwoch, 2. September 2009, 15:15

Re: Gilles De Rais

Zitat

Als Joanne am 30. Mai im Jahre 4131 verbrann


Da hat wohl der Fehlerteufel zugeschlagen ;)
Warum trauerst du dem Mantel nach, den man dir stahl, wenn du dir, mit der dir verblieben Zeit, einen Neuen kaufen könntest.

"In diesem Sinne..."
Prof. Dr. Harald Lesch

Satyrica

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27

Mittwoch, 2. September 2009, 15:25

Re: Gilles De Rais

^^Das is schlecht
Ich korrigiere mich: 1431
Tuuuht mir leid!
thx, vodkanator
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Bjarne

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28

Mittwoch, 2. September 2009, 16:25

Re: Gilles De Rais

Hallo,

das Schlimme an diesen grauenhaften Begebenheit war die Tatsache, dass ein solcher Herrscher in diesem Zeitalter des Feudalismus schalten und walten konnte, wie er es wollte. So schüchterte er auch die Bevölkerung ein und man konnte nie, bis zu diesem beschriebenen Ereignis, ihm habhaft werden.
Gründe dafür, dass in heutiger Zeit, ein Serienmörder so lange nicht gefasst wird sind zumeist die Anonymität der Opfer oder die urbane Gesellschaft die heute herrscht.
"Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit; sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit."
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach, (1830 - 1916)

elfenbeingöttin

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Samstag, 5. September 2009, 21:40

Nicholas Flamel

Ihr habt bestimmt alle schon mal von ihm und dem Stein der Weisen gehört(spätestens seit Harry Potter mit sicherheit).

Was nicht alle wissen ist, dass er tatsächlich gelebt hat. Mich interessiert aber viel mehr ob die Sagen um ihm wahr sind,oder halt nur Sagen.

Flamel wurde anfang des 14 jh. geboren. er lebte damals mit seiner Frau Perenelle in Paris(sein Haus gibt es heute noch,es ist jetzt ein Restaurant. Außerdem sind Strassen in Paris nach ihm uns seiner Frau benannt.) Flamel führte einige Jobs aus,unteranderem wahr er Alchemist und Autor.

Nun zur Sage:
Einestages viel im "Abraham Buch der Magie" in die Hand, er soll damals jahrelang versucht haben es zu entschlüsseln,da es in einer eigenartigen Sprache verfasst war. Dazu reiste er durch die halbe Welt. In diesem Buch soll auch die Anleitung für den "Stein der Weisen" gestanden haben, der Eisen zu Gold machen konnte, und das "Elexier des Lebens " schaffen konnte.
Nach dem Flamel dann einige Jahre unterwegs war, kam er plötzlich verdammt reich wieder zu rück. Von dem Geld baute er unter anderem Krankenhäuser und Kirchen in Paris.
Durch seinen plötzlich auftretenden Reichtum, glaubte man das er es geschafft hat den Stein der Weisen zu erstellen und ih zu nutzen.

Jedoch gab es auch damals schon kritische Meinungen darüber.Und man kam zu dem Schluss , dass das Buch eine Karte zu versteckten Juden Schätzen enthielt(Abraham soll ein Jude gewesen sein).

Nun das eigenartige, nachdem Flamel starb, wollten Räuber sein Grab ausrauben,doch sie fanden es leer vor.

Hat er seinen Tod nur vorgetäuscht, oder war er doch unsterblich?
Und warum war er plötzlich so reich? Fand er wirklich die Juden Schätze,oder war es doch der geheimnes volle Stein?
Ein Mensch mit Humor, trinkt den Kakao durch den Er gezogen wird.

dracopainter

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Mittwoch, 9. September 2009, 15:25

Re: Nicholas Flamel

de.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Flamel

Ein Interessanter Charakter der allerdings immer wieder in der Literatur benutzt wird - wer soll da noch Wahrheit und Legende unterscheiden können!

Sein "unglaublicher" Reichtum war jedoch keinesfalls so enorm und lässt sich mit den im Wikitext erläuterten Quellen, nämlich dem Erbe seiner Frau und den Immobiliengeschäften gut erklären. Auch seine Arbeit für diverse Adlige als Schreiber und Kopist deutet darauf dass er nicht ganz mittellos war, wie hätte er sonst einen eigenen Laden und eine Werkstatt gründen und betreiben können.
Kirchen und Krankenhäuser hat er übrigens nicht gebaut oder bauen lassen sondern vorhandenen Instituten Geld gestiftet - das gehörte damals zum guten Ton der gehobenen Gesellschaft!
Mag sein dass er durch seine alchemistischen Experimente durchaus einiges Ansehen in den höheren Kreisen der Gesellschaft genoss, Mystizismus und Alchemie waren zu der Zeit vor allem beim Adel beliebt, auch wäre durchaus möglich dass Flamel einige hochgestellte, reiche Gönner hatte die ihn finanzierten!
Die Titanic wurde von Profis gebaut - die Arche Noah von einem Laien!

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