Erich von Däniken

  • Frank D : Ich hab gerade mal auf deiner HP gestöbert und muss sagen, ich bin sehr angetan. Sachlich fundiert, verständlich geschrieben, kritisch ohne plakativ zu provozieren. Sehr gute Arbeit. Kann ich nur jedem wärmstens ans Herz legen. :)


    Ich bezweifle zwar, daß du damit die wirklich in ihrer, von Halbwahrheiten geprägten, Überzeugung festgefahrenen Mitmenschen eines Besseren belehren kannst. Aber dessen ungeachtes ein dickes Lob für diese aufklärerische Arbeit. :)


    P.S: Ich weiß, daß das Off-Topic ist. Aber man wird ja noch die Mühen anderer würdigen dürfen. Jedenfalls hoffe ich das.

  • @ Frank D


    Zitat

    Das Buch ist kein Roman - Däniken hat mehrfach klargemacht, daß sich die Geschichte genau so zugetragen hat. Daher nennt er das auch "Tatsachenroman"


    Das hat er sicherlich nur getan, damit es sich besser verkaufen lässt. Schreib doch mal ein Buch mit dem Titel "Wie ich den Werwolf im Odenwald besiegte." Dann denkst du dir eine völlig hanbüchene Story aus, stiftest jemanden dazu an, ein Werwolskostüm zu tragen, damit du (selbsterständlich unscharfe) Fotos machen kannst. Wenn du diesen Roman dann veröffentlichst, machst du Kohle ohne Ende.


    Gruß Nagerfreund

  • Ein Werwolf im Odenwald...ja das ist göttlich..ganz ehrlich, das Buch würde ich kaufen und dann den Author tonnenweise böse Briefe schreiben :lol:


    EvD ist auch so ein Kandidat, ich glaube ich werde ihm mal unter seine Fanpost nen bösen Brief legen indem ich schreibe, was ich so von ihm und seinen "ALIENS" die er zuhaus hat, halte! :) Ich bin bestimmt nicht der einzige der das macht ! ;)


    Ich möchte mal gerne wissen was er für Briefe von seinen Hardcore Anhängern bekommt.... ???? :deepreader:

  • Sorry...ich bin reumütig schon mein zweiter Doppelpost...aber ich kannst einfach nicht lassen... hier noch einmal etwas zu EvD:


    Die wissenschaftliche Archäologie, Anthropologie und Geschichtsforschung widersprechen von Dänikens Thesen, weil sie entweder Fakten widersprechen oder nicht falsifizierbar sind.


    Ein wesentlicher Kritikpunkt ist, dass von Däniken die Fertigkeiten indigener Völker unterschätze oder gar unterschlage. Anhänger argumentieren, dass es Däniken weniger darum geht, die unumstößliche Wahrheit zu finden, als aufzuzeigen, dass es viele unterschiedliche Betrachtungsweisen und Lösungsmöglichkeiten für ein Problem gibt - eben auch solche, die von der modernen Wissenschaft im Allgemeinen als Hirngespinst abgetan werden. Die Gegenseite wiederum behauptet, dass die zur Schau gestellte Selbstkritik gegenüber seinen eigenen Thesen lediglich dem Selbstschutz vor allzu kritischen Einwänden und vor der damit verbundenen Forderung nach einer wissenschaftlich korrekten Beweisführung dient. Oft wird auch Sinn und Zweck seiner größeren Projekte angezweifelt.


    Kritiker sind der Überzeugung, dass von Däniken lediglich phantastische Hypothesen, untermauert von vieldeutigen Felszeichnungen usw., postuliert. Ihrer Ansicht nach bleibt von Däniken eine wissenschaftlich fundierte Beweisführung schuldig und bewegt sich sowohl mit seinen Büchern als auch mit seinen Vorträgen auf einem leicht konsumierbaren Niveau.


    Dänikens Hauptthemen, wie "die Götter waren Astronauten" oder "Atlantis" wurden bereits im Jahre 1951 in dem Science-Fiction-Roman "Reich im Mond" von Manfred Langrenus (Pseudonym von Professor Dr. Friedrich Hecht, einem Geochemiker aus Wien), ausführlich beschrieben. In Frankreich verbreiteten Louis Pauwels und Jacques Bergier mit "Aufbruch ins dritte Jahrtausend" in den 60er-Jahren ähnliche Thesen.


    Detailliert ablehnend mit Däniken setzte sich Gerhard Gadow in: Erinnerungen an die Wirklichkeit auseinander. Detaillierte Kritik wird ferner von Organisationen wie CSICOP und der GWUP angeführt.

  • Zitat

    In Frankreich verbreiteten Louis Pauwels und Jacques Bergier mit "Aufbruch ins dritte Jahrtausend" in den 60er-Jahren ähnliche Thesen.


    Kenne ich beide nicht. War nicht Robert Charroux die "Inspirationsquelle" für Däniken?


    Übrigens lassen sich die Ideen der Prä-Astronautik weitaus früher nachweisen: Charles Fort soll bereits vor etwa hundert Jahren ähnliche Ideen aufgearbeitet haben. Ich habe allerdings noch nie eines seiner Bücher gelesen und kann deshalb nicht sagen, inwiefern das stimmt.
    Aus sicheres Terrain begebe ich mich jedoch, wenn ich H. P. Lovecraft als bekanntesten literarischen Vorläufer der Paläo-Seti heranziehe. Wenn auch seine Außerirdischen oft eher "Außerdimensionale" waren.

  • Rainer :
    Wenn ich nicht irre, wurde von Charroux oder seinen Vertretern mal ein Plagiatsprozeß gegen Däniken geführt, den Erich aber (zurecht) gewann. Ich habe die Bücher von Charroux, und dagegen ist Däniken ein Hardcore-Wissenschaftler. Er grast zwar dieselben Themen ab, aber auf eine ganz andere Weise (die erst heute wieder modern ist. Verschwörungen, geheime Mächte im Hintergrund etc.)

  • @ coldculture


    Zitat

    Kritik gegen EvD ist immer gut !!! :-) Egal wie und wie abwegig sie ist..hauptsache Kritik und in Frage stellen !


    Was hast du bloß gegen ihn? :? Ist ja nicht so, dass er immer Unrecht hat.


    Gruß Nagerfreund

  • Nagerfreund ,


    ohne Dich angreifen zu wollen, aber man sollte sich alles von beiden Seiten aus betrachten.


    Außerdem, ich habe auch einige Bücher von ihm gelesen, doch das hindert mich nicht daran, dass ich mit einer gesunden Skepsis an diese Themen herangehe.


    Ich denke mal, dass ihm das vielleicht lieber ist, als wenn man alles unkritisch übernimmt.


    Konstruktive Kritik ist doch eigentlich das, was uns überhaupt bewegt, sich damit auseinander zu setzen.


    mfg


    Hank

  • Nagerfreund


    Nun, ich mag ihn einfach nicht, weil ich ihn für sehr unseriös halte. Er nutzt seien Anhängerschaft aus um Kohle zu scheffeln. Er verdreht Tatsachen nach seinem denken. Würde er eine Sekte gründen würden ihn eine Menge Deppen folgen, die sich von ihm bekehren lassen.....


    Deswegen mag ich ihn nicht.....

  • Frank D ..


    wie ich schon zu Nagerfreund sagte, man sollte an seine Bücher mit einer gesunden Portion Skepsis lesen und nicht sofort alles für bare Münze halten.


    Zumindestens hat er eines geschafft, dass diskutiert wird.


    Nur denke ich, dass Fanatismus, egal von welcher Seite, nicht der richtige Weg ist.


    mfg


    Hank

  • @ Frank D


    Zitat

    Mir fällt jetzt beim besten Willen nichts ein, wo er nachgewiesenermaßen Recht gehab hat...


    Mir aber. Auf einigen Tontafeln aus der Mayazeit sind Leute zu sehen, die einen Helm haben, der verdächtig nach einem Astronautenhelm aussieht. Die "Seriöse" Wissenschaft sagt dazu, es wären eventuell Taucherhelme gewesen, die die Mayas benutzt haben. Das ergibt für mich keinen Sinn. Die Mayas haben - meines Wissens nach - mitten im Dschungel gelebt, und nicht an der Küste. Und selbst wenn sie in einem See tauchen wollten, hätten ihnen die Helme nichts genützt. Denn zum einen, fehlte ihnen das entsprechende Material, um die Helme zu bauen, - Plastik - oder? Helm aus Holz oder Ton, hätte sie nur nach unten gezogen, bzw. wäre im Wasser wirkungslos geblieben. Außerdem fehlen den Helmen jegliche Atemschläuche, wie sollten sie also atmen? Auch die Theorie über die Bienengötter fällt flach. Diese Helmträger sehen - von der Gestalt her - schon sehr wie Menschen aus. Und außerdem wurden keine Facettenaugen und Mandibeln mitgezeichnet. Das erscheint es doch logisch, dass es die Helme von Astronauten waren.


    Ich habe hier sogar einen Link:


    www.mmsseiten.privat.t-online.de/gw-002.htm


    Gruß Nagerfreund

  • Nee, Nager, dei seriöse Wissenschaft sieht da keinen Taucherhelm. Und Tontafeln sinds auch nicht.


    Diese berühmte AAS-Figur ist ein Jaguarpriester. Was er da überm Kopf hat ist ein Jaguarfell. Er schaut durchs geöffnete Maul, und was Däniken als "Kopfhörer" interpretiert sind nichts als die Ohren des Viechs. Kann man erkennen, wenn man nicht nur den Kopf sondern die gesamte Figur betrachtet...



    Also, bach to the drawing board... :D


    FD

  • ich schrieb "Kann man erkennen, wenn man nicht nur den Kopf sondern die gesamte Figur betrachtet..."


    Das ist übrigens ein weit verbreiteter Trick inder PS. Man zeigt von einem Objekt nur einen passenden Ausschnitt, und vertraut darauf, daß der gläubige Leser damit zufrieden ist.


    Machen sie bei dem Jaguarpriester (sieht man die ganze Figur erkennt man das Raubtierfell mit herabhängendem Schwanz, BARFUSS!!! und mit Lendenschurz herumstehend (nicht sehr raumfahrerlike) oder auch beim Releif von Dendera, wo man einfach mal 1/3 des Bildes abschneidet, weil die dort stehende Figur die Erklärung kaputt macht.. (wie ich auf meiner Seite demonstriere)


    Das ist ein Vorgehen wwelches ich bei den Fachwissenschaftlern bislang nicht feststellen konnte. Warum nur???? :D


    FD.

  • @ Frank D


    Zitat

    Das ist übrigens ein weit verbreiteter Trick inder PS. Man zeigt von einem Objekt nur einen passenden Ausschnitt, und vertraut darauf, daß der gläubige Leser damit zufrieden ist.


    Die PS versucht ja zu beweisen, dass es damals Außerirdische auf der Erde gab. Beweise dafür zu finden, ist nicht gerade einfach. Ich finde es auch nicht gut, wenn man etwas fälscht, denn dadurch verliert der Fälscher ja meistens an Glaubwürdigkeit. Und ich, als PS-"Gläubiger", möchte mich auf echte Fakten stützen können.


    Zitat

    Das ist ein Vorgehen wwelches ich bei den Fachwissenschaftlern bislang nicht feststellen konnte. Warum nur????


    Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Da kann ich dir sogar Beweise liefern, dass Fachwissenschaftler auch schon mal was fälschen.


    Gruß Nagerfreund

  • >Ich finde es auch nicht gut, wenn man etwas fälscht, denn dadurch verliert der Fälscher ja meistens an Glaubwürdigkeit.


    Genau das ist das Problem der PS...


    >Da kann ich dir sogar Beweise liefern, dass Fachwissenschaftler auch schon mal was fälschen.


    Darum ging es mir nicht, sondern speziell um den Weglaß-Trick. Also Ausschnitte aus dem Kontext reißen um Zusammenhänge herzustellen die nicht existieren.


    Daß es auch fälschende Wissenschaftler gibt ist traurige Realität, glücklicherweise fallen diese aber früher oder später immer auf - weil in der Wissenschaft eben ständig kritisch hinterfragt wird.


    Würde in der GreWi auch entsprechend kritisch vorgegangen, könnten solche Schoten nicht passieren bzw. sich jahrzehntelang halten.


    FD

  • finde ich immer ludstich das solche Menschen das nich glauben woööen auch wenns unwiederlegbare Beweise gibt. Und wennse Landen und das sich alles als überdiemensionales Projekt herausstellt, dann bist du der Erste der sagt: "ICh habs immer gewusst".


    Und jetzt zu Deiner Beweis Frage:


    Sicherlich ist das ein kaum zu wiederlegender Beweis. Er wurde für ein Spinner gehalten. Dann hat er Beweise geliefert und Zeigen gefunden. Also ist jetzt der Oppertunist am Zuge das Gegenteil zu Beweisen. So läuft das nunma und es wird immer so laufen. Am Anfang waren ja mehr als 20 Personen die Ihn für einen Spinner gehalten haben aber wenn welche sagen das es wahr ist muss man sich doch überlegen und nachforschen ob da was drann sein könnte oder?


    Irgendwie gehen immer so viele mit dem Denken ran das es ds nicht gibt..das ist nunmal Menschlich weil man es nicht wahr haben will, weil wir noch nicht so weit sind...Aber irgendwann wird es wahr sein auch wennsch da shon tot bin.


    Es gibt immer welche die weiter sind als Andere und ich zähle mich definitiv dazu.




    Hendrik