Erich von Däniken

  • ich hatte auch nie Religionsunterricht, habe aber vor AT und NT zu lesen, da ich die Geschichte sehr interesant finde.Und nachdem was Däniken schreibt, halte ich es für möglich dass es einen sehr wahren Kern gibt( die ganzen sachen da mit Moses + Aliens etc.)


    Java : war es das Buch, wo er im Nahen Osten versucht, die Graäber von Propheten etc. zu finden ?

  • Zitat

    dafür ist die geschichte der bibel (meiner meinung nach) aber nicht einzigartig genug - viele andere kulturen haben eine ähnliche "bibelgeschichte"


    Manche Kulturen hatten doch auch ganz andere Geschichten oder Götterbilder (eins der populärsten Beispiele sind vermutlich die Ägypter).
    Das einige Kulturen ähnliche Bibelgeschichten haben, könnte doch einfach daherkommen, dass sie dieselbe "Urquelle" bzw. Urüberlieferung eines bestimmten Volkes benutzt haben.



    Zitat

    ich hatte auch nie Religionsunterricht, habe aber vor AT und NT zu lesen, da ich die Geschichte sehr interesant finde.Und nachdem was Däniken schreibt, halte ich es für möglich dass es einen sehr wahren Kern gibt( die ganzen sachen da mit Moses + Aliens etc.)


    Ich habe es zwar mal versucht die Bibel zu lesen, aber nicht wirklich geschafft. Irgendwie wurden dabei immer meine Augen nach kurzer Zeit schon so schwer, und irgendwann bin ich dann dazu übergegangen, mir eine Verfilmung davon anzusehen (Ja ja, ich weiss..... Schande über mich) :)


    Man kann natürlich eine Menge in die Bibel hineininterpretieren. Heutzutage Aliens, morgen wieder was anderes was genauso passt. Meiner Meinung nach muss man, wenn man die Bibel liesst, immer die damalige Kultur und deren Weltanschauung und Symboliken vor Augen haben. Das ist meiner Meinung nach unmöglich. Selbst wenn jemand die Geschichte und Kultur des entsprechenden damaligen Volkes studiert hat, so ist unser Wissen darüber nicht vollständig.
    Man müsste sich aber komplett in einen Menschen von damals hineinzuversetzen, um die Bibel aus seinen Augen zu verstehen.
    Also meiner Meinung nach kann man die Bibel wenn überhaupt nur Ansatzweise verstehen, und das auch nur, wenn man sich intensiv vorher mit der damaligen Kultur auseinandergesetzt hat.
    Die Bibel unter der heutigen Weltanschauung und Symbolik versuchen zu verstehen, bzw vor allem Sachen hineinzuinterpretieren wie Aliens & Co, kann also meiner Meinung nach nicht funktionieren.
    Für uns ist es ja schon verdammt schwer, sich in einen Menschen hineinzuversetzen der vor 100 Jahren lebte. Wenn Jahrtausende dazwischenliegen, dann ist das meiner Meinung nach leider gar nicht mehr möglich. Zumal die Bibel auch im Laufe der Zeit immer wieder Revisionen mitmachen musste.

  • Die Bibel ist, ich habe es schon an anderer Stelle gesagt ein einzigartiges Buch. Ich habe es als Jungendlicher von Anfang bis Ende gelesen, weil ich wissen wollte an was ich Glauben soll.


    Danach habe ich mich eine zeitlang mit den ursprüngen dieses Busches befasst. Herausgekommen ist dabei für mich folgendes:


    Die Bibel ist ein Geschichtsbuch UND eine Offenbarung. Die "Geschichten" enthalten Erkenntnisse (Schöpfungsgeschichte) welche die Schreiber niemals haben konnten. Ob diese Erkenntnisse von "Gott "kommen kann ich nicht sagen.


    LG Der Schatten

  • Zitat

    Die "Geschichten" enthalten Erkenntnisse (Schöpfungsgeschichte) welche die Schreiber niemals haben konnten. Ob diese Erkenntnisse von "Gott "kommen kann ich nicht sagen.


    Hier wird es doch richtig interessant für den Thread. Vielleicht kannst Du für uns mal eine dieser Erkentnisse raussuchen? Vielleicht finden wir dann neue Anhaltspunkte für das Thema des Threads.

  • Aber gerne doch *s*


    Zitat 1:


    1. Buch Mose (Genesis) Kapitel 1


    "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer und es war finster auf der Tiefe und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht und es ward Licht.


    Zitat Ende


    Berücksichtigt man den wissenschaftlichen Erkenntnisstand der Entstehungszeit dieser Aussage, so könnte es eine Beschreibung des Urknalls sein. Sicher ist anzunehmen, dass die Schreiber dieser zeilen keine Ahnung vom Unsiversum hatten. Daher die Umschreibung des Raumes mit "Himmel" und die der Materie mit "Erde"


    Zitat 2


    "Und Gott sah das das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis"...


    ..."Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da scheide zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste...


    ...und er nannte die Feste Himmel..."



    Zitat Ende


    Berücksichtigt man weiter, das die Schreiber ihre "Erkenntnisse" ihren MItmenschen begreiflioch machen mußten (was für einen Sinn hätten sonst derartige Texte) könnte dies die Beschreibung der Entstehung von Sonnensystemen Sonnen und Planeten sein.


    Zitat 3


    "Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Orte, das man das Trockene sehe..."


    Zitat Ende


    Wissenschaftlichen Erkenntnissen der Neuzeit zu Folge war unser Planet so ziemlich mit der "Ursuppe" bedeckt, bevor sich durch tektonische Bewegungen Erdteile bildeten.


    Zitat 4


    " Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut..."


    Zitat Ende


    Auch hier stimmt der Ablauf mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Neuzeit überein. Die Vorstufe der Pflanzen und Tiere (Einzeller u.s.w.) wären den Menschen der damaligen Zeit sicher nicht vermittelbar gewesen.


    Zitat 5


    "Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen auf ERden unter der Feste des Himmels..."


    Zitat Ende


    Um den Skeptikern gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen *s*: Die Vögel passen nicht hier rein. Dies kann aber durchaus eine Fehlinterpretation des Erzählers sein. Unstrittig ist jedoch das sich das tierische Leben im Wasser entwickelt hat.


    Zitat 6


    Und Gott sprach:


    Die Erde bringe hervor lebendiges Getier, jedes nach seiner Art..."


    Zitat Ende


    Auch hier deckt sich die bibel mit den Erkenntnisen der Neuzeit.


    Zitat 7


    Und Gott sprach: Lasset uns den Menschen machen..."


    Zitat Ende


    Zusammenfassung:


    Stellt man dieser Beschreibung der Abläufe in der Bibel die tatsächlichen, wissenschaftlich belegten Vorgänge gebenüber, bleibt nur der Schluß das die Schreiber und Erzähler der Texte Kenntnisse gehabt haben, die ihnen nicht zur Verfügung stehen konnten, es sei denn...


    q.e.d


    LG Der Schatten

  • Danke erstmal dass Du Dir die Mühe gemacht hast die Sachen rauszusuchen :)




    Hmmm, ich finde das funktioniert nicht ganz. Wenn die Erde für Materie steht, dann würde das ausdrücken "Und die Materie war wüst und leer und es war finster auf der Tiefe". Materie wüst und leer wundert mich dann etwas, vor allem gerade in der (im wahrsten Sinne des Wortes) superheissen Anfangsphase des Universums. Da hatte Materie verdammt viel Energie.
    Und finster? Auf ca. 10.000 Lichtteilchen kam 1 anderes Teilchen.




    Oder eine Erklärung, warum der Himmel blau ist, oder warum manchmal Wasser vom Himmel fällt :) Irgendwie musst ich beim Lesen an das "Die Welt ist eine Scheibe"-Schema denken: Unten Die Welt mit ihren Gewässern, dann der Lebensraum, darüber dann der Himmel, von dem es manchmal regnet.
    Wenn Planeten gemient wären, wäre es dann nicht auch besser gewesen bei der Symbolik von vorher zu bleiben? (Erde oder was vergleichbares anstatt Wasser) Ausserdem passt dann die Feste nichtmehr, weil die für andere Planeten nicht gebraucht würde, es sei denn, die "Quelle" denkt dass alle Planeten auf die Erde runterfallen müssen.


    Wenn das die Beschreibung von der Entstehung von Planeten/Sonne wäre, dann stünde es auch im Widerspruch zum dritten Tag der Schöpfungsgeschichte. Da steht:
    "Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre
    und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf Erden. Und es geschah also.
    Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne.
    Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, daß es gut war."


    Wozu dann am dritten Tag nochmal die Planeten und unsere Sonne erschaffen, wenn es nach Deiner Interpretation schon vorher gemacht wurde?





    Hier wirds schon interessanter finde ich. Es zeigt, dass man es wohl nicht für eine Selbstverständlichkeit hielt, dass es Teile mit Wasser und Teile mit Land gab, obwohl man das ja eigentlich gar nicht anders kannte.
    Anderseits kann es auch der Versuch einer Erklärung sein, warum an manchen Stellen immer das Wasser ist (Meere, Ozeane etc), und an manchen das Land. Ebenso warum das Wasser was mal aufs Land kommt (Fluten) dann wieder dort verschwindet. Die Naturgesetzte um dies zu erklären waren wohl noch nicht bekannt.




    Hmm, dann hätte es aber besser gepasst von irgendwelchen kleinen Tieren zu reden anstatt von pflanzlichem. Es geht ja noch weiter:


    "Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also."


    Der Zusammenhang macht es meiner Meinung nach noch unwahrscheinlicher, dass hier von Einzellern & Co geredet wird (Bäume, Samen statt Zellteilung etc).


    Ich denke hier spielt auch eine Rolle wie man damals die "Wichtigkeit" der Lebwesen auf der Erde gesehen hat: Unten die Pflanzen, dann die Tiere, und darüber der Mensch. Und es hätte auch erklärt, warum Pflanzen gibt und das Zeugs immer wieder neu wächst, scheinbar aus nix (aus damaliger Sicht).


    Später wird es noch deutlicher, dass vermutlich keine Einzeller gemeint waren, wenn wieder von dem Kraut und den Bäumen geredet wird:
    "Und Gott sprach: Seht da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu eurer Speise,
    und allem Getier auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das da lebt auf Erden, daß sie allerlei grünes Kraut essen. Und es geschah also."




    Es passt aber (inklusive der Vögel) zu der oben erwähnten Rangfolge: Pflanzen, Tiere, dann Menschen. Tiere nochmal unterteilt: Wassertiere und Vögel sind "primitiver" (aus damaliger Sicht) als die meissten Land- oder gar Nutztiere.
    Der Lebensraum der Menschen war das Land, und sie selber sahen sich als die Krone von Gottes Schöpfung. Deshalb war Leben (oder besser: Getier) in anderen Lebensräumen wie Wasser und Luft zweitrangig gegenüber Leben auf dem Lande.


    Das ganze ungekürzt:
    "Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels.
    Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, daß da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.
    Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden."


    Das zeigt eine starke Trennung zwischen Leben im Wasser und dem Leben auf Land, was zeigt, dass man nicht wusste dass das Leben aus dem Wasser ans Land kam.



    Zitat

    Zitat 7


    Und Gott sprach: Lasset uns den Menschen machen..."


    Die "Krone der Schöpfung" zum Schluss :) (Aber sind wir wirklich die letzten? Ok, das ist ein anderes Thema :) :)
    Aber eigentlich zeigt es doch, dass man nicht wusste dass es noch andere Menschenrassen damals gab und man die einzige Überlebende war.
    Und andere bereits ausgestorbene dominierende Spezies, gegen die die Menschen vermutlich keine Chance gehabt hätten sich durchzusetzen, werden erst gar nicht erwähnt.



    Was mir noch auffiel: Du sagst häufig sowas wie "nach dem heutigen Stand der Erkentniss". Ich denke mal, man kann zu jeder Zeit Interpretationen finden die zum aktuellen Erkentnissstand passen. Gerade bei so vagen Aussagen wie die Bibelpassagen. Unser Erkentnissstand wird sich auch noch ändern bzw. verfeinern (die Urknall-Theorie ist nichtmal 100 jahre alt), und es lassen sich dann bestimmt wieder Bibelpassagen finden die dazu passen könnten.



    Jetzt hab ich eigentlich mehr geschrieben als ich wollte, und werde erstmal abwarten was andere noch dazu sagen, bevor die Textmenge hier sonst abschreckend wird :)

  • Souly : Du hättest echt Professor werden sollen :D


    Da komm ich nüt mit :roll:


    Einfach klasse dieser post.


    Bin gespannt was da noch kommt ggg


    ^i^ :)

    Mehr als die Vergangenheit interessiert
    mich die Zukunft,


    denn in ihr gedenke ich zu leben.


    *~'°*Albert Einstein*~'°*


    Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel* :roll:

  • Ich hatte ja versprochen mich noch mal zu äußern Soulwind und das tue ich jetzt:


    Da ich nach wie vor nicht weiß wie das mit den hübschen Kästchen geht mußt du halt hin und wieder in Deine Antwort blättern.


    Zuerst einmal eine grundsätzliche Feststellung, die ich vielleicht gleich beim ersten Mal hätte treffen sollen. Ich bin der Überzeugung, dass die Erkenntnisse der Schreiber/Erzähler - zumindest die der Schöpfungsgeschichte - zum einen sicher nicht alles begriffen haben was ihnen da offenbart wurde 8von wem auch immer). Zum anderen mußten sie es ihrem Mitmenschen verständlich machen, die sicherlich noch weniger begriffen haben. Des weiteren haben wir es bei der bibel mit einem buch zu tun, das jede Menge "Übersetzer" und Abschreiber hatte. Auch daher wird das eine oder andere sicher verändert worden sein.


    Aber nun zu Deinen Erwiderungen:


    Materie wüst und leer wundert mich dann etwas, vor allem gerade in der (im wahrsten Sinne des Wortes) superheissen Anfangsphase des Universums.


    Ich interpretiere das so: wüst = ungeordnet, leer = unbelebt
    Die meisten Lichtteilchen können wir gar nicht sehen, daher ist die Umschreibung mit finster über der Tiefe vielleicht eine Entsprechung dafür.


    Wenn Planeten gemient wären, wäre es dann nicht auch besser gewesen bei der Symbolik von vorher zu bleiben? (Erde oder was vergleichbares anstatt Wasser) Ausserdem passt dann die Feste nichtmehr, weil die für andere Planeten nicht gebraucht würde, es sei denn, die "Quelle" denkt dass alle Planeten auf die Erde runterfallen müssen.


    Ein Denken in Sonnen und Planeten war den damaligen Menschen sicher fremd. Vor allem aber war es den späteren Übersetzern und Abschreibern fremd. Daher ist das Scheibendenken gar nicht so weit hergeholt.
    Das Wort Feste ist sogar ein Beleg dafür, denn Feste ist ein altertümiches Wort für: Hort, Burg, Wohnsitz im weitesten Sinn. Damit erklärt sich auch das Gott die "Lichter" an seiner Feste anbrachte, damit sie auf die "Erde" scheinen. Die Erschaffung von Sonne und Mond kann man durchaus als Zwischenschritt deuten nach der grundsätzlichen Erschaffeung der Himmelskörper. Zudem läßt sich dann auch dem "Volk" der Ablauf von Tagen und Jahren sowie Jahreszeiten nahe bringen.


    Zu Deiner nächsten Erwiderung:


    Ich behaupte ja auch gar nicht das von Einzellern geredet werden sollte, eben weil dies sicher nicht vermittelbar war in der damaligen Zeit. wichtig ist hier die Aussage das ein Prozess stattgefunden hat, der die beiden Elemente (Erde und Wasser) trennte. Des weiteren die Entstehung pflanzichen Lebens. Das dies in der Schöpfungsgeschichte an Land stattfindet erklärt sich meiner Ansicht nach daraus, dass eben die Etnstehung der Planzenwelt aus Einzellern und so weiter nicht vermittelbar war. Auchg das dies zuerst im Wasser stattfinden mußte, weil dies die Voraussetzung für Atmosphäre war, ist sicher damals nicht begreifbar gewesen, auch nicht von denen die diese Geschichte ursprünglich erzählt haben.
    Die Vögel schließlich sind ein Bruch in der systematik, den ihc auch nicht erklären kann. Ich vermute hier mal, das dies zu den Dingen gehört die in späterer Zeit angefügt oder verändert wurden.


    Zu Zitat 5:


    Eben weil niemand wußte das das Leben aus dem Wasser kam finde ich diese Aussage so wichtig in meiner Beweisführung. Die Schöpfunggeschichte stellt ganz klar die Entstehung des Lebens im Wasser VOR die Entstehung des Lebens an Land.
    Was du unter: "Das Ganze ungekürzt" geschreiben hast ist übrigens ein Beweis für meine These, das vieles verändert wurde durch Übersetzungen und Abschreiben. In der Bibel die ich zum zitieren benutzt habe steht dieser Vers anders da. Ich ersprae es mir aber nun ihn hier noch mal einzufügen (unsere Texte hier werden ohnehin schon lang genug)


    Nach der Schaffung des Lebens im Wasser kam das leben an Land. Ebenfalls eine bedeutsame Aussage. Zum Schluß die "Krönung der Schöpfung" wie Du schreibst.
    Wenn man Deiner Argumentation folgt, hätten die Schreiber/Erzähler ihren Bericht viel eher mit der Schaffung des Menschen begonnen. Es ist eine typische Eigenschaft unserer Rasse sich wichtiger als alles ander zu nehmen.


    Wenn ich schreibe " nach derzeitigem Erkenntnisstand" so meine ich vor allem, das die Aussagen der Bibel die wohl ältesten Aussagen zur Schöpfung sind. Die Evolution der Erkenntnis hat diesen Ablauf nicht widerlegt sondern Stück für Stück bewiesen.


    Das war es was ich meinte. Ich bin mir bewußt, das dies in vielen Bereichen vage ist und auch bleiben wird. Das liegt u. A. auch daran, dass ich weder die Originalschrifen je zu Gesicht bekommen habe, geschweige denn diese Übersetzen könnte noch das ich dieses sicher interessante Gebiet entsprechend erforscht habe.


    Das was ich hier veröffentlicht habe, ist mein Resumée, das ich als Jugendlicher gezogen habe, als ich so neugierig war dieses Buch zu lesen, weil ich wissen wollte ob und wenn ja was dran ist an diesem Buch.
    Bis heute habe ich nichts gefunden was meine Überzeugung, das dieses Buch mehr ist als NUR ein Geschichtsbuch, in Wanken gebracht hätte.


    LG Der Schatten
    [/list]

  • Zitat

    Ich bin der Überzeugung, dass die Erkenntnisse der Schreiber/Erzähler - zumindest die der Schöpfungsgeschichte - zum einen sicher nicht alles begriffen haben was ihnen da offenbart wurde (von wem auch immer). Zum anderen mußten sie es ihrem Mitmenschen verständlich machen, die sicherlich noch weniger begriffen haben. Des weiteren haben wir es bei der bibel mit einem buch zu tun, das jede Menge "Übersetzer" und Abschreiber hatte. Auch daher wird das eine oder andere sicher verändert worden sein.


    Ja, und das spricht meiner Meinung nach dafür, dass man die Bibel eben nicht so einfach interpretieren darf. Immer wieder wurde sie ZEITGEMÄSS angepasst und übersetzt, also verfremdet. Je mehr das geschah, desto weniger stimmt die heutige Bibel mit dem ursprpünglichen Werk überein. Von Veränderungen aus glaubenspolitischen Gründen mal ganz zu schweigen.
    Genau das ist ja meiner Meinung nach auch ein Grund, warum man solche Rückschlüsse wie Du sie versuchst nicht so einfach ziehen darf.



    Zitat

    Materie wüst und leer wundert mich dann etwas, vor allem gerade in der (im wahrsten Sinne des Wortes) superheissen Anfangsphase des Universums.


    Ich interpretiere das so: wüst = ungeordnet, leer = unbelebt
    Die meisten Lichtteilchen können wir gar nicht sehen, daher ist die Umschreibung mit finster über der Tiefe vielleicht eine Entsprechung dafür


    In der Anphangsphase hatte das Universum (nach dem heutigen Stand der Erkentniss) die meisste Symetrie und Ordnung. Die "Unordnung" wuchs seitdem erst.
    Deine Begründung mit dem "finster" kann ich auch nicht so teilen: Es entstehen also eine Menge Photonen, wobei natürlich nicht alle im für uns sichtbaren Bereich sind. Es entsteht also etwas, was unter anderem für Licht sorgt. Deshalb von "finster" sprechen wenn Photonen entstehen passt irgendwie nicht.



    Zitat

    Ein Denken in Sonnen und Planeten war den damaligen Menschen sicher fremd. Vor allem aber war es den späteren Übersetzern und Abschreibern fremd. Daher ist das Scheibendenken gar nicht so weit hergeholt.


    Hier haben wir wieder das, was ich Eingans meinte: Wir haben keine Ahnung was im Laufe der Zeit vom Originaltext wann und wie modifiziert wurde (da sind wir uns ja scheinbar einig), aber dennoch schiebst Du alles was nicht passt auf spätere Modifikationen, und zwar WEIL es nicht passt. Aber alles was passen könnte nutzt Du dann um Deine Theorie zu unterstützen, obwohl das ebenso modifiziert sein kann (und sehr wahrscheinlich auch ist).
    Deshalb wirken Deine Interpretationen auf mich auch etwas willkürlich.



    Zitat

    Ich behaupte ja auch gar nicht das von Einzellern geredet werden sollte, eben weil dies sicher nicht vermittelbar war in der damaligen Zeit. wichtig ist hier die Aussage das ein Prozess stattgefunden hat, der die beiden Elemente (Erde und Wasser) trennte. Des weiteren die Entstehung pflanzichen Lebens...


    Das mit den Einzellern hattest Du angeführt :) Ok, lassen wir diese begriffe mal weg, und bezeichnen es wie Du es wohl meinst als "Vorstufe des Lebens/der Lebewesen".
    Das passt aber nach wie vor nur zu Deiner gekürzten Version, und auch selbst dann nur mit dem Kompromiss die "Vögel" wegzulassen.
    Hier argumentierst Du deshalb meiner Meinung nach wieder wilkürlich: Du nimmst nur die gekürzte Version, den einen Teil des Bibeltextes benutzt Du für Deine Theorie, den anderen schiebst Du auf Übersetzungsfehler/spätere Veränderungen. Wer sagt denn, dass es nicht genau andersrum ist?



    Zitat

    ...Auch das dies zuerst im Wasser stattfinden mußte, weil dies die Voraussetzung für Atmosphäre war, ist sicher damals nicht begreifbar gewesen, auch nicht von denen die diese Geschichte ursprünglich erzählt haben.


    Moment mal... Du erwähntest doch häufig, dass sich diese Schöpfungsgeschichte der Bibel mit dem "heutigen Stand der Erkentniss" decken würde. Aber immer wenn sie dies nicht tut, dann schiebst Du das darauf, das etwas damals nicht begreifbar war.
    Das ist doch wieder sehr wilkürlich: Wenn eine Stelle zu Deiner Theorie passt, dann nimmst Du sie zur Untermauerung Deines Argumentes. Wenn sie sich aber NICHT mit den heutigen Erkentnissen deckt, dann weichst Du aus indem Du argumentierst, dass es "damals" halt nicht begreifbar war. Das ist eine inkonsistente Argumentation.



    Zitat

    Die Vögel schließlich sind ein Bruch in der systematik, den ihc auch nicht erklären kann. Ich vermute hier mal, das dies zu den Dingen gehört die in späterer Zeit angefügt oder verändert wurden.


    Das ist wieder ein gutes Beispiel für diese wilkürliche Selektion. Was nicht zu Deiner Theorie passt, klammerst Du einfach aus. Hier vermutest Du wieder spätere Modifikationen, ohne das einer von uns überhaupt weiss welche Teile wie und auf welche Art modifiziert wurden im Laufe der Zeit und welche nicht. Vielleicht ist ja der Teil auf den Du Dich beziehst der einzig modifizierte? Das wissen wir nicht, deshalb kann man so nicht argumentieren.



    Zitat

    Zu Zitat 5:


    Eben weil niemand wußte das das Leben aus dem Wasser kam finde ich diese Aussage so wichtig in meiner Beweisführung. Die Schöpfunggeschichte stellt ganz klar die Entstehung des Lebens im Wasser VOR die Entstehung des Lebens an Land.


    Die Schöpfungsgeschiche trennt ganz klar zwischen Leben im Wasser und dem auf dem Land und zur Luft (was in der ungekürzten Version noch deutlicher wird).
    Sie erwähnt nirgends, dass das Leben vom Wasser auf das Land kam, es wird lediglich das Wasser vorher erwähnt. Allerdings wird auch das Leben in der Luft vor dem Leben auf der Erde erwähnt. Die richtige Reihenfolge war also auch nicht bekannt.



    Zitat

    Was du unter: "Das Ganze ungekürzt" geschreiben hast ist übrigens ein Beweis für meine These, das vieles verändert wurde durch Übersetzungen und Abschreiben. In der Bibel die ich zum zitieren benutzt habe steht dieser Vers anders da.


    Das sage ich ja die ganze Zeit. Im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende wurde eine Menge modifiziert in den Bibeltexten. Deshalb können solche wilkürlichen Selektionen einzelner, vor allem heutiger Textfragmente (also Textteile nach belieben herausgreifen und interpretieren) nicht funktionieren, ohne das man weiss was geändert wurde. Das wissen wir beide nicht, deshalb ist das wilkürliche Herausgreifen und Interpretieren einzelner Satztteile nur Spekulation. Du siehst ja, welcher Unterschied bereits zwischen Deiner und einer ungekürzteren Bibelversion existieren.
    Hinzukommt, dass man immer das Weltbild und die Denkweise der Leute mit berücksichtigen muss die im Laufe der Zeit die Bibel modifizierten. Oftmals spielten ja auch kirchenpolitische Gründe eine Rolle.
    Oder man muss halt versuchen die Originalversion der Bibel aufzutreiben (was wohl keinem von uns gelingen dürfte), und muss dann direkt diese als Quelle verwenden. Alles andere kann nicht funktionieren um zu mehr als nur Spekulation zu kommen.


    Verstehe mich bitte nicht falsch. Versteh es bitte nicht so, dass ich Deine Theorie generell als Humbug abtun will (oder gar Dich persönlich angreifen will!), denn das ist nicht der Fall. Es geht mir nur darum, dass Deine Argumentation und Deine Begründungen so nicht funktionieren können.
    Wenn man solche Intrerpretationen wagt, dann muss man auch den Orignailtext haben (ungekürzt :) ) plus das entsprechende Hintergrundwissen um die Kultur und Ansichten des Volkes, welches diesen Text verfasste.

  • Ich gebe dir in den meisten Punkten recht Soulwind und es hat mir unendlichen Spaß gemacht diesen Disput mit Dir zu führen.


    Ich sag es mal so: Das was ich in diesem Post geschrieben habe, ist das Ergebnis eines Jugendlichen 8der ich damals war) der auf der Suche nach Wahrheit war. Ich konnte und kann in dem Text der Bibel einen roten Faden erkennen, trotz der vorhanden Brüche und "Löcher". Einen roten Faden, den die Verfasser der Texte eigentlich nicht haben konnten. Das ist der Grund aus dem ich meinen Glauben schöpfe, das dieses buch etwas besonderes ist.


    Nein ich fühle mich nicht persönlich angegriffen, warum auch. Es war und ist ein frcuhtbarer Austausch von gedanken über ein wichtiges Thema der menschlichen Kultur.



    Dein dankbarer


    Der Schatten

  • Zitat

    Ich gebe dir in den meisten Punkten recht Soulwind und es hat mir unendlichen Spaß gemacht diesen Disput mit Dir zu führen.


    Ja, es macht mir ja auch Spass und ich finde es interessant, sich über solche Sachen Gedanken zu machen. Verlieren kann man dabei nichts, im Gegenteil.


    Manchmal sind es sogar die kleinen, unscheinbaren Dinge, die man eigentlich nie beachten würde. Sobald man für diese offen wird und versucht diese "neutral" zu betrachten, kann sich durch den neuen "Blickwinkel" fast ein ganzes, eigenes Universum auftun :)


    Betonen möchte ich nochmal, dass ich nicht Deiner Theorie/Spekulation selber widersprochen habe, sondern nur der Begründung.


    War auf alle Fälle interessant, aber Schade dass sich nicht mehr daran beteiligt haben.

  • Erich von Däniken hat in seiner Jugend(Anfang 20) mehrere Haftstrafen wegen Fälschung von Urkunden und Betrug abgesessen.
    Das er das oben genannte Relikt gefälscht hat ist ebenfalls Tatsache, seine Begründung halte ich für ziemlich billig.
    Schade das trotzdem weiterhin Menschen bereit sind Geld für seine Geschichtchen und seine Vorträge auszugeben, ich halte den Herrn für äusserst unseriös.

    Rise like Lions after slumber
    In unvanquishable number
    Shake your chains to earth like dew
    Which in sleep had fallen on you
    Ye are many - they are few.

  • Zitat

    Erich von Däniken hat in seiner Jugend(Anfang 20) mehrere Haftstrafen wegen Fälschung von Urkunden und Betrug abgesessen.


    Aha...also doch was wahres daran das er Beweise fälscht.
    Na ich bin froh niemals auch nur nen Cent für sein Geschreibsel ausgegeben zu haben.
    Ich mochte Ihn nie und habe mich auch kaum mit Ihm befasst.
    Aber das er nun gesessen hat deswegen das ist mir ganz neu.
    Kann ich das wo nachlesen im Net ?


    ^i^

    Mehr als die Vergangenheit interessiert
    mich die Zukunft,


    denn in ihr gedenke ich zu leben.


    *~'°*Albert Einstein*~'°*


    Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel* :roll:

  • Quelle :wikipedia


    Von Däniken and forgery


    Von Daniken first appeared before a magistrate while still a boy, charged with stealing money from the boy scouts. In the early 1960s, in his mid 20s, he was convicted of defrauding the hotel where he worked and also petty theft, for which he was fined.


    In 1967, at the age of 32, Von Däniken was convicted of a large scale embezzlement, forgery and tax evasion, and spent three and half years in prison. During his time in prison he wrote his second book.


    Und hier eine Biografie die mal nicht die krititschen Punkte weglässt:


    www.channel4.com/history/microsi ... niken.html



    Auszug(Über Die entstehung seines ersten Buchs) :


    Armed with this crucial piece of evidence, the manuscript for Chariots of the Gods? was soon finished, but publishers were not keen. One publishing house dismissed it as 'emotional ramblings', and after 22 rejections the desperate author turned to the influential German journalist Thomas von Randow.


    Von Randow suggested rewriting the manuscript, with the help of a science-fiction writer, and marketing it as fact. Chariots of the Gods?: Was God an astronaut?, published in 1967, quickly became a bestseller. It tapped into the excitement surrounding the moon landings and the increasing interest in alternative sciences



    Kurzfassung: Weil sein Buch überall abgelehnt wurde hat ihm ein Journalist geraten mit einem Science-Fiction Author zusammenzuarbeiten und das Endprodukt als wissenschaftlich bewiesene Fakten zu verkaufen.

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  • Wahrscheinlich meint er den Mysterypark, Erich`s Antwort auf Disneyworld, echt erschreckend das der Typ so viel Kohle bekommt um noch seinen eigenen Freizeitpark für Ufogläubige zu bauen....
    Der ist übrigens in der Schweiz, hier die Site:


    http://www.mysterypark.ch/

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