Homo- und Bisexualität

  • Hallo Community! :-)


    Hiermit möchte ich ein etwas kritisches Thema eröffnen: Homo- und Bisexualität!


    Da heutzutage jedes 6-jährige Kind weiß, was das bedeutet, lass ich das mit Wikipedia. Mich würden die Meinungen von jeden hier interessieren.
    Viele heutzutage tolerieren die gleichgeschlechtliche Liebe, andere jedoch finden das aus welchen Gründen auch immer, nicht in Ordnung.



    Wie steht Ihr generell dazu?


    Habt Ihr schonmal Erfahrungen mit Homo-/Bisexuellen Menschen gemacht?


    Könnt Ihr Euch vielleicht selbst dazu zählen oder kennt Ihr welche in Eurer Umgebung/Familie/Freundeskreis?


    Was assoziiert Ihr, wenn Ihr das Wort Homosexuell/Bisexuell hört/lest?


    In was für eine Verbindung bringt Ihr die Religion mit dieser Sache?


    Ich möchte nicht, dass hier Beleidigungen geäußert werden. Da dieses Thema in manchen Orten ein Tabu-Thema wird hier aufgepasst, dass hier nichts eskaliert. Andernfalls muss hier leider gesperrt werden.


    Danke.


    MfG,
    Pseudo1

    Alles, was sich auf "ich/mich/mein" bezieht, kann/soll auf den Menschen allgemein bezogen werden, was impliziert, dass ich in vielen Aussagen von einem Normalfall, Normwert oder auch Durchschnitt ausgehe und diese(n) als Ausgangspunkt benutze. Somit ist - zumindest aus konstruktivistischer Sicht - die Aussagekraft der Erläuterungen trotz Einbeziehung empirischer Daten und Fakten a priori relativ zu betrachten. Je nach Wahrnehmungs-Cluster des Lesers sind sie völlig falsch oder richtig.

  • Uhm...ich persönlich habe eigentlich nichts gegen Homosexualität...allerdings kann ich es nicht leugnen das ich ein komisches gefühl habe wenn ich 2 Männer sehe die sich küssen, bitte haltet keine Predigen..ich kann auch ncihts ändern was mein Bauch mir in dem moment sagt....komischer weise hab ihc dieses Gefühl bei Frauen die sich gegenseitig küssen nicht...vielleicht liegts daran das ich männlich bin, vielleicht liegt es daran das eine azubine aus meinem Lehrjahr eine weibliche Person als lebensgefährtin hat und glücklich mit ihr ist...


    Uhm...yep...wie gesagt, Umgebung kenne ich nur eben diese Azubine...was gibts viel dazu zu sagen...


    Ich assoziiere Bisexualität oder Homosexualität eigentlich mit einer gewissen freiheit...ich mein die personen haben sich getraut das so nach außen zu bringen und sind in der regel glücklich damit...und wenn man liest in irgendwelchen beiträgen sind sie wohlmöglich noch glücklicher als heterosexuelle paare...und ich selber muss zugeben das ich zwar nicht auf männer stehe...aber wie es sexuell wäre wenn man weiblich sein würde..bei mir war es bisher zumindest immer so das ich die person war die meine partnerin in die arme genommen hat und sie in meinen armen lag, und so ähnlich eben auch beim sex....die andere seite ausprobieren zu wollen ist ein gedanke den ich nicht verleugnen kann, ich denke dort haben homo/bisexuelle einen vorteil.....


    uhm...und religion bringe ich gar nicht dazu....das sind bei mir irgendwie 2 total verschiedene Gedankenwege die nicht aufeinander treffen...sorry, dazu kann ich leider nichts sagen


    MfG
    *leicht peinlich eröteter*
    DeepS!lence


  • Eine Spirituele Erklährun dieses Themas Möglicherweise Hilfreich
    für mancheinen.


    L.G. Tibetfee



    Hier gibt es drei Beweggründe schwul zu werden.



    1. Die männliche Seele im Männerkörper
    Eine typisch männliche Seele möchte seine weibliche Seite fördern, ist jedoch nicht bereit, in einem Frauenkörper zu inkarnieren, weil die Dominanz seiner männlichen Energie ihn ohnehin nicht weiblich erscheinen lässt. Diese männliche Seele übernimmt dann die weibliche Rolle bei einem Schwulenpaar.


    2. Sein Partner hat sich für ihn zu dieser Inkarnation bereit erklärt, hat jedoch selbst nicht diese Lernaufgabe, ist somit "nur Begleiter". Aber auch er hatte einen Grund sich für diese Inkarnation zu entscheiden, sei es einfach der Erfahrung willen oder weil er die ihn begleitende Seele auch schon einmal um eine besondere Lernaufgabe in einer Inkarnation gebeten hatte.



    3. Die Tunte - die ausgesprochen weibliche Seele im Männerkörper
    Eine ausgesprochen weibliche Seele, die ihren männlichen Teil fördern möchte und die als Mann inkarniert. Als Hetero würde dieser Mann von keiner Frau ernst genommen werden, weil er viel zu weiblich wäre. Deshalb entscheidet "Er" sich meistens dazu, schwul zu werden. Diese weibliche Seele ist selbst in einem Männerkörper immer noch nur Frauchen und steht deshalb auch weiterhin auf Männer. Dies sind dann die mit dem ach so süßen Po und den ständig schlenkernden Armen, eben die typische Tunte.


    Und weil es immer wieder um den Ausgleich geht und sich alles ausgleichen muss, wird dieses "Frauchen" in einem Männerkörper, nichts begehrenswerter finden, als den typisch männlichen Mann, der so stark ist.



    Eine normale weibliche Seele im Männerkörper
    Aber es gibt auch weibliche Seelen, die an ihrer Lernaufgabe, in einem männlichen Körper zu leben, scheitern. Sie können diesen männlichen Körper einfach nicht akzeptieren und entscheiden sich dann zu einer Geschlechtsumwandlung oder leben als Transsexuelle.

  • "Wie steht Ihr generell dazu?"
    Mir ist es völlig egal, wie andere Menschen ihr Leben leben solange sie nicht von mir verlangen, genauso zu leben.


    "Habt Ihr schonmal Erfahrungen mit Homo-/Bisexuellen Menschen gemacht?
    Könnt Ihr Euch vielleicht selbst dazu zählen oder kennt Ihr welche in Eurer Umgebung/Familie/Freundeskreis?"
    Ich habe schon recht viele Homosexuelle kennen gelernt. Kunststück, denn ich habe einen schwulen Cousin, einen schwulen Freund (Jan) und eine lesbische ehemalige Freundin (Tina). Bei uns in der Clique war es nie ein großes Thema und schon lange keine Überraschung als die beiden jeweils mit dem "Geständnis" rausrückten. Auch die Familien derjenigen, die sich geoutet haben, haben es irgendwann akzeptiert. Große Schwierigkeiten gab es bei keinem, wobei man sagen muss, dass die Omas oft von dieser Neuigkeit verschont werden; meine eigene inklusive.


    Leider hat sich meine Freundin irgendwann mehr ihren Freundinnen zugewandt, die selbstverständlich ausnahmslos lesbisch sind. Meiner Erfahrung nach sind Lesben gerne unter sich und belächeln bisexuelle und heterosexuelle Frauen. Leider. Jan dagegen sucht die Nähe zum weiblichen Geschlecht und hat fast nur weibliche Freunde. Vermutlich liegt das einerseits daran, dass er auch sehr weiblich ist und andererseits daran, dass viele heterosexuelle Männer (mein eigener eingeschlossen) ein Problem mit Schwulen haben. Das ist bestimmt irgendwie in unseren archaischen Wurzeln festgelegt....


    "Was assoziiert Ihr, wenn Ihr das Wort Homosexuell/Bisexuell hört/lest?"
    Nichts konkretes. Bei schwulen Männern höchstens: Vorsicht! Finger weg! :lol:


    "In was für eine Verbindung bringt Ihr die Religion mit dieser Sache?"
    Bin weder religiös noch lesbisch. Deswegen habe ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht.

    Soll ich ihnen etwas Kompott in die Anorakkapuze schütten?
    Zitieren? Is nich.
    Smileys? Vergiss es.

  • -1 : etwas völlig natürliches , auch wenn ich persönlich hormonell nur auf Frauen reagiere
    -2:Einige meiner Freunde sind Homo/Bisexuell
    -3:-siehe davor
    -4:eine Sexuelle Ausrichtung , die genetisch veranlagt ist ...die Hormone reagieren halt auf die Pheromone des eigenen Gecshlechts /bzw beiden ...wenn man bedenkt , dass die grundstruktur des Embryos erstmal als Weibchen angelegt ist , und erst durch Hormone zum Männchen umgeformt wird , und auch die sexuelle Orientierung nur ein biologisches Programm ist .
    der Mensch versuchte schon immer , zb mittels Religion absolute Macht über die Sexualität des Menschen , und damit über seinen stärksten Urtrieb zu bekommen , um den Menschen kontrollieren und manipulieren zu können ...zum Glück lässt die Natur sich nicht kontrollieren , und noch heute ist Homosexualität etwas ,was zb die fundamentalistischen Kreise in der Religion Islam , aber auch in der katholischen Amtskirche zutiefst bekämpfen ...Verfolgung und Ermordung von Homo/Bi/Transsexuellen Menschen sind zb in Katholischen Ländern (Südamerika zb) auch heute noch aktuell , man erinnere sich nur an den brutalen Foltermord mit vorherigen Vergewaltigungen über mehrere Tage , durch mehrere Schüler einer Katholischen Hilfsschule an einer Transsexuellen Obdachlosen in Portugall vor einigen Jahren , in denen dann ein Katholischer Prister der schule , den Tätern noch Absolution erteilte , und meinte "sie haben Recht gehandelt"

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Gut ich möchte mich auch mal dazu äußern.
    (Das wird doch wohl nicht an dem kleinen Missverständnis von gestern Abend gelegen haben??? xD)



    1. Also generell? Ich finde es ok, man sollte jeden Menschen so leben lassen wie er es will, wenn man ihn bedrängt und einengt, macht man ihn nur kaputt. Und ich habe auch kein komisches Gefühl, wenn ich 2 Männer sehe die sich küssen. Schade ist das in unserer Gesellschaft, die Liebe verloren geht.
    Kinder wachsen mit Drogen Sex und Gewalt auf, und manche pornografische Videos die im Fernsehen bzw ganz einfach aus dem Internet aufs Handy zu laden sind, machen das Bild der Liebe nur noch mehr kaputt.


    Sie denken Frauen wollen immer und sind leicht zu haben, man darf sie auch mal B**ch nennen. *Kopfschüttel, wo sind wir bloß hingekommen*



    2. und 3. In der tat.
    - Ich habe nen schwulen Kumpel gehabt, der leider nach Berlin gezogen ist. Er hatte kaum Anschluss zu wem gefunden, und ich war die einzige die mit Ihm was gemacht hat. Und er war auch nur ein ganz normaler Mensch, mal abgesehen, das er für ein Mann, sehr oft sehr weiblich reagiert hat ^^ war er nicht anders! Wir haben uns immer kuchen gekauft und geteilt.


    zum anderen habe ich auch Erfahrungen mit Lesben. An meiner Schule sind 2 Lehrerinnen, und die sind zusammen, das weiß auch jeder und keinem störts!


    und ich hatte mal ne Bisexuelle Freundin, leider ist sie weggezogen und ich habe keinen Kontakt mehr, aber sie war echt nett. Und egal welche Seite, man muss nicht immer denken das die was von einem wolln! Die sind normal, und machen nich gleich alles an was ihnen überm weg läuft, machen Heteros doch auch nicht...


    4. Liebe, freie Liebe! Man sollte daran nichts ändern! Ändert man einen Menschen so stark das mn Ihn zwingt seine wahren Gefühle zu Unterdrücken, kann das nur schlecht ausgehen.


    5. Nichts so viel. Tatsächlich ist es doch so das Schwule und Lesben immer schon den kürzeren gezogen haben, und einer Zeit wo Kirche noch ganz oben stand, hatten sie es am schwersten...Ich will gar nicht aufzählen was man diesen armen Leuten angetan hat.
    Aber die Kirche hat ja sowieso komische ansichten.
    "Wir hassen AIDS, ABER keine Kondome für alle - besonders für die Schwarzen!" ~.~


    Naja, ich bin zwar selber ne Hete, aber trotzdem. 1. Es kommt anders und 2. als man denkt. Wer kann denn 100% sagen das er sich nie ins gleiche Geschlecht verlieben könnte?


    mfg juno

    Fear leads to anger, anger leads to hate, hate leads to suffering - Yoda


    Definition Juno: "Ängstlich, kurzsichtig und extrem begeisterungsfähig!" - Nieselpriem

  • Hallöchen!


    1.) Also ich persönlich finde es total ok und hab kein Problem damit. Jedem so wie's ihm beliebt.


    2.) Ich kann mich noch erinnern, dass ich nach einer lausigen Party von einem Homosexuellen in eine Schwulenbar mitgenommen wurde. Er hat mich auf ein Bier eingeladen. Die Jungs haben mich an dem Abend ehrlich gesagt total aufgebaut und es ist total lustig, wenn du mit Männern über Männer reden kannst. Alle die da waren waren total nett und offen. Fast schon irgendwie lockerer als die meisten Leute die ich kenne. War echt toll.


    3.) Ich hätte ehrlich gesagt kein Problem damit was mit ner Frau anzufangen. Wobei ich mir eine Beziehung mit einer Frau ehrlich gesagt ziemlich kompliziert vorstelle - nerventechnisch jetzt. (Man weiß ja, wie Frau manchmal so ist und ich seh's ja ab und an schon an mir *g*)


    4.) Ganz normale Liebe eben.


    5.) Erinnert mich an eine etwas unschöne Begegnung mit einer sehr konservativen Dame. Das Ganze fing mit einem Plakat der BILD an "Papa, ich bin schwul. - Es braucht immer einen Mutigen um die Wahrheit zu sagen - BILD" (vielleicht erinnert sich ja noch jemand). Sie hat gemeint, was sollen denn die Kinder sehen, wenn sie das sehen und es sei doch total unverantwortlich. Dann fing unsere kleine Diskussion an. Weil ich - unter anbetracht der Tatsache, dass eigentlich schon jedes Kind schon weiß, was das bedeutet - dies eben nicht so sah. Sie meinte dann auch, dass diese ganzen Leute doch krank seien, aber Gott ihnen für ihre Fehleinschätzung sicher vergeben würde. Denn in der Bibel stünde ja immerhin, dass sowas absolut verwerflich ist und solche Leute sich mal über ihr Seelenheil Gedanken machen sollten. Ich find es ehrlich, total furchtbar sowas zu hören und dann auch noch von jemandem der behauptet er wäre weltoffen etc. und zu zeiten der Bibel oder zumindest des Alten Testaments war Homosexualität nur undenkbar, weil alle auf den Messias gewartet haben. Selbst unverheiratet zu sein, war damals schon deswegen verwerflich. Immerhin hätte ihn ja jeder gebähren können. Sowas biblisch oder religiös auszulegen, nur um es nieder zu machen find ich falsch. Gott liebt alle so wie sie sind.


    Mir fällt übrigens noch so als kleines Schlusswort ein, dass die meisten Männer sich nicht vorstellen können einen anderen Mann zu küssen. Dass das bei Frauen allerdings ist anders.


    Liebe Grüße,
    Celest

  • Ich bin immer wieder erstaunt wie rückständig, wir doch immer noch sind. Trotz unseres Fortschrittes, wen jemand die Aussage macht das Schwule oder Lespen krank seien. Dan ist das schlicht und einfach unwissenheit, dieser Menschen sind von religiöser prägung. Weil die Religionen diese Meinung vertreten, was ja reichlich antiquar ist. Wie man weis ist Sexualität von Liebe geprägt, Liebe ist das stärkste Gefühl eines Menschen überhaubt.


    Und die stärkste Kraft, also wird es doch buchtsächlich von einem Gefühl der liebe empfunden, wie kann man behaubten dieser Mensch der Schwul oder Lesspsch ist sei krank. Nein das ist eine Sache der Gefühle, und nicht eine Frage der Moral oder Religionen noch des Glaubens.


    L.G. Tibetfee

  • Ich fand's auch total krass. Vorallem kann ich echt nicht verstehn, wie man so intollerant sein kann. Oder besser gesagt, wie man so engstirnig sein kann. Wobei schon wissenschaftlich erwiesen wurde, dass es zum Teil genetisch bedingt ist.
    Man soll jeden so nehmen wie er ist



    Buh : Mein schlauer Satz hat sich in dem merkwürdig verkasteltelten, so gar nicht tiefsinnigen Satz versteckt. Ja, ich weiß, es ist kein echtes Schlusswort. Schande über mein Haupt. Aber zu dem Zeitpunkt war ich im höchsten Maße unkreativ.


    Lg
    Celest

  • Da ich selbst betroffen bin, melde ich mich hier mal zu Wort.
    Lange Zeit hatte ich arge Probleme damit, heute kann ich es mehr oder weniger akzeptieren. Fragt mich nicht nach den Gründen, ich weiß es selbst nicht.
    Allerdings kann ich mit der "Szene", also mit Glamour-Queens und Tunten absolut nichts anfangen, davon möchte ich mich auch ganz klar distanzieren!


    Meiner Meinung nach hat Religion bei diesem Thema überhaupt nichts zu suchen! Zum Glück wird die Gesellschaft immer aufgeschlossener Homosexuellen gegenüber. Denn letztendlich geht es hier um Liebe, und diese ist die stärkste Macht, auch wenn sie manchmal Wege geht, die die Gesellschaft (vielleicht) nicht versteht.

  • Hallo Lumpi :lol:


    Vorallem ist Liebe eine der wenigen Positiven und konstruktiven Kräfte des Menschen , solange sie nicht auf egozentrik, und Besitzdenken , sondern Uneigennützigkeit beruht

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Natürlich hat Homosexualität nichts mit falscher Erziehung und dergleichen zu tun, wie immer wieder gerne behauptet wird, sondern mit Veranlagung bzw. Genetik.
    Leider ist das noch nicht überall durchgedrungen...
    Im Tierreich ist Homosexualität sogar schon fast normal.
    Und schaut doch mal, Berichte über Männerliebe gibt es seit der Antike.

  • Naja, aber im Tierreich, ja auch bei unseren nächsten Verwandten, ist es durchaus normal, die Jungen fremder Männchen zu töten. Und um bei der Antike zu bleiben, da war es nicht einfach die Homosexualität, die Usus war, sondern vor allem die Knabenliebe, sprich Pädophilie.


    Nein, ich bin nicht homophob. Das soll nur verdeutlichen, das man bei Vergleichen sehr vorsichtig sein sollte. Die können nämlich derbe nach hinten losgehen. Und so ein Schuss ins eigene Knie ist doch recht unschön. ;)

  • Aber schieß Dir nicht ins eigene Knie! ;-)
    Die Homosexuelle-Pädophilie war zum Beispiel im alten Japan nichts verwerfliches. Da hat hin und wieder ein Samurai "einen Knaben zu sich genommen". Niemand hat es gestört.


    Wir Menschen sollten nicht vergessen, dass wir auch nur Tiere sind.

  • Naja Irrwisch... das ist schon richtig. Ich wollte aber eben darauf hinweisen, dass es als Schwuler vielleicht nicht ganz so clever ist, damit zu argumentieren, dass Homosexualität sowohl im Tierreich als auch in der Antike etwas völlig normales sind. Ein Homophober könnte, wie ich das getan habe, den Spieß umdrehen und gegenhalten, dass Kindstötung bei Menschenaffen und Pädophilie in der Antike ja ebenfalls völlig normal sind. Das würde dann die Homosexualität in einem etrem ungünstigen Licht dastehen lassen. Oder willst du ernsthaft behaupten, Kindstötung und Pädophilie wären eine gute und natürliche Sache?


    Das meinte ich mit "Schuss ins eigene Knie". Ein Homosexueller, der so argumentiert, kann nur hoffen, nicht an einen halbwegs gebildeten Mitmenschen zu geraten. Das könnte verdammt peinlich enden. :-)

  • Es kann genauso peinlich enden (wenn nicht noch peinlicher), wenn man Homosexualität mit Kindstötung bei Affen und Pädophilie auf eine Stufe stellen will.
    Wie du schon sagtest, bei Vergleichen sollte man sehr vorsichtig sein ;-)

  • Ja, aber wer Homosexualität als natürlich hinstellt (und nichts anderes tu ich selbst ;-)), der muss auch Kindstötung und Pädophilie als natürlich (nicht moralisch einwandfrei, das hab ich nicht gesagt!) akzeptieren, jedenfalls, wenn er so argumentiert. Eigentlich logisch, oder?