Homo- und Bisexualität

  • hallo Dazee :winks:

    Zitat

    Und wie tolerant und offen du bist seh ich an den drolligen klischees die du auspackst.. Männerhassende lesben


    hm, aber von irgendwo her müssen klischees ja kommen. übrigens gibts eine männerhassende lesbe in meinem freundeskreis. komischesweise versteht sie sich aber recht gut mit meinen männlichen freunden.^^


    Zitat

    ich frag mich wieviele von euch überhaupt mit der "szene" vertraut sind und wieviele nur rumplappern...


    ich plapper nicht nur rum, ich bin nämlich lesbisch.


    hallo Nieselpriem :winks:

    Zitat

    Ach, das ist doch nix neues mehr. Unser "Pseudo"intellektueller ist schließlich Türke. Und um den Spieß mal umzudrehen... wir alle wissen doch, dass Türken irgendwie nicht normal und wohl auch ziemlich krank sind, gell?


    ein guter punkt den du hier ansprichst.


    Zitat

    Im Übrigen wundert es mich, warum sich manche Menschen aufregen, wenn andere ein Problem mit Homosexualität haben. Mich persönlich stört es nicht. Aber so lang niemand ein Verbot von Homosexualität fordert, sollte er auch offen seine Abneigung äußern dürfen. Sicher haben auch viele Schwule ein Problem mit dicken Menschen oder solchen mit einem etwas... speziellen Körpergeruch. Das dürfen sie frei von der Leber weg zum Besten geben. Andersherum darf man das aber nicht? Ist doch Moppelkotze! Und hier kam von Silverclouds Seite die Frage auf, ob es denn einen bestimmten Grund für Homophobie gebe. Muss es denn einen geben? Ist Arachnophobie in heutiger Zeit logisch begründet? Nein? Ach da schau an! Warum müssen Homosexualität und Religion eigentlich immer sakrosankt sein? (Vielleicht weil viele Geistliche schwul sind? ) Warum gilt bei diesen Dingen Kritik als pfui? Warum MUSS man das respektieren? Auch Schwule können Arschlöcher sein, Heilige sind sie jedenfalls selten. Also muss Kritik auch erlaubt sein.


    der bislang beste beitrag hier. ich hab mich gekugelt vor lachen. :D


    hallo Ategato

    Zitat

    Ich habe kein Problem mit Tolereanz. Ich kann schließlich auch Kranke tolerieren bzw. ich toleriere ihre Krankheit und verurteile Menschen nicht dafür, dass sie auf ihr sein (in den meißten Fällen) kein Einfluss haben. Aber ich toleriere nicht die dadurch entstehenden Schäden (sonst könnte jeder jeden niedermetzeln und behaupten, er dürfe dies, weil er krank ist.)
    Und dabei ist hier nicht speziell von Sadomasoschismus die Rede, sondern allgemein jede Krankheit. (Sofern wir endlich von den fachlich als krank anerkannten Formen der Sexualpräferenz ausgehen können. Zumindest meine ich die)


    hm, du vergleichst also sadomasoschismus mit psychosomatischen erkrankungen? übrigens, schöner beitrag(da glaubt wohl jemand, nur weil man schlau klingt, ist man es auch)


    liebe grüße lucy :winks:

  • Um das nochmal klar herauszustellen... Ich finde es auch nicht gerade prickelnd, wenn jemand Schwule oder BDSM-Fans als krank oder gestört bezeichnet. Aber da Ategato zum Bleistift ganz offensichtlich NICHT vor hat, Anderssein zu verbieten, sollte man ihm auch nicht verbieten, in seinen Augen sicher gerechtfertigte Kritik daran zu üben. Auslachen darf man ihn dafür natürlich. Damit muss er nun wieder im Gegenzug leben. Aber ich denke, das weiß er auch. :)

  • klischees entstehen genau so..
    selbst wenn es in jedem freundeskreis eine lesbe gibt die männer "hasst" (was ich nicht glaube denn "hassen" is was anderes als nicht mit ihnen auskommen) kann man daraus NICHT schliessen das es alle tun... ICH bin kein schubladenmensch und ich stecke auch niemanden in eine solche... Aber leider machen es viele, viele andere dank solcher dummen klischees...
    Wir sind individuen und keine stupiden schubladenidioten und deshalb find ich es wichtig das son mist aus der welt geschafft wird und das verzerrte bild der queers begradigt wird...

  • Nur wirst du es kaum schaffen z.B. Pseudo mit logischen Argumenten von Gegenteil zu überzeugen, da Homophobie und andere ähnliche Abneigungen eben per se nicht logisch begründet sind. Das ist aber bei den meisten Phobien so. Und da du es nicht wirklich ändern kannst, solltest du die Kritik solcher Menschen zumindest akzeptieren. Von respektieren sprech ich ja nicht. :) Du darfst ihn dafür natürlich gern auslachen und ebenfalls kritisieren. Aber solang er nur redet, tut er niemandem etwas. Sollte Homosexualität allerdings irgendwann verboten werden, bin ich sicher der erste, der mit einem Knüppel bewaffnet auf die Straße geht und diesen Idioten auf die hohlen Rüben haut. :twisted:

  • OMFG!!! Das ich das noch erleben darf... :shock: *freu*
    Die erde hat sich aufgetan und er spricht zu mir.. *geehrt fühl*



    Nun ich habe auch nich vor die klemmschwester (achtung klischee) zu bekehren.. Ich weiss wann hopfen und malz verloren is aber ich fordere akzeptanz für queers, genauso wie von mir gefordert wird das ich idioten mit socken inna hose und jamba klingeltöne akzeptiere...

  • Ja Nieselpriem, ich habe dich realisiert. (damit du nicht weiterhin versuchst, mich auf ein Gegenangriff anzustacheln, ich werds nämlich nicht tun.)


    ~~~weiter im Thema~~~


    Ich weiß nicht, ob Du (Dazee) mich meintest, aber ich kann eigentlich nur das wiederholen, was ich in meinem letzten Beitrag geschrieben habe:
    Ich habe nichts gegen Homosexualität. Sofern Kinder etc. nicht drin verwickelt sind (aber das gilt für jede Art von Sexualität).
    Und nein, bevor man mich falsch versteht: Ich meine damit nicht, dass Homosexualität zwangsweise mit Kindern etc. zu tun hat, sondern wollte mich nur sehr deutlich ausdrücken, weil ich zuvor irgendwo Pädophilie in Erwähnung brachte.


    Meine Meinung über Sadismus/Masoschismus allerdings (Ja, Homosexualität ist nicht dasselbe wie Sadomaso... zum wiederholten mal) ist weiterhin schlecht.
    Ich hatte ICD zwar aufgeführt, weil ich dachte, es ist immernoch gültig, allerdings ändert sich nichts an meiner Meinung über S/M, weil es fachlich nicht mehr als Krankheit gilt.


    Übrigens, man muss es sich nicht zum Lebensinhalt machen, andere mit "logischen Argumenten" von ihrer Meinung abzubringen. Eine Meinung ist eine Meinung und man stelle sich bitte vor, dass diese nicht bei jedem aus voreiliger Dämlichkeit entstanden ist.
    Man schreit hier ganz laut: "Lasst jeden sein und denken, was er will!" aber wenn es darum geht, dass jemand eine schlechte Meinung über ein relatives Tabu-Thema hat, dann kommt es entweder zur Defensivhaltung oder sogar zu Giftattacken. Soviel zum Thema Doppelmoral... und dabei rede ich nicht einmal von unserem dauergelangweilten Vorzeige-Provokateur Nieselpriem.
    Anders ist es allerdings, wenn man sich dafür einsetzt Klischees/Ungereimtheiten aus der Welt zu schaffen, um ein klareres Bild zu geben. Da mache ich auch einen Schritt zurück und ich schrieb ja hier bereits, dass ich es schlichtweg falsch formuliert habe, dass die meisten Homosex. sadistisch oder masoschistisch sind.


    Ich weiß nicht, wie das bei den meisten hier ist, aber eigentlich hat man bei endlos langen Diskussionen doch irgendwann keine Lust mehr oder? Bei mir ist das zumindest so; weil ich entweder nicht noch verständlicher schreiben kann und ich merke, dass ein blinder Opportunismus herrscht.
    :arrow: Oder weil sich nichts wichtiges in meinem Leben verändert, wenn ich jemandem im Internet davon überzeuge, dass meine Meinung richtiger ist.


    Insbesonders aus letzterem Grund steige ich aus der Diskussion lieber aus. Man darf mir gerne nochmal ans Bein pinkeln (bitte jetzt nicht das Thema Urophilie einwerfen ;) ), aber ich werde darauf - zumindest nicht in diesem Thread - antworten.
    Vielleicht sollte man (der Nettiquette zuliebe!) jetzt wieder etwas entspannter werden.


    (voll vergessen abzusenden... :shock: )

    Alles, was sich auf "ich/mich/mein" bezieht, kann/soll auf den Menschen allgemein bezogen werden, was impliziert, dass ich in vielen Aussagen von einem Normalfall, Normwert oder auch Durchschnitt ausgehe und diese(n) als Ausgangspunkt benutze. Somit ist - zumindest aus konstruktivistischer Sicht - die Aussagekraft der Erläuterungen trotz Einbeziehung empirischer Daten und Fakten a priori relativ zu betrachten. Je nach Wahrnehmungs-Cluster des Lesers sind sie völlig falsch oder richtig.

  • Falls du verklemmtes Stück es nicht gemerkt haben solltest... ich war der einzige hier, der dich und deine Meinung in Schutz genommen hat. Niemand sollte dir verbieten, hier deine Meinung zu äußern. Das ich eine völlig andere habe, steht auf einem anderen Blatt. Allerdings frage ich mich wirklich gerade, warum ich das eigentlich getan habe. Wird nicht wieder vorkommen, versprochen.


    Wat ein blöder Knilch... :roll:

  • Auf deine Art von "In Schutz nehmen" kann ich gerne verzichten, ok?
    Mische dich einfach nicht in meine Angelegenheiten ein und ich mache das gleiche auch nicht bei dir, versprochen.


    Ich habe dich damals per PN (Januar oder so) um Waffenstillstand gebeten, falls du es wieder vergessen haben solltest.

    Alles, was sich auf "ich/mich/mein" bezieht, kann/soll auf den Menschen allgemein bezogen werden, was impliziert, dass ich in vielen Aussagen von einem Normalfall, Normwert oder auch Durchschnitt ausgehe und diese(n) als Ausgangspunkt benutze. Somit ist - zumindest aus konstruktivistischer Sicht - die Aussagekraft der Erläuterungen trotz Einbeziehung empirischer Daten und Fakten a priori relativ zu betrachten. Je nach Wahrnehmungs-Cluster des Lesers sind sie völlig falsch oder richtig.

  • Ategato, wenn Niesel der einzige war, der dich weiter angestachelt hat und du darauf gar nicht eingehen wolltest, dann frage ich mich ernsthaft, was dein erklärender Post eigentlich soll?
    Aber na, wie schon recht erkannt habe auch ich keinen Bock mehr, hatte ich schon vorher nicht aber für diese Bemerkung hast du versucht mir ans Bein zu pinkeln.
    Is mir doch Latte, wen oder was du kritisierst. Aber das tust du ja gar nicht, dir geht es um die gesamtheit einer Gruppe, welche du abwertest, ohne auf die genannten Argumente einzugehen. Ach wat solls... sind ja alle krank.


    Ich bin endgültig raus und von mir aus kannst du jetzt das letzte Wort haben.

    Hast Du die
    ganzen Ausrufezeichen bemerkt? Fünf? Ein sicheres Zeichen für jemanden,
    der seine Unterhose auf dem Kopf trägt. - Terry Pratchett

  • So,


    durch einen anderen Thread hier im Forum hab ich aktuelle Infos. Also nicht dadurch, aber dadurch ist mir das Thema wieder eingefallen.
    Heute durch Zufall die aktuelle "Bild der Wissenschaft" gelesen, die 3 sehr große Artikel zum Thema Homosexualität haben.


    Also, die Hauptinhalte sind:


    1. Homosexualität ist etwas absolut natürliches, wir werden so geboren und können das weder an- noch abtrainieren.


    2. Homophobie oder Abneigungen gegen Homosexuelle stellen eine Störung der Heterosexuellen dar. Eigentlich müssten sie über Homosexuelle Männer froh sein, da sie dadurch weniger Konkurrenz haben. Der oft empfundene Ekel stellt eine behandelbare psychologische Störung dar.


    3. Homosexualität ist bei vielen Tierarten vorhanden und stellt auch da eine ganz natürliche Form der Sexualität dar. (Pinguine, Delphine, Bonobos, Menschen)


    Es wird überlegt die Homphobie und das damit verbundene Ekelgefühl in die Liste der internationalen Diagnoseschlüssel (ICD) aufzunehmen.


    Nun, dies stellt ja wohl einen radikalen Umbruch dar. Nicht mehr die Homosexualität ist krank, sondern die Abneigung gegen diese. Es wird auch expliziet darauf eingegangen das diese Abneigung rein gesellschaftlich geprägt ist, und nichts mit Biologie zu tun hat. Es wird den armen Opfern in der Kindheit durch Familie und Gesellschaft eingeprägt. Damit ist auch der Satz, das die größten Schwulenfeinde selbst latent homosexuell sein könnten. besser erklärbar und entbehrt nicht einer gewissen Realität.

  • Wow das Thema wird hier ja echt heiss diskutiert :D Also ich habe 0 Probleme damit bin selbst betroffen ;) Und hatte nie groß Probleme damit weder bei Freunden noch Familie.
    Es gab nur eine krasse Situation in die ich geraten bin, und die war von mir (un)bewusst provoziert. Ich bin halt der Meinung das ich mich nicht verstecken muss wegen meiner Neigung (blödes Wort *g*) Und so gehe und ging ich immer schon Händchen haltend oder auch küssend auf die Straße. Nun ja einmal wurden wir von irgend welchen Leuten angespuckt das war für mich so die schlimmste Erfahrung. Das die Leute einem A....fi...er hinterher rufen ist schon fast normal gewesen. Das ist aber auch schon ne ganze weile her, mitlerweile (heute) sind die Leute etwas entspannter geworden habe ich den Eindruck.


    Ich mein angestart wird man immer, das wird sich so schnell auch nicht ändern. Aber ich muss sagen ich habe lange keine Beschimpfungen mehr erfahren. Das mag vieleicht zum einem daran liegen das mein Mann und ich eher maskulin kräftig gebaut sind, so hat man evtl. etwas Respekt 8-) Die einzige Diskussion die es zwischenzeitlich gab war als meine Schwester eine Beziehung mit einem Türken eingegangen ist. Anfangs ist der total abgedreht, mein Kerl und ich saßen nicht mal direkt bei einander und er fing an zu erzählen ahh die küssen sich und wie ekelhaft. Naja da stieß er bei unserer Familie auf taube Ohren und bekam im Gegenteil ordentlich kontra :P Er hat sich im laufe der Zeit dem Schicksal ergeben und er versucht das beste daraus zu machen, er hat mir auch angeboten mit mir zu einem Arzt zu fahren :lol: Ja so war das bei mir im groben Zügen. Es gab auch noch eine interessante Testphase für mich als fast Hetero *lol* Die mir noch deutlicher als jemals zuvor gezeigt hat ich bin nicht Hetero ;) Ich sollte echt mal nen Buch schreiben, wäre bestimmt unterhaltsam *lol*

  • Hallo Leute,


    ich finde es eigentlich Schade dass es ueberhaupt solche Diskussion gibt, gab und vermutlich noch lange geben wird. Im Grunde zeigt es uns doch nur das Spiegelbild unserer Gesellschaft und unserer kranken Kultur. Lesbisch, schwul oder hetero, das ist doch Kacke wie Scheisse!! Es geht hier um Menschen! und zu welchen Geschlecht sich wer hingezogen fuehlt ist doch wurscht. Wenn man einen Mensch liebt ist es doch total egal von welchm Ufer derjenige ist.


    Ich bin durch und durch hetero, und da ist gut so! Aber weder ich noch sonst irgend jemand hat das Recht ueber andere zu Urteilen. Wer Urteilt, belegt doch nur nur sein minderwertiges Intelekt.


    Und Kinder, warum sollten gleichgeschlechtliche Partner keine Kinder adoptieren duerfen? Ich denke, die waeren manchmal bessere Eltern als einige "normalos".


    Denn ein Kind braucht Liebe und Aufmerksamkeit, fuer welches "Papa und Mama" nicht immer der Garant dafuer sind.


    Toleranz sollte keine Tugend sein, sondern viel mehr eine Selbstverstaendlichkeit.


    LG

  • Moin Helix,


    merkwürdiger Beitrag deinerseits.


    Ich empfinde derartige Diskussionen nicht nur als erfreulich, sondern auch als notwendig. Solange sie auf einem vernünftigen Level bleiben und die User untereinander respektierlich miteinander umgehen, helfen diese Threads sehr stark dabei, Vorurteile abzubauen, oder generell einfach mal einen anderen Blickwinkel zu bekommen, der unter anderen Umständen nicht immer einfach zu bekommen ist.


    Kleines Beispiel: Ich habe vor kurzem jemanden kennen gelernt und mich recht schnell sehr gut mit ihm verstanden. Bin aber an und für sich fast davon überzeugt, dass er schwul ist. Das ist grundsätzlich kein Problem (mehr?) für mich, aber es ist trotzdem eine seltsame Situation, da ich aufgrund einer Vielzahl von "Hinweisen" fast davon überzeugt bin, dass er ein nicht geouteter Schwuler ist.
    Da ich in dieser Situation einerseits sehr neugierig bin, andererseits irgendwo auch hilflos, da ich ihm nicht vor den Kopf stoßen wollte/will, habe ich mir hier von einem aus diesem Thread erst einmal Hilfe und einen Ratschlag geholt, mit dem ich noch vor kurzem ein wenig aneinander gerasselt bin.
    Ich bin wirklich geneigt, dieses auch diesem Thread zuschreiben zu wollen.



    Auch finde ich dieses "Schwul, lesbisch, hetero, egal - alles sind Menschen" nicht gerade weit gedacht. Letzteres sollte meines Erachtens nur darauf verweisen, dass wir alle das gleiche Recht darauf haben, anständig behandelt zu werden. Über den Rest kann und sollte man diskutieren. Zum Beispiel sind auch Blinde Menschen - aber ich würde trotzdem dagegen protestieren, wenn die aufgrund von einer Quotenregelung als Busfahrer eingesetzt werden.
    Worauf ich hinaus will ist, dass Urteilen nichts schlechtes ist und man auch irgendwo lernen muss sich selbst und andere vernünftig einzuschätzen. Jeder von uns hat andere Fähigkeiten und Talente, die ihn gut in etwas machen. Nur aufgrund von Gleichberechtigung wird kein Fußballteam den dritten Ersatztorwart in den Sturm stellen.



    Wenn man Toleranz fordert, dann sollte man das Kind auch beim Namen nennen: Die Scheißegalhaltung!
    Denn alles was darüber hinaus geht, ist nicht mehr Toleranz, sondern eher Anbiederung (meist mit dem Aufgeben der eigenen Freiräume).



    Ich gebe dir jedoch uneingeschränkt dahingehend Recht, dass der erste Schritt Akzeptanz ist. Und dazu gehören Eheschließung, Kinder adoptieren ... halt "normale" bürgerliche Rechte und Freiheiten.

    "Bei mir kommt kein Tropfen Alkohol auf den Tisch! Ich bin sehr vorsichtig beim Einschenken."


    "Wenn das Herz am rechten Fleck ist, spielt es keine Rolle wo der Kopf ist." - (Walter Raleigh vor seiner Enthauptung)

  • Zitat von "Zensur"

    Zum Beispiel sind auch Blinde Menschen - aber ich würde trotzdem dagegen protestieren, wenn die aufgrund von einer Quotenregelung als Busfahrer eingesetzt werden.


    uiuiui, schlechter Vergleich ;) Homosexuelle kann man nicht mit Menschen mit Behinderung vergleichen ;) ....ja ich weiss wie Du s siehst, kleiner Scherz.


    Nein, ich wollte nur zum Ausdruck bringen, das es traurig ist so ueber das Thema diskutieren zu muessen, denn in meinen Augen sollte es nichts zu diskutieren geben, wenn die Menschen es tolerieren und wie Du sagst vor allem akzeptieren wuerden.


    Natuerlich weiss ich dass da sehr wohl bedarf dazu besteht, und dass solche Diskussionen leider notwendig sind. Nur leider gibt es zum Teil noch so verbohrte Menschen ... da hilft keine Diskussion.


    Hab schon selber Menschen, sagen wir besser Vaeter, gehoert die sagten: mir waers lieber dass mein Sohn AIDS oder Krebs haette als dass ich erfahren muss dass er Schwul ist.


    Und da geht mir ehrlich die Galle hoch.
    Da ich selber einen Sohn habe und alleine der Gedanke daran... so etwas zu denken, geschweige denn unter Bekannte zu plaeren... Seinem eigenen Kind eine Krankheit an den Hals zu wuenschen nur weil man so verbohrt ist... da seh ich Rot.
    Einem Vater sollte es wichtig sein wie es seinem Kind geht und nicht wen sein Kind poppt.


    LG

  • @ Helix


    Du siehst das ganze zu einfach.
    Das ist nicht wie ein neues paar Schuhe das man anzieht und gut ist.
    Ich weiß noch wie ich als Kind gehört habe, das wenn man unter Frauen aufwächst etc. wird man schwul.


    Das Akzeptieren ist ein langwieriger Prozess der nicht von heute auf morgen von alle Menschen auf der Welt vollzogen werden kann.


    Man muss sich damit auseinander setzen, Vorurteile abbauen...


    Wie war es denn vor 50 Jahren wenn ein Mann eine Frau heiratete die geschieden war, oder ähnliches.
    Ich weiß noch wie es meiner Mutter ging als sie ihren jetztigen Mann kennen lernte, und wir das erste mal bei seiner Verwandtschaft waren.


    Sehr Konservative Leute vom Land, die sind sowas von vorurteilbehaftet, das glaubt ihr gar nicht, für die waren wir wie Monster die er mit nimmt,
    ja als Kind spürt man so etwas auch.
    Heute ist es zwar nicht mehr so stark, aber richtig akzeptiert wurden wir von denen nicht.


    Da kannst du dir ausmalen wie lange es dauern wird bis sich die Homosexualität als normal "durchsetzt".



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Ich glaube es geht auch weniger darum das die Leute in sich drin Probleme damit haben. Mir geht es um die Leute die Probleme damit haben und diese nach außen hin zeigen und kommunizieren.
    Wenn ich so manchen Eintrag hier lese, dann rege ich mich da schon drüber auf (Nein Zensi, deinen nicht!). Ich erwarte ja garnicht das die Leute in ihren Köpfen eine 180° Wendung machen, aber ich erwarte das ich mit meinem Freund auch mal händchenhaltend im Frühling durch die Stadt gehen kann, ohne das man mich blöde anmacht. Und das kommt nicht nur von jungen Leuten, sondern auch von alten.
    Aber wie ich ja schrieb, es sieht ja gut aus für uns.

  • Vielleicht sollte man auch noch anmerken, dass Stadtbewohner in der Regel weit weniger Probleme damit haben, schwule Pärchen in der Öffentlichkeit zu sehen, als es bei Landeiern der Fall ist. In der Stadt ist man inzwischen einfach daran gewöhnt. Auch gibt es, zumindest in größeren Städten, Schwulenbars, die ganz normal zum Stadtbild gehören. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass jemand, der Schwule in der Dresdner Neustadt (ein Szeneviertel) belästigt, echte Probleme bekommen kann.

  • Lexi,


    mit Sicherheit seh ich das nicht zu Einfach, nur ich wuenschte mir es waere Einfach ;)
    Klar ist mir die Problematik nicht Neu, und ich weiss sehr wohl dass da noch viel Aufklaerungsbedarf besteht.


    Ich betone nur noch einmal: Ich finde es Schade ;) ...aber da gibts noch viele andere Dinge die ich bei den Erdlingen Schade finde ;)


    LG