Homo- und Bisexualität


  • Dies ist ein Fakt. Asexuelle, Bisexuelle oder Homosexuelle sind Launen der Natur, nicht mehr und nicht weniger, sie spielen aber für den Forbestand einer Art keine Rolle.

    Stimmt so nicht...
    Sie spielten keine Rolle - Vergangenheitsform und ich sage JA!
    Doch mittlerweile spielen sie ein Rolle. Denn die Sexualität ist beim Kinderwunsch nicht mehr der Faktor Nr. 1.


    Ich kenne durch meine Öffentlichkeitsarbeit so viele Homos mit Kindern wie Heteros mit Kindern. Viele Paare haben 2 oder sogar 3 durch die Bechermethode bekommen.
    Es ist also vollkommen egal welche Sexualität du lebst, wenn dein Kinderwunsch hochfährt.
    Da die Möglichkeiten so einfach sind, ein Kind zu bekommen, auch ohne Geschlechtsverkehr mit einem andersgeschlechtlichen Partner. Sind die Chancen natürlich gestiegen, das Homo Eltern die Welt bevölkern könnten...
    Die letzte Info die ich habe, eine Lesbe aus meinem früheren Beratungskreis hat Zwillinge bekommen. Und eine weitere hat ihr drittes Kind gerade bekommen.


    Irgendwie finde ich das schön. Denn dieser veraltete Gedanke: "Lesben haben ihre Gebärmutter abgegeben..." ist nun endlich hinfällig.


    Bei Schwulen kommt es seltener vor, das liegt einfach daran, dass sie nur recht selten eine Frau finden, die sich damit auseinandersetzt dem Kind einen rechtmäßigen Vater zu ermöglichen. Aber ich habe die Hoffnung das auch das sich im Laufe der Zeit verändert. Wenn es bei uns funktioniert, warum dann nicht in anderen Familien...


    Ach ja bevor ich es vergesse... Freude bei der Zeugung unseres Kindes, gab es trotzdem... ich würde sagen bei allen Seiten...
    So gesehen, denke ich gehört das irgendwie dazu, es ist einfach schön, zu wissen, unser Kind ist in einem Feuerwerk der Gefühle entstanden! :D


    Grüße von Yen.

  • Quelle: http://www.schwanger-in-bayern…xualitaet-und-kinder.html


    Wir haben übrigens an der Studie teilgenommen...


    Braucht ihr noch mehr Beweise um mal eine andere Sicht zu erlangen?


    Grüße von Yen.

  • Genau das wollte ich doch damit sagen.
    Tiere die keinen Spaß beim Sex hatten, haben sich seltener vermehrt als andere und sind in Folge dessen irgendwann ausgestorben (verdrängt worden). Die die Spaß hatten, haben diese Eigenschaft an ihre Nachkommen weitergegeben. Ist doch logisch. Genau das sagt doch mein Post aus.
    Ich schreib mir 'nen Wolf, damit man meine Worte nicht falsch versteht. Was mach ich denn falsch, bitte? :shock:

    Dein Beitrag war im Kontext eben missverständlich (zumindest von meiner Perspektive aus), so was kommt doch schonmal vor, also kein Grund sich aufzuregen.


    Vielleicht sollte ich demnächst einfach schreiben, Dirk hat recht, dann bekomm ich auch ein "Danke"... :roll:
    Wie affig...

    Soll sich das auf meinen Beitrag beziehen? Tut mir Leid, aber so wie ich es verstanden habe ist ein Forum für den freien Meinungsaustausch da, und nichts anderes habe ich gemacht: meine Meinung gepostet. Diese deckt sich in dem konkreten Fall nunmal mit Dirks Meinung, aber darf ich sie deshalb denn nicht mehr äußern? Sorry, aber das wird nicht passieren. Und ich bin ja wohl wirklich nicht dafür verantwortlich, wer sich bei mir für welchen Beitrag bedankt, und deshalb weise ich den Vorwurf der "Affigkeit" entschieden von mir! Ich bin nicht hier im Forum, um mir meine Streicheleinheiten abzuholen, sowas hab ich nicht nötig.

  • Tut mir Leid, aber das klingt mir ein bisschen zu sehr nach "Homosexuelle sind die besseren Eltern". Ich glaube ja wirklich nicht, dass sie schlechtere Eltern abgeben als Heteros, aber gleich bessere? Das ist mir dann doch ein bisschen zu viel Lobhudelei und damit verdächtig.
    Ich kenne zwar persönlich kein homosexuelles Elternpaar, aber genug homosexuelle kinderlose Pärchen, und ich konnte bisher nicht feststellen, dass in deren Beziehung ein signifikanter Unterschied zu heterosexuellen Pärchen bestünde. Streit- und Reibungspunkte sind m.E.n. ebenso häufig (oder eben selten) und auch auf die gleichen Ursachen bezogen.



    Braucht ihr noch mehr Beweise um mal eine andere Sicht zu erlangen?

    Wer hat denn die Befähigung Homosexueller zu Eltern in Frage gestellt?

  • Homosexuelle Familien mit Kindern sind oft harmonischer, weil es sich hier um GEWOLLTE Kinder handelt, während es auch bei heterosexuellen Familien ungewollte Schwangerschaften bzw. Kinder gibt. Dieser Vergleich hinkt also gewaltig.


    Ferner nervt es, wenn ich die unterschwellige Botschaft vermittelt bekomme vegetarische/vegane Lesben sind die besseren Menschen und das lese ich zwischen den Zeilen. Und ich bekräftige es noch mal, für mich sind A-, Bi- und Homosexuelle Launen der Natur und nichts weiter. Wenn man dann schon Tiere anführt, ich kenne keine Tierart, bei denen zwei "homosexuelle" Tiere, sich von einem Weibchen das gemeinsame Kind austragen lassen oder sich Weibchen in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung von einem Männchen schwängern lassen. Dies ist rein auf den Menschen übertragbar, da dieser die Fähigkeit des abstrakten Denkens besitzt.


    Corvus deine Beiträge waren eben nicht eindeutig, ansonsten hätte es diesen Disput nicht gegeben.

  • jop ich bin auch ein klein Wenig angervt und diesen sPruch kann ich mir nicht verkneifen:


    Liebe Veganen Freunde: Die Bechermethode wure zu erst an den ach so bösen Tierversuchen getestet und erforscht, also müsst ihr sie ablehnen wenn ihr ja so "aufrichtig" alles was mit Tierversuchen zu tun habt ablehnt.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Das habe ich nie behauptet und werde es auch nie behaupten, weil es überhaupt nicht wahr ist. Hier gibt es keine besseren Eltern oder dergleichen. Wie kommst du nur darauf?
    Alles was ich sagen wollte ist mich auf die Antwort von Dirk (ich glaube es war Dirk, ich kann nicht so weit runterskrollen, wenn ich einen Text schreibe) berufen, das er glaubt, das:

    Zitat

    Dies ist ein Fakt. Asexuelle, Bisexuelle oder Homosexuelle sind Launen der Natur, nicht mehr und nicht weniger, sie spielen aber für den Forbestand einer Art keine Rolle.

    Ich wollte sozusagen den Beweis antreten (weil viele ja immer gerne einen Beweis hätten), das es nicht auf die Sexualität eines Menschen ankommt, sondern es mittlerweile auch Homosexuelle Eltern gibt, bzw. wie im Text dargestellt es sehr viele Lesben und Schwule gibt, die sich mit dem Kinderwunsch auseinander setzten. Von BESSER war keine Rede.


    Ich weiß gar nicht wie ihr auf so was kommt?
    Ich kenne total viele liebevolle Eltern, dabei mach ich keinen Unterschied zwischen Homo und Hetero.
    Das gleiche gilt übrigens für alle Unterschiedlichkeiten, es gibt hier kein Besser oder Schlechter. Es kommt auf jeden einzelnen Menschen an, was er aus seinem Leben macht und wie er mit anderen Menschen/Tieren umgeht.. da spielt es keine Rolle ob man Hetero oder Homo, Vegetarier/Veganer oder Fleischesser ist.
    Meine Güte kommt mal runter von diesem Tripp das hier irgendwer besser ist als der andere... so langsam müsste es doch eigentlich angekommen sein, das es bei den Texten die ich rein stelle, nicht darum geht...


    Grüße von Yen.

  • Nicht unbedingt du, Yen, der von dir zitierte Text ist jedoch wertend:


    Diese drei Punkte stehen in direkter Relation zu heterosexuellen Elternpaaren, auch wenn der Terminus selbst im Text wohlweislich vermieden wird. Dennoch haben Worte wie "weniger", "seltener", "gleichberechtigter" und "flexibler" immer einen Bezug, nur wird umgangssprachlich das folgende "als" eben häufig weggelassen. Das macht den Text aber nicht weniger wertend.



    Du und Dirk, ihr diskutiert auf völlig anderen Ebenen und damit aneinander vorbei; Dirk bezog sich auf die Relevanz A-, Bi- und Homosexueller für die Arterhaltung, argumentiert also von einem evolutorischen Standpunkt aus, du hingegen beziehst dich auf die Befähigung Homosexueller zum Elternsein, argumentierst also von einem sozialen/moralischen Standpunkt aus.
    Evolutorisch gesehen hat Dirk recht, denn für den Arterhalt sind diese Ausprägungen der Sexualität (abgesehen von der Bisexualität vielleicht) kontraproduktiv. Von einem sozialen/moralischen Standpunkt aus hast du natürlich nicht Unrecht, aber es hat ja auch niemand behauptet (zumindest ist mir nichts dergleichen hier im Thread aufgefallen), Homosexuelle seien die schlechteren Eltern.

  • Immer wieder lese ich, das es nervt wenn hier Diskutiert wird und durch Links belegte Berichtigungen erfolgen, dann wird mit solchen Sprüchen wie: "Ihr denkt ihr seid was besseres!" jogliert. Der Hammer ist einfach, das hat nie jemand behauptet. Es wird einfach so als Wahrheit in den Raum geworfen, weil man es ja zwischen den Zeilen liest...



    Ich frag mich allmählich was man hier noch schreiben kann, ohne das gleich irgendwas "zwischen den Zeilen" gelesen wird und so interpretiert wird, wie es eben beliebt.
    Ich versuchw schon seit geraumer Zeit so sensibel und klar zu schreiben und das Ganze sogar noch mit Links zu belegen, das da eigentlich keiner was zu meckern hat und doch passiert es, das einer sich irgendwie angegriffen fühlt - denn das lässt hier stark vermuten, bei dem Texten von dir Ragnarsson und dir Dirk.


    Da schreibt man in einem Thread in der Hoffnung das auch nur wirklich die es lesen, die sich dafür interessieren ... und dann werden Texte entweder total mit OTs voll geballert oder gejammert.
    Mich nervt das so kolosal, das mir allmählich die Lust am Schreiben vergeht.


    Das ist einfach nur kindisch und geistlos. Lest doch einfach mal die Texte durch, statt euch irgendwelche Hirngespinste zusammen zu reimen...


    Und zwischen den Zeilen zu lesen, ist bekanntlich die Garantie für Missverständnisse...


    Da könnte man ja echt meinen, man ist wieder in der Grundschule... Sorry...


    Grüße von Yen.

  • Nicht unbedingt du, Yen, der von dir zitierte Text ist jedoch wertend:

    wenn man den Kotext zu dem Text liest, wird klar, das es hier nicht um Bewertungen geht, sondern um Erklärung. Und um Missverständnissen aus dem Weg zu räumen habe ich ja auch den Link eingesetzt als Quelle (Hier geht es um eine Schwangerschaftsberatungsstelle und es werden alle Kontexte hierzu abgedeckt und zwar als Information für Leute die Schwanger werden wollen, dazu gehörten halt auch Homosexuelle, das Ganze wurde belegt durch psychologische und sozialwissenschaftliche Untersuchungen.).
    Und dann wird bewusst das es hier keinen negativen oder positiven Vergleich gibt: "Sie stehen dem in nichts nach...."
    Bedeutet letztendlich, das es hier keine Unterschiede gibt.


    Es ging in meinem Text nicht um Schlechte oder Gute Eltern - hier liegt wohl ein Missverständnis vor. Es ging mir lediglich darum aufzuzeigen, das es (wenn ihr den Text gelesen habt...) mittlerweile in fast jeder homosexuellen Partnerschaft auch um den Kinderwunsch geht. Bzw. bereits Kinder vorhanden sind, bevor die Paare sich eintragen lassen. Das belegt, das sich die Welt verändert hat. Früher gab es so gut wie keine Homosexuellen die Kinder bekamen oder bekommen wollten. Heute ist jede 3 Lesbe entweder schwanger, beschäftigt sich mit dem Kinderwunsch oder hat bereits Kinder.


    Mehr wollte ich gar nicht damit sagen. Da Links und "Beweise" hier das Non Plus Ultra sind, habe ich den Link eingefügt der mir am Neutralsten erschien. Das daraus wieder so eine Diskussion entstand, habe ich nicht befürchtet, sonst hätte ich es nämlich gelassen...


    Wenn man auch auf so einen Bericht mit dem Gejammer auffährt: "Homos würden denken sie wären die besseren Eltern!"
    Dann kann man bald auf keinen Thread mehr antworten, wo sich Leute aufhalten die "zwischen den Zeilen" und sich irgendeinen Quark zurecht spinnen... Und wenn man mal endlich einen Thread gefunden hat und denkt.. Hurra hier könnt ich endlich mal Freude am Schreiben haben, kommen gerantiert gleich die Jammerer und posten: "Du denkst du bist was besseres..."


    Hilfe... so langsam vergehts mir echt!

  • *SEUFZ*


    Na dann nochmal:


    Aussagen wie "Die Familien regen sich weniger über Kleinigkeiten auf, Reibereien sind seltener" und "Individuelle Erwerbstätigkeit, Versorgungsaufgaben und Haushaltsführung sind deutlich gleichberechtigter und flexibler verteilt" haben immer einen Bezug AUF etwas, in dem Fall auf heterosexuelle Elternpaare, auch wenn dieser Begriff nicht explizit an dieser Stelle Verwendung findet.
    Ich kann ja auch nicht die Aussage treffen "Ich bin größer" oder "Der blauschöpfige Stechpalmenkuckuck ist häufiger", so ganz ohne Bezug. Größer oder häufiger als was? Ganz genau so verhält es sich grammatikalisch mit den Wörtchen "weniger", "seltener", "gleichberechtigter", "flexibler" usw. in dem von dir geposteten Link. Verstehst du das nicht oder willst du das nicht verstehen?
    Und du hast recht, da steht geschrieben "Lesbische Mütter und schwule Väter stehen heterosexuellen Eltern in ihrer elterlichen Kompetenz in nichts nach" was Unterschiede scheinbar negieren soll, aber eben nur scheinbar, denn anschließend kommt die Wertung:


    Zitat

    Die Familien regen sich weniger über Kleinigkeiten auf, Reibereien sind seltener.

    Diese Aussage impliziert direkt, dass sich heterosexuelle Elternpaare MEHR über Kleinigkeiten aufregen und Reibereien HÄUFIGER als bei homosexuellen Eltrenpaaren sind. Das steht auch nicht zwischen den Zeilen, sondern geht ganz klar aus der Formulierung hervor.



    Im Übrigen habe ich keinesfalls gejammert, nur klar und sachlich Stellung bezogen. Und ich kann nur nochmals betonen, dass ich keinen Unterschied in der Tauglichkeit zwischen hetero- und homosexuellen Elternpaaren sehe. Was dir also hier vergeht, verstehe ich wirklich nicht (und erst recht nicht im Bezug auf meine Person).

  • Meine Motivation ist auf jeden Fall eine andere gewesen, als das was man versucht daraus zu machen...
    Lies doch einfach mal den Link, wenn du mehr wissen möchtest...
    Es geht hier einfach um das Thema Erhaltung der Arten. Es wurde gemutmasst das ein Homosexueller Mensch nicht zur Erhaltung der Arten beiträgt, das wollte ich wiederlegen.


    Von "Wir sind die besseren" Menschen keine Spur. Wenn ihr das im Text lest, dann sorry - habe ich womöglich den falschen Text ausgesucht. Auf jeden Fall war das nicht meine Motivation. Da es aber anscheinend egal ist, was ich hier rein setzte, um diese anfänglich falsche info zu wiederlegen, nämlich das Homos aussterben würden, wenn es keine Heteros gäbe, hat weiteres schreiben hier für mich keinen Sinn.
    Auch auf die Formulierung: Homos die Kinder bekommen sind bestenfalls Bi, habe ich antworten wollen - aus dem Grund der Text über die Bechermethode.
    Was mich aufregt ist diese Unterstellungen a) wir Homos/HomoEltern/Veganer/Vegetarier usw. seinen die besseren Eltern/Menschen.
    Und b) Homos sind nicht daran beteiligt das unsere Art erhalten bleibt.


    So was ist einfach alter Tobak aus dem vorigen Jahrhundert und ich habe das Gefühl man mag aber gerne bei dieser Meinung bleiben. Kinder in Homobeziehungen gab es schon immer. Das diese Kinder nun auch als Wunschkinder in diesen Beziehungen geboren werden ist hier in Deutschland neu. In anderen Ländern wird das schon seit Jahrzehnten gelebt.


    Ich fahre hier so auf, weil wir alle noch recht junge Leute sind. Und einige aber eine Meinung vertreten, als wären sie ihre eigenen Großeltern...
    Da reagiere ich allgemein etwas allergisch.


    Aber gut C´est la vie!


    Grüße von Yen.

  • Es ist halt so, das nur bei Menschen Homsexuelle zur Arterhaltung mithelfen, das gibt es im Tierreich gar nicht bzw. wenn, eher zufällig. Das liegt meiner Meinung daran, das Menschen zu extrem abstrakten Reflexionen fähig sind, was Tiere (wahrscheinlich) nicht sind, obwohl ich mich da zurückhalten möchte, da beispielsweise Wale, Delphine, Menschenaffen, Krähen als auch Papageien extreme intelligente Fähigkeiten aufweisen.


    Wie ich bereits sagte, ein Wunschkind wird IMMER besser aufgezogen, als ein "zufälliges" Kind und ein zufälliges Kind gibt es eben nur bei heterosexuellen Eltern. Deshalb ist es halt schwierig zu sagen, sind heterosexuelle Eltern schlechter als homosexuelle Eltern. Wir gehen in diesem Fall nicht von gleichen Voraussetzungen aus. Mehr will ich dazu nicht sagen, weil dies die einzige Aussage dazu ist, meiner Meinung nach.


    PS: Finde diese Diskussion äußerst interessant, weil wir doch im großen und ganzen ohne Aggressionen oder persönliche Beleidigungen auskommen.

  • Hallo Yen :)


    Zitat

    zurück zum Thema (noch gebe ich es nicht auf). Valten wollte gerne Links von mir sehen, nun die soll er haben ;)

    Hö?
    Ich hab hier in den Beitrag nicht mal was geschrieben ;) ich hoffe du meinst das was ich allgemein mal schrieb. Nicht das es auf einmal heisst ich hab auch noch was gegen Homosexuelle, in der rechten Ecke bin ich ja schon..
    Also bei den Thema bin ich aber vollkommen deiner Meinung :)



    Gruß

    But now the rains weep o'er his hall,
    with no one there to hear.
    Yes now the rains weep o'er his hall,
    and not a soul to hear.

  • Ich denke, das mit der Arterhaltung war eine ganz allgemeine Aussage und nicht zwingend auf die Art Homo sapiens sapiens bezogen. Und ganz pauschal ist sie ja auch richtig, denn - wie Dirk schon geschrieben hat - eine (Tier)Art, die zu 100% aus homosexuellen Individuen bestehen würde, würde zwangsläufig aussterben.
    Wir Menschen haben dank unserer medizinisch-technologischen Entwicklung Möglichkeiten gefunden, dieses Problem zu umgehen, selbst wenn wir alle homosexuell würden.
    M.M.n. hat sich der Funke des Streits vor allem an der Frage entzunden, ob Homosexualität natürlich ist oder nicht. Da jeder etwas anderes unter dem Begriff "natürlich" versteht (z.B. alltäglich, evolutorisch begründbar, mit Parallelen in der Tierwelt, gewollt?), zudem auf unterschiedlichen Ebenen diskutiert wurde, kam es dann schnell zu Missverständnissen, aber deshalb sollte sich doch niemand angegriffen fühlen.



    Nichts für ungut,
    Librarian

  • Meint ihr, wir können mal alle versuchen unseren Disput beiseite zu legen und einfach mal von vorne anzufangen?
    Für Außenstehende ließt sich dieser Thread wahrscheinlich mittlerweile sehr schleppend.



    Ich habe noch einen Fall, bei dem einem Kollegen meiner Mutter (sie arbeitet beim Maltheser-Hilfsdienst), der aufgrund seiner fröhlichen und lebensbejahenden Persönlichkeit unter den Patienten sehr beliebt war, gekündigt wurde, weil er einen Mann heiraten wollte.
    Was sagt ihr dazu? Ungerecht oder nicht? Ich muss dazu erwähnen, dass die Maltheser ein katholischer Verein sind.

    "Man behauptet von mir, ich sei wahnsinnig - aber es ist doch die Frage, ob der Wahnsinn nicht die höchste Stufe der Durchgeistigung ist."

    -Edgar Allan Poe


    "Ausländer sollen anständiges Deutsch sprechen? Was ist "anständiges Deutsch"? Die meisten Kölner können schon in der Eifel nicht mehr nach dem Weg fragen."

    -Volker Pispers

  • Zitat

    aber deshalb sollte sich doch niemand angegriffen fühlen.


    Ach eigentlich tue ich das gar nicht... es ist nur so energieaufreibend wenn man sich die Mühe macht und belegt/beweist/wie auch immer, wirklich mal was und dann wird das bis zum krümmelchen auseinander genommen und der "Beweis/Beleg" wird irgendwie ignoriert.


    ------------------


    Danke Sina für deinen Einwand... den ich gerne aufnehme, denn eigentlich finde ich diesen Thread mal so richtig gut!


    Tja das ist gerade ein großes Thema bei uns Homos.
    Ich selbst habe eine Bekannte die als evangelische Pfarrerin gerade in einer katholisch geführten Sozialstation arbeitet. Sie ist mit einer früheren Freundin von mir verheiratet. Die beiden feiern demnächst ihr 10 Jähriges Hochzeitsfest (eingetragene Lebenspartnerschaft) und niemand weiß das sie ein Paar sind, aus Angst das dann die Bekannte gefeuert wird.


    Ich habe da eine zwiespältige Meinung zu, ich frag mich halt warum man bei einer Firma arbeiten muss, die so dermaßen gegen Homosexualität ist, das es hinreichend bekannt ist.


    Für die Jenigen die während ihrer Arbeitszeit in einer katholischen Einrichtung homosexuell werden oder den Partner fürs Leben kennen lernen, ist es tragisch, denn immerhin geht es um ihren Lebensunterhalt. Aber für die Jenigen die sich bewusst für so eine Stelle entscheiden... hm, da muss ich ehrlich sagen: PECH!


    Das es unfair ist, das unsere Regierung das billigt, will ich hier gar nicht abstreiten. Aber ich könnte mir nie vorstellen, irgendwo zu arbeiten, und dann mein komplettes Leben geheimhalten zu müssen.
    Die beiden Frauen von denen ich hier rede, haben sich noch nie auf der Straße angefasst. Sie gelten in der Nachbarschaft und vorallem in der Arbeit als WG.
    Sagt doch mal ehrlich, wo ist da noch die Lebensfreude am Miteinander. Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, ich würde eingehen wie eine Primel, wenn meine Frau mich nicht mehr auf der Straße so ansieht, wie sie es in unserer Wohnung tut.


    Nein tut mir leid. Wenn ich von vorneherein weiß eine Arbeit lehnt meine Lebensweise ab und macht mir das Leben zur Hölle wenn sie erfährt das ich lesbisch bin, dann bitte - kann dir mir gestohlen bleiben.


    Es tut mir leid für deinen Freund, und ich hoffe er findet bald eine gute Arbeitsstelle... aber glaub mir, über kurz oder lang wäre er da nicht glücklich geworden.


    Zu Dirk:
    Es gibt auch Rudel die nur durch eine Fähe geführt werde, da herrschen andere Gesetze...


    Grüße von Yen.

  • Ich denke mal das Wolfsthema ist eine sehr interessante Diskussion (an der ich übrigens auch selbst gerne teilnehmen würde, ich selbst interessiere mich sehr für Wölfe),
    aber hier im Thread entfernt man sich doch sehr stark vom eigentlichen Thema.


    Also wenn ihr das Thema gerne weiterführen möchte, dann würde ich nen eigenen Thread aus den Beiträgen machen,
    und hier gehts ausschließlich über Homosexualität weiter.


    Sonst einfach mal den Faden wieder finden ;)


    Ich denke hier kann man gut weitermachen:

    Ich habe noch einen Fall, bei dem einem Kollegen meiner Mutter (sie arbeitet beim Maltheser-Hilfsdienst), der aufgrund seiner fröhlichen und lebensbejahenden Persönlichkeit unter den Patienten sehr beliebt war, gekündigt wurde, weil er einen Mann heiraten wollte.
    Was sagt ihr dazu? Ungerecht oder nicht? Ich muss dazu erwähnen, dass die Maltheser ein katholischer Verein sind.


    Ich finde es persönlich ungerecht. Für mich hat die sexuelle Orientierung rein gar nichts mit der Arbeit zu tun.
    Wenn sie nicht wollen, dass er mit seinem Mann zusammen auf Arbeit erscheint, dann könnte ich das noch nachvollziehen. Was allerdings zuhause passiert, damit hat doch meine Arbeit nichts zu tun.
    Meine Firma kann mich doch auch nicht rausschmeißen, weil ich gerne Metal höre und Techno nicht mag?

    "Wir ziehen in den Krieg. Die Elfen sind im Begriff unseren Wald zu verlassen. Und wir werden im Triumph heimkehren - oder gar nicht."

  • Und wieder einmal ein voller Tritt ins Fettnäpfchen. Wölfe haben nichts mit Menschen gemeinsam? [...]


    Stimmt, Wölfe haben nichts mit Menschen gemeinsam, sie fahren kein Auto, schauen kein Fernsehen und vor allem posten sie keinen Blödsinn in Foren.

    1.) Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall, also pass auf, wo du jetzt hinläufst.


    2.) bist du es, der hier immer wieder mit irgendwelchen Wölfen anfängt. Ich finde diese Selbsterkenntnis ja großartig, aber es wird nicht besser, wenn wir immer und immer wieder OT's aufgreifen.



    @Feynûri: Offensichtlich schon. Diese Firma begründet das damit, dass eine Homoehe ihren Grundsätzen des Glaubens wiedersprechen würde. Dabei hat mir ein Bekannter, dessen Vater Pastor ist, bestätigt, dass das Verhalten der Firma unchristlich ist. Scheint sie aber nicht sonderlich zu stören. :?


    Liebe Grüße, Sina

    "Man behauptet von mir, ich sei wahnsinnig - aber es ist doch die Frage, ob der Wahnsinn nicht die höchste Stufe der Durchgeistigung ist."

    -Edgar Allan Poe


    "Ausländer sollen anständiges Deutsch sprechen? Was ist "anständiges Deutsch"? Die meisten Kölner können schon in der Eifel nicht mehr nach dem Weg fragen."

    -Volker Pispers

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